Ausgabe 
19.12.1925
 
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TIILZAHLUIIft

Edelliköre

leinbrände

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Die Teemischung' für die Jdrniue, auch. bei dauerndem Genuss

MM m hungernden Vögel!

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Konkursverwalter ernannt.

Kompressorlose

Verkäufe

fchuffes und eintretenden Falls über die

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Z42

SRirD.KRUPP AKTICMOKSCLLSCHAFT : CSSCN

Lcmbach, 16. Dezember 1925

5tonkurLforderungen sind bis zum 6. Januar 1926 bei dem Gerichte anzu­melden.

Mein lieber Gustav Geisse, D.s will was hiße!"

Gies;ener Wochenmarktpreise.

Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200'biS 220, Matte 35, Käse 65 bis 70, Wirsing 15 bis 20, Weißkraut 10 bis 12, Rot­kraut 15 bis 20, gelbe Rüben 15, rote Rüben 15, Spinat 60. Unter-Kohlrabi 10, Grünkohl 25, Rosenkohl 50, Feldsalat 120, Tomaten 120, Zwie­beln 12, Meerrettich 50 bis 100, Schwarzwurzeln 50 biS 70, Kartoffeln 4, Aepfel 15 bis 18, B'rnen 30, Russe 50 biS 90, junge Hahnen 120, Suppen- hiihner 120, Gänse 110 bis 140 Pf. das Pfund: Eier 18 618 20, Blumenkohl 60 b s 120, Endivien 10 biS 20, Ober-Kohlrabi 10. Lauch 5 bis 10, Sellerie 20 biS 40 Pf .das Stück.

Nenapoirolischc (ticntehib . Cderirraße 13.

GotteS rrn ic: Sonnte: nnchin. !!/« abdS. 8'', Uür, Mittwoch nt>b.8Ubr. - <Wtc bml willkommen ll5,5D

in § 132 der Koniursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange­meldeten Forderungen aus Freitag, den 15. Januar 1926, rormittags 9', Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Saal Rr. 101, Termin an beraumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Ge­meinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Derpflichtung aulerlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für weiche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 6. Januar 1926 Anzeige zu machen.

Hessisches Amtsgericht in Gießen.

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Danksagung

Für die zahlreichen Glückwünsche zu meinem 70. Geburtslage, die alle einzeln zu beantworten mir unmöglich ist, danke ich herzlichst

Dr. August Roeschen

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Das will was heifjc!

Unser Verlag veröffentlicht an anderer Stelle dieser Ausgc.be das Ergebnis des PreiSaus- fchreibens zur Jubilaums-Ausg-.be drs Gießener Anzeigers. Diele, viele Antworten sind darauf- {iin eingrgangen. und eS soll recht schwer gewesen ein, die drei Besten ausfindig zu machen Wrß- legierig, wie alle Redakteure sind, haben wir euch einmal einen Blick in diese Einsendungen geworfen, obwohl wir sa nichts damit zu tun hatten, und dabei ein paar hübsche Sächelchen raunten, die wir unseren Lesern nicht vorent- Lallen wollen. Rachstehend die erste Kostprobe:

Fringeschnittncr Rumen,

Tadelloser Rahmen, Ucbersichtlich im Sahesbild. Nebenbei ein ll^ines Schild, Richt ?u viel und nicht zu Hein Alles f:rmvollend2 fein!

Bornotizen

Tageskalender für Samstag. Weihnachtsfeiern: Garde-Verein, 7 Uhr, ,,Prinz Earl". Bereinigter MännerchorHar­monie-Gemütlichkeit", 8 Uhr, Katholisches Der- einshaus. RuderklubHesüa", 8 Uhr, Turn­halle. - Erste ReichSkurzschrift-GesellschaftGa° bclsberger", 8 Uhr,Stadt Lich". Lichtspiel- h.ius, Dahnhofstrahe:Die Moral der CMic*. Astoria-Lichtspiele:Dachtet".

Tageskalender für Sonntag. Stadttheater. 3 Uhr:Die Mäusekönigin" (Ende ZUHr), 7 Uhr:Der wahre Jacob" (Ende 10 Uhr). Weihnachtsfeiern. Wat bürg-Bei ein, 8 Uhr, Markussaal. Reichsbund der Zivil­dienstberechtigten, 8 Uhr, Katholisches Vereins- Haus. Zentralverband deutscher Kriegsbeschä­digter und Kriegerhinterbliebener 3 Uhr und 7 Uhr, Saalbau Sauer. Elsaß-Lothringer, 8 Uhr, Kaufmännisches Vereinsbaus. Licht­spielhaus, Bahnhof st raße:Die Moral der Gasse". Palast-Lichtspiele, Kirchenplah: Alpen-Sing- film:Firnenrausch und Edelweiß". Astoria- Lichtspiele:Dachtet".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am morgigen Sonntag abend wird eingetretener Hindernisse halber nicht ..Das Dorf ohne Glocke" gegeben, sondern der übermütige SchwankDer wahre Jakob" von Arnold und Dach. Das Werk ist e nmal diesen Sommer hier gewesen und hat bei der Auf­führung damals trotz schwachbesehten Hauses wahre Beisallsstürme entfesselt. Die Titelrolle stielt Herr Goll.

In den Pala st- Lichtspielen läuft morgen der FilmFirnenrausch und Edel-

nnzialhaiM N. dm 19.5)gfln6er 1925, len und Mode. t soll man stzminü Modi! Wich dir Namnun- Begnffr wd)t «'m wenig bis* ihnalhitn denkt man an en winterlichen Landschaft und ian denkt an Stunden, die ir. fyimlidjicit und Freude Io; ömungtn her jeii und ihrer ie hingegen scheint als wan Men ju äußerlich und ji

M Mn, als dah f-i Mai M «Semeinschast ver eint nur Io, denn in SW auf dem Weihnachlstilch ein; e. Wie viele modische W und Frauenherzen enüim t Gatte und Haier unb djIieB- aeihnaMr LerpchchtM" da ailt eUch M der sonst age zu bGWn. io» wurde die WJ*' L auf WeiV°ch^-

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Voraussage.

^öllung. Winde und Mh« : ^andwirbrls bn W

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Temperaturen uäSK esvruikslvrungen vom qtlan* 1 * und für die nächsivi 1 3u tarnen von kalter west. ; len ist.

mahlten: Aarinmm mm 0,7 Grad Celsius, aiie« neter. Heutige Aorgentm- elsiuS.

Ländern nock bestehenden, nicht tn seinen Plan passenden besonderen Einrichtungen zu beseinaen. Der Verband möchte nicht, dost er mit seiner War­nung zu spät komme.

* Die Ortsgruppe Gissten de» Ge-- werkschaftsbundes der Angestellten (©. D. A.) veranstaltete am (eamstaq aus der Lie- bigshöhe ihre diesjährige Weihnachtsfeier, die einen überaus zahlreichen Besuch durch die Mitglieder sowohl, als auch durch Gäste aufzuweisen batte. Nach einem von Frl. M. Schupp gesprochenen Weihnachtsprolog hielt, so berichtet man uns, der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe, Herr Zecher, die Begrüstungsansprache, in welcher er auf die Be° deuiunq beutfdjcr Weihnachten hinwies, und die in dem Wunsche ausklang, oast wir dieses schönste aller deutschen Feste recht bald wieder als freie Menschen in einem vom Feinde freien Deutschland feiern möchten. Bei verdunkeltem Saal und bren­nendem Weihnachstbaum erklang alsdann das alte deutsche WeihnachtsliedStille Nacht, heilige Nacht". Darauf hielten weitere Einsprachen der Ge­schäftsführer des Gaues i)effen im G. D. A., Stadtverordneter G e st n e r - Frankfurt a. M., so- wie Bezirksgeschäftsführer Heger- Wetzlar. Ein sorgfältig zusammengestelltes, sehr reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm, bestehend aus zwei Theaterstücken, Elfenreigen, Volkstänzen der Iugendgruppe, Musifstücken, Verlosung und Tanz füllte den übrigen Teil des Abends und der Nacht aus. Besonders hervorgehoben zu werden verdient hierbei der Elfenreigen, der von 8 Mädchen der Jugendgruppe bei bengalischer Beleuchtung aufge- führt wurde und brausenden Beifall auslöste. Die Veranstaltung nahm einen genußreichen, harmo­nischen Verlauf, und die Ortsgruppe kann mit dem Erfolg dieser Feier sehr zusriegen sein.

weist". Dabei wird sich so schreibt man uns die weltbekannte Jodlerlönig-n Martha R e u b i mit ihren heimatlichen Gebirgsw'isen. AlPenliedern und verschiedenen Jodlern hören lassen. Die in allen Grostsiäbten gefeierte Schweizer Diva gibt ihre e genen Schöpfungen im Rahmen eines Alpensings.1ms von landumsassen- den Motiven und Stimmungsbildern, wie die herrliche Schweiz zuvor nie im Bild festgehalten wurde."

* Einmalige Zuwendung für Tlilitärrcntenempfänger. Die Militär- rentenempfänger erhalten für Dezember eine einmalige Zuwendung in Höhe eines Viertels der einmalige Zuwendung in chöhe eines Viertels der ihnen im Dezember zu gewährenden laufenden Ver- forgungsgebührnisse. Die Auszahlung erfolgt in der Weise, daß die Versorgungsämter die Zahlung der einmaligen Zuwendung mit der Zahlung der lausenden Rente für Januar 1926 verbinden. Den Gesamtbetrag an Rente erhalten die Empfänger vo 1 28. Dezember an. Die Zahltage bei den Post- anstalten sind der vom 28. Dezember an. Die Zahltage bei den Postanstalten sind der 28., 29. und 30. Dezember. Die Fürsorgestellen zahlen als einmalige Zuwendung ein Viertel der für Dezember zu gewährenden Zusatzrente möglichst noch vor Weihnachten an die Empfangsberechtigten aus.

" Glückwunschkarten zu Wei'h- nachten uni) Reujahr dürfen, wenn sie in Form von Postkarten vs.e i versandt und im Fern­verkehr gegen die Gebühr von 3 Pf. befördert werben sollen, außer d?n sog-nannten Al-s.nder- angaben (Absendetag, Rame, Firma. Stand und Wohnort nebst Wohmung des Ab'enders, gern- sprechnummer, die Telegrammanschrift und Tele- grammschlüssel sowie Postscheck- und Bankkonto und sonstige geschäftliche Merk» und Kennworte) auch noch die für Teildrucksachen zugelassenen Änderungen und Zusätze bis zu 5 Wort:n, die in sachlichem Zusammenhang mit dem Vordruck auf der Karte stehen müssen, wiewünscht Dein" oderzum Jahreswechsel sendet mit Grust" u. dgl. enthalten. Auf Glückwunschkarten, die in offenem Briefumschlag verschickt wenden, sind andere als die Absenderangaben sowohl im Orts- als auch im Fernverkehr nicht gestattet, wenn die Beförde­rung für eine Gebühr von 3 Pf. erfolgen soll. Mit Zusätzen der obenerwähnten Art bis zu 5 Worten kosten sie 5 Pf. Gedruckte Besuchs- (Visiten-)Karten, auf denen handschriftlich mit höchstens 5 Worten ober üblichem Anfangsbuch­staben Glückwünsche, gute Wünsche, Danksagun­gen, Grüste ober- ähnliche Höflichkeitsformeln zum Ausdruck gebracht sind, kosten in offenem Um­schlag versandt ebenfalls 5 Pf. ülnzureichend fr-i- gemachte Sendungen werden mit Nachgebühr be­lastet. Hm Weiterungen zu vermeiden, kann daher den Versendern nur dringend geraten werden, die angegebenen Bestimm ngen zu brachten.

** Die Ausweise zur Inanspruch­nahme von Fahrpreisermästigungen verlieren mit dem 31. Dezember ihre Gültigkeit. Die Iugendpslegevereine unserer Stadt, die von dieser Vergünstigung auch im neuen Jahre Gebrauch machen wollen, werden heute in einer Bekannt­machung der Stadtverwaltung zur Einreichung von entsprechenden Anträgen aufgefordert. Nähe­res in der Bekanntmachung.

** AusstellungHessische Künstle r - Hilfe" im Turmhaus am Brand. Die für die Auslosung angetauften Kunstgegenstände sind in der Ausstellung an einer Wand zusammen­gestellt. Trotzdem die Lose recht guten Absatz fan­den, steht immerhin noch eine größere Anzahl zum Verkauf. Hoffentlich findet Sonntag ein recht reger Besuch statt mit dem Ergebnis, daß der Nest der noch vorhandenen Lose verkauft wird. Die Aus- lifung ist bekanntlich am Montagnachmittag. Das Ergebnis wird im Gießener Anzeiger veröffentlicht.

Die Badezeiten im Volksbad sind während der Weihnachts- und Neujahrswoche ge- ändert. Näheres ist an dem Aushang im Volksbad

unb Gaswerk ersichtlich. (Siehe heutige Bekannt­machung.)

* Goldene Hochzeit. StuHlschreiner- melfter und Rohrmöbethändler PH. Henkel und Ehefrau Emilie, geb. Schoninger. feiern am Montag, 21. Dezember, das Fest der goldenen Hochzeit.

Personalien. Ernannt wurden die Schulamtsanwärter Ernst Lotz aus Ober-Hör- gern zum Lehrer an der Volksschule zu Höingen, Kreis Alsfeld, und Ernst Zinßer aus Grün- berg zum Lehrer an der Volksschule zu Busen- born, Kreis Schotten. In den Ruhestand versetzt wurden der Oberassistent bei der Zellenstrafanstalt Butzbach Wilhelm Heß auf Nachsuchen mit Wir­kung vom 16. Januar 1926 und auf Grund des Altersgrenzegesetzes der Oberbademeister Franz Kissel zu Bad-Nauheim am 1. Januar 1926.

** D i e Maul- und Klauenseuche ist neuerdings in Lich, Großen-Linden und Allendorf an der Lumda feftgefteUf worden. Die üblichen De- kämpfungsmaßnahmen sind angeortmet. In Stein- Heim ist die Seuche erloschen.

'* Aus dem Gießener Standes­amt s r e g i ft e r. Cs verftarben in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember: 6. Dezember: Lotte Wilker. 2 Tage alt. Steinstrahe 61; Katharine Schmidt, geb. Olbrich, Wwc., 78 Jahre alt, Frankfurter Straße 79; Peter Merkel, ohne Be­ruf, 72 Jahre alt, Licher Straße 74; Heinrich Schäfer VII., ohne Berus, 70 Zähre alt, Licher Straße 74. 7. Dezember: Johanna Müller, ohne Beruf. 77 Jahre alt, Wcidengasse 6; Auguste Johannette Bourgeois, geb. Petri, Wwe.. 68 Jahre alt, Wolkengasfe 27; Hermann Menzel, ohne Beruf. 69 Jahre alt, Licher Straße 74. 8. Dezember: Hildegard Lenz, geb. Freiin v. Wol- zogen, 42 Jahre alt, Ludwigsplah 10. 9. Dezem­ber: Katharine Becker, geb. Werner. Wwe.. 58 Jahre alt, Bahnhofstraße 355,10. 10. Dezember: Melchior Wallbott, Bahnhofsvförincr L R.. 77 Jahre alt, Frankfurter Straße 81. 13. Dezem­ber: Julius Kann, Kaufmann, 42 Jahre alt, Lindenplah 1: Friedrich Karl Schreiner, Bäcker­meister. 67 Jahre alt. Edcrstraße 5; Anna Schwabe, geb. Flick. Wwe.. 57 Jahre alt. Lud- wigsplatz 15. 14. Dezember: Hermann Höpfner, Finanzamts-Bureauvorsteher L R., 69 Jahre alt, Bückingstraße 2. 15. Dezember: Gerhard Dirlam, Weißoinder, 62 Jahre alt. Kaiser­allee 38.

** Der Reichsoerband der Bureau- an^e ft eilten und Beamten, Sitz Berlin. Bezirk Mainz, Fachgruppe der Finanzamtsanaestell- ten und Untererheber, hielt in Gießen seine Herbst­tagung für die Provinz Oberhessen ab. Neben der Erledigung der allgemeinen Berufs- und Lebens­fragen der Finanzawtsangestkllten und Untererheber entspann sich eine längere Debatte über den zur Tagesordnung stehenden Punkt des weiteren Be­stehens der hessischen Untererhebstellen. Nach­dem bereits im vorigen Jahre und im Frühjahr dieses Jahres durch den energischen Abwehrkampf der Berufsgewerkschaft der Untererheber sowie der Hess. Regierung, des Hess. Landtages und insbeson­dere des Hess. Bauembundes und der Hess. Zentrums­partei das Reichsfinanzministerium gezwunaen wurde, von seinem Plane, die Untereryeberstellen in Hessen aufzuheben, Abstand zu nehmen, ist von feiten des Reichsfinanzministeriums die Beseitigung der hessischen Untererhebstellen erneut ins Auge ge­faßt worden. Daß die Aufhebung der in Hessen feit 25 Jahren bestehenden und gut bewährten Einrich­tung der Untererhebstellen für die Bevölkerung des flachen Landes große Nachteile bringen würde, be­darf feiner befänden Erwähnung. Die Derbcmds- leitung des Reichsverbandes erachtet es als ihre Pflicht, schon heute die Vertreter der Landbevölke­rung im Hess. Landtag, als auch die Hess. Regierung auf die erneut von Berlin drohende Gefahr der Be­seitigung der Hess. Untererhebstellen hinzuweisen. Der Zentxalifck onsgedonte des Reichsfinanzministerieums sucht mit allen Mitteln die in einzelnen süddeutschen

Konkursverfahren.

lieber das Vermögen der Firma Jos. Strauß und Eo. und deren In­haber H Aalt in Gießen wird heute' am 16. Dezember 1925, nachmittags 5 Uhr, das Konlur^verfahren eröffnet.

Der Buchhalter Heinrich Friedrich, Gießen. Kepierstraße Ar. 5, wird zum

Turnen, Sport und Spiel.

Der neue Tennisdav.

vo. Mit dem 1, Januar 1923 treten für den internationalen, wie für den deutschen Tennis­sport wichtige neue Da l Ire g ein. die die Federation Internationale in P<r<chs beschlossen hat, in Kraft. Die Reuregelung der Ballfvage hängt eng mit dem zunehmenden LUlstausch im internationalen Tennisiport zusammen. Durch die 1925 beobachtete Verschiedenheit der einzelnen LandesbäNe" ist der Wunsch nach einem Ein- heitstennisball im internationalen Spielverkehr besonders lebhaft geworden. Eine ganze Reih« von Versuchen unternahm auf diesem Gebiet der Engländer Stevens, in deren Folge man nunmehr zur Ronnalisierung, dem Elnheitstennisbatt, ge­kommen ist.

Der neue Tennisball darf nicht weniger als 6,35 Ztm. und nicht mehr ald 6.66 Ztm. im Durchmesser haben. DaS Gewicht muh zwischen 56,5 und 58,5 Gramm liegen, die Mindestsprung­höhe des Dalles muß 1,27, die höchste 1,52 Meter betragen, wenn er bei einer Temperatur von ungefähr 20 Grad CelliuS auS einer Höhe von 2,5 Meter nach viermaligem Versuch auf eine harte Unterlage fallen gelassen wird. Die Defor­mierung des Dalles bei einem Druck von 18 englischen Pfunden (ca. 8.165 Kg.s muh zwischen 1,1 und 1.3 Mm. liegen (gerechnet auf beiden Endem eines Durchmessers bei einer Temperatur von ungefähr 20 Grad). Die deutschen Dall- sabriken werden ihre TenniSbälle künftig nach diesen Rönnen fabrizieren und prüfen lassen, nur die bei der Prüfung als genehmigt < rkannten Tennis batte werden für internationale Spiele ob 1. Januar 1928 zugelassen.

Conman^dieuttS.v'lerrte tu 'luotb fzuam20.12.25 Pros. l>r Hontnnmnn. k'r W. Klein. Engelavoidek«. Zatzuar»t: Dr Haubad), Seltervrvea.

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