Ausgabe 
22.10.1925
 
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wesentlich veränderte

Obst

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nachmittag die Leiche unerwartet hier verstor- Oberamtmanns Bern­letzten Ruhestätte. Der seit 1879 das 700 Mor-

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gefolgt begleitete gestern des nach kurzer Krankheit denen Hofgutpächters, des Hard Hofmann, zur Verstorbene bewirtschaftete

schadcngcseh für ^Seschädigung von Obstbäumen durch Wild eine Entschädigung dann nicht ge­währt wird, wenn es die Besitzer versäumt haben, ihre Bäume mit den erforderlichen Schuhmah-- rcgeln zu versehen. Als solche werden empfohlen: Anstreichcn der Bäume mit einer Mischung aus

Stämme mit Fichtenreisern und Anlegen von Drahtschuhtörben.

Kreis Schotten.

Schotten, 21. Ott. Als

Kreis Lauterbach.

Aus dem Kreise Lauterbach, 21. Olt. Die O b st b a u m z ucht, der in früheren Jahrzehnten im Bogelsberggebict nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wurde, wird neuerdings mit immer mehr Aussicht aus Erfolg verständnis­voll gepflegt, nachdem es gelungen ist, für unser Klima und unsere Höhenlage ein besonders ge­eignetes Obstsortiment festzustellen. Namentlich die Gemeinden und der Staat gehen zur Förde­rung der Obstbaumzucht mit gutem Beispiel voran. So hat das K r e i s a m t erst dieser Tage wieder in einer amtlichen Bekanntmachung auf die Schädlingsbekämpfung hingewiescn und das Anbringen von Klebegürteln (gegen den Frostnachtspanner) dringend angeraten. Auch der Schutz der Obstbäume gegen Hasenfrah und Frost­schaden wird gewünscht, zumal nach dem Wild-

srischgelöschtem Kalk und Blut, Cinbinden der Dornen oder

Ersatzmänner enthält neben den Namen von seit. I herigen Gemeinderatsmitgliedern und Ersatzmän- I nern einige neue Namen. Der künftige Sta'dtvor. I stand wird sich nach der Einheitsliste aus fünf I Vertretern der Deutschen Volkspartei und des Bauernbundes, zwei Demokraten und fünf Sozial­demokraten zufanimenfetzen.

ow. Ober-Widdersheim, 20. Olt. Ge­stern verstarb nach kurzer Krankheit infolge Herzleidens der Oberverwalter des von Harnier- schen Gutes Häuserhof, Christian Erb, der 42 Jahre lang in mustergültiger Weise die Wirt­schaft dieses Gutes geführt und es mit vorbild­licher Treue verwaltet hat. Wie er weithin bei seinen Berufsgenossen um seiner landwirt-chast- lichen Tüchtigkeit willen hoch geschätzt war, so er­freute er sich um seines biederen offenen Charak­ters willen auch allgemeiner Beliebtheit.

zl Echzell, 21. Oft. Sicherem Bernehmen nach werden hier mehrere Kandidaten- listen zur bevorstehenden Gemeinderats' Wahl zur Einreichung gelangen. Die Listen w«. den neue Namen bringen.

Borsdorf, 21. Oft. älnsere Landwirte hatten in diesem Herbste eine äußerst gün-l stige Aepfe lernte. Nachdem die Schüttel-! äpfel, der Doppelzentner zu durchschnittlich 12 Mk., abgesetzt sind, begann jetzt der Versand von.1 Tafel- und Wirtschaftsobst. Für den 3 e n t ne r erhielten die Züchter 12 Mk. bei^reier Lieferung an die Bahnstation. Für diesen Preis wurden Tafel- und Wirtschaftsobst. Für den Zentner sie der Baum lieferte, also ohne Auslese der ge­ringeren Früchte, abgesetzt.

i). Ranstadt, 20. Oft. Ein sehr großes Trauer­

Daten? Aber dann Patras, der wichtigste Hafen wohl des Peloponnes. Bunt zu schauen mit dem Geäst der Barkenmaste und dem da­hinterliegenden weißgrauen Häusergewirr. Ein Grauen jedoch packt einen, wenn man die Stadt betritt. Hier scheint alles zu zerfallen. Die Stra­ßen sind von einer unsäglichen Schmuhigteit und die Auslagen der Läden zeigen schlechteste Qua­lität europäischer Erzeugnisse. Offene, schon orien­talisch wirkende Magazine, eins neben dem an­deren, sind angefüllt mit altem Kram, und tat­sächlich fagen einem die Leute, die cd wissen müssen, das; man in Griechenland nur alte Sachen lauft die aus ganz Europa dorthin zusammen­strömen und den wenigen Häfen einen lebhaften Schiffsverkehr geben. Man ist hier in eine rechte Taendelecke Europas geraten.

Eine etwas handwerkliche Lederindustrie macht sich bemerkbar, offenbar mehr für die Be­dürfnisse der Bauern berechnet, dagegen an jeder zweiten Ecke ein Schneider oder ein Parfümerie­laden. Im grotesken Gegensatz zu all dem Schmutz und dem Staub rings umher, zum verwahrlosten und elenden Aussehen des niederen Dolles und der offensichtlich aufstehenden WohnunHskultur, stolzieren Herrchen und Dämchen in letzter Mode Dahin, mit jener Hypereleganz gelleidet. die in aller Welt das Abzeichen des Halbgebildeten ist.

Erstaunlich die Sprachkenntnisse, die jeder­mann, wiewohl überhaupt auf dem Balkan, hier zu besitzen scheint, aber sonst ist kaum eine irgend­wie in die Tiefe gehende kulturelle Anschauung, auch kein politisches Wissen abgesehen von einem etwas allzu herausfordernd zur Schau getragenen Nationalismus, spürbar. Man fragt sich vergebens, wie dieses Volk den Mut zu einem imperialistischen Eroberungskrieg finden konnte, das gleiche Volk, das einen Konstantin verabschiedete, um einem Benizelos, dem ränfe- vollen Kreter, nachzulaufen, der jetzt in Nizza behaglich feine erworbenen Drachmen verzehrt. Ach. es ist wohl die Schuld recht würdeloser Buhl­schaft, die man während des Weltkrieges von beiden Seiten, vornehmlich aber von der Entente trieb, die einen künstlichen Ehrgeiz hochzüchtete, der nun aus der Erinnerung an klassische Ver­gangenheit immer neue Nahrung zieht. Jeder Grieche, den man spricht, ist Imperialist, wie überhaupt hier auf der Drücke von Europa nach Asien der Imperialismus geradezu schon Fieber- höbe erreicht zu haben scheint, wenn man schon auf erste Eindrücke hin ein Urteil fällen will. Die Niederlage hat den griechischen Traum wie­der erreichbarer klassischer Größe nicht erstickt, eher ihn noch angefeuert, so daß jeder Augenblick ihn in besinnungslose Handlungen umzusehen ver­mag. Ist das Mittelmeer heute ein Gebiet höchst gesteigerter Spannungen, so genügt ein Funke, um zu zünden, und Griechenland könnte, wenn man es irgendwie anstöht, Funken sprühen. Dann aber brennt der ganze Laden.

Zusammensetzung zeigen. In diesen Tagen wird seitens der Fürstlich Stolbergischen Verwaltung das Fischen der in der Nähe befindlichen Seen vorgenommen. So konnte am Freitag im G r o ß e n S c c eine Ausbeute von 41 Zentnern erzielt werden, während diese im vorigen Jahre 45 Ztr. betrug. In der Hauptsache handelte es sich dabei um Karpfen und Schleien, die nicht selten in statt­lichen Exemplaren vertreten sind. Die Fische werden teils hier zum Verkauf gebracht, der nicht verkäuf­liche Teil wandert in die Stadt.

lg. Aus dem Vogelsberg, 21. Okt. Das großzügige Entgegenkommen der Reichspostver­waltung hinsichtlich der Schaffung neuer A u t o p o st l i n i e n mit dem Ziele möglichst voll­kommener Erschließung des in diesem Punkte seit jeher etwas vernachlässigten Vogelsbergs, besonders des Kreises Schotten, muß als recht erfreulich be- . zeichnet werden. Auf Anregung der Reichspostver- waltung plant man als neues Projekt die Linie Schotten Eschenrod Wingershausen Eichelsachsen Glashütten Steinberg Mer- kenfritz, wodurch über die geplante Linie Büdin­genWenings leicht eine Verbindung mit B ü - dingen hergestellt werden könnte. Vielleicht ließe sich von Merkenfritz aus ein Anschluß nach Gedern ermöglichen, so daß auch den Verkehrs­bedürfnissen dieses Ortes nach der Kreisstadt hin Rechnung getragen wäre. Es wäre dies um so mehr zu begrüßen, als eine direkte Autobusverbin­dung GedernSchotten, wie sie schon einmal kurze Zeit bestand, sich wegen der abseits von der Kreis­straße liegenden Ortschaften auf die Dauer nicht als rentabel erweisen würde.

Kreis Büdingen.

!! Büdingen, 21. Okt. In der jüngsten öffentlichen Kreisausschußsihung stand die Verhandlung über die Einsprüche gegen die Deigeordnetenwahlen in vier Ge­meinden auf der Tagesordnung. Als erster Punkt wurde der Einspruch des Wilhelm Schäfer und Genossen aus Lorbach, der von Rechts- anwalt Koch-Büdingen vertreten war. gegen die dortige Deigeordnetenwahl kostenpflichtig ab ge­rn les en. Dem zwe-ten Einspruch des Ioh. Hch. Maul und Genossen zu Bindsachsen gegen die Deigeordnetenwahl in Dindsachsen erging es ebenso. Die Verhandlung über den Einspruch des Val. D i 1 l e m u t h und Wilhelm Roß gegen die Deigeordnetenwahl zu Hainchen kam nicht zum Abschluß. Es wurde vorerst der Deschluß gefaßt, durch Einziehung sämtlicher Stimmzettel Beweis zu erheben, ob nicht noch mehr gekenn­zeichnete Stimmzettel vorhanden seien. Dem Ein­spruch des Otto Wacker gegen die Deigeord­netenwahl zu Dobenhausen wegen Wahl­beeinflussung wurde stattgegeben und Die Dci- georbnetenwahl in Dobenhausen a ufgehoben.

nd. Nidda, 21. Okt. Den eifrigen Bemühun­gen der Kommissionen, die hier von den einzelnen Parteien zur Aufstellung der Kandidaten zur G e - meindcratswahl bestimmt worden waren, ist es gelungen, eine Einheitsliste festzustel­len, die von allen Parteien gebilligt wird. Dadurch wird erfreulicherweise den Wählen, ein Wahlkampf erspart. Die Liste enthält 9 Namen' von seitherigen Gemeinderatsmitgliedern und als neue zwei poli­tisch linksstehende und einen der Rechtspartei an- gehörenden Stadtvertreter, nämlich Kaufmann H. Schmoll, Hermann Vitt, Rektor der hiesigen Gewerbeschule, und den Vorstand der Niddaer Bank Hermann Sen m. Auch die Lifte der zwölf

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gen umfassende Fürstlich-Stolberg-Wernigerodesche Gut in unserer Gemarkung in wahrhaft muster- | gültiger Weise und gab dadurch häufig den übrigen I Landwirten Beispiele und Anregungen zu nützlichen Verbesserungen. Neben dem Getreide- und Kar­toffelbau war besonders die Milchwirtschaft sein | Betätigungsfeld. Von etwa 80 Kühen lieferte er * täglich durchschnittlich 800 Liter Mikh in die be- nachbarten Großstädte. Seine vorzüglichen Fach- I kenntnisse, verbunden mit einem lauteren, echt deut-ll schen Charakter, verschafften ihm Hochachtung und» liebevolle Verehrung bei seinen Berufsgenossen und allen, die ihn näher kannten. Pfarrer Wolf von hier schilderte am Grabe das Leben und Wirken des Verstorbenen in würdiger Weise. Die Guts- Pächter der Wetterau, sowie die hjLsigen Vereine, deren Mitglied der Verstorbene war, ließen unter herzlichen Nachrufen Kränze niederlegen, der Krie­gerverein Ranstadt erwies seinem langjährigen Mitglied die letzte Ehre durch Abgabe der Ehren- salven über fein Grab. Oberamtmann Hofmann erreichte ein Alter von 76 Jahren und war Veteran von 1870/71.

!! Düdelsheim, 21. Okt. Bei der an letzten Sonntag stattgehabten Bei-geord» netenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Landwirt Koch Wiederaewählt.

Aus dem Kreise Büdingen, 21.Oft. In verflossener Woche wurden sämtliche im Kreist noch tätigen Dampf st raßen walzen noch Limburg (Lahn) zurücktransportieri und die Wa l za r beiten eingestellt. An der Staatsstraße GießenGelnhausen blieb in Der Nähe der Staatsdomäne Eonradsdorf ein mehre» hundert Meter langes Stück ungewalzt liegen, da< durch den starken Autoverkehr sehr gelitten unb dessen Bausteine teilweise sichtbar sind. Das beider­seitig sitzende Deckmaterial wird den Winter über Schaden nehmen, besonders wird der Sand durch das Wasser leicht abgeschwemmt werden. Der Grund für die Einstellung der Arbeiten ist nicht bekannt.

Aus der We11erau. 21. Okt. Durch

des jetzigen Gemeinderates erscheinen nicht mehr auf den neuen Vorschlägen. Somit dürfte die neue Gemeindevertretung eine i r *'"L

nur 3 Mk. Für Anlieferung auf näher gelegen« Bahnstationen zur Verladung wird ein noch gerin­gerer Preis gezahlt. Die Aussaat des Roggen- ist fast durchweg beendet. Auch der Weizenst zum großen Teil in der Erde. Wer auf diesjährige Hasenjagd große Erwartungen V setzt hatte, hat, ebenso wie bei der Hüh nerjag'' eitle Enttäuschung erlebt. Allenthalben W man Klagen, daß Hasen nur sehr wenig da fc- Unter den vorhandenen Hasen sieht man ost iehr kleine, die vorläufig mit der Jagd zu p schonen sind. Wie wir aus Jägerkreisen hören, kann selbst von einem mittleren Hasenjahr nicht die

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t u n g s a m t s wurden für die Aerzteschaft Dt. Tooplitz - Dobenhausen 2, Dt. Lucius- Hir­zenhain, Dt. Philippi- Laubach, für Die Kran­kenkassen Kniese- Schotten, Dürgermeister

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brauchst, in der Mitte entzwei, und du hast zwei Fünfziger. Wahrscheinlich kannst Du Das noch mehrmals tun, wenn Die Einheit dir immer noch zu hoch ist. Achtung aber vor Den ganzen Scheinen, die sind nur gültig, wenn sie Die Auf­schriftNeon" tragen, ohne daß sie darum sich in irgend etwas, oder gar in Der Sauberkeit, von Denalten" unterscheiden.

Sauberkeit ist wohl überhaupt nicht griechische Sache. War Italien vor dem Kriege schmutzig, so glänzt es jetzt unter Mussolinis Zepter ge­radezu vor Sauberkeit, wenn man italienische und griechische Häfen miteinander in Vergleich stellt. Solche Ansiedlungen wirken fast wie Flecken in der Natur des adriatischen und des jonischen Meeres, Die erhaben und voll leuchtend von glanzvollen und starken Farben ist.

Die Welt ist vollkommen überall, wo Der Mensch nicht hinkommt in seiner Qual." Sie ist hier das Vollkommendste an farbigem Erlebnis, das sich darzubieten vermag. Das Meer, wech­selnd in seinem Dlau, bald licht Durchsonnt, bald schwarz verDunkelnd: moosfarbene Blöcke, wild Durcheinandergelagert, an denen Die Brandung weiß aufgischt, ernster Lorbeer und satt sich vordrängend, das fleischige Grün der Gummi­bäume. Hier und Da nur eine Pinie, wie ein mahnendes Wahrzeichen in ihrem Schwarz. Dann beftaubter Wein und weite Strecken verbrannten Grases, auf Dem weidende Ziegen wie Dunkle Kieselsteine wirken. Ein Olivenhain mit verkrüp­pelten Aesten und Darüber ansteigend, fast ein­farbig, Das gewaltige Massiv der Berge in bald welliger, bald schroffer Silhouette, vor dem rot verglühenden Himmel.

Aber der Mensch! Gewiß, wo Der Bauer auf seinem Esel seitwärts reitend in stoischer Ruhe Daherkommt, ist er nur Lebewesen in Der Natur, ihr hingegeben und von ihr umfangen; paßt er hinein in das Bild, stört er nicht, sondern ge­hört zu ihm. Auch Frauen, Die Daherwandeln, auf dem stolz gereckten Haupt Gefäße antiker Form tragend, und schwarzgelockte Kinder an Der Hand führend, gehören in Das Bild. Und erst Die Barken auf Dem schimmernden Seidendamast Des Meeres, mit ihren gebogenen Masten und Dem aus vielfältiger Buntheit zusammengefügten Segel! Aber, wenn Dann ein Fordwagen ratternd, Staubwolken aufwirbelnd und bepackt mit Men­schen in lächerlicheleganter Kleidung daher-- faucht, mißtönend Alarmsignale gebend, dann ernüchtert sich das Bild und alle Götter fliehen. Entgöttert entgottert.

Das ist Itaka, des Odysseus Insel, mehr noch Die Insel jener Frau. Die Jahre um Jahre webte unD wartete auf Den Gemahl und deren Treue allen Freiern widerstand, diese Insel, Die in ihren sanften Linien selbst einer Frau ver­gleichbar ist. Die ruhevoll sich hingelagert hat. Ist es nicht Teleman, Der Da ihrem Schoß entspringt und zum Gestade läuft, um auszuschauen nach Dem

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stellt eine willkommene Erweiterung Des an­grenzenden freien und schattigen Kettenplatzes dar, der, ein Schmuck unseres Straßenbildes, sich an dieser vornehmlich auch von Kraftwagen befah­renen Stelle zugleich als eine Ent 1 astung des Verkehrs, besonders aber als ein sicherer Spielplatz für die Kinder erweist, so daß auch in dieser Hinsicht die Aufwendungen der Gemeinde­verwaltung von Nutzen sein werden.

t Grünberg, 21. Okt. Gegenwärtig be­schäftigen sich die hiefiaen Parteien mit Der Auf­stellung Der Listen zur Gemeinderatswahl. Hartnäckig erhält sich hier das Gerücht, daß der Bauernbund gemeinsam mit den Links­parteien, wie bei der Bürgermeister- und Beigeordnetenwahl, in den Wahlkampf eintreten wolle.

!! Harbach, 21. Oft. Der vor einiger Zeit gewählte und bereits vereidigte Bürger­meister Pitz wurde gestern abend in sein Amt eingeführt.

!! Ettingshausen, 21. Ott. Die schon feit langem geplante Herstellung Der Wasser­leitung von Dem Orte nach Der Pamm 1 er - schen Schmiergelfabrik ist jetzt ausgeführt toorDen. Die hierdurch für Die Gemeinde ent­standenen Kosten werden durch Holzfällung gedeckt.

!! Queckborn, 21. Oft. Die Mäuse­pia g e hat in unserer Gemarkung überhand ge­nommen und die Wintersaat so geschädigt, daß die Gemeindeverwaltung beschlossen hat, ein gro­ßes Quantum Mäusegift anzukaufen und es Den Landwirten nach Bedarf für. den Selbst­kostenpreis abzugeben.

Kreis Alsfeld.

* Homberg a. D. Ohm, 21. Oft. Die Bruderschaft Gießen des Iungdeutschen Ordens vereinigte mehrere in unserem Städt­chen wohnende Ordensbrüder zu einer Gefolg­schaft, in Die noch eine Anzahl für Den jung- deutschen Staatsgedanken begeisterter Männer ausgenommen wurde. Gleichzeitig wurde eine Iunggefolgschaft gegründet für Die Iung- mannen vom 16. bis zum vollendeten 20. Lebens­jahre.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

Klein-Linden, 21. Oft. Für Die be« vorstehenDe Gemeinderatswahl wird für die hiesige Gemeinde mit vier Wahlvor­schlägen zu rechnen fein. Die meisten seit­herigen Gemeinderatsmitglieder lehnen eine Wiederwahl ab. Welche Gründe Jie dazu ver­anlassen, weiß man nicht, es ist jedoch zu be­dauern, daß Damit manche führende Persönlich­keit nicht mehr in dem Maße den Gemeinde­interessen dienstbar gemacht wird, wie dies seit­her geschehen ist. So scheidet aus unserem Ge- meinDerat manche Persönlichkeit aus, die während ihrer Wahlperiode sich rücksichtslos, ohne Partei­interesse und ohne Rücksicht auf Zeit und Mühe für das Gemeindewohl einsehte. Es sollen hier keine Namen genannt werden, nur möchte man hoffen, daß sich Die Zurücktretenden vielleicht doch noch besinnen. Gilt es doch gerade in Der Zeit des Wiederaufbaus wirklich tatkräftige Männer auch an Der Spitze Der Dorfgemeinde zu haben.

o. Großen-Linden, 21. Oft. Am Verkehrsmittelpunkt unserer Gemeinde, Da, wo zu Dem wegen landwirtschaftlichen Ortsverkehr noch der Schnittpunkt des Durchgangsverkehrs ostwest­lich ins Kleebachtal und besonders lebhaft nord- füdlich auf der großen Heerstraße GießenFrank­furt hinzukommt, stand bei Kirche und Schule un­mittelbar nm östlichen Rand der seitherigen Kaiser­straße, neuerdings Frankfurter Straße, auch ein Gemeinde backhaus. Es war allmählich ab­gängig geworden, sowohl was seine bauliche Ver­fassung, als auch seine Leistungsfähigkeit anlangt; aber es war nicht zugleich auch entbehrlich ge­worden. Zwar haben sich mit dem Wachstum der Gemeinde im Laufe der letzten Jahrzehnte drei Bäckereien aufgetan, aber daneben ist die alther­gebrachte Sitte, regelmäßig sein Gebäck im Haus­halt selbst herzustellen, nicht geschwunden, hat viel­mehr durch die Ernährungsschwierigkeiten der lan­gen Kriegszeit eine Erweiterung uHer den Kreis Der Landwirtschaft treibenden Familien hinaus er­lebt. Und so war es keine Frage, daß Der südwest­liche Backbezirk wieder sein Backhaus haben wollte in gleicher Weise, wie der nördliche und östliche Ortsteil versorgt sind. Nicht so einfach war indessen Die Frage zu lösen, wohin mitten im Ort der Neubau sollte zu stehen kommen. Der alte Platz im Brennpunkt des Verkehrs empfahl sich nicht sonderlich, und zwar im beiderseitigen Inter­esse; andererseits sollte und mußte Der Ofen doch auch für die Haushaltungen des Backbezirks bequem erreichbar bleiben. Nach längeren, schwierigen Ver­handlungen ist es nun möglich geworden, einen entsprechenden Bauplatz von dem gegenüberliegen­den Grundstück des Metzgermeisters und Wirtes (zumAnker") Philipp P i r r IV. an der Straßen­seite des wesllich ziehenden Steinwegs abzuzweigen und dort an ruhigerer Stelle das gewohnte Back­haus in neuer, moderner Ausführung wieder erstehen zu lassen. Der alle Platz aber

Müller- Gedern und Dr. He,rrle -- Fried- richshütte gewählt.

Laudach, 21. Okt. Nächsten Sonntag er­öffnet die hiesigeVortrags- und Konzert­vereinigung" die Wintersaison mit der Auf­führung des TrauerspielsMaria Magdalena" des 1863 in Wien verstorbenen Dichters Friedrich Hebbel. Die Aufführung erfolgt durch künstlerisch wohlgeschulte Dilettanten von auswärts. Die Ver­einigung hat durch ihre hervorragenden Leistungen sowohl in der Stadt selbst, als in Der näheren und weiteren Umgegend zahlreiche Mitglieder ge­wonnen. Mit Rücksicht auf die auswärtigen Teil­nehmer ist der Beginn der Aufführung auf spät abends, 9 Uhr, gelegt worden. Die umfangreiche Theaterbühne desSolmser Hofes" ist für Auf­führungen, insbesondere für die Herstellung wirk­samer Bühnenbilder, ganz besonders geeignet. Eine ganze Reihe bedeutender Aufführungen und Vor­träge ist auch für diese Wintersaison in Aussicht ge­nommen. Für Die am 15. November stattfinden- Den Neuwahlen des Gemeinderats sind bis jetzt sechs Liften aufgestellt worden. Wie wir hören, ist Die Aufstellung noch weiterer Listen in Aussicht genommen. Gute Speise- kartoffeln sind hier zu 3 Mk. (frei Keller), gute Tafeläpfel zu 12 Mk. per Zentner zu haben.

lg. Gedern, 21. Oft. Zur bevorstehenden Gemeinderatswahl liegen bis jetzt vier Wahlvorschläge vor. Es sind dies Die Listen der Rechtsparteien (Deutschnationale und Deutsche Volkspartei), des Bauernbundes, der Linkspar­teien (Demokraten und Sozialdemokraten) und des Vereins Fußball-KlubAlemannia 1910" als überparteiliche Liste. Vier Mitglieder

Aus Dem Hüttenberg, 21. Oft. Dir Regenfälle der letzten Tage kommen dem LaNdwir! sehr unerwünscht. Wenn auch die Kartoffel ernte im großen und ganzen als beendet an­gesehen werden kann, so ist doch noch ein wesen!' sicher Teil des Gemüses, besonders Kohlrüben, heimzufahren. Die Runkelrüben sind größtem teils eingeerntet. Mit dem Ausfall der Slartofftl- ernte sind die Landwirte im allgemeinen zufrieden, dagegen lassen die Preise zu wünschen übrig- So bietet man z. B. für den Zentner guter und gesunder Speisetartoffeln frei Keller in Wetzlnr

Preußen.

Kreis Wetzlar.

die dreiwöchige günstige Witterung sind hiej Herb st arbeiten Der Landwirte ziem« lich weit gediehen. Die Kartoffeln wurden größtenteils gut eingebracht, auf feuchten Aeck"rn zeigte sich hier und Da Fäulnis, besonders bei der bekannten Sveisekartoffel ..Industrie", tixtfr rend dieOdenwälder Blauen" widerstandsfähig waren und große Erträge brachten. Dic Dickwurzpflanzen sind schön ausge- wachsen, man siebt Exemplare von bedeutendem Gewichte. Das Mo st ob st ist so ziemlich ob- gesetzt, in Den letzten Tagen waren die Preist etwas gedrückt, so daß nur 4,50 bis 5 Mk. für den Zentner, anfangs 6 Mk. bezahlt wurden. Dos kam meist nach Deutsch-Oesterreich.