Ausgabe 
21.12.1925
 
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Turnen, Sport und Spiel

Die

am

des

3w

Turn

Unter

Gießen, Bahnhofstraße 58

11933c

SIND GUT UND PRSSWEHT

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I

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Wiener Sonntag

V. f. B. mit 8:2 beugen.

1900 wollte mit 2. Mannschaft und 1.

Lahnkreishandball.

Wetzlarer 5- E. 05Hessen" Gießen 5:0 (abgebrochen).

Gerichtsfaal.

Verrat militärischer Geheimnisse.

schäft hat wiederum Titania Stettin gegen den Stetiner S.C. gewonnen.

Eishockey.

Der österreichische Eishockehmeister Eislaufverein spielte am Samstag und

Sportipiegel.

Der Ausschuß für das Deutsche

an. der

zustandegelommen, so wäre die kommende Olym­piade in Holland eine Rumpfolympiade gewesen. In der Vermeidung dieses sportsschädigenden Zustandes liegt eine der Hauptbedeutungen des Vertragswerkes von Lausanne. Die deutsche Sportsbewegung zu durchdringen mit den tüch­tigsten nationalen Kräften des in der Leibes­übung geeinten Volkes und u :sere Leistungsfä­higkeit von Zeit zu Zeit zu prüfen mit internatio­nalen Gegnern, das ist beste Kulturarbeit Deutschtum. Max Behrens.

nicht mehr zu nehmen sein. B. f. B. Stuttgart ~ ~ ~ " 0:2, S.C.

tz. Zunächst tratHessen" nur mit 9 Mann Es fehlten der Spielführer Schneider und Tormann. F. C. konnie das Spiel infolgedessen

gewährt ab heute auf die anerkannt billigen Preise

N IO Prozent Etahatt! W

Pommern-Fußball-Mei st er- ' ~ mit 2:1

gend Spiele in Heuchelheim austragen, doch sagte der Plahverein am Samstag infolge Vereisung des Platzes die Spiele ab.

Futzballergebnisse von gestern.

Göttingen 05 gegen Sport Kassel 1:5.

3m Bezirk Hessen-Hannover fand am gestrigen Sonntag nur ein Meisterschaftsspiel statt. Sport-Kassel wechselte zur Veränderung wieder einmal mit einem 5:1-Siege über Göt­tingen 05 mit Kurhessen-Kassel die Spitze, je­doch stehen die Kurhessen relativ immer noch günstiger. Der Sieg pes Sport-Kassel über die Göttinger Elf war in dieser Höhe keineswegs ver­dient. Das Treffen verlief ausgeglichen. Dce Göt­tinger hatten die gleichen Torchancen wie die Gegner, aber die Mannschaft hatte starkes Pech, während Sport-Kassel außerordentlich glücklich war. Roch vor der Pause verloren die Südhanno­veraner durch Verletzung ihren besten Mann. Sie kämpften aber dennoch unentwegt weiter und hielten das Treffen offen. Bei der Pause führte Sport-Kassel mit 3:1 und konnte gegen Schluß die Torziffer auf 5:1 erhöhen.

3m Mainbezirk sind am gestrigen Sonntag wegen der schlechten Bodenverhältnisse die ange° setzten Spiele ausgefallen.

3m Bezirk Bayern endete das Lokaltreffen zwischen Bayern München und 1860 München un­entschieden 3:3. A. S. V. Nürnberg verlor gegen die Epog. Fürth 2:4, Schwaben Augsburg gegen Wacker München 1:3.

3m Bezirk Württemberg-Baden siegte erwartungsgemäß der Karlsruher Fußballverein gegen den 1. F. C. Pforzheim 4:1. Die Meister­schaft dürfte Karlsruhe durch diesen neuen Sieg

gleich überlegen gestalten und führte bis zur 19. Minute 5:0. Da der erwartete 10. und 11. Mann derHessen" nicht eintraf, brachen diese das Spiel ob, da sie keine Aussicht mehr auf Sieg hatten. Trotz des zahlenmäßig ungleichen Stärkeverhäll- nisses der beiden Parteien zeigte die F. C.-Elf auch ein ausgeprägtes Kombinationsspiel, das sie im Sturm besonders eindrucksvoll und torreich ge­staltete, währendHessen" auf Grund der Un­vollständigkeit ihrer Mannschaft vollständig lustlos und niedergeschlagen spielte. Bei voller Besetzung wäre das Resultat natürlich anders ausgefallen. Trotzdem hätte man auf Grund der bisher gezeigten Leistungen der F. C.er deren Sieg zu erwarten gehabt.' Sie haben in ihrer derzeitigen Form zweifellos die größte Spielstärke aufzuweisen. Die Tore schossen Paulus 2, Roth II. 2, Koch 1. Der Ersatztorhüter derHessen" stand seinem Vor- gänger in nichts nach. Der Schiedrichter Volkmer (B. C.) war gut.

5. L. Dehlar-ViedergirmesB. C. Wetzlar 0:1.

Bei sehr schlechten Plahverhältnifsen kam das Spiel zum Austrag. Beide Parteien waren mit nur 10 Mann zur Stelle. Der B. C.-Halbrechte schoß den einzigen Treffer des Spiels.

Gießen 1900 hat feine Handballmannschaft von den Verbandsspielen zurückgezogen.

D. s. D. (Sieben F.C.05 Wetzlar 4:0 (3:0).

ö. Zu obigem Spiel auf dem Waldsportplatz hatte sich trotz des miserablen Wetters eine für Gießener Verhältnisse ganz ansehnliche Zuschauer­menge eingefunben, um den neuen Lahnkreis­meister im Spiel gegen die Bezirksliga zu sehen. Was viele erwarteten, ist zur Tatsache gewor­den. V. f. B. gewann infolge besseres Könnens 4:0. Die Bodenverhältnisse waren die denkbar schlechtesten. Eine anfangs mit Schnee überdeckte Eisfläche wurde infolge des fortgesetzten Regens zur großen Wasserpfühe. Bedauern mußte man die Spieler, die durch die große Glätte des öfte­ren darin unfreiwillige Bäder nehmen mußten. Für den ausgebliebenen Marburger Schieds­richter leitete ein Herr aus Gießen. Mit seinen Entscheidungen konnte man im großen und gan­zen zufrieden sein, ausgenommen über unfaires Spiel. So ließ er z. D. in der ersten Spielhälfte viele Angehörigkeiten und faules Spiel unge­straft, um nachher kurz vor Schluß 2 Gäste und einen Spieler vom Plahverein vom Spiel­feld zu verweisen aus Anlässen, die im Ver­laufe des Spieles schon sehr oft vorgekommen waren. So war m. Er. die Herausstellung des Wetzlarer Mittelläufers eine glatte Fehlem schei-

Die Wiederherstellung des deutsch-1 franzöfischen Sportsriedens.

Das feit langem erwartete Versöhnungswerk zwischen deutschen und franzöfischen Dportsleuten ist jetzt in der neutralen Schweiz zum Abschluß gekommen. Als Fortsetzung des Friedenswcrkes, von Locarno haben die leichtathletischen Ver­bände beider Länder mit dem elfjährigen Boykott gebrochen und als Einigungsbasis beschlossen, fortab in gemeinsamen Kämpfen auf deutschem und französischem Boden um die Siegespalme zu ringen. Dieser Schritt zur Einigung bedeutet ein Markstein in der sportpolitischen Weltge­schichte.

Rationaler und internationaler Sport re­giert die Erde: denn wir leben im 3ahrhundert der Körperkultur, deren Entwicklung nach dem Vorbild des klassischen Athen gewaltige Fort­schritte macht. Wo Staaten abseits dieser toelt- verbindendenDewegung stehen, i macht sich die Lücke fühlbar. Das junge Deutschland von heute fand als vollgültigen Ersah für die Militär­pflicht die Pflege des 5Xörpcrd durch die Leibes­übung. Wir sind erstartt und müssen unser Können sowohl nach innen wie dach außen doku­mentieren. Den Beweis hierfür liefern wir in ben nur für Deutsche offenen Kampfspielen, die 1926 in Köln zum Austrag toramen, und in der AmsterdamerOlympiads 1928, die beschickt wird von den Besten der ganzen Welt.

Die letzet Olympiade 1924 in Paris sah Deutschland abseits: zu stark trennten noch die Rachwehen des Weltkrieges Deutsche und Fran­zosen. Wäre der Sportfrieden zwischen unserem Lande und unseren ehemaligen Feinden nicht

anderen geheimzuhaltenden Materials dienen. DaS Gericht gelangte zu einer Freispre­chung der Ehefrau, verurteilte hingegen beide Männer und zwar zu j e 2/2 3 ahren Gefängnis und Stellung unter Polizeiauf­sicht. Albrecht sei auf Grund ärztlichen Gut­achtens als schwerer Psychopath anzusprechen. 3m älrteilstenor wurde das Gebahren der bei­den Männer als moralisch höchst verwerflich be­zeichnet.

in Berlin. Am ersten Tage war der S. 6- Char- lottenburg sein Gegner, Oer mit 17:0 (11:0) geschlagen wurde. Am Sonntag spielten die Wiener gegen den deutschen Eis Hockeymeister Berliner Schlittschuhclub 4:3 (1:0). Bei den Wie­nern waren der Kanadier Watson und der rechte Stürmer Brück die besten Leute, bei Berlin Holmquist und Molander, auch Andresen im Tor zeigte sich auf der Höhe. Das erste Tor schoß Watson. Bald nach Halbzeit folgte das zweite durch Drück, ebenso da dritte. Dann holte Molander auf, 3o- h a n n f e n schoß das 2. Tor, Holmquist ge­lang der Ausgleich. 3n den Schluß Minuten stellte jedoch W a t s o n den 4 :3 Sieg der Wiener sicher.

Köln gegen die Rhenania Köln eine Niederlaa» (2:3), Kölner Klub s. R. gegen Bonner Fußbosi- verein 3:2. Durch diesen Sieg ist der Kölner Klub nunmehr an die erste Stelle der Tabelle gerückt.

R i e d e r r h e i n be z i r k: D. f. L. Krefeld Meiderich 06 2:6. Spiel-Vcrgg. Oberhausen* StyrumPreußen Duisburg 1:1, Fuhballver. Duisburg 08Rasensport Mülheim «Ruhr) 2:1, Weiderich 06-V. f. L. Krefeld 6:2, V. f. D. BottropDuisburger Spielverein 0:6.

Ruhrbezirk: Svortverein Dortmund 08 Langendreer 04 0:1, Schwarzwald-EssenAle­mannia-Dortmund 1:0, B. V. Altcn-EssenSpiel­vereinigung Erle 08 1:1 abgebrochen, Preußen EssenB. D Buer 07 1:4.

Bergisch-märkischer Bezirk: Sport und Spiel ElberfeldVerein für Bewegungs­spiele Remscheid 0:1.

Rheinbezirk: Rhenania KölnVerein für Rasensoort Köln 3:2. Kölner Sportclub 99 Kölner Ballclub 2:3, Club für Rasensport Köln- Bonner Fußballverein 3:2, Sportverein M.-GIad- bach-LürrigSpielvereinigung Düren 1:2,» rener Sportclub 03Germania Düren 1:0, Ale­mannia AachenVerein für Bewegungsspiele Aachen 1:1.

Westfalen: Victoria Recklinghausen D. f. L. Osnabrück 6:3.

Die Berliner Oberliga-Verbands« spiele fielen sämtlich den ungünstigen Witte- rungc- und Bodenverhältnissen zum Opfer. 3m Gesellschaftsspiel wurde der Spandauer S. D. von den Tennis-Borussen mit 5:3 geschlagen, Weihen­see verlor gegen den l.F. E. Neukölln 4:5, Norden» Nordwest gegen Wacker 3:5.

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düng: dieser QUann batte es am allerwenigsten verdient. Befleißigte sich dieser doch, trotz mäch­tiger Körpergröße, bei den schlechten Bodenver­hältnissen, des anständigsten Spiels. Dieses Spiel bedeutet somit für Wehlar einen schönen Reinfall in zweierlei Hinsicht. Erstens die hohe Rieder- lagc und zweitens den Verlust zwei der besten Spieler auf längere Zeit habet ist Wetzlar noch nicht mit den Verbandsspielen zu Ende, wozu es diese Leute noch dringend gebraucht. Run zum Spiele selbst: Mit dem Anstoß der Gäste ent­wickelt sich zunächst ein ganz annehmbares Spiel, das Wetzlar zuerst im Vorteil sieht, doch alle gelch'fsenen Torchancen versiebt der heute so furchtbar unbeholfene 3nnenflurm. Die zum größten Teil sehr schwach geschossenen Torschüsse enden alle in den Hänk^n des heute sehr auf­merksamen V. f. B -Hüters. Allmählich macht sich Gießen frei und leitet auch seinerseits schöne An­griffe ein, jedoch auch hier vorläufig Versagen des Sturmes, dis ein Fehlschlag des Halbrechten zum Rechts außen kommt, der inö leere Tor etn- senden kann, da Paulus neben dem Tor zu Fell gekommen war. Bei einem weiteren Ge­dränge vor dem F. C.-Tor lenkt der Gießener Mittelstürmer blitzschnell in die äußerste obere Ecke ein, für Paulus unerreichbar. Ein weiterer Durchbruch des Gießener Linksaußen mit nach- olgendem Schuß aus nächster Entfernung läßt Paulus unbegreiflicherweise durch die Beine ins Reh: noch einige Fehlschüsse hüben und drüben und mit 3:0 geht man in die Pause. Rach Wie­derbeginn zunächst dasselbe Bild. Sodann läßt Paulus einen scharfen Schuß aus dem Gießener Unten Flügel aus den Händen springen und Gießens Halbrechter kann mühelos den 4. Tref­fer erzielen. Wetzlars Widerstand läßt nun mehr und mehr nach, sodaß Gießen bedeutend mehr vom Spiele hat. Zu weiteren Torerfolgen langt es jedoch nicht mehr. Bis hierher waren die Lei­stungen in Anbetracht des Bodens Tann annehm­bar, bann tarnen die vorerwähnten Spielfeld­verweise und damit war dem Spiel jeder Reiz genommen. Spieler und Zuschauer waren schließ­lich froh, als der Unparteiische abpfiff. Beide Mannschaften hatten Ersatz. V. f. B. zeigte eine gute einheitliche Leistung. Rur der Halbrechte fiel aus. Er ist viel zu langsam, daher kein Stürmer, sondern mir Verteidiger. Don Wetz-

unterlag gegen den F. C. Freiburg 0:2, S.C.

Stuttgart gegen Stuttgarter Kickers 2:1.

3m Bezirk Rheinhessen-Saar wurden

WER. Frankfurt a. M., 18. Dez.

Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelte das erweiterte Schöffengericht gegen den 1902 in Mainz geborenen früheren Bankbeamten Wil­helm Albrecht, seine Ehefrau 3rmgard Albrecht und den 1905 in Darmstadt geborenen Kraftwagenführer Wilhelm Stehler, die sich nach der Anklage gegen § 6 Absatz 1 des Gesetzes über den Verrat militärischer Geheim­nisse zu verantworten hatten und denen vor­geworfen wurde, daß sie in Mainz und in Wiesbaden zu Agenten des französi­schen Spionagedienstes Beziehungen an­geknüpft und unterhalten zu haben. Von den Angeklagten hatte Albrecht Gelder aus Franzosenhand empfangen. Die Beziehun­gen sollten der Ermittlung gewisser militärischer Dokumente in Berlin und der Feststellung noch

grüßungsansprache hervorhob, dazu dienen sollte, die bestehenden Beziehungen der Kompagnie zu ihren Familienangehörigen und besonders auch zur Einwohnerschaft Gießens zu festigen und neue am zuknüpfen, kann in jeder Hinsicht als wohlgelungen bezeichnet werden. Außerordentlich zahlreich waren die Gäste, unter denen sich auch der ehemalige Kompagniechef, Hauptmann Baron von der Recke, befand, von nah und fern und besonders aus der Gießener Einwohnerfchast der Einladung gefolgt, so daß viele nur mit Muhe in den großen caal einen Platz finden konnten. In rascher Folge wickelte sich das von Angehörigen der Kompagnie bestrittene, reichhaltige, aus musikalischen, turne­rischen und humorvollen Theateroorführungen be­stehende Programm ab, das auf einer erfreulichen .höhe stand und sehr bald allgemein eine frohe und gemütliche Weihnachtsstimmung heroorbrachte. Auf di, Vorführungen folgende Verlosung und Tanz vereinigten in froher Stimmung die Kompagnie und ihre Freunde bis in die vierte Morgenstunde, in der alle den Heimweg antraten in dem befriedi­genden Bewußtsein, ein sehr schönes Weihnachtsfest mitgemacht zu haben.

Deutsche Volkspartei. Man be­richtet uns: 3n b?r dies monatlichen Mitglieder­versammlung dar hicsigen Ortsgruppe der Deut­schen Dolkspartei nahm Geschäftsführer Wei­ßer eingehend Stellung zu der Kritik, die am Vertrag von Locarno geübt wird. An Hand der Roten, des Vertrages se'bst und Ausführungen der verantwortlichen ausländischen Statsrnänner wies er überzeugend nach, daß von einem Ver­zicht auf deutsches Land in irgend einer Form nicht die Rede fein kann, um dann ausführlich die Fragen des Völkerbundes und unser Ver- hältnis zu Rußland ausführlich zu behandeln. Aus die Behandlung der Opposition wandte er das bekannte Dismarckwort an:3ch würde nicht den Mut haben, das Mehr des Erreichten zu kritisieren, wenn ich mir sagen müßte, daß ich dem, was es erreichte,sein Streben auf jede Weise und nach Kräften erschwert hatte." Der Redner betonte, daß Locarno erst der Anfang einer Außenpolitik großen Stils und auf weite Sicht ist, daß hier erst eine Plattform geschaffen ist von der aus die nationalen und wirtschaft­lichen Belange des deutschen Volkes in weit wirksamerer Weise als bisher vertreten werden können. 3m Anschluss ean diese Ausführungen wurden noch einige organisatorische Fragen be­handelt.

Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 445 Ochsen, 53 Bullen, 1197 Färsen und Kühe, 1003 Kälber, 543 Schafe, 3357 Schweine.

Bornotizen.

Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Alpen-Sing-Film Firncnrausch und Edelweiß". Astoria-Lichtspiele: Der Wann im Rebel".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Erstausführung von Künneckes OperetteDas Dorf ohne Glocke" nun am Sonnlag, 27. Dezember, abends 7 Uhr (3. Feiertag) stattfindet. Karten für diese Vorstellung, wie für alle Vorstellungen bis einschließlich 27. Dezem­ber, werden schon von jetzt ab an der Tageskasse des Stadttheaters ausgegeben.

V o m Turnverein 18 4 6 wird uns ge­schrieben: Wir machen nochmals auf die heute abend in der Turnhalle stattfindende Weihnachts­feier für die Schüler und Schülerinnen des Vereins aufmerksam. Mit Rücksicht aus die umfangreichen Darbietungen muß pünktlich 7j Uhr angefangen . erden, aber auch deshalb, weil die Jugend gegen M Uhr wieder zu Hause sein soll. Da mit starkem Besuche gerechnet wird, ist frühzeitiges Erscheinen zu empfehlen. Die Halle wird schon um 7 Uhr geöffnet.

h* fe & Dezember 1925. dÄcke"Ä"idetfitSt bat In P5°* unserer EL in

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^.Atthard Fischer in Ä feciD?ten Förderer u7 Organisator de»

der deutschen Hei,

AAer der von hoher dstche Deck Ufa «jnge und Unfallverhütung chger wisscnschastlicher und ^iter ausgestaltet, ehrenhai« omobiett. - M juriM ^Lniver.iläl Hai dem Scb Weisfenbach in Dam- 1- ?usiizrat ®r. Dehler, stadt, aus Anlaß des.V- iläunrs das Diplom enwrt ge goldene ßoeiMd, WM ziemlich arohM.

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>ar zu schüren bekam. Hur für dürste der goldene taw/ug ten Einnahmeioq 8*** rfecker Qlutolink, «' i Abend hinein VroM» dem gckckgeii AM gab. Hoffentlich bmg^ vor dm Fck: auch > einen guten Kaufe« chrn tonnen. .

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Buntes Allerlei.

Ein neuer Weg zum billigen Buch.

Die Verarmung unseres Volkes hat insbeson­dere den kulturtragenden Schichten die Möglichkeit genommen, sich systematisch Prioatbibliotheken an­zulegen ober die vorhandenen mit den für die Ge­bildeten unumgänglich notwendigen Neuerschei­nungen auszubauen. Es droht deshalb ein schwerer kultureller Schaden und eine Benachteiligung der verarmten Intelligenz zu Gunsten der neuen Rei­chen, die bekanntlich ihre Bücherbestellungen nach den Längenmaßen ihrer lururtöfen Prachtschränke einreichen. Diesem Uebdftano will der große deut­sche Buchverlaa abhelfen. Von bekannten Persön­lichkeiten, wie 2)r. Eugen Diederichs, Dr. Felix Meiner, Paul N i t s ch m a n n , Vorsitzender der Deutschen Buchhändlergilde, ist dieDeutsche Buch-Einkaufs -Gemeinschaft e. B." vor kurzem in Berlin gegründet, die, frei von jeg­licher politischen oder religiösen Einstellung, ihren Leser-Mitgliedern die Möglichkeit bietet, aus den Katalogen der B. E. G. evtl, unter Benutzung eines Rentenzahlungssystems wertvolle Bücher jeglichen Interessengebietes zu einem Preise zu erwerben, der nur ca. die Hälfte des bisherigen Ladenpreises beträgt. Aus alledem erhellt, daß nunmehr auch dem wirtschafttich Schwächeren praktisch die Mög­lichkeit gegeben ist, sich ständig Bucher zu erwerben. Ein weiterer wcsentlicher Punkt ist der, daß das Lesermitglied die B. E. G.-Bücher nur durch seinen gewohnten Buchhändler bezieht, so daß dieser als Freund und Führer des einzelnen Bücherkunden wieder in Erscheinung tritt und ihn bei dem Auf­bau seiner Bebliothek nach indioifduellen Gesichts­punkten wieder unterstützen kann. Diese aus der Not der Zeit geborene Kulturtat wird in der ge­samten deutschen Welt dankbar begrüßt werden.

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die Spiele Borussia Neunkirchen gegen Mainz 05 und F. V. Saarbrücken gegen F. C. Idar abge­brochen, das erstere bei einem Stand von 1:0 für Mainz, das zweite bei einem solchen von 2:0 für Saarbrücken. Einen recht hohen Sieg brachte der S. V. Wiesbaden gegen Griesheim 11:0 heraus. Der V. f. R. Heilbronn spielte in einem Prioat- spiel gegen den 1. F. C. Nürnberg unentschieden.

Im Rheinbezirk konnte der Altmeister V. f.R. Mannheim den Spitzenreiter Phönix Lud­wigshafen mit 1:0 schlagen.

Im Rheinbezik, Grupve Süd, erlitt der ebenfalls an der Spitze marschierende B. f. R..

und Sportabzeichen hat sich mit Rücksicht auf die zahlreich vorliegenden Anträge mit der Frage der Abänderung der Bestimmungen über die Prüfungsberechtigung zum Turn- und Sport- abzeicheu eingehend befaßt und beschlossen, dem Vorstand des Deutschen Reichsausschusses eine Er­weiterung der Abnahmeberechtigung im Sinne dec antragstellenden Verbände gnmdsätzlich zu enip« fehlen.

Der französische Berufsboxer Journee ist vom V. D. F. infolge seines Äbschneidens gegen Rösemann (Breslau) für Deutschland auf Lebenszeit disqualifiziert worden.

lar hatte man bedeutend mehr erwartet.

F. C. Wetzlar 2 hatte es voraezogen, bei diesem Hundewetter zu Hause zu bleiben. Die Dritte mußte sich vormittags der gleichen