Ausgabe 
25.4.1925
 
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für rheinische Rechnung gekauft. Besonders stimulie­rend wirkten auch die Nachrichten über den Ab­schluß verschiedener amerikanischer A n l e i h e n , die in krassem Widerspruch zu den Ge­rüchten über die Abneigung der amerikanischen Bank­welt gegen Kredite für Deutschland stehen. Von Montanmerten wurden Deutsch-Luxemburg und Phönix erstmals in Gold notiert. Chemische Werte gewannen 2 bis 2-j Proz., da die Gerüchte über eine lOprozentige Dividende trotz der Dementis ausrechterhalten werden. Der Markt der heimi­schen Anleihen war still, die Kurse konnten sich etwa auf gestrigem Stande halten. K.-Schätze waren mit 0,52 leicht gebessert. Am Geldmarkt beginnt sich die größere Lebhaftigkeit der Börse bereits aus­zuwirken, indem Tagesgeld stark gefragt war und tm Kurse leicht anzog. Tägliches Geld l'j bis 94 Pro­zent, Monatsgeld 94 bis 124 Proz. Im inter­nationalen Devisenverkehr war der fran­zösische Franken leicht gebessert, das englische Pfund setzte seine «tiaerung fort, es wurde gegen Kabel Neuyork mit 4,804 genannt.

Börsekkitile.

Linie fließen der Stadt Gießen zu. Die seitherige Kommission erhalt Vollmacht, eintretendenfalls weiter notwendig werdende Verhandlungen mit der Stadt im Qluftrag der Gemeinde zu führen.

Mit diesen Beschlüssen ist man in dieser An­gelegenheit hoffentlich einen Schritt weiter gr-- kommen. sie geben eine unmittelbare Verhand° kungSbasis ab, auf der sich die Beratungen der Kommissionen in Gießen aufbauen können. Treten leine neuen Schwierigkeiten ein und wird die Vorlage von der Stadtverordnetenversammlung in Bälde verabschiedet, so ist zu hoffen, daß d i e Dahn nochdiesen Herb st in Benutzung genommen werden kann. Dies ist dann eine aufbauende Tat. die für beide Geme'.n» Wesen bei verständnisvollem Zusammenarbeiten nur von Vorteil ist. In seltener Einmütigkeit hat der VZiesecker Gemeinderat in einer so be­deutungsvollen Frage seine Sl tlungnahme prä­zisiert. Vun hat Gießen das Wort. Zu hoffen ist. daß dort bei aller Wahrnehmung der eigenen Interessen die Belange der Vachbar­gemeinde Verständnis finden, zumal das ganze Projekt jetzt nicht im ausschließlichen Interesse Wieseris liegt.

Hessischer Pbilo^ogenverein.

Am 17. und 18. April tagte in Mainz die die 40. Hauptversammlung des Hessischen Pbilologenvereins, der die akademischen Lehrer der höheren Schulen Hessens umfaßt. Der erste Tag war den einzelnen Fachgruppen gewidmet, in denen durch Vorträge und Diskussionen Stellung zu den neuesten Fragen der Wissenschaft und Päda­gogik genommen wurde. In zuvorkommender Weise beteiligten sich an diesen Erörtenmaen die Herren der Mainzer Museen und wissenschafttichen Anstalten, die ihr reiches Material und Wissen bereitwilligst zur Verfügung stellten. Am zweiten Tag wurden zu­nächst in nichtöffentlicher Sitzung Schul- und Stan- desfragen besprochen. Die öffentliche Hauptversamm- lund unter Leitung des Vorsitzenden, Prof. Dr. R e e b, verlief in harmonischster Weise. Nach der Begrüßung der Ehrengäste sprach in glänzender Dar­stellung der Vertreter des Deutschen Philologenver­bandes, Oiferftubienbireftor Dr. Bolle, über die Bildungsaufgaben der höheren Schulen. Mit einem Rückblick auf 40 Jahre Dereinsgeschichte durch den Dorsitzenden schloß die anregende Versammlung.

Der Verein, dem Mitglieder sämtlicher Parteien angehören, hat es verstanden, die parteipolitischen Einflüsse völlig aus seinem Vereinsleben fernzuhal- ten. Sein ganzes Streben, das auch bei der Mainzer Tagung wieder klar zum Ausdruck kam, richtet sich darauf, dem Philologen die ihm zukommende Stel­lung im Staatsleben zu schaffen, bann aber vor allem die rechten Wege zu suchen und zu finden, der Jugend unseres Hessenlandes auf den höheren Lehranstalten eine Erziehung und Ausbildung zu­teil werden zu lassen, die sie zu ernster Weiterarbeit befähigt, um im Kampfe ums Dasein und zum Wohle des Baterlandss schart" - wirken zu könnnen.

Börje unD Geldmarkt.

Die Börse hat wider Erwarten plötzlich ein freundlicheres Gesicht erhalten, und dies ist um so erstaunlicher, als wir kurz vor der Veichs- präsidentenwahl stehen und man bisher nicht genügenb betonen konnte, daß diese unsichere Lage das Geschäft an der Börse drossele, und daß die eventuellen Wirkungen einer Wahl Hin­denburgs an der Börse sehr gefürchtet würden. Die Börse zeigt hier wieder einmal, daß sie sich y von derartigen Hirngespinsten freizumachen weiß und sich lediglich mit Wirklichkeitsmomenten be- 7 schästigt. Es war schon früher an dieser Stelle hervorgehoben worden, daß die Depression an der *r Börse mit dem allgemeinen Geschäftsgang wenig in Einklang zu bringen, daß jedenfalls dieser nicht im Verhältnis zu den Kursrückgängen schlechter geworden sei. Wan scheint demnach an der Börse den Zeitpunkt für glommen zu halten, sich zu drehen". Ob sich hieraus jedoch eine allgemeinere Hausse zu entwickeln vermag, erscheint höchst frag» lich, doch ist es inrmerhin bemerkenswert, daß die Spekulation günstigen Vachrichten, die bis­her völlig außer Acht gelassen wurden, bereits freiwilliger Gehör schenkt, und daß z. B. die alarmierenden Vachrichten über der» Stand der Krupp-Werke keinen tieferen Eindruck gemacht haben, ja im Gegenteil, daß man diese von dem Gesichtspunkt aus sieht, daß es sich hier um einen notwendigen Gesundungsprozeh handelt.

Eine günstige Einwirkung auf die Börsenlage hat unzweifelhaft auch der leichte Geldstand ge­macht. Die in der vorigen Woche eingetretene Versteifung konnte schnell überwunden werden, und das Angebot an täglichem Geld ist wieder so reichlich, daß es selbst zu dem ermäßigten Zinsfuß keine Unterkunft findet. Die Hauptgeld­geber wenden sich daher in erhöhtem Maße dem Privatdiskontmarkt zu, so daß es die Reichsbank bisher nicht nötig hatte, einzugreifen. Bemerkens­wert verstärkt hat sich das Angebot von Waren­wechseln, und es hat den Anschein, als wenn das Kreditbedürfnis der Geschäftswelt in er­höhtem Maße durch Wechselkredit befriedigt wird,

obwohl bisher die Banken nur wenig Bereit­willigkeit gezeigt haben, dec Wirtschaft die nöti­gen Kredite auf diesem Wege zuzuführen, da der Kontokorrent-Kredit für sie größere Gewinne läßt. Diel besprochen wurde in Bankenkreisen der Hin­weis des Reichswirtschaftsministers, Dr. Äeu- haus, daß die derzeitigen Habenzinsen der Danken wenig Anreiz böten, Sparkapital heranzuzieheu Dies ist sicherlich richtig, und die Banken werden sich wohl zu überlegen haben, ob sie dem Spar­kapital nicht mehr entgegen kommen können. Wenn dies allerdings unter gleichzeitiger Heraufsetzung der Debetzinsen erfolgen würde, so wäre ber Erfolg sicherlich negativ, denn das wurde eine erneute Verteuerung der Kredite bedeuten. Die Danken müssen sich eben mit dem Grundsatz großer Unrsatz, kleiner Vutzen" mehr als bisher vertraut machen.

'S i c amtliche Großhandels - Indexziffer vom 22. April. Die auf den Stichtag des 22. April berechnete Großhandrls- inderziffer des Statist scheit Reichsamts ist ge­genüber dem Stande vom 15. April (131,4) um 0,5 v. H. auf 130,8 zurückgegangen.

M Die Volksbank Darmstadt hielt am Donnerstag ihre Hauptversammlung ab. 3m Geschäftsjahr 1924 stieg die Dilanzsumme von 358 859 OHf. am 1. Januar 1924 auf 1 203 756 Mk. am 31. Dezember 1924 und betrug am 1. April 1925 rund 1,8 Will. Mk. 3n den Monaten Fe­bruar und Marz 1925 wurden die Umsätze der gleichen Monate des Jahres 1913 (des letzten Friedensjahres) überschritten. Vach Abzug aller Unkosten blieb ein Reingewinn von 20 372 Mk. Veben einer lOproz. Dividend? und angemes­senen Heber toeif ungen an die Reserven geneh­migte die Generalversammlung ein-? Rückstellung von 5000 Mk an die Sparkassengläuftiger.

Lranklurter Adendbörse.

(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".) Frankfurt, 25. April. Die Abendborse verkehrte im Einklang mit den niedrigeren Schluß- nDtierungen in weiter nachgebender Haltung. Die Rückgänge hielten sich indessen in engen Grenzen. Das Geschäft war starr zurückhaltend und ver­lies anregungslos bei geringem 3nteresse. 3n Montan- und Ehemieattien setzten sich die Ge- winnsicherungen fort. Der Bankenmarkt war ge­halten. Einiges Geschäft entwickelte sich in Tür­kenwerten, ohne aber nennenswerte Kursverände­rungen hervorzurufen. Für heimische Renten be­stand nur geringes Interesse, 5prvz. Reichsanle he gingen nut 0,620 um. Die Abendbörse schloß in lustloser Haltung mit Veigung nach unten.

Devisenmarkt BerlinFrantsurr a. M.

(In Billionen Mark Gwforebrürft. BnenoS-AirsS, London, Mu- York, Japan, Rio bc Janeiro fftr eine Einheit, Wien uub sudavesr für lüO'.' Eindeiten. alles flbrt'ic für 100 Einheiten )

Telegraphische Auszahlung.

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Berlin. 4. April.

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Amerikanische Noten .....

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Belgische Noten .......

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Englische Noten. .......

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Französische Noten ......

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Holländische Noten......

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Italienische Noten ......

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Numanlschc No!en ......

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Schwedische Noten ......

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Spanische Noten . ......

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Tschechoslowakische Note» ..

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Ungarische 'Jiotin . ...

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 24. April. Die Börje eröffnete heute in durchaus fester Haltung, wovon in erster Linie Montan- und C h em i e aktien profitierten. Auch die übrigen Märkte waren wesentlich lebhafter, so ber Hanke nmarkt, wo Neichsbantanteile int Vordergründe des Interesses standen. In Verbindung mit den Fortschritetn in der Eisensyndikatsbildung wurden Montanwerte in erheblichem Umfange

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3% Hessen Deutsche Werrb. Dallar-Slnt. dto- Doll Schav-Aniretlrkg.'l

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Berliner HandelSaesellschajt Lommerz- und Privat-Bank Darmsl. und Wadonalbant Deutsche Baut.........

Deulsche BereinSbank .... DiSconio Lomumndit

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Miiteldeutschc C.cditbank . . Lesteir-cichische Kreditanstalt Weltbank ......

Bcchumer Guß ......

BnderuS . ........

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Deutsch Luxemburg .... Äellcnliechencr Bergwerk« . .

Haroeuer Bergbau

Ilalnueilc AicherSleb«,!. . . .

Kaliwerk Westeregeln .... Lauraiultle.........

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Phönix Bergbau ......

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Hamburg. Amerika Batet. . . Norddeutscher Llovv

Cheramischc Werke Aldiu . , Bcmenttoev? Heidelberg . . . Phiuvv Holtmann......

Anglo-Cont -Guano . . . *. Badische Anilin Chemische Maver Alavta .. Goldschmidt GrieS eimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... Vol;verlol>lung . ...... RütgerSwerke Lcheideaustalr

Ma Eiektrüttätr-lSesellschaft B-rgmarm gulnkrastwerke .......

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Siemens L HalSle

Adlerwerlc Jlieutc ...... Da.mler Moloren. ..... Heuligenstardt. . ...... 'icguin............

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Mctallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G- ....

Schuhfabrik Herj . . .... Sichel Hellstoss «aldhof. . .... Xiidcrrnbrir Frankenthal. Zuckerfabrik Waghäusel .

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Srantjurier Gelreidebörie.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'.) Frankfurt a. M., 24. April Cs wurden iwtiert: Weizen, Wetterauer 20,25 bis 23,75, Roggen, inländ. 19 bis 22,50, Sommergerste für Brauzwccke 20 bis 25, Hafer, inländ. 17 bis 21,50, Mais (gelb) 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 36 bis 38, Roggenmehl 30,50 bis 32. Wcizenlleie 13 bis 1325, Roggenkleie 14,25 bis 14.50 Mk. Tendenz: Ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Beilin. 25. April. Weizen (mark.) 248 bis 251. Weizen (Mai) 264 bis 265, Weizen (3uni) 258 bis 258.50. Roggen (märt) 225 bis 229, Roggen (Mai) 214 bis 215.50. Roggen (3uni) 219 bis 218.50, Sommergerste 215 bis 233, Futtei­ger st e 190 bis 202, Hafer (mark.) 202 bis 211, Hafer (Mai) 1.87 bis 188 bis 187, Hafen (Juli) 186. MaiS (Mai) 188 bis!88.50, Weizenmehl 32.25 bis 34.75. Roggenmehl 29.75 bis 32.25. Weizenkleic 14.80 bis 15. Roggenkleie 15.80 bis 16. Raps 395 bis 400. Diktoriaerftsen 22 bis 28, kleine Speifeerbsen 20 bis 22, Futtererbsen 19 bis 22, Peluschken 19 bis 21. Ackerbohnen 19 bis 20. Wicken 19 bis 20. Lupinen (blau)

10 bis 12, Lupinen (gelb) 11.50 bis 14.50. Serra­delle 14.50 bis 16. Rapskuchen 15 bis 15.4". Leinkuchen 22.40 bis 22.70, Trockcmscknitzel 10.40' bis 10.50, vollwertige ZuckeZchnitzel 17.75 bis 18.50, Torsmelasse 9.50, Kartoffelstöcken 19.25 bis 19.70.

Büchertisch.

- Maurice Leblanc: ..Die Abenteuer des Arsone Lupi n. Bd. I.D i e Z u b e.»y- lampe". (3ofef Singer Verlag A. G. L'ipzig 1 Maurice Lrblanc ein zweiter Conan Doyll L:blanc stellt dem bckanntenSherlock Holmes" in Arsene Lupin die Charakterfigur Genllo man-Einbrech rs großen Formats g 'gertufca» Dr>' Erzählungen Lablancs siird von raffin erier nung und überaus phantasier eich, dabei schar> logisch. Arsene L win ist Dieb, E > b ech^r. Hoch­stapler ein Meister in feinem Fach. Unb trotz-- dem fymvathisch. 1585

* Wilhelm Rothhaupt. Habari. Don schwarzen und weißen Afrikanern. Mit vielen Zeichnungen von Fritz Schönpflug. (Strecker und Schröder, Stuttgart.)«.Der Leser durchwandert mit dem Verfasser das östliche Afrika. Er vergißt die täglichen Sorgen Europas und erlebt die glückliche Freiheit jener ferner. Länder. Jeder Taa bringt Wechsel. Er besuche in Hellen Mondnächten die Tanzfeste der Veger. hört beim wichtigen Schauri (Gerichtsverhand­lung) den Redeschwall und die komisch naive Verteidigung eines durchtriebenen Mohrenjüng- lings. stürmt mit eingeborenen Jägern dem Wilde folgend durch Busch und Dornen und ge­nießt wohlig den zauberhaften Frieden eines schattigen Flußtales. Das Buch zeigt wirklich einmal, wie der Veger leibt und lebt. Die köst­lichen Zeichnungen atmen ganz den Geist, von dem das Buch getragen wird. 60

- Otto Sohka: Der entfesselte Vi e n s ch. (Eng'.lhoms Romanbiftliothek, Stutt­gart.) Otto Soytas Romane sind ideenreich, man schnellt auf der Sprungfeder des ilnertoarteien immer weiter, man ist durch die stets spannungs­reiche Situation gefesselt und wird immer be­gieriger, dem Autor in das Reich des Selt­samen zu folgen. Die Geschichte des ..Entfesselten Menschen" ist die Geschichte des Mannes, der außerhalb ber menschlichen Wünsche und Hoff- nungen gestellt ist, dem damit alle menschlichen Ziele erreichbar und dennoch wertlos geworden sind. 50

- Der verzauberte Pilger. Don A. S. L e s l o w. Aus dem Russischen übertragen von A D. Braun (Vovellenbücherei fürs deutsche Haus). 165 Seiten. Preis gebunden 2 Mk. Ver­lag von Quelle u. Meyer in Leipzig. Unsere Er­zählung führt in das letzte Jahrzehnt vor Auf­hebung der Leibeigenschaft (1851), in jene Zeit, wo das. was die russische Volksseele und den russischer: Charakter ausmacht, ganz unverfälscht zum Ausdruck kommt.- Jene kindliche Freude an Der grellen Buntheit des Lebens und zugleich eine dumpfe Resignation vor dem Schicksal, die das eigene Ich im Rausch zu vergessen sucht. Dieser Zusammenllang primitiver Derbheit mit einer dem abendländischen Menschen fremden Weichheit gibt dem Ganzen ben gleichen Ge fühlston, wie er uns in ber typisch russischen Musik nnb Malerei entgegenklingt.

Spielplan der frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 26. April: Da.s Rheingold. Im Schumatrn-Theater: Barbier von Sevilla," Cavaller.a rufticana und Bajazzo. Mon­tag, 27.: La Traviata (Violetta). 3m Schumann- Theater: Die Fledermaus. Dienstag. 28.: Das Rheingold. 3m Schumann-Theater. Oberammer» gauer Passionsfestspiele im Urtext Mittwoch, 29.: Die Zauberflöte. 3m Schumann-Theater: Ober­ammergauer Passionsfestspiele im -Urtext. Don­nerstag. 30.: Susannens Geheimnis: hierauf. Tanzsuite Couperin-Strauß: zum Schluß: Gianni Schicchi. Freitag, 1. Mai: Der Evangelimann. Samstag, 2. Mai: Die Hugenotten. Sonn­tag, 3.: Die Frau ohne Schatten. Schau­spielhaus. Sonntag, 26. April: Goethes Faust 1. Teil. Montag, 27.: Louis Ferdinand Prinz von Preußen. Dienstag, 28.: Troilus und Cressida. Mtttwoch, 29.: Mary Wigman. Donnerstag, 30.: Mary Wigman. 3m Schumann-Theater: Wil­helm Tell. Freitag, 1. Mai: Der Kreidetreis. Samstag, 2.: Bummelstudenten. Sonntag, 3.: Louis Ferdinand Prmz von Preußen.

mMeWMz Beste Eiereinlßgen van Baerle L Co., Worms a. Rhein Erste deutsche Wasserglasfabrik. Gegr. 18C3 I In allen einschlägigon Geschäften zu haben. D

9Ut Köpflein, fo einen königlichen Genuß vujchaffet, öas ist

-Ue-Learrtz tVei«bra«d

Keinen Heller unö keinen Pfennig, Deutscher, für ausländische Getränke mehr! Denn Ür-Lrank Weinbranö, öas ist ein Leinbranö, unö kein aus- länöisches Getränke kann besser unö edler segn.

W v man Ltr°5rank°<krzeugnlsse b-komr man danach fraget. 3n führenden Ke ft

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viv.

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Llnö noch ein gut Tröpflem, öas ist öer am Rheine langst wohl bekannte

-Uv-Kvauk MHwev Nom

Wen es gelüstet, zur besseren unö angeneh. meren Verdauung ein Gläschen zu trinken, öer probiere diesen Likör, Sintemalen es nicht nur ein vornehm, sondern auch ein köstlich Getränke ist, so öem Wagen wohl tuet unö ein gar wonniges Behagen erzeuget.

ästen sind sie schon lange zu haben, wo nicht, lan an uns- wir weisen Bezugs stellen nach.

Irank Köln a. Nh. / Hamburg, (hüehaus / Orrlm W 9, ^-tsöaum Straße 22 a