Einzelbild herunterladen

ES GIBT KEINEN B ESSER EN /

//

-hn«c'

Tic in dec L Wlvo

5 HHtitoac 3< 3'/, MlNvvch du b'v Mttovc

4 im 3m: 3mp jahr fini Kinder i Nutzeren Tie pflichtig« 2mpster der Sin wird, er Wer impfpfli« out jeim dieses r nächsten zur Aach androhu Alle termine acht Laz zur Nach Kind, Impfung tonnen x ^mpfarz Die 3 und rein l gebracht Arme mi wstitut q

Ausl Rankheit 3U den (

Tießer

Siebe» r.idit-' lig^ : ir.cilci" räd)i|ci Klub» Olafs ll Äugen

6in sO 'lc ®et fiftn 111 Wsscn: noch ein' Zheaterl die Mer lindern, iccn un zujamm nenjchw hingen, nur ni( Theate: Äoctlro jchlüplt Aillet suchle^ ein pha globui violette bis hin- tälen m masten

Der grünen, ltickereie türen. -

s,t5 °L

M

Dieht

»^5

Kocht. Uochtd ®i«bei

gestohlenen Sachen zurückzugeben: das hat er aber nirgends feststellen können. Dieser Leugnung jeder kleptomanischen Veranlagung trat in derselben Sitzung der Akademie Dr. Maurice de Fleury . entgegen undbrach eine Lanze" für die Klepto­manen. Die Zahl dieser Kranken sei zweifellos geringer, als man annimmt, und die Krankheit werde sehr häufig von wirklichen Diebinnen als Entschuldigungsgrund benutzt: aber sie existiere doch, und zwar feien die Kleptomaninnen Personen, die von Angstzuständen verfolgt würden, aus denen sie sich durch einen Diebstahl retten wollten. Es seien daher wirkliche Kranke, und man muffe sie wohl unterscheiden von den Berufsdieben, die mit echter Kleptomanie nichts zu tun haben. B.

Ein Streit um das Dresdner Rembrandk- Selbstbildnis.

Die Echtheit des Selbstbildnisses von Rembrandt in der Dresdner Galerie, das bisher zu den höch­sten Zierden der Sammlung gehörte, wird durch einen neuen Fund in Frage gestellt, über den Lon­doner Blätter berichten. Sie behaupten nämlich, daß aus dem Besitz eines Londoner Kunsthändlers A. F. Rehre ein Selbstbildnis Rembrandts aufge­taucht sei, das bisher unbekannt war und deffen Echtheit unzweifelhaft fein soll. Rach den Angaben von Sachverständigen soll dieses Werk, das in allen Einzelheiten mit dem Dresdner Selbstbildnis über­einstimmt, nach der Entfernung entstellender Tieber- malungen im oberen Teil des Bildes sich als ein vorzügliches Wert des Meisters erwiesen haben, das in der Malweiie und im Ausdruck dem Dresdner Bild überlegen ist. Das Datum der Entstehung wird um 1656 angenommen. Man wird abwarten muffen, ob sich diese Rachricht in ihrem ganzen Umfange bewahrheitet und ob wirklich das neu aufgefundene Werk das Original und das Dresdner Bild nur eine Kopie ist.

Der geographieschwache Präsident.

Kopenhagener Zeitungen berichten über den Besuch des dänischen Kronprinzen^ auf der Kunst­industrieausstellung in Paris: Die Franzosen haben ja immer mit der Geographie auf gespanntem kiußc gestanden. Daß sie dies auch heute noch tun, geht aus der Unterhaltung des französischen Präsidenten Dvumergen mit dem dänischen Kronprinzen im Anschluß an die Eröffnung des dänischen Pavillons der Ausstellung hervor nach derPräsident Doumergen dem dänischen Kronprinzen mit besonderem Enthu­siasmus die besonderen Schönheiten der dänischen Hauptstadt Kristiania pries und von einem Herrn seiner Begleitung, als die Situation für den dänischen Kronprinzen etwas fatal zu werden begann, darauf aufmerksam gemacht wurde, daß Kristiania die Hauptstadt von .... Schweden sei! Was sich ja würdig den geographischen Kenntniffen eines Lloyd George an die Seite stellt, der bekanntlich seiner­zeit Oberschlesienin der Rähe von Kleinasien" gesucht haben soll . .

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Das Wetter hat sich an der Börse in den letz­ten Tagen etwas zum Besseren gewendet: wer auf eine Besserung der gesamten inneren Lage der Fondsbörse schließen wollte, befindet sich auf fal­schem Wege. Die jetzigen Kursbefestigungen sind vielmehr nur eine Reaktion auf die ganz enormen Au schlage der letzten Wochen und holen diese bei weitem noch nicht wieder auf. Eine Voraussage für die nächsten 14 Lage lautet schon aus dem Grunde nicht gerade günstig, weil der kommende Monats- . wechsel mit dem Halbjahrsschluß zusammenfällt, an * dem bekanntlich stets eine Geldknappheit über das ^--sonstige Maß hinaus eintritt. Die ganze gegen­wärtige Wirtschaftslage in Deutschland verschärft v diesmal noch d'ie Befürchtungen, die auf finanziellem Gebiet bezüglich der zu erwartenden Versteifung des offenen Geldmarktes bestehen. Es ist also anzu­nehmen, daß der Börse vor dem Monatsschluß nicht mehr die gegenwärtigen reichlichen Mitel zur Ver­fügung stehen, die für ein Anhalten von Kurs­steigerungen bei dem chronischen Kapitalmangel der Spekulation Voraussetzung sind. Monatsgeld ist jetzt schon ohnehin sehr knapp und wird kaum umgesetzt.

Während also die gegenwärtige Befestigung der Fondsbörse mehr technische Gründe hat, liegen in einzelnen Spezialpapieren doch besondere Mo­mente als Begründung für deren bessere Kurs­gestaltung vor. öo wurden die Absichten der Ver­einigten Glanzstoff-Fabriken, Elberfeld, auf eine Erweiterung der amerikanischen Interessen sehr günstig aufgenommen. Mitte dieser Woche bestand in diesem Papier eine solche Materialknappheit, daß . den Käufern nur 15 Proz. zugeteilt werden konnten. Auch die amerikanischen Pläne der Ufa begünstigen die Kursgestaltung dieses Papiers, wobei man aller­dings nicht übersehen sollte, daß gewisse Nebenbe- 1 riebe der Ufa gegenwärtig mit ernsten wirtschaft­lichen Sorgen zu kämpfen'haben. Bei der Südsee- Phosphat-Gesellschaft spielen die bekannten Absich­ten der Oppositionsgruppe eine Rolle, die eine Bar­entschädigung der Aktionäre herbeiführen will. Nach- " richten, wonach die Verwaltung sich den Anträgen der Opposition gegenüber vollständig ablehnend ver­halte, treffen nicht zu, wie die Verwaltung den oppo- - nierenden Aktionären auf ihre Anfrage mittcilte. Als weitere gegenwärtigeSpezialpapiere sind wieder heimische Staatsanleihen aufgetaucht. An der Börse behauptet man nämlich hartnäckig, daß die Bundes-

nennen, das Ihnen einen so absoluten KenuS vereitel und das so preiswert ist, wie die berühmte

floaten über die Aufwertung der Vorkriegsanleihei, anders denken als das Reichssinanzministerium. Die beabsichtigte Unterscheidung zwischen altem und neuem Besitz bei der Aufwertung stößt bei immer weiteren Kreisen auf Ablehnung, lind da bei einer Anzahl dieser Anleihen wohl auch beträchtliche Gut­haben des Auslandes bestehen, das seinen Besitz dem Deutschen Reich aus verschiedenen Gründen nicht gern Stück für Stück zur Umstempelung vor- legt, scheint es, als wenn die Bundesstaaten vorge- schickt werden sollen, um die ursprünglichen und bis­her noch nicht widerrufenen Pläne bezüglich der Auf­wertung öffentlicher Anleihen doch noch abzuändern. Die technischen Schwierigkeiten des ganzen Verfah­rens wurden anfangs wohl auch unterschätzt. Ob diese Vermutungen der Börse richtig sind, werden die nächsten Wochen erweisen, sachlich hat dieser Gedankengang jedoch zweifellos eine gewisse Be­rechtigung. Die reibungslose Möglichkeit, die ganze Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, besteht darin, daß man unter der Hand versucht, die aufwertungsberechtigten Stücke soweit als möglich aufzukaufen. Bei der Kriegsanleihe scheint dies Verfahren in gewissem Umfange angewendet worden zri sein, jedenfalls muß die Börse doch ge­wisse Unterlagen für ihre Behauptungen bezüglich der bundesstaatlichen Absichten haben, denn sonst ist eine plötzliche 50prozentige Kurssteigerung, wie bei den A'prozentigen Preuß. Consols an der Don- nerstag-Börse, nicht zu errlären. Dabei soll ohne weiteres berücksichtigt werden, daß der spekula­tiven Nachfrage "in diesen Boitds eine starke Ma­terialknappheit gegenüberstand. Bundesstaatkiche Vorkriegsanleiheii werden überhaupt seit einigen Tagen im Zusammenhang mit den erwähnten Ver­mutungen reger gefragt.

Als bemerkenswertestes Ereignis der letzten Woche dürfen ferner die Bewertimgsfchwankungen der italienischen Valuta betrachtet werden. Gegen­über dem englischen Pfund hat die Lira in den letzten Tagen über 10 Punkte emgebüßl. Während noch vor etwa einer Woche London Mailand um 122 bewerfet wurde, sind jetzt für ein englisches Pfund bereits 133 und mehr Lira erforderlich. Wenn auch die Passivität der italienischen Handels­bilanz und größere Devisenkäufe Italiens zur ^Be­zahlung von Getreideimporten die schwache Ten­denz der Lira förderten, so geht man doch nicht fehl in der Annahme, daß dem Vorgehen der inter­nationalen Devisenspekulation ein erheblicher Anteil an der Herbeiführung dieses Kurssturzes zukommt. Die jüngsten Diskonterhöhungen Italiens bleiben demgegenüber wenig eindrucksvoll, sie dürfen nach Erwartungen in Kreisen des Devisenhandels nur vorübergehende Wirkung haben. Eine Vermehrung der Notenausgabe wird sich beim Anhalten des jetzigen Lira-Rückganges selbst im abgeschwächten Tempo nicht umgehen lassen. Es seien hier auch noch unter allem Vorbehalt Gerüchte wiederge­geben, die sich trotz des Dementis der in Frage tomenben amtlichen Stellen erhalten. Es verlautet nämlich, daß in Italien die Absicht be letzen soll, die Goldwährung in absehbarer Zeit einzuführen. Als Goldparität komme dabei angeblich nicht der Frie- denssatz, sondern nur ein Bruchteil von diesem in Frage. Man wird sich gegenüber diesen Behaup­tungen recht vorsichtig verhalten müssen, kann ihnen aber angesichts des starken Fallens der italienischen Währung und des Ausbleibens eindeutiger offi­zieller Erklärungen über die weiteren Maßnahmen der italienischen' Währungspolitik auf der anderen Seite nicht ohne weiteres jeden Glauben abspre­chen. Auch der französischen und belgischen Wäh­rung dürfte es, auf weite Sicht betrachtet, nicht rosig ergehen, es sei denn, daß alle Anzeichen täuschten.

* Besserung der Arbeitsmarkt­lage in Bayern. Der bayerische Arbeitsmarkt hat im Mai abermals eine Besserung erfahren. Es waren am 1. Juni 23 408 Hauptunterstützungs- und 33 262 Zuschlagsempfänger gemeldet, gegen­über 35 402 bzw. 52 442 am 1. Mai und einer Höchstzahl von 74152 bzw. 104 862 am 1. Fe­bruar dieses Jahres.

* Ansteigen der bayerischen Kon­tur s z i f f e r n. Im Mai wurden in Bayern 62 Konkurse und 37 Geschäftsauffichten eröffnet, argen 57 bzw. 25 im April und 75 bzw 21 im Marz.

'5ranüar,-r " br dböri'

Frankfurt a. M., 19. Juni. An der Abend- borse bewirkten Wochenschlußglattstellungen neue Rückgänge, die am Montanmarkt fühlbarer wurden. Relativ gut behauptet war der Bankaktienmarkt. Die Werte der anderen Märkte bröckelten, soweit sie zur Notiz gelangten, leicht ab. Das Geschäft war lustlos und. der Umfang der Umsätze nicht bedeu­tend. Am Anleihemarkt war man gleichfalls schwä­cher. Kriegsanleihen, die mit 0,425 gehandelt wur­den, konnten sich bis zum Schluß zu diesem Kurs behaupten. Die Abendbörse schloß zurückhaltend und mit Neigung zum Nachgeben der Kurse. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanleihe 0,425, Schutzgebiets­anleihe 5,600. Ausländische Renten: 1905er Türken 7,50. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 123, Commerzbank 99, Darmstädter Bank 122, Deutsche Bank 121,25, Dresdner Bank 102,25, Metallbank 92, Mitteldeutsche Kreditbank 98,50, Oesterreichische Kreditaktien 7,37. Montanaktien. Gelsenkirchen 63,25. Mansselder 63. Phönix 94,25, Kali Aschers­leben 13,75, Kali Westeregeln 113. Chemische Aktien: Badiscke Anilin 120, Th. Goldschmidt 88, Höchster Farben 111,40, Rütgerswerke 68,50.

Banknoten.

Datum:

Schiffahrtsaktien: Nordd. Lloyd 63. Jndustrieakticn: AEG. 95, Gement Heidelberg 71, Julius Sichel 38,50, Zucker Frankenthal 4.

BörlGikurle.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^ Berlin, 19. Juni. Die Börse begann heute in einer sehr ruhigen Haltung. Das Kursniveau war immerhin recht widerstandsfähig, vielfach so­gar weiter erhöht. Cs spielen hierbei vor allem börsentechnische Momente mit. Während noch

5% Deutsche NelchSanlelde <°l0 Deutsche NcilbSluUeihr . 3V,% Deutsche Ncichsanlctde 3% Deutsche Reichöanlcide . Deutsche Eoarpramienanleide 4u/o 'Lrenßische flonsois . . . 4% Hellen .... 3'/«e/o Hellen..........

S*/, Hessen Deutsch« Werlb. Dollar-Aul. bto- Doll'Schav-Anlreisng.')

4*/o Hodtürten. ....... 5°/0 Boldmcxikaner ... . Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnoat-Bank. Tarmft. und Nalionalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche Vereins bank ÄiSconro Commandit Metallbau!...........

Mitteldeutsch« Kreditbank . Ccftcrrcidritoc Credüanstalt. Weltbank ..........

Bochumer ®u8 ......

Buderus Karo Devtich-Luremburg Gelsenkirchener Bergwerke. . ßeiter Bergbau.....

oerfe Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Uaurahütte........

Qderbcdarf ......... Phönix Bcrgban . Rheinstalil..........

Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Dbilipp Holzmann......

kiugko-Cont.-Guano . . . .. Badische Anilin Che mische Mader Aladtzi .. Goldschmidt Griesbeimer Electron .... Höchster Farbwerke ..... volzacrkotzlimg sssütgerSwerke .

Scheideanftalt

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..........

Mainkraftwerk Schmiert Siemens & Halske Ndlerwerke flieget ..... Daimler Motoren. ...... Henligrnllaedt.........

Meguin......

Motorenwerke Mannbciin .

frankfurter ArmaMren . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgeselllckaft Frankfurt. Pet. Union . .... Schuhfabrik Herz Sichel. . . -Zellstoff Dalddof ..... Zi:cs?r>abril Jronkcnthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Äevffeüinürkt BerlinFrankfurt a. M.

,Iu Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-LireS, London, Neu» Saran, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und apest- für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

Frankfurt a.M

Berlin

Schlug-

1-Ubc-

Schlub-Anfang

fiurs

Kur«

Kurs

«tu?-.

18. 6-

19. G.

18. 6

19 6

11.42

0.55

0.425

0.44

0.4475

0.71

0.6-1

0.60

0,56

0,685

0.60

0.84

0.80

0,885

0,805

0,28

0.275

0,2 5

0.29

0.62

0,675

O.K>5

0,70

0,80

0,75

0.60

0,56

0,58

89,7.»

89 75

91,75

93

93

93,15

;3,2

8

«a

7,8

35,25

35,5

121.5

1231

121

98.60

121

09

99

98.5

122 .

122

122,5

122.50

121

121.25

120,75

121

68

(iS

108,50

108,50

108,37

168,75

82.37

92

98.5

98.5

98

98

1 .. 11

7 ,37

7,50

7.37

0,10

0.10

0,125

60

60

.25

58

56,80

58,50

56

. 1,

54

53

73,50

« 1

74

75,25

63.50

63,25

62

63.50

111

113,5

111,62

113,62

14.50

13.75

14,25

11.2

113

113

16,75

16,87

49

45.50

47

49,75

5.6

5,6

5,40

5,62

114.25

94.25

94,50

95

74,5

76

. 1

75.13

TS, 5

76,5

79,75

2.40

2,4

58.5

59

57,25

59,13

60

63

61.25

62,9

<1,25

'1

_

_

64

63

62,25

64 25

98,50

100,75

119,75

$20

120,50

122

0.48

0.4.8

88

88

ST. 10

90

111

110,75

108,50

112

110,75

111.40

110 87

112

6.62

6.25

116.5

68.5

72

71,8

109

108,25

95

95

94,75

95,62

71

74,5

79

74,50

84,5

61,66

63

81,75

62,75

82,7.5

84,5

82

83,25

61

62

61.5

61,75

61

60,5

59

60,5

42

41

42

45

45

46,5

69

69,5

0,41

0,41

0.82

0.8-2

0,87

0,80

108

107

-> .25

.1

L.

; , a

3

> ,

3.8.62

38.5

38

38

9,95

9,75

9,75

9,9

3.85

4

a. . a

63,25

56

59

18 Juni

19. Juni

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

Geld

Arier

Geld

Briet

Qmst^ Noll.

168.74

168,89

168,29

168,71

Buen. Aires

1.683

1.687

1,692

1,696

Brss.-Antw.

19.53

19,57

19,62

19,66

5f)dflinnta -

71,01

71,19

71,16

71,34

Kopenhagen

79,95

80,15

80,20

80,40

Stockholm .

112,23

112,53

112,23

112,51

HelllngforS.

10,56

10,60

10,56

10,60

Italien. . .

15,41

15.45

15,58

15,62

London. .

2O,38i

20,438

20,385

20,497

NetWork . .

4.195

4,205

4,195

4,205

Paris....

19.72

19.76

19,81

19,85

Schwei; . .

81 465

81,665

81,465

81,665

Spanien. .

61.12

61.28

61,12

61,28

Japan . ..

1,708

1.712

1,713

1,717

Wo de Jan-

0 441

1,443

0.466

0.468

Wien In D--

Lest, abgest.

59,05?

59,197

59,057

59,197

12,437

12.477

Bckzrad ..

12.35

12,37

7,29

7,31

Budapest. .

a.835

3,913

5,8S5

5,915

Bulgarien .

.4,045

3,055

3,045

3,055

Lissabon

20 475

.'0,525

20,475

20,525

T anzig. . -

80.81

11.01

80,81

81.01

KoustanUU.

-225

2,235

2.237

2,247

Athen. .

6 89

6,91

6.84

6.88

Berlin, 19. Juni.

Geld

Brief

Amerikanische Note» .....

4.178

4,198

Belgische Noten

19,57

19,67

Dänische Noten ......

80,00

80,40

C-nglische Noten. .......

20.355

20.455

Franzöiische Nvtcn ......

19,77

19,87

Holländische Noten......

167,88

168,72

Italienische Noten ... . .

15,56

15,64

Norwegische Noten......

71,07

71,43

Deulsch-Oeslcrr.,5joo Kronen

59,10

59,40

Rumänische Noten......

Schwedische Noten . . ...

111,97

11'2,53

81,80

Schweizer Note» .......

81,40

Spanische Noten .......

60,90

61.20

Tschechoslowatisch« Noten - -

12,427

12,487

Ungarische Noten......

5,855

5,895

ESSING POSAi

vor einer Woche ein übergroßes dringendes Angebot an den Markt gekommen war, herrscht jetzt in vielen Werten ein ziemlicher Stück­mangel. der vielfach zu Exekutionen führte. Dies gilt vor allen Dingen für die im Vorder­gründe stehenden Spekulationswerte. Rege ülm- sätze fanden vor allem und von vornherein am heimischen Staatsanleihemarkte statt, wo die 3> ^prozentigen Preußischen Kon- sols die Führung hatten. Auf angebliche Aus-- landkäufe ging der start erhöhte Borlagskurs erneut herauf, und zwar bis auf 0,75. Das Geschäft in Kriegsanleihen erfuhr hierdurch eine Anregung und dcr Kurs eine Steigerung von 0,420 auf 0,455. Besondere Gründe für diese Bewegung waren nicht ersichtlich. Demgegenüber lagen Vorkriegspfandbriefe, die ab heute wieder zur offiziellen Rotiz gelangten, schwächer. An den Jndustrieaktien- markten war die anfängliche Befestigung allgemein, obwohl eine Anzahl ungünstiger Rach­richten, u. a. die Ausführungen des Finanzmini­sters über die schwierige Finanzlage- d^I. Reiches, der Bericht der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft über die Fortsetzung der rückläufigen Bewegung fast aller Massen-Gütertransporte und Meldun­gen über weitere Betriebseinschränküngen bei der Firmck Krupp, vorliegen. Demgegenüber fiel nur ins Gewicht, daß der Reichsbankstatus nach dem heutigen Ausweis eine wesentliche Erleichterung erfahren hat und der Kaliabsah in den letzten Wochen die vorjährigen Ziffern um ca. 100 Proz. übersteigt. Die Geldverhältnisse haben sich etwas verschärft. Tägliches Geld 3 bis 9y2 Proz., Monatsgeld 10 bis 11 Proz. Am internatio­nalen Devisenmarkt trat nach dein gestri­gen Liresturz eine Beruhigung ein. Schwächer lag der Pariser Franken. Die Mark notierte in London 20,24, Amsterdam 59.31 V-,, Paris 5,10, Zürich 122,60.

SrcnffurSer Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 19. Juni. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,50 bis 23,50, Roggen, inländ. 18,50 bis 20,50, Hafer, inländ. 18,50.bis 22,50, Mais (gelb) 21 bis 22,50, Weizen­mehl, inländ., Spezial 0 36,50 bis 37,50, Roggen­mehl 28,75 bis 29,50, Weizenkleie 12, Roggenrleis 12,75 bis 13 Mk. Tendenz ruhig.

Berliner Produktenvorle.

Berlin, 19. Juni. Der Produktenmarkt blieb bei kleinem Geschäft trotz schwacher Auslandmel- düngen behauptet. Auch die Annahme der Zollvor­lage durch den Reichsrat veranlaßte. zur Vorsicht. Es wurden notiert für 1000 Kilogramm: Weizen, märf. 266269, Weizen, Juli 264,50264, Roggen, märt. 212216, Roggen, Juli 210210,50, Gerste, märf. 226242, Futtergerste 200215, Hafer, märf. 232240, Hafer, Juki 191192, Mais (lofo Berlin) 207211, Raps 360370; es wurden no­tiert für 100 Kilogramm: Weizenmehl 33,7536,25, Roggenmehl 29,2530,50, Wcizenlleie 13,20, Rog­genkleie 1414,10, Viktoriaerbjen 2630, kleine Erbsen 2526, Futtererbsen 2124, Peluschken 21 bis 23, Ackerbohnen 2122, Wicken 2326, Lu­pinen, blau 1011, Lupinen, gelb 13,5014,50, Rapskuchen 15,6015,80, Leinkuchen 22,4022,80, Trockenschnitzel 10,2010,40, Torfmelasse 10, Kar­toffelflocken 19,4019,60.

Für 1 Marit in allen Buchhandlungen, bei allen Zeitunge- v erkauf cm und vom Verlag August Scherl, Berlin S V768

Sie rauchen in dieser tadellos sauber ge­arbeiteten Zigarette nachweisbar 16 Sorten feiner

Orienttabake und können sich mit einer IO Stück-Packung j für 30 Pfennige, Stunden der Erholung und des reinsten -

Vergnügens bereiten. Aber nur mit LESSING POSA, . denn keine andere kommt ihr gleich.

ZIGARETTENFABRIK LESSING fr CO - FRANKFU RT M GEG R 1 8 9 8 >