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Der Volkshalle-Vau in Giehen

crEIärte Heb mit Mefen

tritt.

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Der Verein führt den Hamen ..DoUSHaltc

verein c. L

3toe(f de» Verein» besteht in der

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Direktor Bergen al» Vorsitzender des nanzausschusses dankte hierauf in launigen, feuernden Worten den eifrigen Mitglie^rn Finanzausschusses für chrc rege Tätigkeit der Sammlung der Anteilschein- Zeichnungen

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Die Versammlung erklärte sich mit diesem SahungSentwurf einverstanoen und beauftragte die nachstehend genannten Herren, die einstimmig gmgeheihene Gründung durch de sofort g? Lin- iraaung des Verein» in das Dereinst cguter au vollziehen: Direktor Bergen. AechtsanwaU Dr Katz, Derwalrungsdirettor Kolb. Direktor Mattern. DerwaltungSsckretär Mau», Slabtv. Levp Maier, Beigeordneter Dr. S e i b. Stadtv. H. Winn. Der einstweilige Vor­stand setzt sich aus denselben Herren zusammen, nur tritt an Stelle von Direktor Bergen der Bücherrevisor H Will als Dorstandsmitglied, da Direktor Bergen bat. ihn wegen ander­weitiger starker Inanspruchnahme von diesem

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Ami zu befreien: ferner gehört noch dem Vorstand an der LIniverfität»-Ooerinspektor Sri

Sm erfreulicher, U der Geschichte unserer Stadt ?c: ftru' blgci VeschLuh brachte em Mittwoch aucnd die Besticbungen aul 13 v 6 a u u n g einer DolkShalle in Sieben zur Aeire Tie Entscheidung zugunsten der Srrich- tung dieser Bauwerke» wurde wie wir gestern schon kurz beachteten, einstimm g gefällt in einer von dem Stadtv. Winn geleiteten Derfamm. (ung im Saalbau Sauer, zu der sich im Beiteln de» Ober bürget meifter» Keller und de» Bei­geordneten Dr. Seid die Ausschüsse für den VoU»haV.-Bau und der geschäf ts ü hrende AuS- schust für da» 32 Mittelrheinische KreiSturnfest vollzählig cmgcfunden hatten.

Der Vorsitzende. Stadtv. Winn, betonte einleitend, für» erste müsse man die Bauaus­führung in einfachen Verhältnissen halten, später­hin. wenn die Zeiten sich gebessert hätten, könne mehr getan werden. Die Sammlung der Mit­glieder des Finanzausschusses in der Bu.ger- schalt habe bl» jetzt erfreulicherweise die Summe von 116 000 Mk erbracht, au» städtischen Mitteln werde dank der eifrigen B:')ung7N de» Obcr- bütgermeistet» Keller ein Bttrag von 50000 Mark zur Verfügung aestellt so dab heute ins­gesamt 166 000 Ml oereitstanden. Atm gelte eS. mit aller Kraft an die Dauarbeit heran- zugehen. damit der Bau bi» zum Mit teil heini- schen ÄreUlutnkft gebrauchsfertig dastehe. Auf eine Anfrage de» Vorsitzenden der Siebener Turnerschatt, Lehrer» Kling, ob die Turner bestimmt damit rechnen tonnten, daft die Halle bi» Snde Juli zur Benutzung fertig fei, antwor­tete bet Vorsitzende, e» bestehe begründete Au-sicht. dast die Halle pünktllch fertig werd«.

Beigeordneter Dr. Seid verla» hierauf die von einem AuSschuh entworfene Satzung, die et in verschiedenen Punkten erläuterte. AuS ZweckmäftigkellSgründen hat man die Form eine» rechtsfähigen Vereins für die organi­satorische Form der Otünbung gewählt. Die wichUasten Bestimmungen der Satzung besagen

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Sonntag, den 26. April, DereinShauS Löberftrahe 14, Giehen joQresiefi öes mrlfiiifien Jügenööunöes nachmiltagSä älhrund abends 8* . Ahr. Thema lanfriftbe o. lampfoerelte 3ugenö. Redner: Pfarrer Dr. Eichhorn, Irigendsekretär Stabe und andere. Jedermann ist herzlich eingeladen.

tpotei gemerkt haben will, als ihn seine Frau da­nach fragte. T.e Sache wird vertagt, da noch wei- ter« Zeugen geladen werden sollen.

Der flatrfmann F. M. von Wetzlar halte uw* gen Unterschlagung vom Amtsgericht Wetzlar eine Gefängnisstrafe von 1 Monat zudiktlen erhalten weil er als Vertreter einer frankfurter Firma für diese Betrage ei »kassiert und nicht abgeliefert haben soll: außerdem soll er Daren dieser Finna, die ei an eine andere Firma abliefem sollte, an diese nicht geliefert und auch nicht wieder rurürfgeliefert haben Der Angeklagte gibt den Sachverhalt zu. begründet aber sein Tun damit, dah er sich für be rechugt «halten habe, ba er noch (Bcgenforbcrungen an die Frankfurter Firma gehabt habe. Da noch weitere Zeugen geladen werden sollen, wird auch diese Sache vertagt.

Derselbe Angeklagte ist in einem weiteren Falle vom IHmtfncridrt Wetzlar wegen Untreue mit zwei Monaten Gefängnis bestraft, wogegen sowohl die Staatsanwaltschaft. als auch der Angeklagte die Berufung nerfnlgten stier soll der Angeklagte all- Vertreter einer anderen Firma ebenfalls einkassterte Beträge ftir sich behalten und non den auf Uagei befindlichen Beständen Teile auf eigene Rechnung verkauft und die Einnahme hieraus für sich ver wendet haben. Auch in diesem Falle will der Ange- klagte wegen feiner Geaensorbentnaen an die Firma rechtmäßig gehandelt naben. Heute wird bie Be rufung des Angeklagten verworfen und bet In rklagte auf die Berufung der Staatsanwaltschasi zu Monaten Gefängnis verurteilt und ihm noch Verbüßung von tz Wochen für den Rest der Strafe Bewährungsfrist bentlliat. wenn er bie (Be- richtskosten bezahlt und der mrma den Schoden

Zusicherungen vollauf zufrieden Anichllehend wurde bem Dauatt»ichuh der Auftrag erteilt, die Inangriffnahme der Arbeiten sofort in die Wege au leiten.

Gestern nachmittag fanden sich Oberbürger­meister Keller. Beigeordneter Dr Seid, die Mitglieder der städtischen Daudeputatton und zahlreiche Angehörige der Ausschüsse de»Dolts- Halle-Verein» und de» geschäflvsuhrenden 'Surn- ivstauSschusle» auf dem Trieb zusammen, um sich über die Platzfrogen an Ott und Stelle schlüllig zu werden O» wurde beschlossen. baS Gebäude auf dem o o r b c t c n Zeil deS Trieb gegenüber der Kaserne der Maschinen- aewehr-Kompagnie inparalleler Lagezur Grünberger Strotze, die Front der Halle mit dem Hauptportal aber von der Strafte ab- gesetzL zu errichten. Da» Baugelände ist bereit» abgesteckt, man darf annehmen, dah der erste Spatenstich in den nächsten Tagen erfolget wird

de» BaugeldeS für die zu erbauende Volkshalle, die zur Benutzung bei turnerischen, sportlichen und sonstigen Veranstaltungen sowie bei Aus­stellungen jeder Art bestimmt ist. Mitglied de» Verein» kann jede natürliche und juristische Person, auch jede Personenvereinigung. werden, die mindestens einen der Anteilscheine, die über fe 100 Mark lauten und mit fortlaufenden Hummern versehen sind, gegen Zahlung von 100 Mark erwirbt Die Anteilscheine werden zur Bück ahlung ausgelost. Jeder Anteil gewährt eine Stimme. Die bereitgestellten Gelder wer­den durch alljährliche Auslosung von Anteil- schetnen mindesten» in Höhe von 5000 Am. von der Stadt Gicsten zurückge ahlt. Cine Verzinsung der auf Grund der Antrilscheine gegebenen Be­träge erfolgt bl» zur Höhe von 10 Prozent, so­fern der Betrieb der DolkShalle einen ent» sprechenden äleberschuft abwirft. Mit der Zurück­zahlung der Anteilscheine erlischt die Mitglied- schaft.

Weitere Bestimmungen betreffen die Bil­dung de» Vorstandes und die Vertretung de» Verein» nach außen. Den Vorsitz soll »in Ver­treter oet Stadtverwaltung führen Das Ge- schaftSjahr ist das Kalenderjahr. Im Dezember jeden Zähre» findet eine M tgliederverfammluna statt. In der u. a. die Auslosung der zur Bück- zahlung gelangenden Anteilscheine ftattfinbcL

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bat. diese gute Eigenschaft eines Finanzausschuft- mitglleb» auch fernerhin kräftig zu betätigen, denn mit dem bisherigen Ergebnis der Werbe­arbeit fei die Ausgabe keineswegs ganz erfüllt, vielmehr gelte es. noch mehr zusammenzubringen, damit e» über den ersten Bauabschnitt hinaus flleich von vvmcherein mbglich sei, die Halle oweit wie nur irgendwie erreichbar auszubauen.

Oberbürgermeister Steller hielt sodann eine kurze Ansprache, in der er u. a. Tagte: AlS der ®eba nie btr Errichtung einer DolkShalle mir zum erstenmal borgetragen wurde, habe ich dies^ Projekt mit größter Freude begrüßt und ihm jede Förderung zugesagt. Ich bin überzeugt, dost, wenn die Volkshalle errichtet ist, sich kaum ein Giehener Bürger finden wird, der nicht froh wäre, dah wir un» diese» Werk geschaffen haben. Allerdings bin ich von vornherein der Auffassung gewesen, daft diese Errichtung nicht Aufgabe der Stadt allein sein sollte, daft die Bürgerschaft, wie sie sich beim StadltHeater und beim DolkSbad ein Denkmal bürgerlichen Gerneinsinn» setzte, auch hier ein solches Denkmal errichten sollte, daft der schon oft bewährte Ovfersinn der Bürgerschaft auch hier mithesfen mühte. Ich habe mich in der Erwartung, dah die Sache so kommen werde, nicht getäuscht, und mit Stolz und Freude tonnen wir heute feststellen, dah die Errichtung der DolkShalle nach jeder Dichtung hin gesichert ist. 116 000 Mark sind au» der Bürgerschaft gezeichnet worden, 50 000 Mark wer­den von der Stadt gegeben. Da» ist ein guter Anfang, aber weitere Zeichnungen müssen noch erfolgen, denn sie werden zum vollständigen Aus­bau notwendig sein. Die Volkshalle wird Leben und Verkehr in unsere Stadt bringen, der weiten Streifen der Bürgerschaft von Buhen sein toirb. Ich danke allen, die biS heute daS Werk so glücklich und rasch gefordert haben, und ich hoffe und wünsche, dah der nun erstehende Bau der Stadt zum Segen gereichen möge. Aun frisch an» Werk!

Auf Vorschlag he» Versammlungsleiters, Stadtv. H Winn, wurde Oberbürgermeister Keller, wie gestern schon mltgctellt, in dank­barer Würdigung seiner Derdtenste um diese Schöpfung einstimmig zum Ehrenvorsitzen­den des DolkShalle-Vereins ernannt.

Deranlaht durch eine nochmalige Frage des 2. Dorsitzenden der Giehener Turnerschaft, Uni- versitätsvberir.sdektor» Erle, nach der Gewähr für wirklich rechtzeitige Fertigstellung der Dolks-

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Auf feine Benirtetltmg durch das Amtsgericht Braunfels zu 4 Monaten Gefängnis wegen Am ftifhing zum Diebstahl hat der Ziegelmeister Li. 91. oon Wetzlar Berufung verfochten, ebenfalls hat die Staatsanwaftschait Berufung eingelegt. Der An­geklagte soll der Anstifter zu einem Diebstahl oon etwa 50 Meter Dasserleitungsrohren aus einem Steinbruch gewesen sein. Drei Mitangeklagte, die f. Z. zu Geldstrafen verurteilt worden waren, hat­ten sich bet diesem Urteil beruhigt. 3n der heutigen Hauptverhandlung ergab sich durch die Aussage de» Zeugen E. ein etwas anderes Bild, jo daft das Gericht in dem Tun des Angeklagten Hehlerei er­blickte und demgemäß auf 2 Monate ® e f ä n g « n I e erkannte.

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Halle zum Durnfeit bciomcn bk Baufachteute Stadtv Winn. Stabrbaudirektor Braubach. ArchiU-tt A i k o l a u ». Stadlbauinlpek.or Höhn übereinstimmend, daß die redjtje.tigc Fertigstel­lung g.witz ist falls nicht Hähere Gewalt ein-

Kleine Strafkammer Wetzlar.

® Wetzlar, 22. ApriL Weil er einen Man­tel, den er geliehen, aber nicht Aurürfgcgebcn hatte, unterschlagen haben soll, ist der Arbeiter D. T. au« Oberquembach vom Amtsgericht Draunsels zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden, chiegeaen legte der Angeklagte Berufung ein, da er nicht die Absicht der Unterschlagung gehabt haben will. Diel- mehr gibt er an, er sei an dem betr. Tage total betrunken gewesen und es sei ihm der Mantel in einer Gaftwirtsct)ast in Wetzlar abhanden gekommen, was er aber infolge der Trunkenheit erst 2 Tage

Die abgesagte Turnstunde findet Hüllte oM Hom statt. Der Oberturnwart.

Amtsgericht Giehen.

e ®leben. 22 April. Zwischen der Äa- mllie B und der Familie Z. in Lollar, die in einem Hause zviammenwohnen. bestand lange Zeit ein freundschaftliche» Verhältnis, bis an Weihnachten Zwistigkeiten unter ihnen au#- brachen. Die Tochter der Frau B war mit ihrem Bräutigam L spät In der Aacht von einer Weihnachtsfeier nach Haufe gekommen. Da Frau D den Lürkchlüssel von innen hatte stecken lassen, waren die Heimkehrvnden genötigt, die Frau D. hcraus,zullopfen. Infolge de» hier­durch entstehenden Lärms wurden die Kinder der Frau Z. wach und weinten. Die» veranlaftte die Frau Z, nach dem Grund de» Lärm» nach- zufehen, und bie Folge hiervon war ein Wort­wechsel zwischen ihr und dem Bräutigam L.. der schlicftlich in gegenseitige Beleidigungen au»- artete. Als am nächsten Abend L. in der Woh­nung der Frau B. wellte und einmal kurze Zeit da» Zimmer verlieft, wurde er von dem ($be­mann Z. von hinten gepackt und fest gehalten, während Frau Z. ihm derart aus den Kopf und ins Gesicht schlug, daft die Zähne bluteten. Auch folgten bie Gheleute Z. dem L. in die Wohnung der Frau B und verstehen ste erst nach mehr­maligen Aufforderungen. Au» diesen Vorfällen entstanden 2 Privatklagen der Frau B. unb de» L. gegen die Eheleute Z. wegen Beleidigung, Mlfthandlung und HauKsriedenSoruchs. Aach län­geren Verhandlungen verglichen sich die Par­teien dahin, daft die gegenseitigen Beleidigun- gen zurückgenommen wurden, die Eheleute Z. die Vorkommnisse bedauerten und sich zur Zahlung fämtllcher Kosten verpflichteten

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Kirchliche Nachrichten.

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gsr. VeligionSgemeinde. «ottesd. L b. Synagoge ^übanlagc1 Sarnttag, den 25. April. Vorabd. 7.15, morg. 8.33. abbfl. 7.45 u. 8.25.

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Wegen Betrug» war der Holzhändler F. C. aus ist o t h vom Amtsgericht Herborn zu 80 Mk. Geld­strafe verurteilt worden, weil er in der Inflation«) zeit für zu fiefernbe 20 Feslmeter Fichtenstammholz den dafür vereinbarten Preis von 950 00 Mk. er halten haben soll, während er aber in Wirklich feit überhaupt kein Stammholz besah. Der Ange klagte be ft reitet den Betrug und behauptet, die Un- terlaÖung der ftolzlieferuna habe ihren Grund in der Nichtzahlung der vereinbarten Beträge durch

Zeugen S. gehabt. Auf seine Berufung sprach Gericht heute den Angeklagten frei.

flleifeBoche.

oon öl'. Herrn dau­ernd au mieten gef LchriftLAnaeb. unt 03591 n. d. Gteft. Anz.