Ausgabe 
17.9.1925
 
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Auch die Haicnanlagen

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Haftes Schaumvermögen der Lauge hort und das Wafchergednis wird einwandfrei.

Will man Wäschestücke, die Kalkflecke weisen, wieder instand sehen, so legt man verunzierte Stück in schmacksaurcZ Wasser,

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wurden auf einer Dampferfahrt den Main auf­wärts besichtigt. Am Abend begaben sich die Herren in die Oper, in der unter Leitung von Prof. Tiemens Kraus, eines gebürtigen Wieners, dasIntermezzo' von Strauß zur Ausführung

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ist Wasser, das im Liter etwa 1 bis 2 Eßlöffel Küchenesfig enthält, und erwärmt es langsam auf 40 bis 50 Grad Celsius, dann löst sich der Kalk. Aach zehn Minuten nimmt man die Wäsche­stücke heraus, spült sie zvei- bis dreimal gut mit Wasser und kocht sie in einfacher Bleichsoda- lösung auf Aach nochmaligem Spülen sind die Flecke verschwunden.

Mozarts Bnttergcigc.

Welch bewunderungswürdig feines Gehör Mo­zart bereits als Kind hatte, zeigt eine Geschichte, die der Freund des Mozartfchen Hauses Schachtner erzählt. Dieser besah eine Geige, auf der der kleine Wolfgang Amadeus gern spielte und die er wegen der Weichheit ihres Tones dieDuttergeige" nannte. Als er von einer längeren Tournee zurückkam und wieder einmal auf der Duttergeige spielte, sagte er:Sie war das letztemal um einen Viertelten tiefer als meine eigene." Aiemand wollte diese Be­hauptung glauben, aber als man seine eigene Gei­ge brachte, ergab sich, dah die Angabe mathema­tisch richtig war.

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gelangte. Morgen früh fahren die öslcrr.'ichi- scheu Journalisten nach Wiesbaden zur sichtigung der dortigen Kuranlagen.

Wirtschaft.

' Dom Stabeifenverband. Ende Juli wurde bekanntlich von den hauptsächlich in Be­tracht kommenden Stabeisenwerken die Bildung des Stabeisenverbandes beschlossen. In der Zwi­schenzeit sind die Arbeiten für die Organisation dieses Verbandes soweit gefördert worden, dah die Geschäftsstelle, die 'ich beim Stahlwerksver­band in Düsseldorf befindet, den Stabeisenver- kaus bereits in der vorigen Woche aufnehmen konnte. Jetzt fand in Düsseldorf eine Mitglieder­versammlung des Stabeisenverbandes statt, in der der Verbandsvertrag endgültig festgestellt wurde. Im Hinblick auf die am 1. Oktober ein» tretende Ermäßigung der Umsatzsteuer um V, Prozent wurde ferner beschlossen, die bisherigen Verkaussgrundpreise mit Frachtgrundlage Ober» hausen für Lieferung sizx Berkaufsrechnung vorn 1. Oktober ab um 70 Pfennig die Tonne zu er­mäßigen.

* Wayß und 5 r tag. A. G Frank­furt a. M Der Auftrageingang für das Ge­schäftsjahr 1925 26 ist, wie die Gesellschaft in

97,75

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Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Jsr. AellglonSgemeinde. GotteSd. i. d.Svnagoge (Südanlagei. Samstag, den 19. Septbr. u. Sonntag, den 20. Septbr. Aeujahrsfest. 1. Tag. Vvrabd. 6.15 Predigt, morg. 7.30. Predigt, nachm. 4. 2. Tag. Vorabd. 7.15, morg. 7.30, abds. 6 35 u. 7.15.

NB. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet.

Gottesdienst der tfr. DeligionSgesellschaft. Samstag, den 19. Septbr. u. Sonntag, den 20. Septbr. Aeujahrsfest. 1. Tag. Vorabd. 6.00, Predigt morg. 6.00, Predigt, nachm. 4.00. 2. Tag Vorabd. 7.15, morg. 6 00, nachm. 4.00, Festesausg. 7.15. Wochen­gottesdienst morg. 5.30, abends 6.00.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Tenders.

(Aus der ^Radio-Umschau".)

Freitag, 18. September.

3Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4 Uhr Wetter­bericht der Gießener Wetterdienststelle. 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungcrn 4.20 Uhr: Aachrichten- dienst 4.30 bis 6 Uhr Haussrauen-Aachmittag. Programm u. a.:Die Kinderlüge und ihre Be­handlung", Vortrag von Lehrer Karl Stricker. 6 bis 6.30 Uhr Die Lesestunde (Meisterwerkei der Weltliteratur): AusDon Quichote" von Cervantes. 7 bis 7.30 Uhr: Stunde des Süd- westdeutschen Radiotlubs:Das Prinzip und der Bau von Reflexempfängern", 17 Spezial-Vor­trag von O. Aottmann. 8 bis 8.30 Uhr Ueber- itagung von Kassel ..Das Auslanddeutschtum, seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung". Vortrag des Oberstudiendirektors Dr Hermann Küster. 8.30 bis 9.30 Uhr Der junge Mozart, zweiter Abend. Kompositionen aus der ersten Jünglingszeit. 10 bis 11 Uhr: Übertragung von Kassel:Walter-Flex-Abend" der Vortrags­meisterin Traute Lieb.

. jußren nur den Klöppelweizen angepilanzt, der bcbcutenb einträglicher ist. Der Trockenheit wegen ist die diesjährige Weizcnernte hinter der vor­jährigen zurückgeblieben.

StarfenBurfl unv Rhcinhcffen.

Offenbach, 15. Sept Die Ortsgruppe Oftenbach ber Deutschen Volkspartei »ahm in einer dieser Tage abgehaltenen Mit­gliederversammlung zu den kommenden Stadt­verordnetenwahlen Stellung. Es wurde mitgeteilt daß aus den sehr langwierigen Der- Handlungen 'ich eine Wirtschaftsliste er­geben hat, worin die Forderungen der einzelnen Parteien zugunsten des gemeinsamen Zieles zurücktreten mußten. Die Demokraten und das Zentrum haben es abgelehnt, sich an dieser gemeinsamen Liste zu beteiligen. Zum Reichsschulgesetzentwurf nahm die Versammlung in der Weise Stellung, daß sie an der Simultanschule, die sich in He'len be­währt habe, s e st h ä l t. Der Vertreter der Deut- schon Dolksparte. im Reichstag. Reichstags« bge- rtbnetcr Dr. Decker, wird ersucht werden, einer Aufhebung der Simultanschule Widerstand zu

Aus aller Welt.

Wie wird der heurige Jperbft*

Auf diese Frage gibt der bekannte Meteoro­loge Dr Franz Baur-St. Blasien in den .Wit- Teilungen der Deu'schen Landwiltschaftsgesellschast" auf Grund seiner Studien der Witterungsgeschichte, insbesondere deS Tempera tu rver laufe s in Mittel­europa und Aordamerika und der Stärke der atmo­sphärischen Zirkulation auf dem nordatlantischen Ozean folgende Antwort. Die durchschnittl. Herbfl­tempera tu: Deutschlands wird im Jahre 1925 mit einer Wahrscheinlichkeit von 87°,» zwischen 0,6°C über und 1,6"C unter der normalen liegen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß der Herbst (die Zeit vorn 1. September bis 30. Aovember 1925) kühler als normal ist, betragt 75° 0. Die Wahrschein­lichkeit, daß die mittlere Herbsttemperatur im Durch­schnitt ganz Deutschlands um mehr als 1°C über der normalen liegt, ist nur 2Aus diesen An­gaben läßt sich folgern, daß der Herbst 1925 hin­sichtlich der Temperatur im größten Teile Deutsch- landSentwederziemlich normal oder zu kühl fein wird. Da der Uebergang vom Sommer zum Winter niemals allmählich, sondern immer im Wechsel von kalten und warmen Perioden liegt, so werden auch im kommenden Herbst sich Wärmerückfälle ereignen. Es ist aber zu erwarten, daß diele weder ehr intensiv, noch von ungewöhnlich langer Dauer ein werden. Soweit stärkere Wärmerückfälle ein­treten, werden sie von entsprechend ausgiebigen Kälteperioden abgelöst werden. Ein sehr warmer Herbst, wie er in den Jahren 1886, 1900, 1903, 1906, 1907, 1911 und 1913 in Deutschland vorkam, ist heuer äußerst unwahrscheinlich.

(Sine wichtige Wäschesrage.

Häufig hört man ausHausfvauenkreisenKlagen über unbefriedigende Waschresultate. Trotz Ver­wendung bester Waschmittel und trotz aller aus­gewandten Sorgfalt wird das Ergebnis des öfte­ren durch eine unangenehme Anfleckung einzelner Stücke beeinträchtigt, ohne daß die Urfache dafür ich ohne weiteres erkennen läßt.

Es handelt sich um die Erscheinung matt- gelber ober weißer Flecke, die am deutlichsten im durchfallenden Licht wahrzunehmen sind, und die die schönste Wäsche unansehnlich machen können. Beim Wasche.', selbst ha' die Hausfrau vielleicht schon öfter jeststellen müssen, daß das von ihr gebrauchte Waschmittel nicht so recht schäumen will, ohne eine Erklärung dafür zu finden. Die Erklärung aber ist einfach Das Leitungswafser hat einen verhältnismäßig hohen Kalkgehalt. Der Kalk nun gehr mit einem Teil der Seife oder des seifenhaltigen Waschmittels eine Verbindung zu sogenannter Kalkseife ein, die nicht nur für Öen Wasch- Prozeß als reinigendes Element ausscheidet, son­dern häufig sogar die oben beschriebenen Be­fleckungen bewirkt. Es leuchtet ein, daß die Verwendung stark kalkhaltigen Wassers, vom wirtschaftlichen Standpunkt betrachtet, unratsam ist. Je höher der Gehalt an Kalksalzen, um so mehr Fettgehalt des Waschmittels wird ge­bunden und um so weniger gut schäumt die Lauge. Man müßte, um eine gut wirksame Lauge zu erhalten, in diesem Fall entsprechend mehr vom Waschmittel gebrauchen, was natür­lich besonders wenn eS sich um diegroße Wäsche" handelt eine erhebliche Mehrausgabe bedeutet.

Wie begegnet man diesem Uebelftanö? Es gibt ein verhältnismäßig einfaches Mittel, hartes, das ist kalkhaltiges Wasser, weich zu machen. Man gibt zu diesem Zweck dem Wasser eine gewisse Menge Bleichsoda bei, wie man sie ja auch zum Einweichen der Wäsche gebraucht. Der übermäßige Kalkgehalt des Wassers wird hier­durch niedergeschlagen und das Wasser zum Waschen gut brauchbar. Die Klage über mangel»

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All-. EleltrtzitatS-Gesellschast flernmann Mmiikraftwerle........

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Frankfurter Armaturen . .

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Sckublabrik Her; Sichel jtellfto'f Daldhoi . .... Zuckerfabrik ffrank-ntbal . . .-juckermbrik Saghäuiel . . .

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Geschäftliches.

Oberrneyers Herba-Seife hat sich nicht nur als ein ausgezeichnetes Heilmittel bei Haut- erfraniungen (Hautaus schlag en, Flechten u. bgl.j, sondern auch zur Beteiligung kleinerer, nur als Schönheitsfehler anzusehender Hautübel (Pickeln, Witess«, Sommersprossen u. dgl ) seit Jahr­zehnten vorzüglich bewährt. Trotz ihrer Heil­wirkung ist die Herba-Seife keineswegs nur als medizinische Seife anzusehen, sondern wir haben in ihr eine hochfeine Toilettenseife, die sich zum täglichen Gebrauch zwecks Erzielung und Er­haltung einer weichen, zarten Haut vorzüglich eignet

4°/. Ternsche RcichScmlcide . S1;,0/« ItHtidjt Skidj-jajileibe 3% Teutsllie Neich-an leide . Dentlchc Syarprämienanlethe 4".o Preußische KoniolS - . . 4°'., Heuen 3*, Hessen ... 3°,. Hciseu Deutsche Wend. Dollor Anl. blo. Doll.-Schatz-Anweisua..)

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Berliner Hcurdelstiesellschasr. Commerz, und Privat-Bant Lärmst, und 'Jiaiioualbanl . Deutiche Bank.........

Deutsche BereinSbank .... DiSconto Lommandil ... Metallbank..........

Mitteldeutsche Kreditbank . . i7esterrcichi,che Lreditanstalt. Westbank - ..........

Bochumer Guh BuderuS ........ Laro ............

Tcutsch.Luremburg......

l^etsennrchener Berawerke . . Harpener Bergbau.....

Matiiucrtc ÄscherSlcben. . . . «aliwerk Westeregeln Lanrahnltr Obcrbedars Bbonir Bergbau ..... tHbciniiahl ...... Nie deck Montan Tellus Bergbau. «urg-Amerika Paket. . .

reutschcr Lloyd . . . .

Lheramische Werke Albiu . . Zementwerk Heidelberg . . . Pdiliup Hol-inamt......

Änglo-Cont-Guano.....

Badische Anilin Chemische Maner Sklavin . . Goldschmidt Äriesieimer Electron . . .. Höchster ffarbwerle Hol;oerkoblung NütaerSwcrke.........

(Gigcner Drahtbericht desGießener Anzeigers'.) Berlin, 16. Sept. Trotzdem das Geschäft bei Beginn der heutigen Börse sehr ruhig verlief, erwielen sich die Kurse allgemein als wider- standsfähig Der freundliche Verlauf des gestri­gen Spätgeschäftes und des Frankfurter Abend- verkehrs, sowie der günstige Eindruck der Be­ratungen der Dankierstagung dürfte die f r e u nd- liche Grundftimmung der heutigen Börse veranlaßt haben. Da der Orders-Eingang jedoch gering war. trat eine weitere Befestigung der Kurse gegenüber dem Aachbörsenniveau nicht ein. Das Hauptinteresse war wiederum auf eine Reihe von Spezialpapieren gdenft, und zwar u. a. auf Waggonwerte. Werftaktien, Pfand­briefe und Türkenwerte. Eine gewisse Der- stimmung ging spater von den neuerlich vorliegen­den divioendenlosen Jahresabschlüssen verschie­dener Gesellschaften aus. So wurde u. a. heute in der Generalversammlung der Dr. Paul Meyer A. G mitgetcilt. daß voraussichtlich auch das lausende Geschäftsjahr einen ungünstigen Ab­schluß zeitigen werde Der Geldmarkt blieb unverändert. Der Satz für tägliches Geld stellte sich . bis 91 i Prvz., Monatsgeld 10 bis H1/. Proz. Am internationalen De­visenmarkt lagen Paris und Oslo gegen London etwas gebessert, und zwar Paris mit 102.70 und Oslo mit 22,65, während Mailand und Brüssel mit 118.50 bzw. 111,65 gegen London einen geringen Rückschlag erlitten. Die Reichs-

Schweincmarlt waren 13® Ferlel aufgetrieben. Der Handel war sehr schlecht, da es an Käu­fern fehlte. Die Preise stellten sich aui Ferkel, 6-8 Wochen alt, 35 40 Ml. Ferkel. 8-13 Wochen ah, 4048 Mk das Stück.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigene. Drahtberlcht desS.cßener Anzeigers".!

Frankfurt a. M, 16. Sept. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 24,50, Roggen in­ländischer 19,50, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 27,50, Hafer, inländ 20 bis 20,50, Mai«, gelb 21. Weizenmehl, inländ. Spezial 0 39 bis 39.25. Rvggeninehl 27,50 bis 28. WeizenNeie 10,85 bis 11. Roggenkleie 11,25. Tendenz ruhig.

See.ineT ProdufteT-.dörfe.

Berlin, 16. Sept Der Produktenmarkt eröffnete zunächst behauptet, wurde aber im Ver­lauf schwächer auf die chwierige Erportlage und auf inländisches reichliches Angebot. Es notierten pro Tonne Weizen (märf.) 210 bis 215, Weizen (September) 231, Weizen (Oktober) 233 bis 231,50, Weizen (Dezember) 240,50 bis 238, Roggen (märt.) 160 bis 163, Roggen (Oktobers 182,50 bis 181,50, Roggen (Dezember) 187 bi« 185, Gerste (märf.) 206 mS 235, Zuttergerste 174 bis 177, Hafer (märf.) 174 bis 182, Hafer (Ok­tober) 183, Hafer (Dezember) 189 bis 191, Mal« (loko Berlin) 211 bis 215, Raps 365, pro Doppel­zentner: Weizenmehl 29,50 bis 33, Roggenmehl 23,50 bis 25,50, Weizenkleie 11,60 bi« 11,70, Roggenkleie 10,60 bis 10,70, Diktoriaerbsen 26 bis 31, Futtererbsen 21 bis 34, Wicken 25 bi« 28, Lupinen (blau) 12,75 bis 14. Rapskuchen 16 bis 16,20, Leinkuchen 22,60 bis 22,80, Trocken­schnitzel 12, Torfme'a'fe 8,60 bis 8,80. Kartoffel­stöcken 17,60, Zucker 21 bi« 21,20.

Versammlung.

Oesterreichische Journalisten in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 16. Sept. (Wolff.) Die auf einer Studienreise durch Deutschland begrif­fenen österreichifck>« n Iournalistentra fen heute mittag, von Heidelberg kommend, au dem hiesigen Hauptbahnhof ein, wo sie von Vertretern der Stadt und des Vereins Frankfurter Presse begrüßt wurden. Sie besichtigten zunächst das Goethehaus und darau die Paulskirche, die als Sitz des 48er ®roß- deutschen Parlaments für die Gäste von beson­derem Interesse war. Diese folgten daiin einer Einladung der Stadt zu einem Frühstück im Römer, nachdem vorher noch die historischen Stätten des Römer, namentlich der alte Kaiser« faal und das Kurfürstenzimmer, besichtigt und der reiche Silberschatz der Stadt Frankfurt a. W. in Augenschein genommen worden war. Bei dem Essen im Römer richtete Oberbürgermeister Dr. L a n ö m a n n herzliche Begrüßungsworte an die Gäste. Redakteur Giesen begrüßte die Gäste im Aarnen des Vereins Frankfurter Presse. Darauf ergriff der Vertreter der österreichischen Journalisten. Schulze von derWiener Ar- beiierzeitung". das Dort, gab seiner Freude über die überaus große Herzlichkeit der Begrüßung Ausdruck und feierte Frankfurt als die Geburts- ftättc des größten deutschen Genius Goethe und als Trägerin der grvßdeutfchen Idee. Er gab in feiner Rede der großen Sehnsucht Oester­reichs nach Vereinigung mit dem deutschen Stammlande Ausdruck, die trotz aller Hemmnisie kommen muffe. Aach dem Essen unternahmen die Teilnehmer eine Autorundfahrt durch die Stadt, worauf das große Stadion der Stadt Frankfurt einer eingehenden Besichtigung unterzogen wurde.

matt notierte gegen Mittag in London 20.36, tn Amsterdam 59.10, Zürich 123,32* .. Pari« 5.04.

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bl. Herborn. 15. Sept. Bei der Landes- Heil- und Pflegeanstalt wurde ein E r - ^iehungsheim für männnliche Psycho­pathen eingenditet. dessen Leitung dem Oberarzt Dr. '21 (toat er übertragen.

Frankfurt a. M. 16. Sept. (Wolff.) Gestern morgen wurde auf der Strecke Heiden­beigen - Wiichecken die 65jährige ledige Marie Reul aus Heldenbergen durch die Loko­motive eines Güterzuges schwer am Kopse verletzt. Anscheinend liegt selbstmörderische Ab- sicht vor

spd. Frankfurt a M., 16. Sept. DieDtadt- verordnetenversammlung lehnte die Vorlage des Magistrats auf Bewilligung von 1 300 000 RM. lür weitere Messebauten als untragbar für die Stadt ab und über- wies die Vorlage zur nochmaligen Verhandlung an einen Ausschuß.

Feuerwehrverbandslag in Geih-Nidda.

!'. G e , ß - N i d d a, 15. Sept. Am Sonntag fand hier die diesjährige 51 r e i s t a g u n g des Ver­bandes der Freiwilligen Feuerweh ren im Kreise Büdingen statt. Dottmttags 10 Uhr wurde am Kriegerdenkmal I^eldaottes- dienst abgehalten, bei dem cad. theoi. Anthes predigte. Anschließend hieran begann das F u ß - exerzieren der Geiß-Riddaer Wehr. Den Höhe­punkt bildete ein » r a n ö a n g r i f f, der sehr schneidig durchgejühn wurde. Binnen drei Minuten nach dem Brandsignal waren bereits vier Schlauch­leitungen gegen das Brandobjett gerichtet. Nach dem Mittagessen fand um 2 Uhr em Festzng durch die Straßen des Ortes statt. Er endigte an der Lehmerschen Wirtschaft, wo nunmehr die Ber­fa m m l u n g des Verbandes ftattfand. Kreisdirek- tor Dr. Goßner hieß die Erschienenen will­kommen. Sodann wurde festgestellt. daß 35 Bürger meister, 11 Beigeordnete. 44 Jeuerwehrkomman bunten. 16 Stellvertreter und 6 Abteilungsfuhrer anwesend waren. Der Kreisdirektor wies ferner darauf hin, daß im Kreise Büdingen im abgelau­fenen Jahr fünf Brände stattgefunden hatten. Hier­von seien jedoch nur zwei größerer Natur gewesen, nämlich diejenigen von chainchen und Usenborn. Sodann teilte er mit. daß erfreulicherweise die Brandverfid-erungskaminer nunmehr wieder Zu fchüfse zu den Anschaffungen der Wehren mache. Auch sei eine neue Freiwillige Feuerwehr in Eckartshausen gegründet worden.

Weiter wurde die am Vormittag stattgehabte Uebung besprochen und dabei feftgefteUr, daß Geiß Nidda im Verhältnis zu der Zahl seiner Einwohner eine große Feuerwehr habe. Es sind nämlich vor­handen 64 Mann Freiwillige Feuerwehr und 40 i)ilfsmannfd)often bei etwa 650 Einwohnern. 3m Anschluß hieran erstattete Kreisfeuerwehrmspektor G ö ck e 1 - Büdingen seinen Bericht über das abge- laufene Geschäftsjahr. Bei Besprechung des dritten Punktes der Tagesordnung (Aenderung der Kreis­feuerlöschordnung) beteiligten sich Bürgermeister Fendt und Landwirt Reinhard (Feuerwehr­kommandant von Geiß-Nidda) an der Aussprache. Die von dem Vorsitzenden vorgelegten Aenderungs- anträge wurden mit wenigen Ausnahmen gut­geheißen. Der letzte Punkt der Tagesordnung war die Festfetzilng des Ortes, an dem der nachstfahrige Feuerwehrtag stattfinden soll. In Vorschlag war gebracht Altenstadt, das sich im vorigen Jahr sehr darum beworben hatte. Da aber auf der diesjähri­gen Tagung kein Vertreter dieser Gemeinde er. schienen war, wurde die Einladung des Bürger­meisters Ringshausen von Nidda angenom« men. Mit einem hoch auf die Feuerwehren schloß Kreisdirektor Dr. Gaßner gegen 5! Uhr die

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73

einem Börsenprospekt mitteilt, bis jetzt normal I so daß die Gesellschaft wiederum, falls nichi unDorbcrgelcbcnc Ereignisse eintreten, einen be­friedigenden Abschluß erwarten kann Auch im Auslanbe hat sich d e Gefellfchaft wieder erfolg­reich betätigt.

Zeche ..Alte Haase' stillgelegt. Die ZecheAlle Haafe , die einzige und letzte Zeche im südlichen Ruhrbergbau-Bezirk, ist jetzt tillgelegt worden 1500 Arbeiter wurden dadurch arbeitslos. Die bis in die letzten Tage hinein von Wirtlchasts- und Kommunalverbänden unter­nommenen Versuche, vorn Staat einen langfristi­gen größeren Kredit zu erhalten, um den Weiter- ! Iielricb der Zeche zu ermöglichen, versieien er­gebnislos.

* D i e französische Handelsbilanz aktiv. Während der ersten acht Monate diese- Jahres betrug die Ausfuhr au« Frankreich 28 367 COO Franken, die Einfuhr dagegen nur 25 167 000 Franken

Frankfurter Abendbörls.

Frankfurt a. M, 16. Sept An der heutigen Abendbörfe wandte sich das Interesse dem Pfandbriefmarkte zu. der bei lebhafteren Umsätzen feste Haltung aufzeigte Der Aftien^ markt trat vernachlässigt, und verkehrte in lust­loser Stimmung. Bei geringem Geschäft waren die Kurse gegenüber den leicht gedrückten Aach- bödenotierungen um ein weniges gebeffert. Arn' Bankenmarkte fehle 'ich bei regen Umsätzen die Steigerung für Reichsbankanteile fcharf fort. Der Kurs hob sich um weitere 2 Prozent Dio Abendbörie 'chloß ruhig in behaupteter Haltung. Deutsche Anleihen: bprMentige Reichsanleihe 0,247 . Schugebielsanleihe 6,100. Ausländische Renten Bagdad II 7.40. Bankaktien Commerz­bank 96, Darmstädter Bank 112,50, Deutsche Bank 112, Dresdner Bank 100,75, Mitteldeutsche Eredit- ban( 93,50, Reichsbank 137,25, Oesterretchische Ereditaltien 7,75. Montanaltien: Harpener 108, Kali Aschersleben 124,75 Chemi'che Aktien: Ba­dische Anilin 126. Th. Goldschmidt 71,50, Holz­verkohlung 64, Höchster Farben 123,25. Trans­portwerte: Monastir 10,62. Jndustrieaktien AEG 97,87, Cement Heidelberg 65. Hoch- und Tiefbau 42,5, Gebr. Junghans 65,25, Lahmetzer 77, Pochwerke 72, Mainkraft 75, Aeckarsulmer 69, Zucker Rheingau 60.

Börsen kurse.

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