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Mfc fernen r^AplLtz ditben Am Butqanq anrb fftt bee BvVSvund cm freiwilliger 'Beitrag er­hoben. SS wird gebeten, ein jeder wolle nach fettet Selbst einschätzung etwas spenden Es sollen htrrfevrch bie nicht unbeträchtlichen Xeftcn der Feier gebttft werden. Ferner aber wird der BvlkSbund am Xrauertaae sämtlich« Krieger­gräber auf den beiden Di eben er Friedhöfen, mehr all 400 an bet Zahl, gleichmäßig schmücken. Auch hierzu soll der erbetene Beitrag dienen. B5a6 bann trvch übrig bleibt, dient den Zwecken des BokkSbundes. nämlich der Unterhaltung und Schmückung der Kriegergräber im In- und AuS- lanb. der Rachsorichung nach Grabern und der Verbindung der Gräber im Ausland mit den Hlnterblie^nen in Deutschland.

< Messe-Sonderzug nach Leip­zig Kommenden SamStag, 28 Februar, verkehrt ein Messe-Sonderzug von Koblenz nach Leipzig über Giehen- Kassel mit folgendem Fahrplan: Limburg ab 2.29 Uhr nackm, Weilburg ab 3 Uhr. Wetzlar 3.26 Uhr. Dieben an 3.42, af 3.52 Uhr Marburg ab 422 Uhr, Kassel an 6.02. ab d l) Uhr Leivzig an 10,53 Uhr abends.

** Der hessische DenossenschaftS- verband Darmstadt hiell vom 18. biS 21. Februar hier einen Rechnerlehraang ab. An vier halben Tagen wurde Unterricht in Buch­führung und Bilanzftellung erteilt. Abwechselnd sanden verschiedene Berträge über das Geld» und Warengeschäft sowie praktische Genossen- schiftSarbeit statt, zu denen auch die Borftanbe» und AussichtSratSmitglieder eingeladen waren. Die Beteiligung war sehr gut. Verbandsdirektor Berg erwähnte in seinem Referat die günstige Entwicklung des landwirtschaftlichen Genossen- schnftswesenA Im Kreise Dieben. Der Berband besitzt jetzt in den 79 Gemeinden des KreiseS Dieben 110 und in Hessen zusammen rund 1000 Genossenschaften.

* Oefsentliche kaufmännische Schulen. Mit Bezugnahme auf daS heutige Inserat der Leitung der Oestentlichen kaufmänni­schen Schulen der Stadt Giehen wird uns mit» geteilt, daß die zweijährige Handelsschule nicht, wie vielfach angenommen wird, wahllos DollSschüler und höhere Schüler unterer Klassen aufnimmt, sondern nur g u t veranlagte Kinder in QualitätSklassen sammeln will, um dem Kauf­mannsstande wertvollen Rachwuchs zuzufuhren. Deshalb ist die Aufnahmeprüfung vorgesehen. Für die höhere Handelsschule genügt der Nach­weis der Obersekundareise oder einer ihr gleich- toertia<m Vorbildung.

ADV. Gegen die Aeichsbeherber» GUngSsteuer. Wie die Reichszentrale für Deutsche BerkehrSwerbung mitzuteilen in der Lage ist, hat der Einzelhandel-Ausschuß des Deutschen Industrie- und HandelStags in seiner letzten Sitzung sich einstimmig gegen die fernere Beibehaltung der Reich«bederbungSsteuer aus­gesprochen. Bon allen Setten wird nun schon seit Monaten gegen diele verledrSfcindliche Steuer Sturm gelaufen, leider noch immer ohne Erfolg. Bet der bevorstehenden Steuerreform sollte die Regierung die Beseitigung diese« UebelS mit an erster Stelle ins Auge fassen.

Vornotizen.

- TageSkalender für Mittwoch, etdbttbeater. 6»A UhrDie lustige Witwe". Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: .Messalina". Astoria-Ltchtspicle: ..Die Jagd um die 'Welt in 18 Tagen".

Aus dem Stadttheaterbureau wird unS geschriebene Die Vorstellungen bes Hamburger Marionettentheaters am kommenden Freitag- und SamStagnachmittag beginnen je­weils um 4*'$ Uhr und endigen um 61 \ Uhr. Gegeben werden jedeSmal Die Bremer Stadtmusikanten" undM ar u n d M o- ritz" nach Wilhelm Busch. (Siehe auch An­zeige). Die erste Wiederholung von KlabundS .Kreide kreiS" findet am kommenden Don­nerstag statt. Gerade der Donnerstag mit seinem kleineren Abonnement bietet für Richtabonnen- len beste Gelegenheit, gute Plätze für die überaus sehenswerte und interessante Borstellung zu er- haben. Am Freitag, 27. Februar, wird Emil RosenowS KomödieKater Lampe", daS amüsante Gegenstück zu Gerhart Hauptmanns Bibcrbcti, wieder in den Spielplan aufgenom­men. Dis Beueinftubierung steht unter Leitung von Oberregisseur Teleky. und der größte Teil des Personals ist beschäftigt.

Oberhessischcr Defchichtsverein. Morgen Donnerstag wird Ooerkriegsgertchtsrat K o ch an dem letzten BortragSabend diese- Win­ters überAlte Giestener Familien" berichten. Der Bort tag dürfte vielen Giebenern manches 3nlcrcffantc bringen Der EintriU steht auch Richt Mitgliedern frei, wie sich auS der Anzeige im gestrigen Blatt ergibt.

D ie Borirags-Bereinigung bietet, so schreibt man uni, nrt ihrem nächsten Vortragsabend am Donnerstag ihren Mitgliedern und Bortragsbesuchern einen sehr genustreichen Abend. Musikdirektor Hall wachs aus Kassel wird sprechen über dieDynastie Strauß, die Könige des Tanze-", mit pianistischen Erläute­rungen. und Konzertsängerin Elisabeth Penn­rich aus Kassel wird Strauhsche Melodien fingen. Ausgehend von dem Sinn und der Entstehung des Tanzes wird der Redner auf die Bedeutung der Wiener Familie Strauß für die Entstehung und Pflege der Tanzmusik, namentlich deS echt- deutschen WalzcrS Hinweisen. Grundlegend für diese war Josef Lanner, der den ländlichen

Tanz tmLändler" toeiierbilbete. bis bann <tm Zeitgenosse Johann Straust mit feinen Söhnen den 'Walzer zur Höhe führte. Einer dieser feiner Söhne. Johann, wandte sich dann der Komposition von Operetten zu. deren untchrtzbare Werte be­kannt find. Lotmcrsche und Straastfch: Tänze wer­den am F.ügel zum Vortrag komme i. Dazu tokb Fraulein Pennrich Partwn aus Slraust,a>en Ope­retten und Walzern zu Gehör bringen. (Siehe heutige Anzeige.)

Kirche und Schule.

Kirchliche Dienstnachrichten.

Am 16. Februar wurde der evangelische Pfarrer Karl Wagner zu Darmstadt mit Wirkung vom 1 März l. IS zum Superinten­denten der Provinz Oberhessen und geistlichen Mitglied des LandeskirchenamlS mit dem Titel Oberkirchenrat" ernannt.

Am 18. Februar wurde st)er Dekan deS Dekanats Grünberg, Pfarrer Otto Röschen zu Freienseen, auf fein Rachtuchen unter Anerkennung feiner lanajährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. April l. 36 von der Bcr- waltung des evangelischen Dekanats Grünberg entbunden.

-t. Aidda. 24. Febr. Gestern fand eine DekanatSkonferenz des Dekanats Ridda hier statt. Professor Werner (Friedberg) hielt, ausgehend von der groben Herrnhuter Missions­woche im vorigen Jahre, ein Referat über:Born heutigen Recht und von den Wandlungen in den Zielen der deutschen eoangeltschen Mission unter den Heiden". Rach diesem Vortrag berichtete Lehrer Würz von Gichelsdvrf alS Mitglied des Landeskirchen tags über dessen Verhandlungen Mitte Februar.

Turnen, Sport und Spiel.

Votn Radsport.

Der Landesverband Hessen deS BundeSDeut scher R a d f obrer wird am 2. Ofterfeiertag, 13. April, seine sportliche Saison im Straßenrennsport eröffnen. Die groste Fern­fahrt wird die vierte W.edn:holung des klassischen RennensQuer durch Ohrn° und Lahntal" fein. Die 180 Kilometer langeAchter"-Fahrt wird vom Startplatz Kirchhain ihren Anfang nehmen, über Alsfeld. Ziegenhain. Treysa. Reustadt, Kirchhain die nördliche Schleife der8" passieren und alsdann vorbei an der Amöneburg über Marburg, Staufenberg. Gleiberg die8" mit dem Zielorte Kirchhain schließen.

Taunus Rennen.

Für da- am 23. August auf der 31,5 Kilo­meter langen Rundstrecke bei Bad Hornburg vor­gesehenen TaunuSrennen hat der Autonwbll- cfub von Deutschland seine Ausschreibungen er­lassen. Vorgesehen sind drei Klassen von Sport­wagen. welche getrennt bewertet und in folgen­den Kategorien ausgefahren werden: Kategorie I offen für Wagen von 2001 bis 2625 ccm, Kate­gorie II für Wagen von 150! bis 2000 ccm und Kategorie III für Wagen von 1101 bis 1500 ccm Zylinder Inhalt. Jede- Fahrzeug muh mit zwei Personen besetzt fein. Die Rundstrecke ist vier­zehn Mal zu durchfahren, so dah sich eine Ge^ lamtlängc von 438,2 Kilometer ergibt Renn­berechtigt sind die Mitglieder des A. D. D. und der Kartellclubs, sowie die vom Veran­stalter eingeladenen Mitglieder ausländischer Glubs. Rennungsschlust ist der 1. Juni.

Halle wird ^luqhafen.

Rachdem nun schon über 40 deutsche Städte bie Rotwendigkeit des Flugverkehrs erkannt Haden, ist jetzt auch der Halleschr WirtschaftS- und Verkehrsverband an die Stadtverwaltung sowie an die Vertreter der Industrie, des Handels und der Wirtschaft herangetreten, um die Grün­dung einer FlugbetriebSgesellschaft auch für Halle in greifbare Rahe zu rüden. Der Magistrat be­zeigte sein Interesse an dem Projekt durch lieber- Weisung eines 100 Morgen umfassenden Platzes, der zu geringem Pachtsatze überlassen werden soll. Ferner stellt er noch eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 40 000 Mark in Aussicht. Durch weitere Zeichnungen konnte dieser Betrag auf 75 000 Mark erhöht werden, so dah damit zu rechnen ist. dah Halle, daS als Kontrvllstation für die Deutschlandslüge im Juli angesetzt ist. biS dahin die Einrichtung des Flugplatzes voll­endet hat.

400 Meldungen zur Deutschlandfahrt des A. D. A. C.

Bad&bem schon die Winterfahrt deS A D. A C. faßt 300 Teilnehmer vereinigte, hat die für die 3ett vom 1. bis 12. März mit Start und Ziel in Köln vorgesehene Deutschlandfahrt mit zirka 400 Rennungen einen austerordentlichen Er­folg aufzuweisen. Sie ist feit der Wiederauf­nahme Deutschlands in die F. I. T. M. die erste internationale Kraftradveranstaltung und sieht neben den besten und bewährtesten deut­schen Fahrern auch solche auS Schweden, der Schweiz, Belgien, Oesterreich, Italien und Eng­land am Start.

Schöffengericht.

" Giehen, 23 .Febr Ein Schuhmacher- gehllse in Reichelsheim hatte für einen neuzu- grünbenben Musikverein Beiträge zu sammeln. Die einzelnen Spenden wurden in eine Liste ein­

getragen Von 72 Wt. mc et eingenommen hatte, hat er drei Mark für sich behalten und auf der Liste an zwei Barnen die Zahlen ent­sprechend geändert. Bkacn Betrug# und Unterschlagung erhielt er eine Geld­strafe von 60 Bl L; Urkundenfälschung wurde nicht angenommen, ba die Beweiserhebllchkcit der Aufzeichnungen nicht unzweiielhaft feststand.

Der wegen Diebstahls bereits bestrafte Ar- beiter Karl Friedrich P rescher von SimrachtS- hütte bat im August 1924 in Giehen und Haufen drei Einbruchsdiebstähle ne rühr wobei ihm Zigarren. Zigaretten. Bettzeug. Handtuch­stoffe, Schokolade. Hosenträger und Einbruchs­werkzeuge (In der Werkstatt eines Schlossers) in die Hände fielen; in einem weiteren Fall blieb es beim DiebstahlSversuch. ba der Hund anschkug bevor die Tat vollendet war und der Verbrecher sich aus Furcht vor ßr.lbedung entfernte. Der kaum zwanzigjährige Angeklagte, der sich damals offenbar aus Ich! ich ich von Dieb­stahl ernährt hat, erhielt eine Gefängnis­strafe von einem Jahr sechs Monaten.

Wegen Blutschande, begangen an seinem neunjährigen Kinde wurde der Viehschweizer Wilhelm Rank in Bübingen zu zwei Jah­ren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Verhandlung fand hinter ver­schlossenen Türen statt.

Ein Vanklehrling aus Kirchhain versuchte, sich in Friedberg durchBo.läge zweier von ihm gefälschter Schecks bei ber Hsll Landesbank erhebliche Beträge zu erschwindeln Die Bank­beamten. die zufällig die Unterschriften der an­geblichen Aussteller kannten, schöpften Verdacht und ließen ihn festnehmen. Er will unter dem Einfluß eineS fremden Menschen gestanden haben, der ihn zu seinem willenlosen 'Werkzeug ge­macht habe; er müsse von ihm hypnotisiert worden sein. Rach dem eingehenden Gutachten des Pro­fessors Dr. Stertz in Marburg kann hiervon nicht die Rede sein, wie denn bisher auch nicht ein einziger Fall bekannt geworden ist. in dem eine sittlich einwandfreie Persönlichkeit durch Hyp­nose zu einem Verbrechen bestimmt worden wäre. Dagegen ist es wahrscheinlich, dah der Beschul- btgte einem Erpresser in die Hände gefallen und von ihm zu der Tat gebracht worden ist. Wegen Urkundenfälschung und VetrugSversuchs erhielt er eine Gefängnis st rase von drei Mo­naten.

Gerichtsfaal.

Frankfurt a. BL, 23. Febr. (WB.) DaS erweiterte Schwurgericht in Frankfurt a. BI. verurteilte nach vierstündiger Verhandlung den früheren Stabtlctrtiär Karl Krebs beim Woh­nungsamt Frankfurt a. Bl. wegen Bcftc» chung zu zwei Monaten Gefängnis, den Stadtangestellten Wilhelm Eckstein wegen Beihilfe zu zwei Monaten Gefängnis. Die BestechungSgelder. die Krebs erhalten hat, wurden alS der Staatskasse xugefaHcn erklärt Bei beiden " Angeklagten wurden drei Wochen Untersuchungshaft auf die Strafe ungerechnet Der Stadtangestellte Reith wurde freiae- sprochen. Die Haftbefehle wurden aufgehoben.

Buntes Allerlei.

Aus der Schachwelt.

Das Programm des Schachturniers von Baden-Baben, das die Dortige Kur­verwaltung veranstaltet, ist soeben erschienen. Da« Turnier beginnt gleich nach Ostern, am 15. 4., und dauert vier Wochen. Jede Woche werden fünf Runden erledigt, während die übrigen Tage der Erledigung von abgebrochenen Partien ge­widmet sind. Zwanzig Meister sind eingeladen, und Awar ist die Auswahl Derart getroffen, dah möglichst jedes schackspielende Land vertreten ist. Die Koryphäen werden nahezu vollständig er­scheinen mit Ausnahme einiger weniger, die sich gerade jenseits des Ozeans befinden. Es sind fünf Preise ausgesetzt von 1500, 1000. 700, 500 und 300 Mark. Die Richtpreisträger erhalten für jede Gewinn- bzw. Remispartie ein Honorar von 20 bzw. 10 Blf. Alle Teilnehmer erhalten freien Aufenthalt und Beköstigung in erstklassigen Hotels. Das Turnier, das jedensalls das be­deutendste Schachereignis des Jahres bilden wird, ist der Initiative des Herrn Dr. T a r r a s ch zu danken, in dessen Händen auch die Organisation liegt.

Großmeister Alechin, der erst kürzlich in Reuyork 26 Partien gleichzeitig blind, d. h. ohne Brett und Figuren, durchgeführt hat, hat nun­mehr seinen eigenen Rekord geschlagen, indem er soeben in Pans die geradezu unglaubliche An­zahl von 28 gleichzeitigen Blindpartien fertig­gebracht hat. von Denen er 22 gewann, drei verlor und drei unentschieden machte. Die Vor­stellung dauerte von 10 Uhr vormittags bis 11 Uhr abends. In dieser Zeit trank der russische Meister, ohne etwas zu essen, zwölf Tassen Kaffee und rauchte fünf Schachteln Zigaretten, was ver» mutlich ebenfalls eine Rekordleistung darstellen Dürfte.

Der Affe tm Säuglingsheim.

Der Frankfurter Tierpsychologe Professor P u n g st berichtete in Der letzten Sitzung Der Berliner Physiologischen Gesellschaft über be­merkenswerte Erziehungsresultate an einem Aesfchen. einer Kreuzung eines ja­vanischen und celebischen Makaken. Um sest- zustellen, ob mar. ein solches Tier überhaupt unter menschenähnlichen Bedingungen aufziehen könnte, ob und inwieweit Die früheste Jugend

entscheidend für bie wichtigsten Eindrücke sind, wie sich Instinkt und Gefühle auibtlben. touebe c» ber Mutter fortgenonrmen und in eine Ber­liner. später Frankfurter Säuglings- k l i n i t gebracht. Unter der Obhut einer Säug­lingsschwester wurde es mit Der Flasche < Frauenmilch» ernährt und. um tunlichst äußere Einflüsse fernzuhalten, -abgetchreden aufgezogen; eS sollten, soweit wie nwgltd'. die Bedingungen des .einzigen .KindeS" geldiaflen werden SaO Tier entwickelte sich körperlich gut. bei der Geburt wog es 400 Gramm, jetzt wiegt cs 8 Kilogramm, ist kräftig. Demoliert alles, was in fein Bereich tommi, und aui der Bahnfahrt nach Frankfurt a. Bl. trieb es im Soupc allerlei Allotria (wie übrigens manche Menschen auch» eS klingelte, drehte da» elettrifche Licht aus ufw. ufw. Das Tier ist frech und empfindlich, interessiert sich für alle beweglichen Gegenstände, luscht am Dau­men. waS fonst Affen nicht tun. beherrscht Die Technik deS Lausens, obwohl es nie Gelegenheit hatte, sie kennenzulernen. Dieses äffische Spiel. Da$ nicht etwa Der Beseitigung von Läufen gilt, übt es an feinen Pflegern, für das Geiauftwerden hat eS offenbar gar kein Verständnis während sonst manche Alfen Dabei in eine Art Trance­zustand fallen. AlS Zeichen der Wut reiht es das Biaul auf. das typische Afsenkompiiment Dai Zeigen des Hinterteil- scheint eS nicht zu tKt- stehen; als eS im vierten Jahre zum ersten Male einen anderen Affen kennen lernte, begann ei nach anfänglicher Angst zutraulich zu spielen. Au» Der Fülle dieses und anderer Aeußerungen hofft Pfunast wichtige Aufschlüsse über da- Erwachen der Triebe und Leidenschaften, bei Charakter* und Seelenlebens zu erhalten.

Spitzbergen eisfrei

Infolge des milden Winters find die Lisoek» bältniffe im hohen Norden für die Polarforscher außerordentlich günstig Spitzbergen ist eisfrei und die Fjorde sind offen. (Eine norwegische (Ex­pedition geht nach der Bören-Insei, was sonst vor Ablauf des Winters unmöglich war. Amundfen wird feinen beabsichtigten Flug nach Dem Nordpol bereits im April ober noch früher antreten können. Die Temperaturen des Golfstroms im hohen Nor­den sind um 34 Grad höher, als sie von Nansen vor 12 und 14 Jahren feftgefteUt wurden.

Ablehnung eines deutschen UniversitätSprosessors durch Die lettische Regierung.

DaS Herder-Institut in Riga hatte Den in Jena ansässigen und an der dortigen Universität tätigen Professor Dr. jur. tt phil. Em ge ber* fdjiebentlid) zu Vorlesungen an Die Rigaer Universität eingeladen, und drr Genannte war bann zum ordentlichen Proseffor für Sozio­logie berufen worden. Runmehi hat aber daS lettische Blinifterium die für Richtangehörige deS lettischen S:aates erforderliche Bestätigung xxx- fagt Die lettische Regierung bat dadurch ein Zeichen nicht nur ihrer Deutschfeindlichkeit. son­dern auch ihrev Kulturseindlichkeit überhaupt zum Ausdruck gebracht.

Aus bem Amtsverkündtaunasblatt.

Das AmtsverkündigungSblatt R r 15 vom 24. Februar enthält: ErgänzungS- wnbl zur Handwerkskammet. Errichtung von Prüfungskommissionen zur Abnahme der Meister­prüfungen. - Erweiterung des Anschlußgleises der Stadt Gießen an der Margarethenhüttc. Erweiterung ber Wasserleitung unb Kanalisation der Stadt Lich.. - Feuerlöschwesen. Aus­wärtige Amtstage. Gesunden, verloren.

Vrieskaffen der Redaktton. lRechtSgutachten sind ohne Verbindlichkeit bet Redaktion.)

K. W. Wenden Sie sich an die Junkers» Flugzeugwerke in Dessau.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Lenders.

(Aus der ^Radlo-Umschau".) Donnerstag, 26. Februar:

11,55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr. Nachrichten­dienst. 4 Uhr: WirtschaftSmeldungen 4.30 biS 6.30 ilbr: Rachmittagskvnzert de» durch Mando­linen verstärkten Hausorchesler». 6 Uhr: Wirt- schastsmeldungen. 6 bis 6,30 Uht. Die Lesestundc (Aus fernen Ländern): AuS denJapanischen Tänzen" von B. Kellermann 7 biS 7,30 Uhr Vortragszyklus der Philosophischen Bereinigung Frankfurt a. Bl. (Dozent Pfarrer Taesler). 14. Vortrag ..Fichtes Leben unb Werl". 7,30 bis 8 Uhr Funlhochschule; Professor Künzel: ,Aus der Geschichte des deutschen Unternehmertums' (2. Vortragi. 8,30 Uhr: Konzert des A-canella Chores 1923. Programm u. a.: Deutsche russische, französische und italienische Volkslieder (gelungen in Den Originalsprachrn): ferner: Aus dem letzten Werk Verdie ..Pezzi facti (1. Ave Maria unter Benutzung der Scala cnigmatica", 2. AuS Dantes .Paiadiso") musikalische Leitung. Ka­pellmeister Hermann Scherchen. 9.30 Uhr Rach richtendienst. Wettermeldung. Sportbericht. 9,55 Uhr: Zeitvorberellung. 10 Uhr Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr Chorkonzert deS Gesangvereins Meyers Quartett".

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den %5. Februar, abends 6 Uhr PafsionSgottesDientt in Der Iohanneskirche. Ptr Bechtolsheimer.

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Lchnfiliche ausführliche Anneboie mit .Reuflni»nbfct)r:f en sind zu ritt en unter 1950D an den Gießener Anzeiger.

Vortrags-Vereinigung Gießen (Goethe-Bund Kaufmännischer Verein, Gewerbe-Verein) Donnerstag, den 26. Februar 1925, ,CT,c abends 8l , Uhr, in der Neuen Aula

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Die Dynastie Strauß, die Könige desTanzes

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