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Giehen, den 18. Januar 1925

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Bürgermeisterei.

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alsbald bei den Bürgermeistereien Heimatorts in Empfang zu nehmen. Gießen, den 17. Januar 1925.

Der Oberbürgermeister.

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Die trauernden Hinterbliebenen: Carl Quirein

und Frau Elisabeth geb. Altvater.

Gießen (Wilhelmstr. 5011), 19. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Dienstag, den

20. Januar, nachmittags 21/» Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

bis 281,50, Gerste, märf. 280 bis gerste 225 bis 250, Hafer, märt.

pomm. 180 bis 193, Mai 223. Mais 227 biS 230, Mai 219, Raps 405.

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Die Devisen lagen kaum verändert, daS lisch« Pfund hat sich gegen gestern um Kleinigkeit abgeschwächt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 17. Ian. Der Produttenmarkt

Winterkur für

Nervenkranke und Erholungsbedürftige Ivkiu Kelheim a. Tinen« beiWiesbeä.

Am Samstag, dem 17. Januar, nach­mittags, entschlief sanft nach kurzem, schwe­rem Leiden unsere liebe, gute Mutter und Schwiegermutter

Fm Hm Italer Ww. geKGIebe

kehrte weiter fest, namentlich für Roggen. Ausfuhr von Mehl nach Polen und der Tscheche» slowakei treibe die Kurse wieder an. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märt. 252 bis 259, März 277 biS 279. Mai 289 bis 289.50, Roggen, märf.

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biS 420; pro 100 Kilo: Weizenmehl Roggenmehl 33,75 bis 36,50, Weizcnlleie 16,25. Roggenkleie 16,25. Biktoriaerbsen 30 bis 35, kleine Erbsen 20 bis 23, Futtererbsen 18 bis 20. Pe luschlen 17 bis 17.50. Aderbohnen 18 bis 20 Wicken 16 bis 18, Lupinen, blau 12 bis 13. gelb

Brennholzversteigerung vom 15. Januar 1925.

Die Versteigerung vom DienStag, dem 13. Januar 1925, in den Abt. 2a, 3b, 5, 6, 8a, 11b und 12 tm Fernewald (Be­zirk des Försters Arft, ForsthauS Hoch- wart) konnte, soweit daS Scheit-, Knüp­pel- und SLockholz in Frage kommt, nicht genehmigt werden. Dagegen wurde sämtliches Reistg zu den je­weiligen Steigpreisen zugeschlagen.

Die Abstrhrscheine für das Reisig sind

Telegraphisch« Auszahlung.

247 bis 250, März 273,50 bis 275, Mai 280,50 ... .. _ , . 312, Futter-

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ÄaroHr ?Echt«kreit öer Milch das Amtsgericht Dieburs Mlm, um mehr Mch ju Ech die Verbraucher in Sauemorganitationai ver- vn 21 bzw. 23 Ps. solche Ps- bezahlt. Der StcM' ne PrMreibrrei, dem das ichüch zu einer Derteuermg ch für die Verbraucher. Dos iedvch aus den Stcmdpun!i, ie Antzüegmheit der Mch. n könne erst bann von einer n, wenn btr Dertaufspleis i' erhöht worden wäre. Die m freigesprvchen.

neval 1925. Die tzessischc bcranlabt gesehen, cme M« rigen KarnevalverbvtS ein- Dahrend im Porsahr off ent- DeranKaltungen jeder An nb jefrt öffentliche Masken- uftD. Mieter gugdaficn und i fyfdpänfiurgen. bk für ;en überhaupt gelten. Auch m, die sich men die QIjv ger DeransialtMaen nchte- xttax. Derbvien ist dagegen, crrnevaiWche Treiben (ttne Kvnsetti- und Lustichumgen- ichen Strasten und M«. wieder neueS Falsch- ccstag tauchen ün sranlfurter

Kntenmarkfcheme llber » st gut nachgeahmt M M llionen-Äoten vtmdv> Kst c« sich um echte Huird^'Wvw m to D°rl 2W°» ändert worden kft.

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGiehener Anzeigers".)

Berlin, 17. Fan. Zu Beginn der bcu tiaen Börse zeigte sich im allgemeinen eine ziem lich uneinheitliche Tendenz. Di« Börse übte zu nächst mit Rücksicht auf die erneut ausgetretcne-i Schwierigkeiten bei der Kabinettsbildung ein1 gewisse Reserve auS. Später brach aber eine freundlichere Tendenz durch, die sich zunächst auf dem Montanmartt auswirtte. Die ersten Kurse, die hier gehört wurden, bawegten sich zum Teil über den gestrigen Schluhkursen. Boni Montanmarkt griff die freundlichere Stirn mung allmählich auch auf die anderen Märkte über. Eine gewisse Belebung zeigte sich beson ders am Schiffahrtsmarkt, wo Hapag etwa Vs Prozent höher einsetzten, während Ham burg-Süd gegen den gestrigen Schlustkurs > Prozent verloren. Am Petroleummartt zeigte sich ebenfalls etwas Interesse, die ersten Kurse bewegten sich auf gestriger Höhe. Interesse zeigte sich ferner auch für Spritaltien Der nachlässigt lagen der Banken^ und Maschinen- markt. Etwas regeres Interesse trat für ßlcf- trotoertc und Textilattien in Erscheinung. Am heimischen Renten markt ist mit Rück­sicht auf die freundliche Haltung Dr. Luthers in Aufwertungsfragen das Interesse konzentrie- ter. doch setzte sich nur schwer eine leichte Kurs besserung durch Der Geldmarkt liegt un­verändert. Tägliches Geld ist mit 812 Proz. p. a. angebvten. Monatsgeld 912 Proz. Pri- vat-Diskont war mit 8 Prozent zu bekommen.

wöchentlich 100 Mark Mindesteinkommen ist möglich durch Ueber- nahme einer

Spezialvertretung *^8Q für den Kreis Kiesten. Branchekenm- niste nicht erforderlich, da Etnarbettung durch Generalvertreter. Angebote mit Pak bild erbeten unt. Df. V. 2614 [625ss] an den (Siebener Anzeiger erberen.

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futter Strafe ez. 10. 3<m Anna Matheis. «6. Dinges, Witwe, 78 Jahre alt, Bahnhof- strahe 26; Jakob Kreuder, Rechnungsrat. 81 Jahre alt, Johannesftrahe 7 11. Ian.. Hein­rich Peters 1 Monoi alt, Kaiserallee 99; Do­rothea Schmidt, geb. Kornmann. Witwe. 88 Jahre alt, frankfurter Straste 167, Rathan Charak Wllchhändler, 59 Jahre alt Dammstraste 44: Johann Heinrich Kreuder, Arbeiter. 62 Jahre alt, Neuenweg 8. 14. Ian.: Johannes Zufall, Ztnngiestermeister, 69 Jahre all. ^nauthstr. 12 15. Ian.: Elisabeth« Güler, geb. SdMan, Witwe, 76 Jahre alt, Hammstraste 5.

Hessische Luther st iftung. Aus der Hessischen Lucherstiftung find an bedürftige Studierende der rheologie. die sich durch bereits erwiesene Tüchtigkeit würdig gezeigt haben, Sti­pendien auf zwei Jahr« im Betrage von ent­weder 350 oder 700 Mark für das Jahr äu ver­geben. Die Empfänger haben sich zu verpflichten, der Hessischen Landeskirche 5 bzw. 10 Jahre zu dienen. Meldungen sind unter Dorlaae einer Arbeit (Seminararbeit, Serienarbeit) bis zum 15. April 1925 bei dem Dorsitzenden der Stiftung, (Seh. Kirchenrat Prof. D. Dr. Krüger in G i e h e n einzureichen.

Handwerker-Kundgebung in Friedberg.

Sf. Friedberg. 16. Ian. Mehr als 400 Handwerker auS Stadt und Land hatten sich heute nachmittag im Feftsaale des Hotel Trapp versammelt, um in einer von dem Bezirks- ausschust deS OrtsgewerbevereinS und Innungen deS Kreises Fried­berg anberaumten Kreishandwerker­versammlung Stellung zu wichtigen Derufs- ftagen zu nehmen. Die Dersammlung wurde durch den Vorsitzenden deS Lokalgewerbevereins Friedberg, Stadwerorbneten Hest. geleitet. Der- eine der vorgesehenen Redner, Zimmermeister und Landtagsabgevrdneter Haurh - Darmstadt, war durch dringende Abhaltungen am Erschei­nen verhindert. Die Stadt war durch den Stadt­verordneten Füller vertreten, die Staatsver­waltung war, obgleich eingeladen nicht anwe­send. Der erste Redner. Syndikus der Hand­werkskammer Direktor S ch i ck l e r, gab einen Be­richt über die Derhältniffe im Handwerk in den letzten Jahren. Er gab einen Ueberblick darüber, wie auch das Handwerk durch die Folgen der Inflation, durch die Verminderung der Kaufkraft und durch den Schwund des Be­triebskapitals gelitten habe, so dah nur ein Trümmerfeld übrig geblieben sei. Er bedauerte, tast daS Handwerk im Vegensatz zu anderen Be­rufsständen, besonders der Landwirtschaft, bei der Bildung der Rentenbank nicht vertreten ge­wesen sei und dah ihm nur geringe und teure Kredite eingeräumt seien. Er besprach weiter die Pveisbildung und das Dergebungswesen. das Darniederliegen der Bautätigkeit, veranlastt durch Kapitalmangel, und verlangte, dah Angebote bei Bergebungen, die den Stempel von Llnterange- boten tragen, von den Behörden zurückgewiesen Werden. Auch verlangte er. dah korporative 2ln- gebot« von Innungen usw. durch die Behörden zugelassen würden und dah dadurch dem reellen Handwerk Borschub geleistet werde. Gr gab fei­nem Bedauern Ausdruck, dah daS Ansehen des Handwerks, vielfach durch eigne Schuld, in den letzten Jahren zurückgegangen sei, beklagt« die Ueberhandnahme der Regiebetriebe seitens des Staates (z. D. Schrsinerwerkstätte in Bad-Rau- heim, Einrichtung einer Buchdruckerei in Darm­stadt) der sogenannten Schwarzarbeit, verlangte eine bessere und günstigere Versorgung mit Ruhholz von fetten der fiskalischen Behörden usw. 3um Schlüsse teilte er noch mit, dast von der Preuhenkasse nach langen Bemühungen ein Kredit von 2 Millionen zur Verfügung gestellt werde, während gleichzeitig ungezählte Millio­nen wildfremden Personen (Darmat usw.) ge­währt würden. Als zweiter Redner ergriff Stadtverordneter A essel-Of'enbach das Wort, der als die gröstte Schuld an den geringen Er­folgen, die der Handwerkerstand mit seinen For­derungen erziele, die Indifferenz des Standes selbst bezeichnete und aufforderte, dah die 35 000 hessischen Handwerker sich zu einem geschlossenen Danzen vereinigen mühten, um mit ihren For­derungen durchzudringen. Dann gab er noch einen Bericht über das Dergebungswesen der Stadt Offenbach, wo die Arbeiten längere 3eit nicht öffentlich ausgeschrieben wurden, sondern nur ein engerer Wettbewerb stattfand, die 'Ver­gebung der Arbeiten fand nicht durch die Stadt­verordnetenversammlung. sondern durch Depu­tationen statt. 'Der dritte Redner, Vertret er der Handwerkskammer, Decker-Giehen, gab seiner Freude über den starken Besuch der Versamm­lung Ausdruck, den bisher wohl noch keine Der­sammlung in Oberhessen erreicht habe. Auch er gab Aufschlüsse über das Dergebungswesen der Stadt (Sieben; die Arbeiten würden zwar öffentlich ausgeschrieben, aber keinesfalls auherhalb DiehenS vergeben. Angebote von In-

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Bullenverkauf.

Ein abgängiger Simmentaler Fasel, soll auf dem Wege deS schriftlichen An- geböte verkauft werben. Angebote für je Zentner Lebendgewicht, sind mit ent­sprechender Aufschrist bis zum 23. d. W.. nachmittags 6 Ahr, bei unterzeichneter Stelle mit bezüglicher Aufschritt, wo auch die Bedingungen bdannlgegeben, werden, einzureichen.

Leihgestern, den 17. Januar 1925.

Waagen

aller Art empfiehlt und werden eichfähig hergestellt. [

Karl Schmidt Neuenweg 4

senden g oxn heute unsicher und schwankend, wenn auch vereinzelt leichte Besserungen sich einstellten. Die Unternehmungslust wagte sich noch nicht hervor, so dah die Börse nur geringe älm sätze aufzuweisen hatte Rur für einige Spezialpapiere bestand etwas Interesse zu ge­besserten Kursen. Das Publikum wie auch die Spekulation waren weiter bestrebt. Material ab­zugeben. wodurch die Kursrückgänge In der Mehr­zahl blieben, allerdings waren die neuen Ab­schwächungen ziemlich unbedeutend, und der Markt erwieS sich als ziemlich widerstandSsähig gegen­über dem neuen Angebot. Der Anleihe­markt war günstig disponiert. indem die Kurse mähige Erholungen aufwiesen. Aus­ländische Renten waren bei stillem Geschäft kaum verändert. Am Montanmarlt waren als gebessert zu bezeichnen Gelsenkirchen, Harpener und MonneSmann, während alle übrigen Werte neue Einbuhen erlitten. Am besten gehalten war der C h e m i e m a r k t. wo bei etwas regerer Rachfrage KurSbesferungen von V* biS l/< Proz. zu verzeichnen waren. Auch für Elektrowerte stellten sich geringe Kursbesserungen ein. Der Bankaktienmarkt verkehrte bei sehr stillem Ge­schäft zu behaupteten Kursen. Autoaktien zogen leicht an. Malchinenattien lagen uneinheitlich. Zellstoffwerte gaben weiter nach. Die Tendenz für Zuckeraktien war unverändert. Am Ein­heitsmarkt der Industriepapiere blieb die Haltung uneinheitlich, die Rachfrage nach diesen Werten war gering. Im Freiver­kehr war die Haltung bei ruhigem Geschäft schwach. Api 2,1, Benz 5,6, Kunstseide 82,5, Auch im späteren Verkaufe blieb die Tendenz uneinheitlich, obwohl sich einiges Deckungsbc- dürfniS einstellte, was zu leichten Kursverbesse­rungen führte. Am Geldmarkt sind nennens­werte Deränderungen nicht zu verzeichnen. Tages- geld blieb flüssig. Für Monatsaeld betrug der Satz 10 biS IO1/2 Prozent p. a. Am Devis en- markt ist das englische Pfund international wieder etwas schwächer. Auszahlung London gegen Kabel Reuyork 4,865/8 ois 4,867/8. Der Pariser Frank stellte sich auf 88.60 gegen Pfund und 18,94 gegen Dollar. Die Mark ist mit 4.201 unverändert.

Börlenttirse.

Geschäftsverlegung. Unserer verehrten Kundschaft von Gießen und Umgegend zur gefl. Kenntnis, daß wir mit dem heutigen unser Hauptbüro nach Marburger Straße 7 (Haltestelle der Straßenbahn und unser Iweigbüro nach Seltersweg 58 verlegt haben. Stückrath & Bender Spedition und Möbeltransport Telephon 1519 utxb 1039.

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nungen wurden btsuxffla^ttgt. Die Stadl selbst baue nicht, gewahre jedoch an Bauwillige einen Kredit von 8000 Mk. für jede Wohnung zu einem Zinsfüße von 5 Prozent und stelle auch Dau- gelänöe zur Verfügung. In der Diskussion sprach Bauunternehmer und 51abtt>crorbneteu MorS- drel - Friedberg, der besonders auch die Der- hältnisse in Friedberg streifte, wo man so weit gegangen sei. in der Stadtverordnetenversamm­lung den Antrag einzubringen, dah Innungen und Korporationen bei Vergebung von Arbeiten ausgeschlossen würden. Auch er bedauerte die grohen Preisunterschiede, die bei Einreichung von Angeboten vorlägen, die stellenweise bis 400 Prozent betragen hätten, und richtete zum Schlüsse an die Anwesenden einen warmen Appell, alleS daranzusehen, dah der frühere gute Ruf des Handwerkes wieder hergestellt würde. Rachdem noch mehrere Diskussionsredner, besonders auch über daS Dergebungswesen und die Derhältnisse in Bad-Rauheim gesprochen und Stadtverordneter Füller einen kurzen Bericht über seine Tätigkeit im letzten Landtage gegeben hatte, schloh der Dorsihende die sehr interessante und anregende Dersammlung.

Wirtschaft.

Der Ausbau der Lahnkraftwerke.

Wie der D. H. D. aus Köln erfährt, steht nunmehr der Ausbau der Lahnkraftwerke bzw. die Kanalisierung der Lahn unmittelbar bevor. 27 Landkreis« zwischen Rhein. Main und Saar werden zum Dersorgungsgebiet der neuen Anlage gehören, die vom BezirkSverband Wiesbaden sowie von den Kreisen und Zechen gemeinsam im Rahmen einer gemischt-wirtschaftlichen Un­ternehmung errichtet werden soll. Das Reich wird sich für die zu gründende Gesellschaft das Recht zum Ausbau der Lahnwasserkräfte im Einvernehmen mit Preuhen verleihen lassen. Die Beteiligung Preuhens wird 25 Prozent, die des Bezirkes Wiesbaden, der Städte und Kreise 55 Prozent und die der Mainkraftwerke 20 Proz. betragen. Zunächst wird bei Camberg im Unter- lahnkreis eine Wasserkraftanlage mit 12 Mill. Kilowattstunden errichtet werden, die 3,5 Mill. Mark kosten wird. Die Bauzeit deS Werkes und des 600 Meter langen Stollens ist auf einein­halb Jahre veranschlagt. Später werden Bau­anlagen bei Rassau. Dausenau und Revern er­richtet werden.

* Des chluh der Berliner Stempel­vereinigung über Zinsermähigun- gen. In der letzten Sitzung der Berliner Stem­pelvereinigung wurde, wie der ,D. H. D." er­fährt, beschlossen, den Provmz-Banlvereinigungcn ZinSermähigungen bergeftalt vorzuschlagen, dah Habenzinsen für ^Tägliches DeD" von 6 auf 5 Prozent herabgesetzt werden. Weiter wird vor- geschlagen, die Kredit-Provision von % auf V« siir den Monat zu ermäßigen. Unverändert blei­ben die Sollzinsen für Kontokorrentkredtte mit 2 Prozent über dem Reichsbankdiskont. Die Frankfurter Dankierveretnlgung gibt bekannt, dah sie mit Wirkung vom 19. Januar Guthaben mit höchstens 5 Prozent p. a. verzinst.

- 311 (gemeine Elektrizitäts-Ge­sellschaft. Der 7. Senat des Kammergerichts hat die Berufung der DorzugSattionäre der AGG. gegen das die FeststellungSklage abweisende Urteil des Landgerichts 1, Berlin, zurückgewiesen. Die Dorzugsattionär« verlangten bekanMlich bei der Umstellung Gleichstellung der Dorzugsattien mit den ©tammaftlen. Wie verlautet, will die klägerische Partei beim Reichsgericht Revision hiergegen einlegen.

" Kruppinteresfen in Spanien. Der Limes-Korrespondent in Madrid berichtet, dah die Firma Krupp den Kauf der MiereS-Gru- ben» und Hüttengesellschaft nunmehr perfett ge­macht habe. Krupp werde eine neue Gesellschaft gründen mit einem Kapital von ungefähr 100 Mill. Pesetas. Don dieser Summe werden 25 Mill. Pesetas den bisherigen Inhabern der spamschen Gesellschaft gezahlt, 25 Mill, zur Schuldendeckung verwendet und der Rest von 50 Mill, für die Aus­gestaltung des Unternehmens bereitgestellt. In 'Finanzkreisen Madrids glaubt man, dah die Firma Krupp auf grohe Schwierigkeiten in der Unterbringung der Antelle der neuen Gesell­schaft in Spanien flohen werde, da die leitenden Mitglieder der spanischen Banken dem Projekt keineswegs günstig gesinnt seien. Dieser letzteren Dermutung wird man mti einer gewissen Bor­sicht zu begegnen haben, da die Meldung der Limes" selbstverftändllch in englischem Sinne gehalten ist.

Frankfurter Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGietzener Anzeigers".) Frankfurt, 17. Jan. Tendenz: Schwan­kend. An der Börse sind die Dedenien, die die innerpolitische Lage auslöste, noch nicht als überwunden anzusehen, obwohl die Stimmung sich etwas freundlicher gestaltete, als gestern. Di«

Statt Karten

Meine Verlobung mit Fraulein (Bettrub ÄUTlfeclf Tochter des Herrn Lehrers Karl Kunkel und seiner Gemahlin Elisabech, zu Darmstadt beehre ich mich anzuzeigen

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Mainkraftwerke ...... .

Schuckert...........

72,4

71

71.60

72

Siemens 4 HalSk»......

86,90

Ä

66 7>

klblerwerk« Kley« ......

3,80

3,76

3.7

Daimler Motor«. ......

5,4

6,50

5,40

Hevligenstardt.........

4

_

'Ä/eautn............

10,4 0 76 1,25

10,5

1,3

10,6

Frankfurter Nrmoturr» . ..

Konserverriabrik Braun . .

-

Meiallgeiell^chast KrankfuN.

Pet lluivn «..»........

Schublabrik Herz ......

17,6

179

2,45

2?6

2,6

4,1

4,6

4,7

Sichel... .........

Zellstoff Bauhof . . ....

3,07: 1 ,9

3 12,90

3 12,6

Zuckerfabrit Frankenthal .. nuckersadrit fBnabäukf -

5,80 4 6