Ausgabe 
22.4.1925
 
Einzelbild herunterladen

^ri( 1925 hfet.

dn b-f egen tiTV Advss'/des »ninc??. yS

vrLL c «ufsehmbtp

KLLZ SS: l beantragt Bvr- chung !nh^lrctl01 lnbclMd)ult. »gemeldet: Dem in @ie, 9 M 2er. unb der HM-Ü. : und Joftioltoilfen.

Universität

r der Lupu», £13 vuibk vom Luvusheilstätte tm baut. Durch t>ir igle cS sich bald ienöes Dedürstös nach ötm Äiiegc 1 Flügels dachte. ' durch die A>.

Dvchrn hat ber

11 Angcill gcmom- W ist so Karl, d das, stets ZO bis lmchmegrsuche vor- d Monaten Derück- Neubau wird U>. it und drei Slvä'. inischr Betrieb soll Platz sinden. 3m

^itung und Voi- ch.üche, Waschküche, richtet lvredm. Der itgenfaol und dir

Die Prlvalstation kommen ins tvxitc Nrrtvalteiwohnung hallen, sie soll lm werden, daS erste Lingen abgeben. 2n- ninchrn- md Meer- werdAtdrn Räumen

Labovalortum. die iumc untergrbracht. rirb um baä Dop u tüiti> vom feit- n und durch einen

Das Mich ge- i benutzte Gelände l zu grossen Lvn- drci abgcgrautoi n mit Männerbad. ngdeilt Jedes Mch hättet von 65 Zenti- Wasser. DaS übrige für die Kranken ein- S zum 1. Juni unter r d. 3. bczugsertig

c Dcrsuchsbal- tterbeobachtung ent- Itilc und Elationot unbesetzte Versuchs- , ihnen ein Fund- den Finder Mw ressaten ,d. d>c cn Vall'N entlaß Tummiba ions. die trogen, lsog- Vornahme auw°s n Lu'tschtchien «n®» *w

AM gea°u t*ä?s Ton? snd m> er, f erftoff Jalko» einemjemand i leer 'l>

von

^W»1* rag- oi'dl '.^s W11, ll-Lun'niit-lba' Jen o^b . -ben w - WK olle" lber ^®-V lv Z&ts gs«*

y- Hiii«11* , }üt Stilen , MS

r [ ,M

;em oder hiltutellcm

der Stabt selbst

waren

m e -

icn

unb Dielweber war

igen oes

>Tfe. als

fängnis.

dX-R>Cd

Ä rie- fclncm

!'! Berstadt. 21 Avril. Seit 37 3a&ren steht Bürgermeister Wolf unserer Gemeinde als Ortsoberhaupt vor. Gr hat nun in 2Iibetrad)t seines hohen Alters sein Amt niederge­legt. tim seine Aachfolge wetteifern zwei Vettern.

Kreis Alsfeld.

I6! Alsfeld. 21. April. 3m hohen Alter von 85 Jahren starb hier der Altveteran von 1866. 1870 71 3<tfob Kallenbach. Der

oder auherhalb. namentlich in anderen teilen Helsens, burd. Aundiunk zu übermitteln De- 'ondcrS hat man dabei Oberheflen ins Auge gefaßt. dac- die Darmstädter Theateraufführungen mitgeniestcn soll. <3inc Besprechung, die kürz­lich ux dieser Angelegenheit im Stadthaus in Darmstadt stattfand, end g'.e mit ber Feststellung, dast eine eigene Senderanlage für Darmstadt zu kostspielig fein würde. Dieser Tage fand abermals eine Besprechung in Darm stad t statt, die Bürgermeister D a u b leitete, bei der Vertreter der Obcrpostdirektion, des Lande»- thealers, der städtischen Akademie für Tonkunst sowie oerlchieker.cr Korporationen anwesend wa­ren Aus den Verhandlungen ist non allge-

~ - deS

chen. Aus der Filialgemeinde Heblos 3 Konfirmanden

Mrcie Wctzlar

X Dutenhofen. 21. Apr l. tinier

?en eine Leitung

flerocrein hatte am Sonntag in

Dereinslokal3um Adler" eine General-

(Eine Nundsunksenderanlage in Darmstadt?

(Boa unterer Darmstädter Redaktion ) Seit einiger Zeit sind in Darmstadt Bestre-

Verstorbene gehörte über 50 3obre dem Krieger­verein an, der ihm auch die Ehre des lenten Geleites gab.

Kreis Lauterbach.

0ml. Lauterbach. 21. April Am Sonntag fand i:: der seitlich geschmückten, dichtgesüllten Stadtlirche die kiesjähr gr Konfirmation»- feier statt. Die Feier nahm einen würdigen und schonen Verlauf. Ss wurden im ganzen 98 Kinder lonfirmicrt. 47 Knaben unb 51 Mäd-

Das 5euer war in einer Scheune des Ra- . - - - kurz

21 m Montag fand in Darmstadt unter dem Vorsitz von Polizeimajor F e n d e l - S a r t o r i u 5 ein Derbandstag des Hess. S chutzpoli-et - beamten-Verbau des statt, bei dem das Hess. Ministerium des Innern, mehrere auswärtige '3e- Hörden und zahlreiche hessische Ortsgruppen durch Delegierte vertreten waren. Nach den Begrützungs- ansprachen gab der Syndikus des Verbandes, Ge richtsasiesior Hilycr, einen Uebcrblid über die Tätigkeit des Verbandes, der seit Februar dieses Jahres eingetragen ist und eine eigene Monats- jchrift herausgibt. PolizeilfauoNnann -> ch m 111 wies in einem Bericht auf die schwierigen Woh­nungsverhältnisse der Schutzpolizcibearnten hin, es wurde u. a. vorgeschlagen, daß die Stabt Darmstadt Wohnungen für sie baue. In anderen etaaten feien die Wohnunasverhältnifse für die Beamten besser als in .Hessen Aus dem Kassenbericht, den Schutz- potizeisekretär Ahl erstattete, war zu erleben ban die Bilanz des Verbandes (1. Dez. 1924 bis 31. Marz 1925) mit 2094 Mark in Einnahmen und Aufgaben abschliestt. Der Voranschlag für 1925 wurde mit 10 009 Mark genehmigt. Polizeimajor Fe »del- Sartorius erstattete einen Bericht über die Frage der lebenslänglichen Anstellung ber Schutz­polizeibeamten unb empfahl eine Regelung dieser Angelegenheit wie in Preußen. Die Wahl zu den Dorstandsämtern ergab die Wiederwahl des bis­herigen Vorsitzenden. Die nächste Tagung soll nach einem Beschluß der Versammlung wieder in Darm­stadt abgehalten werden.

Aus dem AmlsverkündigungSblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt 2tr 32 vom 21. Avril enthält: Meteorolott'chr Versuchsballons, OrLsbauftatui ber Stadt Grün- berg polizeiliche Bekanntmachungen.

anfall, dem er sofort erlag. Oettinger war eine der rührigsten Persönlichkeiten für eine immer bessere Zusammenarbeit des deutschen mit dem mexikanischen Handel. Er stand im Alter von 61 3ahren. Die Freimaurerloge .Earl zum Lindenberg" feiert am 2. Mai ihr 75jähriges Bestehen.

meinem Interesse, hast bei Durchführung Planes in D a r m ft a b t ein Aufnah apparat aufg?stellt und die Schallwellen durch eine Telephonleitung zu der Sende­st ation nack F rankfurt geleitet würden. Die Postverwaltung wird bann, gepen eine be­stimmte Gebühr, stundenweise mdci 2z'~.' die zur ^Übertragung erlorderlich sind, zur fügung stellen. Die eigentliche Aufnahme in Frankfurt und die Verbreitung b$r Konzerte, Ausführung.n usw. würde dann die Frankfurter Sendegesetlschaft n b.c Hand nehmen. Von her Technischen Hochschule in Darmstadt aus nach dem Theater sind mit Ausnahmeapporaten unb einer Leitung bereits Versuche angeftellt wor­den, die ein sehr befriedigendes Ergebnis hatten.

leugneten heute wie früher hartnäckig, die Diebe zu lein, und behaupten, die Fahrräder von tin bcUmucn gelaust zu haben DaS Gericht schenkt.- jedoch dielen Angaben keinen Glauben und ver- urteilte die Genannten wegen EinbruchSdiebstahls zu je a ro ei 3abren Zuchthaus

----- »ttn

Gerichtssaal.

(*in Todesurteil in Marburg

|| Marburg. 21. April, tintcr gewal- tigern Andrang deo Pultikume beschäftigte sich deute unter dem Vorsitze des Landgerichts- 'irektors Krenzren das Schwurgericht mit der grauenvollen M o r b t a t, die sich am 20. März o 3. auf dem Wege zwischen Mühl- t-ach und Etlingshaulen im Jtreik Homberg am Maldrante au* bem sog Pommer ereignete Dort überfiel der 22iährige HusSmonleur Fritz B r v f i u S au-. Franken berg den 27 Jahre alten aus Hersfeld stammenden Landbriesträger A b a m Schmidt und schlug ihn mit einem dicken KirschenInüppci binterrüd» nieder. Dann nahm er ein grobes Küchcnmefser unb stach blindlings auf den am Boden liegenden, laut schreienben Mann ein Als dieser sich nicht mehr wehren lonnte. nahm er ihm die tibi unb die Brieftasche ab und verschwand im Walde. Als erster am Tatort erschien damals ein Mehger namens Bu­do lf aus Remsfeld, ber von weitem den Vor' gang beobachtet hatte. ($r fand den entsetzlich zugerichteten Brtesträger tn seinem Blute liegend und eilte sofort nach SllingShausen zurück, wo er die 'Behörden in Kenntnis fehle Von Rad- fabrem unb einem Auto verfolgt, tonnte bei Mordet noch an demselben Tage in Ludwigseek feftgennmmen werden. ®r war 15 Kilometer ge­laufen und dann im Walde erschöpft nieder- gesunken. Der Angeklagte ist ein schon mehrfach vorbestraiter Mensch. Er besuchte tn Frankenberg die Schule, wurde Gelegenheitsarbeiter unb spä- ter HilfSbriefträger. Als solcher beging er fchwere tinterschlagungen. Don 1919 biS 1922 war et als siektrizitätSarbeiter in Kastel beschäftigt Bald wurde er wieder wegen verschiedener 'Dieb­stähle bestraft, z B auch in Hameln und Bingen. Besonders betätigte et sich als Blihableiterdieb. Dann kam er in die HerSfelder Gegend, verlobte sich dort und wollte heiraten. Allem Anschein nach wollte er sich dazu Geld verschaffen, unb so beschlost er. den ihm bekannten Landbrief träge' zu ermorden. Schon am 16. März stand er mit einem Küchenmester am Waldranbe auf dem fog. Pommer bei Ellingshausen Am 20. März lubrte er die schauerliche Tat auS. 3n Hersfeld batte ei einen Zettel bei seiner Braut gelassen bah er nach Kassel sei. Die gertchtSärztliche tintersuchung ergab, dasi der Mörder den LanQ- briefträger ganz fürchterlich zugerichtet halte. Die Beute war gering, denn auf)er ber tihr hatte Schmidt nur 32 AN. bei sich. Aach Demehmung einer An'ahl Zeugen und der Sachverstänbrgei. des Kreisarztes Med.-AateS Dr. Stieger aus Fritzlar, der die Derlehungen schilderte, und des Geh. Med.-Aates Prof. Dr. Hildebrand aus Marburg, der den Angeklagten al» geistig nor­malen Menschen bezeichnete, wurde Brvsius zum Tode und zu dauerndem Verlust der Ehrenrechte verurteilt Er nahm da» Urteil gefaxt aus

Der Brand von Babenhausen vor dem Schwurgericht.

Darmstadt 21. Apnl. Dor dem hie­sigen Schwurgericht hatten sich der Bäcker unb Tagelöhner Alois Dielweber aus Siegenburg (Bayern) und die Witwe des Wilh Aademer II. auS Heigenbrücken, beide zuletzt in Babenhausen wohnhaft, wegen Brandstif­tung zu beranttoDrten. Der Angeklagte Diel- weber rst ein übel beleumundeter Mensch, bei vielfach mit den Strafgesetzen in Konflikt geraten ist und zur Zeit eine Zuchthausstrafe wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verbützt. Mit der Frau Aademer- lebte er in wilder Ehe. bereu Ehemann ein gelähmte r. geistes­schwacher Kriegsbeschädigte r. war einer Heirat im Wege DaS Paar fahle daher den Plan, da» Haus deS Aademer zu versichern und es dann anzuzünden, dabei sollte ber Ehemann umkommen: später wollte das Paar nach Bayern übersiedeln. Tatsächlich ist lm Frühjahr des vergangenen 3ahre« die Ver­sicherung des Anwesens von 4000 Mk. auf 7000 Ma'k erhöht worden und im August ereignete sich in Babenhausen ein groher Brand, der über 20 Gebäude einäscherte. Wohnhäuser, Stal­lungen und Scheuern und noch eine Aeihe wei­terer Häuser stark in Mitleidenschatt zog. Droher Wassermangel hatte die Löscharbeiten behindert und beinahe wäre das Brandunglück noch viel gröber geworden.

Bei der Besprechung kam wieder zum Aus­druck, dah die Strahenbahnlettungen tn Darm­stadt störend auf den Aundsunk einwirken, so dah zeitweilig ein Hören unmöglich ist. Don sachkundiger Seite wurde dargetan, dah c8 bl» jetzt noch keine einwandfrei wirkende Dorrich- tung n gibt, um diese Störungen zu beseitigen, Versuche dazu sollen aber fortgesetzt werden.

Ein Dertreter der Frankfurter Sendegefell- fchast verbreitete fich eingehend über die tech­nische Seite der Frage. Aus der Bühne des Theaters oder tn deren Aähe werden die Auf­nahmeapparate angebracht: zunächst käme nur das Drohe Haus des Theaters für die tieber- tragungen durch den Aundfunk in Betracht, viel­leicht auch noch e:.n besonderer kleinerer Auf­nahmeraum für andere Darbietungen.

Die Thraterlritung in Darmstadt steht der Aundsunlübertragung selbstverständlich wohl­wollend gegenüber: es ist aber die Frage, ob dre Frankfurter Oper nicht ältere Rechte bei der Sendegesellschaft geltend macht und die Zulassung der Dai-n'städter Darbietungen erschwert. Auch besteht noch keine Klarheit darüber, wie sich die Künfllerschast zu der Angelegenheit^ stellt denn nach einer Entscheidung des Bühnenfchieds- gerichtes sind Künstler nicht verpflichtet. beiAund- sunkaufnahmen mitzuwirken. 3ed.nfallS werden die Künstler einen prozentualen Anteil am Ge­winn verlangen. Aach den Erfahrungen deS Frank­furter Opernhauses wird durch dir Verbreitung der Aufführungen mit Aundsunk der Theater­besuch nicht geschädigt: man will im Gegenteil sogar eine Besfrrung festgestellt haben

Der wesentlichste Punkt der ganzen Be­sprechung. der mehrfach berührt wurde, ist die Kostenfrage. Hiervon wird eS abhängen, ob die oben mitgeteilten Wünsche und Bestrebungen sich verwirklichen 1 affen. Die Sendegesellschaft foll daher zunächst einmal eine Kostenaufstellung machen, dann will die Darmstädter Stadtver­waltung die finanzielle Seite der Angelegenheit eingehend prüfen.

Schöffengericht Giehen.

* Giehen, 20. April. Der Stadtsekretär W aus A ist angeklagt, in der Zeit von Oktober bis Dezember 1924 fortgesetzt als Beamter (Sel­ber. die er in amtlicher Eigenschaft empfangen und in Gewahrsam hatte, untersch'agcm und diese tinterschlaguna durch unricht ge Einträge in die Bücher verschleiert zu haben. Es handelte Tic) um Gelder, die für eleltrifchen Stromverbrauch eingenommen und ar die Stadtkasfe abjuliefern waren. W. ist geständig mehrere hundert Mari im Laufe Öre" er Monate sich angeeignet zu haben, um dringende Schulden zu begleichen. Er wurde mit sechs Monaten Gefängnis bestraft.

Wegen tirkundenfällchung stand ber ©e- meineerechner W. von H. vor Gericht. Er hatte im Oktober 1922 einen Betrag von 5702 Mk. vereinnahmt, mit dem Auftrag, ihn auf der Sparkasse anzulegen, ihn aber im 3ntereffe der Gemeindekasie behalten. Als er im 3obre 1924 Rechnung stellte, trug er die 5702 Mk. in Aus­gabe an die Sparkasse ein, obgleich sie nicht dort­hin gelangt waren. Wegen Falschbeurlundung wurde auf eine Geldstrafe von 60 M erkannt.

Aus ber Halt vorgeführt wirv der land- wirtichaftliche Arbeiter Adam Schl, aus Hof. Gr hatte 'ich während seines Aufenthaltes in Ockstadt verschiedentlich T3rtrügccclcn -ufHulden kommen lassen, indem cr I ch in Läden und Wirt- 'chasten Kleidungsstücke. i,igaretten unb Getränke unter salfchen Vorspiegelungen verfchasstc: m einem Fall versuchte er auch durch einen angcb- lid, Drn seinem Vater, in Wirllichkeit von thm lewst versastten Driei Kredit zu erhalten. 3n SchMalheim ettwrndete er einem Gärtner ein Wetter unb behielt c.*t : ®ant I den cn Fuhr­mann verloren hatte. Wegen Betrugs, Diebstahls und tirlu- enfättchur.g erhielt cr insgesamt 12 Bodjen Gefängnis: vier Wochen tintcr- suchungshast würben angerechnel

Zwei schwere 3ungen find der Arbeit^ Aud. G aus Defäll sowie der Sattler Erich L. aus Danzig, die zur Zeit längere Zuchlhausstra'en verbästea Cr .it ihnen zur Last gelegt, -u Aieder- Wöllstadt in ber Aacht -um 16. Mac 1924< e Maurermeister zwei Fahrrädcw. zwölf HAner und einen Hahn gestohlen zu haoen. Die Fahr- räder wurden später bei ihnen gefunden. U'.c

bung.n im Gang- die Darmstädter össentllchen Daroie:ungen von künstlerischc Interesse dem Publitun, in

bemer ausgebrochen vorher dort gesehen worden. Da» Gericht war bei ber Feststellung der Täterschaft ganz auf Indizien angewiesen: jedoch durch zahlreiche tim- flänbc wurde der Beweis erbracht. So entfuhr Frau Aademer. wie ein Zeuge eidlich bt* funbete die AeuherungGott sei Dank, dah es brenntI' Auch Dielweber hatte mehrere Tage vor dem Brande Aeuherungen fallen latten, die daraus lyinbeutcten Der gelähmte Ehemann Aademer konnte gereitet wer- den. ist aber einige Wochen später feinem Cciben erlegen. Die Aussagen der beiden Beschuldigten waren voller Widersprüche, und ein Alibibeweis Diclwebers mißlang völlig, ebenso ein Versuch beider, dem Sohn der Frau Aademer die Brand stistung zuzuschieben. Der Staatsanwalt bcan- tranlc gegen V.elweber, unter Einbeziehung der Zuchthausstrafe, die et wegen de» Sittlichkeits- vetr rechen rerbüht, 11 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust und gegen Frau Aademer 6 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust Der Vorsitzende des Schwurgerichts wie» daraus bin, dah für Frau Aademer viGleicht nur Bei­hilfe bei der Brandstiftung in Betracht kommt und Aichtanzeigen eines geplanten Derbrechens bei einer Behörde Dos tirteil lautet gegen Dielweber auf eine Gesamtstrafe von sieben Jahren Zuchthaus und gegen Fran Äal­berner wegen eine» Vergehen- gegen § 139 des Strafgesetzbuchs (Aichtanzeigen einte ge­planten Verbrechens) auf zwei Jahre Ge-

versammlung anberaum t. die sich eines gute t Besuches erfreute. Sehr zu begrüßen war die rege Beteiligung der älteren Mitglieder Es wurde beschlossen, an der im Sommer ftattfinben- ben 50jährigen Jubiläumsfeier un­seres Aachbarkriegerverelns Münchholz­hausen teilzunehmen. Ferner wurde dem Vor­stand die Anschassung von neuen Vereins- abzeichen übertragen. E'm Anttag auf mehr­maliges Abhalten von DereinSschiesien an einzelnen Sonntagen im Jahr wurde <urüd- ieftdlt, da es noch an einem geeigneten Platz ,ierzu fehlt. Im Anschlust an diese Der- ammlung sprach in einem äußerst lehrreichen

Vortrag Landw Winterschuldi-.ektor ti 11 r i d>- Wetzlar über das Thema ..Die vermehre unb verbessere ich meine lanbwirtschastlichen Futter­erträge?" Auf Grund langjähriger praktischer Ersahrungen und Beispiele erläuterte der Aedner in seinen Ausführungen die richtige Düngung unb Bearbeitung des Bodens. Besonderen Wert legte er auf die Beschaffung von nur einwand­freiem Saatgut unb dellen vorschrif Smästige Be­handlung. Aach dem Vortrag hielt eine rege Aus­sprache über ihrerseits gemachte Erfahrungen die Teilnehmer noch längere Zeit beisammen

Hessen-Nassau.

les zu verhindern. _ ,, . .

)( Ortenberg. 21. Aprll. ^ci mm abenb icanftaltctc der hcellge Ortsausschust des Ae i chsblocks eine rffenllich: Ku ndge für Hindenburg. Die Ansprache hatte der gerade in seinem Heimatstädtchen auf Urlaub tocilenbe Pfarre- Lenz-MörS übernommen. In b geistertei und begeisternden Ausführungen und e n mit weitschallender Stimme, so dast btc vtelen, « Die brausten vor den Türen und auf der Strane , -------- «h

Honten cb?nfall3 je "es Wort vernehmen konnten. Metropol ein Festabend ftatt-^ zeigte der Aedner in überzeugender Werse, wie

em Deutscher und Evangelischer bet der TSgUNg des He^ifcreN VcyUtz Aeichspräsi^entenwahl keinem anderen feine voN^eibeamtSN-VerbandeS. Stimme geben könne als unserem verehrten Vater | V» Hindenburg. Der Aedner hatte im vorrgen Jahre Gelegenheit. Hindenburg selbst zu sprechen und konnte berichten, wieviel Verständnis dreier gwhe Mann allen brennenderr Fragen unserer Zeit, besonders auch der sozialen Frage entgegen- bringe, und wie gerade er m der Lage fei. btc wahre Volksgemeinschaft ^fordern, nach der fich alle sehnen. Die Ausführungen oes AednerS sanden um so grösteres Interesse, als sie aus eigenen Erlebnissen und Erfahrungen rm Ah ci n 1 a n d und 3 n d u st r i e g e bre t dre un­geheuren Gefahren aufzeigten, die uns von uttra- mentaner Seite, Der der frühere Aerchskanzler und jetzige Kandidat deS sogenannten Volk«- blodi? Marr nahestehe, drohen und die sich tn Lern einen Wort ^Aeichskonkordat Zu­sammenfallen lassen. Der Kanrpf gelte nicht bem religiösen Katholizismus, mit dem uns Evan­gelische vieles verbinde, wohl aber dem polt- tischen Katholizismus, wie er sich in Marx und weiten Kreisen des Zentrums verkörpere und der viel reaktionärer sei als die sogenanitte Reaktion. Aeicher Beifall lohnte die aus echt evangelisch-deutschem Harzen kommenden 2tus- fübrungen und viele gingen heim mit dem Ge­lübde, als evangelische und deutsche Christen am Sonntag Hindenburg ihre Stimme zu geben.

Hautabtchürsungei. crgeirdwelche Verletzungen öa* vonzutragen. Das Kcnd war in einem Kinder» stühlchen an» offene Fenster gestellt worden, und wurde vom Vater deauffichtigt. Als dieser das Zimmer auf einen Augenblick verlieh, um ettoa^ zu holen, benutzte da» Kind die Minute, kletterte auf die Fensterbank, von wo es in die immerhin beträchltichc T efc stürzte, wunderbarer Welle ohne sich ernstlich zu verletzen.

!* 1 Trohe, 21 April. Die einzige Glocke unserer Gemeinde, die Schulglocke, mutzte wegen eines Sprunges in die Glock eng iefjerei Vinker nach Sinn geschickt werden

. Grünberg. 21. Aprll. Sin Gang durch unsere Fluren zeigt, dah die Wintersaat einen recht guten Stand aufweist. Ebenso kann man mit dem Wachstum der So mmer- faat and dem Fortkommen des Klees und der Wiesengräser sehr zufrieden sein. Der Ansatz der F r ü h o b st b ä u m e ist reichlich.

KreiS Aricdverg.

er. Friedberg. 22. April Wie wir schon früher berichteten, wurde der hiesige Seminar- lehret- Dr. Leuchtgens, der gleichzeitig Dri- gcorönetcr der Stadt Friedberg und Landtags- abgcordnet. i- sBauernband) ist. vor einiger Zeit an die Aealfchule nach Groh-timstadt versetzt. Dah diese Versetzung eine Mahreaeluckg des Betreffenden wegen seiner scharfen Opposition S st ellung gegen die Re­gierung und besonders wegen seiner gegen die Finanzwirtschaft des Staate» gerich­teten BroschüreWie stehen wir in Hessen?" tcbcuiete. war selbstverständlich. Dr. LeuchtgenS hat sich deshalb auch geweigert, die ihm üoertra- genc Stelle anzutreten, woraus ihm von der Aegierung mit Sperrung seines G e- haltes gedroht und ihm gleichzeitig nabe» gelegt wurde um seine Versetzung in den Auhe- stand nachzuiuchrn. Diesem Winke ist Dr. Leucht- gen» auch nachgekommen und die Versetzung in den Auhestand ift ihm umgehend erteilt worden. Dr. Lcuchtgens. der früher schon im kommunalen und politischen Leben eine hervorragende Rolle

gespielt hat. wird sich nunmehr wohl ganz dieser js Marburg. 21. April. Die Leiche des Tätigkeit widmen, um so mehr, als er noch im bei dem tinglüd auf der Weser umgekommenen

rüstigsten Mannesalter steht. Oberschühen Küchler von hier wurde heute

, mit militärischen Ehren unter großer Betrtliaung

AUi'i« kudlttgcn. ber Bevölkerung der heimatlichen Erde Uber-

Büdingen, 21. Llpril. Der evang el. geben. Stadtbaurat Hilliner in Eöth en Kirchenvorstand Büdingen verossenllicht I wurde zum besoldeten Stadtbaurat in folgendes Kundgebung zur Wahlagi- Marburg gewählt.

tation des evangel. Pfarrers Kor- spd. Frankfurt a. M.. 21. 2prrb Der teil. Wir fühlen uns durch unser evangelisches I Ehrenpräsident der Deutsch-mexikanischen ®CiCll- Gewissen getlieben, im Aamen aller ernsten evan- I schäft und ehemalige Generalkonsul Mexllos, gelischon Ehrrsten unserer Gemeinde öffentlich das Grostkaufmann Adolf Oettinger aus A ü r n- tiefe Bedauern und die gerechte Empörung berg, erlitt am Montag nachmittag beim Bc- darüber auszusprecherr, dah am 17. Aprll hier I treten deS Messegeländes einen S<b lag- in einer Volksversammlung ein evangelischer Pfarrer unserer Lmrdeskirche eine Rede hielt, durch die er in dieser Zelt drr neuen Gegen­reformation die Wahl deS F-ührer» der Zen­trumspartei zum Präsidenten des zu zwei Dritt­teilen evangelischen Deutschen Reiches empfahl. Wll wissen unS frei von tinduldsamleit gegen

unsere katholischen Mitchristen und Volksgenossen. , . .

Aber es ist heilige Pflicht aller Evangelrschen. Der dritte Messetag rNFraNksUrt. ernst und entschieden Stellung zu nahmen gegen ^IpriL Das ®e»

?* ; lrmmenUn^bU^ schaft7ält sich in mäh.gen Grenzen. Än. waren die

seren evangelllchen Giai.^ ^ Umsätze in Schuhwaren, in Tabak. Nahrung«.

Mibrongen ^r sind miitdn und in Konsektionsu.arcn «ei Hauswirt.

-5 sich die Mit- schafllichen Arllkcln ging der Umsatz nicht über dos

gebonglcit eva^llch^^rchr srch dte Mi - ^elmah hinaus. Sehr geringes Geschäft hat gsicdschast tn den verseh.ebenen p ifch-. qlinngClvcrbt opiclroarcn werden wohl bc«

Urist darf n-emals durch seme polttrs^ ^ sch^i und bewundert' ober wenig gekauft. Auch te cn bcretnigen E, Aber ein.^^n Es die Buchmesse kommt bisher nicht aus ihre Stoffen, tatiaung ferne Ktrche \nnba. n unö f^dbitgem Es ^lle herrschte gleichfalls in der Nadiohallc. Wenn droht hier dre Defahr des A^^ratsam g^ nid)t ollc Mchcu trugen, ha, das Radiofieber fei« "en Höhepunkt überschritten. Für Möbel hie» das evangelischen Pfarrer abci, der auf potttts^n ' / v v j Lederwarcn. 9m allgemeinen

(Bebict einen so wichtigen wirkt die wirtschaftliche Lage doch recht nieder,

muh man crwarten^dah er veracht u^m. bnj(fcntl Sehr zahlreich fanden sich Montag und untetldht, für dre CMangt feiner . cmju Dienstag Ausländer auf der Messe ein. besonders reten. Es ist em trauriges ^erer deut Oesterreicher und Italiener. Berhaltnicmätzig stark

schcn Derwircun^ _bab ^tn evangelisch r Planer QU(f) ber Balkan vertreten. In geringerer Au- aus pvtttisck)en ©vünben sich da^u hfl nI)( pnl) Qnbicr, Amerikaner und rtmac Chinesen

Gegenteil von dem .zu tun. waf ^m ?ett^g. Dao Hauptinteresse aller Aurtänder lenkte

AmtSP'licht sein mu )te. Die allgemeine technischen Messe zu. Italien

rustung rst uns von vielen Seiten-so ott aus üidc landwirtichasil.ch. Maschinen, nach

gesprochen worden, datz wrr üicncugtjino. me A0Uanö, Bulgarien und Belgien man»

CWt «in«. Kn Sp^olnwfdnn.n. D?« .uKn.

'U tun haben um eine von fm l Jt cU in Aufkäufe wären nach den Aussagen der ftnu-

spttrerende vositrsche Fu^rrmg deS b utschen Dol | reicher ausgefallen, wenn die hohen Zölle

nicht hindernd im Wege ständen. Rund 200 Aus- länber sind aber auch als Aussteller erschienen, 'bunal hauptsächlich aus der Textilbranche unb der Ab- iattc der teilung für Lebensmittel Die Oesterreicher stellten verwiegend Kunstgegenständc, die Hollander und Iralicner Leber.«mittel, die Ungarn Handarbeiten, ' r Engländer Schuhputzmittel und ein Chinese allerlei Lacksachen aus. Zir Ehren der anwesenden Vertreter des Auslandes sand im Hotel Monopol-