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22. & ' 23 6
Datum:
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2 Monate (9 e f ä n g n i Bei einer Speerwnrf-Uebung
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Wirtschaft.
Abbautendenzen der Wirtschaft.
unserem Essener Mitarbeiter.)
• 3 u den Abbaumaßnahmen bei Krupp. Es ist kürzlich gemeldet worden, daß die Krupp-Gesellschaft demnächst zwei Kleinbaubeiriebe und vier Feldbahnwerkstätten schließen wird. Wie jetzt mitgeteilt wird, werden zwei Kleinbaubetriebe und eine der vier Feldbahn- werkstätten geschlossen, wodurch die Leistunas- fähigkeit in Feldbahnmaterial keine Verwinde- rung erfährt.
• Dütgerswerke A. G Berlin. Die Hauptversammlung genehmigte den bekannten Jahresabschluß: der Reingewinn von 334 556 Reichsmark wird zur Stärkung der inneren Substanz vorgekragen. Der Geschäftsgang wird als befriedigend bezeichnet, und man hofft, für das laufende Geschäftsjahr einen erträglichen Gewinn zur Verfügung stellen zu können.
Dörfenkurle.
(Ohne Gewähr.)______________
Arnold-Gießen 1385. 5 Std. 19.20 7. Fr. Röhrig- Germania Gießen, 19,30 Min., 3. S. Haas-Gießen 1885 20,50 Min., 9. K. Keßler-Marburg, 5 Std. Min. 10. K Oestreich- Wanderer
6. W. Min..
5 Std.
5 Std.
20,51
den Anschein zu erwecken, als ob
diese Summe noch in der Kasse haben muffe; in Wirklichkeit war dies nicht der " "" "**/*“
Gießen, 5 Std. 20,52 Min.; Senioren; 1. B. Hildesheim-Lollar, 6 Std. 19,50 Min
Schöffengericht Gießen.
* Gießen, 22. Juni. Der vielfach mit Zuchthaus vorbestrafte Schweinsütterer Karl Berger aus Mainz, der sich auf Grund falscher Papiere Christoph Ruß aus Rosa (Kr Meinigen) nannte, hat Ende März d. 3. zwei Mitknechten 56 Mk., eine silberne Uhr mit Uhrkette sowie Kleidungs- Sliefe entwendet. Da er rückfällig ist, wird er wegen iebstahls und intellektueller Urkundenfälschung zu 2 Jahren 1 Monat Zuchthaus verurteilt.
Wegen schwerer Urkundenfälschung war der Agent Will). f). aus Leusel angeklagt. Er war vom 10. Februar bis I. (Juni 1024 als Buchhalter bei der Lauterbacher Blechwarenfabrik beschäftigt und hatte das Lohnbuch zu führen. Arn Tag vor feinem Austritt änderte er in 5 Fallen die an die 'Arbeiter .zu zahlenden Lohnbeträge ab, angeblich, um einen ihm mißliebigen Direktor, dem die Kastenslihrung
Frankfurt a. M, 23. Juni. Auch an heutigen Abendbörse konnten sich zunächst Umsätze von Belang nicht entwickeln, da Zurückhaltung und Lustlosigkeit weiter vorherrschte. Das Kursniveau war, von kleinen Ausnahmen abgesehen, anfangs ziemlich gehalten. Erst zum Schluise des Verkehrs setzte aus die Pariser Meldung, daß der französische Ministerrat die Ruhrräumung beschlossen habe, eine lebhaftere Kauf- und Höher-
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6% ®enfr<$c RrichSanless), r/o Deutsche SteichSanleihe ■ fl'/i'/o Deutsche ReichSanleihe 8•/., Dtutscht RcichSanleibe . Deuische Sparpramienanlttl» <•/, Preußische Konsol« • . . <% »effen .......
mäßig gut über die schwierige Zeil hinweazu- bringen. Jetzt Sachwerte abtzübauen. ist außer» außerordentlich schwer, da da« Bestreben dazu in zu weiten Kreisen der Wirtschaft dringend geworden ist. Es gibt zu viele Unternehmen, >ie sich durch solchen Abbau entlasten muffen, während die Zahl der aufnahmefähigen Werke relativ gering ist; diese suchen sich natürlich unter der großen Anzahl der Angebote die wenigen guten Objekte herauS; der Rest aus dem Massenangebot findet keine Aufnahme; er ist zur Verkümmerung verurteilt. Ob und inwiefern im Ausland Aufnahmefähigkeit für deutfche Sachwerte vorhanden ist. läßt sich schwer übersehen. Ganz allgemein ist zu sagen, daß die Reigung. deutsche Werte zu übernehmen, nicht sehr groß sein dürste, da den meisten Auslandkreditgebern bas damit verbundene Risiko und der Mangel an Übersichtlichkeit zu stark fein werden.
In der öffentlichen Meinung wird vielfach versucht, den Abbau der Wirtschaft unter Hinweis auf amerikanische Methoden (Typisierung, Fordisierung usw.) als unnötig zu erklären. Leider wird dabei übersehen, daß zur Durchführung derartiger Maßnahmen großes Kapital gehört, das wir einfach nicht aufbringen können; gerade der Mangel daran zwingt zur ilmftel- lung der Wirtschaft; in dem Hinweis liegt also ein unlöslicher Widerspruch. Außerdem ist auch nicht daran gedacht, daß der deutsche Inland- markt nur für ganz wenige Fabrikate aufnahmefähig genug ist, um große Massenfabrikation übernehmen zu tonnen, während der AuSlandmarkt (durch Zollmauern usw. geschützt) im Verhältnis zur Matsenfabrikation der recht geringen deutschen Erzeugnisse schon jetzt nicht aufnehmen will. Außerdem ist noch daran zu denken, daß andere Länder (z. B im Erz- und Kohlenbergbau) viel bessere natürliche Vorkommen haben; diese geologischen Vorteile durch belfere Arbeitsmethoden auszugleichen, ist aber in der Regel so gut wie unmöglich.
Alles in allem läßt sich sagen, daß wir schon in der nächsten Zeit einen mindestens 20pro- zentigen Abbau der deutschen Wirtschaft erleben werden. Untere Hauptsorge muß darauf gerichtet fein, daß die abgebauten materiellen und geistigen Kräfte in den Gewerbezweigen unterkommen, auf die wir (wie z. D. die Landwirtschaft) zur Sicherstellung und zur Unab- hängigmachung unserer Existenz vom Ausland besonders angewiesen sind.
t*teer (Herausforderungsvreis des . Sport - Gcho"-Offenbach' konnte die gleiche Mannschaft «st nach dreifachem Start auf der Strecke gegen Mühlheim Mainz und Mannheim erringen. 3m Ermunterung-Vierer siegte Me Mannschaft Döbu», Eisenträger. Müller. Kanold, Steuer Roll, gegen Ried Germania-Offenbach und Alemannia- Sranffurt. 3m Iubiläumsachter gab .Haffia" nach 1000 Meter infolge Behinderung durch Mühlheim auf. das ausgeschlossen wurde
Bom Radsport.
Der Gau 7 3 Lahn B. D. R. hielt am Sonntag feine Gaumei st erschast im Einer- Streckenfahren über 150 Km ab. Von 36 Gemeldeten stellten sich 30 Fahrer dem Starter. Gau- fahrwart Ma rx-Gießen. Sieger wurde D. R a u vom Gießener Radfahrerverein 1335. Ergebnisse; 3unioren: 1. W- Rau-Gießen 1885, 5 Std. 11,30 Min.. 2- Feldhaufen-Weilburg, 5 Std. 12,45 Min., 3- O Heß-Fortuna, Gießen, 5 Std. 14 Min 4. Lofekann-Kirchhain 5 Std. 15 Min., 5. H. Gorr-Buhbach, 5 Std. 16 Min.,
*/. Hontärta.........
5% Goldmerikanee ... .
Berlin er HandelLaesellschast. Kommen' und Prival-Bank DannfL und Narionalbauk Deutsche Bank .....
Deutsche veretnSdaok .... Disconto Commander Metallbank Mitteldeutsche Kreditbank . Oesterreichilche CredllanstaU Weltbank .......
Bochumer Guß .....
BuderuS ......... Caro ........
Deuklch-Luremburg ....
Gelsenkirchener Äergwerte. . fearpeuer Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln .... Laurahülte ..... •
Obetbebarf .....
ibonii Bergba» ...... «hetustahl ......
Nie deck MoMau. ...... TelluS Bergbau. .....
Hamburg-Amerika Pak«. . . Norddeutscher Llovd . . .
Cberamische Werte Albi» . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holimann Ünglo-Lom-.Smmo ..... Badische Diiltn Cbcmische Maver Alavio .. Goldschmidt .....
Griesi eimer (Electron .... Höchster Farbwerke...... Holjoerkobluug ....... RütgerSwerke .......
Schetdeanftalk
«Up <€!etaUitätK»ekaf»aft Beramaun Main kraftweeP ......
Schmiert
Siemens <4 HalSk, . .....
Adlerwerke Kleyer ...... Daimler Motor«. ..... Hevligeukoedt Meguin.....
Motorenwerke Mmwbeim Frankfurter Armaturen . . Konservensabrik Braun . . . Metallgesell'chaft Franks»». Tet Union A.-G Schuhsabrtk He^ Sichel - . HeHfloH Saldhoi .... Zuctenabrik ssrankeuthal .. Zuckersadrik Wagdäulel - . .
5rantfurter
Steinbach wurde von dem Schlosser Otto B. ein vierjähriges Mädchen mit einer Speerspitze so unglücklich an der Stirn getroffen, daß es infolge Wundstarrkrampfes starb Dies trug hem B. eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung ein. AU Grund der Beweisaufnahme, die für den Ange klagten entlastend mar, und der medizinischen Gutachten kam das Gericht zur Freisprechung; es nahm einen unglücklichen Zufall an und verneinte ein Lerschulden des B.
Amtsgericht Meßen,
• Gießen, 19. 3uni. Gin hiesiger Kaufmann R. steht mit einem in dem gleichen Hause wohnenden Kriegsbeschädigten S., der infolge von Malaria schwer trank ist, nicht gut. Anscheinend sind beide hochgradig nervös, während ihre Frauen im Gegensatz zu vielen anderen Fällen, ihren Männern zuzureden und Streitigkeiten und Reibereien nach Möglichkeit zu verhindern suchen. Vor einigen Monaten kamen die beiden wieder hintereinander. Die Veranlassung hierfür war der Umstand, daß die Ehefrau A. angeblich den kleinen Jungen des K. ohne Veranlassung auSgezankt hatte. 3m Verlauf der Streitigkeiten kam es zu gegenseitigen schweren Beleidigungen und schließlich dazu, daß der schwer gereizte K. dem R. mit einem Stock einen Schlag auf die rechte Schulter versetzte. Die Folge hiervon war natürlich eine Privatklage deS.R. wegen Beleidigung und Körperverletzung gegen K. der seinerseits mit einer Widerklage gegen R. wegen Beleidigung antwortete. Rack umfangreicher Beweisaufnahme und langem Zureden gelang es schließlich, die beiden Streitteile dahin zu vergleichen, daß sie die Vorfälle bedauerten und die gegenteiligen Beleidigungen zurücknahmen, und daß jeder Teil feine eigenen und die Hälfte der Gerichtskosten übernahm
oblag, Schaden zuzufügen. Er erhöhte die Lohnbeträge nachträglich, d. h. nach der Auszahlung der geringeren Beträge um insgesamt 130 Mr., um der Kassenführer
Die Haupturfache in der jeh gen Wirtschaftskrise liegt in dem Mißverhältni - der in vielen Fällen immer noch reichlichen Höhe der Sachwerte zu den Betriebsmitteln. Oft ist immer noch eine Xlcberbetocrtung der Sachwerte festzustellen, wäh- rent» tatsächlich seit bei- Markstabilisierung die Sachwerte gegenüber dem Warenkapital bedeutend an Wert verloren haben. Anstatt neu* erarbeitetes Kapital flüssig zu halten, wurde es auch noch nach der Markstabilisierung (vielfach unter dem Zwang der technischen Weiterentwicklung) wieder in Sachwerten angelegt, wobei oft die Hoffnung mitfpielte, daß Betriebskapital auf dem Kreditwege zu erhalten fein werde; dabei wurde übersehen, daß Kredite die unangenehme Eigenschaft der Zurückzahlung an sich haben, und daß (wie wir feit Wochen merken) in der Kredithergabe unter Umftänbcn gerade zu dem Zeitpunkt Schwierigkeiten entstehen können, zu dem es dem Kreditfuchenden am unangenehmsten ist. Eine Rolle wird vielfach auch dabei das Bestreben gespielt haben, der Arbeiterschaft möglichst lange Beschäftigung zu geben, ein Ziel, das man in vielen Fällen durch die Beibehaltung der Sachwerte und durch Investierung vvn barem Geld in Sachwerte zu erreichen hoffte. Leider hat sich gezeigt, daß soziales Empfinden bei mangelndem Kapital schließlich gerade für die Arbeiterschaft zu den bösesten Folgen führen muß.
Rur ein verhältnismäßig geringer Teil der Wirtschaft sah rechtzeitig, daß ein älebermah von Sachwerten ohne gleichzeitiges, ausreichendes und jederzeit verfügbares eigenes Kapital zu Schwierigsten führen müsse. Diese Kreise haben die Sachwerte, die sich nicht selbst produktiv tragen -konnten, abgestoßen bzw. stiffgelegl; dadurch haben sie die den anderen -Derlen entstandenen Verluste vermeiden formen, so daß sie jetzt in der Lage find, die verbliebenen Betriebe verhältms-
bewegung ein. Bevorzugt waren hierbei Montan- und Ehemieaktten Man hörte für Mannesmann einen Kurs von 81 und für Badische Anilin einen solchen von 118 nennen. Auch für deutsche Anleihen, namentlich Kriegsanleihen, zeigte sich Interesse. Der Kurs für Kriegsanleihen stieg im freien Verkehr auf 0,397’ Schiffahrtsaktien umsatzlos. Die Abendbörse schloß in lebhafter und efler Haltung Deutsche Anleihen, bproz. Reichv- anleihen 0,392' ,. 3proz. do. 0,700, 3> _>proz. Preu- fische Konfols 0,565. Schutzgebietsanleihe 5,90. Bankaktien: Eommerzbant 98. Darmstädter Bank 120.50. Deutsche Dank 120.50, Disconto 108,25, Dresdner Bant 102,25. Mitteldeutsche Creditbank 93, Oesterreichische Kreditaktien 7,30. Mont an- aktien: Deutsch-Luremburg 69,50. Ilse Bergbau 9830. Mannesmann 80, Mangselder 60.70,, Phönix 9125. Oaurabüttc 45,50, Kali AscherS- loben 12.50. Chemische Aktien Badische Anilin 117,25. Scheideanstalt 106,50, Elberfelder Farben 103,62, Th. Goldschmidt 83. Höchster Farben 109.50. RütgerSwerke 61. Industrieaktien AEG. 91.50. Dyckerhoff 41, Fuchs Waggon 0,65, Iulius Sichet 37. Voigt u. Häffner 73.50, Zucker Stuttgart 2,325.
Berliner Dorfe.
'Berlin, 23. Juni. Die 5)aliung der gestrigen Börse übertrug sich auf das heutige Geschäft. Der herannahende Ultimo kündigt sich bereits durch etwas zahlreichere Realisationen des Wertpapierbestandes an, die sich zunächst noch auf die Börse selbst beschränken. Das herauskommende Material stößt nirgends auf Aufnahmefähigkeit, woraus sich die recht schwache Tendenz der ersten Börsenstunde erklärt. Das Publikum beteiligt sich an dem Börsengeschäft zur Zeit sv gut wie gar nicht; es liegen von feiten des Publikums weder Kauf- noch Verkaussaufträge vor. Der offene Börfenaeldmarkt zeigt allerdings noch keine bemerkenswerte Anspannung, sondern ermöglichte die Entnahme von iäglichem Geld, das gegenwärtig allein zu erhalten ist, zu den bisherigen Sätzen von 71 bis 94 Pro.;., Monatsgeld 101 bis 11* Proz., jedoch nur nominell. Stark ermäßigt waren bei Beginn des Berkehrs auch heimische Staatsanleihen, da- die bisherigen Berhand- hingen und Ausführungen im Slufwertungsaus- fchuß, die jetzt vor ihrem Ende stehen, wenig ermutigend aus die Börse einwirkten. Auch V o r - knegspfandbriefe waren niedriger, dagegen kommunale Obligationen gut gehalten. Am Devisenmarkt lag Mailand gegen London etwas gedrückt mit 130. Im übrigen keine wesentlichen Veränderungen. Die Reichsmark wurde notiert in London mit 20,42, Zürich 122,60, Amsterdam 59,32.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
/ein vilUouen Mark oHÄQtbrücft. Buenos SirrS, London, Neu- Mrf, Japan, Rio de Janetto für eine Wien und
vndavestiür 100000 Lin Helten, alles übrige für 100 (Finbelten.) Telegraphische Auszah I u n g.
22 Juni
23 Juni
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
(Sielt-
Brief
(Selb
Briet
nmft.-trtott.
168.34
168,76
168,31
168, W
Bmn.-Aires Brll.^Antw.
1.684
1.688
1.679
1,683
19,41
19,45
19,55
19,59
Ehristianta. Kopenhagen
71,25 80,70
71,39
80,90
71,(4
81,42
71,82 81,6?
Stockholm ■
112,23
112,51
112.20
112,48
hellinasors.
10,56
10,60
10,565
10,60.5
Atalten. . .
15.69
15.7.3
15,63
15.67
London. .
20.391
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Neuhort . .
4.195
4.205
4,195
4,205
Paris.... Schwei» - -
19.54
19,58
19,72
19,76
81 465
81.665
81,46
81,61
Spanien. .
61.27
61,43
60,87
61.0-1
yavan . .. Rio de Jan.
1,708
1,712
1,703
1,707
0 459
1.161
0.462
0.16!
Wien in D.» Oest. abgest.
59,057
59,197
59,057
59,19-
Prag .... Belgrad ..
12.437
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12,433
12,47:
7.245
7,265
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Budapest • ■ Vuloarten Lissabon
4,895 .1.045
5,915
11,055
10,535
3,8'5
3,042
5,91.-
3,052
20 473
20,49.5
20,52.5
Danzig. . - Äonftantin. Alben
80,8.5
11,05
80,88
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2 25
2,26
2,28
2,29
r, 69
0.71
6.69
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Frankfurt a.M.
Berlin
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0.71 I
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—
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116,75
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—
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—
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Berlin, 83. Ium.
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«»kriNmtlchc IRttte . e • • • Belgische «tot» . . . ,,,, DSnilchc Note» . ....
Englische Sota . . . ..... krantöstsche Note» ...... Holländische Rota......
Italienisch« Rota ...... Norwemsche Noten......
Deutsch k?esterr., 1100 Arant» Rumänische Nota......
echwediiche Nota ...... Cchweizer Noten..... •
Sr-onische Noten..... •
Ilchechoslmralischc Note» • • Ungarische Noten ... ...
4,179 11. «5
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4.199 16.55 KZto .-0,45 19,78
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60.99
18,505 6.90
Frankfurter Geireideborse.
(Eigener Drahtbericht de« „Gießener Anzeiger«".) Frankfurt a. M. 23. Juni, »s wurden notiert: Weizen, Wettevauer 21,50 bis 23,50, Roggen, inlanb. 18.50 dis 20,50. Hafer, inlänö. 18.50 bis 22.50, Mais (gelb) 21 biS 22.50. Weizenmehl, inländ.. Spez. 0 35,75 bis 36,75. Roggenmehl 28,25 bis 29. Weizenkleie 11,60 bis 11.75 Roggenkleie 12,50 bi« 12,75. Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Häuteauktivn.
fpd. Frankfurt a. M., 23. 3uni. Die Preise für die ausgebotenen Felle find mit geringen ^Interfchieden die gleichen der Vormonat • lichen Auktion. Bei Schaffellen wurden zirka 5 Prozent höhere Preise erzielt, für einen Posten Lammfelle zirka 20 Prozent mehr. Bei Kalbfellen fchwankten die Preiserhöhungen zwischen 2 und 5 Prozent, leichte Häute, ohne Kopf, etwa 4 Prozent höher. Bei den schwereren Fellen ge- staltete sich das Geschäft langlam und fchleppend bei einem folgenden Preisauffchlag von 8 bis 10 Prozent. Die Tendenz der Versteigerung war im Durchschnitt uneinheitlich.
Berliner Produltenbörse.
Berlin. 23. Iuni Der Produktenmarkt hatte ruhiges Geschäft- Weizen blieb angeboten. Roggen und Gerste nur wenig angeboten. Mehl bei wenig veränderten Preisen ruhig. Sutter- artifel ohne Anregung. Es wurden bezahlt für 1000 Kilo: Weizen, märk. 266 bis 269. do. Juli 259.50 bis 261. Roggen, märk. 215 bis 219, do Iuli 210 bis 212. Gerste, märk 226 bi« 242. Futtergerste 200 bis 216. Hafer, märk. 231 bis 239. do Iuli 191 bis 190, Mais (loko Berlin) 208 bi« 211. Raps 360 bis 370; für 100 Kilo: Weizenmehl 33.75 bis 36. Roggenmehl 29,25 bis 30.50. WeizenNeie 13,20, Roggenkleie 14 bis 14,20, Viktoriaerbsen 26 bis 30, kleine Erbsen 25 bis 26.50. Futtererbsen 21 bi« 24. Peluschken 21 bis 23, Ackerbohnen 21 bi- 22, Wicken 24 bis 26, Lupinen, blau 10 bis 11, do. gelb 13,50 bl« 14,50, Rapskmhen 15,60 bis 15,80, Leinkuchen 22,50 bis 23. Trockenschnihel 10.20 bis 10,40, Torfmelasse 10. Kartoffelflocken 20,20 bis 20,30 Mk.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-älmschau".) Donnerstag, 25. Juni.
12 Uhr: Nachrichtendienst. 3 und 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4.30 bis 6 Uhr. Rachmittagskonzert des HauSorchesters: Operetten. 6 ilfcr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bi« 6.30 Uhr Die Lesestunde (Aus fernen Ländern): Aus dem Buch: ,,Mit den Zugvögeln nach Afrika" von Bengt Berg. — (Fortsetzung.) 6.30 bis 7 Uhr: Sprachliche und praktische Hinweise für Italien- reisende. 7 bis 7.30 Uhr: Stunde des Südweft- deutschen Radiotlubs, Vortrag von Prof. Dr. Madelung: „Charakteristische Merkmale der Hochfrequenz gegenüber der Riederfrequenz". 7.30 bis. 8 Uhr: Funkhochschule, Vortrag von Prof. Dr. Raumann: „Die Dramen der Rönne von Gandersheim" 8.30 bis 9.30 Uhr Übertragung von Kassel: Serenaden-Abend. — Anschließend: Rachrichtendienst. Wettermeldung, Sportbericht.


