Ausgabe 
19.9.1925
 
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Spielplan der Frankfu :er Theater.

Opernhaus. Grmnlag, 20. Sept.: Die Zauberflöte. Montag, 21.: Tosca. Dienstag, 22.: Der goldene Hahn. Mittwoch, 23.: Susannens Geheimnis; hierauf: Tanzsuite Couperin-Strauh: zum Schluß: Gianni Schlecht. Donnerstag, 24.: Intermezzo. Freitag, 25.: Rigoletto. Samstag, 26.: Tannhäuser. Sonntag, 27.: Cavalleria rusti- cana; hierauf: Der Bajazzo. Schauspiel­haus. Sonntag, 20. Sept.: Das Leben, das ich dir gab. Montag, 21.: Die drei Zwillinge. Diens­tag, 22.: Einer von unsere Leut. Mittwoch, 23.: Bürger Schippel. Donnerstag. 24.: Das Leben, das ich dir gab. Freitag, 25.: Die drei Zwillinge. Samstag, 26.: Die Andacht zum Kreuze. Sonn­tag, 27.: Der Kreidekreis.

Gießener Wochenmarktpreise.

am 19. September 1925 (Händlerpreise).

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 220 bis 230, Matte 40, Käse 70, Wirsing 12, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15. gelbe Rüben 15, rote Rüben 10, Spinat 25, Römisch--

Gute Qualitäten / Absolute Kassapreise Strenge Reellstät / Fachmännische Ausführung sind die Grundbedingungen unseres Unternehmens.

Gerichtssaal.

Offenbach, 18. Sept. (WTB4 Vor­gestern wurde das Urteil in der Strafaffäpe gegen den ehemaligen Bankdirektor der Hansa- bank-1--G., Linnenbecker, verkündet, nach dem die Entscheidung in der letzten Freitags« sitzung ausgesetzt worden war. Linnenbecker wurde wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Mainz, 81. Sept. (WTD.) DaS fran­zösische K r i eg s ge richt verurteilte den Architekten Otto R i ck l a s und den Bureau­sekretär Eugen Baur, beide aus Ludwigs­hafen, wegen Spionage zu zwölf bezw. zehn Zähren Gefängnis.

ZEICHEN

unserer großen Leistungsfähigkeit. Unser Bestreben ist, beste Qualitäten äußerst preiswert dem kaufenden Pu­blikum anzubieten.

PREISSENKUNG

Rechnung zu tragen, indem wir ab heute unser Zahlungssytem wie folgt ändern:

ist von Ausnahmen abzusehen. 2IÖ&» Kosten fallen Tierbesitzern zur Last.

** Zum Gustav-Adolf-Festzug er­geht im heutigen Anzeigenteil eine Aufforderung, die wir zur Beachtung empfehlen. Der Zug be­wegt sich bekanntlich durch die Reustadt, Markt- strahc, Marktplatz, Mäusburg, Seltersweg, Süd­anlage, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Kaiserallee zur Dolkshalle.

** Der nächste Viehmarkt in Gie­ßen ist auf den 1. und 2. Oktober verlegt worden. Man beachte die heutige Bekanntmachung.

fpd. Falsche Silbermarkstücke und Rentenmarkscheine. Von dem ReichS- silbermarkgußstück mit der Jahreszahl 1925 und dem Münzzeichen J ist abermals eine neue Fäl­schung festgestellt worden. Die Falschstücke sind auf beiden Seiten mit feinen Gußsporen' völl- ständig besetzt und auch zu leicht, ferner zeugen sie gelbliche Anlauffarben ap der Gußhaut. Mit bloßem Auge sind zudem auf der Adlerseite in fast allen Buchstaben und in der Jahreszahl Gußpunkte bemeickbar. Auch falsche Renteamark- scheine zu einer Mark sind aufgetaucht. Das Papier ift gewöhnlich, das Wasserzeichen wenig erkennbar und anscheinend durch Fettdruck nach­geahmt. Das Druckbild auf beiden Seiten ist roh und verschmiert. Manche Buchstaben sind ver­bogen und versetzt. Der Schein ist durch Stein­druck hergestellt.

** Aufklärung mehrerer Einbrüche. Der Polizeibericht meldet: Zu dem am 31. Juli gemeldeten Wohnungseinbruch in der Alicestraße ist zu berichten, daß als Täter der Drogistengehilfe Alfred Prinz, geboren am 1. 4.1898 zu Hett­stedt, Kreis Mansfeld, ermittelt wurde. Prinz, der unter dem Namen Walter Rührmund aus Ber­lin reiste, wurde in Wiesbaden bei einem Man­sardeneinbruch auf frischer Tat nach vergeblicher Flucht ergriffen und festgenommen, lieber den in Gießen begangenen Diebstahl hat Prinz ein Ge­ständnis abgelegt. Er ist ein reisender gewerbs-

kohl .10, Bohnen 30, Anter-Kohlrabi 6, Misch­gemüse 15, Feldsalat 80, Tomaten 25 bis 30, Zwiebeln 15, Meerrettich 40 bis 100, Rhabarber 20, Kürbis 6 bis 8, Pilze 30 bis 40, Kartoffeln 4%. Falläpfel 5, Aepfel 15 bis 25, Dirnen 30 bis 40, Brombeeren 40, Preiselbeeren 70, Zwi­schen 15 bis 20, junge Hahnen 110, Suppen­hühner 110, Rüsse 50 Pfg. das Pfund, Sier 16, Blumenkohl 40 bis 160, Salat 20, Salatgurken 20 bis 30, Sinmachgurken 2 bis 4, Endivien 10 bis 25, Ober-Kohlrabi 15 bis 20, Rettich 10 bis 20, Sellerie 20 bis 35 Pfg. das Stück, Lauch 5 Pfg. das Päckchen.

Vornotizen.

Tages kalender für Samstag. Gießener Rudergesellschaft 9 Uhr Bootshaus Gene­ralversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstr.: Schicksal". Astoria-Lichtfpiele:Der Boxerkönig von Neuyork".

Tageskalender für Sonntag. 30. Hauptversammlung des Eoang. Vereins der Gustav-Adolf-Stiftung, norm. 9i Uhr Festgottes­dienste in der Johanneskirche und in der Stadt­kirche: nachm. 2 Uhr Aufstellung zum Festzug am Oswaldsgarten, anschließend Volksversammlung in der Festhalle. Lichtspielhäuser wie Samstag.

Vereinigung für Feuerbestat- tung. Montag abend imRebstock" Vortrag über die Ergebnisse der Besichtigung einer Qlnn zahl deutscher Krematorien. lSiehe Anzeige.)

Ueberwachung der Wanderschafherden.

Das hessische Ministerium des Innern bat dieser Tage neue Anordnungen getroffen zur Ueberwachung,der Wanderschafherden. Diese Maßregeln dienen in erster Linie dem S e u ch e n s ch u tz. Die Verordnung umfaßt acht Paragraphen mit umfangreichem Wortlaut.

mäßiger Einbrecher und wird noch von mehreren Polizeibehörden Süddeutschlands wegen Diebstahls verfolgt. Die übrigen in letzter Zeit begangenen Einbrüche sind zum größten Teil aufgeklärt. Als Täter wurde ein junger Mann aus Gießen er­mittelt und festgenommen. Außerdem wurden noch zwei Diebstähle aufgeklärt, die von den Geschädig­ten noch gar nicht entdeckt worden waren. Auch wurden in mehreren Fällen Diebstahlsoersuche er­mittelt, die auf das Konto des erwähnten jungen Mannes zu fetzen sind. Don diesem waren noch mehrere Einbrüche geplant, die durch seine Fest­nahme verhindert wurden. Die Ermittlungen be­züglich des Diebes bei der Allgemeinen Ortskranken- kaffe sind noch im Gange. Der erbrochene Kassen- schrank war ein altes System, das den heutigen Cmbrecherwerkzeugen nicht standhielt.

Vom Stadttheater.

Man schreibt uns: In Ergänzung der Mit­teilungen über den Spielplanentwurf sei beute einiges über das Personal der Spielzeit 1925/26 veröffentlicht. Die meisten bekannten und Jahre lang bewährten Kräfte sind unserer Bühne erhalten geblieben, so Oberspielleiter Adolf T e l e k y und die Spielleiter Rudolf Goll und Karl Volck: außerdem Paul Schubert als Heldenvater, der zugleich als geschäftlicher Vertreter des Jndendanten fungiert. Weiter verpflichtet sind die Herren Karl Juhnke, Julius B a st 6 , Hermann Stichel und Hans Kurzhoff, sowie die Damen Luise Jüngling, Auguste Marcks, Rita AndrS und Erika R o h r. Sicher werden alle diese Namen wieder gerne auf dem Theaterzettel begrüßt werden.

An neuen Kräften ist Frl. Ise Oßke vom Neuen Stadttheater Bremerhaven als Nachfolgerin von Frau S t u r m f e l s verpflichtet worden. Die junge Dame verfügt über glänzende Mittel, konnte ober nur für die kommende Spielzeit für unsere Bühne gewonnen werden, da sie ab Herbst 1926 an das Schauspielhaus in Frankfurt a. M. engagiert ist. Als Sentimentale hat fid) bereits im Frühjahr Frl. Susanne H e y m in Gastspielen erfolgreich eim geführt, und für das Fach der munteren und naiven Liebhaberin wurde Frl. Alice K r a h m e r vom Erfurter Stadttheater neu verpflichtet, da Frl. Andre künftig sich in erster Linie im Rollengebiet der jugendlichen Salondamen betätigen wird. Auch Frl. Krahmer besitzt alle Qualitäten für ihr Fach und hat .sich an ihrer bisherigen Wirkungsstätte lebhafte Sympathien erworben: die wichtigen Fächer des ersten Bonvivants und des jugendlichen Hel­den und Liebhabers sind mit den Herren Friedrich G e f s e r s vom Augsburger Stadttheater und Willi Hanke vom Würzburger Stadttheater neu besetzt worden. Ersterer, der auch einen Teil der ersten Helden spielen wird, war Jahre lang in Augsburg als beliebtes Mitglied tätig und wirkt bereits seit Anfang September am Bad-Nauheimer Kurtheater erfolgreich in Bonoioantsrollen mit. Herr Hanke, feit Anfang August in Bad-Nauheim, ist schon einige Male hier in den Sommergastspielen auf­getreten und hat sich durch sein liebenswürdiges Talent und frisches Temperament viele Sympa­thien erworben. Mit Herrn Paul Gehre aus Darmstadt ist das Fach des ersten Chargcnspielers und das Amt des Hilfsregisseurs besetzt worden.

Für jeden Theaterkundigen ist es klar, daß der Neueintritt erster Fachmitglieder die Auswahl der aufzuführenden Stücke beeinflussen muß. Hauptauf­gabe einer verständigen Bühnenleitung ist es, den Spielplan mit der Individualität der ersten Kräfte in Einklang zu bringen und jede künstlerische Kraft am richtigen Platz zu verwenden. Da fast alle neuen Mitglieder bereits jetzt am Kurtheater in Bad-Nau- heim spielen, kann für den Winter schon einiger-

Nach den neuen Vorschriften bedarf das Treiben von Wanderschafen der Genehmigung des Kreis- amte, in dessen Bezirk das Treiben beginnt. Für das Kreisamt kann mit besten Einverständnis der be­amtete Tierarzt diese Genehmigung erteilen. Die Genehmigung ist von dem Führer der Herde ein­zuholen unter Vorlage eines vorschriftsmäßigen Kon­trollbuches, in das ein amtstierärztliches Gesund- heitszeugnis eingetragen fein muß, das nicht älter als fünf Tage ist. Ferner muß der Eigentümer und die Kopfzahl der Schafe, des gewünschten Trieb­weges und des Bestimmungsortes darin angegeben fein. Außerdem ist ein amtlich bestätigter Nachweis oorzulegen, daß die Schafe am Bestimmungsort auf längere Zeit eine Weide oder einen Stall be­ziehen können. Die Genehmigung zum Abtrieb der Schafe ist vom Kreisamt unter Festsetzung des kürzesten Weges und unter Angabe der auf die Zu- rüdlegung des Triebwegs höchstens zu verwenden­den Zeit zu erteilen, wenn das Treiben ohne Be­rührung von Maul- und Klauenseuche-Sperrbezirken und .Beobachtungsgebieten möglich ist. Liegt der Bestimmungsort in Hessen, so hat bas Kreisamt der Ausfahrt von dem bevorstehenden Eintreffen der)afe die Ortspolizeibehörde des Bestim­mungsortes sofort zu benachrichtigen, die Nach­forschungen nach dem Verbleib der Schafe an­zustellen hat, falls diese nicht rechtzeitig ankommen. Wenn die Triebgenehmigung nicht erteilt werden kann und der Antrag auf Abtransport der Herde aufrechterhalten wird, so ist die Befördeung mit der Eisenbahn vorzuschreiben. Die Ankunft der Herde am Bestimmungsort ist vom Führer binnen 24 Stunden der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. Diese hat sofort eine Nachprüfung der Zahl der an­kommenden Schafe durch genaue Zählung und Prüfung der Erkennungszeichen oorzunehmen.

Aus den Bestimmungen über das Kontrollbuch ist hervorzuheben, daß eine Personalbeschreibung einzutragen und ein Lichtbild des Führers der Herde eingeklebt fein muß.

Die Vorschriften über die Anmeldung usw. gelten auch für Schafherden, die zu anderen Zwecken als dem des Aufsuchens von Weideflachen über mehrere Feldmarken getrieben werden, z. B. zur Wäsche, zur Schur, zur Schlachtung, zum Verkauf usw. . Die Kreisämter werden jedoch ermächtigt, für Herden kleineren Umfangs und für solche Herden, die nur über benachvarte Feldmarken getrieben werden sollen, Ausnahmen von den Vorschriften zuzulasten, sofern die Schafe mindestens vier Wochen in der Gemarkung gehalten worden sind und der Führer der Herde mit einer Bescheinigung der Ortspolizei­behörde versehen ist, aus deren Gemarkung die Schafe ausgeführt werden sollen. Diese Bescheini­gung muß enthalten die Stückzahl der zur Herde gehörenden Schafe und die Art der Kennzeichnung, die Namen des Eigentümers und des Führers der Herde, den Bestimmungsort und den Zweck der Ausfuhr sowie das Datum der Ausstellung. Die Gültigkeitsdauer der Bescheinigung beträgt drei Tage einschließlich des Tages der Ausstellung. In Zeiten, in denen Maul- und Klauenseuche herrrscht,

8) El Wunsch nach Preis­ermäßigung verbunden mit Zahlungs­erleichterung ist allgemein. In dieser gesunden Erkenntnis und durch die Erfolge unseres Unternehmens bestärkt, haben wir uns entschlossen, dem drin­genden Wunsche nach

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Sonntag, 20. September.

89 Uhr Morgenfeier, veranstaltet von der Evang. Gemeinschaft Frankfurt a. M. 121 Uhr Mittagsstandchen, veranstaltet von der Hauskapelle. 3.454.45 Uhr Blaskonzert der Regimentekapelle des ehemaligen K. u. K. Jnf.-Rgts. Hoch- und Deutschmeister Nr. 4. 56 Uhr Kinderstunde. 6.30 bis 7 Uhr VorlesungVom unnötigen Altern". 78 UhrAuswanderung und Auswanderbera- tung", Vortrag von Generalkonsul Müller-Beeck. 8.309.30 Uhr das Amar-Quartett. 9.45 Uhr Dom sterbenden Rokoko, Novellen.

maßen disponiert werden, und jedenfalls läßt sagen, daß alle Voraussetzungen für eine sehr regende und erfolgreiche Spielzeit gegeben sind.

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