Ausgabe 
21.7.1925
 
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in Holland.

Hensb rock sind « ausgebrochen, -le d der großen M ^nchmen. Es |inb be« *leje betni^Ut

to Jahren.

Wahadmfi, die $, X teix Grabungen auf der Otte im Uttoalb von »acht hat, find gegen- n zu London ausgestellt. nigetntereffanIebiMch« Allheiten. So ist z. 2. r SojcheüWgm Sott- JilSdes^aguargot/cs, t Züge mit denen des , ein M^ges Tier war. Daten, aus denen her« tritt die Herstellung von n, und aus einem Stück mte in einer Art-ruck« Die noch io viele Rätsel Ichrint dadurch In einem

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r Europa hat an Aur> nen. Das lies ist wei- Ein stärkerer Auslau- nb wird in nordöstlicher wiegend östüchen und Aussicht aus Gewitter.

und Land, n, den 21. 3uli 1925. ] Ruhestöriingen. him. Stadtvervrd-- ftr Beratung em«

oH£ S usw. Diese s 'S aber juifi«« noch mchts F una weiter D- U9J*k rtUf ander« Jf^e Bewohner

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Nene Mainzer«**< Nr 22 II.

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Kriegsbeschädigter und Kriegerhin« terbliebeaen hielt am Svmrtrrgnachmirwg im Saalbau Sauer eine gulbesuchte öffentliche Der«

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in der Markthalle von 8-12 Uhr.

wegen Konkubinats zu einer Haftftrafe ver­urteilt worden waren, wurden wegen Aicht- erfcheinens der Angeklagten verworfen, ohne bah auf die Sache selbst nochmal eingegangen wurde.

Sin Kaufmann von Diesten hatte in einem Dor* der Wetterau ein Wantarlager in Smail-, Zink-, Blech- und Humrniumwaren längere Zeit ausgestellt, und dabei unterlassen, die Dander- gewer besten er in Höhe von 80 Mk. zu entrichten. Sr hatte deshalb einen Strafbescheid in Höhe deS doppelten Betrages der hinter­zogenen Steuer erhalten. Sr beantragte gerichtliche Entscheidung Der Sinzelrichter in Friedberg bestätigte die Strafe. Auf die Beleh­rung deS Dorfitzentan der Strafkammer nahm der Angeklagte seine Berufung zurück.

»Jin Arbeiter auS G i este n hatte zum Unter­halt feines im Jahre 1921 geborenen ehelichen Kindes freiwillig 'wch kernen roten Heller bei­getragen. Sobald er merkte, dast die Behörde txm feinem Aufenthalt und feiner Arbeitsstelle Kenntnis hatte und gegen ihn vorgehen wollte, verlieb er die Stelle. Zeitweise hatte er recht schönen Derdienst, den er aber mit einer fremden ZrauenSPerson verbrauchte. Der Sinzelr.chter in Diesten hatte ihn deshalb zu einer Haft st rase von vier Wochen verurtellt. Die Aommer wieS die von dem Angeklagten gegen diefeS Urteil eingelegte Beruufng zurück.

Turnen, Sport und Spiel.

Bom Billardsport.

Am Samstag und ©rnrntag fand im Klub- beim deS 1. Giestener Billardklub« (6af6 2lmend> dahier da» Städte-Billarb» Wettspiel zwischen dem 1. Karlsruher und 1. (Siebener Billardklub statt Der Karlsruher Verein hatte eine Aöordnun-i von drei Herren entsendet, der Diesten ebenfalls drei Spieler entgegen stellte. Unter Leitung de- Dillardmeisters Haubl dahier fanden die ein- zelnen Wettspiele statt. Bald war Siesten, tald KarkSruhe im Vorteil, so dast blS zum Schlüsse der 8. Partie Diesten vorlag. aber durch die 9 und letzte Partie mit insgesamt 36 Puntt m von Karls­ruhe geschlagen wurde. Die Kämpfe waren teil­weise äußerst spannend. Die vchkoeichen 3u- schauer spendeten den Sieqcm rel»baft-ni Beifall. Die HöchHksenen betrugen für Dieste^i (Paulus) und für Karlsruhe (Schmidt) je 25 BSNe. ©efplelt wurden mir Kaderpartten. DnS Rückspiel findet in Karlsruhe am 5. und 6. September unter gleichen Bedingungen statt.

Rundfunk-Programm

deS flrtattfftirfer SenderS.

(Aus derRadio-Umschau-.)

Mttttooch, 2t. »uli.

42 PHr: Vacheichtenb-^ost. 3 Uhr: Witt- schäft Smekdungen. 4 Uhr: der

Dietzener Wtterdienftstelle 4 ITfrr: DictschastS- meidangcn. 4.20 Uhr: Aachrichtcnd enst. 4."30 Mfl 6 Uhr: VachmittagSkonsert deS HauSvrchesterS: Richard WaM^S Kvn»ert-Ko«rN>fitirmen. b bis 7 Uhr: Kind.n-stunde. 7 biS 7.30 Ubr: Vortrag von ROgienmgSb<nw.tt 6uiro ^Wanderungen in ber Schweiz". 7.80 bis 8 Uhr: Funkhochschule, Vortrag von Prof. Dr. Raumann .BolkSschau- spiele". 8.30 bis 9.30 Uhe: ^ldtennmslk. 10 biS 11 Uhr: Deutsche Volkslieder.

30, Tomaten 60, Zwiebeln 2025, Kartoffeln 8, Frühäpfel 50, Birnen 50, Kirschen 60100, Heidel« beeren 45, Stachelbeeren 40, Johannisbeeren 35, Himbeeren 50, Pflaumen 80, SRirabeUen 80 Pf. je Pfund Eier 1314, Blumenkohl 50120, Salat 15 Salataurken 6070, Einmachgurken 5. Ober« Kohlrabi 15, Rettich 20 Pf. je Stück: Radieschen 15 Pf. das Bund. #

Ajndesmord. Der Polizei bericht meldet: Die kürzlich von Darmstadt hier zugezogene angeb­liche Schwester Hedwig Riehm aus Altrünitz, Kr. stönigsderg i. Pr., hatte hier am vorigen Dienstag heimlich geboren und das Kind angeblich in Das Alo eit geworfen. Gestern gestand sie nun nach ton- aerem Lcuqnen, das Kind in ihren Koffer, Den sie bei ihrer Verbringung in die hiesige mmit mitge- nomemn hatte, verpackt zu hoben, was sich auch bc- stäkigte. Roch den genchtsärztlichen Befund ist dos Kind, das nach der Geburt gelebt hat, mittels einer Schnur erdrosselt worden.

Z u m d e u t s ch e n R h e i n! An der Rhein- fahrt der Gewerbeschule und Fortbildungsschule be- iciliptcn sich ctwa 800 junge Handwer er Die 7ahrt ging mittels Sonderzugs über Frankfurt nach bastel, in Mainz stand der SampjcrAlbertus Magnus" bereit und nahm die ^lusflugler auf. Bei schSnstem Wetter erfolgte die aabrt stromabwärts bis hinter die Loreley und wieder zurück nach Mainz. Abends 10 Uhr trafen die Teilnehmer hoch befriedigt in Gießen ein.

Das Schwurgericht der Provinz Oberhessen wird in der nächsten Woche zusam- mentreten. Es wird am Montag. 27. Juli, verhau« dein gegen die Termine Stahl von Straßebers­bach wegen Kindestötung: die Anklage vertritt Staatsanwalt Fischer, die Vetteidiguna führt Rechtsanwalt Schneider. Am Dienstag. 28. Juli, wird 6er Mordprozeß gegen den 2ldolf S t e u l von Bellersheim verhandelt: auch hier oertritt Staats­anwalt Fifchcrdie Anklage, Verteidiger ist Justiz- rat Hamburger.

3 E i n schweres Autounglück ereignete sich gestern nachmittag gegen 5 Uhr in Lollar, kurz oberhalb ber Kreuzung Hauptstraße-Etten- bahn LollarGrünbcrg. Das Personen-2luto cine< Diesten er Geschäftsinannes, bas ohne taffen Vorwiffen gefahren würbe, geriet bort anschei- nenb infolge Reifendefettes ins Schleichern, wo- burch tat Fahrer, der von Moitteur ist und keinen Führerschein besitzt, offensichtllch bre Herrschaft über den Wagen verlor. &r «1 stark nach tat linken Seite hin, wodurch sich tarWagen seitwärtSüberschlug. Hter- bei wurde der eine Mitsahrende in tau Ehaufsee- graben geschleudert, wo er unverletzt liegen blieb. Der Chauffeur selbst, der neben dem Steuer fast, stürzte auf die Chaussee und der Wagen im lieberschlagen auf ihn, wodurch der Mann tot-

Kirche und Schule.

Kirchenbau in einer oberhcsfischen Diasporagemeinde.

Ober-Mörlen, 19. Juli. Einen weihe« vollen Festtag erlebte heute unsere evangelische Diasporagemeinde. Nachdem vor 23 Jahren zum erstenmal evangelische Gottesdienste eingerichtet worden waren, zu denen vorerst ein kleiner Privat­raum, später ein Schulsaal zur Verfügung standen, gründete man schon vor tarn Kriege einen Kirch- bauotrein, der die ansehnliche Sparsumme von 12 000 Mark in der Entwertungszeit verloren hat. Nach dem Kriege, hauptsächlich seit dem vorigen Jahre, wurde die Frage eines « a pc Ile n ba u c s wieder erneut lebhaft erörtert. Der Wfdje stäupt- verein der Gustao-Adolf-Stiftung der jetzt jährlich die ihm zur Verfügung stehenden Mittel einer Gemeinde zu wendet, nahm stch des Werkes an. Drei Mettel der »aufumme hat er übernommen, der Rest soll von der cvangestfchen Gemeinde B a D Nauheim und der hiesigen Diaspora-Ge­mein de aufgebracht werden. Am 10. 3inu b. 3. konnte schon der erste Spatenstich zum Kapellenbau getan werden, und heute fand unter Anteilnahme der ganzen Gemeinde und der evangelischen Ge­meinden der Umgebung die feierlich e G r u n d > ft e i n l e g u n g statt. Nach einleitendem G,sang der Gemeinde sprach der Vorsitzende des Kirchbauver« ein« Psarrassistent stof meyer (Dav-Nauheim) über baA Bibelwott 1. Kor. 3, 11 und verlas an­schließend die Ur tunbe, die dem Grundstein em- verleibt wurde. Der Pfarrer des Kirchspiels, Sur« chenrat Wissig (Bad-Nauheim) predigte bann zu dem Texte Maith. 5, 1416, während der Super« intonbent für die Provinz Oberhefien, Oberkirchenrat Wagner, die eigentliche Weihereta mit anlchl'c- ßendem Weihegebet und Baierunser hielt. Während der Derlötung der Stapfel und der Vermauerung trug ein Kirchenchor aus Bad-Nauheim unter Lei­tung von Lehrer Diehl mehrstimmige Chore stim­mungsvoll vor. stammerschläge, von Weihe- fprüchen begleitet, wurden bann ausgefühtt von: Oberkirchenrat Supettniendent W a g n er, dem Vertreter des Kirchenre^stments: Pfarrer E. W a g » n e r - Bensheim, dem Vertreter des stest- stäupt- Vereins ber Gustav-Adokf-Sttfttmg: Pfarrer D 0 -

Hochfchulnachrichten.

ll Marburg, 19. 3uli. Der Professor der Klassischen Philologie und DireVvr des phito- sophischen <5minard, Dr. Phil. Ernst Lom­matzsch. wurde zum Rektor der Unitarfitat für das Amtsjahr 1925/26 gewählt.

Kleine Strafkammer Gießen.

Diesten, 17. Juli. Gin Schafhöndler aus der llmgcgenb von Butzbach war vom Einzel- ttchter des Amtsgerichts Butzbach wegen Dieb­stahls eines Schafes zu einem Monat Ge­fängnis verutteilt worden. Aus feine Be­rufung wurde die Sache erneut verhandelt: die Kammer hielt aber noch weitere Ermittlungen für erforderlich und vertagte deshalb die Sache auf unbestimmte Zeit.

Die Berufungen zweier Personen aus Butz­bach, die vom Einzelttchter des A.-G. Butzbach

abend nach tarn Venen v ----- - gleichfalls beschlagnahmte Wagen blieb zunächst an tat Llnglücksstelle. Weitere Auf Särungen wird die Untersuchung ergeben müssen. Der betrübliche Vorfall sollte allen Ehauffeuren und Inhabern von Führerscheinen eine Warnung bahmgeheno sein, bah sie ihr Fahrzeug nicht in unberufene Hänta geben.

!! Der Landesverband Oberhessen des Zentralverbanbes Deutscher

IsiveMa, Schweize­rische Feuervarnche- rungs - Keiesttchasl, sucht rühr-,*t.Ter- tr«ttrb.gut.Be»ügen. Ang. andnto-IeHr 0aM, Bawt»T 16.

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Bekanntmachung die Erhebung einer Sondersteuer vom be­bauten Grundbesitz für das Aechnungs- fahr 1925 betreffend.

Durch Verordnung vom 17. Juni 1925 ist ber Steuersatz für die staatliche Sonder­steuer vom bebauten Grundbesitz vom 1. August 1925 ab auf 80 Reichspfennig Je 100 Matt Steuer wett erhöht worden. ES ist deshalb vom brüten Ziele ab der feitberige Zielbettag um erhöht zu ent­richten. (Beispiel: Seitheriger Zielbettag 48 Mk, vom dritten Ziele 48+ 16 = 64 Mk.

Aeue Steuerbescheide werden nicht aus- gefertigL Die Zahlung der Steuer an den einzelnen Fälligkeitsterminen, am 6. August. 18. Oktober, 6. Dezember 1925 und 6. Februar 1926 hat auf Grund dieser Bekanntmachung zu geschehen.

Darmstadt, den 14. Juli 1925.

Der Heffi'che Finanzminister.

Henrich.________7046c

Vertreter gesucht!

Letftnnastohiae Firma bat bte Bar- trettma m Ma*ma4«ttIM.JyzVon bexi in Dach-avve, für ben btefinrn u. Uw« gcbnnfl au wefltb*n. Wnt finiewrw Vertreter bei Werken und Bedtzchnn-iv- gefchütten erhalten den gtor&ua. V*rn<« mit Hneobe i>»n 3tek?w«n*ea unter 7667D an ben Gießener Knteieet erbeten.

liche Schnittvnmtan am Kopf: er blieb jedoch bei Besinnung und wurde schleunigst der chtrorgischen Klinik zugeführt. Der Getötete ist der Ehausscur Heinrich Dörr von hier, der kurz vor feiner Verheiratung stand. Die Leiche wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt

~ ' überführt. Der

sammluna ab. Der Vorsitzende des Landesver« banbes, Justizfekretär Moll- Gießen, leitete die Versammlung. Als Redner referierte Georg Michel vom Zenttalvorstand in Berlin über den derzeitigen Stand der Versorgung und Fürsorge der deutschen Kriegsopfer unter besonderer Berücksich- tigupfl der dem Reichstage zugeaangenen neuen Novelle zum Reichsveriorgungsgesetz. E

die Notlage der deutschen Kriegsopfer. In Deutlch« land zählte man 1597 000 oersorgungsberechtigie Hinterbliebene sowie 1537 000 Versorgungsberech« tifltc. Don letzteren seien die 10- und 20prozcntigen Beschädigten durch Zahlung von Abfindungssummen ausgeschieden, so daß heute noch 772 000 Kriegs« befriedigte Renten erhielten. Der Betrag, der für die Versorgung der Kriegsopfer verausgabt wird, belaufe sich auf 905 Millionen Mark, was aber bei weitem nicht ausreiche. Die Renten seien bei Kriegsbeginn bedeutend höher gewesen, als sie heute sind. Der Reichsfinanzmimster habe erklärt, daß er gegenwärtig nicht in der Lage sei, für die Der- befferung der Rentenoerforgung der Kriegsopfer mehr als weitere 150 Millionen irihrsich laufend und 50 Millionen Reichsmark einmalig zur Der«

e ( Brüchen brücke*, bau Deka» de» Dekanat» Friedberg: fiirdynrat D. WlsUg - Bad-Nauheim, dem derzeittaen Pfarrer de» Kirchspiel»: Tfarr- osststent y afmeger-Dad-Rauheim, dem demetti- gen Pfarrer der hiesigen Dtosporagemeinde: Assessor Dr. Meyer dem Vertreter de» Shrtt»« amts Friedberg: Seh. Oberdaurat Pros. Salbe- Darmstadt. Bauunternehmer Stamm- Vad-Rm»- heim: E. F. Mell, dem Vertreter de» Kirchbau- Vereins Dberreallehrtr Weide- Darmstadt, dem Vertreter der Familie, die sich vor 71 Jahren al» erste evangekifche Familie in dem rem katholischen Over Mörlen niederstes^. Außerdem sprachen noch Vertreter des ftesten-S^fsetschen f)cuptoerrin9 der Gustcw'Adolf-Stiftung Eine gesellige Nachfeier, bei ber noch manche beherzigensmette Ansprache ge­hauen wurde, hielt die h:esige evangelsiche Gemeinde und die zahlreiri'en auswärtigen Gäste bei Kaffee imb Kurilen noch einige frohe Stunden l-e-'ammen. Die neue Kirche wird nach den Plänen non Geh. Ober bau rat Prof. Walde von Vaminttrnehmer S t a m m - Bad-Nauheim avsaefflbrt: sie ist fflr die Evaimelstchen von Dber-Tterlen, Weber-Ttörlen und ftos ftasielheck bestimmt und soll im nächsten Frühjahr vollendet sein. Die Kasten sind aus rund 50 000 Mark veranschlagt.

Dr. Ploch

von F rei tag, 24. J ul i 1925 ab verreist.

Vertreter die Herren: Dr. Steinreich Dr. Wolf.

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fügung zu stellen. Das genüge aber ntcht, um die Not der Beschädigten zu beheben. Alsdann ergriff Landtagsabgeordneter Kiel-Gießen das Wort. Er stimmte der. Ausführungen des Vorredners zu und betonte, daß von feiner Partei alles getan würde, um an der Linderung der Notlage der deutfchen Kriegsopfer mitzubelfen. Ferner lvrachen noch Gau- qefchäftsführer ft e ck e r - Frankfurt a. TL und B och-Gießen. Zum Schlüsse forderte M t chel« Berlin auf, fernerhin an der Verbesserung der La^e der deutschen Kriegsopfer mitzuwirken und auri) die noch Fernstehenden zur Organisation heranzuziehen.

Bornotizen.

Oberhessische Gesellschaft für Olatur- und Heilkunde. Vächsten Don­nerstagabend Versannnlung. (Siehe An-cige.)

Cafe Ernst Ludwig, fteute Dienstag abend ab 8 Uhr großes Militär-Stteichkonzert un­serer Misitärkapelle unter Leitung von Obermusik« meister L 5 b e r. (Siehe gestrige Anzeige )

Lageskalender für Dienstag. Gießener Theologen schäft: 8V- älhr DorlefunaS- gebäuta der ünuxrfität Vortrag. Welcker- Vorttag SV, ün Physikalischen Institut Dor­rtag von Pros. Bauch: ,Gotik und Renalfsance". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Kammer­musik".

Zufolge anderweiter In<mfpnich- nahme des bisherigen Inhabers bt- absichtigen wir unsere doriige Haupt- Agentur mit wesentlichem Bestand baldigst anderweit zu besetzen und bitten Refiektanten um frtunbL An-

Bekanntmachung-

Die Gemeinde Drvßen-Linden be« absichtigt einen erstklassigen fetten rvogelsbrrger Bulle» auf dem Submissionswege wegen Diensl- untaugllchkeit zu verkaufen.

Offerten pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Freitag, den 24. Juli, mittags 12 Ubr. bei der Bürgermeisterei emzureicheu, woselbst die DettaufS- temngunaen eingefehen werden tormen.

Grvßen-Linden, den 20. Iult 1925. Hessische Bürgermeisterei

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Wir haben

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für die Kreise Gießen, Friedberg, Alsfekl, Lauterbach, Schotten, Marburg, Wetzlar und Biedenkopf

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