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*• 2-üi. 1925 tüt 1925. 9*t fa 1925. ®ben. Stint foty. ^oben nach bcm «tenben Anlage- }«» in ArtUti Z M2 bei Se. n Dttrie-en Lnt
riverblichen An- l>er Stand Dom ; betriebe mah- - jährliche Ab« als dem 31. De- ctebe, bei denen von einschlirh-
h 30. Dezonber Jt. für dir M |C* und Detrickz. : (Snbentor) den 23 aemachirn Ab» ch Dd Zugrunde es lind öle Der- h nach den Aeichs- öle Veranlagung -cmber 1923 noch le im Lause des anlagen sind, Ul verblichen Anlage - Stand und Werte der öteuervsllcht
»erblichen Ertrags leregeü.
Heeren Gemeinden der 2drschristen Sfüfcrung^elcOei 21 » 1924. m Anlage- und :bttrttag yi enl- ) dem Stand des Gemeinde arbti- lapiials erhoben, r Linie eine etwa teinden und dem ereinbarung mah-
Anlage- und 2e- rbllchrn Ertrag ist Ersuchen der Ser- rflärung imcrholl» i< drei Wochen zu
Aewerbesteuer aus se- Gesches nicht sie vorläufig nach [äuligc Severbc- 1924 weiter er-
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Dom alphabetischen Einwohner und Firmenoerzeichnis liegen die Buchstaben
N bis einschließlich Z vom Donnerstag, 16. April, an drei Tage lang zu jedermanns Einsichtnahme offen
Wir bitten dringend um Nachprüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge und um Einzeichnung etwa er» forderlicherAenderungenund Ergänzungen
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ÄÄ ■jö BIT H &&&- Dünne Suppen und Fleischbrühe, Gemüse und Soßen
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Um die Gemeindebeamlen-Besoldung.
* Darmstadt, 16. Apil. Der ft r ei sau 9» schuh in Heppenheim verhandelte in einer Angelegenheit, die für (Bernet nbebeamte von grundsätzlicher Bedeutung ist. Das Ministerium hat Richtlinien erlaßen, nach denen in Hessen die Gemeindebeamten besoldet werden sollen. Als nun eine Reihe von Gemeindebeamten die ent- sprechenden Gehälter verlangte, wurde von Gemeindevertretungen deren Bcamtenaualität angezweifelt, weil fein förmlicher Anstellungs-
Individueller IlnnMI Frau Clara Schlesier-Altmann Goethestraße 63.
Spez.: Umbildung schlecht ausgebildeter Händo nach der Methode Prof. Wieh- mayer, Stuttgart
Beginn des Unterrichts und Neuan- ■cneldungen Lienstag, den 21. April
Festsetzung des Stundenplans Dienstag, den 21. 4'/« Uhr. 394UD
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Diehen. Samstag, den 18. April. Stadtkirche 2: Beichte für die Konstrmanden aus der Matthäus- gemeinde und deren Angehörigen. Psr. Mahr. — IohanneSkirche. 2. Beichte für die Konfirmanden aus der LukaSgemeinde und deren Angehörigen. Pfr. Bechtolsheimer.
Israelitische Gemeinden.
Oft. Aeligion-gemeinde. GotteSd. i. d.Synagoae (Südanlage). Samstag, den 18. April. Dorabd. 7.Id morg. 8.30, abdS. 7.35 u. 8.15.
Oft. AeligionSgesellschafl. Sabbatfeier, IS.April. Freitag abd. 7.OO. SamStag norm. 8.03, nachm. 4.00, Sabbatausgang 8.15. Wochengottesdienst rnorg. 6.30 abends 6.30.
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Fochten und daS blihschnelle KlttUZackpiel Dürfte manchem einen Gemih bereiten imb ihn für die Fechttun st begeistern (Man beachte die heutige Anzeige.)
Frankfurter Operetten-Theater.
„Modi", das jüngste Kind dreier Bäter, Leo Stein, Alfred Grünwald und Robert Stolz, ist eine ganz nette, mit gefälliger Musik ausgestattete Operette. Die zugrunde liegenden Motive sind nicht gerade neu, im „Graf von Luxemburg" kommt ähnliches vor. aber was tut's, es wiederholt sich ja auch im Leben alles. Um zu ihrem eigentlichen Bräutigam zu kommen (er darf kraft testamentarischer Verfügung seiner Tante nur eine geschiedene Frau heiraten) schließt Mcidi mit ihrem og. Onkel eine Ehe auf vier Wochen, eine Dor- spieisheirat. Eine heiße Liebe läßt aus vieler Schein- ehe bitteren Ernst werden. Der Schluß ist nicht gerade verblüssend, aber das Ganze spielt sich in einem sehr hübschen Rahmen ab, hat Tempo und wird von Lisa Rado als Müdi und ihren beiden Ehekandidaten Fritz Steide! und Alfred Strauß frisch und sympathisch gespielt. Musikalisch ist das Finale des zweiten Aktes Höhepunkt, dekoratto ber fabelhaft echte Schlafwagen des dritten Aktes
L. W.
- UMet WnsMiu
Wiederbeginn der Proben: Montag, den 20. April, abends 8 Uhr pünktlich Allseitiger Besuch von jetzt ab unerlätzlich. Der Vorstand
vave icv burc^ Gebrauch F/vrha Znifn d Ojcrmeuci-iDtetHMnat l)elDa»^eise vttetngt, nachdem v.S babln alle anderen an^wsn- tenimiüei versag rem PostassDt'v 'Ber St *T1. —.65. y/--o oerftärft M. L— Zur 9ta<t*et)onciljna ist Herba-urcme bcfonberSiu emvkdirn. Zu oaben >n allen flpotbeten, Drogerien uub vsrfümerien
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Hess. Staat!.
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Verlangt wird: Beste Beziehungen zu der einschlägigen Händlerkundschaft. Erste Verkaufskraft.
ßeWotau wird: Zu Anfang garantiertes Provisions-Einkommen und starke Reklame-Unterstützung in neuartiger Form.
Ausführliche Bewerbungen mit Aufgabe von Referenzen erbeten an
brbe, so ift anzunehmen, daß er sich aueschltetz' lich von Pstanzen ernähren konnte. Erst nach Eintritt der Eiszeit mußte er als Höhlenbewohner und Jäger dem Tierreich feindlich gegenübertreten. Kälte und Hunaer zwangen ihn. sich des Feuers zu be- dienen. Ohne den ftampf mit einer feindlilhen Natur wäre der Mensch wahrscheinlich auf jener niederen «tufe der Entwtdlung stehen geblieben, wie wir sie von wilden Äölkerstämmen der Tropen kennen, ^ulammenfaflend sehen wir von Anbeginn ein zielbewußte» Wallen in der Schöpfung, vor dellen Erhabenheit wir uns in Ehrfurcht beugen. — Zahlreiche, zum Teil farbige Lichtbilder unterstützten den Dorirag. r.
•• Austrieb auf dem heutia« n Frankfurter Schlachtviehmarkt: Zwei Kühe, 1367 Kälber, 274 Schafe, 148 Schweine.
•• Der Dackel als Hauptgewinn. ..Glöckner vorn Tbalbgarten" ist ein junger Dackelherr von edelstem Stamm, vier Monate alt, mit welchem, rehbraunem Fell. Trotz aller seiner Gaben hätte die Oessentlichkeit nicht- von ihm erfahren, wenn nicht die Llugeichzeitschrist .Der heitere Fridolin" die Idee gehabt hätte, in der soeben erschienenen Hummer seine ftrurninbetnigkeit al- ersten Preis für eine neue VreiSausgabe au-zufehen. Hoffentlich ist der Herr stubenrein!
Bornotizcn.
Tageskalender für Freitag. Sladttheater. 71/3 Uhr, „Wenn wir Toten erwachen".
— Dom Konzertverein wird uns geschrieben: Es hat langwieriger Unterhandlungen bedurft, ehe die Donkosaken für Gießen gesichert werden konnten. Aicht Mangel an Bereitwilligkeit, sondern nur an Zeit und Gelegenheit hat ihr frühere- Kommen verhindert, weil cs immer und immer wieder vereitelt wurde, wenn sie, wie z. B. in Berlin, ihr Konzert in unvorhergesehener Weife vierzehnmal wiederholen mußten. Mit dem Konzert soll zugleich dem Derlangen willfahrt werden, das nach diesem besonderen musikalifchen Ereignis nicht nur auS vielen hiesigen Kreisen, sondern auch aus den Aachbarortcn geäußert wurde. Der aus 35 Mann bestehende Donkosakenchor wird also nunmehr am SamStag, 25. April, abend- 71/.. Hör, in der Aeuen llnibcrf it ätS - a u l a seine einzige Ausführung im Rahmen des KonzertvereinS veranstalten, und zwar als S 0 n - derkonzert, wie auS den Anzeigen in diesem Blatte deS näheren ersichtlich. Eintrittskarten find, ebenso wie die bereits zahlreich vorder bestellten, wie immer, in der Musikalienhandlung von Ernst Ehallier zu haben.
— Künstlerfest. Man schreibt unS: Leider muß daS Künstlersest wegen Mangel an Beteiligung abgesagt werden: die Llrsachen hierfür find wohl in der fchwierigeir wirtschaftlichen Lage zu suchen. Um aber die bereits entstandenen Unkosten zu decken und den DolkSwohlsahrtSkafsen evtl, einen bescheidenen Betrag zuzuführen, wird am SamStag, 18. April, 7Vs Uhr. der vorzügliche Schwank „Die vertagte Aacht", von Arnold und Dach (Bersasser von „Spanische Fliege") gegeben. Das Stück hat im vorigen Sommer beim Badepublikum in Aauheim den größten Beifall gesunden und mußte oft wiederholt werden. ES ist sehr zu wünschen, daß sich die Besucher recht zahlreich einfinden: sie werden sicher einen genußreichen und heiteren Abend verleben.
Rundfunk-Programm
dcS frankfurter Tenders.
(AuS der „Aabio-UmfchauE.f SamStag, 18. April.
12 Uhr: Aachlichtendiensl 3 und 4 Uhr: MirtschaNsmeldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 1.30 bis 6 Uhr. AachmittagS-Konzert des Hausvrd>esterS: Die letzten Schlager. ). Mach' mich Mah-Iongg. Müntet 2. QMübcnbc Küsse. Drrmme 3. Colette, Balle boston, Herbert 4. Die Mädchen von Tsching-Tschang-Fu. ftollo. 5. Romanze. Heuß. 6 Die Mieze und der Fritze, Waldau. 7. Staccato-Serenade. Dioiinsolo. Macho 8. Ebili-Bom-Dom, Donaldson. 9. Mav be. Aon Turr 10. Wenn du meine Tante lieb ft, Aelfon 6 biS 6.30 Ubr: Jugendstunde: AuS dem Boman „Der Schatz im Silbersee" von Earl May. 7 bis 7.30 Uhr Der Briefkasten. 7.30 dtS 8 Ubr. Bor- tragSztzlluS der Industrie- und HandelSkanmter Frankfurt a. M -Hanau (Dortrag von Dr. H. Wolff: „Die Eröffnung der Frankfurter Früb- jahrön.effe"). 8 bis 8.30 Uhr: Stunde des Frankfurter Bunde- für Volksbildung (Dorirag von Dir. Kraus „Der Frankfurter Palmengarten"). 8.30 biS 9.30 Uhr: Kammermusik-Konzert. 1. Sonate E-QHdII für Violine und Klavier op. 36a. Ferruccio Bnsoni. 2. Klaviertrio op. 27 Dgon Kornauth. 9.30 Uhr: Aachrichten, Wettermeldung, Sportbericht. 10 biS 11 Uhr: Arthur-Schnitzler- Abend.
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Vom Hechten.
DaS diesjährige Iungman-nen-Ausscheidungs- fechten in Florett deS ÄaueS Hessen der Deutschen Turnerschaft findet am Somttag, 19. d. M., vorm. von 8 bis 1 Uhr. in der Turnhalle der Oberrealschule. BiSmarckstrahe. statt. Jung- mannen sind Fechter, die in dieser Waffe noch keinen der drei ersten Siege errungen haben bzw. noch bei keinem gröheven Wettfechten angetreten find. Die Bezeichnung Jungmann hat also mit dem Alter des Fechters nicht- zu tun. Zu dem Wettfechten treten an die Fechter auS Dad- Aauheim, Friedberg, Butzbach. Wetzlar. Marburg und Gießen. Da bei diesem Wettfschten nur drei bis vier Maim in die nächste Klasse (Alt- manncnllasse) aufrücken können, so stehen interessante und scharfe Gefechte bevor. Dem Sport- sechten, einer der schönsten Leibesübungen, wird noch zu wenig Beachtung geschenkt, und es wäre zu wünschen, daß diese interessante Deranstal- tung von weitesten Kreisen besucht würde. Die intensive körperliche und geistige Tätigkeit beim
Betreten^ vvn der Hau'Szin-steüer durch Rückzahlung des (Zuschüsse- in der aufgewerteten Höhe von 40 vH. ift mithin bei Lanharbeiterwoh- nungen nicht erforderlich.
** Schreibstuben auf der Frankfurter Frühjahrsmeffe. Die rege Benutzung der erstmalig zur vergangenen Frankfurter Herbstmasfe eingerichteten Schreibstuben hat gezeigt, daß hierdurch einem dringenden Bedürfnis sowohl ber Aussteller als auch der Einkäufer Aechnung getragen worden ist. DaS Meß» amt Frankfurt a. M. errichtet daher wiederum zur kommenden Frankfurter FrühjahrSmefse, die vom 19. biS 22. April (Allgemeine Messe) und vom 17. biS 22. April (Technische Messe) ftatt- sindet. Schreibstuben. Diele Schreibstuben sind in folgenden Häusern untergebracht: HauS der Technik, Hauswirtschaftliche Halle, HauS Offenbach, Festhalle und HauS ber Moden. Da die Schreibstuben äußerst zweckmäßig auf da» Messegelände verteilt find, ist es Ausstellern und (Stnläufem leicht möglich, sich dieser Einrichtung zu bedienen. Für die Sitzunaen der Fachverbände werden von den Schreibstuben Schreibkräfte be- reitwilligst zur Protokollaufnahme zur Berfügung gestellt.
•• Männer- und Frauenvereini- gung der Matthäusgerneinde. Am Dienstagabend sprach im Botanischen Horsaal vor einem '.ahlreichcn Zuhörerkreis der Matthäusgemeinde Gartcninspettor Rehn elf über „die Entstehung der Erde'. Don der ftant-Laplaceschen Theorie ausgehend, zeigte der Redner die Stellung unseres Pla^ neten im Sonnensystem und seinen Werdegang von her Urzeit bi® zu den Eiszeiten. Bereits tm ftarn- hrtum begegnen wir in dem, die gesamte Erdoberfläche einnehmenden Ozean einem vielgestaltigen Tierleben, dessen Dasein die Existenz von Pflanzen- wuchs ooraussetzt. 3n der nachfolgenden fwrmib tion des Silur finden wir eine reiche Meeresfauna, deren Artenzahl man gegenwärtig auf mindesten 10 000 schätzt. Abbauwürdige Anthrazitlager im Saargebiet und in Sachsen rühren wahrscheinlich von Meeresalgen her. Die ersten Fische er- scheinen. Aus dem Meere steigt das erste feste Land und begrünt sich. Während der Periode des Devons entsteht die 5000 Meter mächtige Schicht des Rhet- nischen Schiesergebirges. Aus derselben Zeit flammt der Stringocephalcnkalk, auf dem ein Teil Gie- ßens steht und der im Tagbau des Braunstein- bergwerkes aufgebedt wird. Baumartige Bärlapp, gewächse sind waldbildend. Sie erreichen in ber nun »olgenden Steinkohlenzeit den Höhepunkt ihrer Ent- Wicklung. Siegelbäume, Baumfarne und Arau- carlen find Eharakterpflanzen jener tropischen '.»eppigkeit, welche die Luft uerbeftern, so das; die elften lungenatmenben Tiere ins Dasein treten können. Der atmosphärische ftohlenstoff wird in fester Form für eine Kultur des Menschengeschlechts niedergelegt, deren Grundlage der Steinkohlenreich, tum her Erde ift. Asien und Amerika einerseits, Afrika und Australien andererseits bildeten zwei au- iammenhängende Kontinente. Die Permzeit ist eine Periode stürmischer Umwälzungen. Die Entstehung des Odenwaldcs, sowie die Bildung der mlttelbeut- tdjen Salz- und ftalilager fällt in jene Zeit. Im Trias und Iura bemerken wir das Auftreten der Saurier, jener Ungeheuer, welche der Schrecken der damaligen sonstigen Tierwelt gewesen sind, und die samt und sonders in der Kreidezeit zugrunde gingen. An den Gestaden ber ftreibemeerc wuchsen die ersten dikotylen Holzgewächse von tropischem Eharakter. Dann öffneten sich noch einmal alle Schlünde der Unterwell in Form von feuerspeienden Sultanen. Die Alpen und der Himalaya erhoben sich als Folge der Schrumpfung des Erdballs aus ber Ebene in bie Regionen des ewigen Schnees. In imseren Breiten aber grünten im lief» lande Zimt und Kampferbäume, Palmen wuchsen neben Ahorn, Buche und Eiche, Sumpfzypressen und Magnolien waren Bestandteile jener Begeta- non, deren Dokumente u. a. auch im Braunkohlenlager von Bad Salzhausen uns die Natur auf. bewahrt hat. Grasbewachsene Fluren, gejchmückt von buntfarbigen Blumen, boten Weideplätze für Herden des Urftiers und von Einhufern. War ber Mensch in jener fpäUertiärcn Zeit bereits auf der
vertrag als Beamter für sie nortdg. Die Gemeinde Viernheim hat einige ihrer Beamten daraufhin durch Prioatdien ft vertrag angestellt. Aehn- lich verfuhren noch andere Gemeinden in Hessen. Der Verband der fflemeinbebeamten sucht eine Entscheidung dieser Jraae im Berwallungsstreitverfahren zu erreichen, da sie von grundsätzlicher Bedeutung für alle Gemeindebeamten ift. In der Verhandlung vor dem K r e i s a u s s ch u ß von Heppenheim machte der Vertreter der Gemeinde Viernheim geltend, daß die Gemeindebeamten \ u hoch eingeftuft seien, und daß sie höhere als seinerzeit die Friedensgehälter bezögen: bte Reichs- beamten hätten heute noch nicht ihre Friedens- S! erreicht. Für mehrere Posten habe der Ge-
erat die Beamteneigenschaft der Stelleninhaber anerkannt, andere wurden auf Privatdienftocrtrag angestellt. Im Jahre 1914 habe Viernheim insgesamt nur 23 527 Mark an Gehältern zu zahlen gehabt. heute müffe die Gemeinde 85 560 Mark aus- bringen allein für die Gemeindebeamten, da der Staat die Gehalter für Lehrer und Polizeibeamte übernommen habe. Das Ministerium habe mehrere Sekretärstellen bestimmten Besoldungsgruppen zugeteilt, das fei ein Eingriff in die Selbstverwaltung der Gemeinge. Der ftreisausschuß erklärte den Ge- meinderatsbeschluß, wonach ein Teil der Beamten auf Prioatdien st vertrag an* gestellt wurde, für ungültig; maßgebend müssten die Richtlinien des Ministeriums |ur die Besoldung der Gemeindebeamten sein. Ucbcr die Art ber Anstellung des Gemeinderechners imb des Gasmeisters soll noch ein Schiedsgericht entscheiden. Finanziell sei die Gemeinde sehr wohl in der Lage, die erforderlichen Gehälter aufzubringcn. Die Ge- meinbe Viernheim will die Angelegenheit weiter verfolgen und sie vor den Prooinzialausschuß bringen.
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