Ausgabe 
18.2.1925
 
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Wechsel mit 1SZ (40,8) Roftroguthabcn betBon* ken 10,3 (6,6). Report» und Lombard» mit 2,< (24,8) unb eigene Wertpapiere mit 1.2 (13,5) Mill. Rm. ausgewiesen werden. Diesen fluffigen unb (eicht greifbaren Mitteln von runb 44 Mcklto- nen stehen an fremben Geldern runb 62 Millionen (131 Mill, gegenüber, so baff die ÖigulbttGt ber Dank al» recht günstig bezeichnet toerben kann. Unter ben fremben Geldern befmben nch feine nennenswerten ausländischen laufenden Schuldner werben mit 34 (137.6 JutlL) ausgewiesen Hiervon sind runb 10 Juul. (27 Mill.) ungedeckt. Der Gcfamtumlatz (von einer Seite des Hauptbuches) betrug 6.9 Mil­liarden Mt gegen 12.4 Milliarden Mark tm 3ahrc 1913 Der Bericht de» Dorstande» geht auf bie Schwierigkeiten des vergangenen wahres näher ein und betont, daß ohne eine neue^ auf qcftcigcrter Produktivität und strenger Spar- 'imkeit beruhende Kapitalbildung die deutsche Wirtschaft in dem immer schwieriger werdenden Wettbewerb nicht bestehen könne. 3m Dank- qctoerbc standen die Unkosten und sonstigen Lasten nicht im Einklang mit den Geschäfts- unb B dienstmbglichkeiten und ben hohen Risiken. Dr>n den Diederlaffungen wurde bie Filiale "arlsruhe im Berichtsjahre aufgelöst. Zu erwäh­nen ist. hast in ber Bilanz Konsortialbeteiligun- gen unb dauernde Beteiligungen mit 1 Mk. zu Buche stehen unb somit hierin erhebliche innere Rückstellungen vorhanden sind Der Personal- stand ist von seinem Höchstsatz von 4 100 jetzt nuf 1300 zurückgegangen, ist aber immer noch um 50 Prozent höher al» im Frieden.

Weitere Steigerung der Steuer­et n g S n g e be» Reiche». Wie bie ..Franks. Ztg.'^hört, sollen die Steuereinnahmen des Reiches im Januar eine weitere Steigerung auf über 700 Millionen Mark erfahren haben, nachdem sie sich schon in ben letzten Monaten auf etwa 200 Mill. Mark über dem Voranschlag hielten Der Januar würbe ein Mehr gegenüber dem Monatsdurch­schnitt nach dem Voranschlag von 260 Mill. Mk. bedeuten. Abgesehen von den im Januar fälligen Vorauszahlungen dürste diese außerordentliche Steigerung auf den guten Ausfall de» Weih­nachtsgeschäftes zurückzuführen fein.

Dom deutschen Arbeitsmarkt, Die Erwerbslosenzahl in Bayern hat eine Zu­nahme erfahren Rach dem Bericht des Statisti­schen Lanbesamtes waren am 1. Februar 74 093 Halbunterstühungs - und 104 816 ZuschlagSemp- fanger gegen 63 315 bzw. 86 121 am 11. Januar vorhanden. Die in der Dorwoche zum Stillstand gekommene ungünstige Entwicklung des Arbeits­markte- in Riedcrfachsen deutete einen Heber- gang zu einer Besserung an. die nach den Be­richten der öffentlichen Arbeitsnachweise in­zwischen eingetreten ist. Der Rückgang in der Zahl der Arbeitsuchenden betrug 4,5 Prvz.

* Errichtung einer britischen Handelskammer in Hamburg. Au- London wird dem DHD. gemeldet: Mit Aus­merksamleit und nicht ohne eine gewisse Genug­tuung nimmt die englische Öffentlichkeit von der Errichtung einer englischen Handelskammer in Hamburg Rotiz. Der britische Gesandte wird, wie dieTimeS" in ihrem Handelsteil berichtet, das AntritkSbankett ber britischen HandelSkam- mer in Hamburg eröffnen. Die ersten Versuche eine Handelskammer in Hamburg zu errichten, seien im 3ahre 1909 erfolgt. Obgleich da- Problem später wieder aufgenommen wurde, sei seine Lösung immer wieder verschoben worden. Einige Schwierigkeiten seien über den Titel Kam­mer entstanden. Rach Verhandlungen in London und mit der Hebersee.Abteilung sei eS gelungen, sowohl in London alS auch in Hamburg die Be­stätigung für den Titel .Board" zu sichern.

Ilse Bergbau 21.-®., Grube Ilse. Der Aufsichtsrat der Ilse beabsichtigt, einer Hauptversammlung auf das abgelaufene Ge­schäftsjahr eine Dividende in Höhe von 8 Prozent in Vorschlag zu bringen.

Frankfurter Abendbörfe.

Frankfurt a. M., 17. Febr. Die heutige Abendbörfe verlief bei dem Mangel jeglichen 3nterefTeö für das Börsengeschäft in größter Stille. Die geringen Hmsätze. die abgeschlossen wurden, kamen fast ausschließlich den Bank­aktien zugute, für die etwas Rachfrage bestand. Die Stimmung war im Hinblick auf das Rach­lassen der Realisationen etwas freundlicher, doch kam diese kaum in der Kursgestaltung zum Aus­druck. Die Kurse bewegten sich zumeist auf der BaftS der Mittagsnotierungen. Die Börse schloß in lustloser, leicht gebesserter Haltung. Deutsche Anleihen: öprozent'ge Reichsanleihe 0.745. Aus­ländische Renten: Bagdad II 10,62. Zolltürken 10.80. Bankaktien: Allgemeine Deutsche Credit- anftalt 3.75. Berliner Handelsgesellschaft 160, Eommerzbank 6,70, Darmstädter Dank 13,75, DiScontogesellschaft 124,3. Metallbank 17,90. Mitteldeutsche Kreditbank 2,10. Oesterreichische Kreditaktien 9.70. Montanaktien: Deutsch-Luxem­burg 82,50. Mansfelder 5.05. Oberbedarf 12.25, Delius 3.70. Kali Aschersleben 19, Westeregeln 23.87. Chemische Aktien: Badische Anilin 30.37, Scheideanstalt 22. Elberfelder Farben 26.25. Th. Goldschmidt 23.80. Höchster Farben 2625. Holz­verkohlung 9.10. Elektroaktien: AGG. 1220. Licht und Kraft 8,05. gelten 46. Transport werte:

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Rordd. Lloyd 3L0. Monastrr 13,75. Sonstige Indutzrieakrien: Kleyer 4.10. Dyckerhvff 4.55, FuchS Waggon 1.50 Holzmann 5.80. ®cbr. 3ung- hanS 12.80. Peters Hnion 2,40. Kemp-Stettin 0,58. Rheinmetall 10,87.

"Börlmlnrft.

(Ohne Gewähr.)

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mort anSflebriidt. Sueno» 9Urt3. ^onboP, 91eu- tjorf, Japan. Rio bf (Janeiro für einen<>

Bnbapeftfür 100000 betten, alles übrige für 100 Ltnbctten.)

Telegraphijche Auszahlung.

(Ohne Gewehr.)

5*', Deutiche N.Irtz San leibe . * t TruifAeJiftd rjrliibe . 3 :. leuischrJifuD-anktbc

Tfuifttt tZrarrrcmienankibe C« örenxifche Sonfotl . . . 1 e petzen 3 ,/. Petzen vHetzen Tenilche Sertb. Tollar Snl. bro. Toll -Vchay.Amreifng..)

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Berliner HanbelSqelellfchaft - öonwierj- unb Privat Bonk, lannft unb NaNonaldaat . feurtdie Bant.........

eullche BcretnSbont .... iSconto ([ommanM .... Metalldank...........

Mnketdeui'che Lredikbavk . Cttarretdafee drcbttanftalt. Sefrbent

Bolbumer Guh ..... Buder.lS............

Caro »Laremdurg irdjener Bergwerke. .

Harpener Bergbau ......

tzalnvcrke AschcrSleben. . . . .'tüiirorrf Weflerrgeio.....

Lourabüne ...........

L derbe darf...... . . .

Phönix Bergbau ...... Rycimtadl........

Nie deckMontan TellnS Bergbau. .

Hamburg timenka Paket. . . Jlorbbtutfcber Lloyd

L keramische Werke Hrbtn . . Zemciuwcrk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Lnalo-Lont -Guano .... Bavifche Anitin........

Chemische Mayer Alapin . . SoldiLmidt..........

GrieS eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkodlung.....

RütgerSwerkc.........

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Allg. Elektriüiat« Gesellschaft Bergmann...........

Mamkrastwerke........

Schuckert...........

Siemens k HalSte ...... Adlerwerte Kleyer ...... Daimler Motoren. ...... Hevligenstaebt......... beginn.............

Motorenwerke Mannyeim . frankfurter Armaturen . . . stsnservensadrik Braun . . . Mciallgefell chatt Frankfurt. Del. Union A -G........

SSuh-abrik Her;......

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'»io de Jan Wien in D- C<ft. avgcst Prag . . . Belrrad . Dudapetz.

Bu( arten L'tzabon Tancig - - Koust.mstn. Athen. .

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169,01 1,669 21,2*> 64, H 74,94

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12,47

6.87 5,827 3,055 20.02 79,65

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6,71

M.59 1.657 21,21 63,97 74.71

113.02 10,56

17,23

20,025 4,195 21,98 80,75

1,6.2 04,74

5,908

12,455

6.M 5,807 3,045 19,98 79,45 2.205

6,69

169,01 1,661

21,37 64,13 74.89

113,30 10,60 17.30

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12,495 6,86

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79,65 2.215

6,71

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Banknoten.

(Obne Gewähr.)

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17. Februar.

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tzevart.

Amcnkantlche Noten

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Tänifcbc Noten .......

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Englische Noten ...... französische Noten ......

Holländische Noten......

(italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Oesteer-.z 100 Kronen Numanischc Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Svanische Noten.......

19.997

21,97

168.25

17.33

63,79

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2.14 112.79

80.75 59 45

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voll voll voll voll voll voll voll roll voll voll

Tickechotzowakische Noten ..

Ungarische Noiea......

12.435

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12.495

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istroirklid) Keine Xxnuet

guten ^Kaffee zu kochen, wenn al» ZusatzFranck : verwendet wird. Er Ist so gehaltreich und so ausgiebig,

daß schon eine Rleinlgkelt al» Beigabe genügt, um de» : Raffte voller und würziger zu machen.

mit* Kefttmi* * Schstzmaek*

Berliner Börse, (Eigener DrahHcricht deS .Gießener Untetgerr*.)

Berlin. 17. Febr. Die gestrigen KurS- abschwächungen an der Börse nahmen heute ihren Fortgang, wenn auch in verhäUniSmußig geringerem Hmsange. Die Hltimovorkehrungen werfen doch schon ihre Schalten voraus, unb MonalSgeld wird zu erhöhten Preisen stark ge­sucht. T^mzusolge ist auch die Zurückhaltung der großen öffentlichen Geldtnstikutc ncch febr grob, die offenbar nach der bisher gezeigten Roncha- lancc der Geldanlage jetzt ins entgegengesetzte Ertrern verfalle- Es gibt nichts, was die Börle im günstigen Sm.ic anregen könnte, und so fetzten sich die Abschwächungen weiter fort An, Mon­tan m a r i l bewegten (ich die Kursverluste bi» zu 1 Prozent. Auch der Elektrvmarkt blieb abgeschwächt. Bemerkenswert ist die erste Goldnotierung von Akkumulatoren mit 127,5 Pro­zent. Eine Ausnahme von der allgemeinen acn- denz bildete der Schiffahrt-mar kl. wo bic Aufhebung des Ausfuhrverbotes eine bele­bende Anregung au»üb:c Trotzdem waren die Kurse mit Ausnahme von Hamburg-Süd und Hapag leicht abgeschwächt. Bankenwerte lie­gen lustlos. Berliner Handel weiter abgeschwächt. Für Reichsb.rnk ist noch fein Kurs ,u hören. Auch der Markt der Au-landrenten liegt abgeschwächt, ebenso Kolonial werte. Schau - tung hielten sich auf gestrigem Stande. Völlig interesselos liegt der heimische Renten- markt. Kriegsanleihe notierte 0.742. Die Lage am Geldmarkt ist mit 9 bis 12 Prozent für tägliches Geld fluffig, sehr gesucht ist dagegen Mvnatsgeld bei 11 biS 14 Prozent v. a. Pri­vatdiskont 8 Prozent. Am internatio na - len Devisenmarkt keine nennenswerten Veränderungen.

Frankfurter Getreidebörse

(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeiger-".) Frankfurt, 17. Febr. ES wurden notiert: Wetterauer Weiten 2125 bi» 25.50. Roggen, inländ. 22 bi» 25.25. Sommergerste für Brau­zwecke 24 bis 31, Hafer, inländ. 17,50 bis 22,75, MaiS (gelb) 22.50 bis 22.75. Weizenmehl, inländ Spezial 0 41 bis 44.50, Roggenmehl 36 bis 39.25. Weizenkleie 14,25 biS 14,75, Roggenkleie 14,75 bis 15. Tendenz: stetig.

Berliner Produkienbörse.

Berlin. 17. Febr. Der Produktenmarkt war bei geringen Hmsähen schwach und lustlos. Auch für die anderen Artikel war das Geschäft belanglos. Es notierten je 1000 Kg. Weizen (mark.) 250 bis 256. Weizen (Mai) 283 bis 282. Roggen (märt) 250 biS 253, Roggen .März) 263 bis 262.50. Roggen (April) 271 bis 270, Roggen (Mai) 280, Gerste (märt.) 255 bis 270, Futtergerste 215 bis 240. Hafer (märt) 187 bis 195. Hafer (März) 214.50. Hafer (Mai) 217.50 bis 217.25. Mais (loko Berlin) 224. Raps 390; für je 100 Kg.: Weizenmehl 34.50 bis 36.75, Rvggenmehl 34,50 bis 36.75. Weizenileie 15.50 bis 16.0h. Roggenkleie 15,50 bis 16.00, Diktoriaerbsen 27.00 bis 34.00. kleine Erb­sen 21.00 bis 22.00. Futtererbsen 19.00 bis 21.00. Peluschken 18.00 bis 19.00. Ackerbohnen 20.00 bis 21.00, Wicken 19.00 bis 20.00. Lupinen (blau) 12.50 bis 14.00, Lupinen (gelb) 15.00 bis 16.50, Serradelle (neu) 15.00 bis 17.00, Raps­kuchen 18.00 bis 18.30. Leinkuchen 24.50 bis 25 03. Trockenschnitzel 9.30 bis 9.50, Torfmelasse 9.50 bis 9.60, Kartoffelflocken 20.10 bis 20.20.

Biichertnch

D ie Züge der Wikinger. Don Rolf Rorden streng. Aus dem Schwedischen über­setzt von Studienrat Ludwig Meyn. 229 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Preis Mk. 4.50. (Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.) Wir lernen in diesem guten Buche die Dorgeschichte der Wikingerzeit und die Gründung der nor­dischen Reiche kennen, sowie die Hrsachen und Richtungen ihrer Züge. Ihre Schisse, Wassen und Ausrüstung, ihre Kriegskunst und Kampfes- toeife werden eingehend geschildert und die kul­turellen Derhälnisse bei ihnen beleuchtet. So­dann sehen wir die Wikinger in England, in Irland, aus der Insel Man und auf den schotti­schen Inseln sich festsehen, Island und Grönland entdecken und besiedeln, Frankreich, die Rieder- lande, Deutschland. Spanien. Italien sowie den Osten brandschatzen. Eine Fülle von Zügen un­gestümer Lebenskraft. Abenteuersinns, wag­halsigen Mutes vereint mit Äaltblüigfeit und Willensstärke tritt uns gegenüber. Heute, wo man sich wieder auf die Geschichte der Germanen besinnt und zurückkchct zu den Quellen unsere« Dottstuins. wird das reich mit Bildern ge­schmückte. schön auSgeftattete Werk dankbare Aus­nahme finden. (1501.)

Geschichtsbuch für die deutsche Jugend. Don Studienrat Dr. B. K um- steiler. In Verbindung mit Studienrat Dr. H. Haake und Dr. B Schneider. Mittel­stufe. 302 Seiten. Preis in Halbleinenband 2.80 Mk. (Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig/» Es ist den Verfassern gelungen, das. was geschichtlich wirksam geworden ist, heraus- zuarbeiten und der neueren und neuesten Ge­schichte ihre gebührende Stellung zu geben. Die Form ber Darstellung ist von wunderbarer An-

Hchaulichkeit unb SJebenfngfctl ow untere Iugenv in ganz anderer Weise fesseln wird als der trockene Leitsadenstil älterer Lehrbücher Die Folgen für den Hnterricht werden nicht au»- bleiben: die geschichtlichen Ereignisse werden sich der jugendlichen Seele tte* einprägen Hier ist ein Buch geschaffen daS weit über dem Durch­schnitt steht, ein Buch, bei dem der Wissen­schaftler und der Pädagoge Pate gestanden ha­ben Auch alS WeibnachtSgabe für die Jugend eignet es fich in hervorragender Weife. 1508

Emil Raumann. Illustrierte Musikgeschichte (Preis 20 Dll Hnion. Deutsche Verlagsgefellschast. Stuttgart.) Da» Werk ist ursprünglich in den Jahren 1880 86 erschienen. Rach dem Tode Raumann» wurde eS von Pros. Dr. Eugen Schmitz fortgeführt. (7. Auslage 1923f S» stellt eine bemerkenswerte Dec Sicherung der einschlägigen Literatur dar. das den 2.u iAug hat in allgemein verständlicher Dar­stellung die Musik deS klassischen Altertums bi« zur Reuzeit mit wissenschaftlicher Zuverlässigkeit zu beleuchten Raumann gibt nicht nur eine Be­schreibung des Leben» und Wirken» der Mu- siker und der Werte, sondern auch buchst inter­essante muffltberrctffdK und instrumentaltechnische Al Handlungen Zugleich ist daS handliche Werk mn zahlreichen Abblldungen und Rotenbeilagen versehen. In noch nicht 800 Seiten ist der äußerst umfangreiche Stoff überau» klar und übersichtlich erledigt, und selbst der Laie kann viel Rat holen für die wichtigsten mustkgefchicht- lichen Fragen und Verständnis für die Künstler und ihre Kunst. 1252

* Spaten recht. Roman von Sophie Kloerß (Verlag 21 ug Scherl. Berlin) Auch in diesem Roman zeigt sich das starke Talent der Verfasserin, lebenswahre Menschen zu formen aufrechte Tatmenlchen voll lebendiger, sittlicher Kraft, die ..mit den Füßen im Boden wurzeln, die Stirne Wind und Wollen entgegenstemmen und die Augen für das Licht offen halten". Die Handlung, die fich in der Zeit des 30jäbrigen Krieges bewegt, ist frisch und packend, nie er- müd< nd, und fesselt 1

sich um die Person eine» Münsterländer Pfarrers, der, nachdem er als letzter seiner Gemeinde die heiligen Kirchengeräte am Altar gegen räubc- rische Soldaievia verteidigt, zum 'Wanderstab greift und al« friesischer Bauer im Kampf mit etuvm und Wellen fich eine neue Heimat schafft. Eine treffliche Schilderung von Land und Leuten der Wasserkante erhöbt die Anschaulichkeit unb führt zu innerem Erleben. Wer einmal angc fangen, das Buch zu lesen, der wird es nicht eher aus der Hand legen, bis er es zu Ende ge­lesen. 24

'S) i e Klausel" oder der mißglückte Racheplan. Preisgekrönte Lokalposse mit Gesang in vier Akten und in Darmstadter Mundart von Georg Schäfer, Darmstadt, Verlag von H. L. Schlapp. 23

-Der Oefonomierat", Odenwälder Vollsstück tu zwei Akten von Hans Otto Decker, Darmstadt, Verlag von H. L. Schlapp. 42

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind oßue Verbindlichkeit bet

Redaktion.)

K. D. 44. Der Antrag auf Gewährung ber Sürlorgc nach der Fürsorge-Verordnung vom 13. Febr. 1924 ist bei dec Bürgermeisterei des Aufenthaltsortes des Antrag­stellers zu stellen. Fällt die Entscheidung über die beantragte Fürsorge nicht wunschgemäß aus. so empfiehlt es sich, das vorgesetzte Landratsamt anzurufen. Derartige Anträge tonnen nicht sche­matisch behandelt werden, vielmehr sind für die Gewährung der Fürsorge die individuellen Der- hältnilse des Antragstellers maßgebend. Es kann daher von hier aus nicht entschieden werden, ob Hnterstüyung zu gewähren ist ober nicht.

2tus dcm 2lmtsvcrkündiqungsblatt.

' DaS Amtsverkündigungsblatt Rr. 13 vom 17. Februar cnthält Die Erhebung von Deckgeld. Auflösung der öffentlichen Wassergenossenschast Molkenbornsheld zu Lich. Dienstnachrichten.

EBKÄl/JTUNGEK halten Sie sich fern durch

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