etn Bergwerk oder tegetiMrxi^e anveren inbu» striellen Betriebe nach allen Regeln der Kunst kaufmännisch au« beut en. Ob man aber Heilquellen kaufmännisch In dem Mähe ausnutzen soll. das ist eine Frage, die nicht jedermann bejahen wird. Heilquellen sind von der Ratur der leidenden Menschheit zur Linderung der Rot geschenkt. GS muh — und damit wird wiederholt, waS schon in dem Artikel in der DienStagS- Aummer deS .Gieh. Anz." gesagt ist — daher grün dsätzlich daran festgehalten werden, daß ein Heilbad in erster Linie ideellen Aufgaben dienstbar gemacht wird. Unsere Ansicht geht sogar soweit, daß der Staat auS einem Heilbads überhaupt keine Lieberschüsse herauSzuholen braucht, datz er in dem Augenblicke, wo sich solche in grbtzerem Ausmaße ergeben (wie im Vorjahre), sogar an einen Abbau der Preise für Äurmtttel denken mutz, um immer mehr Bedürftigen die Benutzung der heilspendenden Bäder zu ermöglichen.
Man hört jetzt, um die Gemüter zu beruhigen, hier und da sagen: 3n letzter Zeit hat man nicht mehr an die Ilmwandlung dsS BadeS in eine 2L G gedacht, wohl aber in den Inflationsjahren, wo der Betrieb unrentabel blieb. Wenn die Rentabilität als Gründ angegeben wird, dann lag für das setzte Jahr keine Ursache vor, an die Umwandlung zu denken, dann braucht aller Voraussicht nach auch in der Zukunft nicht daran gedacht zu werden. Denn das Bad hat. wie in dem ersten Artikel bereits mitgeteilt worden ist. im abgelaufenen Jahre einen ganz beträchtlichen Ueberschutz erxielt
AlS Tatsache ist in der ganzen Angelegenheit noch zu blühen, daß einflußreiche hiesige Persönlichkeiten vor Wochen schon Landtags- abgeordnete auf die umlaufenden Gerüchte aufmerksam und vor einer etwaigen „Ueberrumpe- lung" aewarnt haben. Tatsache bleibt auch, daß die hiesige Bevölkerung in ihrer überwiegenden Mehrheit ein Projekt derart ablehnt und jederzeit ablehnen würde, vor allem auch die führenden Wirtschaftlichen Verbände unserer Stadt.
Rach den Antworten, die die Bade- und Kurverwaltung und dann auch die Regierung auf eine Anfrage von deutschnationaler Seite im Finanzausschuß des Landtags gegeben. dürften die Gerüchte jetzt verstummen und die Gemüter sich wieder beruhigen. Denn danach finden zur Zeit keine Verhandlungen in der Angelegenheit statt. Mögen sie auch für die Zu- ninft begraben sein, damit unser Bad bei dem verbleibe, dessen Fürsorge es seine ganze Entwicklung verdankt: beim hessischen Staate!
Der Reichsqründungstag in Giehen.
Die Feier der Landsmannschaften.
Wan berichtet unS: Am Samstag, dem 17. Januar, feierten die drei Landsmannschaften der Landesuniversität den Tag der Reichsgründung durch eine würdige Veranstaltung im Saal des Gesellschaftsvereins. Lieber 200 junge und alte Landsmannschafter lauschten ergriffenen Herzens den flammenden und packenden OBorten von Pfarrer Knab aus Gustavsburg bei Mainz, der die Leiden und Schrecken nach der Ruhrbeseyung am eigenen Leibe hat dulden müssen und erschütternde Bilder von der geistigen Rot der Deutschen im besetzten Gebiet gab. Aber trotz allem kann dem deutschen Volk wieder ein Aufstieg blühen, wenn es sich als .Volk" fühlt, wenn es Einigkeit unb Recht und Freiheit bewahrt. Dazu sind auch vor allem die Studenten als künftige Füh- . rer des Volkes berufen, wenn sie sich zur inne- c ren Sittlichkeit bekennen. Der Rektor der Lan- x-desuniversität. Geheimrat Krüger, erweiterte diese Gedanken, inbem er auf die große Zeit r der Reichsgründung hinwies, und den Zuhörern die Beschäftigung mit den Schriften Bismarcks und der Führer jener Tage empfahl. Es war eine erhebende Feier.
Deutscher Hochschulring.
Friedberg, 19. Ian. (WD.) Im Saale Groh-Friedberg sprach auf der heutigen Tagung des Deutschen Hochschulrings Dr. Jung-Gießen über das Thema: „Die deutsche Studentenschaft". Redner behandelte ausführlich die Geschichte der deutschen Studentenschaft bis zur endlichen Einigung auf der Würzburger Tagung 1890, die dem grohdsutschen Gedanken einen vollen Erfolg . gebracht habe. Der Redner charakterisierte die Aufgaben der deutschen Studentenschaft und ihre Lösung. Die Rede wurde mit starkem Beifall ausgenommen und schloß mit dem Gedanken, daß wir durch Gemeinschaftsarbeit im Rahmen der deutschen Studentenschaft endlich wieder zu einem fre'en groß- deutschen Vaterland gelangen. Abends 8 Llhr fand die Begrüßung der Gaste namens der Stadt durch Bürgermeister Dr. Se hdt und im Auftrage des Polytechnikums durch Direktor Prof. Dr. Schäfer statt. Der erste Vorsitzende des Deutschen Hochschulrings Kolbe aus Wien konnte infolge eines Autounfalls leider nicht rechtzeitig erscheinen. Dafür übernahm Dr. Iung - Gi eßen den Abendvorlrag. indem er über den Deutschen Hochschulring sprach.
Wirtschaft.
Die deutsche Eisenversorqunq.
Bon unserem Essener LRitarbetter.
Im Zusammenhang mit den internationalen Eisenverhandlungen, deren Bedeutung außerordentlich übertrieben toorDen ist, ist vielfach die Befürchtung geäußert worden, daß die deutsche Eisenindustrie den Inlandbedarf nicht werde decken können. Wie Dr. Reichert in „Stahl und Eisen" eingehend nachweist, dürften die Befürchtungen nicht stichhaltig sein.
Dagegen spricht schon die Lage des Weltmarktes. Während von 1900 bis 1910 die Eisen
erzeugung eine Zunahme von 6o Pro», (örv zu 82,5 Mill. Tonnen Roheisen und 78,3 Mill. Tonnen Flußstahl) aufweisen konnte, hat sich in den letzten Jahren die Erzeugung außerordentlich vreringert (1923 68,4 Mill. Tonnen ordentlich verringert (1923 68,4 Mill. Tonnen Es ist anzunehmen, daß die Erzeugungstnög- lichkeit zur Zeit mindestens ein Drittel größer ist als die tatsächliche Erzeugung. Die in diesen Ziffern zum Ausdruck kommende Entwick- lungsmöglichkeit muß auf den deutschen. Markt cintoirfen. In Deutschland war allerdings in den ersten Rachkriegsjahren die Eisenversorgung teilweise unzulänglich: das rührte daher, daß in der ersten Rachkriegszeit der Eisenbedarf außerordentlich groß war (Deubau der Handelsflotte, Wiederherstellungen usw.), wogegen die Eisenerzeugung infolge der Abtrennung wichtigster eisenerzeugender Gebiete einen Rückgang erfahren hatte. Es ist aber anzunehmen, daß dieser Zustand, der zeitweise dahin führte, daß die Einfuhr von Eisen auf das Achtfache der Vorkriegszeit sich steigerte, während die Ausfuhr auf ein Drittel zurückging) nur vorübergehender Ratur war. Jedenfalls läßt sich schon für 1922 fest st eilen, daß ein zusätzlicher Einfuhr- bedarf bei Grobeisenerzeugnissen nur bestand für Roheisen, Halbzeug, Träger. Stab- und Formeisen und Weißblech. Dieser Ginfuhrbedarf ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen,- von 1922 bis Januar/September 1924 ist z. B. für Halbzeug ein Einfuhrrückgang zu verzeichnen von 223 000 Tonnen auf 78 000 Tonnen und für JSräger ein solcher von 124 000 auf 15 000 Tonnen. Sachverständige sind der Ansicht, daß schon 1924 die deutsche Eisenindustrie in der Lage gewesen wäre, den ganzen Inlandbedarf zu docken. Zur Zeit wird dieser Bedarf auf 8,5 bis 9 Mill. Tonnen geschätzt' dagegen kann man die Erzeugungsmöglichkeit auf 12 Mill. Tonnen veranschlagen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß das Jahr 1922 eine Erzeugung von 11,7 Mill. Tonnen aufzuweisen hat, die im Rovember 1924 bereits wieder erreicht worden ist. Zu einer noch höheren Ziffer kommt man, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Deteiligungsziffer der Rohstahlgemeinschaft auf 13,5 Mill. Tonnen festgesetzt worden ist, ein Betrag, Der von Sachkennern sogar noch für zu niedrig gehalten wird. Cs ist anzunehmen, daß im Falle Der Sicherstellung des Absatzes die eigentlich mögliche Erzeuyungshöhe leicht erreicht werden kann. In diesem Falle würde nicht nur der Inlandbedarf gedeckt werden können, sondern es blieben auch noch für die Ausfuhr nicht unbeträchtliche Mengen übrig, die man mindestens auf 1—1,5 Mill. Tonnen schätzen kann. Auch der Matcr-ialbedars der für die Ausfuhr arbeitenden eisenverarbeitenden Industrie wäre dann sichergestellt, zumal er nicht besonders hoch ist.
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DeutscheGoid- und Silber scheide-- a n st a l t, granff urt a. M. Die Gesellschaft legt ihren Geschäftsbericht und die Reichsmarkeröffnungsbilanz vor, der entsprechend das Papiermartkapital von 160 Mill. Mark Stammaktien auf 22,4 Mill. Rm. und das Dorzugs- aktienkapital in Hohe von 20 Mill. Pm. auf 600 000 Rm. ermäßigt wird. Der Kapitalzusammenlegung folgend sollen die Stammaktien über je 1000 Pm. auf 140 Rm. ermäßigt werden Aus dem Reingewinn im abgelaufenen Geschäftsjahre in Hohe von 1 829 318 Rm. soll auf die Vorzugsaktien eine Dividende von 6 Prozent verteilt werden, nachdem 100 000 Mk. für Wohls ah rts- zwecke und 100 000 Mk. einer gesetzlichen Rücklage überwiesen sind. Für die Stammaktien wird eine Tividende von 7 Prozent in Vorschlag gebracht. Lieser Dividendenbetrag beläuft sich insgesamt auf 1,568 Mill. Rm.. so daß ein Rest von 25 318 Rm. verbleibt, Der vorgetragen wird.
Frankfurter Abendborse.
Frankfurt a. M., 19. Jan. Die im Schluhverlaufe des Mittagsverkehrs hervorgetre- tene allgemeine Befestigung übertrug sich auch auf die heutige Abendbörse, die bei stark gesteigerten Llmsätzen auf allen Märkten neue Kursgewinne sah. Anregung boten wieder Auslandkäufe, aber auch die Spekulation schritt zu neuen Deckungskäufen, wodurch die Rachfrage besonders nach Spezialitäten einen ziemlich großen Umfang annahm. Im Vordergründe standen wieder Mvntanwerte, die Kursekhöhungen bis zu zwei Prozent zu verzeichnen hatten. Auch der Chemie- und Clektromarkt fand bei leichten Kurssteigerungen gute Beachtung, während Der Bankaktienmarkt bei ruhigem Geschäft kaum veränderte Kurse aufwies. Auch am Rentenmarkt trat erneut Interesse für deutsche Anleihen hervor, ohne daß es jedoch zu größeren älmsähen gekommen wäre. Don Auslandwerten waren mexikanische Werte lebhafter umgefeht. Die Börse schloß bei lebhaftem Geschäft in fester Haltung. Deutsche Anleihen: öprozentige Reichs- anleihe 0,965, 3prvzentige KonsolS 1373. Ausländische Renten Bagdad II 8.75, Zolltürken 10,75, 5prozentige Mexikaner 40—40y4, do. abgestempelt 19V-I - Bankaktien: Allgemeine Deutsche Ereditanstalt 3,40, Barmer Bankverein 1,65, Draubaick 2,4, Kommerzbank 6,87, Darmstädter Bank 14,75, Deutsche Bank 13,25, Deutsche Vereins bank 0,370, Discontogesellschaft 18,87, Dresdner Bank 9,50, Metall bank 20, Mitteldeutsche Kreditbank 2. Reichsbank 81,43—81,10. Rheinische Kreditbank 3,60, Oesterreichische Kreditaktien 10,80, Wiener Bankverein 7,10. Montanaktien. Buderus 20.25, Deutsch-Luxemburg 98, Gelsenkirchen 105, Harpener 153—152, Ilse Bergbau 30,50, Mannesmann 71.87, Phönix 62,75. Rheinische Braunkohlen 52,12, Rheinstahl 58,25, Rom- bacher Hütte 32,75. Stinnes-Aiebeck 53, Laura- hütte 7.75—8. Kaliwerke gut erholt: Aschersleben 17,87, Westeregeln 23. Chemische Aktien: Badische Anilin 33,62. Chemische Griesheim 26,62. Scheideanstatt 26,25, Elberfelder Farben 28, Th. Goldschmidt 26,62. Höchster Farbwerke 28, Holzver- kvhlung 10,50, Chemische Rhenania 7,75, Rüt-
gerswerte 22,50, Elektroaktien: AEG. 12,85, Licht und Kraft 8,75, Felten 39,75—40. Reiniger 3,55, Schuckert 75, Siemens u. Halske 90,50, Transport- werte: Hapag 30,50, Rordd. Lloyd 3,95, Schan- tungbahn 3,25, 5prozentige Tehuantepec abgestempelt 24,50. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 3.87, Aschaffenburger Zellstoff 34,75. Zement Heidelberg 101.50, Daimler 5,70, Dyckerhoff und Widmann 5,10, Holzmann 6,50, Deutsches Erdöl 61,75, Hanf Füssen 97,25, Jnag 1,80, Gebr. Iung- hans 13,10, Lechwerte 24,12, Miag 1,30, Dr. Paul Meyer 0,825, Metallgesellschaft 18,50, Rheinmetall 13, Peters Union 2,5i5, Pokorny 8,25, Doigt und Häffner 2,10, Badischer Zucker 4,70, Heilbronnzucker 4,50, Stuttgartzucker 4,80.
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(Cigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 19. Jan. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Die großen Schwie° rigkeiten, die Dem neuen Kabinett bereitet werben, lassen befürchten, daß sich dieses aus Die Dauer nicht Durchsetzt. Die Börse legte sich Daher auch zu Beginn Der neuen Woche große Zurückhaltung auf. Immerhin' verfehlten Die Konjunkturberichte, hauptsächlich aus Der Eisen
industrie. ihre Wuckung nicht, so Daß sich narnent« lich am Mon tanmarkt einige Kursbesse, rungen durchzusetzen vermochten. Das Umftel* lungSverhättnis bet den Rombacher Hüttenwerke, entspricht Den Erwartungen. Dieses Papier könnt« sich daher im Kurse leicht erholen. Aus den übrigen Märkten war das Geschäft auherordent« lich gering. Kaliwerte waren im Freiverkehr etwas höher. Am Bankenmarkt standen Reichs, banlankile im Vordergründe. Diese Bewegung wird nicht nut auf Auslandskäuse zurückgeführt, sondern auch die Spekulation beteiligt sich mit Rücksicht auf eine zu ermattende gute Dividende an derselben. Man verweist vor allem aus Die Gewinne, Die Die Reichsbank in letzter Zeit au8 ihren Devisenbeständen erzielt hat. Der Mark der heimischen Renten blieb abgejchwacht. Gegen Mittag handelte man Kriegsanleihe mit 0,945. Dec Geldmarkt liegt unverändert, tag« liches G. ld 8—11 p. a. Monatsgell) 9—12 Proz, Am internationalen Devisenmarkt hat sich das englische Pfund leicht erholt.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener D ahtberich' des ,G chener Anzeigers".)
Frankfurt a. M, 19. -Jay. Es wurden notiert: Wcizen (Wetterauer) 21,50 biS 25L0 Roggen (inländischer) 22 bis 23. Sommergerste (für Brauzwecke) 26 bis 34, Hafer (inländischer) 18 bis 22,50. Mais (gelb) 22,50 bis 23,50, Weizenmehl (inländisches. Spezial 0) 40,50 bis 43 Roggenmehl 35,50 bis 39, Weizenlleie 14,75 bis 15, Roggenkleie 14.25 b s 14,75, Erbsen 32 bis 40, Linsen 48 bis 55, Heu (süddeutsches, gut, trocken) 10, Weizen- und Roggenstroh 6 b;ß 6,50, Treber (getrocknet) 22 bis 23. Tendenz: strammer.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
(Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M. 19 Jan. Auftrieb: 1437 Rinder, Darunter 383 Ochsen, 68 Bullen, 983 Färsen und Kühe, 346 Kälber, 177 Schafe, 2039 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Ochsen: vollfteischige ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 50 bis 56, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 30 bis 39; Bullen: vollst, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 45 bis 50, vollst, jüngere 38 bis 44; Fa rsen und Kühe: vollfl. aus-- gemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 48 bis 55, vollfl. ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 38 bis 46, wenig gut entwickelte Färsen 37 bis 47. ältere aus gemästet? Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 37, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 28, gering genährte Kühe und Färsen 14 biS 19. Kälber, feinste Mastkälber 64 bis 70, mittlere Mast- und beste Saugkälber 55 bis 63, geringere Mast- und gute Saugkälber 45 bls 54, geringe Saugkälber 40 bis 43. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 46, geringere Masthämmel und Schafe 30 bis 38, mäßig genährte Hämmel und Schafe (MärAschafe) 20 bis 26. Schweine: vollst, von 80 bts 100 Kg. 76 bis 79, unter 80 Kg. 70 bis 75, von 100 bis 120 Kg. 77 bis 80, von 120 bis 150 Kg. 76 bis 79, Fettschweine über 150 Kg. 76 bis 79, unreine Sauen und geschnittene Eber 70 bis 76. Marktverlauf: Rinder- unb Kleinviehmarkt bei regem Handel geräumt; Schweine bei langsamem Handel ausverkauft.
DerNner Produktenbörse.
Berlin, 19. Jan. Der Prvbuktemnarkk war heute sehr fest. Der Haussegrund liegt in den anhaltend hohen Auslarrdpreisen. Auch sollen umfangreiche Deckungen den Kurs getrieben haben. Eine stärkere plötzliche Belebung oeä Mehlgeschästs gilt als weiteres Motiv. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt 257 biS 264, März-Weizen 285 bis 288. Mai' Weizen 295 bis 298,5, Roggen, mär!. 250 bis 257, März-Roggen 285, Mai-Roggen 288 biS 289, Gerste, märt 280 bis 315, Futtergerste 230 bis 255, Hafer, mark. 195 bis 205, pvmm. 162 l bis 195, Mai-Hafer 226.5 bis 228,5. Mais (lote Berlin) 228 bis 232, Mai-Mais 221,5 biS 222: je 100 Kilo: Weizenmehl 35 bis 37,25, Roggenmehl 34,75 bis 37,50, Weizen- und Roggenklei« 16,60 bis 16,80, Biktoriaerbsen 30 bis 35, Nein« Erbsen 20 bis 23, Futtererbsen 18 bis 20, Peluschken 17,50 bis 18, Ackerbohnen 19 bis 21, Wicken 16 bis 18, Lupinen, blau 12,50 bis 13,50, gelb 16 bis 17. Seradella, neue 17 bis 18, Rapskuchen 18,85 bis 19, Leinkuchen 2?, Trocken- schnitzeln 9,80 bis 9,90, Torfmelasse 9,60 biS 10, Kartoffelflocken 20,50 bis 20,70 Mk.
Rundsun t-Programm
des frankfurter Genders.
(AuS der „Radio-Llmschau-.)
Mittwoch, 21. Januar:
1155 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr: Nachrichten* dienst. 4,30 bis 6 Uhr. Rundfuntnachmittag in Musik und Wort?6 Ühr: Wirtschaftsmeldungen. , 6 bis 7 IHyt: Märchenstunde. 7 iUjr: Stenographischer Fortbildungskucfus für alle Systeme | (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 Ubr: Funk- Hochschule. Paul 'Dekker: „MuMgeschichtllche 1 Wandlungen (ein Lieberblick über die Geschichte Der Musik von Den Anfängen vis zur Gegenwart)", 6. Vortrag: n*$>a8 16. Jahrhundert (Renaissance und Reformation)". 8 ilbr: Die Besprechung (Literarisch?r T U II) Dantes Inferno (Schluß). 8.30 Ahr: Gast-Konzert 2Nünch. Künstler. 1. Arie Der Bastienne aus Dem Singspiel „Dastien und Dastie-nne": .Er war mir sonst treu und ergeben" (W. A Mozart), 2. Warnung. Schon klopfet mein liebender Dusen. Die Verschweigung (W. A. Mozart), 3. Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola unb Cello (OB. A. Mozatt), 4. Arie Der Anna aus Der Opet ^Hans Helling": »Einst war so tiefer Friede" (Marschner). Äusführende: Frau Thea Li'Hard» München (Sopran), Kapellmeister Fraitz A am= München (Klarinette und G sangsbegleitung), daS Kraus-Lange-Quartett. Anschließend: Rachrichtendienst, Wettermeldung. Sport.
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