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HD» Oppenrod, Vreis Kietzen, jmn hauptamtlichen Fortbifdungs|chullehrer an der FortbUdungsschule ii Bad-Nauheim, Kreis Friedberg. der prooifo-

i ildx? Gewerbelehrer Karl Benner zu Bad-Nau- heim jum Gewerbelehrer an der Fortbildungsschule u Bad-Nauheim, Kreis Friedberg.

Fridericus Rex in WortundBild s! das Thema einer Veranstaltung des Hess. Vater - ländischen Blocks. Bezirksverband Gietzen. die rnor- ien nachmittag. 4 Uhr beginnend, in der Univerfb cusaula stattstndet. Näheres im heutigen An- leiqentell.

* Der Gießener Schwimmoerein »ölt morgen sein Anschwimmen in der Müllerichen

Icrler Instanz, der StaalsqcrichkShos. ein außer- ordentliche» Gericht ein Militärgericht ober das Deichsdisziplinargericht da- Urteil gefallt bat. On der weitaus gröberen Anzahl von Fällen, in denen die Gerichte eines Landes, wie ein Schössengericht, Strassammer oder Schwurgericht Recht gesprochen haben, ftebt das Gnadenrecht der in Frage kommenden Landesregierung zu. Gnadengesuche, die hiernach unzuständigerweife bei dem Herrn Reichspräsidenten einlaufen, wer- den ohne Stellungnahme an die Justizministerien der Länder abgegeben. Die Einreichung bei dem Herrn Reichspräsidenten bedeutet lediglich einen I zwecklosen und zeitraubenden Umweg, den zu 1 vermeiden im Interesse der Gesuchsteller, wie' der Behörde liegt.

! Personalien Ernannt wurden der elubicnrat an der Realschule zu Lauterbach Wilhelm Diener zum Studien rat an der Realschule zu Oppenheim; der Schulamtsanwärter Wich. Bar hel aus Butzbach, Kreis Friedberg, zum Haupt imllichen Fortbildungsfchullehrer an der Fortbil-

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berg svchlesiens Dittersbach und Breslau ge- ldst werden, zu dem Zuge am 31. 3uli l. August ijabrfarten 3. Klasse auch nach Leipzig und Dres- pen. Für beide 3ügc liegen Karten auf bei den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf., Offenbach a. M.-Hbf., Hanau. Fulda und Debra. Die Fahrpläne und Fahrpreise werden anfangs Juni veröffentlich!

Veränderungen im Provinzial ,ag. An Stelle be* au» dem Pravmzialtag durch r/mtsniedertegung ausgeschiedenen Angestellten <1 a r I Haupt zu Gießen, Roonstraßc 38, ist der -chneider Jakob Schäfer zu Bod-Nauheim, ^uisenstratze 15, in den Provinzialtag der Provinz Oberhessen berufen worden.

" (Sine I u g e n d w o h l f a h r t S t a gung. die von den Siebener Professoren Geh. Rat Dr. 7N i t t e r m a i e t und Dr. Stern in (Semei n- 'chatt mit der Zentralstelle zur Förderung der Delft-bilbung unb Jugendpflege in Hessen und mit einer Reihe von Lehrervereinen veranstaltet imrdr. nahm gestern in der Reuen Aula ihren Anfang. Die Tagung beendete ihre Arbeit am heutigen SamStag. Wrgen Wangels an Raum iu br.n wir einen Bericht über die gestrigen Dor- trog-- beute zurückstellen, wir werden am Wontag } richten

r Der 1. Universitätsgottes- hienst dieses Semesters findet am morgigen Ccnntag. 24. Wai, l!1 4 Uhr. in der Reuen Aula iiatt. Zod.rmann ist dazu eingeladen. Räheres sieb' Kirchliche Anzeigen

Zur Beachtung bei der (Sin- leichuna von Gnadengesuchen Das Büro des Reichspräsidenten teilt mit: Bei dem Herrn Reichspräsidenten läuft täglich eine grobe Anzahl von Gnadengesuchen ein. für deren Ent­scheidung der Reichspräsident versassungsgemätz nicht zuständig ist. ES wird daraus hingewiesen, dach das Gnadenrecht dem Herrn Reichspräsi­denten nur in den Fällen zusteht. in denen daS Gericht das Reiche», also das Reichsgericht, in

tungsschule zu Bad-Nauheim; der Schulamtsanmär. | er Engelbert Schneider aus Herbstein, Kreis au1.65 ifl töt W f aulerbach zum hauptamllichen Fortbildungsschul- wieewDebd' lehrcr an der Fortbildungsschule zu Friedbergs der Schulamtsan warter Heinrich Philipp Wagner

wird am Start sein. Cs werden Staffeln und Cinzel- wettkämpfe in ast« Lag« geschwommen Äusier- dem dürften auch die humoristischen Darbietung« sowie das Wasserballspiel Anklang finden. (Näheres siehe heutige Anzeige.)

Vornotizen.

Taaeskalender für Samstag. Ruder-Clnh jyiffia 1906, 8i Uhr Bootshaus Früh­jahrshauptversammlung. Lichtspielhaus, Bahn- hoistratzeDas grotze Wecken".

Tageskalender für Sonntag. Stadnheater S Uhr: Noie von Stambul . 5ta meradschaftllche Bereinigung ebemal. Leidgardisten 1 Uhr j)of der Reuen Kaserne Fahnenweihe. .faeb sischer vaterländischer Block 4 Uhr Uniocrptäi» aula Borträge:Fridericus Rex". Sreis-Ddsl und Gartenbauverein 3 Uhr Soalbau Sauer Der sammlung mit Vortrag. Sportvereine Kreis Gie- ';en-WetzlarButzbach uorm. 11.30 Uhr Werdc^ staffeltaui. Start und Ziel: Stadltheater. Licht­spieltheater wie Samstag.

ttktterDoiauefagc.

Südliche bis westliche Wirrde. veränderliche Bewölkung mit Ausheitetamg. wenig geänderte Temper al urrm. meist trocken odei Gewitterneigung.

Dom Hess. Hypolhekengläubiger und Sparerschutzverband.

' Darmstadt, 22. Mai. 3n einer hier abge- balrenen Landes vor st andssikung des ihesfischen chypolhekengläuviger- und Sparers chugoerbandes teilte der Vor­sitzende Geheimrat Best, nut, datz sich in Fried­berg, Beerfelden, höchst i. D.. Urberach unb Viel- brunn neue Ortsgruppen gebildet hätten. Die Re- qierung»Dorlagen über die Auswertung von Hypo­theken und anderen Ansprüchen und über die Ab- löfung öffentlicher Anleihen seien dem Reichstag zu­gegangen. Sie brächten für die öffentlichen Anleihen wesentliche Berschlechlerungcn gegenüber der Dritten Steuernotverordnung: dasselbe gelte von dem von den 'JtegicrungeParteien vereinbarten Kompromih. Der Landesverband beschlotz einmütig, eine Pro­testkundgebung an Reichsrcgieruna, Reichs­tag, Landesregierung unb an den Hessischen Land­tag zu richten. Im Anschlntz lzieran wurde mib geteilt, datz Geh. Rat B «st seinen A u s t r i t t a u s der deutsch nationalen Fraktion erklärt habe: erwerbe, falls ihm das Berbleiben im Reichs­tag ermöglicht wird, sich wahrscheinlich als Gast an die Deutsch-Völkische Partei an'chlietzen. Der Landesverband sprach Geheimrat Best sein Vertrauen aus.

Kirche und Schule.

*! dB c i cf a r t b a i n, 22. Mai. Am Sonntag hielten Kirch en Vorstand und Gemeinde- r a t eine gemeinsame Sitzung ab. SS handelte sich einmal um die landeskicchliche Umlage, die zur Deckung des der Landeskirche in den letzten Jahren erwachfenen Fehlbetrags erhoben werden must, bann um die für unferc Gemeinde brennend gewordene Frage, tote Wittel tuet Reubau einer Kirche aufzubringen feien. DaS in der BorkriegSzeit und noch während des Rrieaes angefammelte Baukapital, das jetzt den Reubau der Kirche wohl ermöglicht hätte, ist. wie alle derartigen Kapitalien, entwertet. Die Kirche ist aber so baufällig geworden, dah das Bauamt schon Bedenken trug, thre Benutzung zum Gottesdienst überhaupt noch zu gestalten. 3m 3ahre 1840 wurde für unsere Gemeinde die zum Kirchspiel Flensungen (Pfarrei Werlau) ge­hörte und den Gottesdienst in dem gut eine halbe Stunde entfernten Flensungen besuchte, eine Scheuer in Grvh-Gichen gekauft und diese als Kirche im Ort aufgebaut. Sie ist wohl eine der kleinsten Kirchen des Landes, da sie nur 58 Qua­dratmeter Grundfläche umfahr. An manchen Sonn­tagen und namentlich an den Feiertagen ist sie mit ihren 120 Sitzplätzen für die Zahl der

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8y Uhr: Dlorgcnfeier, veranswltet vom Wart- burg-Derein Frankfurt a. Dl. unter Mitwirkung des B1ö|erchors. Ansprad-e von Pfarrer Borncmann een. 45 Uhr: Kinderskundc. 56 Uhr: Rochmittagskon- zert des Hausorchesters: Donizetti-Bellini. 67 Uhr Stunde des Rhein Moinischsn Verbandes für Dolks bildung: Roligionsschöpfer. ein ?vi)riu9: Lontse, Vor­trag und Doriesung aus seinem 'Werke von Pros. Dr. Wilkelin von der Frankfurter Universität. 8.30 bis 9.3U Uhr: Musilalische Stilgeschichte in praktischer Darstellung. Erster Abend. Anschliesiend: Nachriw tenbienft, Wettermeldung, Sportbericht.

zähste Zuweilen .

metlen sähen Tiere wie KrokobNe daraus her- oor Der Oingang veränderte sich täglich sieden -

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hatten. Der Rotar 'Don Gruseppe Pagano, der Besitzer de. bekannteste. Gasthofes aus C-avri. machte Ztopisch au< diele Merkwürdigkeit auf­merksam. er glaubte dah eine oberhalb der (Srotle bestndliwe Ruine von einem der Paläste de» Ttberius bernLhrte. sn dem ein geheimer Gang in die Grotte geführt haben mässe Der Bruder des Rvtars. ein .äanvisikuS, warnte aber

Buntes Allerlei.

Die Entdeckung der ,,Blauen Grotte" vor 100 Jahren

Die Blaue Grotte auf Capri gehört heule zu den größten Sehenswürdigkeiten, die jeder Tourist besucht haben must, und nicht zum minde­sten dadurch hat die schöne Insel im letzten Jahrhundert eine so groste Beliebtheit erlangt. Die Entdeckung dieses wunderbaren Raturdenk­mals ist dem deutschen Dichter August K o p i s ch zu danken, den jeder als den Verfasser der Heinzelmännchen von Köln" und anderer lustiger Gcdichre kennt, und der im Jahre 1825, gerade vor 100 Jahren, diese Tat vollbrachte. Man hat behauptet, dah er nicht der Erste gewesen sei, der in die Grotte eindrang, und getoih mögen sie Fischer schon hier und da vorher aufgesucht haben. Aber erst sein mutiges Eindringen erschlost daS Raturwunder der Allgemeinheit, und durch die berühmte Beschreibung seiner Entdeckung hat er sie allgemein bekanntgemacht Die Fischer hielten sich von der Grotte ängstlich fern, weil darin der Teufel mit vielen bösen Geistern wohnen sollte: man munkelte, er hätte zwei Geist­liche geholt, die sich vor 20) Jahren hincingewagt

sängen die Sirenen darin, und inwendig se. alles voll von Totengebeinen. Dann und wann schreie es darin, wie Heine Kinder Stöhnen und Aechzen sei das Allergeto5bnlichlle, waS man ba bcrnäbme. auch sei es gar nichts Seltenes dah Junge Fischer in jener Oeqmb vcrlchtoäaden Ein Fischer, der imtoincntlid) mit der Harpune einen Weermann verwundet batte, der ihm in Gestalt eineS grvsien Zisches erschien, sollte auf schreckliche Welle vci dorrt fein. rotzdem wagte Kopisch zusammen mit dem Waler ZrieS und einem kühnen Birken führe r die Fahrt. Der Kanonikus las unterdessen eine Welle für die Waghalsigen, deren sichern Tod er fürchtete 'D>'r Barkcnlührcr drang zuerst ein. in einer Äufe schwimmend unb eine andere mit einem Pedifeuer vor sich her stohend. Dann folgte Kopisch schwimmend, und <yroft war sein Schreck, als er das Ad iss er unter sich sah. »gleich blauen Flammen entzündeten DringetsteS". Er dachte im ersten Aug e.blick an eine vulkanische Erscheinung, und erst bei späteren Besuchen wurde ihm die Uiladie der wunderbaren lasurblauen Färbung klar in die alle Gegenstände deS mit Stalaktiten bedeckten Innern gdaucht sind Sein Vorschlag, die GrotteGrvtta azurra" zu nennen, wurde von Don Pagano zunächst abqclebnt, weil .azurra" auf Capri niemand verstehe, aber als Kopisch sagte, die Fremden würden es gut ver­stehen. da war er mit der Taufe der Azurnen oder Blauen Grotte einverstanden.

Turnen, Sport und Spiel.

Rund um die Anlagen".

Wie an dieser Stelle schon kurz anqcbeulel. findet am morgigen Sonntag. 24 Mai, der Staffellauf .Rund um die Anlagen" statt. Dernäh ihrer Bestimung zu Sport-Werbe­zwecken müffen solche Staffelläufe an diesem Tage tm ganzen Reich ausgetragen werden. Es ist deshalb Pflicht der Sportvereine aus Gietzen. Wetzlar, Weilburg, Butzbach usw.. Wannschasten zu stellen. Anschsiehend an die um 11 Vs Uhr vorm. nicht wie seither 3 Uhr nachm. zu laufende Staffel findet ein Stillauf aller Teil­nehmer vom Stadttheater aus durch Reuen Baue, Schulstratze, Warttplatz, Mausburg, Seltersweg. Südanlage statt.

Kirchengänger viel zu klein. Der Altar ftepr in der Witt», von tb<n ju den Bänken, deren nur je 2 an den Seiten unb auf den Emporen vor- fcanZxn sind, ist kaum mehr als ein Schr.tt breit Raum Den Gesang begleitet keine Orgel son­dern ein Harmonium. Ein Reulmu der .Kirche ist wegen ihrer Banialligkeit unb wegen des An­wachsens der Gemeinde bringend nötig Aber die Mittel dazu aufzubringen ist die au» Klein­bauern und Bergarbeitern bestehenbe Einwohner- schaft nicht tm Stande, zumal die E nennenswerte Einnahmen hat. In der Sitzung am Sonntag wurde beschlossen, an das Landes- tir oben amt die Bitte um eine Beihilfe aus betu laadeskirchlichen Dispositionsfonds und um eine Landeskirchenkollekte zu richten, auherdem. die Hllfe der evangelischen Glaubens­genossen des Landes aufzurufen (Gaben unter Postscheckkonto 16 868 Pfarrer Senft Siedcck in Merlau Post Mücke, erbeten), unb in der Gemeinde fell'st die Sammlung für den Kirchen- bau wieder aufzunehmen. Je reichlicher die Ga­ben von auherhalb fliehen, um so mehr wird auch der Mut der Gemeinde selbst wachten, ihrerseits alles daranzufetzen, um bald in den Besitz eines hinreichend groben unb würdigen Gotteshauses zu gelangen. Die tandeSkfachliche ilmlag? wurde vorn Gemeinderat trotz der schwierigen Berhalt- nisse der Gemeinde in der Werfe bewilligt, datz ein beträchtlicher Teil berfeiben in 1925. ber Rest bis 1927 aufgebracht werben sott. Die Der- banblxmgen zwischen Kirchenvorst and unb Ge- nteinberat vollzogen sich in nachahmenswerter Einmütigkeit unb ohne jeden Mitzttang. unb leg­ten ^Zeugnis bavon ab. tote sehr beiden Vertre­tungen um die Förderung des kirchlicheii Lebens zu tun ist.

Carmol ut wohl