Ausgabe 
18.4.1925
 
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live?

R.

..Aschermittwoch".

Lindert Schmerzen!

Cermol'

Mtz-i.WMllnv'SMtverein

(gießen 1922

03356

I. A.: Stotz.

3961D

398.3*

Düsseldorf.

9 Uhr morgens.

(«MD

erhätl.i.Gießen, Central-Drog. Emil Karn,Schulstr.

Drogenhandlung Georg Wallenfels, Markt 21.

Baugrund Bauschutt Erde _ kann abqeL werden. HooS, Asterweg 60

wurde tvtehcracmcbU d t c i n brc 4>cr - Sant- floht zum 1 Dorschen den Döhler-5*aneftai* zum 1. Schrittiü-rer und Wenz - S^annftaM zum 1. Kassierer

«st (woher entgegen «Sye die Wahl

so ausfallen, dah sie vor dem konischen Urteil der Bürger bezüglich der oben erwähnten Eigenschaften Doadhalten kann.

JlgQ in t und 'fta*

Die Gießener Burschenschaft i. A. D. B. Arminia.

*w Aus dem Dtadttheaterdurcau wird und geschrieben. Da Fräulein Dach se i o erkrankt ist, wird Fräulein Hehm die am vergangenen Mittwoch tn der Titelrolle von ShawS .Die heilig« Johanna" gastiert hat, diese Dove auch in der morgigen Sonniags- ausführung des Werkes spielen. Drefe Dar­stellung beginnt um 7 Ufcr und ist kurz vor 10 Uhr zu Ende: es sei auf diese einzige Sonn- tagsauftuhrung des hochinteressanten Stückes ausdrücklich hingewiescn

strahlenden Lichter von Broadway".

TageSkalender für Sonntag: Stadttheater: 7 LlhrDie heilige Johanna". M. T. D.: norm. 8 Uhr Turnhalle Oberreal­schule Wettfechten. Lichtfpiechäufer wie am SamStag.

üo^yeisauimliiiig am Ticndtan, dem 21. d. 'Bly, abends s Ubr.im Rebaurant Tivvel, QStvaldS garten. Dehrwiclnia. Tnge0ordn>ni-i ^oil- zähl. Erscheinen erro.

Der Serftanb.

Drestnrstunden: Mittwochs »Rettbabn Sonntag» Trieb

Ästoria-Lichtspiele:Die

Am 14. ds. Mts. starb nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Elsbeth Siegel geb. Eicke

im 68. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Adolf Siegel.

Gießen, den 18. April 1925.

Neuhaus & Herget

Teievbon 78, ?oe unb ne.

ooiWtootoBofieo

ZU Dieben, am 26. April auf der Liedigshöhe. Meldeschluß: Montag, 20. April,

Emvlehle meine vorzügliche üiasißian! und Weoroelne auS der welvslube Baofs-fMnsthtn WriNtorür. ?A.

^oaenkellerei Bingen a. Rhein

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sehr billig 1606c

Carl Schunck

Haltet die Strahen sauber! Seit neuerer Zeit ist wieder die Unsitte eirrgeriNen. Papier, Obstschalen, insbesondere Apselsinen- fchalen und sonstige Abfälle aus Dürgersteige und Fahrbahn zu werfen. Hierdurch werden nicht nur die Strahen verunreinigt, sondern auch De fahren für Passanten hervorgerulcn, die durch Aus- alerten auf Obstresten und dergleichen zu Fall kommen und sich erheblich verletzen können. Das Polizeiamt erwartet, das) es nur dieses Hin­weises bedarf, um den Uebelstand abzustellen, widrigenfalls die Polizeibeamten mit Straf­anzeigen vorgeheir muhten.

Das Ausklopfen von Teppichen usw. Dos Polizriamt bringt in Erinnerung, dah daS Ausklopfer,. Ausschütteln, Abkehren von Dtttwerk, Teppichen. Kleidungsstücken. Staub- ttrchern und ähnlichen Gegenständen nach Strahen und ösfenllichen Platin hin gsnäh § 363 Ziff 8 des DeichSftrafgcsetzbucheS und Art. 292 Polizci- strafgesehes unstatthaft utrd mit Skvafe bedroht ist. Wetter macht das Polizeiami darauf auf­merksam, dah das Klopsen von Teppichen. Bett- werk. Möbeln und dergleichen sowie ähnliche mit Geräusch und Staubentwicklung verb.lndene Derrichtungen regelmäh-.g mir Werktags in den Dormittagsstunben »wischen 8 und 12 Llhr vor­genommen werden tollten.

" Der nach st e Diehmarkt in Dic- tzenfällt aus. Dom Kreis-Deterinäramt wirb uns mitgeteilt' Die Ausbreitung der Maul- und Klaueirfeuche im Kreise Diesten, die in den letzten 14 Tagen in drei Gemeinden (Dlllersheim, LangSdorf und Albach) in 15 Gehöften auSge­brochen ist, macht es unmöglich, den nächsten Diehmarkt in Giehen abzuhalten, der auf kom­menden Dienstag vorgesehen ist Aach den Be» Kimmungen des ReichZviehfeuchengesctzeL darf in einem Umkreis von mindestens 15 K.lomefer um einen Seuchenort kein Markt und keine markt- ähnliche Deranstaltung lDiehverstegerung. Tier­schau. Störung) abgehalten werden. Falls die Ausbreitung der Seuche weitere Fortschritte macht, sind auch die nächsten Märkte gefährdet.

Möblierte Zimmer für di e Stu­denten erbittet daS Wohnungsamt der Stu­dentenhilfe in unserem heutigen Anzeigenteil. ES ist dringend wünschenswert, von der Bürgerschaft aus dafür zu sorgen, dah der starken Dachfrage der Studierenden nach Zimmern voll entsprochen wird, im Interesse unserer Landesuniversität so­wohl, wie auch zum Dützen des lokalen GrwetbS- lebmrS.

Der Ober hessische Kun st verein eröffnet am Sonntag. 19. April, in fernen Aus­stellungsräumen im TurmhauS am Brand eine Kollektiv-Ausstellung von Hans Schöps- T in»Karlsruhe. Dieser in Diesten noch unbe­kannte Künstler bringt eine große Anzahl sehr farbenfreudiger Gemälde und austerdem Aouarelle und Zeichnungen. Die Ausstellung bleibt nur kurze Zett geöffnet. Die DesuchSzeiten sind die Üblichen. (Siehe Srrferat)

Bornotize«.

TageSkal ender für Samstag: Stadttheater: 7.30 LIHrDie vertagte Dacht". Männergesangverein Liedertafel: 8.30 llhr in derStadt Kassel" Generalversammlung. D. f.D.: 8.30 ülhrFrankfurter Hof" MonatS- versammlung. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße:

Dr. Stuhl

praktizier! oicthoiB 18. hi? 77. April

Vertreter.

Herr Dr. HeyerhofF, An der Johenneekirche 3 Herr Dr. Wilhelm Klein. Xeven Btiae29.

<0369

Knr Nervollstänbigung der auf grafe aügtaer Grundlage auiaebauten Or­ganisation fud)t (OelelliAflft eine 6 groHtu, alten ttonzcruS für grSstere

Bezirke noch einige

Mkrelkry.MMMleii

Svezi-itisttn. die In der Gewinn»ng und Dinarbkk.irna von Organen 6r- fabrunn beiiven und in der verlön- lichrn Äkautniion erstklassige Erfolge aufzuweisen haben- werden um aus- füdrltche Bewerbungen gebeten. Luch Jirrverbung von Mchttachleuten er- roün{ri)t weiche eiugearbeitei werde«, ^chrifillche llngeb. unter Nr 4914V X an Len «^.ehener Anzeiger erdete«. {

Die Urla»bsperfpektive.

Die paar Ostertage in freier Datur haben ggeäflt. um alle auf gespeicherte Sehnsucht nach Leisen und Abenteuern m jeder mehr oder weniger hochgemuten Drust wieder lebendig zu machen und Deifepläne chve Auferstehung feiern zu lassen, die bei vielen eigentlich begraben ge­wesen sein sollte». AuS chronischer Geldknappheit natürlich

(56 sitzt sich in diesen Tagen für manchen «vch einmal so unbequem im 'Bureau. . ArbeitS- sLave", knirscht man bann wohl heroisch, aber vorsichtig, daß es der Prinzipal nicht hort, m dessen Achtung zu frufen nicht gerade erstrebenS- nx-rt ist. Man mnllammert den beklecksten Feder­halter, als wenn man ihn zermalmen wollte, er Ist doch schließlich unschuldig. Schuld haben nur die Ofterfeiertage.

Datürlich wird diese FrcnhertSf eberHitze über­wunden. aber es bleibt die merkwürdige Ein­st c-llung des Gemütes zurück, die alles Gröhe oder Kleine im Leben deS . Arbeitssklaven" nur noch unter der llrlaubsperspektive zu sehen vermag, wieder Fahrplan hat feine besondere Anziehungs­kraft. Man studiert die Kursbücher und lästp sich 'wohl Deiserouten in den Deifebureaus zu- sammenftcllen. .überlegt" sich die Sache aber immer wieder im letzten Augenblick: man muh ja!

Die einzelnen Monate werden auf ihre Brauchbarkeit für den Urlaub geprüft April? Das ist noch nichts; ein paar hübsche Tage viel­leicht. aber die Wärme fehlt noch. Mai ist schon besser. So Ende Mai. daS liehe sich hören, ilnb wie ist es mit Juni? Sin grober Dorteil, well da der Hochbetrieb noch nicht angefangen hat: man lebt billig und gut, es ist noch nicht so Heist, wirklich: Juni paht in jeder Weife. Juli. August. September, da wird eS schon herbstlich-, es gibt frühe und unfreunklliche Herbste. Also bleibt der 3uni!

Für manchenArbeitssklaven" dauert eS hier und da lange, bis er entwich weih, wann er vor­aussichtlich Urlaub haben wird, denn immer wird wieder verschoben und herumgedeutelt, so dah er Gelegenheit hat, recht oft heroisch, aber vorsichtig ff hr Vorsicht ^1) mit den Zähnen zu knirschen: jedoch cs hilft ja alles nichts einmal kornrnt auch er an die Deihe.

Man sagt, datz die Dorfreude die schönste und reinste Freud? sei. Zeit zur Dorfreude hat er dann ja genug gehabt, weil er gleich nach Ostern damit anftng.

SS lebe aber trotzalledem die Urlaubsperspek-

Kontorist (in)

sowie durchaus perfekte

Stenotypistin zum baldmöglichsten (Eintritt von hie­sigem Fabrikbureau gesucht. Schrift!. Angebote von nur erstüassigen Kräften mit Zeugnisabschriften unter 3982 D cm den Gießener Anzeiger erbeten.

Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben A. H. A. H. und Bbr. Bbr. von dem am 13. April erfolgten Ableben ihres lieben Inaktiven

Kurt Morhenn

cand. med.

geziemend in Kenntnis zu setzen.

Oesfentliche Versteigerung landwirtschaftlicher Maschinen u. Geräte.

Dm Mittwoch, dem 22. April 1925, nachmittags 2 Uhr beginnend, ver­steigern wir infolge DufttagS in Wetzlar, Draunfelserstr. 42, nachstehende landwirt- fchattli cheMafchinen und Geräte, und zwar: 1 fast neues Dreak, 1 Dolle <50 Zentner Tragkraft». 1 Mähmaschine mit Handab- läge, 1 Häckselmaschine, 2 Kastenwagen mit Gmteleitern, 1 Federprttsche, Pflüge, Wiesen- und Ackereggen aus Eisen und Holz, Ernterechen, zirla 4000 Erntestricke, 1 Deitfattel. 1 filberplattierteS Pferde­geschirr für Doppelfpänner, 1 Pferdegeschirr doppclspännig, 1 HandgraSmäher, 1 wenig gebrauchte Zentrifuge,

1 frifAarlfenDe sismititikr Kuh

und anderes mehr, öffentlich meistbietend.

Deflchtigung 1 Stunde vor der Der- st eigerungDäherc Bedingungen imTermin oder vorher durch die Unterzeichneten.

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Vertretung die nur gutes Terkaufstalent erfordert und laufend hohen Nerdienst abwirst, zum Ver­kauf gut angeführter, leidjt absetzbarer, kleiner Spezialmaschinen, die in jed. kleinere« und größere t ltzcschüft unö Betrieb gebraucht werden, für Gietzen und weitere Umgebung zu vergeben. Wirklich tüchtige, fleihige Herren fheine Ingenieure) wollen schreibe« unter Df. R. 2S26 an Rudolf Stoffe.

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Personalien Ernannt wurden der Htudierrrat am Wolfgang-Ernst-Gymnasium zu Düdmgen Dr. Walther D i e m e r zum Studien­rat an dem 2Ualgt)mndkum in Darmstadt, der Lehrer Johannes Eckstein zu Derckartshain (Är. Giehen) zum Lehrer an der Dollsschule zu Angersbach (Kr. s2autcrbach>. der Lehrer Wtt- helm Deyl zu AngerSbach fStr. Lauterbach) xum Lehrer an der Dollsschule zu Weickarts­hain (Kr. ®leben).

Aus dem Gietzener Standes­amtsregister. Gs berftarben tn der Zeit vom 1. bis 15. April 1. Aprrl. Karl Scbactcr. DechnungSrat L D.. 67 Zahee alt. Marburger Sttahc 26a Peter Daniel Berthold Krieg. 7 Mo- natc all. Wetz stein stratze 44 2 April. Biftoria Müller, geb. Weith, Rentnerin. 67 Zahre alt, Stcphanstiatzc 19. AohanneS MosehuuS. Schul­rat t. R.. 76 Jahre alt. Liebigstrahe 56. 3. April. Frida von Hardegg, geb. Winter, 65 Jahre alt. Friedrichstratze 17. 5. April. Anna Debus. geb. Leinweber Wwc, 76 Jahre alt, Wetzsteinstr 42. 7. April. 6-brifHanc Kraust, geb .Wagner. Wwe. 78 3abrc alt. JohanneSstratze 16. 8. April. Ka- t Hanne Holland. Händlerin. 51 Za hoc all. Krof- borter Straste 16. 10. April. Johannes Decker. OuflUfehetär. 60 3abrc all. Steinstraste 17. 12. April. Frieda Heil, geb. Zey. 41 Jahre all. Kaiferallee 39. 13. April Katharine Heger, geb. Friedrich. Wwe., 77. Jahre alt, ötctnfti .37. Ellsabcthe Schaug. geb. Gessert. Wwe.. 75 3abre alt. Cicbcr Straste 74. 14. April. Gustav Dog­witz. Streckenarbeiter. 70 Jahre all, Kaiferallee 56. Elisabeth Siegel, geb. Sicke, 67 Jahre alt, Dleich- straste 17.

* Reichskurzschrift. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichllich. eröffnet der Gabelvb^rger-Steiwgraphen-Derrttr 1861 in Ge­meinschaft mit dem Damen verein .Gabelsberger" am Montag, 20. April, abends 7 Uhr, in der Bezirks schule Westanlage wiederum einen Arfängerlehraang für Damen und Herren. Gin Fortbildungskurs beginnt am gleichen Tage um 8 Uhr.

DieHansa" -H a ndel Sich u l e von 3. Kunzelmanrr in Diesten gibt in unserer heutigen Dummer die Ucbcrnabme der bisheri­gen Handelsschule Hermes besannt. Der Unterricht wird unter der Leitung des Diplom- HandelslehrerS 3. Kurrzelmann wciterge- fsthrt.

* Zubiläumö-Hundeausstellung in Diesten. Der Schlust der Anmeldungen zu dieser Ausstellung ist auf nächsten Montag vor­mittag festgesetzt worden. Siehe heutige Anzeige.

1*1 Die diesjährige General'Ver­sammlung des Derbandes hessischer Kaninchenzüchter fand öicfei Tage unter starker 'Beteiligung der Züchter auS allen Teilen des Hessenlandes statt Dach dem Jahresbericht ist die Zahl der Mitglieder etwas zurückgegangen, bad fei auf die Kriegszüchter zurückzuführ en. Die Mitgliederzahl beträgt 1765 in etwa 70 Der- einen. lieber den Bundestag der Deutschen Ka­ninchenzüchter in Gera berichtete der DerbandS- vorsitzcnde S t e in br eche i - Darmfladt. Der nächste Bundestag der Deutschen Kaninchenzüchter findet am Totensonntag in Darmstadt in Der- blnbung mit einer DundeSausstellung statt. ES wurde beschlossen, dein Derein Helden bergen die Derbandsausstellung für 1925 zu übertragen und die Landesverbands Versammlung für 1926 nach Giehen zu verlegen. Der Beteln Dad-Dau- heim, der dieses Jahr auf sein 25jähriges 3u» fnläum zurückblickt, soll vom Derband durch ein

M»t> verweedet Canno) (K»rmeliterge:it) bt< E/r»]tunsr»Icr*i>kheita»i Riiiu-n«, Heirnidwß. Genick-, Krenn-, einf. K-.pt-. Zxhmidimerxen. Husten a. Schnupfen. Vorznriichee EmreibemiHeJ Dir Auffriichang und Anrry.ray der Mielceln und Nerven. f6r Sporttreibende bet Ueberenetrenfunr (Wadenkrempf).

Eine Fla»<*»e Cermol Ist eine bUUjo Haueepetheke

Amtsgericht Giehen.

Giehen. 16. April. Wtc gewissenlos vcelfach Leute mit dem Geld umgeben, und wie sie trotz der Dot der 3cit oft n.chtS Besseres zu tun wissen, als ihre Einnahmot in Zllkohvl um* zusetzen. zeigte die heutige Berhandlung gegen zwei Brüder, einen Schuhmacher und einen Me­chaniker. und gegen deren Schwager, einen Kauf­mann alle von hier. Zwei von ihnen, der Schuh­macher und der Kaufmann, find seit längere, Zeit erwerbslos, der Mechaniker dagegen ist bei den PlanierungSarbeiten auf dem Trieb beschäf­tigt Gr hatte seinen Lohn mit 16,45 Mk. er­halten und vertrank diesen mit den beiden an­dern und einem dritten Genossen an einem Abend biS auf etwa 3 Btt. Zunächst zechten die vier in der WolZnung des Schuhmachers, wo sie angeblich 2 Liter Schnaps und 25 Liter Bier ver­tilgten Damit hatten sie jedoch noch nicht ge­nug. sondern fie gingen noch in eine Wirtschaft in bet Frankfurter Straste. in der jeder noch einen Schoppen Bier zu sich nahm, und versuchten austerdem noch In eine weitere Wirtschaft zu gehen, die jedoch zum Gluck schon geschlossen war. Dachdem sich der vierte Genosse hon ihnen getrennt hatte, gingen 2 von ihnen in einen Garten, entwendeten dort aus einem Hasenstall zwei Hafen und eine Gans, während der Dritte in der Däbe wartete. Die Tiere verbrachten fic tn die Wohnung des Schuhmachers, wo sie fic al> schlachteteii. die GanS rupften und den Hafen da« Fell abzogen W-ährend die drei Angeklagten früher eingehende Angaben über ihre Täter­schaft machten, wollen fic heute infolge ihrer Trunkenheit nichts mehr r»on der Sa-He wissen Di" Derhandlung muhte deshalb zwecks Laduna weiterer Zeugen vertagt tverden.

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Die Einäscherung fand in Friedberg statt Beileidsbesuche dankend verbeten.

03352

Reifeiafcfie?

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,cJcfion wieder eine neue

Oft nein, ieft färbe aff meine Cederfacfttn w Koffer, eftiefef, Kftteniafiften, ftriefiafeften ufw. mit Brauns* Cederiarbe OJilbra.

Os wird affet wie neu f

Grftäftßd» in affen 'Drogerien, Kpctheien ofw.