Turnen, Sport und Spiel
folge der vorigen Woche bestehen. Kurhessen Kassel 17 Spiele
29 Punkte
Die Gegner vom Sonntag sind
sein
und
Haus der Handarbeit, Gießen, seiterswegsi
10 - 1
3-7
Montag
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Sport Kassel 05 Göttingen Spielverein Kassel Borussia Fulda Hessen 09 Kassel S. E. 03 Kassel Marburger S. Bg. S. Bg. Göttingen Hann. Münden F. C. 05 Wetzlar Gießen 1900 Osterode
mn 1 oder 2 Betten, elektr. Licht a- verm. FoOheimer 5(r. 54 n.
Kassel. Kurhessen Kassel- Gießen 1900. rode—Sport Kassel. 05 Göttingen- 03
Lage der Stadt Wetzlar gegen eine ebensolche in Bietzen zu lauschen gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 9806V an den Bietzener Anzeiger.
Die Ausstellung ist geöffnet:
Sonntag von 11 - 1 Uhr und 3-7 Uhr
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Neue Kurse 2. November.
S.B.
Oste- Kassel.
Stand und Vorschau der Bezirksliga in Hessen-Hannover
In der Mitte der Tabelle tauschen B o - russib -Fulda und Hessen 09-- Kassel die Plätze, am Ende H a n n. - M ü n d e n und F. - C. Wetzlar. Im übrigen bleibt die Rcihen-
ca. 150 Betriebsstunden auf Ausstellungen zur Probe gelaufen, günstig zu verkaufen. Schriftliche Angebote unter 9882D an den Gießener Anzeiger erbeten.
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Marburger S. Bg.—Fulda. F. E. 05 Wetzlar— S. Bg. Göttingen.
Wer gewinnt?
Das int voraus zu entscheiden, ist, gemessen an den letzten Resultaten, ein müßiges Beginnen. Wenn Hann. Münden Hessen 09 Kassel schlagen konnte, dann mühte ja kommenden Sonntag Gießen 1900 über Kurhessen Kassel triumphieren können?? Trotzdem: Kurhesseu Kassel, (wie lange noch 03? Sie wollen sich doch mit den Leichtathleten Kassels, mit Hessen-Preußen, vereinigen), Sport Kassel gewinnen und — wenn
Der große Boxkampf zwischen dem deutschen Schwergewichtsmeister Breitensträter und dem spanischen Schwergewichtsmeister Paolino kommt am 20. Aovembcr im Sportpalast in Berlin zum Austrag, der mit diesem sensationellen Kampf feine Pforten öffnet. Am gleichen Tag steigen Hein Domgörgcn und der französische Mittelgewichtsmeister Molina. gleichfalls im Sportpalast, als Gegner in den Ring.
Als erster deutscher Fußballvercin wird der Hamburger Sportverein in England Spiele austragen. Der H. S. B. hat mit den berühmten Corinthians für das Frühjahr ein Spiel abgeschlossen, dem sich noch einige weitere an» schließen werden.
Die schwedische Ländereli wird vermutlich auf der Rückreise von einem Spiel in Krakau in Berlin an treten.
Der erstmalig veranstaltete Sportlehrgang des Deutschen Kanu-Berbandes, den die Interessengemeinschaft Kölner Kanu-Bercinc durchführte, hat aus dem ganzen Reich eine zahlreiche Beteiligung gefunden und einen recht guten Bcrlauf genommen. Reben den Dorsihenden der einzelnen Kreise und deren Sportwarlcn beteilig
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ten sich viele Mitglieder des Berbandes an diesem Mustersportlehrgang.
Zu den am kommenden Sonntag in Dortmund stattfindenden Klub-Zweikampf Hellas, Magdeburg, gegen Dortmund 96 werden die Magdeburger mit ihrer stärksten Mannschaft in Dortmund erscheinen.
Zwischen dem Westdeutschen Spielverband unt) der Deutschen Iugendkraft ist ein Bertrag abgeschlossen worden, der ein einheitliches Mit- und Rebeneinanderarbeiten in noch engerem Verhältnis als bisher vorsieht.
Dec von Fräulein Huneus, M.-Gladbach, aufgestellte neue Rekord im Hundertmeter-Brust- schwimmen mit 1:29 ist anerkannt worden und wird der Fina zur Genehmigung als Weltrekord unterbreitet.
Anläßlich der 30-Iahrseier des altberühmten St. Andreasberger Winterfestes findet vom 27. Dezember bis 3. Januar dort im Oberharz eine Iubiläumssportwoche statt.
In Friedrichsroda i. Th. wird vom 29. Rovem- ber bis 6. Dezember eine internationale Wintersportausstellung veranstaltet.
Vom Rudern.
Bom herein „Uferkritik Gieße n" wird uns geschrieben:
Nachdem die hiesigen Rudervereine nunmehr sämtlich ihr diesiähriges offizielles „Abrudern" hinter sich haben, ist es auf der Wasserfläche unserer Lahn allmählich still geworden, aber in unserem Innern klingt um so stärker fort, was die Gießener Rennruderer auch in diesem Jahre geleistet haben und wie sich die Voraussagungen, die wir in unseren am 14. Mai und 7. Juli an dieser Stelle veröffentlichten Berichten gemacht haben, herrlich erfüllten. So konnte die Gießener Ruder-Gesellschaft 18 7 7 in diesem Jahre auf den verschiedensten Regatten 16 Siege erringen, und auch dec Ruderklub Hassia 1 906 ging aus hart umstrittenen Rennen siebenmal als Sieger hervor. War es den beiden anderen hiesigen Rudervereinen, dem Verein Rudersport 1913 und dem Wassersportverein Hellas, leider in diesem Jahre nicht vergönnt, eine siegreiche Mannschaft auf das Wasser zu bringen, so müssen wir doch anerkennen, daß auch in diesen Vereinen zielbewußt gearbeitet wurde, und wie bereits in unserem Bericht vom 7. Juli erwähnt, hotte z. B. Verein Rudersport entschieden einen Achtungserfolg zu verbuchen, indem er mit keiner Achtermannschaft auf der hier abgehaltenen 21. Regatta des D. R. B. der Limburger Klub- mannschaft den Sieg fast bis ins Ziel streitig machen konnte.
Wie schon gesagt, ist es nun auf der Wasserbahn still geworden. Nun ist es Zeit, daß das tatkräftige Leben, welches vorher auf der Lahn selbst pulsierte, sich in den Räumen der Bootshäuser weiterhin durchgesetzt und durch regelrechtes Hallentraining die erforderliche Körperstählung weiter zu erhalten und zu fördern ist, bis es im nächsten Frühjahr wieder heißt „Fertig machen! — alles fertig? — los!" Jetzt ist auch die Zeit dafür gekommen, den Bootspark einer genauen Unter
suchung zu unterziehen und die Beschädigungen, die das Bootsmaterial in der verflossenen Kampfzeit irgendwie erlitten hat, kunstgemäß zu beseitigen, damit beim Beginn der nächstjährigen Ruderzeit „alles klar" ist.
Den jungen ausübenden Ruderern können wir nur wärmstens empfehlen, jetzt nicht auf den errungenen Siegeslorbeeren auszuruhen, sondern sich regelmäßig am Hallentraining zu beteiligen, um da mit die Gewähr zu bieten, daß auch im nächsten Jahre die Gießener Rennruderer in Sportskreisen nur mit Hochachtung genannt werden.
Wie die Gießener Rudervereine dank ihren tüchtigen Rennmannschaften stolz auf die diesjährige Ruderzeit zurückblicken können, so dürfen aber auch wir Alten, die den Rennrndersport nicht mehr aus üben und in den „StritifDcrcinen" Zusammenschluß und Betätigung gefunden haben, aus ein diesjähriges erfolgreiches Wirken zurückblicken. Der Verein „U f e r k r i t i k Gießen 1 922" hat feine Daseinsberechtigung wohl offensichtlich dadurch erwiesen, daß er den deutschen Rudersport durch Stiftung wertvoller Preise und durch Entsendung seiner Vertreter zu den verschiedensten Regatten, einerlei welchen Verbandes, gefördert hat. Er hat ec- aber in diesem Jahre mit der tatkräftigen Unter stützung durch die Mainzer Hafenkritik 1 8 8 0 auch fertig gebracht, einen Zusammenschluß der bestehenden verschiedenen Rudersport Kritikvereine zu erreichen. So haben sich die beiden genannten Kritikvereine mit den Vereinen Ruder- Sport-Kritik Frankfurt a. M. und Uferkritik 1906 Frankfurt a. M. unter dem Ra men Vereinigung süddeutscher Rudersport-Kritikvereine mit Sitz Frankfurt a. M. zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, die gemä^ihren Satzungen dahin wirken will, das Interesse pir den Rudersport zu fördern und so zur körperlichen und sittlichen Ertüchtigung unserer Jugend und damit zum Wohle unseres Vaterlandes beizutragen.
zu regeln. Die -HrtaubSf rage der Gemeinde- beamten fand ihre Erledigung in dem Sinrre, daß allen vollbeschäftigten Beamten Urlaub nach den reichs- und landesrechtlichen Bestimmungen zu gewähren ist. 2m übrigen soll es dem gegenseitigen liebereiniommcn unterliegen, wobei von den Anstellungskörperschaften weitgehendes Entgegenkommen, von den Beamten aber hinreichende Rücksichtnahme - auf eine ungestörte Fortführung des Dienstbetriebs verlangt wird. Die in der Zeitschrift für Staatsund Gemeindeverwaltung vom 20. September l. 2. iriedergelegten Rormen wurden als Grundlage zum Beschluß erhoben. Die Haftpflichtversicherung der Gemeinden in einem Verein auf Gegenseitigkeit soll in dem eingeleiteten Sinne weiter gefördert werden.
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nicht alles täuscht — gewinnt Marburg erstes Spiel in der zweiten Serie.
Sport-Spiegel.
Sonntag, den 25. Oktober in unseren 7 Schaufenstern
— in sämtlichen Ladenräumen
Montag, den 26. Oktober und im ersten Stock
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-möglichen Gegenstände, der Sitten, Gebräuche, Feste und Trachten. Das Landesamt für das Dilbungs- wefen hat den Schulen des Landes empfohlen, die Heimatschutzbewegung zu unterstützen und damit den Heimatschutzgedanken weiter zu vertiefen. Nähere Auskunft über den Bund für Heimatschutz erteilt Ministerialrat Wagner (Darmstadt).
'* Die Ablösung der öffentlichen Anleihen betrifft eine wichtige Bekanntmachung in unserem gestrigen Anzeigenteil, auf die wir die Interessenten hiermit besonders aufmerksam machen. ~
spd. Das Gießener Flugzeug verunglückt. Das Verkehrsflugzeug „Gießen" muhte während der Fahrt von Dessau nach Frankfurt o. M. auf dem Exerzierplatz in Fulda eine Not- 1 a n düng vollziehen, wobei der Propeller zertrümmert wurde. Personen kamen nicht zu Schaden. Erst nach dem Eintreffen der Ersatzteile kann das Flugzeug seine Fahrt sortsetzen.
"• Seinen 70. Geburtstag begeht morgen der Oberschaff ne r i. R. H. Schneider, Wilsvnstraße 2 wohnhaft. Der alte Herr erfreut sich noch einer guten Gesundheit.
RDB. Wann darf die Eisenbahnfahrt unterbrochen werden? Wie oft, wie lange und unter welchen Bedingungen die Fahrt auf Zwischenstationen unterbrochen werden kinn, bestimmt der Tarif. Auf Fahrkarten für einfache Fahrt kann die Reise einmal, auf Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt je einmal unterbrochen werden, wenn der Tarif nichts andcres bestimmt. Die Geltungsdauer der Fahrkarle wird durch die Unterbrechung der Fahrt nicht verlängert, die Dauer der- .Unterbrechung aber ist innerhalb der Geltungs^ dauer der Fahrkarte unbeschränkt. Auf Fahrscheinhefte darf innerhalb ihrer Geltungs'- dauer die Reise beliebig ost und beliebig fange unterbrochen werden. Eine unterbrochene Reise kann auch von einer anderen, dem Ead- punkl ihrer Gültigkeit nähergelegenen Station desselben Bahnweges fortgesetzt werden. Der Uebcrgang auf Anschlußzüge wird, selbst wenn infolge des Fahrplans eine Hebernachtung dazwischen liegt, als Fahrtunterbrechung nicht angesehen.
** Evangelischer Bund. Der vom Gießener Zweigoercin veranstaltete Vortragsabend war trotz anderer mit ihm zusammenfallendcr Versammlungen sehr gut besucht und die Stadtkirche fast gefüllt. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden sprach Pfarrer Haupt-Gießen, Generalsekretär für Süddeutschland, über das Thema: „Evangelische, seid auf der Wacht!" In allgemeinverständlicher, dabei überaus fesselnder und wissenschaftlich gegründeter Art schilderte er als die Gegner des evangelischen Glaubens, denxn gegenüber Verteidigung, gegebenenfalls auch Angriff nötig sei, u. a. den seelenmordenden Materialismus und den politischen, nicht religiösen Katho- lizismus in der Form von Klerikalismus und Jesuitismus. — Orgelspiel und Gesang umrahmten den gehaltvollen Vortrag des geschätzten Redners.
Dom hessischen Landgemeindetag
* Darmstadt. 19. Oft. Im Stadthause fand heute unter dem Borsitz von Bürgermeister Al c xan der - Gonsenheim eine Borstands- sihung des Hessischen Landgemeindetags statt. Bon besonderem Interesse waren die Mitteilungen des Borfihenden über die Kreditpolitik der Deutschen Girozentrale in Berlin,welche, obwohl die Gemeinden Mitglieder und Garanten der Sparkassen sind, dieselben bei der Gewährung von Krediten der Industrie gegenüber derart nachteilig behandelt hat. daß sich der Deutsche Landgemeindetag auf seiner Sitzung in München am 5. Oktober t. I. veranlaßt gesehen hatte, gegen ein solches Gebahren schärfstens Derrn a h r u n g einzulegen. Im weiteren wurde das Borgehen des Deutschen Tags in der Frage der von der Reichsregierung geplanten Reubildung des Reichswirtschaftsrates gebilligt und entschieden dagegen protestiert, daß man die Ber- tretung der Landgemeinden in dieser wichtigen Körperschaft aus haltlosen Gründen von seither vier auf einen Sih beschränken will. Bezüglich der Zeppelin-Eckener-Spende wurde es als nationale Pflicht der Gemeinden betrachtet, nach dem Grade ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit zum Gelingen des großen Werkes beizutragen. Bezüglich der Sonntagsruhe int Handels- getoerbe wurde ein Antrag des Deutschen Tags bei dem Reichsarbeitsminister gutgeheißen, welä)er bezwecken soll, die im Reichsarbeitsblatt Rr. 15 vorn 1. August 1924 veröffentlichten Richtlinien dahin abzuändern, daß in Absatz 2 die Dezirks- rerwaltungsbehörden (Kreisämter) ermächtigt werden, bei weitläufiger Siedlungsweise im Interesse der landwirtschaftlichen Bevölkerung den Berkaus weiterer Bedarfsgegenstände, welcher seither während zwei Stunden gestattet war. innerhalb ihrer Bezirke je nach Bedürfnis
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 19. Ott. Verschiedene Mitglieder einer hiesigen Religionsgemeinschaft fühlten sich durch die Steuerveranlagung für 1924 zu Unrecht zu scharf herangezoaen und reklamierten deshalb bei dem Vorstand. Da die hierauf erfolgte Herabsetzung der Steuern vielen nicht weit genug ging, schlossen sie fid) zusammen und beauftragten einen Sachverständigen mit Wahrung ihrer Rechte. Dieser machte auf Grund der Angaben seiner Vollmachtgeber eine Eingabe nn die Behörde, in der er u. a. auch die Steuerschuld einer hiesigen Geschäftsinhaberin derjenigen verschiedener Vorstandsmitglieder gegenüberstellte. Diese frugen daraushin bei dem Verfasser der Eingabe an, ob er diese Angaben
an Gasthaus Hafer- kästen, Limbura an der Labn. ,,47'D
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)
Sonderbare Gepflogenheiten der Neichsbahn.
Jemanden für einen Fehler, den nicht er, sondern den man selber gemacht hat, zu bestrafen, gilt im allgemeinen nicht als schön. Die Deutsche Reichsbahn glaubt aber, das Publikum nach diesem Grundsatz behandeln zu dürfen. Kürzlich fuhr ich mit noch zwei Erwachsenen und einem Kinde mit dem Zuge, der 5.44 in Schotten abgeht, über Gießen nach Mücke. Ich nahm in Schotten Fahr karten nad) Gießen: nach Mücke über Gießen bc kommt man jedoch feine und zudem hat man in Gießen 8 Minuten Zeit, um neue nach Mücke zu lösen, da der Zug von Nidda um 7.55 antommt und der nad) Mücke um 8.03 abgeht. Kurz vor Gießen hielt jebod) der Zug etwa 5 Minuten, so daß wir erst ! Minute nach 8 im Gießener Bahnhof einfuhren. Der Schaffner des Fuldaer Zuges, an dem ich mich wandte, sagte mir, zum Nachlösen sei keine Zeit und nahm mir die Fahrkarten von Schot ten nach Gießen ab. In Mücke konnte ich bann die Fahrt von Gießen nachzahlen, wurde aber außer dem noch mit 1,7 5 Mark bestraft, weil ich keine rote Nachlösekarte hätte. Der Beamte, der mir diese sonderbare Strafe auferlegte, hat natürlich nicht nad) eigenem Ermessen,sondern nach den Grundsätzen der Reichsbahn gehandelt, die er befolgen muß. Id) wurde dahin belehrt, daß id), trotz der 8 Minuten Zeit in Gießen, in Schotten neue direkte Karten nach Mücke verlangen müßte. Id) hätte eine solche zwar nicht erhalten, dafür aber eine rote Nachlösekarte, die mir die Strafe von 1,75 Ml. erspart hätte. Auf meine Frage, ob denn diese sonderbaren Bestimmungen in den Bahnhöfen angeschlagen sei, blieb man mir die Antwort schuldig. In Mücke sand ich einen solchen Anschlag nicht, in Schotten wird auch keiner sein. Zu gleicher Zeit wie wir, kamen auch zwei Reisende von Büdingen an, die ebenfalls in Strafe genommen wurden (mit 1 Ml.). Sie hatten in Büdingen Karten nach Mücke verlangt, aber weder diese noch rote Nachlösekarten erhalten. Die Bahn macht also mit einem Aufenthalt von 5 Minuten vor Gießen ein ganz gutes Geschäft: in Mücke allein waren es 2,75 Mk., wieviel werden es auf der ganzen Strecke und wieviel werden es das Jahr über sein! So straft die Reichsbahn die Reisenden für die Versäumnisse, die sie — die Bahn — begeht und braucht nur noch mehr solcher Bestimmungen, die irgendwo in den Verordnung^ düchern aufbewahrt, aber bei Leibe nicht öffentlich angeschlagen werden, zu erlassen, um aus ihren Geldnöten herauszukommen. Klug — aber sonderbar! Andere Eisenbahiioerwaltungen, z. B. die in Altona, haben sich, dem Vernehmen nach, zu einem gerechteren Verfahren bekehrt, die von Frankfurt will scheinbar von der Möglichkeit, solche Gewinne zu machen, nicht lassen. Es wäre aber Zeit dazu!
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Optum em surL 7V\ A, und deshalb b 3 ^bvten hoben, x die Sngländn J he nach den bestehende dert das Gift in China 1 he ungeheuren Zolleinnahin-- CBcn nach den Verträgen i' der Grund für Ur.2). System in der Cache: hort ich wie hier bei uns: 1, iohungen am Rhein. lOpium ikvre und sonstige LuM- iehe Dawesplan. Aber auch dieses in uns den Senkung, CBebrüdung und Deshalb dir Sympathie, iit nd vor allem der deutsch, Lhina geniesten dar!. 3a, bi- riegs« und IevolutionsstÜM eht der deutsche Missionar c!> , indem er durch die QJerbn■■ ’lu: „Gott über alles lirfft i a/s dich selbst" ten wahr»
gemacht habe, um sie zu beleidigen, ober ob er nur im Auftrage seiner Vollmachtgeber gehandelt habe. Da ein Eingehen auf diese Anfrage abgelehnt wurde, schrieben sie an den Verfasser einen weiteren Brief, in dem sie u. a. erklärten, die der Behörde in der Eingabe gemachten Angaben bedeuteten nad) ihrer Ansicht nicht nur eine Denunziation, sondern sie enthielten aud) den Vorwurf einer Verletzung der Amtspflicht der betr. Vorstandsmitglieder. Die Reklamanten hätten auf das Bestimmteste angegeben, zu einem derartigen Vorgehen keinen Auftrag erteilt zu haben. In einem späteren Schreiben nahmen die in Betracht kommenden Vor standsmitglieder ihre in dem zweiten Briese ausgestellten Behauptungen zurück, nachdem ihnen erklärt worden war, daß der Versasser der Eingabe die darin enthaltenen Angaben auf Grund eines ausdrücklichen Auftrags gemacht habe. Der Verfasser der Eingabe erhob nun gegen zwei Vorstandsmitglieder wegen des ihm gemachten Vorwurfs der Denunziatton Privatklage wegen Beleidigung. Auf Grund der umfangreichen Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung konnte das Gericht fid) nicht davon überzeugen, daß das Wort „Denunziation" in dem Sinn und dem Zusammenhang, in dem die Angeklagten cs gebraucht haben, eine Beleidigung im Sinne des Strafgesetzbuchs darstellt. Sollte das Gegenteil aber der Fall sein, so muß den Angeklagten nach der Meinung des Gerichts der Schutz des § 193 StGB, zugebilligt werden, do sie in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt haben und in keiner Weise ihre Absicht, den Privatkläger zu beleidigen, bargetan ist. Die Angeklagten rourben deshalb freigesprochen.
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