Ausgabe 
20.4.1925
 
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ischea Museums Mai sloltfindel, ad der Zusagen nde Asichspräfi- *t Dr. Luther ei/igten Äeichö- jtrefemann. TitqHcber bei c Staats-- und der bahctW Saul^abct, ni der evangc- J, die Jerirrlc« zn, dieBürger- nffurt a. M.. ich entsendet den icralbirettor der der der Stadt nschen Museums zrohe Zahl Pro- Lirtschast. Lech- jssmiitgsscierlich'

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Buntes Allerlei.

Das deutsche Seekartenwerk.

Die 5orfd)ung»reife des deutschen Dermef- lungSfchiffes Meteor, über dessen Ausfahrt soeben berichtet wurde, lenkt die Ausmerkfnm-- keit auf die nun wieder mit verstärktem Gifer aufgenommene wissenschaftliche Tätigkeit der deutschen Marineleitung. Die QL beiten des Schiffes bei seiner zweijährigen Fahrt Im südlichen Atlantischen Ozean werden auch neuen wertvollen Stofs für die wichtigste wissenschaft­liche Leistung unserer QHarinc bringen, das grobe Seekarten werk, das zu einem We l t s e e k a r t c n-

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gaben uoer ^leere-Ncten cnthaUen. criaxmen im 16. Jahrhundert, und die grundlegend» Ar­beit bietet der 1584 erschienene öceatla» ..Spie­gel der Seefahrt- de» .Holländer» Waghencr. dessenQkttonungen sich bi» zum hemiaen Tage in unseren Seekarten und Seedanddüchern er­halten haben Während die italienischen und spanischen Seekarten bis zum Ende des 17 Jahr - Hunderts auf Pergament gezeichnet waren, wur­den die nordländitchen Starten schon gedruckt, und zwar rührt die erste gedruckte Deekan« aus dem Jahre 1477. die erste in Kupfer gestochene von 1560 her Die erste deutsche Seekarten- f a m m I u n g in französischer Sprache war der eccatla# des ^eldn.arfchalis von Schmellau non 1749 Erst mehrere Jahrzehnte Ipater tau­chen Stoftenfart.n auf; die die Hamburger und Bremer Hafenbehörden nach eigenen Bermesiun- gen herstellten £>te ersten nautischen Dermefsun- gen Preusiens stammen aus dem Jahre 1833. und das erste Seekartenwer! in deutscher Sprache ..Preustens Seeatlas" wurde 1841 bis 1843 vom preussischen Handelsministerium herausgegeben. Die preustifche Kriegsmarine nahm dann 1854 zum erstenmal eigene Vermessungen vor, und von dieser Zeit an entwickelte sich allmählich da» deutsche Seekartenwerk, das zunächst die Aus­gabe verfolgte, den deutschen Seemann auf allen Meeren unabhängig von iremländischen Hilfs­mitteln zu machen, darüber hinaus aber auch die deutsche Weltgeltung zu fördern. Bei Aus­bruch des Kriege» umfaßte das Seekartenwerk im ganzen 508 Seekarten; jetzt bat iich das Werk trotz der schwierigen Verhältnisse stetig weiter- entwickelt und zahlt 720 Seekarten Da die vor­handenen Starten immer wieder berichtigt werden müssen, so können bei den geringen vorhandenen Mitteln jetzt höchsten- 15 neue Starten im Iabr erscheinen, während vor dem .Kriege jährlich 50 neue Seekarten ausgegeben wurden Die Aus­gestaltung zu einem Weltfeekartenldstem wird noch eine Reihe non Jahrzehnten beanspruchen, aber schon heute ist die beul lebe Seekarte wegen ihrer unbedingten Zuverlässigkeit und vollkomme­nen Ausführung ein geographisches Äunfttocr' ersten -Range«, das viel zum Ruhme des deut schon Hamen# in der Welt beiträgt

BoiMngt werden schucüsteu- flcreiniflt, gesyanui und gebügelt. An aahmestellc 0322s

VlMllMr. 15III.

Direktor Schüttler gab sodann erneu Bericht über dasErgebnisdesRechnungsiahres 1924, das in Einnahme mit rb. ?onuOO '1ÄL in Ausgabe mit rb. 176000 Mk. abschlieht. (fr ver­breitete sich hierauf über bic Umkiqcerbebung im Jahre 1924 uub mustte mit Bebauern reftfuitcn, das, vielfach die Gkmcinbcn die Ablieferund der Umlagen erheblich verzögerten, \a etwa 98 Gemeinden, ba runter auch größere. bis jetzt überhaupt noch nichts an bte Handwerkskam mer abgeführt hatten. Nunmehr siebt sich bic Jtam wer gezwungen, die Angelegenheit ben zuständigen Rreivamtern norutlegen und odxibencrfapaniprud)? an hie säumigen (Bcmeinbcn geltend zu machen. Die Prüfung der Aaste wurde fatzungsgcmäh von dem Vorsitzenden N o h l im Laufe des Jahres oorgenoib- men, ebenso hat bic Revision der Bucher und Be lege durch die im Borjahre bestellte Kommission ftattgefunben.

Der Vorsitzende 'Hobt trug sodann den jedem Sxammermitglicb ausgehändigten Voranschlag für das Rcchnungsiahr 1 925 vor. Die Ein­nahmen und Ausgaben bilanzierten mit 165 600 Mk. Unter ben außerordentlichen Ausgaben sind u. a. für befonbere Zwecke .53 000 Mk. vorgesehen, die zum Teil zum Ausbau ber in ben größeren Stählen be- stchenben Handwerksämter als Handwerks- tarn mer-Neben st eilen Verwendung finben sollen. In ber Aussprache über bieten Punkt würbe die segensreiche Bedeutung ber Handwerksämter un­terstrichen unb bereu Ausbau im «inne des Hand werks begrüßt. Das Handwcrlsamt soll auch das slache Land mit versorgen; in Hellen bestehen zur Zeit 7 Handwerksämter. Der Vorsitzende schlug vor den Betrag auf 100 000 Mk. zu erhöhen. Wenn bic Neueinrichtung, wie zu erwarten ist. sich bewährt, soll später ber Ausbau noch auf bic Streife erstreckt werden. Der Antrag wurde mit 18 gegen 11 Stim­men angenommen.

Zur Ergänzungswahl des Vorstan­des teilte der Vorsitzende Nohl mit, dah satzungs gemäf, bic im Jahre 1919 gewählten Herren Becker unb Leonhard auszujcheiden hätten. Mit Rück­sicht auf die in ben Jahren 191721 oorgetommenen zahlreichen Verschiebungen im Vorstand durch Ab­leben bzw. Amtsniederlegung lei es crforberlid), den in der Satzung vorgesehenen Wechsel in der Mit­gliedschaft des Vorstandes wieder herzustellen; cs wurde vorgeschlagen, die diesjährige Ergänzungs- wähl zunächst auf 3Jahre vorzunehmen. Dom Jahre 1927 ab scheidet dann wieder satzungsgemäh olle drei Jahre bic Hälfte der Vorstandsmitglieder aus. Die beiden ansscheibenden Dorftanbsmitglieber rour den sodann einstimmig wiedcrgewählt.

Die Versammlung genehmigte ferner einen Be­trag non 30 000 Mk. für eine Silberbeilage zu der ZeitschriftHessisches Handwerk und Gewerbe". Ebenso wurde, wie im vorigen Jahre, ein Betrag von 100 000 Mk. zur Errichtung eines Ge­bäudes für bte hessische Handwerks­kammer einstimmig genehmigt.

Schliehlich wurde befchloffen, dah dah 2 5 jäh - rige Bestehen der Handwerkskammer am Mittwoch, dem 10. Juni, durch eine interne Feier begangen werden soll. Auch ist be­absichtigt, einen E h r e n m e i st e r b r i e s zu ftif ten, ber für 50jährige Mei st et-tätigkeit verliehen werden loll.

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Frl. Tilly Arndt vom (Siesten et Schwimm verein weifte am Samstag um' Sonntag bei den Internationalen Sch Wimm wettkämpfen des SV. ..Blau Weitz' in Bochum. Unfcr Sonderberichterstattet teilt mit. dast Frl. Arndt im 100-Meter-Rücken fchwimmcn Zweite und im l(X)»Aketer-Vruft> schwimmen Erste wurde.

frankfurter Spvrtsountaq.

spd. Frankfurt a. Ak. 19 Aprtl. rAe' ben Ädmpfen um die Inddeu 1 schc Meiste» schäft im Zutzballspott siegte heute de, Verein-r Rasensport gegen den Frank­furter Sportverein mit 2: 1

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erstaunlich spät geschaffen worden. Die älteste erhaltene Seekarte stammt aus dem Jahre 1325 und gehört zu den ..Kompastkarten" des Mittel­meers. die die Italiener verfertigten. Die ersten Seebücher" der nordischen Völter, die ältesten erhaltenen nautischen Hilfsmittel, find auS dem 15. Jahrhundert und enthalten einen die Fahrt längs der Küste beschreibenden Text sowieVer­tonungen", d. h. Ansichten der Küste von See aus. Die ersten Seekarten, die überhaupt An-

Aus Stadt und Land.

Diesten, den 20. April 1925.

Gietzencr Wochcnmarktprcise.

am 18. April (Händlerpreifc-.

Es kostete auf dem heutigen Wochrnmartt das Pfund Butter 200, Matte 40. Käse 70, Wirsing 30, Weißkraut 20. Rotkraut 30, gelbe -Kühen 10, rote Rüben 10. Spinat 25, Ronusch- kohl 20 Ünterlohlrabi 8. Mischgemüse 20. Grün­kohl 20, Rosenkohl 80, Feldsalat 100, Tomaten 150 Zwiebeln 30, Meerrettich 30 bis 100, Schwarzwurzeln 70, Rhabarber 35. Kartoffeln 5, Aepfel 15 bis 30, Dirnen 12. Dörrobst 35, Aonifl 40. junge Hahnen 100, Suppenhühner 120; b.a8 Stück Gier 9. Blumenkohl 60 bis 150. Salat 35 bis 40. Salatgurken 130, Lauch 5 bis 10, Sellerie 20 bis 40; bai Bund Radieschen 25.

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Lageskalender f ü i Montag. Dolksblock. 8'/4 ^lhr. öffentliche Wahlerversamm- lung. Turnhalle. - Lichtfpielhaus. Bahnhofstraste: .Aschermittwochs. Astoria-Lichtspiele:Unter der Sonne Mexikos".

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D te Hessische Handwerker- Zentralgenossenschaft hat in ihrem ab­gelaufenen Geschäftsjahr Kredite im Betrage von 300 0000 Mk. ausgegeben, von denen 200 000 Mk. zurückgezahlt wurden. Die Genofsenschast hat die Vorkriegseinlagen ihrer Mitglieder zu 50 Proz. Goldwährung bereits ausgewertet unb hoffte, die übrigen 50 Proz. ebenfalls auswerten zu können.

D i e Kapelle Topp, die sid) aus ehe­maligen Mllitarmusikern unter ber Leitung des Musikmeister» a. D. Hermann Topp zusammen- jetzt, uerünftattete gestern nachmittag auf ber Lie- bigshöhe ein Konzert, das trotz des wenig günsti­gen Wetters sehr gut besucht war und, um cs vor- weg zu sogen, den Besuchern einige recht ange­nehme Stunden bot. Das bewies am besten der lebhafte Beifall, ber ben Darbietungen, bte auf einer beachtenswerten Höhe standen, gezollt wurde. Das Programm war lehr reichhaltig ;neben einigen Ouvertüren unb Fantasien (Tell-Ouverture, Sauft- jjantafie) feien noch die beiden Solls erwähnt: nlotcn-ooloGute Nacht, Du mein herziges Kind" (Solist Herr Aehrmann) und die Piston-Fan­tasie ..Smgoogelchen aus dem Thüringerwald" (So­list Musikmeister a. D. T o p pi, die besonders bei­fällig ausgenommen wurden.

'** Auftrieb auf d e m heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: Ochsen 379, Bullen 36, Färsen und Kühe 548, Kälber 366, Lchase 45, Schweine 3815.

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Schulbeginn ilnferc diesjährigen ABE-Schützen erleben heute einen ernsten Wende­punkt ihres jungen Lebens. Die Aufnahme in die Schule. Von nun ab stehen auch sie im Banne der Pflicht, deren Erfüllung ihnen immer angenehm unb leicht fein möge. Morgen beginnt in allen Schulen der Unterricht, und damit hat die schöne Zeit her Offerierten wieder mal ihr Ende erreicht.

Fliegerbesuch konnten wir in den letzten Tagen, so auch gestern mittag toicber, mehrfach über unserer Stadt beobachten. Die hohen Herren" erregten natürlich das lebhafte Znteresfe unserer Einwohnerichaft. Wir wir hören, handelte es sich bei diesen Fliegern um Sendboten der Frankfurter Messe, die auf Meffe- Rundflügcn begriffen waren. Vielleicht ist der Geitpunkt nicht mehr fern, an dem auch unsere Stadt praktisch in den Luftverkehr eintreten farm.

" Die Arbeitszeit in den Bäcke­reien und Konditoreien. Auf Grund einer Verfügung des Ministeriums für Arbeit unb Wirtschaft kann der Beginn der Arbeitszeit in den Bäckereien und Konditoreien in der Zeit vom 1 Mai bis 30. September auf 5 Ufjr vor­mittags festgesetzt werden. Die Stadtverwaltung hat jetzt eine Verfügung erlassen, wonach die Arbeitszeit um 5 Uhr beginnt. Der bisherige spatere Beginn hatte in den hessischen Städten verhindert, da,h die Bevölkerung morgens mit frischen Brötchen versorgt werden konnte.

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o. Kreisärzte und Jugendherber­gen. Da.s Hessische Ministerium des Innern hat an die ihm unterstellten Kreisgesundheitsämter folgenden Erlab herausgegeben:®cr Verband für Deutsche Jugendherbergen hat gelegentlich der letzten Tagung der Leiter seiner Zweigaus- schüsse u a. eine Entschliehung gefasst, wonach die Behörden gebeten werden sollen, auch die Herren Kreisärzte für eine äleberwachung des Zustandes der Jugendherbergen in ihrem Bezirk zu interessieren. Wenn hierbei naturgemäß bei der starken Belastung der Kreisgesundhestsämter nicht an eine regelmässige Hebcrtoadning gedacht werden kann, so würden wir es doch im Inter­esse der Sache sehr begrüben, wenn die Herren Kreis- und Amtsärzte sich gelegenHüf) der An­wesenheit an Orten ihres Bezir«, in denen Ju­gendherbergen bestehen, von Zeit zu Zeit über deren Zustand unterrichten und uns zum Zwecke der Benachrichtigung der zuständigen Zweigaus- schüsse von etwaigen Beanstandungen ^kachrichl geben würden."

hessische Handwerkskammer.

Die 30. Sitzung der H elf ischen Hand­werkskammer sand am {vreitagoormittag in ber Aula ber Landesbau-toewerbeschute in Darm- ft a b t statt. Der Vorsitzende ber Handwerkskammer Nohl Darmstadt begrüßte in seiner Eröffnungs­rede ben otaatstommifiar, Ministerialrat Hech - l e r, unb ben Ehrenvorsitzenden ber Kammer, Gc- rverberat Falk- Mainz.

Handwerkskammerdirektor Schüttler erstattete öen Vcrwaltungsbericht über bas Jahr 1924. Er berührte zunächst bas in bie- fem Jahre ftattfinbenbe 25jährige Jubiläum der Handwerkskammer, die auf (tzrund der Reichsge- roerbeorbnung und der landesgefetzlichen Beftim- mungen am 1. April 1900 errichtet wurde unb deren konstituierende Versammlung am 25. Mai 1900 ftattfanb. Einzelne Angaben folgten über bic Wahl des ersten Vorstandes unb über sonstige be­sondere Begebenheiten während ber ersten Jahre der Tätigkeit der Kammer. Uebergehend zum ab- gelaufenen Verwaltungsjahre verbreitete sich der Redner zunächst über interne Dcrwaltungsange- legenheiten, er schilderte die erheblid)e Zunahme der Arbeitsbelastung, die zahlenmäßig bereits aus den Briefein- und ausgängen ersichtlich sei, aber auch infolge Uebernahme der Geschäftsführung des S)eV sischen Handwerks und Gewerbeverbandes und ber Redaktion des BlattesHessisches Handwerk und Ge­werbe" erhöht wurde. Abhandlungen über die Fi­nanzlage der Kammer, die Abwicklung der Umlage­erhebung usw. folgten. Der Redner gab einen ge­nauen Üeberblirf, in welcher sich die Halbmonats­schrift hessisches Handwerk und Gewerbe" ent­wickelte. Meter schlossen sich an Abhandlun­gen über die Bearbeitung ber Steuerfragen, der Schulfragen, Ausbau ber Prefje, Prcisireibereirecht, wobei "insbefonbere Auffchlusi über bic umfang» reichen Verhandlungen vor ber Lanbespreisprii- fungsstelle mtt ber Landwirtschaft gegeben wurde. Mehrfach war die Slammer genötigt gewesen, ihre Auffassung zur Behandlung der Preisbildung sei­tens der handwerklichen Organisationen den Behör- ben barzulegen. Der Belebung des Organisations­gedankens und ber Form, in ber sich die Hand­werkskammer durch Versammlungsbesuch, durch Dorträge und Abhaltung von Kreiskonferenzen und Kreishandwerkerversammlungen betätigte, wurden längere Ausführungen gewidmet, ebenso auch der Mitwirkung ber Hessischen Handwerkskammer bei Beratungen des Reichsverbandes des deutschen Handwerks und des Süddeutschen Kammertages, dessen Vorfitz satzungsgemäb in den letzten zwei Jahren von der Hessischen Handwerkskammer wahr­genommen wurde. Die Behandlung der Äreditfra- gen schloß sich an, wobei eingehend auf die Schwie­rigkeiten, die in dieser Sache zu überwinden waren, hingewiesen wurde. Besondere Arbeitsgebiete stell­ten bann das Bergedungswesen, die Rutzholzver- forgung des Handwerks, die Aufstellung einer Hand- werker'kartothek, die nun in die Tat umgesetzten Versuche der Beschickung von Mesten und Ausstel- langen durch szandwerkszweige dar. Der Kontrolle des'Lehrlingswesens, der Entwicklung des Gesellen- und Metsterprüfungswesens waren in dem Vortrag besonders umfangreiche Darlegungen gewidmet. Der Redner schloß seinen Bericht mit Dankesworten an alle diejenigen Behörden, Handwerksorganisationen und die Presie, die im abgelaufenen Derwaltungs- jahre bic Kammer unterstützten.

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