Ausgabe 
24.3.1925
 
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t6<dyt ,O0fTf*unteegang*), epische Schlichtheit «ab Äait>ität Lichen vermiet, und Vie llxirnungS- vvLe Sei>rängtheit der Ballade ist erseht durch vvvell st,>che e-fufaLou. Leim und Rhychmu« Laudhabt Soll»ichm:dt üb.-rall mit D.rtuosität. Äls Ganze« bedeutete der Abend, dec übrigens Lurch einen von Frau Jung flülslg mterpretier- ten Beethoven pianistlsch eingelötet ward, für den Dichter einen anspornenden Srfolg.

Eine Militär sche Hebung bei Giehen.

3n der Gegend von Fronhausen- Bellnhausen sand am Freitag, wie schon kurz gemeldet, eine militärische Hebung statt, für die Oberstleutnant Deyhle vom Ins.-Regt. 15 in (Stehen den Dian entworfen hatte und deren Leitung ihm oolag An der Hebung nahmen folgende Truppen so r per teil: daS 1. Batl. 3nf.- Legt. 15 au« «Stehen, eine Kompagnie beet 3. Jäger»Bakl au« Kassel, eine Schwadron deS Retter-Regimeni« 16 au« Kassel, die 11. reiten de Tatterte au« Friylar. ein Zug des Pionier- Lail. 5 aus Hlm und $eile_ der 3. Kraftfahr- ^ompagnie 5 aus Kassel Führer der Truppen Lot war Oberstleutnant Fritz, Kommandeur de« 1 Batt Ins -Regt 15 in Giehen, die Truppe Blau wurde von Hauptmann Faulenbach, dem Ehes der 3. Komp. deS Ins.-Regt. 15 in Dieben geführt.

Das D lachement Fritz (Truppe Rot) war früh morgen« bei Hachborn versammelt, von wo eS um 8 Hhr den Marsch nach Westen Über Drbenhausen, Hasser. Hausen auf Bellnhausen an trat Während d eie« Mar­sche« wurde es von vorgeschobenen, sehr beweg­lichen Abteilungen der Truppe Faulenbach (Blau) durch Feuerüberfülle in dem engen Tal- flelärrbe so arg beh -dort, daß sich der ganze Marsch um etwa eine Stunde verzögerte. Daraus wurde da« Detachement in der Gegend von Hassen Hausen get.ilt: der eine Teil mar­schierte in der Richtung nach d.nn Geiersberg und überschritt schliehlich auf Flobsäcken in der Gegend be« Geier« berg es die Lahn, während der Hauptteil durch Hassenhausen auf Belln­hausen marschierte und nach D^rtre bung des Gegner«, der sich auch In d.rsem Ort mit schwachen Kräften festgesetzt hatte, bei Dellnhausen auf Flohsäcken und auf einer darauf errichteten Schnellbrücke, deren Glieder bei Dellnhausen von den Pionieren im Kampfe fertiggestellt wurden, die Lahn überschritt. D e Artillerie wurde auf einer Fähre, d.e in der sehr guten Zeit von 20 Minuten g-serl-gt worden war. d cht unter­halb von Dellnhausen übergeseht, so dah gegen 1 Hhr mittag« da S gesamte D e tache m en t Fritz am Ge'r-'söerg. wo d'r Füh^r derSicher- heit halber einen zwe ten Hebergang vorgenom­men hatte, und bei Dellnhausen auf dem jen­seitigen Hier der Lahn stand Don hier <rus wurde der Angr ff auf d'e Linie Galgen- berg^-Fronhausen vorgetr g.m, wobei der Schwerpunkt, gegen den die Hruptkräfte angeseht wurden, in Fronhausen lag. Mit dem vollständi­gen Sahnübergang de« Detachements Fritz, einschü der Artillerie, war der Kampf allerdings schon z- g'msten dieser Truppe entsch edm, wobei 1 doch b-merkt werden muh. dah die Kräfte Blau zahlenmäßig unterlegen waren. Schne dig war !i. a. der Sturmangriff der Württemberaifchen Pivni^e unter Führung ihre« Offiz-ers, die bei dem Sturm auf die Etrahenbrücke über die Lahn in Dellnhausen nur eine Minute hinter dem weichenden Gegner an der Drücke erschienen, gerade al« diese eben gesprengt worden war. Hm 1,30 Hhr mittags wurde die Hebung abge­brochen, die hieraus von Ob-rstleutnant Dehhle k sprachen wurde Anschs-eßmd b:elt der Kom­mandeur des Inb-Regts. 15, Oberst Fett, die Kritik.

Rachdem die Truppe au« den Feld'üchen ver­pflegt worden war. fat sic. soweit sie nach Giehen gehörte, den Rückma'sch in die Garnison an, wobei sie mit klingendem Spiel die Orte durchschritt und überall freundlich heg-u^t wurde: Ankunft In Giehen gegen 7 Hhr abends. Die übrigen Truppen bezogen in der Gegend Riederwalgern-Roth Quartier und rück­ten am Samstag früh von dort aus in ihre Gar­nisonen ab.

Eine sehr grobe Schar von Schlachtenbumm­lern wohnte der Hebung bei und verfolgte deren Din^elheiten mit größtem In er.-ffo. Die Aus­nahme der Truppen war überall vortressllch.

und da« herzliche Sntgegenkommen der Devote- rung fand bei den Feldgrauen die wärmste An­erkennung.

Kirche und Schule.

§ Ulrichstein. 23 März. In der letzten Woche fand hier, Wünschen aus der Gemernde entsprechend, eine Evangelisation für Frauen und Mädchen statt, und zwar unter Gel­tung be« OrtSgeistlichen. Die Themata lauteten: 1- Der innere Friede 2. Da« Gebet. 3. Da« Wunder, 4 Die jenseitige' Welt, 5. In der Welt, nicht von der Welt, 6 Kirche und Kirchen Die Abende wurden mit Gelang und Gebet eröffnet und geschlossen: e« beteiligten sich durchschnitt- llch 70 Frauen und Mädchen. Den A >f chluh bil­dete am Sonntagäbend ein Lichtbildervortrag über .Armenien", wobei das Geben und Treiben in diesem Land. daS um seines Glauben« willen so viel gelitten hat. d.-utlich vor Augen trat An Kollekte gingen rund 35 Ml. ein.

Gerichtssaal.

U Wetzlar. 21. März. As einzige Sache wurde heute vor dem Einzelrichter gegen den Vertreter Ernst Sch au« Schwaloach ver­handelt. Ihm wirft die Anklage vor. im Jahre 1924 verschiedene Betrügereien zum Rach­teil von fünf Wetzlarer Kaufleuten verübt au haben, und zwar, indem er von diesen teils unter Vorlage eines Schreibens über ein angeb­liches Guthaben bei der Oldenburger Landes­bank, teils unter anderen Vorspiegelungen Waren bzw. bare Darlehen erschwindelte bzw. versuchte, dies zu erreichen Der A igefkxgte. der bereits siebenmal wegen gleichen 03ergeb'n« vorbestraft ist. wurde aus der Hnterfuchun'^hast v^ geführt und bestritt, die Absicht des Be ruoes gchabt zu haben. Durch die Aussagen der Zeug.m wurde der Angeklagte jedoch der ihm zur Gast gelegten Vergehen für schuldig befunden und zu drei Monaten und zwei Wochen Gefäng- n i s und den Kosten des Verfahrens Der urteilt

Turnen, Sport und Spiel. Die Leichtathleten deS T. C. 1900 beim Ar ühjahrswaldlauf in Front.

Der Frühjahrswaldlauf, der Auftakt zur neuen Leichlathleck.sai'on, sand am Sonntag für die Gruppe Giehen-Dutzbach mit Start und Ziel auf dem Sportplatz des VfB Giehen statt. Zuerst wurden die in recht stattlicher Zahl er» schienenen Jugendlichen fast aller Gruppenvor- einc weggelas'en. Schon in der Hälfte der 2,5 Kilometer langen Strecke lösten sich die beiden gut veranlagten Mittelstreckler des <3. 1900,

Depperling und Fehn, von den übrigen Läufern los und gewannen nach Belieben. Den dritten Platz erkämpfte sich noch auf der Bahn­runde Meyerhofs, e' e-falls 1900. Damit war also auch der erste Mannschaftssieg In impo­santer Weife sichergestellt. Die übrigen Jugend- laufet des Sportelubs hielten sich ebensalls recht wacker und belegten eine Reiche guter Mittel­plätze. Weit geringer waren die Aussichten in der Seniorenklas'e. Hier stand eigentlich nur Rohrbach zur Verfügung. Bei all seinen Er­folgen als Jugendlicher, besonders im vergangen Jahr, war er diesmal bei seinem erstmaligen Start als Aktiver vor eine schwere Aufgabe ge­stellt. Er löste sie zur vollsten Zufriedenheit, indem er 20 Meter hinter dem vorzüglich laufen­den Sieger, Funke ID. E. 1920), als Zweiter landete. Hosfentsich erfüllen die 1900er bei der am 5. April in Wetzlar xum Austrag kommenden Dezirks-Waldlaufmeisterschaft das in sie gesetzte Vertrauen und vertreten die Farben ihres Klubs auf« beste.

Dir Insiendmannschaft des (ftirFrncr Scbw mmvrreins bet den kreisoffcnen Juqrndwc'tlkämpfen in Wetzlar.

D?i den am Sonntag in Wetzlar st<ottg'fmrde- nen Schwimmwettkämpfen, offen für den Kreis V (Süddeutschland) des Deutschen Stzwimmverban- des, konnte der ©'ebener Schwimmverein mit seiner Iugendmannschaft die ersten Erfolge in der diesjährigen Saison an seine Farben heften. Das ist um so mehr hervorzuheben, als die ausgeschriebenen Staffel- und Einzelwettkämpfe die besten Iugendmannschasten des Kreises Süd- deutschland (Darmstadt, Frankfurt, Offenbach,

Das praktische Ostergeschenk

Kinder spricht da< O.'terli.'tsehen. Zu dem Vet r und dem Bischen, ..Sagt, was so 1 ich euch denn bringen, Wi im die Ostorgluck n klingen? ^Gnter Has, du wiird'st niclit fragen, Täu'st du selberBleyle tragen.

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Mittwoch früh 9 Ubr

Jcinft Nordfte-5che Ifische

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BahnooffltaBe 27. Zerofoc. 163L

Wiesbaden ufw.) an den Start brachten. 3n rein schwimmerischer Hinsicht konnte ersreullcher- weisc ein Aufschwung bei der Giehener Schwim­merjugend festgestellt werden, während sich bei den anderen, schon länger bestehenden Vereinen eine leichte HeberlLgenhcit hinsichtlich der Hallen­technik bemerkbar machte.

Die Damen Frl. Schüler und Mandler wurden beide Male in knappen Rennen Erste im Damen-Iugend-Brust- über 6 Dahnen bzw. Rückenschwimmen über 4 Bahnen, während sich Schneider auf 6-Dahnen - Herren - Ougenö- Drust mit dem zweiten Platz begnügen muhte. Rauh Holle sich im Knaben-Freistil (4 Dahnen) den dritten, und Max Schüler belegte im Knaben-Springen den zweiten Platz. Den erfreu­lichsten Erfolg für Giehen errang die Giehener Knabenmannschast (Schwarz, Borst, Holz­igel), die die Knaben-Druststafsel über 3x3 Bahnen im Handschlag ennen gegen den Frank­furter Schwimmverein, W e: baden, Osienbach und Wetzlar gewinnen konnte. Die Dahnlänge betrug 15 Meter, Startsprung und Drehwende.

^ußballwcttkampf Berlin Weftd^ntscstsand.

Beim Fuhballwettkamps zwilchen Berlin und Westdeutschland am Sonn­tag siegte Berlin mit 4:1. Der Spielball, mit dem der Kampf ausgesochten wurde, war von einem Flugzeug aus auf den Spielplatz her- untetgetDOtfen worden.

frankfurter Theater.

Das Operettentheater hat einen neuen Schla­ger unter freudiger Zustimmung des Publikums herausgebracht:Die vertauschte Frau" und heute schon singt Frankfurt - Du hast so was De visses... oder Dich hat der liebe Gott nach Mah gemacht! Der Inhall ist Rebensache, es handelt sich um das glück'ich? Spiel des Zu­falls mit einem armen Adeligen, die Sache spielt in Amerika: die eine Heldin ist ein Theaterstar, die andere eine Dollarmilliardärin, und das übrige kann man sich ohne viel Phan­tasie denken. Die Musik ist von Walter Kollo. Das bedeutet Schlagermusik, aber keine nach künstlerischen Grundsätzen geschaffene Partitur. Das; Vieles sehr nett Ringt, und dah die Musik Kollos Schmih und melodiösen Scharm hat, ist iticht zu bestreiten, aber die Hauptsache ist doch die Darstellung, und daiür setzte das Operetten­theater seine besten Kräste, vor allem die hübsche Berti Gräbener und d'e tänzerisch begabte Soubrette Lisa Rado und von den Herren den ftimmLegabten Alfred Strauß, der in der Operette immer eine ausgezeichnete Figur macht, den jugendlichen Komiker Fritz S t e i d l, der ein begabter Darsteller ist, und Karl Reul, den komischen Lielling der Frankfurter, ein. Die Aus­stattung ist glänzend und macht bei guter musi­kalischer Wiedergabe die Operette zu dem, was sie im Sinne ihrer Verfertiger auch sein soll, zu einer richtigen Schlageroperctte, der man schon einen Abend widmen kann, vorausgesetzt, dah man für diese Kunstrichtung überhaupt Inter­esse hat. 1. w.

Buntes Allerlei

Schlangen im Taunus.

Keine Landschaft Deutschlands man darf das auf Grund langjähriger Beobachtungen und Forschungen behaupten ist von Giftschlangen so völlig frei wie der Taunus und das Rhein Maingebiet überhaupt. Dennoch wollen die An­gaben, daß im Taunus Kreuzottern hausten, nicht verstummen. So berichtete erst vor einegcn Tagen ein Leser m einer nassauischen Kreiszeitung, daß er vor Jahren bei Marxheim nahe bei Hos- heim eine Kreuzotter gesehen und eine sogar vor drei Jahren bei Eppstein erschlagen habe. Es ist begreiflich, daß solche Meldungen in die Beoölke^

rung Unruhe bringen, und Die Wanderer und Spa» ziergänger unnötig aufregen Demgegenüber fann aber nicht oft genug betont werden, daß unsere Heimat im weitesten Sinne vollkommen frei von Giftschlangen ist. Zu dieser wichtigen Erkenntnis haben bejonbers im vorigen Jahrhundert namhafte Gelehrte des alten Nassau, wie zum Beispiel der verstorbene Landesgcologe Dr. C. K o ch-Wtesbaden nicht wenig beigetragen. Wenn dennoch Leute be haupten, Kreuzottern gesehen oder gar erschlagen zu haben, so irren sie fid) oder wollen sich wictztia machen.

Was an braunen Schlangen im Taunus herum* kriecht und gesunden wird, sind stets Schling n a 11 e r n. Biese Nattemart ist völlig ungiftig unt verdient jegliche Schonung. Die Ringelnatter ist ein hübsches Eharaktertier unseres Taunusgebirges, meist braun oder auch grau gefärbt; sie lebt an schönen, warmen und sonnigen Stellen, wo sie auf Waldmäuse. Eidechsen und Dlindjchleichen, ja so­gar auf Heuschrecken Jagd macht. Eine andere hei­mische Schlange ist die Ringelnatter, der Unk" der Taunusbewohner, leicht kenntlich an den zwei gelben oder weißlichen großen Flecken im Racken. Die Ringelnatter, ebenfalls vollkommen harmlos und giftfrei, trifft man sehr oft in bet feuchten Gründen und Wiesen des Gebirges an doch kriecht sie auch in die Häuser und Stallungen um sich hier zu wärmen: das aber gibt zu dem Aberglauben Anlaß, daß diese Nattci Mild) aus den Eutern der Kühe sauge. Dazu ist sie aber schon wegen ihres eigentümlichen Schädelbaues gar nicht in der Lage. Eine Schlange kann nie saugen! Wi» sollte sie aber auch an das (Euter gelangen.

Eine zoologische Berühmtheit bilden in bei Umgebung von Schlangenbad die gelblichen, kräftigen, ebenfalls gänzlich giftfreien A e s k u l a p n ottern, Tiere, die vorwiegend Mäuse fressen und unter Schuh stehen. Ferner ist zoologisch bemerkenswert das ißorfommcR der sogenannten Würfelnatter, einer Wasserschlange in der Lahn bei Ems. Aeskuiap. und Würfelnattern find absolut ungefährlich und harmlos. Es gibt also im gesamten Tauniisgebiet keine Kreuzottern, demnach auch keine Giftschlangen. Die obengenann ten Schlangen find gänzlich harmlos unt verdienen jedwede Schonung, und bk Tötung eines solchen nützlichen und wehrlosen Tie­res ist stets ein Roheitsakt ohnegleichen.

Rundfunk-Programm

des ffraiifintier Lenders.

(Aus der ^Radio-Hmschau".^

M'tttooch. 25. Marz:

10.45 Hht: Wiitfcha'temeldungen. 11.55 Hhr: Zeitangabe 12 Hhr: Aachiichtendienst. 3 Hhr Wi llcha tstneldungen. 4 Hhr: Wirtschaftsmel- bringen. 4.20 Hhr: Rach ichtendienst. 4.30 bis 5.30 Hhr: Äinbcrftunbc. 5.30 bis 7 Hhr: Räch' mitiagskcnzert des HauZvcche'ters: Konzertstücke. 1. Alte Kameraden, Marsch. Teile. 2. Sonja, russische Ballade, PartoS. 3. Aisha, ind'an. Inter­mezzo. Lindsap. 4. Toreador u. Andalusierin, Ru­binstein. 5. Heinzelmännchens Wachtparade, Roak. 6. Menuett. Paderowsky. 7. Serenade rufk, Gll- bort. 9. Albumblatt, Humperdinck. 10. Schützen- marsch. Jünger. 7 Hhr: Wirtfchaftsmeldungen. 7 bis 7.30 Hhr: Vortragszyklus der Philosopht- fchcn Vereinigung (Dozent Pfarrer Taesler), 17. Vortrag (25. Philosophischer Vortrag): .Der un­bekannte Schiller". 7.30 bis 8 Hhr: Funkhoch- schule. Paul Dekker:Musi.'geschichtliche Wand­lungen. 15. Vortrag.VeetHoven". 8 bU 830 Hbr: Vortragszyklus der Handelskammer Frank­furt a. M.-Hänau:Zur Frage de« Finanzaus­gleichs zwischen Reich. Ländern und Gemeinden". Roserent: Regierungsrat a. D. Dr. Keck. 8 30 bis 9.30 Hht: Uebeitiagung von Kassel: Sinfonie- Konzert. Musikalische Leitung: Kapellmeister Dr. Zulauf. 9.30 Hhr: Rach.ichtendienst, Wetter­meldung, Derkohrsnachrichtkn, Sport. 10 bi« 11 Hhr: Salome. Tragödie in einem Akt von OScar Wilde.

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