Ausgabe 
22.9.1925
 
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Der gefesselte Strom.

Roman von Hermann Stegemann.

16. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Hanns richtete sich auf und streckte den Mücken gerade.

Das heißt, er will mich nicht mehr sehen, ich soll ihm"

Ja", unterbrach ihn Hermann rasch.

3a, zum Donner, bin ich denn ein Ver­brecher ein Ehrloser oder was sonst? Er will mir die Hand und den Abschieb verweigern, wenn ich gehe! Er kehrt den Fischmeistcr her­vor. wo ich den Vater suche! Ich steh' auf eigenen Füßen und brauche keinen Vater, aber ich habe einen, und solang' ich ihn habe und ein Recht an ihn habe, laß ich mir auch den Abschied nicht verbieten Ich will doch sehen, ob er den Riegel vorstöht. wenn ich an seine Tür klopfe!" , K

Der Knabe stand ftumm._ mit zuckenden Wie- nen, und verbiß die ungebärdigen Tränen die ihm noch von der Aussprache mit dem Vater locker faßen.

Als Hanns seine düsteren Augen und den gequälten Ausdruck in seinen Zügen sah. mäßigte er seinen heißen Zorn. Leise strich er ihm über das lockige Haar.

Geh' heim, Vub, ich komme", sagte er sanft.

Stockend antwortete Hermann:

..Der Vater ist nach Waldshut aufs Amts­gericht und kehrt erst um zehn Uhr zurück. Stör' ihm die Rachtruh nicht. Hanns!"

Hanns Ingold blickte den Bruder lange an. Der Knabe war im Unterricht gewesen und hatte seinen schwarzen Anzug an. Schlank und schmächtig, mit einem vergeistigten Gesicht, das den Fischersohn verleugnete, stand er vor ihm und drehte erregt die Bücher in den rauhen -Fäusten.

Hermann, ich geh nicht, ohne meinem Vater Adieu zu sagen. 51 nb wenn ich ihm nicht Lebe­wohl sagen darf, so will ichs von ihm selbst hören. Aber ich will ihn auch nicht um den Schlaf bringen. Er steht um vier Ahr auf. Sag'

mir, wo er das Reh wirft, bann such' ich ihn in der Frühe am Rhein."

Hanns, erhat gesagt, er kennt dich nicht mehr!" stieß der Knabe leise hervor, und plötz­lich überwältigte ihn die Rot, er schluchzte rauh auf und wischte sich hastig die Tränen mit der Faust.

Farbige Dämmerung schwamm in der Stube.

Hanns zog seinen Bruder ans Fenster.

Sieh mich an, Bub. er hat noch mehr ge­sagt. Ich les' es in deinem Gesicht. Du hast keinen Bruder mehr, hat er zu dir gesagt. Ist es so, Hermann?"

Da lieh Hermann Bücher und Hefte fallen, schlang die Arme um den Drudcr und wühlte sein Gesicht an Hannsens Brust; in heftigen Schlägen bäumte sich sein von wildem Weh geschüttelter Leib.

Eine Weile ließ HannS chn gewähren, dann fuhr er fort:

Gr hat dir verboten, mit mir zu ver­kehren."

Ich hab' ihm gesagt, daß ich zu dir gehe!" entgegnete leidenschaftlich der Knabe und hob sein blasses Gesicht.

Ja, zum letztenmal", erwiderte Hanns ruhig.

Soll ich ganz bei dir bleiben?" fragte Hermann opsermutig, und obwohl ihm ein kleiner Schauer über den Racken rann bei dieser Frage, blickte er HannS mit leuchtenden, trotzigen Augen an und wartete aus Bescheid.

Zärtlich bog ihm Ingold den Kopf zurück, und ihm tief in die Augen schauend, sagte er:

..Ansinn, Hermann, ich kann dich ja gar nicht brauchen."

Ja, und der Vater ist allein", stieß Her­mann hastig hervor.

..A l s o!" versetzte Hanns kurz.

And in diesem Augenblick erfaßten beide, daß die Mutter tot und daß sie dem Vater ge­storben war.

Leise traten sie voneinander weg.

Hermann Ingold- sammelte seine Hefte und stand scheu im Zimmer, wollte gehen und sand den Weg nicht zur Tür.

Da sagte Hanns vom Koffer her. in den er. tief gebückt, feine Kleider legte:

Ich fahre um acht Ahr, erst nach Karls­ruhe und dann nach Mannheim. In Karlsruhe gehe ich zum Ministerium. Wenn du Zeit fin­dest, kannst du noch einmal an die Bahn kom­men. Abschied haben wir ja schon genommen"

3a, Abschied haben wir genommen ant­wortete Hermann und holte tief Atem.

Als Hanns sich aufrichtete. war er schon an der Tür. Hanns wollte rufen, besann sich und ließ ihn gehen.

Es war noch ein Schein von roter Sonne im Westen. Die Giebel am Markt glänzten noch feuergolden, in den Gassen aber schlich schon farbloses Dunkel.

Das Mareile tarn und brachte die letzte Post. Es war ein anonymes Schreiben, da- Hanns Ingold mit dem Richter Lynch drohte. Er warf es weg.

In weichen Wellen strömte die Abendluft durchs Fenster. Am Haren Himmel flogen noch die letzten Schwalben.

Hanns Ingold setzte den Hut auf und stieg hinunter Die Tür des Tanzsaales stand offen, frisch ausgewaschen trockneten die Dielen im Durchzug, als wäre auch die letzte Erinnerung an den Lauffenspuk wcggespült worden.

Auf den Gassen saßen und standen die tandwerler. Landleute kamen vom Feld heim.

8 roch nach dem frisch eingefahrenen Heu.

Wo Hanns vorüberging, verstummte das Gespräch.

Der Apotheker Hengisch, der breit auf der SchwelleZum Eichhorn" gestanden hatte, ver­schwand hastig hinter der Tür, um der Be­grüßung auszuweichen.

Ingold drückte die Fäuste tief in die Rock­taschen, in seinen Ohren war ein Glockenläuten vom erregten Blut Mit zusammengebisfenen Zähnen ging er weiter.

Da rief ihn jemand an. Der Hohwald war s. dem er acht Morgen Wicsland und Feld abgekauft hatte

Grüß Gott. Herr Inschenör. Sie verreisen sagt man. 3a. wer den Rücken kehren kann, wenn's blendet, der hat s gut. Unfereiner muß stillhalten"

So sprach er treuherzig und kratzte sich im kurzgefchorenen Bart.

Hanns 3ngolb lächelte.Ich danke für den guten Spruch."

3a. der Spruch ist gut, Herr Inschegör, aber mein Land bin ich los, neun Morgen guter Boden, den besten in der Au."

Das weiß ich, denn ich hab' Ihn bar be­zahlt"

O du mein bar bezahlt! Guter Boden bezahlt sich nicht. Ich nähm' tyn um die Hälfte zurück."

Die Bartstoppeln knisterten unter seinen har­ten Fingern, als er dreist und fromm dieses Angebot machte.

Hanns Ingold zuckte die Achseln und wandte sich zum Gehen.

Geld auf die Hand, Herr Inschenör. And die anderen, die hallen es grab so."

Sprechen Sie in Ihrem Ramen und in dem der anderen?"

Jawohl," beteuerte Hohwald und nahm die Hand aus dem Bart, streckte sie Ingold hin und fuhr fort:Es gilt Dir kaufen ihn um die Hälfte zurück. Morgen gibt Ihnen niemand mehr den dritten Teil und in einem Jahr ist er eine Wüste. Der Doktor hat lein Geld, der kann St Joseph kaum halten, aus den warten sie am nächsten Schalttag noch!"

Langsam zog Ingold die Hände aus den Taschen. Sie standen mitten auf dem Ober­markt. Letzte Helle hob ihre Gestalten ins Licht.

Keine Miene zuckte in Hohwalds Gesicht. Drell bot er die Hand zum Einschlag

Als fressende Demütigung empfand Ingold dieses Anerbieten.

Rheinau hatte ihn zu den Toten geteerten. Man wollte nur noch rasch feine Habseligkeiten teilen, bann lachten sie noch eine Zeitlang über ihn an den Wirtshaustischen. reimten noch ein paar Verse auf ihn an der nächsten Fastnacht, und Hanns Ingows Gedächtnis war vergessen. Aber so tief cs ihn wurmte, so zerrissen altes in seinem Innern lag. wo auf einmal der Kon­flikt mit dem Vater, die Entfremdung Ruths zur wilden selbstmörderischen Verzweiflung wurde, äußerlich blieb er kalt und klar.

(Fortsetzung folgt)

bildet hat wohl nur noch wenige Gegenstücke. Das Zifferblatt ist von Holz. Sie hat nur ehren Stundenzeiger, der durchgehend ist und alfo auch die entgegengesetzten Stunden anzeigt Seit Ab­gabe der beiden Glocken vor 8 Jahren, von denen die eine Glocke die Ahrglocke war. stand die Ahr still. Anser Kirchendiener August Bräuning. der als großer Praktiker bekannt ist und schon gar manche Reparatur an der Orgel vvrnahm. «bat nun die Ahr wieder vollständig in Gang gesetzt. Den Ahrschläger brachte er an bet noch vorhandenen Glocke an, so biß die Ahr nicht nur geht, sondern auch die Stunden wieder durch Glockenschläge angibt

Kreis Wetzlar.

0 Lützellinden, 19. Sept Heute sand hier die Versteigerung des Gcmeindeobstes statt. Der Behang der Bäume war durchweg ein geringer. Die His^e und Trockenheit des Vorsommers hatte die Entwicklung der Obstbaumschädlinae sehr begünstigt. Infolgedessen wurden viele wurmstichig und fielen vorzeitig ab. Auch die Oualh tat des Obste» ließ zu wünschen übrig. Trotzdem wurde dasselbe gut bezahlt. Man konnte auch hier wieder beobachten, daß von manchen Leuten we­niger die Gute, Haltbarkeit und Brauchbarkeit als die Menge gewertet wurde, und daß ost beim Bie­ten die Unklugheit der Unnachgiebigkeit mit dem Geldbeutel gut gemacht werden muß.

Hcssen-Ra^au.

y Waldgirmes, 20. Sept (Sine allseits beliebte Bürgerin unseres Ortes, die Ehefrau pes Heymann Grünewald, wollte am Milt- rooch einer Rachbarin das letzte Geleite geben. Auf dem Wege zum Friedhof erlUt fie einen Gehirnfchlag. Ohne daS Bewußtsein wieder erlangt zu haben, ist sie zur ewigen Ruhe eingegangen.

x> Aus Rassau. 21. Sept. Roch dein Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 hat her Regierungsbezirk Wies­baden insgesamt 1 340 904 Einwohner. Da nach dem Gesetz vom 3. Dezember 1920 im diesseitigen Dezirk ein Abgeordneter des Kommunallandtags aus 20 000 Einwohner entfällt, wird sich die Zahl der am 25. Oktober d. I. zu wählenden Kom­munallandtagsabgeordneten von 61 auf 65 erhöhen, infolge der Zunahme der Einwohnerzahl feit der letzten Kommunalland­tagswahl. Auf welche Kreise. Stadt^ oder Land­kreise. die vier Abgcorbneten entfallen, hängt lediglich von der Wahlbetelligung ab.

spd. Höchst a. M.. 21. Sept. In der Sin« wohnerschasi Kriftels lebt der Wunsch neuer­dings wieder auf, den Ort der Stadt Hof he im e l n z u g e m ei n be n. Man hosst, bah die zu- ftänbigen Körperschaften bie Verhanblungen mit der Stabt Hofheim in die Wege lellen. Ver­schiedene lebenswichtige Baulichkeiten dürften hierbei eine große Rolle spielen, wie Wasser­leitung und ftanaüfation.

Wirtschaft.

Der Eisenerzbergbau im August. Aus dem Lahn- und Dill gebiet, einschl. Oberhessen, ist zu berichten: Wenn auch ein schwacher Abruf höherprozentiger Erze noch immer bestehl, so haben sich doch im allgemeinen die Absatz- Verhältnisse auf dem Eiscnerzmarkt des Lahn- und Dillgebietes und Oberhessens gegen die Bormonate verschlechtert. Das Ausbleiben jeglicher Unter­stützung seitens der Behörden bzgl. Steuern, So» ziallasten, Zwangslohnwesen usw die hartnäckige Verweigerung jeden Entgegenkommens seitens der Reichsbahn hinsichtlich der Frachtsätze und Reben- gebühren haben weitere Gruben zum dauernden Erliegen gebracht. Aus dem Siegerland wird geschrieben: Die trostlose Lage bei den Sie- gcrlänbcm Gruben hat sich in letzter Zeit eher noch verschlimmert. (Ein Dutzend Gruben haben bereits ihren Betrieb endgültig stillgelegt, d. h. die Gru­ben versaufen lassen. Weitere Betriebsstillegungen sind in Kürze zu erwarten. Die übrigen Gruben müssen ihre Forderung stark einschränken, da die Hochosenwerke nicht aufnahmefähig sind.

Bcrbilligung der Seehandlungs­kredite. Wie dem Reichsoerband der Deutschen Industrie bekanntgegeben worden ist, läßt die See- Handlung die Verbilligung der Post- und Reichs- gekdcr insbesondere auch den von ihr hereingenom- menen Diskonten zugute kommen. So hat sic in den letzten Tagen begonnen, in größerem Umfange erste Warenwechsel zu einem etwa i Proz. oer

Banknoten.

Berlin, 21 Eeptbr

Die heutige

Waggon 0,50, Frankenthal 61.

Gebr.

Ausländische Renten. öproz.

121, Kali Westeregeln Badische Anilin 125, Industrieaktien: AEG. Kraft 94,25, Dyckerhoff

129. Ehernische Aktien: Th Goldschmidt 70,25. 95, Elektrisch Licht und & Widmann 28, Fuchs Iunghans 64, Zucker

Frankfurter Adenddörle. Frankfurt a. M., 21. Sept.

Abendbörse verlief nahezu geschäftslos und in leicht rückläufiger Tendenz für Aktienwerte. Deutfche Renten vernachlässigt. Kriegsanleihe wurden im freien Verkehr zu 0,225 bis 0,230 genannt. Auch Pfandbriefe lagen schwach. Einige Arnsähe hatten mexikanische Werte aufzuweisen, die mäßig anzogen. Die Abendbörse schloß in schwacher Haltung. Deutsche Anleihen: Schutz- gcbietsanleihen 5,775. Bankaktien: Commerzbank 95,50, Darmstädter Bank 109,75, Deutsche Bank 109,80, Discontogesellschast 103,12, Dresdner Bank 100,25, Mitteldeutsche Ereditbank 93,50, Reichs­bank 137,25, Oesterreichische Creditaktien 7,50. Wontanaltien: Deutsch-Luxemburg 70,25, Mannes­mann 69,50, Rheinstahl 62,87, Kali Aschersleben

Amerikanische Nölen . . . . . Belgische Noten Dänische Noten . . Englische Noten. ...... Franjösischc Noten ..... Holländische Roten...... Italienische Roten Norwegische Noten Deutsch Ccftcrr.,iioo «roncii Rumänische Noten Schwedische Noten Schweiler Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

Geld

i.24'>

18,52

102,59

20,80

15,97 168,18

17,81

69,48 58.91

112,27

80,85

0.20 12.385

6,835

billigten Satze aufzunehmen Es wird damit ge­rechnet, daß diese Diskontermößiauvg, die zunächst den mit der Seehandlung im Verkehr stehenden Banken zugute kommt, sich in einer entfprethenbtn Verbilligung der den Bankkunden zu velastenden Diskontsätze auswirken wird.

Die Gründung der Hugo-Stin- nes-Kohlenhandels - und Reederei-A.- G. So lautet die offizielle Bezeichnung der für die Uebernahme der Slinnesjchen Kohlenhandels-. Bergwerks- und Reedereiunternehmungen vorge­sehenen neuen Gesellschaft. Die Gründung erfolgt, wie die R. W. Z. meldet, voraussichtlich in der über- nächsten Woche. Bon dem bekanntlich mit 25 Mil­lionen vorgesehenen Aktienkapital verbleibt der Fa- milll Stinnes eine Beteiligung von 4050 Proz., das sind also 1012,5 Millionen Rm., während der Rest sich auf die Friede. Krupp A. G. und die Hibernia, die bekanntlich dem Preußischen Staate gehört, verteilt. Die Borbereitungsardeiten für die bevorstehende Gründung werden Hand in Hand mit den Banken zur Zeit mit der größten Bf- schleunigung betrieben. Wie dem genannten Blatte weiter bekannt wird, werden sämtliche Aktien fest übernommen und demgemäß nicht in den Verkehr kommen. Das Geschäft wird auf unveränderter Grundlage sortgesuhrt werden. Lediglich in der Reederei ergibt sich eine gewiße Erweiterung des Betriebes.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(8fl ttUManen Wart uteaedrückt. Cncnoi-Btn», London, Neu- hort, 3upan. Rio be Oentrro für t Ine (Hbbeit. ®ien wid feubey-i fnr 100(00 ®nbetten, alles adrige für 100 ttxbtfttn.) Telegraphische Auszahlung.

Brie!

4.265

18,62

104.11

20,40

20.07

169,02

17,19

89,92

69.21

112,84

81,25

60.60

12.44

5.876

19 Septbr.

21. Septrr.

Amtliche Ron nino Geld Brief

Aiiitliche Notierung Geld Brief

tüniu- you Bueu- ilrreS B rss.-Antw Ldrlstianta - QotxnbQgtn Stockholm Hklsingfor» Äwlten. . London.

Ncuvork . Bari». . .

Schwel» . - Soanlcu . Japan . . Mio de Aan Wien in D-- £efi. abgeft Prag . . . . Bclzrad . . Budapest. . öulaerien Lissabon Danä« - - . nun.

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Uruguay

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88.61 102,42 1J2X, 10.605

17,2h

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81,16

60.68 1,722 0.571

60,2' 12,47

7.48 6,905 4.055 '.0,125 80.88 2.375

611

4,205 4,185

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11 59 89,59

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112,62 10.505

17.26 20.331

4.195

19.96

80.075 60.42 1.722

5 569

59.10

12.424

7.45 088

21 075 80 64

8 09 4,195 4.185

169,04 1.704

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10.605

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CONSTANTIN C1GAJ7ETTE

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66

Roggenmebk 26J50 bis 27, Weizenkleie 10,50 bi - vts 10.75. Rvggcnlleie 11, (Srbfcn 30 bhs 40, Linsen 45 biS 70. Heu. fübbcaifM, gut. trocken 9. Weizen- und Roggenstrvh 4,5V. Srtbev. g'th*rfnct

0.240

0.30!

0.480

0.159

48.6

40.5

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54

106

41

52.5

76

63,25

78

65

125,62

70,5 120 25

121.4

57

»2,76

96,75

76

64

83

42,76

41

80

37

Golbmexikaner 39,50. 5prvzentige Silbermexftaner 16.37, Lprvzentige konsolidierte Mexikaner 11 LS.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGteßener Anzeiger» .) Berlin. 21. Sept. Der diesmalige außer­gewöhnlich stille Wochenschluß wirkte noch heute nach. Die Geschäftsunlust an den E f - seklenmärkten dauert an, und nur für we­nige Spezialwerte bestand etwa» Interesse, hier­zu gehören vor allem ausländische Renten. Sradtanleihen und Türkenwcrte. Im übrigen verharrte das Geschäft in der bisherigen Stag­nation. Der Orders-Eingang war heute wie­der äußerst gering, so daß die Spekulation man­gels jeglicher Astregung ebenfalls stärkere Zu­rückhaltung übte. Im allgemeinen bleiben die Kurse des Wochenschlusses gehallen. Am Geld­markt nimmt infolge deS hcrannahenden Ulti­mos die Rachfrge zu Der Satz für tägliches Geld stellte sich auf 8 bis 9,, Prozent. Monats- gelb 10 bis 11 Prozent . Arn Devisenmarkt traten keine wesentlichen Aenbcrungcn ein. Oslo war gegen ßonbon leicht befestigt mit 20.76. Warschau war stärker abgeschwächt. Die Reichs­mark notierte gegen Mittag in London 20,36, Amsterdam 59L1'/-. Zürich 123,29* V

Börsenkurse.

Frankfurter SLlachtviehmarkt.

5 ran Hurt a. M. 21. Sept. Auftrieb 1458 Rinder, darunter 389 Ochsen. 54 'BjiKen, 1015 Färsen und Kühe 302 Kcklber. 121 Schale. 3754 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Psd

5»/, Tratsche RcichSonletde - 4°Deutsche RrtchSanleihe . 3.,% Deutsche Rcichsauleihe 3*/0 Deutsch.- NcichSauteide . Deutsche tSbarpramieuanlttbe 4% Brcußilchc KonsotS - - 4*,0 Hessen...........

»*/,% Hessen y/o Hessen . . ........

Deutsche Werkd- Dollar-Lnl. bto. Doll Schatz-Snirrisag.')

4*lt BoHturftn.........

y/o Goldmr xikaner ...

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat Bank Darmsl. und Natioualdank . Deutsche Bank.........

Tratsche BereinSdank .... IiChokio Lommandik . . Mctallbank Mitteldeutsche Tredltdank Lrsterrrichischc LrcdilaufUllt. SBeftbant .........

Bochumer Guß ..... BudcruS .

Taro ..........

Deutsch Luxemburg......

GrÜeultrchcncr Bergwerke. . Harpcncr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. .... Vaurabüttc........ .

Dbtrbcborf Phönix Bergbau Rbciunabl...........

klirr deck Montan ....... Tellus Bergbau........

Haiuburg^Smercka Paket. . . Norddeutscher Llobd .... Theramische Werke Llbtn . . -sementwerk Heidelberg . . . Philipp Holtmann......

Anglo'Tonl-.Guano ..... Badische Anilin Chemische Mayer Alapia . . Goldschmidt , GricSl eimer Electron .... Höchster Farbwerte...... Holzverkohlung RülgerSWcrke ......... Echcidecmstalt ........

Sllg. ElektrijliätS-Sesellschalt Bergmann ..........

Maintraslwerke........

Schucken Siemen« L Halst«......

Adlerwcrkr Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Hevligenftacdt.....

'Nen uin.............

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Annatnreu - . . «onservcnsabrik Braun . . . Mellillnesell>ck>ast Sranffact.

Schuhfabrik 6tr> Sichel..............

Zellsto s Daldhof .... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

kalber 76 biS 84. geringere Oftast- inrb gyte Saug­kälber 68 bis 73. geringe Saugkälber 56 5B 66. Schafe Mastlärnmer und Maschämmel 55 biS 58. mässig genährte Hammel unb Schafe (QMcr-- schase) 34. Schwei ne: Bolftleischige von 80 bi» 100 Kg. 96 biS 99. unter 80 Kg 85 bi» 95. von 100 bi» 120 Kg., von 120 dis 150 Kg unp Fett­schweine über 150 Kg. 98 bi« 100. unreine Sauen und geschnittene Eber 70 bi» 90. Marftverlauf Langsamer Handel, in geringeren Qualitäten Ueberftanb. Fettschweine über Rotiz gehandel» Des israelitischen DersöhnutnMesteS wegen wird der Rinder- unb Kleirwiehmarkt vom Montag. 28. Sept. auf Dienstag, 29. Sept, verlegt; der Schweinemast wird am 28. Sept abgebalten.

(Berliner Produktenbörse.

Berlin, 21. Sept. Die Produktenbörse ist sür den Weltrnarit andauernd matt. Born 3n- lanbe bleibt das Angebot mäßig. Gerste wenig verändert, Hafer ziemlich preishaltend. Futter­artikel lustlos Es notierten pro Tonne Weizen (märt.) 204 bis 210, Weizen (September) 228, Weizen (Oktober) 226,50 bis 226, Weizen (De- zember) 233, Roggen (märt.) 153 bis 160, Roggen (mecklbg.) 151 bis 156, Roggen (September) 173, Roggen (Oktober) 172 bis 170,50 bi» 171,50. Rogg)n (Dezeml>er) 180 bl« 179. Gerste (märt.) 206 bis 230, Wintergerste 172 biS 175, Hafer (märt.) 172 bis 180, Hafer (Oktober) 179, Mais (loko Berlin) 207 bis 211, Raps 350; pro Doppel­zentner: Weizenn«hl 28,75 biS 32,25. Roygen- mehl 23 biS 25, Weizentlele 11 bl« 11^0, Roggen- fteie 10 bis 10,20, Viktorlaerbsen 26 biS 31, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 24 biS 27, Lupinen (blau) 12,75 bis 14, Rapskuchen 15,80 bis 16, Leinkuchen 22,40 bis 22,bO, Trotten- schnitzel 11,80, Torsmelasse 820 bis 8,40, Kar­toffelflocken 16,80, Zucker?1 21,30.

Lebendgewicht - Rinder: Ochserr. vvllsteischige au«- gewachseTte höchsten Schlachtiveri» 62 bi» 68. junge, fleischige, nicht aihSgcmäftctc unb ältere au»ge- maftrie 54 bis 61. mäßig genährte jimge und gut genährte älteje 43 bi» 53; Bultev. DoffTl. auS- gemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 54 bi» 60. l'vllfleischtge jüngere 45 bi» 53; Färsen unb Äübc. vollfl. auSginnästete Färsen Höchs wert» 57 dis 64. vollfl. ausgemastetc ften Schlachtweri» bi» zu 7 Jahren 53 bi« 61. wenig gut entwickelte Färsen 48 bis 56. ältere ausgemästete Kühe unb wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40 bl» 50. mäßig genährte Kühe unb Färsen 28 bi« 40, gering genährte Kübe unb Färsen 15 bl» 20. Kälber F^nste Mast- kälber 85 bi« 90. mittlere Mast- unb beste Saug-

Franksurter Getreidebörse.

Franksurt a. M.. 21. Sept. Es mürben notiert: Weizen, Wetterauer 24, Roggen, inlänb. 18.50 bis 19, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 27,50, Hafer, inlänb. 20 bis 21, Mais, gelb 20,75, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0 38,50,

Berlin

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Franksurt a.M.

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41

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103,13

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76

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7.62

7.6

0,028

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70,5

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40.5

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