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^Rotstrauches" 60 Morgen erstklassiges Qlrfec land gewonnen. Auch Volpertshausen will auf diese Weise ein gleiches Waldstück, .die Drei­spitz", der Feldwirtschaft dienstbar machen.

Starkenburg und Rheinhessen.

O Oppenheim, 18. Sept. Der Ge. meinde Oppenheim sind die Stadtrechte wieder verliehen worden. Aus diesem Anlaß findet am 27. September eine außerordentliche Sitzung des Gemeinderats statt, in der durch einen Vertreter der hessischen Regierung die Verleihung des Stadt­rechts amtlich verkündet und die Urkunde hierüber überreicht werden wird. Nach Beendigung der sich hieran anschließenden kirchlichen Feier wird die Stadt den Gästen einen Ehrentrnuk reichen.

Hessen-Nassau.

T Waldgirmes, 18. Sept. Der Bericht des xx-Korrespondenten über unsere Was­serleitung, die angeblich der Vollendung ent­gegengehen soll, entspricht nicht den Tatsachen. Die Arbeiten werden vielmehr bis in das nächste Jahr hinein dauern. Auch sind nicht »mächtige Quellen" erschlossen worden, sondern nur eine Quelle kommt hier in Betracht, die allein mehr Wasser liefert, als Waldgirmes und Dorlar ver­brauchen. Gestern mittag wurdem-die Offerten zur Herstellung des Ortsnetzes der Wasserleitung geöffnet. Es waren 18 An­gebote eingegangen, die sich zwischen fünf- und zwölftausend Mark bewegten. Diese Beträge gel­ten nur für Arbeitslohn ohne Hausanschluß, da die Gemeinde das Material liefert. Die Arbeiten wurden dem Wenigstnehmenden Tief­bauunternehmer Karl Weimer von hier über­tragen. Zur Bestreitung der Kosten ist der Ge­meinde eine Extraholzfällung für den nächsten Winter von zirka 5000 Mk. bewilligt. Hier hat sich ein Schützenverein mit vorläufig 25 Mitgliedern gebildet, Der dem Ver­band der Schühenvereine für Kleinkaliber in Hessen beigetreten ist. Die Genehmigung des Landratsamtes und des Jagdpächters ist erteilt, auch der Schiehstandin den Gräben" wurde in diesen Tagen errnchtet.

bl. Herborn, 18. Sept. Der vor kurzer Zeit für den Bereich des Dillgebietes ge­gründete Hegebund umfaßt bereits fünf- undzw anzig Jagdbezirke. Von den Forstverwaltungen wird den Bestrebungen volle Anerkennung gezollt.

fpd. Frankfurt a. M., 18. Sept. Ein gewaltiger Brand zerstörte in der Rächt in einem entlegenen Hintergebäude der Rechnei- grabenstrahe 12 eine Le d e rw a ren f abr ik und das bedeutende Lager einer Druckerei. Zwei Löschzüge mußten erst mechanische und Maschinenleitern anwenden, ehe sie mit sechs Schlauchlinien an den Brandherd herankommen konnten. Aach zweistündiger harter Arbeit konnte eine Weiterverbreitung des Brandes über das brennende Gebäude hinaus verhütet werden. Durch die ungeheuren Wassermengen, die stunden­lang in das Gebäude geschleudert wurden, litten auch die unter dem Brandherd befindlichen Stock­werke außerordentlich. Die Vorräte einer Darm­handlung und einer Kartonnagenfabrik wurden nahezu vernichtet. Der Sachschaden ist außer- ordentlich groß. .

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tigstes Heilmittel gegen die deutsche Kredit« und Kapitalkrtse einen endgültigen Bruch mit gewissen fiskalischen Methoden und eine gründliche Revision der bisher von der Wirtschaft und den Banken be­folgten Kredit- und Kapialversorgungspolitik emp­fehlen müssen.

Aus der Provinz.

Landkreis Gießen.

X Wieseck, 18. Sept. Unser Kustav-Adolf- Festprediger ist ein Pfarrer, dessen Kirchspiel zur Hälfte Polen zugeteilt wurde. Unser Frauenchor wird den Gottesdeinst verschönern. In der anschlie­ßenden Kinderkirche wird der Prediger von seiner Gemeinde den Kindern erzählen.

£. Wieseck, 18. Sept. Die diesjährigen Reichsjugendwettkämpfe fanden, vom herrlichsten Wetter begünstigt, am vergangenen Montag statt und zeigten durchweg erfreuliche Fortschritte auf dem Gebiete der Leibesübungen. In Berücksichtigung des Umstandes, daß im Laufe des verflossenen Sommers in unserem Dorfe bereits eine ganze Reihe festlicher Ver­anstaltungen stattgefunden hatte, wurden die Wettkämpfe im engsten Rahmen der Schule selbst durchgeführt, und zwar die Geräteübungen auf dem Hofe derRoten Schule", die volkstüm­lichen Hebungen auf dem wundervollen Sport­platz der Gemeinde. In der Reihenfolge der Punktwertung gingen als Sieger hervor: 1. Ernst Reuter, 2. Richard Dürr, 3. Karl Rau, 4. Aug. Erb, 5. Hugo Kreiling, 6. Willy Seibert, 7. Otto Balser, 8. Wilhelm Pausch, 9. Adolf Schmidt, 10. August Riemeyer, 11. Karl Sommerlad, 12. Ernst Schöffmann, 13. Kurt älmbach, 14. Erich Handloser. Die ersten sechs Sieger erhielten die Ehrenurkunde des Reichspräsidenten, die folgen­den acht diejenige des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen. In Verbindung hiermit darf wohl auf einen Umstand aufmerksam gemacht werden, der für die nächsten derartigen Veran­staltungen vielleicht in wohlwollende Erwägung gezogen wird. Es liegt nämlich wohl kaum eine zwingende Rotwendigksit vor, die weibliche Jugend von der Teilnahme an den Wett­kämpfen auszuschließen. Alle Welt ist sich dar­über einig, daß die Forderung der körperlichen Ertüchtigung der Jugend auch für die weibliche gilt, vielleicht in noch erhöhtem Maße. Diese Forderung ist ganz besonders für unsere Ge­meinde zu erheben, da hier ein großer Teil t>e^ Mädchen nach der Entlassung aus der Schule ?ur Erhöhung des häuslichen Budgets in Fahrt­en einem Drotwerb nachgehen muh. Den dort möglichen gesundheitlichen Schädigungen gilt es beizeiten vorzubeugen, hierzu hat die Schule in den alljährlichen Reichsjugendwettkämpfen ein wertvolles Instrument in der Hand. Der Man­gel an den geeigneten Geräten fällt nicht ins Gewicht, da das Geräteturnen beim weiblichen Geschlecht nur eine untergeordnete Rolle spielt. Man verlege hier die Hauptausbildung auf das wertvolle Laufen, Werfen, Stoßen, Springen und ganz besonders auf di« gesundheitsfördernden und, im größeren Verband ausgeübten, erziehe­risch wirkenden Freiübungen. Voraussetzung hier­für ist eine geeignete Turnkleidung. Die Schwie­rigkeiten sind aber nicht groß, da die An­schaffungskosten für eine einfache Turnhose und Trikot verhältnismäßig gering sind. Man mache also den ernsthaften Versuch und man wird von den Erfolgen erfreut sein. Rachdem nunmehr durch eine Verfügung des Landesamts für das Bildungswesen überall dort, wo die Möglichkeit dazu vorhanden ist, in den Schulen der obli­gatorische Schwimmunterricht «inge- ' führt werden soll, wäre es an der Zeit, die hier bestehende Badegelegenheit in der W ie- * s e ck zu einem wirklichen, hygienisch einwands- j freien Freibad umzuwandeln. Vielleicht unter­stützt die Schulleitung, mit besagter Verordnung bewaffnet, diese berechtigte Forderung weiter Kreise, bleibt dann aber nicht auf halbem Wege stehen, sondern folgt der angezogenen Verord­nung. Weiter muß auch in Zukunft vermieden werden, daß derartig« hochwichtige Veranstaltun­gen unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt­finden, wie es diesmal wieder bei den Reichs­jugendwettkämpfen der Fall war. An sich hat ja der Einwand, daß zuviel Feste bereits statt­gefunden haben, etwas für sich. Aber Veranstal­tungen, wie Jugendsest, Reichsjugendwettkämpfe usw. haben unter allen Umständen den Vorrang. Diele müß'.en bei den Veranstaltungen des Jahres an erster Stelle gesetzt werden, schon allein des­halb, weil sie an keinen bestimmten Interessenten­kreis gebunden sind, sondern die ganze Ge­meinde angehen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg: Man lege Reichsjugendwettkämpfe und Jugend- fest auf einen Tag, führe am Vormittag die Wettkämpfe durch und feiere am Rachmittag mit der gesamten Gemeinde das Iugenbfest. Und wenn dann die Veranstaltung auf einen Sonntag verlegt wird, damit auch allen Gemeindegliedern Die Teilnahme ermöglicht wird, so ist dies auf dem Wege, die Menschen einander wieder näher

zu bringen, ein großer Schritt vorwärts. Wenn in diesem oder ähnlichen Sinne im kommenden Jahre verfahren wird, so erwirbt sich die Schul­leitung den Dank der ganzen Gemeinde.

Lang-Göns, 18. Sept. Der Schlosser Gemeinderatsmitglied Hch. Müller, feierte sein 25jähriges A r b e i t s j u b i l ä u m bei der Landwirtschaftlichen Maschinenfabrik Tröster- Butzbach. Dem Jubilar wurden Geschenke über­reicht.

Garbenteich, 18. Sept. Ein seltenes Jubiläum feierte in der hiesigen Zigarren­fabrikfiliale der Firma S. Bock & Cv., G. m. b. H., mit dem Sitz Gießen, der Zigarren­arbeiter Karl Panzer. Dieser Tage waren es fünfzig Jahre her, daß Karl Panzer in die Fabrik cintrat, in der er noch heute in voller Rüstigkeit und Frische seine Tätigkeit aus­übt. Gestern sand anläßlich des Jubeltages im großen Saal der Fabrik eine schlichte Feier statt, bei der Dr. Werner B o ck im Ramen der Firma den getreuen Mitarbeiter feierte und ihm ein Diplom, sowie ein Geschenk überreichte.

* Hungen, 18. Sept. Der für nächsten Mon­tag, 21. d. M., hier vorgesehene Viehmarkt findet wegen der in der Umgegend herrschenden Maul- und Klauenseuche nicht statt.

t Grünberg, 13. Sept. In der jüngsten Gemeinderatssitzung unter dem Vorsitz des neuen Beigeordneten wurde bekanntgegeben, daß nach einer Mitteilung des Kreisausschusses der hiesigen Stadtverwaltung zur Er­bauung einer landwirtschaftlichen Win­te r s ch u l e 20 000 Mark zu 7 Proz. bei jähr­licher Rückzahlung von 3000 Mark zur Verfügung gestellt werden können. Der Gemeinderat erklärte sich mit der Annahme des Geldes einverstanden, möchte aber den Zinsfuß sowie die Rückzahlung herabgesetzt sehen. Die Bürgermeisterei wurde beauftragt, sich nach dieser Richtung hin noch­mals mit dem Kreisausschuh ins Benehmen zu sehen. Da im übrigen Pläne zur Erbauung noch nicht vorliegen, wurde die Angelegenheit einst­weilen zurückgestellt. Rach einer Mitteilung der Dezirkssparkasse beschloß man, ein Anleihe­gesuch um 50000 Mark bei der Giro­zentrale anzumelden. Der Betrag soll zur Er­bauung des Hochbehälters verwandt werden. Die städtische Obstversteigerung findet am 23. September statt. Die Kaufgelder müssen an Ort und Stelle bar bezahlt werden, Händler wer­den nicht zugelassen, dagegen aber auswärtige Selbstkäufer. Die Fischerei in der Höhetränke wurde dem Hugo Müller Hierselbst zu einem jährlichen Pachtpreis von 6 Mark bis 1923 zu­gesprochen. Rach Erledigung zahlreicher kleinerer Angelegenheiten sprach der Vorsitzende noch ein­gehend über die Wohnungsverhältnisse in Grünberg, wobei sich den Zuhörern ein recht trübes Bild entrollte. Der Redner betonte, daß jetzt unbedingt Mittel und Wege zur Besse­rung gefunden werden mühten. Der kürzlich gegründeten Mittel st andsvereinigung sind in der letzten Zeit eine ganze Anzahl wei­terer Mitglieder beigetreten. Es soll jetzt ein erweiterter Ausschuß gebildet und dem­nächst eine Hauptversammlung einberufen werden.

Kreis Friedberg.

z Bad-Rau heim, 18. Sept. Die bevor­stehenden Stadtverordnetenwahlen werden mit jeder Woche mehr Gegenstand des öffentlichen Interesses. Cs ist jetzt schon ziemlich sicher damit zu rechnen, daß die politischen Parteien, die seither im Stadtparlament ver­treten waren, wieder eigene Listen aufstellen, trotzdem starke Bestrebungen im Gange sind. Die Wahlen mehr nach beruflichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu orien­tieren. Es werden außer den politischen Listen auch unparteiische Wahlvorschläge einge­reicht werden. In den meisten,Parteien liegen die endgültigen Vorschläge schon vor. Gestern abend beschäftigte sich auch das hiesige Ortskartell des Deutschen Deamtenbundes, das nahezu 300 Mitglieder zählt, in einer von Lehrer Porth geleiteten, gut besuchten Mitgliederversamrnlung mit der Stadtverordnetenwahl. Man wurde dahin einig, zunächst von der Aufstellung einer eigenen Liste Abstand zu nehmen. Wenn, was zu erwarten ist, Mitglieder des Kartells auf anderen Wahl­vorschlägen an aussichtsreicher Stelle zu stehen kommen, wird das Kartell die Wahl frei stellen. In einer Entschl iehung nahm die Ver­sammlung auch StÄlung gegen die Verzögerung der v ersprochenen Einvierteljahr es - Gehaltszahlung. Rächsten Sonntag hält hier der Bezirk Gießen des Verba ndes Hessen-Rassauischer Stenographen seinen Herbstbezirkstag ab, mit dem, wie üblich, ein größeres Wettschreiben verbunden ist. Den Höhepunkt der Tagung wird ein Vortrag des Verbandsvorsihenden über die Einheits­kurz sch rift bilden. Die Kurverwaltung hat den zahlreich zu erwartenden Gästen eine Füh­rung durch die Badeanlagen zugesagt.

4 Aus der We11erau, 18. Sept. Die Obstversteigerung nahm in diesen Tagen

ihren Anfang. Mit ihnen ist bas Signal zum allgemeinen Beginn der Obsternte gegeben, für viele Obstsorten ein viel zu zeitiger Termin. Die Zwetschen sind in diesem Jahre bedeutend früher reif geworden, als das bei normaler Ent­wicklung der Fall ist. Die Ernte ist recht schlecht, die Zwetschen sind rar und stehen verhältnis­mäßig hoch im Preise.

:: Pohl-Göns, 18. Sept. Während wohl in den meisten Orten Obrrhessens eine Wasser­leitung besteht, hat unsere Gemeine mit ihrem regen Verkehrsleben und Fabrikbetrieb eine solche noch nicht. Auf Anregung des Bürgermeisters sand nun gestern abend eine Dürgerver- sammlung im Rathause statt, in der über Anlage einer Wasserleitung verhandelt werden sollte. Es stellte sich heraus, daß ein großer Teil der Gemeinde dem Projekte ablehnend gegen- übersteht, daher verlief die Versammlung er­gebnislos. Man kaim dies nur bedauern und wünschen, daß es doch noch zu einem zustimmen­den Beschlüsse kommt, zumal von einigen Seiten sehr über die Wasserverhältnisse in der Ge­meinde geklagt wird und den älebelständen allein durch eine Wasserleitung abgeholfen werden kann.

Kreis Büdingen.

!! Büdingen, 18. Sept. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der neugewahhlte Bei­geordnete Georg Hildner durch den Bür­germeister verpflichtet und in sein A m t ein» geführt. In der darauffolgenden Gemeinde- ratssitzung kam es wegen der Vergebung der Arbeiten a n den städtischen Reubau- t e n zu heftigen Auseinandersetzungen, die mit­unter sehr persönlichen Charakter annnahmen. Die Bauten sollen so gefördert werden, daß die Einzel­familienhäuser noch in diesem Jahre bezogen wer­den können.

Dleichenbach, 18. Sept. Das Ober­schiedsgericht für Feldbereini­gungssachen weilte mehrere Tage hier, um eine größere Anzahl strittiger Fälle zu schlichten.

Kreis Schotten.

§ Ulrich stein, 18. Sept. Der Kirch­turm, der äußerlich wieder das frühere Aus­sehen hat, wird nun auch in den Kleinigkeiten vervollständigt. Die Uhr des Turmes schlägt seit Mittwoch nachmittag wieder, was sehr wohl­tuend empfunden wird. Die letzten Jnstand- sehungsarbeiten am Turm werden in alesen Wochen, vor Eintritt des Winters noch, aus- geführt werden.

Kreis Wetzlar.

** Wetzlar, 18. Sept. Eine blühende Kastanienallee kann hier der Wanderer beobachten, der von der ehemaligen Unteroffizier­schule in unsere Stadt hinabsteigt. Die Bäume sind von oben bis unten mit ihren weißen Blüten- kerzen bedeckt, die in der vergangenen Woche durch die Sonne hervorgelockt wurden. Heute, bei Regen und Rebel, geben sie ein etwas selt­sames, unzeitgemäßes Bild.

XX Wetzlar, 18. Sept. In verschiedenen Kreisorten des Koblenzer Bezirks, so auch im hiesigen Kreise, versuchen die öffentlichen Geldanst'alten die Lehrerschaft zur Wiedereinrichtung von Schulsparkassen zu veranlassen. Die Bezirkslehrerkammer hat sich jetzt scharf dagegen ausgesprochen und den Beschluß eingehend begründet. Reben päda­gogischen Gründen spreche auch die wirtschaftliche Lage der meisten Eltern gegen die Wiederein­führung.

dg. Hochelheim, 18. Sept. Seit zwei Jahren hat sich in unserem Orte eine reiche Dautäti gkeit entfaltet. Reparaturbedürftige Gebäude sind ausgebessert, eine Anzahl neuer Gebäude ist erstanden. Die Gemeinde hat einen Straßenzug kanalisiert, wodurch eine Verschlam­mung derselben bei Regen verhindert worden ist.

d. Dornholzhausen» 18. Sept. Bei einer hier stattgefundenen Acker-und Wiesen- tierfteigerung wurden durchschnittlich über 100 Mark je Ar erzielt.

dg. Riederkleen, 18. Sept. In unserer Gemarkung gibt es in diesem Jahre reichlich Kartoffeln. Die lange Regenperiode ist aber nicht ganz ohne Einfluß auf die Früchte ge­blieben, da sich bei ihnen eine gewisse Fäulnis bemerkbar macht.

d. Oberkleen, 18. Sept. Der unter dem hiesigen Rindvieh verbreitete an st eckende Scheidenkatarrh ist für die Landwirte durch bas Ausbleiben der Kälbergeburten und somit des Rachwuchses an Jungvieh von großem finan­ziellen Rachteil gewesen. Rach der Behandlung der kranken Tiere durch einen Butzbacher Tier­arzt ist die Seuche sehr zurückgegingen, und man hofft, sie nun in kurzer Zeit ganz zum löschen zu bringen.

XX Aus dem Hüttenberg, 18. Sept. Um mehr Ackerlan d z u gewinnen, suchen unsere Gemeinden bei der Zusammenlegung ihrer Feldmarken geeignete Waldstücke in die Vermessung hineinzubringen. So hat die Ge- meinde Vollnkirchen durch Abholzung des

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Auf örei Dinge, Kreunöe, gebet fein Acht,

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Kernsprecher: Rolaos 3619/20

Kernsprecher: Nolleoöorf 4080 11

so Ihr Euer Dasein nicht wie öie Musböcke, sonöern in Gesundheit unü guter Laune verbringen wollet:

1. Sah Eure Verbauung immer in Dcünung sei und öost nichts öie Veröauung so gut anreget als ein Ur-Krank Weinbranö (ein KembranÜ) oöec ein Ur-Krank Kölner Dom (ein Likör, öer nicht nur ein wonniges Behagen erzeuget, sonöern auch öem Magen wohltuet, öieweil gar köstliche GesunLheits-Kräuter öabei ver- wenöet sinö).

L. Dast Ihr Eurer nervösen Veröriestlichkeiten Herr weröet. Woher kommen sie? Mehestens aus öem Magen oöec aus öem Darm, öer öurch Vtubenhocken tröge ge­worden ist.

Kreunöe, fegt öie Verüriestlichkei.'en fort! Ein klein Gläschen Ur-Krank Weinbranö oöec Ur-Krank Kölner Dom wirken fürtrefflich. Ihr glaubt es, so Ihr es versuchet.

Alex Krank A. <B., Köln a.RH

Kernsprecher: Anna 1122 unü F 385

Daß Ihr alles in Masten geniester, was es auch sek.

vport ist nur gesunö, in Masten betrieben, wie alles in öer Welt. Auch öer Alkohol ist gesunö, so er mastig getrunken wirö. Die Ur-Krank-Lrzeugmsse weröen seit 1S5L als angenehmste unö sicherste Mittel zur An­regung öer Veröauung von Kennern genossen, öieweil ihre Dualität auf hoher Vtufe stehet, also Säst viel" öavon unnötig ist.

Kolget Ihr, Kreunöe, also meinem Rat, so weröet Ihr über öie Wirkung baß erstaunen: DaS Leben wirö Euch schöner erscheinen, Ihr weröet Euch verjüngt fühlen unü aus Eurem Gesicht wirö öie graue Karbe werden unü einer frischeren, gesünöeren Röte Platz machen. Von besserem Vchlaf unö anüeren Annehmlichkeiten ganz zu schweigen.