Ausgabe 
24.7.1925
 
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Telegraphische Auszahlung.

Bort rag von Lenin­sche Aationalthvater irt S 9.30 LIhr: Di? Entwicklung

Frankfurter Getreidebörse.

lGi-cner Drahtbertchi deS ..Gießener Anzeiger«"^

Frankfurt a. 1, 23. Juli. GS wurden notiert: B>»chen, C®cneratier 24 bi« 24,75, loggen, inländ. 19L0 de« 23.50. Hafvr, hrfänb 20.50 bis 23.50. MaiS (geCb) 21.50, W«zemneHl. inlänb., CtNttal 0 37,26 bis 35, Rvg^einnehl 30,50 bi- 31.50, TBet*wirte 11.90 bl« HL5. RogzimMmo 12,50 bis 12,75. Tenbees ruhig

Frankfurter Lchtachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht bc< .,Gießener Anzeigers".)

Frankfurt a. Bk.. 23. Juli. Auftrieb: 39 Ochten. 4 Backlen. 1 Äub. 975 Kälber. 98 Schafe. 1451 6*r>eiiK. O* wurden d«zahtl fir 100 PK> LVdaitdOewicht: Kälber: Feinste Rlast- tMber 74 bi« 88, mittlere Aust- und beste Vaug-

btz« 82. Manstverlmrs: Gedrückter Handel, Schweinen grSHerrn ^leberhcmd

Berliner Produktenbörse.

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SrundfunÄ-Programm

dos frankfurter Tenders.

(AuS derRadio-Umschau".)

©«niteg, 25. Juli.

12 Llhr: Rachri cht«ck>i<mst. 4 ilfcr: IDetter- bvrichl der Viotzener Delt«rdi«nststelle. 4 älhr: W i rtfcha ft*mel bu n gc i. 4.20 Uhr: Rachrichten­dienst 4 -0 diS 6 Ubr: Aachmittag«kvn-ert deS HomSerchest«-« Massische TBiemr Operetten. 6 Lthr: 'MirtschaftSmeedrmgen. 6 biS 6.30 ^Ihr? Jnowdstrmde. 6.30 bi« 6.45 Uhr: Briefkasten. 8 bi« 8.30 llbt: Ctuwbc deS Frankfurt« Bun-

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Nachrichten.

JfraekKSfche ®emeiwten.

Jsr. MeItz»i»ckSO«Etznbe. «»4teSd. i. d.Synagoge (Südanlage). SaM-taz, den 25. Juli. Voravd 7.45, morg. 8.30, atd<. 8 35 tu 9.15.

tMbit*8 bet tfr. RellgionSgesellschaft. Sabbat!eier de« 25. Je» IM». Freitag abend 7.35, 6e*Ul<l votm- 8 00, nachm. 4.30, Sabbataulgang 9.15. CBe*ena»MLi<n| moegenS 6.30, abends 7.00. RNMoech obd«. 9.00. GennerStag morg. 6.00 und a»dS. 7.80.

Oltzmpia". 8 80 bet BieNnfonLte. Anschließend Rachrichten-

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Hand gewinnen, die sich in der Hauptsache auf von der Spekulation oorgenommene Rückkäufe stützte. Begünstigt waren einige Montan- und Chemieaktien, aber auch Kriegeanleihen waren kräftia erholt. Die Besserungen am Aktienmarkt betrugen 0,51,5 Pro­zent. Die Erholung erstreckte sich auch auf den Psand- briefmarkt, besten Werte etwa 5 Prozent anzogen.

freien Verkehr hörte man Kriegsanleihen zum Schluß mit 0,280. Die Abendbörse schloß in fester Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanleihe 0,251. Bankaktien: Commerzbank 96, Discontogesell- schäft 105,25, Dresdner Bank 100,12, Mitteldeutsche Creditbank 96, Oestererichische Kreditaktien 7,80, Montanaktien: DeutsH-Luxemburoer 61,50, Gelsen- kirchen 50, Rheinstahl 61,37, Kali Aschersleben 123,50, Kali Westeregeln 135. Chemische Aktien: Ba­dische Anilin 124,50, Chemische Griesheim 114, Scheideanstalt 100, Elberfelder Farben 114,25, höchster Farben 114,87. Schiffahrteaktien: Nordd. Lloyd 54. Industrienktien: LEG. 97, Elektrisch Licht und Kraft 97, Fuchs Waggon 0,65, Siemens und Halske 74,50, Julius Sichel 33,50, Wayh und Frey, tag 74, Zellstoff Daldhof 9,62.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers" ) Berlin, 23. Juli. Die Anfangstendrnz der Börst war durch eine erhebliche Unsicher­heit und Nervosität gekennzeichnet. Die Kurse zeigten zwar gegenüber den gestrigen offi­ziellen Schlußnotierungen eine leichte Senkung, lagen aber im Verhältnis zu den Rotierungen deS gestrigen RachmittagS- und de« heutigen Früh-BerkHprS leicht erholt. Rach Schluß der BormittagS5ör'e kam im Verkehr unter den Ban­ken beträchtliche- Angebot herau-, daß die Kurse auf einen feit längerer Zeit tiefstm Stand senkte. Sn wurden z. D. Gelsenkirchen mit 46,5 und Phönir mit ^5 genannt. Gegenüber diesen Kur­sen waren zwar die offiziellen Rotierunaen ge­bessert, doch überwog nach wie vor die bis­herige Verstimmung der Börse, ES spiel-

rourben im Mai 42 498 000 (im April 40 636 000) Zugkilometer geleistet.

Durch neue Aurnahmetarife, wie auch durch Aenderung bestehender Tarife wurden weitere ' rächtenermäßigungen gewährt. Die Durchfuhrtarife wurden dem Bedürfnis gemäß ausgestaltet.

Die Brtriebsergebniste des Mai haben sich wie olgt auegeftaltet (in 1000 Rm.): Personenverkehr 127 963, Güterverkehr 227 415, sonstige Einnahmen 34 634, insgesamt 390 012. Die Ausgaben betrugen 289 541 000 Rm., wozu noch 25 015 (XX) Rm. außer­ordentliche Ausgaben treten. Die Verkehrseinnahmen des Mai sind hinter den Erwartungen nur unbedeu­tend zurückgeblieben. Es wurde möglich, planmäßig die Rückstellungen für die kommende Verzinsung der Reparationsschuldverschreibungen vorzunehmen und die gesetzlich vorgesehene Ausgleichsrücklage onzu ammeln. Rach dem bi» jetzt vorliegenden Ergebnis der Einnahmen im Juni kann damit gerechnet wer­den, daß die Gesamtwirtschaft im Jahre 1925 plan­mäßig verläuft.

imsell Aasaela scheint r nicht zu lünimcrn. rle Hand aus SakW bedeutungsvoll: [t ein Kind der Zeit m, lvaS alte Leute >i zwischen Himmel issenden nicht offen« gesehen unb gehört. Rafaela?" bie Tranen, bie nie Ainb eines törichten btn sie nicht. Uno Stimmen, die in der auch nicht, wie in b« örper von Menschen, n ben Turm schleichen künben." ementia senifc* ihr nicht ganz W

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leicht befestigt, troh niedriger amerNanischea Preise, weil an prompter iRkinbischer Ware noch nichts an ben OXcrK gelangt. Wintergerste weni­ger angebeten, H«ser in eiter Bbare an geboten unb im Prei» gastalten. W notierten per 1000 Kg.; Weizen, märkischer. Juli, 262 bist 266. Weizen, September, 240 bi4 242. 'Weizen. Oktober 243 bis 246, Roggen, mst»Richer 187 bis 192, Roggen, Just, 204 bl« 206,50, Roggen, September. 196 bi« 199, Roggen Oktober, 201 bi« 202. Futtergersie 196 bi« 212. neue Wintergerste 184 bis 190, Hafer, märt 243 bis 255, bo. 3ult 191 bis 192. bo. September 187 bi« 186, RlaiL (IoTd Berlin) 214 bi« 216. Rav« 345 bis 340; per 100Kg.: WachmuneOl 33 bis 35,60. Roggen- mehl 27 f*« X». WeizchnReie 13 bi« 13.20. Rvggen- fleie 13,50. TXTteeiaerbfen 26 bl» 34. kleine Srbleck 25 bi8 26.50. Suttnerbfen 23 bi« 26.50. Pelusch­ken 23 biS 26.50. Ackerbvstnen 24 bi# 26, Wicken 26 biS 28. Luptne«. Mau 12 bi« 13,50. bo. gelB 15 biS 16,50. Rap»kuch-n 16.50 bi« 16,60, Lrtn- T»*». 22,70 biS 28. Trockenfchuihel 11,60 bifll 11,80. D^rfmchaffe 9.60 bi« 9.75, Kar-toffelflocken 26 bis 26,20. Z«tzer 21,40 bis 21,60.

ten hierbei auhenpolittsche Dedercken eine Rolle (im Iusammmchang mit angeblichen Obeeeerfemgcn Briand« zur deutschen Rote) und ferner angeb­lich- weitere KomplckaLionen im Slinn«S- und Wolff-KowMM. Weiter wurden bie rückgängigen Steuereinnahmen de« Reiche« al« ein Zeichen für da« Darnieder liegen der gesamte» Win schäft verbucht Die SrRärung der Gels8»ttrche»er BergwerlS-Ä. G. über bie Unfinnigiiit der gestri­gen Börsengerüchte und die bevorstehenden Hilf«- beratunaen für den Ruhrbergbau in der Reichs­kanzlei blieben demgegenüber zunächst etnTlu|lo« Ri^ebot bestand ferner auch in Kolonial- werten, von benen Diamanl-Sstare« auf Ab­gaben der Arbitrage hin bi« auf 18,5 zurück­gingen. Die ®elbmar!llage zeigte keine Veränderung. Die Rachfrage ist etwa« stärker geworden. Tägliche- Geld 8 bi« 91/, Prozent, Mvnatsgeld 10 bi« 11 Prozent. Im internatio­nalen Devisenverkehr lagen Franken und Lira stark im Angebot bei etwa« zurückgestenden Kursen. Die Reichsmark notierte in London 20,42, Amsterdam 59,22V?. Pari« 5,06.

Börsenkurse.

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* Auch Frankfurt im August ohne Samstagsbörse. 2m ülonat August bleibt am Samstag die Wertpapierbörse in Franksurt für den Verkehr geschlossen. Eine Rotierung der auslänbi« chen Zahlungsinittel findet nicht statt. Don Montag, 27. Juli, wird die Notiz der Aktien der Großkraft­werk Mannheim A.-G. bis auf weiteres eingestellt, da der für die Zulassung erforderliche Prospekt bei der Zulasiungrstelle noch nicht eingereicht ist.

Preußischer F i « k u « °- R. W. 2. Die vom Preußischen Frsku« übemommtne Stinn<-S- bctciligung beträgt noch nicht 10 Prozent de« R W. E. Verträge wie die der DtümeSgrupve mit dem R. W. E. bestehen nicht. Infolgedessen bedeutet die Transaktion kaum irgendwelche Machtverschiebung im Aktien besitz de« Werke«. Ihre Hauptbedeutung liegt darin, dost die Be­teiligung nicht dem Au«land zugefasten ist.

Sie deutschen Kaliabmachungen mit Amerika. Die Verhandlungen der Ver­treter der deutschen und elsässischen Kaliindustrie in Amerika hoben anscheinend ein für beide Teste befriedigendes ©rgebnte gehabt. Wie der Köl­nischen Zeitung au« Reu York gemeldet wird, ist dem Deutst^n Kali-Hylckstkat cm Kredit von etwa 40' Mistümen Dollar auf eine Reihe von Jahren zu 7*/, br« 8 Prozent Verzinsung zu­gesagt worden, wofür als Gegenleistung lang­fristige Lieferuna«verträge zu Vvrzug«-P»eisen mit den tXmcrtfcnern vereinbart worden sind. Auch mit den elsässischen Werken sollen ähnliche Abmachuirgen erwogen werden.

Erfolgreiche deutsche Konkur­renz gegen den enalischen Kohlen­handel. Wie dem HochblattJndustrietzurier" au« London berichtet wird, ist die engtif^e Koh- leninbuftrie über die stündig wachsende KonLu» renz de« deutschen Bergbaues auf dem Weltmarkt auherordentlich erregt. So ist c« Deutschland vor einigen Tagen Gelungen, mit der lettischen Staatädah«. deren vevorzugier Kohlen sie ferant b^dher Sngland war. «n«n Abschluß zur svfvv- tigen Lieferung von 43 000 T. Kahlen zu tätigen, von denen 25 000 von der Sttnne«gruppe zum variablen Preise von 20 sh 6 d bis 23 sh 4 d je Tonne und 18 000 durch das rheinisch-west­fälische KohlensnndOat zum Preise von 20 sh 11 d je Tonne geliefert we^»en snsten. Die Qualität der zu liefernden deutschen Kohle soll der der ersten Sorte Durhanckohle gleichen, die von den englischen V?porteueen zu 24 sh je Tonne offeriert wurde. Der englische Kohlenhandel lieferte bis­her jährlich im Durchschnitt 120 bis 150 000 Tonnen Kohle an die lettische Eisenbahn. Weiter­hin verlautet, dast e« dem westfälischen Bergbau eben fall« gegen englische Konkurrenz gelungen ist, vor kurzem eine Bestellung der chaswerße von Bordeaux xur Lieferung von 7000 Tonnen Kohlen zu erhalten.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 23. Juli. Bei sehr ruhigem

Preise jetzt 65. Selbftlostenverringerungen durch technische Verbesserungen dauern sehr lange und erfordern viel Kapital: außerdem ist zu be­zweifeln, ob von dieser Seite her der erwünschte Erfolg eintreten kann angesichts der Tatsache, daß zur Zeit im Bergbau ungefähr 400 000 P. S. mehr installiert sind al« in der FriedenSzeit, daß dagegen die Leistung immer noch unter FriebenS- hj-he liegt. Da im Bergbau die menschliche Arbeitskraft eine 'ehr große Rolle spielt, muß neben einer entsprechenden Ermäßigung her Steuern und frachtlichen Lasten die Selbstkosten- Verringerung vornehmlich auf dem Gebiete der Ark>eit«kraft gesucht werden. In Betracht käme vor allem ein? Verlängerung der Arbeitzeit auf Frieden«höhe (also um eine halbe stunde), allein diese würde eine Verbilligung der Selbst­kosten von 1,20 bis 1,50 Alk. herbeiführen, träte gleichzeitig auch eine entsprechende QSerjingerung der Frachten und Steuern ein, so wurde ins­gesamt eine solche Prei«ermäßigung möglich wer­den, daß der Jnlandabsah einen starken An­reiz bekäme, und daß h«r Effport weiter finan­ziert werden könnte. .

Gelingt e« nicht, auf dre-e Welle die Absatz- mößlichkeit zu steigern, so wird nicht« andere« übrig bleiben, als die Belegschaften solange zu reduzieren, bi« Förderung und Absatzmöglichkeit in Einklang gebracht sind: das würde gleich­bedeutend sein mit einem noch weiteren Abbau von mindestens 40 biS 50 000 Personen.

Beitritt Deutschlands zur Inter­nationalen Handelskammer.

Die Internationale Handelskammer teilt offiziell mit: Der Derwaltungsrat der Interna tio- nalen chaodelskammer erhielt den Antrag Deu t i ch lands auf Ausnahme in die Kammer imter Zustimmung zu ihren Grundsätzen. Der Der­waltungsrat wählte darauf die folgenden fünf Spitzenoerbände einstimmig zu Mit- gliedern: Den Deutschen Inditstrie- und chandels- tag, den Zentraloerband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes, die chauptgemeinschaft des Deut­schen Einzelhandels, den Reichsverband der Deut- fchen Industrie und den Zentralverband des Deut­schen Großhandels. Diese Verbände werden, der Satzung der Internationalen Handelskammer ent­sprechend, eine deutsche Landesgruppe bil- den, der die Vertretung Deutschlands in der Kam­mer obliegen wird und deren Geschäftsführung sich vorläufig beim Deutschen Industrie- und Handels­tag in Berlin befindet.

Zur Vorgeschichte dieses wirtschaftlich bedeut­samen Ereignisses wird noch mitgeteilt: Die Inter­nationale Handelskammer trat an die Stelle des früheren Internationalen Handelskammerkongrestes. Ihre Errichtung wurde 1919 auf der Internationalen Wirtschaftskonserenz der amerikanischen Handels­kammern in Atlantic City beschlossen, bei der außer den Vereinigten Staaten England, Frankreich, Bel- aien und Italien vertreten waren. Kurz darauf schlossen sich die Wirtschaftsorganisationen einer großen Zahl anderer Länder an. Als sie 1921 ihren ersten Kongreß in London veranstalteten, gehörten ihr bereits zwölf Staaten an, darunter auch Oester- reich. Heute zahlt sie 37 Länder zu ihren Mitglie­dern, darunter 347 Handelskammern, 105 Industrie- verbände, 50 Handelsverbände, 54 Dankorganisa- Honen und 11 Reederverbände. Ms Einzelmitglieder gehören ihr 736 Industriesirmen, 376 Banken, 56 Schiffahrtsgesellschaften und 50 Eisenbahngesellschaf­ten der verschiedensten Lander an. Sie bezweckt, den internationalen Handelsverkehr zu erleichtern, eine einheitliche Stellungnahme in internationalen Wirt- schaftsfragen herbeizuführen und die Schaffung des Friedens zu fördern fowie die freundschaftlichen De- ziehunoen zwischen den Völkern durch eine Zusam­menarbeit der kaufmännischen und wirtschaftlichen Organisationen zu sichern.

Die Deutsche ReichsbahngeselljchLtzfl im Juni.

Den Güterverkehr im Juni beeinflußten neben der anhaltend ungünstigen Wirtschaftslage vor ollem die veränderten Wirtschaftsbeziehungen zu Polen, sowie die Obst- und Gemusetransporte. Nack dem vorläufigen Ergebnis wurden gestellt: 3 321000 Wagen (gegenüber dem Vormonat minus 446 000), dach ergibt sich ein lebhafterer werktäglicher Verkehr, da in ben Juni zwei katholische Feiertage fielen. Infolge des Zollkrieges mit Polen drohten an ver­schiedenen Grenzabfertigungen Verkehrsstauungen, die vorübergehend zu einer Annahmesperre von Braunkohlen uni) Briketts nach Polen führten. Zur Beschleunigung der Frühobst- und Gemüsetransporte wurden entsprechende Maßnahmen getroffen. Der Exprehgutverkehr gestaltete sich lebhafter und stellte erhöhte Anforderungen. Die Kohlenabbeförderum aus der Ruhr blieb bei einer Gestellung von 554 800 Wagen gegenüber dem Vormonat um 22 300 Wagen zurück. Die Anforderungen erhöhten sich ab Mitte Juni. Auch die Kohlenverladungen aus Deutsch- Oberschlesien fliegen von Mitte des Monats ab. Es wurden dort 83 9*00 Wagen gegenüber 81 300 Wagen im Vormonat benötigt. Die höhere Ziffer wird au die Einstellung der Einfuhr polnifch-oberschlesischer Steinkohlen zugeführt. Es konnte sogar von den Halden verladen werden, so daß die Haldenbe­stände um 11 000 Tonnen geringer waren als Ende des Vormonats. Auch in Mitteldeutschland und Sach­sen trat eine Steigerung des Kohlenabsatzes ein, in Mitteldeutschland wurden 187 800 (plus 18 000) Wagen und in Sachsen 79 800 (plus 2500) Wagen gestellt. Der Versand von künstlichen Düngemitteln blieb mit 32 500 Wagen ungefähr auf der Höhe des Vormonats. Auch der versand an Brotgetreide, Mehl, Zement und Zucker war ziemlich unverändert, nur die Verladungen von Kartoffeln gingen, wie regelmäßig in diesem Monat, von 15 3Ö0 auf 4100 Waaen zurück.

Der Personenverkehr war infolge der günstigen Witterung lebhaft. Die Zahl der Personen- nd Schnellzüge ist in dem neuen, am 5. Juni m ^-«ft getretenen Fahrplan überall vermehrt, die Ge- mindißkeit vielfach gesteigert worden. Insgesamt

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