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Dienstag, 21 Juli 1925

175. Jahrgang

Blatt

Hnnatiinc von Anzeigen für die laqeenummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeDerdindlichkeit.

Preis für 1 mm KSHe für Anzeigen von 27 mm Breite örthdtS, auswärts 10 (Bolbpfenniq; für Ne» Klame-Anzeigen ü.70nuu Breite 35 (Bolbpfennig, Platzoorschrist 20*, Auf» fchiaq. - Verantwortlich für Politik n. Feuilleton: vrFriedr.Wilh. Lange; für den übrigen led: Ernst Blumschein;fÜr den Anzeigenteil: HansBeät, sämtlich in Gießen.

m. 168 Erstes

Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags.

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General-Anzeiger für Oberheffen

vnlck und Verlag: vrühl'sche Unioersllätr-Vuch- und Steinöruderet R. Lange in Siefzen. 5chnfüeitung und Sefchäflsftelle: Schnlftraße 7

Die Befreiung der Ruhr

in Paris

Hessischer Landtag

freiangstage rin herzliches Glückauf zuzuruseu.

In Vertretung des beurlaubten Oberpräsidenten gez. Weber. Vizepräsident des Oberpräsidiums.

worden. Der Text des Schriftstückes wird am 2N i t t- rood) in sämtlichen alliierten Hauptstädten ver- ö f f e n t l i ch t werden.

auSgehen soll.

Botschafter von Maltzan ' über die Note.

Berlin 20. 3ult. Die die Abendblätter melden, hat 'sich der deutsche Botschafter in Dalhington Freiherr von Maltzan Presse­vertretern gegenüber über Die deutsche Antwort­note ausgesprochen. Dec Botschafter sagte^ er habe die feste Ueberzeuguno. daß die Bote, wenn sie auch nicht die französischen Forderungen annehme, im Herbst eine ^onferen- vor- schlagen werde, die zu einem befriedigenden älcbereinkommen zwischen Frankreich und Deutscy- land führen dürfte. Deutschland EBnne Frank­reich jedoch nicht dcrs Durchmarschrecht im

langen.

Da England die Ruhrbesetzung nie als vertrags­gemäß anerkannt hat, wird es keinen Widerspruch dagegen erheben tonnen, wenn wir bei den Okku- pationsmächten Schadenersatz beanspruchen. Gewiß hat Deutschland keinen Anlaß, durch schikanöse For­derungen eine sich anbahnende Dersöhnung mit Frankreich und Belgien zu erschweren. Nach ollen Erfahrungen jedoch, die wir bisher mit unseren beiden westlichen Nachbarn gemacht haben, steht fest, daß man uns großmütigen Verzicht lediglich als Schwächeauslegt. Briand soll geäußert haben, es liege ihm an der Aufrechterhaltung der Besetzung Düsseldorfs, Duisburgs und Ruhrorts nichts, da ja doch künftig die Möglichkeit neuer Sanktionen ver­sperrt sei. Um so wichtiger ist es, daß man die als

teilte dem Regierungspräsidenten mit, daß beute, 20. Iuli, um 12 Uhr nachts die von den belgi­schen Truppen feit dem 11. Januar 1923 besetzten Gebiete geräumt sein werden. Die belgischen Behörden hören von diesem Zeitpunkte auf, ihre Kontrolle auszuüben. Die Besatzung hat bereits das Prinz-Georg-Dymnasium und daS Lyzeum in der Lindemannstraße geräumt und der Verwaltung wieder übergeben. In der Linde- mannstrahe werden nur noch einige Dur^au- räume bis zum 25. Juli von der Besatzung weiter benutzt werden. Don diesem Zeitpunkte steht das ganze Schulgebäude wieder der Stadt­verwaltung zur Verfügung.

Auch in Duisburg machen sich seit vor­gestern deutliche Räumung-Vorbereitungen der belgischen Truppen bemerkbar. Seit einigen Tagen verlassen sämtliche Artillerie- und Reitkolonnen die Stadt, ohne daß ein Ersah der abgelösten

den Sicherheitsvakl, wie behauptet wurde. Reichs- außenminister S t r e s e m a n n erklärte auch nicht, daß es besser wäre, eine Konferenz der inter­essierten Staaten einzuberufen, um die Diskussion rortAufctien Es scheint übrigens nicht, daß dieses Verfahren sehr vorteilhaft bei dem augenblicklichen Stand des Problemes wäre. Der direkte Mei­nungsaustausch zwischen den Regierungen scheint im Gegenteil eher geeignet zu s-m, die ge- wünschten AuklSrungen über d.e Art und riusdeh- nung der Verpflichtungen herbeizufuhren, die die eventuellen Unterzeichner des gegenseitigen Sicher- heitspaktes übernehmen sollen, ^menllichwasdas Schiedsgerichtsverfahren im Falle eines Konfliktes anbetrifft Uebrigens will Außenminister ®rmnb auf die e Weife die Verhandlungen fort- fetzen Er wird den alliierten Regierungen den Inhalt der deutschen Note mitteilen, bieoj » wochoorrnittag veröffentlicht werden wird Alsdann wird er aufs Neue mit dem deutschen Botschafter verbandeln, wie er dies Übrigens schon heute abend

Diele Deutsche Und im Zweifel darüber, ob bie Räumung des Ruhrgebiets durch die fran- »Ssischen und belgischen Trup^n nidft mindestens Im einige Wochen - nämlich bis hart an den kritischen 16. August heran - Vers chobe n wor­den wäre, wenn der neue französische Ober- kommandierende in Marokko, General Raulm. nicht gerade die französischen Besatzungtruppen an der Ruhr für die geeignete Verstärkung der franzöfifchen Front in Rord- afrika gehalten hätte. Es paßt durchaus zu dem Eharakter der Franzosen, da frfie aus der Otot eine Tugend machen und daS Zuruckziehen ihrer Soldaten vor dem letzten Termin als ein Zeichen besonderer Friedfertigkeit und Verständigungsbereitschaft an- griehen wissen möchten. Täglich ent^ten die Zeitungen Meldungen, daß das französische oder belgische Militär aus dieser oder jener Stadt deS Ruhrgebiets unter klingendem Spiele abge­zogen sei. Die Bevölkerung hat dem Abzug der Truppen äußerlich ebensowenig Teilnahme ent­gegengebracht. wi eihren aufreizenden und ude^ flüssigen Darbietungen m den Straßen und Plätzen deS dicht bevölkerten Bergbau- und

Sanktion verkleidete Gewalttat vom 10. Januar 1923 als einen Akt der Freiheitsberaubung und der Sachbeschädigung brandmarkt, für welchen der Täter aufzukommen hat.

Die Räumung des Sanktionsgebietes. Abzug der belgischen Truppen aus Düsseldorf und DniSbnrg.

Düsseldorf, 20. Juli. (Wolff.) Der Ober­kommandierende deS Brückenkopfes Duisburg

Abg. Leuschner (Soz.) macht eine Reihe von Vorschlägen, um die Polizeioerwaltung zu per- einfachen, namentlich durch Zusammenfassung der Gendarmerie, der Blauen Polizei sowie der Schutzpolizei und deren Unterstellung unter ein ein­heitliches Kommando. Abbau von Polizeioffizier- stellen, Reformen in der Ausbildung der Polizei sowie eine Besoldungsreform werden verlangt.

Abg. Heinftadt (Ztr.) erklärt, die Pollzei habe stets ihre Pflicht aetan und die Regierung mülle alles tun, um die Polizei auf der Hohe ihrer Aufgaben zu erhalten. Besonders müßte der Er- kennungsdienft ausgebaut und ein Landeskri­minalpolizeiamt geschaffen werden.

Abg. Dr. Niepoth lD. Do.): Die Schwierig- feit des Polizeidienftes sei in Hessen besonders groß-, man könne auch den Dienst der Polizeibeamten nur schwer mit dem der übrigen Beamten vergleichen, einmal wegen der ständigen Bereitschaft, bann auch, weil die Polizei mit Leib und Leben für die Auf- rechterhältung der Ordnung eintreten muß. Höchst bedauerlich sei es, daß die wirtschaftlichen Wünsche der Polizei wegen der engegenftehenden reichsgesetzlichen Bestimmungen nicht erfüllt werden könnten. Der Uebergang von der Schutzpolizei zur Blauen Polizei müfle so gestaltet werden, daß die Uebertretenben keine finanzielle Einbuße erleiden. Die Polizeikommisfare müßten in eine höhere (9e* Haltsgruppe ringeftuft werden.»

nrarm mit allgemeinen Anregungen und der -txtte um Ergänzungen d e r An g a ben über ge­wisse Punkte der letzten französischen Rot^ Der Mat in" schlägt im Gegensatz zu der übrigen Presse einen ziemlich pessimistischen Ton an und siebt langwierige Verhandlungen vor- Darmstadt, 20. Juli. Zu der heutigen au« bei denen Deutschland sicherlich den Versuch Sitzung des Landtags liegt eine Tagesordnung'von wachen twrbe. die Alliierten zu übertölpeln. 26 Punkten vor. Das Haus beschäftigt sich wahrend

Der Petit Parisien" schreibt, die Bedenken ber Sitzung nur mit den Kapiteln 32 (© e n b a r Deutschlands gegen den Artikel 16 des Paktes m e r i e), 33 (Polizei) u. 47 (Schutzpolizei), weisen darauf hin. daß dem Reiche daran liege, ' - - - - - ................

nicht in einen bewaffneten Konflikt hineingezogen zu werden, bei dem R u h l a n d der angreisende Teil 'wäre. Die wahren Absichten Deutschlands würden sich erst bei Eröffnung der Verhandlungen beurteilen lassen.&rc Rvuvelle' Jagt, m ju- ständigen diplomatischen Kreisen habe gritern abend nach Ueberreichung der Aote der Eindruck vorgeherrscht, daß wahrscheinlich im Oktober eine Konferenz nach Parts ernbe- rufen wird. Das Blatt regt ein« direkte Aussprache zwischen Briand und S t r e s e m a nn an, die den Verhandlungen vor-

| Falle eines Angriffs auf Polen und die Tschecho­slowakei zugestehen. Wetter müsse Deutschland I die von Frankreich angeregte Garantie der I mit diesen Ländern abgeschlossenen Verträge ab-

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Leuten beftengenb, an. Es kam dabei zu s ch w e r e n aufbau unmöglich ist.

& 'Ä nunbMeUa meÄ Haltung Englands, der blanken Waffe. Dcrjßlrt nourbe erfudjt b.c natürlich klar, daß die Londoner Re-

Fahne einzuziehen, um we teres U^eft zu oerrne. gletung fLQn üor r<r Ueberreichung der deutschen den- Die Schutzpolizei st hie,emge ^ote in Paris über deren wefentlichen Grund-

ruckt. Die Kopfzahl der franzosi chen Besatzung an informiert war. Infolgedessen ist cd ver- Offijieren, Unteroffttteren, Gen blich, daß schon heute eine Reihe angesehener

barmen und Mannschaften hat zuletzt 1200 Mann ^nglificr Blätter in der Lage ist. ihre Artikel mit 400 Pferben betragen. QUf den Inhalt dieser Rote abzustimmen. AuS

f-' - dem Ton der engllschen Kommentare gebt aber

UllttG DC£> lüv,1* hervor, daß das englische Auswärtig Amt nicht versäumt hat, die hauptstädtische Presse zu in-

fältftbcn Obcrprctllh^ntcn formieren und ihr nahezulegen, der deutschen » -Note eine sympathische Aufnahme zu

bereiten. Bei aller Wahrung deS englischen Standpunktes sprechen sich denn auch die maß­gebenden Londoner Blätter über den Inhalt der Rote sehr zufrieden aus. sie gehen sogar noch weiter und fpinnen die Sicherheitsdebatte in der Richtung auf eine internationale Konierenz fort. Interessant ist. daß z. B. die .West­minster Gazette" die Räumung Kölns anschneidet und Herrn Chamberlain aufmuntert, sich doch nun endlich einmal zu dieser lehr wichtigen Frage zu äußern und im Einvernehmen mit der französischen Regierung eine klare Eini -

Münster, 20. 3uli. (WTB. Der Oberpräsi- benf der Provinz Westfalen hak anläßlich des Ab­marsches der Besatzung folgende Kundgebung an die Bevölkerung von Westfalen gerichtet:

Am 21. Juli ist westsalen frei, wehr als 2 Jahre Hal der Druck fremder Besatzung auf dem Ruhrgebiet gelastet. In dieser schweren Zeit Hal die Bevölkerung und haben die Behörden mit ihren Be­amten rin mustergültiges verhallen an den Tag gelegt und erhebliche Beweise ihrer Liebe I güjtg über" den Zeitpunkt M Abzuges bce zur Heimat und zum deutschen Baler- Truppen herbeizuführen. Das Blatt schließt sich lande geliefert Dafür gebührt ihnen wärmster nicht nur mit dieser Aeuherung dein deutsa-en p- nicht an der VU dem Gefühl Standpunkt an, e« macht auch auf die Gefahr Dank. Roch ist es nicht -m der <zen, «em cociuy französischer S o n d e r a 11 i o n e n auf- ber Befreiung von schwerer Last Ausdruck zu geben. mcrfjQnX| die unter allen llmftänben beseitigt wir müssen dessen eingedenk fein, daß noch Teile werden müßten. Auch auf die Abrüstun g unserer Schwefterprooin, mit dem gleichen Anspruch kommt da« Blatt zu sprechen, also durchweg auf Q« Befcdungarrm. mir IR es )eM ein Be-

dürsnis, dem geräumten Gebiet an seinem Be- | toir g^ch nicht auf eine restlose Anterstühung Englands rechnen können, so darf aber doch wohl schon an Hand dieser offiziös beeinflußten Presse- äußerungen erwartet werden, bah die Londoner Regierung nichts unversucht lassen tuirl-, "m daS 1 _____---------------------------------I zugunsten Frankreichs ie scho'e eeuropäüche

Ueberreichung der deutschen Antwortnote te1»1 "niacrm°6m

Industriereviers.

Eine zeitlang schien es, als wollten die Fran­zosen und Belgier wenigstens in den drei Ruhr- E Süfrelöotf. SuHbutg uni Ruhrort, noch länger bleiben. Diese drei Städte sind allerdings nicht gleichzeitig mit oem Übrigen Ruhrgebiet beseht worden. Rach Dort- wluvl> vyuc uuu vvll w|W.

mund, Bochum und Essen zog das franzoiisiye Truppenteile erfolgt Zahlreiche Quartiere sind und belgische Militär im zweiten Drittel des freigegeben worden. AuS den Städten

Januar 1923. Düsseldorf, Duisburg und> Ruhrort $ . n ta f en 6 t er Ira be und Ortcn-

sind bereits seit dem 7. März 1921 besetzt. < e (& finI> ö|c belgischen Besatzungen bereits ab- Gegen die militärische Besetzung des eigentlichen ffe80gOL

Ruhrreviers hat England verschiedentlich

Protest erhoben: die Besetzung der drei Rhein- gusaMM0Nstohe bei der RttUMUNg Häsen ist damals auf der ersten Londoner Re- v » 1.

parationskonferenz im ausdrücklichen Ein v e r- V0N BvchUM.

nehmen des damaligen britischen Minister- Bochum, 20. Juli. (WTB.) Heute abend Präsidenten Llohd George durchgefuhrl wor- 9* Uf)r i t cg h, $u einem Auslauf vor dem Bahn- den. Sein Partner und Kollege auf ftanaonigjet fjofsfjotei in unmittelbarer Nahe des Hauptbahn- Seite war damals als ^nisterprasident j)o s gekornemn. Der Hotelbesitzer hatte entgegen der ber französische Außenminister im Kabinett Pam- l--

tSrlSS Driand Dieser w-rd auch woh.

der Baier des Gedanlens gewesen sein, daß die belgischen und französischen Trupyen die drei Rdeinbäsen nut Im ausdrücklichen Ein vernehmen mit der britisch en und i t a - l i e n i s ch e n Regierung räumen dürften. Dieser Anfall von diplomatischer Korrektheit kann mch Paris, 20. Juli. (1.11.) Botschafter von darüber täuschen, daß Briand die Rotwendigkeit htzsch begab sich heute nachmittag um 5 Uhr zum he« vorherigen Einverständnisses mit England Qaal d'Orsay und überreichte dem französischen und Italien nur darum betonte, weil er darin Außenminister Briand die deutsche Antwortnote ein letztes Mittel erblickte, die Räumung der auf bk letzte Rote der französischen Ksgterung in brei Aäfen wenigstens noch um einige Wochen bcc Sicherheitsfrage. An die Aushändigung des oder Monate hinauzufchieben. Schriftstückes schloß sich eine ungefähr drrioiertel-

Wan toüröc ben

des Ruhrgebietes sso fest von ^r RechtSwidrig- keit der Besetzung und von der Selbstverständlich- feit der endlichen Räumung überzeugt, daß sie den ÄSSsSSSÄ M Eindruck in Paris. ämtoDsntn3®c?X4e'tSltorf.6^.. Der Weg zu «erbaublunfleu frei, bürg unö Ruhrort sind geräumt. - und wie Paris, 20. Juli. (WTB.) Die; Havas- stebt es mit Köln? Fünf Monate, nachdem agentu[ veröffentlicht heute abend folgende No- die Alliierten auf der Londoner Reparatwns- ti°. Sie I)Cllte nachmittag durch Botschafter von konferenz im vorigen Iahsrse die Aufhebung Außenminister Briand übermittelte deutsche

fallen Lin rechts zugesagt haben sind sie zu r ^ote fst cjn jaft ebenso langes Dokument wie das Derhängung neuen U n re ch ts geschritten, französische Memorandum vom 16. Ium, auf bie Dz folltc eigentlich selbstverständlich fein. Iwj M Antwort erteilte. Es umfaßt sieben engbeschne-

die Regierung des Deutschen Reiches mch teher bene Seiten. Es ist in sehr v o r si ch>tt g e n e n.

irgendeine neue Bindung an der Westgwize Zungen ab gefaßt. Dw deutsche Rote- de-

übernimmt, als biö der Kölner Abschnitt ^utet in klarer Weise die E r o f f n u na oo nJB c r-

geräumt und für die spätere termingemäße Handlungen. Das ist der erste Eindruck, den

Räumung der Mittel- und Südzone eine un- man in autorisierten Kreisen hatte. Die deutiche Re-

widerrufliche Zusicherung gegeben worden ist. gicrung ,cigc eine gewisse Rese r ve, namentlich

« , h ber -Ruhrbesetzung wurde in was die Zulassung Deutschlands zum Völkerbund und

Schon wahrend der Ruy i) möchte eine seine Verpflichtungen beireffen, bie sich daraus auf unb Schaden rech- Grund des Artikels 16 des Dölkerbundsstatuts er- eingehende Berlust- und Sch geben werden. Aber das sind gerade d.e Punkts

alka£üfCSn °hn°',pSt«-n"»«Handlung«, ge- Ähm.S'! Ä'J »uf ««. n«"«. bi« Ha*«&ung»««»^ lächerlich geringen Summen, au denen nian bei- genommen wird. .

spielsweise die deutsche Handelsflotte in Anschlag Sie verbindet die crage der R ° u m " " g der brachte, lediglich einen papiernen Protest erfreu KölnerZone nicht mit den 2Je.r^a^Ihln9e$J^ föimai. 3eS ist die Gelegenheit gegeben, daß ben Sil- m"rh* <R*,tb6e

wir den uns entstandenen Schaden Hundertprozen- tig anmelden und eine entsprechende G u t - schrift auf Reparationskonto zu Lasten das französischen und belgischen Anteils vor»

Deutsche ^Reparationen

getan hat. Außerdem kann der französische Botsckas- I lipf

ter mit Stresemann Füh 1 ung nehmen. Auf UliyVH.

diese Weise hofft man, daß die französische Antwort Berlin, 20. Juli. (WTB.) 3n den letzten Wochen auf die deutsche Note in etwa 14 Tagen fertiggestellt I wurden von Frankreich und Belgien freie Sachliefe» fein kann. rungsoertröge über Reparationslieferungen im Ge-

6 rttrtrrtotiirtVP famtbetrage von etwas über 8,3 Millionen Reichs-

uiUlllIHvIlluiv mark abgeschlossen. Davon hat Frankreich u.a. Ein-

Xa»« ridjtungen für eine Fabrik im Werte von rund

WL ifvi. v II zwei Millionen, Holzlieferungen im Werte

Paris. 21. Iuli. (TfM Die Morgenblatter aon j Million und Werkzeugmaschinen im veröffentlichen überrinstimiM'» InhaltSan- Werte von f Millionen Reichsmark erhalten. Auf gaben über die deutsche '^^jwrtnote. Sie gehe Belgien entfallen eine Bestellung für die P o st v e r- Punkt sür Punkt auf die französische Rote vom waltung von rund 1,2 Millionen Reichsmark für 16. Iuni ein und behandelte dementsprechend I Telegraphenftangen. Die belgische Eisenbahn- die Aufnahme Deutsck-lands in benlDcrtDa[tungf,af cjncn Posten von verzinktem Völkerbund, die Rückwirkung deS Sicher- ] Eisendraht von 56-5 000 Reichsmark in Auftrag ge- heitspaktes auf die Besetzung des Rhein- geben and läßt ferner für mehrere hunderttausend landes. die S chie d s g er ich t S v e r t r ä g e. ^^^^^araturen von Restitutionslokomotiven aus- die zwischen den Signatarstaaten des Patt^ ab- führen. Im übrigen ist bei der Beurteilung der im geschlossen werden tonnen und etwaige Schieds- freien Lieferungsverkehr zustande kommenden Sach- gerichtSverträge zwischen Deutschland und feinen neferungen auf Reparattanskonto stets im Auge zu Rachoarn im Osten. Der Eindruck der Rote ist behalten, daß diese Lieferungen nur einen Mei- nach den vorliegenden Kommentaren der Blatter n(n Teil der gesamten Sachlieserungen bilden,

fast durchweg günstig. Der höfliche ^.on des ^nd daß der weitaus größte Teil der Reparations- Schriftfrücßes wird allgemein hervorgehoben. Rach I guoten DOn Zwangsleistungen in K o hl e n, Stick- demPettt Iournal" begnügt sich HerrStrese- ft 0 f und y a r b ft o f f e n in Anspruch genommen n«xrm mit allgemeinen Anregungen und ber Bitte I rpjrd.

um Ergänzungen der Angaben über ge- -- j