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Dienstag, 21. April 1925

Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen)

Nr. 92 Zweites Blatt

gart sind aus.

Die föriiiitfurur Mess, fkadt.

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>nzert

Mawa-Pumpe mit Elektromotor.

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20.

Festhalle: Textilmesse.

Südhalle: Lebens- und Genußmittel.

Möbelhalle.

1 Uhr nzert tritt frei

Mut- IM.

Dor unb nach btm Theater wanne unb kalte Speisen wi Fürstenberg-Drän

Haus Offenbach: Reiseartikel, Parfümerien. Galanteriewaren usw.

Haus Schuh und Leder.

Osthalle. Spielzeug. Sportbedarf Kunstgewerbliche Halle.

Haus Werkbund: Kunstgewerbe und Buch­messe.

Schuhmaschinenhalle

Meßamt.

Hauptrestaurant.

Mesjegüierhalle mit direktem Gleisanschluß.

cckenhester mit Zuschnittumbrechvorrichtung zu sehen, außerdem die Halbautomat siche <2chachtel- ilberzichmaschine, die Eckenverdindemafchine mit Finger schütz. die Schachtelteilan ehmaschine ^Ein­ender" ufw Auch die selbsttätige Patemwage »Autokipper" ist ausgestellt Das Herstellungs- gebiet von Iagenberg ist bannt in keiner 2Bei1e erschöpft, wir nennen die bekannte Schachtelhere, die Einwickelmaschine für Schokolade und für die Tabakindustrie ufw

Automobilzubehör ist reichlich zu sehen, E. W. Kreß & C o. in Frankfurt stellt seinen Vullan Elektro aus. welcher als elektrischer Dulkanisierapparat mit automatischer Aassähal-

ener6ih |

1. Haus der Technik mit Anbau.

2. Westhalle C: Radio und Halle für Papier und Bureaubedarf.

3. und 4. Hauswirtschaftliche Hallen.

5. Tabakhalle.

6. und 7. Stände im Freien.

8. Haus der Moden.

die Leistungsfähigkeit der MAA. auch auf vielem Gebiete. Der Schraubenschaufler ist eine reine Arialpumpe mit 2 bis 3 Lauffchauseln für große Wassermengen und Heine Förderhöhen. Ganz besonders find die ausgestellten kompressorlolen Dieselmotoren und Ärafttarren zu erwähnen. Die Erzeugnisse der QH,2IQt. stehen hier mit an erster Stelle und sind weit verbreitet. Aus der Messe erblicken wir einen kompressorlosen Sechs­zylinder-Dieselmotor von 250 bis 350 P. S., welcher in größeren Zahl für Rheingüterboote geliefert ist. Der MAR.» Fahrzeugmotor nutzt den billigen Brennstoff auch für Lastkraftwagen aus. Enn weiterer Grohdiefelmotor von nicht weniger al-

reich ---------- - -

bringen viele Berbefserungen. welche jeden Säge­werks- und Schreinereifachmann lebhaft inter-

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Konzert

und mstadt

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itaittheater

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3. Woöl-DOIfiOt).- Boiflenniig

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Vn brrtmaiildjer Gvllofl in »Mn von etn.lf Mn. btmf* unb di entötr.

welche mit Recht weitestgehende Berivendung in der Industrie und im Gewerbe finden. Wir nennen die elektro-pneumatifchen Schlagwerkzeuge unb die verschiedensten Bohrmaschinen für alle Zwecke. Die wie stets in Frankfurt besonders vertretenen Holzbearbeitungsmaschinen

Künstler, wie Kornelius. Laibl, Rethel, Johann Friedrich Decker u. a. sind in großen Mengen glänzend vertreten. Auch Frankfurter Künstler, wie der unlängst verstorbene Professor Mann­feld. Wilhelm Steinhaufen, zeigen in reicher Fülle Bildnisse und andere Darstellung deS Rheines. Ein breiter Raum ist ferner dem Brief wechsel bedeutender Männer über den Rhein gewidmet: es feien nur erwähnt Ernst Moritz Arndt, Peter Becker und Steinke. Don besonderem Interesse sind die wunderbaren von Peter Becker und Diehlmann in der Zeit der Romantik nach 1813 hergestellt en. Rhein­panoramen. Die ausgezeichnete Schau wurde heute mittag durch Oberbürgermelfter Dr. Landmann in Gegenwart einer großen ge­laßenen Gesellschaft eröffnet und erfreute sich von Beginn an eines überaus starken Besuchs.

Die vertagte Nacht".

Bcnefizvorftcllttng int Ltadttheatcr.

Aus der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich wirkend erst das wahre Leben!

Das Künstlerfest, das man uns für Samstag versprochen hatte, war wegen mangelnder Beteilt- aurifl abgesagt worden, oo tarn diese Borsteilung derVertagten Nacht" für Künstler und Theater­freunde als ein Trostpreis heraus, hatte aber gleich­wohl wie anzunehmen war seine ©emeinbe gefunden. Ist doch der Besuch eines Kunst le rfestes eine selbstverständliche Dankesbezeigung, bie eine Stadt ihrem Künstleroölkchen gegenüber zu erfüllen hat; und alle, die am Samstagabend festesfroh die Räume des Stadttheaters füllten, bewiesen durch ihr Erscheinen, daß sie für diese Frage Verständnis hatten.

Bei Benesizvorstellungen hat die Kritik nicht nur äußerlich im Smoking zu erscheinen, sie hat auch ihr Referat mit weißen Handschuhen zu schrei­ben. Es gibt aber Situationen beim Theater, in denen man gern nicht nur die Brille der Objektivi­tät, sondern überhaupt alle noch so rosig gefärbten Gläser beiseite legen und sich so anpacken lasten muß, wie es denen da oben auf den Brettern ge­fällt. Und so war es in derVertagten Nacht". Bei diesem tollen Schwank, bei dem es Schlag auf Schlag auf den ahnungslosen Zuschauer herabhagelt, muß sich natürlich auch auf der Bühne alles in bester Stimmung fühlen. Alle Namen aufzuzählen, die sich um das Gelingen der Aufführung verdient gemacht haben, führt fast schon zu weil; hervorge­hoben seien lediglich das flotte Spiel des Herrn Goll, bas frische Temperament des Bonvivants Norfolk, die bestrickende Liebenswürdigkeit und die fast nodi bestrickenderen Kostüme Rita A n - dräs. Erika Rohr bewies eine natürliche Frische, die nach den Erfolgen der letzten Zeit den

15 000 P.S. Leistung ist nach den Patenten und Entwürfen der MAR. bei deren Lizenznehmern Dlohm & Boß für die Hamburger Elektrizitäts­werke im Dau. Auch die Halle der Technik und die große Festhalle sind von der MAR. Werk Gustavsburg b i Maiiz. hergestellt.

Als bedeutendste Firma im Spezialbau von Papier und Klebstoff verarbeitenden und auto­matischen Derpackungsmasch.nen haben die Jage-nberg-Werke in Düsseldorf her­vorragend ausgestellt. Don chren Anleim­maschinen sind u. a. zu erwähnen: Die neue An­leim- und iSummiermaschine für Dogen. Stucke oder Streifen mit Geradeaustransport. ve^chte- benc sonstige Anleim- und Gummiermaschinen mit selbsttätiger Bogenabnahme- u'td Transport- Vorrichtung, den kleinen ÄlcbcfU. ber baä bie.facb gummierte Papier zum Zukleben jeder Art von Paketen herstellt und die älnrversaMaschen-Etl- kettiermaschine Presto II. Don den> Pap er ver- arbeitenden Maschinen waren der belannte Bier-

i Praxis

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Eine Anbersen-Ausstellung in Berlin.

Seit dem Tode des Märchendichters H. Q Andersen werden im Spätsommer dieses Jahres fünfzig Jahre verflossen fein. Der Kreis in Kopeichngen, der dort vor kurzem die Goethe- Ausstcllunz veranstaltete, wird unter Führung von Herrn Pros. ftarl Larsen ein umfangreiches Material über das Leben und die Werke des Lieblings unserer Kinderwelt für eine Ausstel­lung sammeln, die im Oktober in der Preußi­schen Staatsbibliothek stattfinden soll Die Ausstellung wird von Dorträgen hiesiger unb dänischer Gelehrten sowie Vorlesungen und Aus- führungen an namhaften Stellen begleitet wer­den Dem deutschen Arbeitsausschuß gehören an: Dr Waller Georgi. Ministerialdirektor H e 11- bron, Geheimrat Jessen. Intendant Zeh­ner Generaldirektor Mi Hau. Paul von Mendelsohn-Bartholdy sowie in Leip­zig Geheimrat Dolkmann und Dr LvwiS gf Menar.

Wunsch laut werden läßt, sie oster in grö­ßeren Rollen zu sehen. Julius Bast6 als un­glücklich liebend Geliebter war cm Humorist sch- tragikomisches Kapitel für sich. Auch Karl V o l ck, Luise Jüngling und Auyuste Marks trugen zum Gelingen des Abends bet.

Eine Sensation des Abends bedeutete dre Der- steigerung einer Tischdecke, auf der die Namen samt- sicher Mitglieder des Ensembles gestickt waren. Im Foyer des Theaters war das Schaustück ausgestellt Kurt Joachim Baum leitete mit Trapperhut und Paukenschlag die Versteigeruna, und mit einem Er­lös von 150 Mk. wurde die Decke der Gewinnerin zugeschlagen; sie schmückt jetzt den KunfUerstamm- tisch im Cafä Ernst Ludwig.

Dan gab's noch einen Akt voll Humor und Laune, und in denkbar bester Stimmung verließ das Publikum das Theater. Dem Festkomitee fei an dieser Stelle gedankt, daß cs mit Tatkraft und Ent­schlossenheit doch noch das Gelingen des Abends zu- ftandegebracht hat ; ein schöner Beweis für d,e ein­mütige Geschlossenheit unseres ganzen Ensembles!

Hans Schöpflin.

Ausstellung des Oberhessischen fiunftoereins.

Gs handelt sich hier um einen noch jungen Künstler, der auf große Vorbilder fdjaut, aber oor- wärtsschreitend durchaus feinen eigenen Weg geht. Gr schöpft tief aus den Quellen der Romantik, lernt aber auch bei Dürer und Grünewald Motiv und Farbe gebrauchen. Und all das durchdringt er nut Den typischen Eigenschaften des modernen Dens- mus findet jedoch nicht die feste Linie, auf der fern Schaffen sich aufbaut. Es ist ein noch unklares Pendeln zwischen all den großen Machtzentren, von denen er Teile sich erborgte.

So malt er bewußt eineRomantische Landschaft", geht in den Schwarzwald und ms Allgäu und sicht mit romantisch geschulte,., Auge

Frankfurter Messebrief. I

Fortschritte in der Technik auf der Frankfurter

Frühjahrsmesse.

Don Dipl.-Jng. Mangold, Duisburg.

Die Deschickung der Technik auf der Frank­furter Messe »st in diesem Frühjahr gut und reichhaltig. Es besteht kein Zweifel, daß auch in Frankfurt die Technik von Jahr -u Jahr eine größere Rolle spielt. Wir werden ui folgendem aus der Fülle des Ausgestellten dasjenige kurz erwähnen, was als Deuheit und welle Kreise besonder- Interessierend anzusprechen ist.

Die Metallbearbeitungsmaschinen sind gut vertreten. Besonders dürfte hier eine Gelenk» drehbank .,M u 11 i P 1 e x" intereftieten, die eine außerordentlich vielsellig anwendbare Werk­zeugmaschine für Mechaniker, Uhrmacher und Werkzeugmacher ist. Sie vermehrt die Arbeits- mbglichkeiten jeder Werkstätte und erleichtert prä­zise Schnellanfertigung komplizierter Apparat» teile. Die Maschine ist als Drehbanl, Bohr­maschine, Fräsmaschine in verschiedenster An­wendung zu gebrauchen.

St. L. Zack in Hanau a. M. zeigt einen automatischen Rohr- und Schraubenschlüssel, der einen langgehegten Wunsch der Berbraucher er­füllt. Er ist blitzartig für jede Mutter verstellbar und kann durch eine leichte Derstellung sofort in eine Rohrzange verwandelt werden. Die Elektrowerkzeuge von E. und E. Fein in Stutt- llgezeichnet ausgeführte Apparate, cht weitestgehende Verwendung in

tung für jeden Auto- und Motorradbesrher sehr wertvoll sein dürfte.

Ausi G. m. b. H. in Berlin und Wiesbaden stellt eine automatische Hochdruckschmierung für die Industrie her, welche2ub genannt wird und wesentliche Dorteile bietet.

Del der 93aluumanlagen und Kolbenring 21.®. in Frankfurt erblicken wir eine fahrbare Garage-Pneu-Lustpumpe für Gleich-, Dreh- und Wechselstrom. Der automatischeAbfüllappavat der Expressor-Bertriebsgesellschaft in Halle a. d. S. ermöglicht endlich ein einwand­freies Abfüllen von Benzin und anderen Flüssig­keiten. Der Autodoktor von Kleinberger & C o. in Duisburg ist ein bewährtes Pflege- mittel für die Lackierung jedes Autos. Die Po­litur wird trotz 21bspriyen und Abwaschen völlig erhalten, und Risse in ihr verschwinden.

Die Frankfurter Gasgesellschaft zeigt auf einem umfangreichen Stande die An­wendung des Gases in der Industrie, Gewerbe Felsen, Bäche unb Kräuter, so ist er Schüler des frommflläubiqeu Mittelalters mit demEin­siedler" unbRübezahl"; bann sinb roieber auf die Moderne weisende, oft verschwommene Scyöpfungcn, .Hexensabbat", ..Die Gesättigten , Traum des Trinkers". Klarer ist:Der Schach- teufet" unbW a l d e s za u b e r" (mit starken Anklängen an Richter unb Thoma).

Anzuerkennen bleibt bei allem ber bewußte Wille zur Rückschau auf älteres Ebelgut beutscher Malerei unb zur Eigenentwicklung in ein neues Kunsterlebnis hinein. Wie weit bas von Erfolg fein wiri^ muß bie Zukunft lehren. es.

Frankfurt und der Rhein".

Kunstausstellung in Frankfurt.

Die Iahrtausendfeier der Rheinlande gab diesmal den Anlaß, der Kunstausstellung im Römer den RahmenFrankfurt und der Rh ein" zu geben. Damit dokumentierte Frank­furt zugleich feine jahrhundertelange kulturelle und wirtschaftliche Verbundenheit mit dem Rhein und feinen Kulturstätten. Alle Darbietungen dieser glänzenden Schau ent flammen Frank­furter Archiven oder heimischem Privat­besitz. In einer Fülle von Urkunden seltsamster Art, die dem städtischen Archiv gehören, wird die enge Beziehung Frankfurts zu den uns genom­menen Städten des Elsaß und Lothringens be­sonders eindrucksvoll bewiesen. Reisebücher, Chroniken. Ilrkundenbücher. Erinnerungsbücher, die die Rheinstädte und die Schönheiten der Rheinlande behandeln, und die in Frankfurt fdton vor 500 Jahren ihren Verleger fanben, liegen in großer Zahl zur Schau aus. Päpstliche und erzbischöfliche Urkunden weifen in ihrem Inhalt auf did nahen kirchlichen Beziehungen Frankfurts zu den Rheinlanden hin. Die Werke Vieler nach Frankfurt etngewandeNer rheinischer

essieren.

Fontaine & Co. in Frankfurt a.M. stellt automatische Metall-Kreissägemaschinen und selbsttätige Sägeschärfmaschinen für Geradschnitt (DRP.) und verschiedene Flachen- und Fräser­schleismaschinen aus.

Der Parallel-SchraubstockschnellfpannerFrx von Cäsar Schulz in Pößneck i. Th. er­spart das bisherige langsame Aus- und Zu­spannen und dürste sich rasch überall einbürgern. Die Kasseemaschine der Süddeutschen Expreß- Dertriebsgesellschaft in Karlsruhe bereitet in wenigen Augenblicken jede Tasse Kafsee ober andere Heihgetränke frisch. Für Hotels, Restau­rants und Konditoreien usw. dürfte sie sehr geeignet sein.

Die Tiegeldruckpressen mit Zylinder- Farb­werk der Planeta D res de n - L e i p z i g er Schnellpressenfabrik 2L ®. Coswig in Sachsen sinden das Interesse aller Besucher. Sie werden in drei Bio dellen vorgeführt: Spe­zialmodell, mit f fbfltätiger Bogenablage (Halb­automat) und mit Bogenanlege- und -ablege» Vorrichtung (Bollautomat). Auf dem Gebiete der Fördertechnik ist die Deutsche Maschinen­fabrik Duisburg (Demag) mit ihren in kber Weise bewährten Elektrozügen zu finden. Dieselben werden auch mit angehängtem Führer­sitz geliefert und geben so ein in der Luft lau­fendes, keinen Bodenraum in Anspruch nehmendes Fördermittel.

Fenestra in Düsseldorf bringen in ihremHesefa" einen Hebe» und Senkwagen heraus, welcher sich für manchen Werks- und Verladebetrieb sehr gut eignen dürste. Auch für Montag zwecke ist er gut verwendbar.

Eine ebenfalls außerordentlich vielseitige Verwendung hat die Schrollciter von Mohr & Federhaf s in Mannheim. Mittels der an ihr angebrachten Hebevorrichtung können Fäsfer und Stückgüter- bequem und sicher aus Kellern, auf Wagen usw. geschafft werden; ähn- liche Zwecke erfüllt ein Stapelaufzug mit elektrisch betriebener Hebevorrichtung, welcher besonders für Stückgüter g braucht wird.

Hervorragend ist in Frankfurt die Ma­schinenfabrik Augsburg -Rürn berg iMAR) vertreten. Ihre ausgestellten vorzüg­lichen Modelle von Kranen und Verladebrücken geben auch dem Laien ein anschauliches Bild dieser wichtigen Masch nen in der Fördertechnik. Ferner weisen wir auf ein Modell einer Walzen­wehranlage hin. das im Betrieb vorgeführt w>rd. Ihr Scheibengasbehälter ist eine wesentliche Ver­besserung der bisherigen mit Wasserbecken aus­gerüsteten Gasbehälter und in den Ich'en Iahren in steifendem Maße ausgeführt werden. Patent- fetten von 15 und 40 Tonnen Tragkraft zeigen

unb Haushalt. Wir sehen die verschiedenen Glub- unb Härte- usw Oesen für bie Industrie Da- Schweißen unb Schneiden mit Gaß unb Sauer­stoff. Lötwerkzeuge. Für baS Gewerbe erbfiden wir bie verschiedensten Trockene-'- . Emaillieröfen, Kstindampskesfel, Wurstlesic. i nb Räucherschrank für Fleischereien, welche alle . at GaS beheizt werden. Etwas Besonderes sind d>e Garage-Heiß- luftöfen. Für Wäschereien kommt ebenfalls daS Gas zur Heizung elektrisch angetriebener Wasch­maschinen in Frage. Auch gibt es Bügeleisen mit direkter Gasheizung. Für Druckereien werden Spezialbrenner hergestellt, welche jede Verschlech­terung ber Luft vermeiden. In Großküchen und Konditoreien finbet baS GaS weiteste Amven» bung. Die hier ausgestellten Backöfen. Groß­herbe usw. stammen von Junker & Ruh in Karlsruhe. Die Anwendung des GaseS im Haushalt ist ja heute allgemein bekannt. (Bade­zimmer. Küchen usw.).

Die Maschinensabrik Waldau in Köln führt ihre Mawa-Pumpen In Betrieb vor. Die Mawa-Pumpen vereinigen die Vor­teile der Kolben- unb Zentrlfugaipumpen in sich, ohne deren Rachteile mit zu übernehmen. Dies wirb durch eine außerorbenllich sinnreiche Kon­struktion bewirkt, aus bie näher einzugehen leibet heute der Raum nicht gestattet. Wir halten sie für eine sehr aussichtsreiche Pumpe, die schon zum Fördern jeder Flüssigkeit, auch gan > dick­flüssiger. mit Erfolg Anwendung gesunden hat.

Aus der Provinz.

Landkreis (tiicftcn.

T Geilshausen, 20. April Am Samstag nachmittag überfuhr hier ein mit Lang­holz beladeneS Fuhrwerk ein fünfjähriges Kind so unglücksich. baß cs nach kurzer Zeit v e r st a r b. Die Untersuchung ergab, daß den Fuhrmann keine Schuld an dem Vorfall trifft.

J Wirberg, 20. April. Die Konfir­mation der Kinder unseres Kirchspiels fand am 2. Ofterfciertagc statt, bie Prüfung und Vor­stellung der 26 Konfirmanden am Sonntag Judika. Die 5cicr wurde verschönt durch die Mitwir­kung des Gesangvereins Harbach, der ebenso wie ber Kirchen cho r von Harbach seine Chöre unter Leitung von Lehrer D r a u t vortrug.

<5 Harbach. 20. April. Am Freitag zog hier der neue Lehrer, Herr Faber, auf. Schon vor zwei Iahten war chrn unsere Sck)ulstelle übertragen, er konnte aber nicht ausziehen, well unser Schulhaus noch von dem pensioniertem Lehrer Fay bewohnt war. Vachdem nun int Februar das Haus sreigeworden ist. hat die Ge­meinde In dankenswerter Weise das Haus vällig neu Herrichten lassen. Die Äinbcr hosten ihren neuen Lehrer ab und die ganze ®emdnbc 6 reitete ihm einen freundlichen Empfang Der seitherige Verwalter der Stelle. Lehrer D r a u t wurde nach Reiskirchen verseht.

i. Ettingshausen, 20. April. Bei her gestrigen Beiaeordnetenwahl wurde 5)eln- rid) Keil VII. zum Beigeordneten gewählt. Pfarramtskandldat König, der mehrere Monate zur Unterstützung im Dienste dem hiesigen Pfarramt beigeordnet war, verläßt jetzt unsere Gemeinde und übernimmt die Verwaltung ber Pfarrstelle in Pfeddersheim bei Worms.

f Grünberg, 19. April. Heute, am Kon- firmationsfonntap, wurden 6 7 Kinder in bet hiesigen Stadtkirche konfirmiert, und zwar aus Grünberg 18 Knaben und 22 Mädchen (von diesen waren 8 Knaben und 14 Mädchcn aus bei 1 Volksschule und 10 Knaben und 8 Mädchen von letzteren zwei von auswärts aus ber Oberreal­schule), aus Lehnheim 2 Knaben und 8 Mädchen, aus Stangenrod 4 Knaben und aus Lumda sechs Knaben und sieben Mädchen.

KreiS Büdingen

Aid da, 20. April. Der hiesige Ge­sangvereinSängerkranz 1 h ci| gestern abend im Gambrinussaale fein Früh - j ahrskonzert ab, das sehr gut besucht war. Mit seinem Verständnis wurden mehrere Mätr« netchöre eindrucksvoll vorgetragen. Sie wechselten mit Musikvorträgen eines Orchesters ab,

§ommerspross«ndi!vung im zrühling.

Besteht bei Ihnen Reigung zur Sommersprossen- bilbung, so müßen Sie gerade in den Frühlings­monaten etwas ordentliches dagegen tun. Wir taten Ihnen, in derApotheke weißes Citalbol-Wachs, 50 oder 25 Gramm, au laufen, um sofort mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sichererhältl.: Ilnivers.-Apotheke3um nolb. Engel."