Ausgabe 
23.9.1925
 
Einzelbild herunterladen

(Nachdruck verboten.)

17. Fortsetzung.

Die'

rasch und

uns Qlbteu

sprach,

hetzte ihn durch die Gassen.

vom

i

9.25 pro Woche

0777«

Unser

l

Sehr schöne, trockene

zur

wie und

l

F

Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung stilrein und grdswert die Brflhliche Univ.-Druckerei, R. Lange.

Leistung 600 kg pro Stunde 88550 verkauft sehr preiswert A.K.M.SMW.

Neu ein getroffen:

Kinder-Kleidchen Kinder-Mäntel Kinder-Häubchen Kinder-Hütchen

und ging weiter, mit verbissenen Zähnen, in die Dunkecheit hinein, die an den Mauern des Städtchens silbergraue Dünste spann.

Nun war es still um ihn her. Nur der Rhein sang sein altes eintöniges Lied, und die Grillen zirpten im Gras. Herber Tannen­duft stieg von den Bergen.

Und weiter lief Hanns Ingold, von einem heißen Einsamkeitsgefühl gepackt, mit trotzig gestacheltem Willen, aber todwundem Her­zen. und lachte plötzlich, lachte, von Zorn und Weh verraten, um die klebrige Feuchte Lügen zu strafen, die ihm die Augen verbrannte.

Dor vier Monaten war er heimgekommen, zurückgekehrt als ein Mann, der das Leben ge­meistert hat und der Zukunft ins Gesicht sieht, lieber ins unbekannte Dunkel hineingreift, als in der Helle geht: die Heimat hatte er gesucht, ihr verklärtes Bild war vor ihm aufgestiegen, und er hatte am ersten Tag die gute alte Frau sterben sehen, die in ihm schon lange eher einen fremden vornehmen Herrn, als ihren ältesten Sohn erblickt hatte. Er war zur IugendgeUebten geeilt und hatte sie nicht mehr gefunden. Sie­ben Jahre waren vergangen und hatten sie zu anderen Menschen gemacht, die sich nicht mehr kannten, nicht mehr fanden.

Und fremd hatte er selbst vor seinem Dater gestanden, und als ihm wie ein Blitz vom Himmel die Eingebung gekommen war, hier ein Werk aus den Felsen zu sprengen, das sein Bestes, vielleicht alles, vielleicht sein ganzes Leben, ja mehr als das Leben von ihm for­derte, da war ihm von allen Seiten Hohn, Unglaube, Fluch und Verachtung entgegen­getragen worden und nichts geblieben als die trotzige Bewunderung des scheuen Knaben, der, von den Schauern und Geheimnissen des Ent- wicklungsalters geschüttelt, ihm die erste In­brunst seines jungen Herzens dargebracht hatte. Armer, lieber Junge der allein hatte den Glauben, und nur wer den Glauben hat, besitzt die Zukunst!

Warme, wolkige Rächt verschleiert blickte der weihe Mond, wie mattes Silber glänzten, von oben beschienen, die Weidenblätter, lauter rauschte der Strom.

kennen, mit wem der Vater sprach.

Fräulein Ruth", sagte Hanns leise, um sie vorzubereiten.

Hanns Herr Ingold!"

Er reist morgen ab und kommt sagen", fiel Engelhardt ein.

Und dann Schweigen. Niemand

Gewerbe-und Maschinen- bauschulederStadtGieflen Baugewerbe und Maschinenbau

Schreiner- und Schuhmacherfachschule kunstgewerbliche Klasse 8854h

Semesterbeginn LNovbr.1925

Bor politische schass mng- * fühl-c au butd) 8,e rcgieM alt M und ihren gen, da! die pr.e qU5® V gierungj lassen, di Taris tei einseitige bleichte kleinen : [teilt die , Allfhel leichter

Der Plan über die Aenderung einer oberirdischen Telegraphenlinie in der Grünberger und Allendorfer Straße in Londorf (Oberheffen) liegt bei dem Post­amt in Londorf von heute ab 4 Wochen aus. 88700

Gießen, den 22. September 1925.

Telegraphenbauamt.

Die Holzabfuhr

in den Staats- und Gemeindewaldungen inuh bis 17. Oktober 1925 beendet fein Lei Meldung forstgerichtlicher Anzeige.

Gießen, den 23. September 1925.

Hessisches Forstamt Gießen. 88590

Der gefesselte Strom

Roman von Hermann Stegemann.

Melwagen-Lastzug fährt am 2. X. leer Rtchlg. Nidda-Büdingen« Gelnhausen-Schlüchtern. Güter jeder Art können mitgenommen werden.

Kehler & Merkel

Tel. 1368 Möbeltransport Kreuzpl. 6 I

Franz Bette

Spezialgeschäft für Erstlings­und Kleinklnder-Kleidung

8864s

zu tragen.

Für Versicherte, deren Entgelt 6 Mk. pro Woche nicht übersteigt, sowie für Lehrlinge hat der Arbeitgeber nach den neuen Bestimmungen die Beiträge allein zu tragen.

Die Beiträge zur Krankenkasie bleiben wie seither bestehen. 18877c

Der Vorstand.

Gelbe Lichter fleckten die schwarze Masse vor ihm, eine Mauer, flüsternde Baumkronen, der schattenhafte Umrih eines Glockenturms Hanns Ingold war blind den Weg _ nach St. Joseph gegangen und fand sich plötzlich vor Ruth Engelhardts Tür.

Er wollte umkehren. Aber auf einmal er­wachte in ihm der Wunsch, sie zu sehen, der Wille, ihr zu begegnen. Er hatte sie nicht wiedergesehen, seit sie ihm die Grenze verboten hatte. Und mit dieser Farce durfte ihr Er­lebnis nicht zu Ende fein, dazu war es zu tief, zu süß, zu schön gewesen, dazu waren sie ein­ander zu nahe gekommen, auch wenn jetzt sieben Jahre darüber hingegangen waren.

Er zog die Uhr hervor und ließ den Schein seiner Taschenlampe darauf fallen. Halb Zehn, er zögerte. Dann fiel ihm ein, daß der Doktor erst spät zur Ruhe ging, und er setzte sich über die Bedenken hinweg.

Als er in den Garten trat, hörte er, wie die Kurgäste sich voneinander verabschiedeten. Sie hatten vor dem Hause auf den breiten Steinen gesessen, wo die uralten Granatbäume in den mächtigen Kübeln standen.

Hanns wartete, bis die Stimmen sich zu verlieren begannen, und kam gerade recht, um Doktor Engelhardt von der Rückkehr in sein Arbeitszimmer abzuhalten.

Ruth stand mit zwei Damen im Gespräch auf der Diele. Zwei große Lampen brannten und erleuchteten den hellgetäfelten Raum. Sie war im Abendkleid und erschien schlanker und fremder als je. Doch das bestärkte und befestigte ihn nur in seinem Verlangen, ihr noch einmal Äug' in Auge gegenüberzustehen und ihr alles das zu sagen, was noch nicht gesagt worden war und doch gesagt werden muhte, ehe sie auseinandergingen.

Engelhardt schützte die Drille vor dem blen­denden Licht, das aus der offenen Tür in den Garten fiel, und blickte Hanns forschend an.

Sie, Herr Ingold! Ich weiß nicht

Verzeihen Sie die unerlaubte Stunde, Herr Doktor, ich reise morgen in der Frühe ab und möchte Ihnen noch ein Lebewohl sagen. Ihnen und Ihrem Fräulein Tochter."

ßt.'

Lischt

Hel"

lagunt>® Llnschnst

jtanff"1

Allgemeine Orttlrankentasse Gießen-Stadt.

Auf Grund des Gesetzes vom 28.7.25 sind die Beiträge zur Invalidenver­sicherung erhöht worden. 8877c

Sie betragen ab 28.9.25 pro Woche

Er sah seine Schwägerin Genovefa ,Fenster zurückweichen, hörte die Stimme seines Bruders rufen, sie solle die Läden schließen,

Wer liefert 07763

Kelterobst und Speisekartoffeln frei Waggon Frankfurt?

Offerten mit Preisangabe unter F. 100 postlag. Ostbahnhofpost Frankfurt a. M.

Hcndelss. ?l^ung Mreis LZ

Doppellalzziegel u. Biberschwänze liefert promptu. billigst C. Rübsamen

Gießen Telephon 1659.

Die Beiträge sind, wie seither, je _ Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Bekanntmachung.

Delr.: Errichtung einer Zwangsinnung der Spengler und Installateure für den Kreis Gießen.

l Rachdem einAntrag aufErrichtung einer Zwangsinnung für das Spengler- und In- stallatenrhandwerk,derenVezirkdieGemein° den des Kreises Gießen umfassensoll, gestellt worden ist, fordere ich alle selbständigen Handwerker, die in dem genannten Be­zirke das Spengler, und Installateurhand­werk betreiben, auf, mir schriftlich oder mündlich in der Zeit vom 15.25. Sep­tember mitzuteilen, ob sie sich für oder gegen die Errichtung der Zwangsinnung aussprechen.

Die Abgabe der mündlichen Erklärung kann während des angegebenen Zeitraums wochentags von 9-12 Uhr in den Dienst­stunden des Kreisamts Gießen, Zimmer 11, erfolgen.

Die Abgabe ist auch für die Hand­werker erforderlich, die den Antrag auf I Errichtung der Zwangsinnung gestellt haben.

Rach Ablauf des obigen Zeitpunktes eingehende Aeuherungen sowie solche Er­klärungen, die nicht erkennen lasten, ob ' der Errichtung einer Zwangsinnung zu­gestimmt wird oder nicht, bleiben unbe­rücksichtigt.

Gießen, den 1. September 1925.

Der Kommissar: Guthermut h.

Vorstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter gleichzeitiger Ausforderung aller selbstän- Ligen Handwerker, die im Stadtbezirk ein Handwerk obenbezeichneter Art betreiben, sich bis 24. d. M. auf dem Versicherungs- amt der Stadt Gießen, Gartenstrahe 2, Seitenbau, Zimmer 2, zu erklären, ob sie für oder gegen die Errichtung der Zwangs­innung sind

Gießen, den 22. September 1925.

Der Oberbürgermeister.

I. D.: 0r. Selb. 8866B

per Zentner 8 Mark

'°w'°ggygfc tÄÄ*"1"

-M. W.Hankel &

Bestellungen aus Winterkartoffeln werden

enigegengenommen. 88810

,3m Ministern muh die ter Hau Horden, terenD Dir habe einer grol und sie : Dichtigke seicking f rung toii achtet, t mittel Kartoffel Zeit so g noch liegen. H in den [ Tonne g regelmähi surKarl schnittspre ichr. Der Detreidepr Vw W noch Alber 35 Ebjlligu, fe. da M io» wird. 5>er im 3uli Y)

Mäeitn Sr

L'd« bttti

Aktii ,^rchfuhi 3euget AÄalb ^gemein ?llerdmg" ba/d öuti

Ziehen Sie die Hand zurück. Das Land ist mir nicht feil."

Richt feil? Zehntausenddreihundertmark bar Und nicht feil? Wenn ich in Ihren Schuhen steckte, Herr Inschenör, ich schlüg' zweimal ein."

Ich verkaufe nicht. Aber wenn Ihr den Ertrag pachten wollt gegen dreiundeinhalb vom Hundert des Kaufpreises, den ich Euch bar auf die Hand bezahlt habe, geb' ich Euch die Pacht." u

Zwei vom Hundert und auf fünf Jahre", bot Hohwald schnell gefaßt.

Dreiundeinhalb und auf em Jahr.

Auf ein Jahr! Kein Landwirt macht auf eine Ernte Vertrag. Wir haben auch mit dem Himmel keinen und müssen nehmen, was kommt!"

Ungeduldig erwiderte Ingold:

Ich muß über den Boden verfügen können. Wenn das Werk im nächsten Jahr gebaut wer­ben soll, kann ich"

Eine laute, höhnische Lache schnitt Hanns Ingold die Rede vom Mund.

Und ohne ein Wort, immer noch lachend, kehrte ihm Hohwald den Rücken und schritt ins Dunkel hinein, aus dem sein höhnendes Gelächter schallend zurückschlug. Es lief im Widerhall an ben Häusern hin, Stimmen fragten, erhielten Antwort und nahmen das Lachen auf, wie ein Ballspiel war's. Hin und her geworfen flog es von Tür zu Tür und in die Gassen.

Eine Weile stand Hanns Ingold, von diesem höhnischen Gelächter verfolgt und umklungen, regungslos, brennende Scham im Gesicht, auf dem engen Platz, der im Zwielicht verblaßte.

Unwillkürlich trat Engelhardt einen Schritt in den Schatten. Gr fuhr sich durch das wirre Haar. Also war seine Prognose richtig gewesen. Das unsinnige Unternehmen Ingolds war schon im Plan zusammengebrochen.

Er wußte, daß da einer mit eingedrückten Rippen vor ihm stand. Beim Stapellauf ge­scheitert.

Wir haben uns seit der Versammlung in derPost" nicht mehr gesehen, Herr Ingold. Aber wenn Sie das Bedürfnis fühlen, dem Mann Adieu zu sagen, der geholfen hat, Ihnen die Rippen zu brechen also gut na ja das mußte ich doch ich weiß ja, daß der Fall erledigt ist der Tag war Ihnen zu hell, des­halb kommen Sie jetzt reden Sie nicht, Hanns Ingold hier ist meine Hand die Welt ist groß, sprengen und bauen Sie in allen fünf Erdteilen, nur hier nicht, stellen Sie sie auf den Kopf, machen Sie Geld wie Heu apropos Geld und Heu Sie haben ja Ihr Geld hier buchstäblich ins Heu gesteckt wie wird denn das nun?

Hanns hatte Engelhardt ein paarmal unter­brechen wollen, aber es kam nicht zu Wort und lieh sich das auch gern gefallen, denn er war nicht gekommen, um den Dater Ruths heraus­zufordern. Beinahe tat ihm der altL Herr leid, der ihm so gut zuredete und mit festem Druck die Hand schüttelte.

Er war jetzt wieder ganz Herr seiner selbst.

Ich bleibe Ihr Rachbar, Herr Doktor" versetzte er ruhig.

Da kam Ruth und suchte im Dunkel zu er-

gungslos standen sie im dichter fallenden Dunkel.

Ruth war zu ihrem Dater getreten, und er horte ihren heftigen Atem, heiße Pulse zit­terten zu ihm herüber, ein ahnungsloses Der- stehen zog bei ihm ein.

(Fortsetzung folgt)

in Äuss eine En Erklärun ein versc brauch lung M bilöung Vorgehen Ausdruck ständig den tonnt einseitig' Reserven sowie W natürlich der Dir vor aflei bleibe Eindruck werbskre feite jegli

Damit Ion cm der P' ten Kreist Nachbarn im Inte strebende

Reichs

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bei der Finna Hertog & Wolf, Gut Mittelsmühle, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Mittelsmühle bei Alten-Buseck, folgendes eingetragen: Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 23. Juli 1925 ist die Firma geändert in: Rübsamen & C Gut Mittelsmühle, Gesellschaft mit beschrä, ter Haftung. Der seitherige Geschäftsjahr Gutsbesitzer Henry Wolf, Mittelsmühle, abberufen. Geschäftsführer ist Wilhelm Rüb­samen, Landwirt, Mittelsmühle bei Alten- Buseck. 8890c

Gießen, den 21. September 1925.

Hessisches Amtsgericht.

SoiMrsW. öen 24. September 1925, nsWiilngs 2 W versteigere ich imLöwen", Neuen­weg, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung:

2 Herde, 2 Kaflenschränke, 1 Sekretär, 2 Büfetts, 2 Schreibtische, 1 Küchen­büfett, 1 Klavier, 1 Schriftschrank, 2 Sofas, 1 Nähmaschine, 2 Dertikows, 200 Doröerradgabeln, 10 Motvr- laternen, 1 Tischdecke, 2 Chaise­longuedecken, 2 Wandteppiche, großen Posten Herren- und Damenstiefel.

Dern,

Gerichtsvollzieher in Gießen,

___________Steinstrahe 13. 88880

la. sächsische

Zwiebeln

haltbare Ware, laufend frei Haus und ab Lager lieferbar. 88860

Hermann Sauer

Walltorstraße 36 H Tel. 1154

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Arn 16. September 1925 a) die Firma F. & G. Stern, Gießen. Gesellschafter sind die Viehhändler Joseph Stern in Gießen und Gustav Stern in Marienburg. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. August 1925 begonnen. Dem Erich Stern in Gießen ist Prokura erteilt, b) Bei der Firma Pfälzisch-Hessische Landbau - Maschinen - Ge- sellschast Grünstadt (Pfalz) in Gießen: Die Firma ist geändert in Pfälzisch-Hessische Landbau-Maschinen-Gesellschaft Gießen, In­haber Heinrich Wilhelm Schäfer. Die Zweig- niederlaffung in Büdingen ist aufgehoben. Die Prokura des August Oßmann in Gießen und Joseph Anton Spiegel in Grünstadt sind erloschen. Kaufmann Emil Schulte ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen, c) Bei der tfirma Gießener Vernickelungs- und Emaillier­anstalt Grün und To., Gießen: Johannes Fritz und Wilhelm Grün sind aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen. Alleininhaber ist Heinrich Mauer­mann in Gießen.

Am 21. September 1925 a) die Firma He nrich A. Funker in Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Heinrich Adolf Funker in Gießen. Der Heinrich A. Funker Ehefrau, Fohannette geb. Brückmann in Gießen ist Prokura erteilt, b) Bei der Firma Wilhelm Rudolph Pianosorte-Handlung in Gießen: Die Iweigniederlaffung Marburg ist auf­gehoben. 8891c

Gießen, den 22. September 1925.

Hessisches Amtsgericht

Stimmung, Denken, Tätigkeit sowie jede Bewegung des Körpers sind abhängig vom Gehirn. Mattigkeit, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Nervenschwäche und allgemeine Körperschwäche sind Zeichen mangelnder Nervenkraft. Wollen Sie sich munter fühlen, mit klarem Kopf und kräftigem Gedächtnis, wollen Sie Arbeit und körperliche Strapazen leichter ertragen, so nehmen Sie

Kola-Dultz

es

bringt Lebenslust und Tatkraft!

Nehmen Sie Kola-Dultz eine zeitlang täglich, es wird Ihre Nerven er­frischen, Unlust wird verschwinden und unter seinem Einfluß werden Sie von Unternehmungslust erfüllt sein.

Verlangen Sie Kola-Dultz umsonst! jetzt biete ich Ihnen Gelegenheit, Ihre Nervenkraft zu beleben. Schreiben Sie mir eine Postkarte mit Ihrer genauen Adresse und ich sende Ihnen sofort umsonst und portofrei eine Probe Kola-Dultz, groß genug, um Ihnen gutzutun, und um Sie in die Lage zu versetzen, seine hervor­ragende Wirkung zu würdigen. Wenn es Ihnen gefällt, können Sie durch jede Apotheke mehr beziehen. Schreiben Sie aber wegen der Gratisprobe sofort, ehe Sie es vergessen, direkt an Dr. E. Schwarz, priv. Apotheke, Berlin A 564, Friedrichstraße 19. Kola-Dultz ist in allen Apotheken und Drogerien zu haben. ?868id

j| JUMP*!

JPOk <5s ist nicht schwer-, vier- Buchstaben zu.

M W W M M behalten. <5s ist aber- wichtig, weil das Obeh- M Jeder länger halten soll a/s bisher.

gibt nuhi& besseres für Jhre &chuMf

Dann ging er, erst langsam, zuletzt mit raschen Schritten weiter, und das Lachen lief hinter ihm her, umhüpfte, umtollte ib n blaffende Hunde den. schweißenden Hirsch

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister, Abt. B, wurde heute bei der Firma Arnold Mueller, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen, folgendes eingetragen: Jeder, der Geschäftsführer Gustav A. Mueller und Helmut Mueller-Leutert ist zur Einzelver- tretung der Gesellschaft berechtigt.

Gießen, den 16. September 1925.

8892c Hessisches Amtsgericht.__________

nvrrvY-i r T~rrrnrrrtf~t^r~r r»rv^rrrrrrrrrrrvY'.

Die Anstreicherarbeiten zum Reubau des Telegraphenamts in Gießen sollen im Wege des öffentlichen Angebots ver­geben werden. Preisverzeichniffe liegen im Postbauamt in Gießen, Bahnhof­straße 85, Hofgebäude, während der Dienststunden zur Einsicht aus und können daselbst solange Dorrat reicht zum Preise von 1,90 RM. bezogen werden.

Die Angebote sind verschloßen und I mit einer den Inhalt kennzeichnenden Aufschrift versehen bis zum 1. Oktober, vormittags 11 Ähr, an das genannte Postbauamt postftei einzusenden. Die Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegen» wart der etwa erschienenen Bieter. Falls feind der Angebote für annehmbar be­funden wird, bleibt die Ablehnung sämt­licher Angebote Vorbehalten. Frist für die Zuschlagserteilung 30 Tage.

Gießen, 22. September 1925.

Der örtliche Bauleiter. 8878D

I.

Krankenkaffenstuse. .

. 0.25 Mk.

II.

. 0.50

III.

. 0.70 ,

IV.

. 0.70 ,

V.

. 1 .

VI.

. 1

VII.

. 1.20

VIII.

. 1.40 ,

IX.

. 1.40

X.

. 1.43

XI.

. 1.40

XII.

M

140 .