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'anft dem Dor- ir die Technische urhattsauLschuh etls der Mittel genehmigen. Zu ie6en der daye- bet Redner, bafc age gewesen sei, n Regierung zu le sich daher ihre h vor.

'erhöhest in den schmälert werden 1 Polizeibeamten 'litischer Sonder­werden, damit rt werde.

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Wir sehen uns gezwungen, nochmals darauf hinzuweisen, Sah nur die nachstehend aufgeführten, bei uns zugelaffenen Installateure zur Vornahme von Arbeiten an elektrischen Haus-Installationen berechtigt sind.

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Vertreter: Moritz Roßmann, Gießen, Telephon Nr. 1252.

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Wir bitten unsere Mitglieder sich an der Miindgebimg Samstag, den 20. 6. abends 8^ Uhr im Oswaldsgarten möglichst zahlreich

Zu dem am Sonntag und Montag, dem 21. und 22. Juni, siailsindenden

Sängerfest verbunden mit Jabnenweibc und Wer- tungsnngen ladet freundlichst ein [6105D Gastwirt G. Fr. Seipp, Dorf-Gill. Für Sveise u. Getränke ist besten« gesorgt.

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Do m Lichtspielhaus Bah n has­st raste wird uns geschrieben: Im Lichtspielhaus komm! ab heute der FilmWege zu Kraft und Schönheit" zur Aufführung. Selten hat sich ein Film eines io allgemeinen und unwidersprochenen Erfolges erfreuen dürfen. Das Werk wurde glan­zend begutachtet. Nicht genug kann der Jugend der Wert eines harmonischen und gefunden Körpers vorgeführt werden. Unsere Zukunft als Volk und Staat hängt davon ab. In diesem Sinn zeigt der Film eine neue Lebensausfassung, er verkündet ein neues Ethos. Voraussichtlich bleibt der Film bis einschließlich nächsten Mittwoch auf dem Spielplan.

beseitigt. Herr vr. med. S. in L. bat .mit Ob-rmeyer'S Herba-Kerfe bet unreinem TetntvrdchUge Erfolge erztett.

DWg für (Gemeinden uuö jnöuifiien im ttotfenen Me 1925. (D6131

Der durch seine glänzenden Erfolge be­rühmte , geprüfte Wünschelrutenforscher, Oberstleutn. a. D. Heinemann aus Dad Homburg v. d. Höhe, Promenade 24

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Die vorgenannten Installateure (ausgenommen die In­stallateure Friedrich Daumann und Max Weihbäcker) sowie 1 Installateur Heinrich Dechtold, Klein-Linden b. (Sieben 2 Philipp Decker, Treis o. d. Lda. (Oberhesien)

3" Arnold & Pfeiff, Londorf (Oberheffen)

4 Heinrich Döring I., Grohen-Duseck (Oberheffen)

5- Adolf Leib, Krofdorf (KreiS Wetzlar)

6 Wilhelm Löchel, Weitershain (Äreiä Giehen)

7* " Heinrich Olemotz Keffelbach (Oberheffen)

g. ' Otto Pfeffer, Grünberg (Hessen)

9. * Georg Rühl. Grünberg (Hessen)

1q " Karl Scherer, Wieseck bei Giehen

11" " Friedrich Schimmel, Klein-Linden bei Giehen

1£ " Georg Schmar.dt, Watzenborn bei Giehen

13. " August Schmitt, Wieseck bei Giehen

14. " Friedrich Schröder, Grünberg (Hessen)

15. , Georg Schulz, Homberg a. d. Ohm (Oberh.)

16. Schumanuwert Installattonssirma, Mittelstmühle b. Giehen 17. Installateur Friedrich Dogel, Rlten-Duseck bei Giehen 18. . Jakob Don-Siff, Grünberg (Hessen)

19. , Julius Don-Eiff, Grünberg (Hessen)

20. ., Karl Weil, Zkrofdorf (Kreis Wetzlar).

Giehen, den 18. Juni 1925.

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Giehen, den 19. Juni 1925.

Giehen im Blumenschmuck.

Seitdem der DerkehrSverein durch Prcisaus- schreiben zur Schmückung der Dorgärten, Dalkone und Fenster aufmuntert.', sind Wochm vergangen. Man gewinnt jetzt einen äleberblick, inwieweit Suneinsinn und Schönhetts- gesühl der Dürgerschast be.-it sind, etn Opfer zu bringen, damit die nach vielen Tausenden zählenden Desucher unserer S'adl einen freund' lichen Eindruck empfangen. Was die Dorgärtm betrifft, so kann gegen da« Dorjahr ein erfreu­licher Fortschritt festgestellt werden. Di.' Kar­toffel- und Gemüsebeete der Hungerjahre find aus dem Strahenbilde, von wenigen Aus­nahmen abgesehen, verschwunden. Dielfach ist frischer Rasen angelegt und selbst in den breiten, gegen Sonnenbrand geschützten Dorgär­ten der Kaiserallee ist schon manches besser ge­worden. Aber bi- diese belebteste aller Strasten- züge dem Aeuheren nach als .Feststrahe" gelten kann, ist noch sehr viel zu tun. Zum mindesten mühte jeder Garten daS erfreuliche Aussehen der Gärten von den Häusern Är. 35 und 41 aus- weisen. WaS sich bei etwas Lirbe zur Sache au» einem solchen Dorgarten machen läßt, zeigt das Haus Liebigstrahe 97. wo Schreinermrister Ludwig Damm ein Dorbild geschaffen hat. Dieses Gärtchen in vollem Flor von Marien- glocken und Löwenmaul in reizendem Farben­spiel ist eine Sehenswürdigkeit und gegenwärtig der weitaus schönste Dorgarten GirhenS. Dabet handelt es sich um Gewächse, dir sich jeder aus Samen selbst heranziehm kann. Der Same hier­für kostet nur wenige Pfennige, und ihr Ge­deihen ist an keine besondere Lage gebunden, wenn sie nur Licht und Luft haben. Rur ge­pflegt wollen sie sein und vor allem auch ge­düngt. Alle Pflanzen der Giehener Dorgärten leiden an Hunger, weil hier niemand düngt. ES denkt niemand daran, bah auch Dlumen Rahrung brauchen, unb dah man sie mästen muh, wenn sie üppig sein sollen.

Wenig erfreulich ist es um den Fenster- und Dalkonschmuck bestellt, unb gerade der ist es, der uns fehlt, um die meistens unschönen und architektonisch verfehlten, langweilig wirkenden Häuser und Straßen zu verschönen. Don rühm­lichen Ausnahmen abgesehen, zu denen wir Hotel Kühne am Dahnhof. Samenhaus Hahn in der Dahnhofstrahe, das Haus Del- terSweg 77, Drogerie Winterhoff am Kreuz» plah, Möbelhandlung Drück, Inhaber Weinert, am Drandplay rechnen, bleibt noch sehr viel zu tun. Wie leicht wäre es, jetzt noch die ver­staubten Dlumenkästen aus der Dorkriegszeit vom Dodenraum herunter zu holen, ihnen mit ein paar Pinseln Farbe einen neuen Anstrich zu geben, sie mit Erde zu füllen, um da hinein etwas Samen von Dlumenkresse oder türkische Dohnen zu legen, damit wenigstens durch Pflanzrngrün die Dlöhe verdeckt werde, wenn es eben am Rötigsten fehlen sollte. Dielleicht stellt die Stadt-

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Häufig wird noch gegen die Gesetze der Far- benharmonie verstoßen. Das grelle Rot oct Scharlachgrtanicn und da- stumpfe Blau der Petunien wirkt an dunkler Hauswand düster, wogegen weihe Petunien in weih gestrichenen Kästen an bellen Häuserwändeu ausdruckslos bleiben. So schön sic auch an sich sein mögen, so sollten sie doch hauptsächlich zur Aufhellung dunkler Zusammenstellungen benützt werden. Die dankbarste Pflanze für unseren Zweck ist und bleib! immer noch die Tfeugerartic Sie blüht immer und überall, ging besonders aber in e nem heihrn, sonn gen S'mm:r, wie der heurige sich bis jcht zeigte An schattigen Häuserfronten nehme men Fuchsien und zwar die we tzkorollism.

Wo Töpfe aufgestellt werden, müssen sie zur Deimeiduni von älnglücksiällcn g'gcn daS Herabfallen gesichert werden. An sübltchen Fen­stern, wo die Sonne dir Wurzeln in den Ge- fätzen durch Erhitzen schädigt, stelle man sie in einen zweiten, etwas größeren Topf und fülle den Zwischenraum mit Zeitungspapier oder Moos aus. Reicheres Dlühen wird die kleine Mühe lohnen.

ES liegt viel Riedrrdrückendes hinter uns. Latzt uns auch äuherlich zum Ausdruck bringen, datz im Dolke der Sinn für Schönheit noch nicht erstorben ist, sondern nur geweckt zu werden braucht, um sich zur Freude für sich selbst und andere zu betätigen! A.

Unser neuer Roman

In unserer morgigen Rümmer beginnen wir mit dem Abdruck unsere- neuen Romans

Fräulein Fob

von Anders Gje. Er ist eine mit Grazie erzählte Geschichte eines Dankdirektors undFräulein Fob", die vom ersten Augenblick an fesselt und die, ohne die Spannung zu verlieven, bis zum Schluff die köstlichsten Geheimnisse aufbewahrt. Untere Leserinnen werden zweifellos diel Freude an der Lektüre haben.

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Es kostete auf dem gestrigen Wochenmarkt bas Pfund: Dutter 180 Pfennig, Matte 35, Käse 65, Wirsing 40, Römischkohl 10 bis 15. Spargel 40 bis 80, Erbsen 30 bis 50, Misch- gemüse 20, Tomaten 180, Zwiebeln 20, Rhabarber 30, Kartoffeln (alte) 5, Kartoffeln (neue) 12 bis 16 Dörrobst 30, Kirschen 60 bis 80, Stachel- beeren 35 bis 40, Erdbeeren 80 bis 120, Homg 40, junge Hahnen 100, Suppenhühner 120; das Stück: Eier 12, Blumenkohl 60 bis 120, Salat 10 bis 20, Salatgurken 60 bis 100, Oberlohlrabr 25. Lauch 5 bis 10, Rettich 20 bis 30; das Dund: Radieschen 20, gelbe Rüben 30 Pfennig.

Bornotizen.

Lageskalender für Freitag. Dritter Welcker-Dortrag: 8', 2 Uhr Physikalisches Institut, Stephanstrahe. Lichtspielhaus, Lofstraffe:Wege zu Kraft und Schönheit".

zwei Prozent wieder den Weg zu ihrem lieben, alten Batcrlande zurückgefunden haben. In hohen Ehren steht auch bei uns der vielbeliebte Hindenburg. An den« Tage, da er seinen Eid als zukünftiger Führer des Lottes abgelegt hatte, wurden auch bei uns zur Feier die Fahnen gehifft. Er hat das Heer im Kriege so siegreich geführt, warum foU er nicht Deutschland in dieser schweren Zeil über die Klippe Helsen können? Mit echt deutschem Gruhc E..... St.....*

Folgendes Berschen stand darunter:Deutsch ift die Saar, Deutsch immerdar, Unb deutsch ist unseres Flusses Strand. Und ewig deutsch mein Heimatland: die Saar."

0 Reue Bestimmungen für den Handel mit Tafelschokolade in Sicht. Das Reichsernährungsministerium hat, wie uns mitgetcilt wird, dem Reichsrate den Entwurf einer Verordnung über den Handel mit Tafelscho­kolade vorgelegt. Die Verordnung stützt sich auf den § 11 des Gesetzes gegen den unlauteren Wett­bewerb vom 7. Juni 1909 und sieht vor. dah Taselfchokolade nur in bestimmten Einheiten de» Gewichts gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten werden darf. Die Vorschrift gilt nicht für Stücke unter 25 Gramm und für den Verkauf von Teilen einer Tafel (Riegeln, Rippen), für die 'Abgabe durch Automaten und für Schokolade, die zuge­wogen verkauft wird. Zugelassen sind Tafeln mit einem Reingewicht von 500, 250, 200, 125, 100, 50 und 25 Gramm Das Gewicht darf bei Tafeln über 100 Gramm nicht um mehr als 2 Proz. und bei Tafeln von 100 Gramm und darunter nicht um mehr als 3 Proz. von den vorgeschriebenen Gewichten abweichen. Die Vorlage ist durch Miff- stände veranlaßt, die sich seit einiger Zeit mehr unb mehr im Handel mit Tafelschokolade gezeigt haben. Es wird insbesondere dariiber geklagt, daß Schoko- labetafeln in den verschiedensten Größen in den Verkehr gebracht werden, ohne daß die Preise der tatsächlichen Größe der Tafeln entsprechen. E, werden z. B. neben den üblichen Tafeln von 100 Gramm solche von 30, 35, 50, 60, 70, 80 und 90 Gramm hergestellt. Die Packungen werden viel­fach irreführend ausgestattet. Ganz besonders schlimm haben sich die Zustande auf Messen und Märkten, sowie im Sttaßen- und Hausierhandel gestaltet, wo in großem Umfange mindergewichtige Tafeln in Ausstattungen, die den Anschein eines besonderen billigen Angebots erwecken, feilgehal- ten und angepriesen werden. Der Entwurf hat den beteiligten Kreisen der Industrie und des Handels oorgelegen und ist von ihnen gebilligt worden.

do. Luft ft reckenkarte n. Im vergangenen Jahre schon wurden für den regelmäßigen Luftver­kehr von der Junkers-Luftoerkehrs-A.-G. Versuche mit Orientierungskarten der regelmäßig beflogenen Strecken angestellt. Die Einrichtung dieser Strecken- [erteil ift so vorgenommen worden, daß der Flug- gast nur auf das hingewiesen wurde, was er wäb- renb der kurzen Zeit des Fluges und in Anbetracht der schnellen Bewegung des Flugzeuges über die Erdoberfläche wahrnehmen konnte. Diese Flug- streckentarlen haben sich im Publikum '0 gut ein- geführt, daß sie in diesem Jahre für alle mit Jun- ters-Flugzeugen beflogenen Strecken vorgesehen sind.

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* Langsamfahrt über die Lahn- brücke. Dom Polizciamt Gießen wird uns mit­geteilt: Während der Dauer der InstandsehungS- arbeiten an dem Echienenstrang der Diebertal- bahn aus der Lahnbrücke dürfen Fuhrwerke nur im Schritt, Radfahrer und Kraftfahrzeuge jeder Art mit entsprechender Geschwindigkeit über diese Drücke fahren.

** Wegsperre. Anläßlich der am 21. Juni stattfindenden Ruderregatta wird der Feldweg am Bahndamm vom Bootshause der Gießener Ruder- gesellschast bis an den Durchgang nach der Eder- ftraße (Bahnüberführung) am 21. Juni für die Zeit von 127 Uhr nachmittags für den Durch- gangsverkehr gesperrt.

" Kinder an die See. Dom Zentral­verband deutscher Kriegsbeschädigter und Krlegcr- hinterbliebener, Landesverband Oberhessen, in Gießen wird uns geschrieben: Auch in diesem Iahre hat der Zentralvrrband eine große An­zahl Kinder aus feinen M tgliederkreisen zu einem vierwöchigen, unentgeltlichen Aufenthalt in sei­nen Erholungsheimen auf der Insel Wange­rooge in der Rordsee ausgenommen. Sämtliche Kinder waren nchch Iben vorgelegten ärztlichen Attesten zum Seeaufenthalt disponiert. Dri dem in diesen Tagen erfolgten Rücktransport konnte man an dem frischen, gesunden Aus eben den Er­folg des Seeaufenthalts feststellen. Die Gewichts­zunahmen bewegten sich durchschnittlich zwischen 3 und 9 Pfund.

** Der Prozeß Angerstein. Nachdem das Hauptverfahren gegen den Mörder Angerftein eröffnet worden ist, wird der Prozeß am 6. Juli vor dem Schwurgericht in Limburg beginnen. Den Vorsitz führt Landaerichtsrat Roth; es sind 153 Zeugen geladen. Für den Prozeß werden acht Tage in Aussicht genommen.

!*! Eine Stimme aus de rn Saar­gebiet. Vor einigen Wochen fand ein Einwohner von Klein-Linden ' bei Dutenhofen einen Kinder­luftballon mit anhängender Postkarte, die er an die angegebene Adresse sandte. Jetzt traf folgendes Ant­wortschreiben ein:Sehr geehrter Herr! Ihren Brief mit der Nachricht von dem Aufsinden meines ab» gelassenen Ballons habe ich erhalten, und ich spreche Ihnen meinen besten Dank aus. Ihre Frage, ob man hier im Saargebiet deutsch oder französisch sei, kann ich Ihnen nur dahin beantworten, daß 98 Pro- zent Deutsche und nur 2 Prozent der Einwohner- schäft französische Gesinnung haben. Wir hoffen aber, daß im Jahre 1935 bei der Abstimmung die

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