Ausgabe 
22.1.1925
 
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adt und Land.

iehen, den 22. Januar 1925.

?be Langeweile!

m in der Arbeit ist, sehnt men Mer hat man diese Ache, kann lange ertragen und hat sofoit r das bestreitet, wohnt entixta itVj einsam auf dem Lande. cv idere Äewen haben In bei chöü ju tonen, bic von Gange« >g! inerten unb gar nicfrl muftn in- einmal eine Unterbrechung

Mich mal so auigeiaiien. alt Laz desvndrrs angestrengt gc nb mich am Abend mir seldtz e ZaS geht anfangs bei einet in Man "sieht den Ringeln nach Sicht verichtveben. laßt seine Sr- n ziehen und gibt sich de-n W 'nun merkt man aber, MD diele» iq" c-irb. Arrvös sängt man an. it oder mit den Angern auf fez ommeln. beistt sich au! dte At«p hon vergnügt einem neuen Plant r«

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tcr-ung anzucegcn und die Ansamm- Sparkapital zu fördern geeignet sind,

Kloster Amsburg, den 22. Januar 1925.

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werden hiermit aufmerksam gemacht auf den

ein- u. zwetsvänntn gesahren,zu verkauf.

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Louis Bauer

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Naturheilverein

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In Auftrag: «x ft. göret), Gr. Stemweg 5.

Kein Husten mehr!

Dr.BuI'Aiefibl. FaKhelboiiig Wkt Vonder

C.Karo,Central-Drogerie, Schalstraße

Die Beerdigung findet Samstag, den 24. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, auf dem Arnsburger Friedhof statt.

lung von volle Anerkennung entgegen.

Freitag, 23. Januar, abends 6u. 8 Uhr» int Palast - Lichtspielhaus, Kirchenplatz.

Astorla-Llc htspiele, Seltersweg

Heute bis einschließlich Sonntag:

Boulevard-Blut IV. Teil

Dazu:

Fern Andra inDer rote Reiter v Akte.

Gestern nachmittag 21/, Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Ernst Thörner, Gastwirt im 53. Lebensjahre.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Marie Thörner geb. Melchior und Tochter.

Todes-Anzeige.

Gestern morgen 9x/a Uhr verschied nach kurzer schwerer Krankheit unsere liebe Tochter,Schwester und Schwägerin Elise Rethwisch im Alter von 24 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Carl Rethwisch.

Gießen (Buddestr. 7), 22. Januar 1925. Die Beerdigung findet Freitag, nach- 730D mittags 3 Uhr, statt.

Ae<f, tec sie ong-hnr. anv wenn fle an Anem Achen toten Punkt angelangt sind, ohne ihn überwinden zu tonnen, kriechen ftc sogar Sonntag abend« um 3 Uhr ins Bett, weil ihnen hier nichts geboic.i * wird, tote etwa in Erfurt oder Kalle oder DerÜn oder sonst so einer Stadt des vollen Lebensgenusses.

lieber all gähitt es, überall finden diese guten Leutchen Schicksalsgenossen, Leute, die auch ntcht foiflen, waS sie mit sich tun sollen.

Wie wenig Menschen haben auf ihren tag- sichen Spaziergängen Zeit und Andacht für die Statur übrig; meistens .machen sie sich nur Be- toegung; sie laufen, als wenn sie die Kilometer bezahlt bekämen, und sind froh, bald wieder nach Haufe zu kommen. Die Langeweile treibt ne hinaus und auch wieder zurück, sie spiegelt ihnen etwas vor. was gar nicht vorhanden ist. 2»e zwingt sie in immer neue Plane hinein nur damll sie sich nicht mit sich selbst beschäftigen U1U^5o HMlos sind die meisten von uns Zeit- aenosfen, nur verhältnismäßig wemge machen eine Ausnahme. Dm Glück nur, daß 08 die meisten nicht inerten! **

Verbot von allgemeinen Lparprämienverlosuogen in Preußen.

< Wie unS mitgeteilt wird, hat das preu- bische Finanzministsrium folgende allgemein inter» cf|tererbe Sntscheiduna getroffen:

Zn dem an sich berechtigten Bestreben, den Kreis der Sparer zu erweitern und eine erhöhte Spartätigkeit anzuregen, sind in letzter Zeit Spar- taffen und mit ihnen in Verbindung stehende öffentliche Verbände dazu übergegangen, allgr- mcinc Sparkassenverlosungen zu ver­anstalten, bei denen Gewinne für solche Sparer ausgesetzt werden, die eine bestimmte Mindest- summe auf Sparkonto hatten und diese Summe bis zu einem bestimmten Termin aus eine ge­wisse Höhe brachten. Ob diese Art der Aus­spielung und ähnliche Verlosungen oder Ver­teilung von Geldprämien als öffentliche Geldlotterien im Sinne des $ 286 StGB, anzusehen sind und deshalb der in Preuße durch den Minister für Volk-Wohlfahrt zu erteilenden Genehmigung bedürfen, ist eine nur von Fall ßu Kitt zu entscheidende Frage.

Ihre Beantwortung wird im wesentlichen da­von abhängen, ob dem verlosten oder ticrteUtem Gewinne irgend eine unmittelbare oder mittel­bare Leistung der Teilnehmer an der Aus­spielung gegenüberstehl, und ob diese Leistung alsbestimmter Geldeinsatz" angesprochen werden kann. Hiernach würde schon hei der Zweifel­haftigkeit der Frage für die Sparkassen als öffentliche Wohlfahrtsanstalten regelmäßig die Rotwendigkeit zur Einholung einer formellen G e- nehmigung gegeben sein.

Aber auch in sachlicher Hinsicht erscheinen derartige öparprämiemDerlosungen recht be­denklich, selbst wenn durch dir Art und Höhe der Prämien, sowie durch die Form ihrer Der- icitung bis zu einem gewissen Grade Vorsorge dafür getroffen ist. daß mit der gewollten For­derung des Sparbetriebs in der- Bevölkerung nicht auch eine solche des Sp iel b e t ri eb S Hand in Hand geht, geschweige denn dieser vor- zugsweise angeregt wird. Schon allein der ülm- stand. daß die fraglichen Veranstaltungen nicht bloß des Sparkasienwesens, sondern bei ver­allgemeinerter Anregung auch darüber hinaus die mannigfaltigsten Aussichten unliebsamen Wett­bewerbs eröffnen, spricht gegen ihre Zulassung. Gs besteht die Gefahr einer gewissen Beinträchti- gung deS Ansehens der öffentlichen Sparkasien, wenn sie mit ihrem Geschäftsbetriebe in Be­strebungen hineinaezogen werden, die ursprüng­lich außerhalb ihrer gemeinnützigen Aufgaben liegen und mit diesen feinen sachlichen Zusam­menhang haben.

Der preustif che Mrnister hat sich aus den angegebenen Gründen veranlaßt ge ü'sit, den öffentlichen und den unter Staatsaufsicht stehenden Spar taffen bic Veranstaltung von allgemeinen Spar p r ä m i e n Verlosungen zu unter­sagen Dagegen bringt er Bestrebungen und Mahnahmen, die aus anderem Wege und mit anderen geeigneteren Mitteln den Sparbetrieb in der Bevölkerung anzuregcn und die Ansainm-

Wit Recht bemerkt das .WiN-elmspavener Sxxge* blatt hierzu:Dieser Fall gibt Veranlassung, die Geschäftsleute darauf hinzuweis«, daß aus­wärtigen Rellameunternehmungan gegenüber fielt Vorsicht am Platze ist: Ni* Geld ist direkt fort geworfen, dlnc Reklame in den Zeitungen dchp gen wird stets von Srfolg fein.

t La« diesjährige Kirche ngesckng- vereinsfest des Dekanats Diehen. 3m Gasthof Hindenburg hierfelbst tagten gestern unter dem Vorsitz von Pfarrer S taub ach- Watzenborn die Vorsitzenden und Leiter der Kirchengesangvereine des evang. Dekanats Gic- hen, um die Abhaltung des diesjährigen Ätr- chengesangvereinsfeftes zu besprechen, das am Sonntag vor Pfingsten, dem 2 4 Mai in Beuern ftattftnben soll. C?6 werden alle DekanatSvereine sowie ein Kinderchor von Beuern und der Frauenchor Wieseck mitwirken Die Rachversammlung, in welcher jeder Verein zwei selbstgewählte Lieder Vorträgen wird, findet im Freien statt

* Personalien. Ernannt wurden Der Kanzleigehilfe Alois Winkler zum Kanzlisten bei dem Amtsgericht Friedderg die Zustizinfpel toten Georg Brücher-- ^strichstein, Kart 6* m iich- Reichelsheim. Karl Heutze n roder Grünberg, Johann Friedrich Ho rr - Alsfeld. Pc ter Kreit Bad-Rauheim zu geschästsleitenden Zustizinspeitoren bei den dortigen Amtsgerichten den Seminarlehrer an dem Lehrerseminar zu Alzey Karl Bentz zum Studienrat an der Au gustinerschule (Gyinnasium und Oberrealschule) zu Friedberg, der Lehranitsafpirant Robert Hahn aus PfedderSheim Aum Studienrat an dem Leh rerfeminav zu Friedberg 3n den Ruhestand treten mit dem Ablauf deS 31 Januar aus Grund Des Altersgrenzengesetzes, der Präsident he-. Landgerichts der Provinz Rheinhessen Dr. Hein rich Rees in Mainz, die Landgerichtsdireltoren Geheime Zustizräte August Halt em er und Georg Kolb, beide in Mainz, der Landgerichts direktor Franz R u h in Mainz, der Landgericht» rat Geheime Iustizrat Dr. 'Franz Boge^l in Mainz. Ernannt wurden ferner am 15. 3an der Lehrer Otto Muth zu Unter-Seiberte.irod Kreis Schotten, zum Lehrer an der Volksschule zu Wallenrod. Kreis Lauterbach, der Kanzleigehils Karl Döring zu (Sieben zum Polizeiassi ftenten mit Wirtrmg vom 1. Januar 1925.

v Personalie bei der Post Post Praktikant Alfred Langohr aus Wieseck wurde als Postselretär planmahig angeftÄlt.

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: Och fen 5, Färsen und Kühe 6, Kälber 1145, Schafe 765, Schweine 949.

Schöffengericht.

" Gießen. 19. Jan. Ende Rovember vor. Jahres wurde in daS Kaufhaus der Gebrüder Bücking in Alsfeld eingebrochen. Es touritef Anzüge, Mäntel und Hemden gestohlen. Bon den Tätern fehlte zunächst jede Spur: den ein­gehenden Vachforschungen gelang es nach länge rer Zeit, sie zu ermitteln und zu verhaften Heute hatten sich der Friseur Hermann Schwa derer, her Koch Rudolf Herbert und bt Kaufmann Gustav Ritz wegen gemeinschaftlichen schweren Liebstahls. Schwaderer und Herbert im wiederholten Rückfall, zu verantworten. Schwa derer war geständig, trollte aber nicht mehr an geben können, ob der neben ihm sitzende Rif der Mann sei, der den Diebstahl mit ihm aus geführt habe. Es ergab sich, dah Herbert, der gelegentlich eines Gefangenentransportes bic Möglichkeit. Schwaderer in unbewachten Augen blicken zu bearbeiten, nicht ungenutzt gelassen hatte: zudem wurde er von Ritz mit Bestimmt beit als der Genosse SchwadererS bezeichnet Ritz will nur von dem Plan der Beiden ge wustt, sich an der Ausführung aber nicht be teiligt haben: bei vorsichtigster Bewertung aller Umftänöe ergab es sich aber mit 'Bestimmtheit dah er zum mindesten Schwaderer auf die Ge legenheit zum Einbruch in das Kaufhaus' fing aufmerksam gemacht hatte. Wegen 'Bei Hilfe zum schweren Diebstahl wurde er, untci Berücksichtigung einer Vorbestrasuiig wegen Liebstahls, zu sechs Monaten Gefäng­nis verurteilt: die beiden Haupttater erhielten je zwei Jahre Gefängnis.

Die Erhevung der.^ausziusfteuer in Preußen.

Der ..Deutsche Handels dum st" veröffentlicht folgenden Erlaß, den der ReichSfinanzmi- nister über die Art der Erhebung der Hauszinssteuer herausgegeben hat:

Ich nehme Deianlaffung. den Donitzenden der Grundsteuer- und Gcundsteuerberufungsaus- schüfse erneut zur Pflicht zu machen, bei der Durchführung der Preu st. Steuernotver- o r dn u n g c n auf besonder? bedürftige Per tonen durch Stundung, Herabsetzung und Erlast der Hauszinssteuer im Rahinen der bestehenden Vorschriften besondere Rücksicht zu nehmen.

Den Besitzern kleiner Eigenheime, welche die Hauszinssteuer nicht auf die Mieter aawälzen können, wird in der Regel durch Ermästigung der Steuer gemäst § 2 Abs. 2a und 3 gebolf.n werden können. Zur Klärung dahingehender An­träge ist den Antragstellern jede tunliche Hilfe zu gewähren, nötigenfalls hat die Prüfung, ob die Voraussetzungen für die Steuerminderungen gegeben find, von Amts wegen zu erfolgen.

Sozialrentnern. Klcinrentnern. Kriegsbe­schädigten, Kriegshinterbliebenen und SrwerbS- lofen, die nicht in der Lage sind, die volle gesetzliche Miete zu zahlen, ist auf dem durch meine Rdvf. v. 28. 7. 1924 - K D. 2, 2956 - gewiesenen Dege dadurch zu helfen, dah dem Hauseigentümer die auf vermietete Räume ent­fallenden Anteilbeträge an HauszinSsteuer ge­stundet werden. Die Stundung wird bei gleich- bleibenden Verhältnissen der Mieter später zur Riederschlagung führen. Wenn sich die Haus­eigentümer als Steuerschuldner im Hinzelfalle weigern sollten, einen Stundungsantrag zu stellen und den genannten Personen die Miete in Höhe des gestundeten Betrages zu erlassen, fo wird durch die Behörde (Steuer- oder Fürsorgebe­hörde) auf sie entsprechend einzuwirken fein. Wenn andererseits, wie das in einzelnen Fällen geschehen fein soll, gewisse Mietergruppen von ihren Organisationen verpflichtet werden, einen Dell der gesetzlichen Miete ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des einzelnen dem Vermieter vorzuenthalten, so dah biefer mit der Steuerzahlung in Verzug gerat, kann natürlich eine entsprechende Stundung dem Ge­bäudeeigentümer nur so lange gewährt werden, bis er die restlichen Mietbeträge einzuklagen in der Lage ist. ,

3n besonderen Rotfällen wird auch den In­habern von sogenannten Fremdenheimen in den Bade- und Kurorten durch Stundung, gegebenen­falls durch spätere Riederschlaqung der während der saisonlosen Zeit fälligen Steuern oder eines Teils derselben entgegengekommen werden müssen.

Bornotizen.

Lageskalender für Donners- tag. Stadttheater: 83/< U&r9er Meisterboxer". Siebener Theologengesellschaft'. 8'^ älhr Vor­trag Hörsaal 44 der Universität. Dichterabend Else Speckhardt 8l/< Uhr Singsaal der Ober­realschule. - D. H. C.: 8/< Uhr Lichtbilder- Vortrag im Physika!. Institut. Radfahrer- Verein 1885 : 81/2 UhrHessischer Hof" auher- ordentliche Generalversammlung. Lichtspiel­haus. Bahnhofstrahe: Harald Llotch. Astvria- Lichtspiele:Boulevard-Blut".

Vom Konzertverein wird uns ge­schrieben: Das nächste Konzert vom Sonntag, dem 25. Januar, bedeutet eine Reuheit für Gie­ßen. An dem Konzert des Bläser-Quin­tetts des Hessischen Landestheaters in Darm st adt wirken als hervorragende Ver­treter ihres Instrumentes die Herren Kammer­musiker: M. DeiSler (Flöte). E. Schäfer (Oboe), F. Heynau (Klarinette), A. Baud lHorn), E. W i s ch e r t (Fagott) und Herr G u st i Deck am Flügel mit. Die Künstler haben schon in einer Reihe anderer Städte erfolgreich musi­ziert und dort ihre Meisterschaft durch die Fein­heit ihres Zusammenspiels ebenso wie als So­listen erwiesen. Sie haben sich die Ausgabe der Pflege klassischer Musik sowohl als auch der moderner Komponisten gestellt, was um so mehr zu bee,ruhen ist, als uns dadurch wertvolle und reiche, sonst vergessene Schätze edelster Kammermusik wieder nabegebracht werden. Aus dem Programm stehen Beetho­vens Quintett bt Cs-Dur für Klavier, Oboe,

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Donnerstag, 22. Januar, 8 Uhr

Bockbierabend unter Mitwirkung des beliebten Jazz-Band!

Herr Franz vom Frankfurter Opernhaus und verstärkte Hauskapelle ,Mc

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Klarinette, Horn und Fagott, ein Fugendwerk des Meisters, das aber trotzdem auch für die Zehtzeit noch ein durchaus lebendiges Interesse hat. und Backrs herrliche H-Moll-Sonate für Solo-Flöte. Die dritte Rümmer ist ein Sertrtt in b-Dur des 1861 in Bozen geborenen und 1907 in München gestorbenen Komponisten Ludwig T b u i 11 c . eines allgemein hochgeschätzten Künst- lei-s. Tbuille war Schüler Pembaurs und später einfluhreicher Lehrer an der München« Musik­schule. in der er auf manche junge Talente (bic sogenannte Vlünchener Tonichule) richtunggebend eingewirtt hat. Von seinen vielgestaltigen Schöp­fungen hat daS hier gespielte Serlett die Mu- silwelt zuerst auf ihn aufmerksam gemacht.

Die Raturheilbewegung und deren praktische Arbeit im Film. Der hiesige Raturhcil- verein veranstaltet am morgigen Freitag zwei Vorstellungen im Palast-Lichtspielhaus. Kirchen­platz. und zwar um 6 llhr und 8 llhr abends, bei denen nach einem einleitenden Vortrag der Film der Raturheilbewegung laufen wird. In lebendigen Bildern, so schreibt man uns, wird der Besucher in Luft- und Sonnen­bäder der Raturheilvereine. als auch in Schwimmbäder und Obstanlagen geführt, außerdem durch die stillen 2lrbeitSräume einer Raturheilanstalt. Rhythmische Gymnastil, At­mungskunst. Volkstanz und fröhliches Spiel wech­seln miteinander ab. Gartenarbeit und Wandern kommen auch zu ihrem Recht. Alles, was zu einem einfach vernünftigen und gesunden Leben in der Ratur gehört, wird hier gezeigt. (Siehe heutige Anzeige.)

Reichsbanner Schwarz - Rot- Gold. Samstag abend im Kath. Vereinshaus Zahres-Ha plvertammlurg. (Si.he Anzeige.)

Schutz- und Polizeihund- Sportverein Gießen 1 92 2. Donnerstag. 29. Januar, Jahres-Generalversammlung. (Siehe Anzeige.)

* Der Provinzialauss chu h der Provinz Oberhessen hält am nächsten Samstag, vormittags 9 Hbr, im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Dießen eine öffentliche Sitzung ab mit folgender Tages­ordnung: 1. Berufung des Vorsitzenden des Kreisausschusses des Kreises Gießen gegen das ilrteU des Kreisausfchusses des Kreises Dießen vom 11. Oktober 1924 in Sachen. Klage der Stadt Lich gegen das Kreisamt Gießen auf Aufhebung der Verfügung des KreiSamts Gie­ßen vom 16. Juni 1924 bett, die Richtgeneh­migung der Anschaffung eines Friesenbullen durch die Stadt Lich. 2. Klage des Octsfürforgever- bandes Grünbach aegen den Bezirks ürsoi«^ver­band Friedberg, früher Ortsarmenverband Bad-- Rauhetm. wegen Anerkennung deS Unterstüt- zungswvhnsihes der Anna Grave von Dad- Rauheim. 3. Reuregelung der Besoldung der Demeindebeamten in Grünberg: hier: des Be­triebsleiters Dingemer zu Grünberg.

** Zu unserer gestrigen Meldung über den Wechsel in der Gießener Leitung der Darmstädter undRatio- nalban t erfahren wir noch, dah auch das stellvertretende Vorstandsmitglied der Rieder- iaffung Gießen, Herr Direktor Theo Jacob, nach sechsjähriger Tätigkeit ausgeschieden ist.

Der Gießener Frühjahrs markt findet in der Zeit vom 29. März bis 4. April statt. Räheres im gestrigen Anzeigenteil.

" Der große F i l m r e k lame s ch w i n- del. Rachdem wir erst vor kurzeni auf einen schweren Betrug Hinweisen mußten, dem die Oldenburger Geschäftswelt zum Opfer gefallen ist durch ein reisendes Filmunternehmen, das fegenannte Städtefilme zu Werbezwecken her­zustellen erllärte, entnehmen wir jetzt einem Aus­satz desWilhelmshavener Tageblatts", daß sich ein anderes Filmunternehmen endgültig als Schwindel erwiesen hat. Diese sogenannteMit­ropa A.°G." aus München hat zwar in Wil­helmshaven einige Aufnahmen gekurbelt und von der Leitung des Tageblatts, das ^toeifel an der Zweckmäßigkeit und Reellität dieses Llnterneh- mcns geäußert hatte, nicht weniger als 8000 Mk. Schadenersatz" verlangt. Die Rachprüsungen haben aber ergeben, daß es sich um eine reine Schwindelgesellschaft gehandelt hat Der Mll- helmshavener Film sollte nur als Probe für weitere Propaganda in anderen Städten dienen.

Lichtspielhaus, Bahnhofstrasse

Heute letzter Tag:

LL-U Harold Loyd der Welt bester Lustspiel-Darsteller, in:

OrJack-ErlmSchlafwagen

Dazu der Boxkampf

Criqui gegen Frush.

Ab morgen: 724e

ALEXANDRA

Sittenfilm in einem Vorspiel und 5 Akten

Hauptrolle: nargtt Barney. Ferner:

Boytier im Lunapark