Feuer am Nordpol.
Technisch-politischer Nomon aus der Gegenwart.
Von Rarl-Sugust von Loffert.
48 tiort1«Bu»B. (Nachdruck ocrbotenj
In der Garderobe zogen die Herren pel^e- süuerle XZebrmiänlel und weile, bis zu den Mm en reichende B^zuberschuhc an. Ein dicker Dajchtick schütze Stoef und Ohren. Dann ging es durch die mit Kautschuk gedichteten Doppeltüren ins .Ire«.
„Woher bezogen Sie die Wohnhäuser?" tragt« pogen.
„Es ist schwedisches Fabrikat, ganz aus Holz, mit adgcd'chteien Doppelwänden und dazwischen, liegender Luftschicht. System Thermosflasche. D« elektrische p-izung gewahrt auch bei ftärfter Autzen- kälte nne angenehme Temperatur"
3ie betraten dos dicht neben dem Negierungs- . c bau de liegende Fabrikgrundstück, das zum Schutze i>v, den ewigen Stürmen durch eine hohe Bretter- tuanfc emgefriedlgt war. Nagel wies erklärend auf ric einzelnen ehenfafls ganz aus polz hergestellten päufer
, Links ilt der Woschinenraum mit je zwei ‘Jlchölmotoren und Dynamos. Einer reicht zum Beiriede aus, der zweite dient nur als Reserve, da mir noch keine größere Rcparaturiverkftätte besitzen 2tUe» bei den Gebäuden verwandte polz ivurde seuersicher imprägniert. Daneben der Akku- m ii Io torenraum. Rohöl- und Benziiworräte sind dicht höbet unterirdisch untergebracht. Weiler rechts folgt die Funkenftotion mit kleiner Antenne direkt aus dem Dache. Die Reichweite genügt bis Archon- gelrt. Anschlietzend befinben sich die Wohn räume der Angestellten und Arbeiter."
„Die möchte ich sehen", sagte Pagen.
Sie betraten das langgestreckte, niedrige Gebäude. Wohlige Wärme empfing sie, so dafe auf Anraten von Sanders Mäntel und Kopfschutz abgelegt wurden. Ein langer (Yang mit Oberlicht, daneben beiderseits die Zimmer, pübsche Bilder, Spiegel und ein durchlaufender grüner Läuter Milderten den kofervenmäßigen Eindruck. Nagel öffnete eine Tür.
,Ln jedem Zimmer wohnen nur zwei Mann", erklärte er. „Die Winternacht stellt derartige For- denmgen an Leid und Seele, datz wir es jedem so bequem wie möglich machen wollten."
Die kleinen Stuben glichen einfachen, aber nett eingerichteten Schiftskojen. Gemütlichkeit und 'JtninnerIpomis waren in glücklichster Weife oer einigt
..Ingenieure und Angchteliie wohnen eben falls zu zweit, nur in etwas ^Lgeren Zimmern", bemerhc Naget.
Sie betraten das ArdeiterkaMM. bestehend aus Ehjaal. Sprelzimmer und Leferaum. Zwei Frauen waren mit der Säuberung beschäftigt
„Domen gibt es auch bereits hier?" fragte Po«en verwundert
„(Es find im ganzen ;dui Ehepaare vorha:-. den", sagte Sanders. „Die Frauen machen sick) »ehr nützlich. Anfangs waren sie als Bureaudamen und Aiünkensichweftern hier, es gab aber eine deran. ze Lonkurrenz um die Gunst dieser wenigen Ange- höriger» des schönen Geschlechts, dafz es snst tu Mord und Totjchlae gekommen wäre. Sie lall a also wieder verschwinden. Doch ihre berrrrfenben Freunde wollten sie nicht ivrtlasten. so das, wir in eine Peirat willigen muhten."
Sie besuchten noch das Kasino der AngesleUteu, die Kuchen- und Vorratsröume, die Badezimm.'r und sonstige Einrichtungen. Pagen war sehr be- friebigt.
„Fast unerklärlich, wie Sie das in derartig kurzer Zeit leisten konnten!" meinte er.
„Es war aber auch nur möglich, weil alles bereits fix und fertig in Archangelsk lag. Rian brauchte es nur bernn^utransportieren und zusammen zusetzen. Natürlich war die geregelte Leistungsfähigkeit der Flugzeuge Borbedingung, und die versagte nicht, weil die Morkensschen Konstruktionen wirklich unübertrefflich sind."
Durch einen anschließenden Gong betraten sie die Fabrikräume, wo alles in vollster Tätigkeit be- griffen war. Auf einer aus der Erde kommenden, schwach geneigten Rampe gelangten die elektrisch betriebenen Loren direkt bis in den dampf und Schiittelraum. Pier wurde das Rohmottrial des kostbaren Er^ts unter Eisenhämmern zermahlen und später durch verschiedene Siebe gereinigt. Nachdem es so von den gröbsten Beimengungen des Gesteins befreit war, gelangte es direkt zur Ber- iradjtuag. Die hüstenmäszige Perstellung des 'Rein- Materials erfolgte erst in Uralsk.
„Der Betrieb ist hier recht emjach," meinte Pagen, „sonst hätten Sie auch nicht diese großen Mengen Platin fördern lännen, die jetjt bereits die
ganzen wetteren Unkosten des Werkes zu decken vermögen.'
Durch einen Meinen Lift gelangten sie auf den Boden bei Schachtes. Auch hier herrschte eine gleichmäßige Wärme, während bas frisch loeiu* bauene (Heftern noch Gkniertcmpcrciur auswies. Die Arbeiter standen in marmoshohen, hell erleuch teicn Swllen und vermochten ohne allzu aroste Anstrengung ihr Werk zu vollbringen
..Wir kommen hier völlig ohne Bcrumme rung aus*, erklärte Nagel. „Das ganze Gebirge ifi ftst gftrwren und gelangt auch bunt) unsere P". zungsanlogen nur oberflächlich zum lauen. Dagegen leiden die Lenke sehr unter Rheumausmus. oerursocht durch die Temperaturunterschiede zwi schen der warmen Luft und dem fallen Gestern, in dem sie arbeiten müssen. Wir find jetzt bei der Einrichtung eines ruisisth-rvmi'chei' Bebes bc<*n»ttn. dos in einigen Togen vollendet *-4 "
I« der noch Reinen Grube bÜri- nicht mehr viel zu scheu. Nachdem sie mit dem List wieder oben an gelangt waren, fragte Pagen
„Was macht die Wünschelrute, PcrrPräsident t Waren Sie fleifern an der Arbeit und gelangten Sie zu netten wichtigen Ergebnissen?"
.JOicr in Plotina interessierte mich natürlich vor allem das merkwürdige und anscheinend ganz Dcreiny?ltc Dorkommen unseres Edelmetalls. Bisher fand ich nur diese einzige Ader, die allmäh- lief) nach unten führt und von mir noai in einer liefe von sechshundert Meter verfolgt werden konnte.'
„3ft es nicht möglich, dic Platinförderung zu oergrimern?"
„Das erwogen wir bereits mehrfach", antwortete Nagel. „3m nächsten Jahre werden mir versuchen, der Platin aber noch an zwet anderen Stellen beizutomnien. Dopt beiktrf es aber größerer Schachtanlagen und verschiedener Reubaute» Nach ihrer Vollendung können wir bann mit einer Tagesförderung von 611 Äg. Platin rechnen."
„Sechzig Kilogramm ist eine ganze Menge!" meinte Pagen nachdenklich. „Damit tonnten mir tatsächlich den Grund ,u einer neuen Währung legen."
Nagel hatte die Tür zu einem niedrigen, glas- bedeckten Raum geöffnet, der mit grünen (1 erond*- fett aller Art angefüllt war
„Unser Gemüsegarten!" erklärte er nicht ohne Stolz. „Augenblicklich wird er noch lediglich durch
die strahlende Sonne gehe!st. Bald ober werden wir etwas nachhelsen muffen. Noch vor Anbruch der balbiabug-11 Nacht wollen wir die Glasfensier mit starken Pol Jalousien bedecken, bie imftai de sind» ein« dicke S-tmeede<te 11 trage . Unterbcftci: brennen hi.r Ton tuib iddtt !unftlübe Pöhen sonnen, welche die Gartenirnchte m furjti Zeit jum Reifen bringen."
Alles, was ote mir bishet ,eigteu. erfüllt mich mit aufrichtiger Bewunderung, meine Perren". ferne .'lagen. „Ich glaube, wir sind fefet so weil, für unser Unternehmen etwas ; opagmiba machen ,'.i rönnen. Bisher war jedem fremden 'Reporter der Auf em holt in Rcwa Thc l< verboten. Das lnszt sich aut die Dauer nicht duichsühren. Die Welt will wissen. es hier a sieht, und wir müssen ihre Neugierde befriedige' sonst kommen tolle G-'rüchfe m Umlauf. Ich frage b.iNer den Perm Präsidenten, ob er gestatte,, bah ick einen zuverlässigen Berich: erstatter dierher'ende Es mied ihm mir w viel gezeigt, als die Oeffemlichkeit erfahren soll iii.d feine Berichte können Sie vor ihrem Abgänge ein sichen."
„Ich habe natürlich nicht bügegen". erklärte Sanders
Rundschreiben des f r a n 3 o | H d) >. r Ministeriums b e •; "leufjtrn.
An sämtliche Herren Botschafter, Gefandlen und Generalkonsuln.
Streng vertraulich! Bett, die deulsch-russiiche Rord- landslolonle.
Alle in letzter Zeit eingegangenen Agenten Nachrichten bestätige!, die Wahrheit der von den Zeitungen über die Ingenannte Nova Thule o<#v breiteten Berichte. Wahrscheinlich sind die tat'äch luhen Ergebnisse »och weit gröber, al. der Dessent lichkeil mitgeteitt wird In nicht zu langer Zeil Hosen wir aber zuverlässige Nachrichten zu erhol ten, nachdem es uns gelungen ist, zwei der für Nona Thule angeworbenen russischen Arbeitet zu bestechen. Da alle von bori abgesandten Briefe eine« strengen Zensur unterliegen, w muffen mir warten, bis die angeworbenen Leute sich uernbre determaßen krank melden und von dort fongefchickt werden, was in geroiffen Zwifchenrämnen erfolgen soll.
(Fortsetzung folgt)
Was wir gelernt haben!
1.82s»
Die (Bemifefreubigheit der Menschen von heute ist eine weit größere als vor dem Kriege. Das zeigt sich trotz der allgemeinen Verarmung beim Kaffeekonsum.
1913: I 1924:
1 Million I lOet 3 Millionen
Tassen Kaffee
worden täglich mit , Weber s (Eaxlsbaber ’ ^bereitet; denn mau Hal inzwischen gelernt, datz eine Zugabe von echtem „Weber's (Taris habet" die Ausgiebigkeit der
Kaffeebohne bedeutend erhöht, das heißt sparen, ohne sich einen Benutz verkümmern zu müssen. Das echte Larisbader „mit der Krone" ist überall zu haben.
Otto E. Weber, B. m. b. SF>., Radebeul-Dresden.
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Bekanntmachung.
tzrasmslMtWilttTlMMM
Sie Stadt Vietze« lätzt Wonlag. den 25. Mai. Dienstag, ben 26. Mast Mttt- woch. den 27. Wai unö Donnerstag. Öen 28. Mai 1925 folgende Grasnutzungen für daS ganze Jahr öffentlich meistbietend versteigern
Montag. Öen 25. M t
1. vormittags 9 Uhr an Ort unö Stelle dic Wiesen beim städtischen Freibad in 3 Tlbieilnngen, desgleichen 4 Abteilungen von der Pospikalwiese auf der pohleiche. sowie die frühere Ockelsche Diele an Der Aodheimer ©trafee in 4 Abteilungen, hieran anschlietzend sämtliche städtische Feldwege. (Stäben usw im QTeuftdbtvr Selb.
Dlen-slag. ben 26. Mai
2. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle die HraSnuyuug Don den Wieseck- böschungeu, Zusammenkunft in der Garkealtrasie an der 'BMefedbrüdt, anschließend verschiedene städtische Grasstücke bei der Kläranlage und sämtliche Feldwege, öräben usw. zwischen der Lahn und der «reisstratze nach Schiffenberg gelegen
Mittwoch, den 27. OHai
3. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle sämtliche Seldwege und Gräben usw. zwischen der ÄrvieRrafee «ach Schiffen, berg und der Wieseck, 4 Grasstücke bei der Liebighöhe, die Grasnutzung vom Friedhof auf dem Aahrungsberg in 20 Abteilungen, sowie eine Wiese am Schifsenberger Weg rechts. Zusammen- hinft am Bahnübergang des Schiffen- berger Wegs
Donnerstag, den 28. Mai
4. vormittags 3 Uhr an Ort und Stelle die Grasnuhung von den Wielen am Fürstenbrunnen in 23 Abteilungen, anschließend sämtliche Seldwege. Gräben usw. zwischen der Wieseck und der Lahn.
5. vormittags 1 10 Uhr die Drasnutzung vom Friedhof am Aodtberg,
6. vormittags 1 ,12 Uhr die Wiesen in der Echwarzlach in 19 Abteilungen. Zusammenlunlt am Hause Marburger Strohe 60 (Schmoll).
Die he», den 1& Mai 1925.
Der Oberbürgermeister.
3. 03.: Dr. Rosenberg. 5170ß
Besch tust:
Das Äoakursoersahrcn über das 03er- mögen deS Kaufmanns iZrnil Kindler in Grohew-Linden wird eingestellt. Da eine die Kosten deS Verfahrens deckende Maffe nicht vorhanden ist.
Gietzen. den 12. OHai 1925. 52256
Hessisches Amtsgericht.
Beschluh:
Has Kontursver'ahre» üb« das 08«- moflen des Viehhändlers Albert Rühl in Trohe wird eingestellt, weil eine den.Kosten des Erfahrens entsprechende Konkurs- maste nicht vorhanden ist.
Siesten, den 12. Mai-1925. 5276B
Hessisches Amtsgericht.
Niitzholzversteigerung
Donnerstag, den 28. d. W., vor- inittag» 9 Uhr, w«den im Saale der Gastwirtschaft auf dem Schiffenberg aus verschiedenen Siaalswalddistrikten ver- st »ist« ichen.Stämme: 5 Stück 3. Kl.
Tm.. 23 Stück 4. Stt. - 10,69
Stück 5. Kl. - 0,53 Fstm., 19 Stück
1. - 2,94 Slim.; Buchen: 3 Stück iU. — 2^1 Fstm., 3 Stück 4. Kl. = 2,15 Fstm. - «scheu 1 Stück 2. Kl. - 0,64 Fstm., 2 Stück 4. Äl. = 1,40 3ftm.. 3 Stück 5 XL - 1.64 Fstm., 8 Stück 6. Kl. — 2,66Fstm. - Schnittholz Kiefern: 17 Stück 3. Kl. — 11,21 Fstm. Fichten: 4 Stück 2. Kl. — 4,41 Fstm.. I Stück 3. Äl. 1,03 Fstm.: Stammholz Kiefern: 1 Stück 2. KL -- 1,06 Fstm., 16 Stück 3. ÄL = 8,81 Fstm., 31 E'ück 4 Äl. 15,76 Fstm . :2 Stück 5. äL - 10,97 Fstm. Lärchen: 1 Stück 5 Äl. -- 0,43 Fstm. Sichren: 9 Stück 3l Äl. =- 5,97 Fstm.. 24 Stück 4 3 -- 19 47 SrtUL, 74 Stück 5a.ÄL - 39,69 Fstm.. 477 Stück 5MU. —• 97.46 Fsim; A3e sttannen: 2 Stück 3. XL ■=» 2,20 Fstm.: Drrbstangen, Sichren: 112 Stück 1. ÄL — 20,36 Fstm.. 9 Sluck 2. ÄL = 0,55 Fstm. Es wird empiohken, ba-1 polz vorher besichtigen, da spätere Aeklamalionen nicht berücksichtigt werden. d\e blau durchstrichenen Aummem kommen nicht -um Ausgebot. Auskunft durch die Herren Forster Menges, Forfchaus Baumgarten. Seipp, Forsthaus Hüttenberg und Heh. Ssihgest«*.
«lefeee, Den 23. Mai 1925. 53100
Hessisches Forstamt Schiffen berg__
Zwangsversteigerung
Dienstn 5en 26. Mai 1925, nachmittags 2 UHr, versteigere ich im Löwen, 2leuenc,en L -de Gegenstände gegen bar
3 6o‘a^j, 1 T:'ch, 1 Gisschrank, 1 03erlitt), 2 Tha> .^ngues, 2 Kleiderschränke, 3 kleine Wecker, 1 Salontisch, 2 Äaffen» schränke, 1 ÄafK-ci-icnner für Geschäfte, 1 Sadenthele mit GlaSaufsa^, 1 Laden- kaffe, 1 Ödjrctupult, 1 kleine Schreib- maschine, 1 Lederstuhl, 1 Drillmaschine, Original Aaumarm, 2 m 6rrti, 15 Gänge uwo 1 Strohmeffer Marte Aani für Setbstbiudung, ÄanaLbieite 900 mm, Leistung pro Stunde 200 - 300 kg Körner
Reirrecke,
5teuerv0tlziehungsbeamt«r 5282O
Schußwaffen aiier Art beionberi aaierviltole». ‘taL 7.63, mit H)00-m Bisier und Lolzanschlagkanot' sowie Parabellumviltolrn (08) kaufe lautend uni) überbiete iebe'- Angebot. Aiich nebeidjbafür in Louich »abrilneueTasche» viitol7u oder ^lodert md* ^ahL 2dm1 liebe'Snioien. t\c rtn mich f.*l*etert werden ünü öeichl aau ab mrfrei. 4i:r»l) Tavvelriinte Kal. 16, bringend gesucht. Herm.Becker, Gießen relevd 1®8 Laueralle 10 Televh. 163s
SieuStag, den 26. Mai 1925, 10 Uhr vormittags findet auf dem Hofe der Neuen Kaserne
Vüngerversteigerung
Natt.
1. (öef) 1 Dataillon, 15. Inf.-Rgts
Sperrholz
in <Uabocn. Erle unö Äleier 3—25 mm schweb. 11. baut, .'pobelbretter, sowie Spalier latteu Breuer und Tleien in allen Stärke«, cbenfv Eichen Buchen und Eichenschnnilvare liefern in allen Starken trau ko jeder (Station. 211*
Eugen Dürr & Eo., Giehen
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