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der Leibesübungen fein!

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Der letzte Spruch des Rhon Preisgerichts.

^rcia-geri^t des Rhön-Legelflug-Wett-

1924 b<al über Vie bis Snde September

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grunöungSfommcro oe6 berliner<1 btmildKn ^umbunbel un Zoo Vie von hoher Begeisterung getragen» Ae strebe. Möge er auch ht feiner derzerligen hohen Stellung allzeit Fvr-

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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

2lm rriKonisches Gold für Europa

London, 19. San. (X. 11.) Das amcri< tonische LinienschiffGeorge Washington", dos gestern in Plymouth eintraf, hat Goldbarren tm Werte von d Mill. Dollar an Bord. Dieser Betrog, der von den Bereinigten Staaten für die verschiedenen europäischen Länder ^ur Behebung der Weltfinanzen bestimmt ist, ist feit den Borkriegstagen der größte, der von einem Schiff nach Europa gebracht wurde. Das Gold wird von London aus weiter verteil! werden. Sin kleiner Teil bleibt in London, wäh­rend ein größerer Teil für Bombay. Amster­dam und Paris bestimmt ist. Bon diesen Orten werden dann wertere Zuteilungen an Rußland und Deutschland sowie andere europäische Länder erfolgen.

Märkte.

Rindvi-Hmarkt in (Sieben b Gießen. 20. San. Zum heutigen

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1 48 94.73 . dü,20 1 10,75 |

v. 3. verlängerten Wettbewerbe jetzt entschieden. Der große Rhön-Segelflugpreis. die Pruie für größte Flugstrecken bd verschiedenen WindgefchwindigLesieir und die Preikr für größte ftlugbönc wurden als nicht ansgeflogLn aaerian.-'. Ss ivk-lC lediabch der f[ug<riff:n- fchasllich 'n ArrellSgruppe Döthen für den Flug des . 2-'ten ? «-flauer Führer Fuchs vom In. 9. 21. rob?r eine .xlugbebc von 249 Meter über item 6ta* erreich- wurde, eine Anerben- nungsp-.arnie in Höhe von 500 Mk zugelprvchen. Die vom Teutlchen ^.ckifahrtverbanü gestiftete Medait: für die veste sportliche Leistung im Rhönweirbracis 1924 wurde der Akademi­schen Fliegergruppe Darmstadt für die Gesamtleistungen des FlugzeugesKonsul" ^ugesprochen.

Der derrtschc Reichskanzler eia Turner.

Der r eue ' deutsche Reichskanzler Sc. Luther ist fett früher Zugend Turner und heute noch öfter Herr des Alademifchen Turn­vereins . Kurmart"-Berlin. 3n seiner Stellung als Oberbürgermeister der Stadt Esten hat er ^ich etfrig für die Pflege der Leibesübungen cin- flefefit, und noch vor 2 wahren hielt er auf dem

Wirtschaft.

Lage der rheinifchwe^sälischen -Dchweriudußtrie.

ItußeR Bai)6af . . . , ludtnabrfr 3rarttait6«f iuttefebrfl V-igdäastl

Semrthtrter Unnaturen . . RmdereeitWjrt? Bram, . . MelallaeKwchati »rmttfw Pel Union

* Konkurse. Lieber das Dermögcn der Firma Friedrich Dörner Rachf., 2nh. Otto Franke ht Darmstadt, wurde dos Konkurs­verfahren eröffnet. Anmeldung der Forderungen bis 1. Februar beim Amtsgericht I in Darmstadt. Heber die Firma Freyberger und Bolz, G. m. b. H. in Darmstadt, wurde gleichfalls das Konkursverfahren eröffnet Forderungen find bis zum 7. Februar beim Amtsgericht k in Darm­stadt anzumelden.

G e me in f am er Grubenholzein­kauf des Sieaerlandes. Die Gruben deS Siegerlandes und der benachbarten Bezirke haben, laut ..Frtf. Zig.", beschlossen, ihren Be­darf an Grubenholz fernerhin nur noch gemein­sam einzutecken. wie dies seitens der Mitglieder des Bergbaulichen Vereins ht Essen schon länger und mit gutem Erfolg geschieht. Der Sieger- lander Eisensteinvercin in Siegen, dem die dor­tigen Eisensteinbergwerke feit langem angehören, wurde mit den erforderlichen Borowbeiten betraut.

Frankfurter Abeudbvrs-.

Frankfurt a. M., 20. 3an. An dec heu­tigen Abendbörfe prägte sich Zurückhaltung und Gefchäslsunlust weiter scharf aus. Geringe Kauf­neigung trat für einzelne Werte auf, so konnten einige Montanwerre leichte Besserungen erzie­len Die anderen Märkte hatten bei geringen! Umsätzen zumeist unveränderte Kucfe zu ver­zeichnen. Auf letnem Gebiet zeigte srch Znter- chc, nur Berficherungsaktien wurden etwas leb­hafter gehandelt. 3m freien Verkehr kon.tten Frankfurter Allgemeine Versicherung auf 1C31 ? ver Stück steigen. Am Rcntenmartt lagen deutsche Anleihen weiter schwach. Bon ausländischen Ren­ten standen Merikanifche Werte in weiterer Nachfrage. Ehemilche und Elektrowerte hatten einen ruhigen Markt. Am Bankattiemnarkt waren Reichvbankantelle leicht erholt. Aber Ber­lin«: Handelsgesellschaft um weitere 2 Prozent niedriger. Die Börse schloß in unlieberer, ab­wartender Haltung. Deutsche Anleihen: bvrozen- tige Reichsanleih« 0L37, Iprozentige Bayern 163?, 3i rvrozentige do. 1.61. Ausländische Ren­ten: Svrozentige Dvldmerikaner (abgrstempell) 41,5, Sproßen tige Silbermerikanec lab gestempelt) 19. tt.'-Prvz<mtige Jrrigationsanleihe 25. Banl- afnen: Berliner Handelsgesellschaft 165, Sam-

QRttaUbanf Thtttlbeutfcfie Crebhbent . - reftrrreidjiw tirtbilanfiatt Befttxm!...........

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Telegraphisch« Anszahlu ng.

(Ohne Gewähr.)

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Aus dem Amtsvertuudiqullg-tzLutt.

- Das AmtSverkün digun asbkatk Ar. 5 vom lv. Januar enthalt. Ergebnisse der Hauvtkörungen im Dienstbezirk des Prof. Dr Knell. deS Ainlsveterinärarztes Dr. Ätein uni der AmtSveterinärarztstelle Grünberg.Itcib cbUeilung der Schorn fleinsegerkehrdrzirke int Kreise Gießen Gebühre» bei Zwaugsvvll- ftredtung im Berwaftunaswe«. AmtSlog bei dem Krcisschulamt. Dienstnachrichten,

Jleua.fi 4M1 cu6 'iMaLigai. Setrher mürben hie nötigen Summen aus dem Zinsertrag auf­gebracht, Winnerod und Bersrod allein könnt« nach dem Wegsall derselben die Lasten nicht tragen. Ilm baa Kirchspiel zu erhalten, muhten allo daaien und Lmdenstruth die Last« trag« Helf«. Lach langen, schwierigen Berhandlungeu, bte tin Monnat ju scheite« droht«, kam schließlich em Derlrag auf 10 Sabre bis Aum 3l. 2!ärz JG35 zuüande. der da» Weiter- be ft eher, des.Kirchspiels ermöglicht. Dar­nach werden die llnterhaltungskost« der <Mau> qebäude von jeder Gemeinde -u einem Viertel .ytregen von hen Beitrag« Mit Psarrbelvldung trag« Bersrod und Winnerod 400 Ali.. den .lest von ca 350 trag« Saasen und Ln»d«struth >m Berhälrnis rnr Seelen^ahl. 2luHerde« wird 2h,benfr7lih von dem Beitrag zum Organist«, geholt 'Saafc.r in chohe von 50St befreit Hur durch qvaaueinge» Ontgegwfommen war dieser Aasgleich, der unserem Kirch'piel die notigen OKittci gewährt, möglich. Die Gemeinden zeigten du-ch i^r Berd-llt« in der Frage, daß ht Wert l»gcn auf die ytiege des religiösen Lebens ihrrr Glieder.

s*lo DraNchc 8tttd)5anlrt6e </. DeuNche SteülrfanUw . 8-/,% Dtrnldx 8M*#anU<be 8*4 t)euttoe 9teid>8anleibe . Dtuticöe ©oannriumeuiuiurtti 45. Preußische Äonloli . . . <*, Hoffen »'/,*/, Mltn..........

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Deutsche Serrb- Dollar-Ant. bra- DoL- - Schatz. LmrrfsMg.

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Berliner Handels«efeMchaN 6ommerU' and Privat.Bant Lärmst, und Wattoaalban! Deutsche «auk.........

Turnen, Sport und Spiel.

Z Bad-Aauheim, IS. Fan. Der hiesige Turnverein 1 860 -ähit in seinen Leihen bereits sieben Mnglleder, di: vom AcichSaus- schuß für S?tib?Sübung?R durch Brrkeihung des Turn - und Sportabzeichens in Bronze ausge-eichuek worden lmd. Ss find die Turnerin Sina Schneider, sowie die Sumer Srnst Ba­rette r, Aart Hahn. Aimo May, Äarf Lampr echt ^ermann Grünschlag und Kurt Derth. Trotz des nicht gerade ein­ladend« Wetters unternahm der Turnverrin 1860 gestern ein« Turngang nach Cransberg im T^uinus. Die Beteil'tzung war vorgüg ich. Sin Bortrupp Hane lich bereits am Samstag voraus- begeben und in dem Jugendheim, das die hiesige Oberrealschule in ö-raitsfc *rg erworben und ein-

SWefced Montan ..... teilus Beradao......

Hamdurtz-Amerfta gaktt. rtorbbeutnter Llovd . . . CberamMdle Serie IWn Zememwerf Hetdeldera . vbtitpö Holzmaun . . . . »nato Tont -«uano . . . ««dtsche A.ktN»......

6b:miicte Mayer Llavt, Soldllvmidt.......

»rieS ebner Llectr« . . Höchster Farbwert» .... eouverfobüme . . ..< Wutoertwerft .......

Rundfunk-Programm

des frankfurter TenderS.

(Aus der ^Aadio--.Umfchau".) Donnerstag, 22. 3anuar:

11,55 12hi Zeitangabe. 12 ilhr. AachrlchtenB dienst 4.30 bis 6 Ubr: Aundsimknachmittag in Mufik und Wort. 6 U&r: Wirtschaftsmeldung«. 6 bis 6JO Ahr: Die Lesestunde (Aus fernen Län­dern». AusUnter dem Halbmond, Aeisebilder auS der Türkei^ von Knut Hamsun. 8,30 bis ? Hbv: Bortrag von Alfred Auerbach:Süd­deutsches von Hans Thoma". ? bis 7.30 Uhr: Bortrags-Yklus d«. Bhllofophifchen Bereiniaunp Frankftwt (Dozent: Pfarrer Taesler,, U.'Bor- trag:Kants Begründung der Sittcnlehre". 7,30 Hbr: Funkhochschule. Bortrag von Prof. Dr. Baumann:Wolfram von Gichenbach, Hart­mann von 2^ue und Gottfried von Straßburg". 8.3011fri : Tanzmusik von Jonnys Hawaiian Iazz- Bmid Wiesbaden. 9,30 ilbt: Aachrichten, Wetter­meldung, Sportbericht. 9,40 Uhr. Dic Spotankün- bigungSumma summarum!" 9.55 Uhr: Zeit" Vorbereitung. 9.56 Uhr. Drei Minuten der Haus­frau. 10 Uhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr: Bunter Abend.

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Ob, 19. Jan. Eine gemeinlM rchevvvrstände und Ätt1 evertretungen des ano1 e unter Dilvelenheit MNh; Dr.-rernbeä vvn Damstat luie statt. Kurz vor dem W Dmncrod, bestehend aus ervd. durch

mit wurden, erweitert. Vvrdm . [ Dinneroö durch 6,1 n int «*n » «-Z

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I deS Deutschlevdüriv» iK E«tvr .untll ßtihii^ öon DJ geboten dvrdk. h über ic Einrichtung^ rkehrzliille von Hirsch. Erfelden verhandelt, tnoÄ Amberg berührt werden, fc.

Sießruiut-tonig-Jffnfh eben gemfen werden, On-Naßau,

»rg, 20.3an. 'M chtetL b« SeibeiübuRgen . haben sich im hichgen fc# t Turn- unb Shielder MMNgeschlvisen. um sich den Krungei aus diesem Gebiet ar irtzubilden. Spiel. Sport Md Hai tatkräftig gepslegl werden ^attsindendvi Dettlämpsen unb 3ift dieDereimgimg fördernd M - In der lrtztm Zeit l f^t M Mn ßigeunerr. :emzelt konnte man Händen un mit 17-20 Wohnwagen 6e der Aichtung nach Siegen liff iren. Jeder Kreis sucht aatürfi® ischreörn. 6t* wurden die in den jefchoöenvi Agemer am nach' re den DcWrris zurückgelchob.^.

26,25. Höchster Fai

Berliner Bors«.

(6igener Drahtbcricht desGiestenri. Anzeigers".)

B e r l i n , 20. 3an. Die gestrige AcgierungS- ernärung. Lic »ich als ein Programm praktischer Arbeit dartzellt. wurde von der Börse recht günstig auf genommen, und man glaubt, in ihr eine Möglichkeit Mvi weiteren wirtschaftlichen Ausbau unter 'Berückfichtigimg der notwendigen Aeformen zu sehen. Besonders die Ausführungeti IfiBcr die Steuerreform haben die Borle be­friedigt. Die gestrigen stark erhöhten Aachbörsen- furfe am Bkontanaktienmartt konnten teilweise noch überschritten werden. Auch die übrigen Märkte eröffneten durchschnittlich fest, obwohl sich hier das Geschäft in wesentlich engerem Aahmrn hielt. Am Bankaktienmarkt blieben Aeichsbank» anteile gesucht, doch kam auch infolge von Ge­winnrealisationen reichlich Material heraus. 3m übrigen werden erneut Hochbahn gesucht. Auch für Kanada hat sich daS Interesse wieder belebt. Am Markt ter heimischen Renten hat die AegierungserNärung über die Aufwertungs­frage keinerlei OhrtoirLung ausgeubt. Die Börse hat sich damit abgesunden, daß daS Auswertungs­problem vom sozialpolitischen Standpunkt aus gelöst wird. Am Geldmarkt sind keine Ber- änterungen eingetreten. Geld ist zu den seitheri­gen Sätzen leicht zu haben. Privatdiskont war zu 8 Prozent gesucht. Am Devisenmarkt waren nm geringfügige Veränderungen zu verzeichnen.

Börtenkurse.

(Ohne Gewehr.)

Deutscher Hochschulring.

F r r c k- o e r g . 20. Ian Der heutige Tag der Birhand!'.-ge- drs Deutschen Hoch- schulrinn» stand ocIfääntRg unter dem Gin- druck tei 7 4 ersten Vorsitzenden des D.-'itsäx-' Hvchschu!rings. .^vld- Dien. Au»der mri grobem Beifall aufgenpmmcnen Aete sei hier tax- "2deicnt!ichste oxrvorgehr den. Stu­dieren herstt Streben nach "Dahrheil. In die­sem ömne toll ter Stutent vor allem wahr fein zegc - «ich selbst Der Deutsche Hochschul- rmg wi>' und must Auibauarbeit leisten. Der tehrf'. - <r»cd ter Iug«Hörigleit zum Deutschen Hechsch-.itmng liegt darin, daß feine Mitglieder uncMähig bemal;t find, als Mefcr Zugehörigkeit würdig anerkannt werten. Mer unwahr gegenüber sich selbst und gegenüber feinen Bolks- ^:nD«f»n ist wer Gegensätze innertzakb der Stu­dentenschaft er^cn-jt. der leistet ferne Aufbau­arbeit Acr es an sozialem Taft gegenüber feinen arteilenten Brüdern fehlen laßt, wer ter Ksaffengegenlätze bewußt betont, dec leistet feine Au>bauek-teil im Sinne des großteutfchen Gedankens Archternheit und Ehrfurcht vor dem TSteite tollen den Stutenten ausAeichnen. Gr soll ferner aus ten Ursachen unseres Zusam­menbruchs Auckfchlufse zi^en auf sich selbst, und aus den Fehlern ter Vergangenheit lernen. Diese Vergangrnbc.t war keine Hoch-Zeit unseres Bol­tes. Lir haben uns iahrzehntelang in äußerem Glan>c- über innere Hohlheit hinweggetäuscht. Es bestand em Aainngeben an fr ernte Geistig­keit. Die äußere Form war leer. Gs fehlte dir Idee Deshalb ist es unsere Pflicht, die 3tee wieter amzusuchen und ihr äußere Form zu geben. Mir wollen ater nicht Selbsttäuschung, Selbst­überschätzung anheimsallen Bücht alle Führer sein wollen, sondern die Plattform Herstellen, auf welcher ter tonrmmte Führer stehen kann. Aicht mit Abendkurstn und dergleichen gewinnt man das Volk. Wir müffen uns dem Volksganzen gegen über wieder verantwortlich suhlen. Der Glaube an unser Volk muß die Triebkraft zum Hanteln und Schaffen fein. Ghre haben, heißt feiw Bott ehren und achten, ihm dienen zu Autz und Frommen. Freiheit heißt nicht Angebunden- Seit; Freiheit liegt in höchster Tebundenheit teS Höchsten .Tn fein Volk. Die Freiheit kann nie Ziel, fw Imin mir Voraussetzung für ein Ziel fein. LiefeS Ziel zu suchen, haben wir die Pflicht. Dazu bietet ter Freihellskainpf ein Mittel Das Ziel ist nicht die Frechell um un­serer selbst willen, nein, cs ist um der Freiheit unseres Volkes willen. DaS deutsche Volk ist berufen, der Welk etne Ordnung zu bringen. Ai-pt aus Dünkel unft Stolz, sondern aus Pflicht­gefühl terr feine Lauen und Gleichgültigen mehr geben. Auch ist es nicht genug, daß wir bereit sind, für bas Vaterland und die groß- deutsche Otec zu sterben: wir müssen das Schwerere können, Z^nechtschaft, Spott und Schmach ertragen, Demütigungen in uns aus­speichern bis zu dem großen Tag. ter uns mit einem gewaltigen Au^k frei macht. Wir müssen leben können um des Vaterlandes willen.

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mchntarh waren 695 dlfid Großvieh und 68 hal­ber auigetvteben. Der Handel war biS zum Snte schleppend, so daß sich der A^.'kt langer als sonst hi iauszog. Bezahlt wurden für Kirbe 1 Qualität 500 550 M.. 2 Qualität 350 «50 2K Schl'Tchtkuhc kosteten 130 200 Vs Kälber 3070 Blark Isis Stück.

Frankfurter ©elreitetötfe.

(Eigener Diahttertcht des .Oleftencv Anzeigers-.)

5 r a n l f u v l a. TR.. 20. Oan «1* wurden notiert: Weizen. T5??Uciauci 21.50 bis 2t. loggen, inländ. 22 bin 25,30. Sommergerste für Brau- zwecke 26 bio 31. Aafcr inländ. 18 bis 22.50 Mais (gdb) 22.50 bis 23. Deizeimiel:!. inländ. Spezial 0 41 bis 43.50 Aoag> nmehl 36 biS 30,50. Weizenllcie 14.75 bi» 15.25, A>-ag«mtlele 11,50 bis 15 TRt Den den-, fest.

Berliner Prod»kteuborf<

Berlin. 20. 3an. Der Biodukt^nmartt vor* kehrte heute etwas ruhiger aui Sev>in.imitnay«e. öS notierten: TDeizen, märt 25^ bis 266. Np. März 286. bto. Mai 2<>9 bis 295 bi '^gen märt. 252 bis 260, dto. Februar 260 bis 278, bto. März 282 bis 280. dto April 286 bis 284, dto. Mai 291 bis 288 berste, märt 280 bis 313, Futtergerste 230 bis 2-52. Hasn . märt. 193 bis 203 dto. pomm. ISO bis 193 dto Mai 227 bis 225 MaiS llokv Berlin> 225 bis 22« dto. Mai 22250 biS 220.50, Aaps qefAoHSltrff. Ccinfaat aetchäfts- los: per 100 Kilo. Deizenmohl 35 bis 38, Rog- qenmehl 35 bis 38, 'Stei.jenFtci-* 16,70 bis 16,80, Aoggenkleie 16.70 bis 16.80, Biktoriaerbs«» 30 bis 35. kleine Erbsen 20 bis 23. Futtcrorbfen 2C bis 20,50. Belulchken 17.50 bis 18. Ackerbcchner 20 bis 21. Dicken 16 bis 18. Lupinen blau 15 biS 13,50, gelb 16 50 bis 17,50. Serradelle uci 17,50 bis 18,50, Aat>stuchen 18,85 bis 19. Leim kuchen 26 bis 28.20. Drockenschnitzcl 9,90 b's 10, Torfmelasse 10. .^artosfelslocken 20,50 biS 20,70.

Aus ter ietzt veröfieutlichteu Nruppbllanz famt man deutlich ersehen welche HubstanzvLr- luste die rl>einllch'wettiälische Schwerindustrie feit 1914 erlitten hat. Das Kruppaktientapital ist ,4ufamm.enget tgl von 360 Mill. Q1U. auf 160 Mill Mark, Las ist ein Betrag, der dem Kapital von 1903 entspricht. Die Krupplche Aeichsrnark^Er-- cfhnmgbbüco) jchlllßt in Aktiven unb Prrsfiven mit einer Summe von 380 Mill, gegen 616 Mill. Mark im 3fli)re 1914 ab. Man muß um 20 Jahre zurückgehen, um wieder einer derart niedrigen Bitanzlamme zu begegnen. Grundeigentum und Sertordagcn sind ousaemiefen mit 188 Mill. Bll. gegen 245 MUl. Alk. im Fahre 1914. Material^ beftänte belaufen sich auf rund 68 Mlll. Mk. gegenüber 158 MUl. Ml. 1914. An fest verzins licheu "Dertpavieren, meist Staatspapieren, lind nur 200 000 Mk. ausgcmirten gegen 70 Mill. Mk. in ten letzten FrieteuSiahren: fast bei ganze Frieden»bestand an d^icn 'lüerlen ist allo ter Geldentwertung zum Opfer gefallen. 1914 be­trugen die Bantguthaben und andere Guthaben 98.2 Mill. Mk. setzt dagegen nur 57,< 2HÜL 'Mk. Die Schulden bei ten Banken dagegen sind jetzt ungefähr um 30 Mill. Mk. höher als in bet Bortriegszell. Dielen 'BcrmögenSeinbubcn gegen­über ist ein Gewinn zu verzeichnen infofern, als ter Betrag an Anleihen gegen 1914 zuruckgegan- gen ist vm, 51J2 Mill. Mk. auf 12,5 Mill. Mk. Dabei ist jedoch nicht zu nergejfcn, daß die aus ter Geldentwertung entstandenen Verluste viel großer gewe'en find als der Gewinn. Dieser wirb auch noch ausgeglichen dadurch, daß nach dem Industriedelastungsgesetz auf Grund des Dawes- Planes auf der Firma Krupp jetzt eine O6lb gationSbelaftung in Höhe von 31 Mill. Mk. ruht, die vom 4. lZahre ab eine jährliche Dcr^insung und Tilgung in Höhe von 2 Mill. Mk. erfordert. Also auch hier ist ein Vorteil nicht vorhanden.

Die Kruppsche 'Bilanz ist deshalb für öTc Beurteilung der Qkrbältniffc ter Schwerindustrie so wertvoll, weil die Finna Krupp mit ihren weitverzweigten ^knternehnrungen mannigfachster Art das beste Spinell»ild ter schwerindustriellen Verhältnisse des Auhrtezirks gibt. Dieses ist bisher in ter Aegcl absichtlich völlig ver­zerrt gesehen worden. Die öffentliche Meinung scheint von der rheinisch-westfälischen Schwer­industrie sehr viel zu halten, insofern sie von ihr glaubt, daß sie selbst unter ten schwierigsten Verhältnissen noch Gewinne erzielen könne. Mäh­rend ihr in der Vorkriegszeit Syndikatsgewinne nachgesagt tourten, soll sie in ter Kriegszeit Kn'-asgewinne. in der Aachkriegszell durch starte Ausfuhr Valutagewinne, bann Reparativnsge- Winne, weiter 3nflationSgetoüme und schließlich sogar noch Ruhrsampsgewinne erzielt haben. Daß im Gegensatz zu diesen Behauptungen die Ver­luste tm Laufe der Fell selbst die übrig ge­bliebenen Gewinne well überschritten Haban, da­von wird nicht gerebet. Auch fintet man keinen Hinweis darauf, daß die in tet letzten Zeit vvr- genommene scharfe Kontrolle der Verteilung der Ruhrtampfkr^ite. die inzwischen bei rund 3/3 sämtlicher Firmen durchgeführt worden ist, im großen und ganzen eine durchaus korrekte Ver­wendung der vom Reich gegebenen Gelder er­geben hat. So brauchten 4. D. in ganz Essen bei mehr als 3000 Lohnstcherungsfällen nicht einmal 1,5 Prozent der für Lvhnsicherung ge­gebenen Gvldmarkbeträge zurückerstattet zu wer­ten. Genaue amtliche Rachprüfungen haben er­geben. daß statt Gewinne in ter Regel nur große Verluste zu verzeichnen waren, die schon deshalb eintret en mußten, weil die Kredite in ter Regel wertbeständig gegeben waren, das ganze Risiko ter Geld ent wertuna also vom Ärebiinebmcr ge­tragen werden muhte, der zu einer Abwälzung meistens nut ganz unvollkommen in der Lage war.

Alles in allem sollte man annehmen, daß das Märchen vom Reichtum der Industrie all­mählich verstummen solle. 3n den Tatsachen fintet es jedenfalls nicht die geringste Stühe.

1* "V-HUlIl

merzvant 6.87. Darmstädter Dank 14.50, Deutsche Vereinsbank 0,36, DiScontogefcllschaft 18.85. Dresdner Dank 950. Metalldank 19.70. Millel- teutfdK Kredi!l>ank 2. Reichsbanl 78507925, Rheinische Kreditbank 3.60, Oesterveichische Kre- büaftien 10.87. OHrnlanafficn. Buteru^ 22. Den tsch-Lu i eailurgc r 96.50. Gelsenkirchen 10-3. Harpener 15050 -152. Phönir 6225. Rheinische Braunkohlen 53,25, Rheinstahl 58 57,75. Rom- dache, Hütte 33,75. Laurahütle 7.50, Kali We­steregeln 22- Etemische Aftieu Batefche Anilin 33. Chemische Griesheim 26.25. Scheidcanstait 25.70, Elberfelder Farben 27,37. Gvldlchmidt

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Zemeni Heide'.terg 101. Deutsche Erdöl 60.50, Dyckcrhvff und Widmann 5.10, 3nag 2.20. Gebr.

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