Ausgabe 
23.1.1925
 
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Devisenmarkt BerlinFrankfurt <l

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Universitäts-Restaurant

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Mittag- und Abendessen Fürstenberg-Bräu Gut gepflegte Weine

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fimcrtrantlcfje Moten . . . . , Ctetfllüoe Noten ...... «I'inH'lic Noten ...... Engltsche Noten »ramüfiftbe Noten ..... holländische Noten .... ßt -ltenischr Noten.....

Norwegische Noten. ...

Deutsch Ccfterr .älOOfitonett Rumänisch» Noten.....

Schwedische Noten . . . * * Schweller Noten ...... Spanische Noten Tschechoslowakische Noten < Ungarische Noten . . .

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Vor und nach dem Theater

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KsWienz mA alt. formen und ist auch ^un­gesund. Wir raten Äorvulenten und allen -nm Ltarkiverden Be> anlagten. in der Avotlieke echte tolubaiMernc, 3U oder GO Gramm, äh kanken und damit gerade ietjt im Winter, wo der Slörvcr von Natur aus eine besondere Neiming -um Ansatz zeigt, eine' Kur uorAiinebmcn. Toiuba enthält übrigens keine Stoffe, die das Lerz an greifen. Sofern in anderen Apotheken nicht erhältlich, sicher Univ.» ApothekeZum goldenen Engel". :>3ss

'berliner Handelsaesellfchaft I82V4, Kommerz­bank 6,75, Darmstädter Dank 14,50, Deutsche Bank 13,12, Diseontogesellschaft 18,87, Metallbank 19,75 bis 20, Mitteldeutsche Creditbank 1,90, Reichsbank 82,3782. Montanaktien: Buderus 22,5, Deutsch- Luxemburg 97, Gelsenkirchen 104,50104105, Harpener 160- 159, Mannesmann 70,75, Mans­feld 5.10, Oberbcbarf 14. Caro 14,37, Phönix 62.75, Rheinische Braunkohlen 54,75, Rombacher Hütte 33,50, Rheinstahl 57,25. Riebcck 52,87, Tellus 3, Äali /fficftcrcgeln 22. Chemische Aktien: Badische Anilin 32,12. Chemische Griesheim 24, Schcideonstalt 24,50, Goldschmidt 25,87, Höchster Farbwerke 27,50. Holzverkohlung 10,25, Chemische Rhenania 7,30. Elektroaktien: AEG. 13,30, Licht und Kraft 3.60, Felten 40, Reiniger 4,20. Trans- Portaktien: Hapag 29,50, 5proz. abgestempelte De- huantepec 24,12. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 3,87, Aschaffenburger Zellstoff 33, Dt. Erdöl 60, Holzmann 6.15, Iunghans 13, Lechwerke 23,25, Reckarwerke Stammaktien 8, Metallgesellfchaft 18, Rheinisches Metall 12,80, Peters Union 2,45, Pokorny Wittekind 7,90, Voigt & Häffner 2. Julius Siel 3, Badischer Zucker 4,35, Heil­bronnzucker 4,30.

Börsenkurse.

Wirtschaft.

Die Wirkungen der Etenerlaften das NZirtsckiaftsieKeti.

Ein Urteil der Darmstädter Handelskammer.

Die Darmstädter Hand Iskammer veröffent­licht einen Bericht über das Wirtschaftsjahr 1924 ber bemerkenswerte Ausführungen über die drückenden St u rlasten enthält Es heißt hie über-

Bedauerlich ist. daß man die außerordmtlich^ Belastung mit Steuern nicht rechtzeitig ab­bremste. d. h. in dem Zeitpunkt, zu welchem man übersehen konnte, daß der Ertrag der Steuern die in den Voranschlägen ausgestellten S^llbeträge erreicht, bzw. überschritten hat. Das ist bereits im Spätsommer der Fall gewesen, wo einige wichtige Steuern mit ihrem monatlichen Jstauf- fommen das monatliche Soll bereits um 40 bis 100 Proz. überstiegen. Die Folge dieses Versäum­nisses war. daß Reich. Länder und Gemeinden teilweise über ihren Bedarf Gelder verein­nahmten. während die Wirtschaft andcrnteils unter empfindlichem Mangel an Betriebsmitteln litt und wegen Kredits ins Ausland betteln ging. Durch diesen Zustand wurde vielen Betrieben das Herzblut herausgepreßt, zumal die Vorauszah­lungen auch bei Verlust gezahlt werden müsse,u Rach außen hin machte dieser Zustand den Ein­druck einer steuerzablungsfähigen. blühenden Wirtschaft. 3n Wirklichkeit verschuldeten im

Innern die meisten Betriebe, weil die ^ieuor- betrage nur mit aufgenommenen Krediten dezaylt werden konnten. Die Rückwirkungen auf den landsabsatz und den Export blieben nid}t aus. Bw erfterent traten sie als mangelnde Kaufkraft, bei letzterem als Konkurrenzunfähigkeit wegen zu hoher Gestehungskosten in Erscheinung. 21m be= trubendsten ist es, daß bis heute noch keine Klar­heit darüber heirfdit, ov das Reich, Derctcat und die Gemeinde ihr Versprechen, daß die ge­zahlten Steuern nur Vorauszahlungen finb und am Ende des Jahres verrechnet werden, einhalten. Gerade von den Finanzbehörden werden vielmehr Stimmen laut. Die einer solchen Verrechnung aus dem Wege gehen möchten und am liebsten auch unter das Jahr 1924 einen Schlußstrich wünschten, genau wie unter 1923, um int neuen ^ahr daS bisherige System sorlsctzen zu können sollte dies Wirklichkeit werden, so wäre dies außerordentlich bedauerlich, denn Reich, Staat und Gemeinden Dürften durch ein wlches Verhalten, das ledes Vertrauen untergräbt, ihre kaum bieder gewon­nene Kreditfähigteit schwer schädigen. Abgesehen davon, macht aber auch die ganz ungerechte gegen­wärtige Verteilung der steuerlichen Lasten eine endgültige Veranlagung und Verrechnung zur Notwendigkeit. Tatsache ist, daß bei der Einkom­men- unö Körperschastssteuer, sowohl nach dem Umsatz, wie auch nach dem Vermögen gezahlt werden kann, daß weiterhin für einzelne Erwerbs­gruppen verschiedene Prozentsätze gelten, die nich t immer den wirklichen Verhältnissen, sondern ver­mehr oder weniger lebhaften Rührigkeit der Ver­bände in Berlin zu danken sind. Dies bewirkt, daß unter Berücksichtigung der hieraus werter ausbauenden Gewerbesteuern die steuerliche Ge­samtbelastung. uni Umsatz gemessen, zwischen 2 bis 10 Prozent schwankt, wohlgemertt bei Betrieben, die bezüglich ihrer Reinverdienstguoten sich unter normalen Verhältnissen ziemlich gleichstellen. Das größte Anrecht wäre es, solche Ungleichheiten ver­ewigen zu wollen, statt diese wieder gut zu machen. Rur eines hilft hier, und das ist eine möglichst baldige endgültige Veranlagung der Einkommen- und Körperschaftssteuer und. im An­schluß an diese, der Gewerbesteuern. Steuerge­rechtigkeit kann nur Dadurch erreicht werden, daß wieder in gleichem Maße, wie früher, der tat­sächliche Ertrag besteuert wird und nicht ein kon­struierter Ertrag. Der der Wirklichkeit nicht ent­spricht. Eine solche Rückkehr zum Alten bringt dann auch von selbst den Wegfall der verschie­denen. jetzt notwendigen Bewertungsmaßstäbe und damit eine Vereinfachung der Steuerveranlagung mit sich.

"BildungderDeratungsstellefür Auslandkredite. Die im Reichsfinanz­ministerium von einer Kommission vorbereiteten Richtlinien für die Aufnahme von Auslandkre­diten durch Länder und Kommunen sind von den Ländern angenommen worden, so daß die in den Richtlinien vorgesehene Beratungsstelle für Auslandkredite Der Länder und Kommunen ins Leben getreten ist. Der Kommission gehören an: Geh. Reg. Rat. R 0 rden vom Reichsfinanz­ministerium als Vorsitzender. Direktor Dr. Dahl­berg vom Reichswirtschaftsministerium, Präsi­dent Dr. Schröder von der Preußischen Staats­bank, Präsident Arnold von der Bayerischen Staatsbank und Reichsbankdirektor Dreyse, Mitglied des Reichsbankdirektoriums.

6 Erhöhung des Silberumlaufs? Das Reichsfinanzministerium beabsichtigt, den Sil­berumlaus auf 10 Mk. pro Kopf der Bevölkerung zu erweitern. Die Reichsbank hat bereits vor einiger Zeit ausreichende S'lberkäufe vorgenom­men, die den bisher geltenden Sah von 5 Mk. pro Kopf garantieren. Die Verhandlungen über eine Erhöhung dieses Satzes dauern im Reichs- finanzministerium noch an: vor einer Beschluß­fassung in dieser Hinsicht muh die Stellungnahme des Reichsrates ab gewartet werden.

* Zusammenschluß Der Kaliindu- strie gegen Den Wintershall-Kon­zern. Wie derHannov-rsch? Kuner" belichtet, haben sich mehr re Kal-Konz rne, i: zusammen die Mehrheit in der Kaliirdustrie darstellen, über eine gemeinsame Wirtschafts- und Preisv^li'ik verständigt und ei n m Schicht-nbftck gebildet. Offenbar fei örfr Dch-chluß durch das Vorgehen Des Wintershall Konzerns ve u sacht, d r tu ch die bekannten Vcrhandlunaen mit der Preußischen Bergwerks- und Hütt n A.^G. endgültig Die A <° sicht bestätigt hat, daß er eine Majorisierungs­politik betreibe.

Peters Union 21.=®., Frankfurt am Main. Der Aufsichtsvat hat beschlossen, der G. D. (3. 3.) vorzuschlagen, das Stammkapi­tal im Verhältnis von 331/3:1 zusammenzulegen, so dah an Stelle des bisherigen Stammkapitals von 200 Mill. PM. ein solch s von 6 Mill Rm. (vor dem Kriege 5 Mill. RM.) tritt. Das Vor­zugsaktienkapital wird derart umgestellt, daß auf eine Vorzugsaktie von bisher nom 1 003 Mk. eine solche von 16 Rm. entfällt, mithin das seit­herige Dorzugsaktienkapital von 10 Mill. Pm. nach der Zusammenlegung 160 000 Rm. beträgt.

Frankfurter 2lbendbörse.

Frankfurt a M, 22. 3an. (T. U.) Nach­dem die Realisationen zum Stillstand gekommen sind, konnte sich an Der Abendbörse ein lebhaftes Geschäft entwickeln. Die Kursbesftrungen, Die fdjon im Mittagsverkehr einsehten, machten weitere Fortschritte und nahmen vereinzelt, so bei Harpener, einen größeren Umfang an. An­geregt durch stärkere AuslanDkäufe blieb das Geschäft lebhaft bis zum Schluß. Große Be­achtung bestand für Montan und Chemieaktien, Die besonders fest lagen aber auch Der Elektro- unD Banlaktienmarkt verkehrten in angeregterer unD besserer Haltung. Auf Den Rebenmärkien schien sich die starken Kurssteigerungen für 23er- HeberungSaftien fort. Das Interesse für aus- r-- ^"len hat sich etwas verminDert, Die alrnsahe flnD kleiner geworden. Deutsche Renten lagen weiter lustlos und wenig beachtet. Die Dorfe schloß lebhaft und fest. Deutsche Anleihen: bproz. Reichsanleihe 0,895, 3^/chroz. Preußische Konsols 1350. Ausländische Renten: 4'/-proz. Oesterreichische Schätze von 1914 9,62, 4>'proz. Oesterreichische Staatsrente von 1913 3,75, Oester- ^lchuche Goldrente 11, älngarische Goldrente 11, 1 3oUturfen 11,12, Türten von 1908 8. Bankaktien:

schwindlerpaar arbeitet augenblicklich nach folgendem Rezept mit gutem Erfolg: In einem beliebigen Geschäft kaust das Paar Kleinigkeiten, bezahlt diese und ersucht gleichzeitig, ihm einen Fünf zigmarkschein z n wechseln. Durch fortgesetztes Schwatzen versteht es Dann das Paar, die Geschäftsinhaber so verwirrt zu machen, daß es ihm ermöglicht wird, Den Fünfzigmark- schein mit Dem Wechselgeld wieder einzustreichen. Das Paar konnte bisher nicht auf frischer Lat ertappt werden.

fpd. Ufingen, 22. Ian. Der älteste Rasfa, ue r ist gegenwärtig Der im 101.

Lebensjahr stehende ehemalige Samenhänd­ler Adam Buhl mann in Hausen-Arns­bach. Der alte Herr ist noch recht rüstig.

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Deutsche BeretnLbank .... Di^conto Conunaudtt . . . Mclalldank...........

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Deutsch-Luxembura Velseuktrchencr Bergwerk« . . Sarpener Bergbau albücrfc Aschersleben....

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sich zunächst lebhaftes 3nte?effx:, waS wok^ Scrvtvch, zuruckzuführen ist, daß die Förderung im Ruhr­kohlenbergbau die Friedensstärke wieder erreicht hat. Eine weitere Anregung schien die CBetebum des Roheisenmarktes zu bilden. Drvtzdem bliev die Tendenz zunächst uneinheitlich. Besser lagen Gelsenkirchen und Deutsch-Luxemburg. Erhöh! waren die Kurse für Harpener. Auch ober* schlesische Werte wurden lebhafter gehandelt Schiffahrtswerte waren fast unverändert, Hapag lagen abgeschwächt. Am Markt der Frei- verkehrs-Kaliwerte war das Geschäft lustlos bei leicht abgeschwächten Kursen. Auch am P e t r 0 le u m m a r k t überwog die Ab­gabeneigung: auch hier bröckelten die Kurse ab. Eine Ausnahme bildete Der Bankaktien-» markt, wo sich ein lebhaftes Geschäft ent­wickeln konnte. Gesucht waren Berliner Handels­gesellschaft und Reichsbankanteile. Besonders Berliner Handelsgesellschaft eröffneten fest. Am Markt Der heimischen Renten zeigte sich eine recht lustlose Stimmung, doch vermochten sich Die Kurse auf der Höhe der gestrigen Schluß­notierungen zu halten. Am auslä-ndischen Rentenmarkt ging es wieder recht lebhaft zu. besonders fliegen die Vorkriegswerte von Oesterreich-älngarn. Gesucht waren vor allem ungarische Anleihen. Diese Aufwärtsbewegung ist auf Die Hoffnung der Anleihebesitzer zurück- zusühren, daß etwa nach den Schweizer Ver­einbarungen auch dort eine Auswertung von 50 Prozent erfolgt. Zu erwähnen sind noch Elektrowerte, an Deren Spitze Siemens leb» Haftes Interesse sanden. Am G eldmar kt wird tägliches Geld mit etwa 10 bis 12 Prozent gesucht. Monatsgeld notierte ungefähr 9 bis 12 Prozent p.a. Privatdiskont ging mit 8 Prozent um. Am Devisenmarkt waren leine nennens­werten Veränderungen zu verzeichnen.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a.M, 22. Ian. Es wurden

notiert: Weizen, Wetterauer 21,50 bis 26, Rog­gen, inlanD. 22 bis 25,50. Sommergerste für Braugerste 26 bis 34. Hafer, inländ. 18 bis 22,50, Mais (gelb) 22,75 bis 23.50, Weizenmehl, inländ.. Spezial 0 41 bis 43,50, Roggenmehl 36 bis 39,50, Weizenkleie 14,75 bis 15,25, Roggonkleie 14,50 bis 15 Mark. Tendenz: fester.

Frankfurter Schlachtvrehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 22- 3an. Auftrieb: 11

Rinder, Darunter 5 Ochsen, 6 Kühe, 1145 Äälber, 765 Schafe, 949 Schweine. Cs wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Kälber: Feinste Mast- falber 60 bis 65, mittlere Mast- und beste Saug­kälber 50 bis 59, geringere Mast- und gute Saug­kälber 40 bis 49, geringe Saugkälber 35 bis 40. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 45, geringere Masthämmel und Schafe 30 bis 38, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 20 dis 28. Schweine: Vollslüschige von 80 bis 100 Kg. 70 bis 72, unter 80 Kg. 65 bis 70, von 100 bis 120 Kg. 73 bis 75, von 120 bis 150 Kg. 73 biS 75, unreine Sauen und geschnittene Eber 60 bis 70 Mk. Marktverkauf: Kleinvieh ruhig geräumt,

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 22. 3an. Der Produktemnarkt war trotz Der Schwäche des Auslandes befestigt. Das Inlandangebot war für Roggen, Hafer und Gerste sichtlich größer. Roggen hat sich bei ziem­lich lebhafter Deckungsnachfrage wieder erholt. Für Gerste und Hafer war die Kauflust vor­sichtig und zurückhaltend. Auch für Mehl zeigt« sich später einiges Interesse. Futterartikel weiter fest. Es notierten pro 1000 Kiko: Weizen, märf. 257 bis 264, dtv. Mai 293.50 bis 294,50, Roggen, märf. 250 bis 258, dto. Februar 275 bis 276,50. Dto. März 279,50 bis 280,50, dto. April 284, Dio. Mai 288 bis 289, Gerste, märf. 230 bis 312, Futtergerste 230 bis 252, Hafer, märt. 190 bis 200, Dto. pomm. 180190, Dto. Mai 221222, Mais (toto Berlins 223 bis 227, Raps 400 bis 405, Leinsaat 410 bis 420: pro 100 Kilo: Weizen­mehl 34,75 bis 37.75, Roggenmehl 34,50 bis

37,50, Weizenkleie 16,70. Roggenkleie 16,70, Dib toriaerbfen 29 bis 34, kleine Erbsen 20 bis 23, Futtererbsen 20 bis 20,50, Peluschken 17,50 btfl 18, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 17 bis 18, Lupinen, blau 1313,50, dto. gelb 1617, Serra­delle, neu 17,50 biß 19, Rapskuchen 19, Lein­kuchen 26 bis 26.20, Trockenschnitzel 9,90 bis 10, Torsmelasse 9,8012, Kartofselslocken 20,70 bis 20,90 Mk.

Rundfun -Programm des Frankfurter Lenders. (Aus DerRaDio-Amschau".)

Samstag. 24. Januar:

11,55 Ubr: Zeitangabe. 12 älhr: 2lachrichten? dienst. 4,306 ilbc: Rundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 IHjr: Wirtschaf sm lduagm. 66,30 älhr: Die Lesestunde (An Die 3ugenD): Aus dem RomanWenn die Ratur ruft" von Jack Lon­don. 6,307 Ahr: Die Besprechung (Theater und Kino). 7,30 ilf)c: Vortrag von Dr. Kobner, Syn­dikus Der Industrie- und Handelskammer:Die Jndustri bclaftung3gefetc. ihre Aufbringung und Auswirkung". 8 Llhr: StunDe des Frankfurter Bundes für Volksbildung: Vortrag von Professor Dr. Hülsen:Kunstverstehen und Kunftgenießen". 8,30 Ubv: Wunschab nd des Hausorchesters unter Mitwirkung des Münchenei Komikers Curt Graf. 9,30 Uhr: Rachrichten, Wettermeldung, Sport­bericht. 9,40 ü£r: Die Spätankündigung: Jam salis! 9,55 Uhr. Zeitvorbereitung. 9,56 IHjr: Drei Minuten Der Hausfrau. 10 Ähr: Zeitangabe. 10-11 Ahr: Kammermusil-Kon'ert. A bführende: Licco Arnar (Violine), Emma Lübbecke-Job am Grotrian-Steiuw c g^oly

man Doch bisher durch Jäten u. Dgl. nicht Herr über ibn werden. Dankbar werden sie dafür fein, Daß ihnen durch Den Lichtbildervortrag Auf­klärung über ein wirksames Mittel zur Bekämp­fung Dieses Äebels gegeben tourDe. An Die ge­schäftlichen VerhanDlungen schloß sich bei riesigen Brötchen, aus Raiffeisenmehl gebacken, unD bei Dem von Der Verkaufsstelle gelieferten echten Bohnenkaffee ein gemütliches Beisammensein an. Gemeinsame Gesänge unD Vorträge heiteren In­halts trugen zur Hebung Der fröhlichen Stim­mung bei. Erft lange nach Mitternacht fand die schöne Veranstaltung ihr Ende.

Hessen-Nassau.

T. Krofdorf. 22. Jan. Die hiesige Frei­willige Feuerwehr, Die nun schon 12 Jahre besteht, seht sich gegenwärtig aus 30 aktiven und 26 passiven Mitgliedern zusammen. Im ver­gangenen Jahre wurde die schon lange herbei- gesehnte lange Steigleiter beschafft.

lf Marburg, 22. 3an. Heber Die Be­völkerungsbewegung Der Stadt Mar­burg im Jahre 1924 liegen folgende Ziffern vor: Geboren wurden 417 Knaben und 332 Mäd­chen, zusammen 739; auf Die Anstalten kommen Davon 462 Geburten. Gestorben sind 465 Perso­nen, und zwar 239 männlichen und 226 weib­lichen Geschlechts; hiervon kommen auf die An­stalten 318 Personen. In Den Stand Der Ehe traten 149 Paare. Bei Der letzten Vieh­zählung waren im Kreise Marburg vorhanden 4259 Pferde, 25 345 Stück Rindvieh, 11 748 Schaft, 25 594 Schweine. 6226 Ziegen und 97 555 Stück Geflügel. Pferde und Ziegen zeigen . eine Vermehrung, die anderen Viehgattungen noch eine Verminderung gegen 1914.

bL Dillenburg, 22. Jan. In den Tagen vom 12. bis 18. D. HL fand in Den Räumen Des hiesigen Gymnasiums eine Wanderausstel­lung statt, Die unfern schönen Deuts ch e n Rhein in Wort unD Bild zeigte. Fast sämtliche Schulen des Kreises nahmen an Der Veranstal­tung teil. Auch von der Bevölkerung wurde Der Ausstellung reges Interesse entgegengebracht.

bl. Saiger, 22. Jan. Das seit Jahrzehnten hier bestehende alte Schulgebäude konnte Den Anforderungen Der Reuzeit nicht mehr gerecht werden. Unter Den schwierigsten Geldverhältnissen nahm man im vergangenen Jahre einen Reu­bau vor, Der jetzt unter Teilnahme der gesamten Bevölkerung und der Vertreter Der staatlichen und städtischen Behörden (einer Bestimmmung übergeben wurde.

spd. Frankfurt a. M, 22. Jan. Die Ar- beitsmarktlage ist in der letzten Woche im allgemeinen dieselbe geblieben, wie in Der Vorwoche. Die Zahl Der Arbeitsuchenden betrug im Laufe der Woche 10 227 (10 925) gegenüber 2030 offenen Stellen. Besetzt wurden 1610 Stellen, einschließlich 799 Aushilfen. In Erwerbslosen­unterstützung befanden sich am 17. Januar 4806 Hauptunterstühungsempfänger. Auf 1000 Einwoh­ner entfalten 10 Hauptunterstützungsempfänger. Die Familie Schiff in Reuho r k hat auf Anregung ihres hier wohnenden Verwandten Die infolge Der Inflation entwertete Jakob H. Schiff-Stiftung für Wohlfahrts- zwecke in voller Höhe von 30 000 Reichsmark wieder aufgewertet. Die Stadtverwaltung dankte Den Spendern dadurch, dah sie eine neu­erbaute Straße mit Dem Ramen ,Jak.b-H.°Schiss- Strahe" belegte. Die städtische Deklei- dungsstelle wird in diesen Tagen aus - gelost, ihren Warenbestände werden zum Aus­verkauf gestellt. Im Opernhaus stürzte Mitt- Lwoch abend ein älterer Herr von einer Rottreppe ab und verletzte sich Dabei so schwer, daß er kurz ?hadj der Einlieferung in das städtische Kranken­haus verstarb. Jetzt stellt es sich heraus, daß 'Der Mairn in einem Anfall geistiger ilmnadj® tung selbst den Tod gesucht hat. Die Speisung Der armen AltstadtkinDer ist für ein weiteres Jahr gesichert. Da holländische Freunde bedeutende M-mgen von Lebensmitteln

lktn BUlio»,» Mark auJufbrihtt 8uenue-«trc<i. London. Nea» dar! (Yava». Nto br Ja etro für t<nt Edidrti Wtrn u:ib vubapen ür tOOOOf) Ein denen, aßtft übdac für 100 Emdetten-i Telegraphische Auszahlung.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 22. Jan. Die gestrige Rede des

Reichskanzlers konnte keinerlei anregende Mo­mente bieten. Die Börse eröffnete in vorsichtiger Haltung. Am Montanaktienmarkt zeigte

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