Ausgabe 
17.3.1925
 
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Wirtschaft.

Lage und Aussichten des ArbeitSmarktcS.

Törin» man von einer Besserung de- Arbeft-- »artte- spricht. so darf man nicht vergessen, bau die Arbeitslosigkeit an sich noch immer aufter« ordentlich grotz ist. Aach den Berichten der Ar- beiterfachverbände erstreckt sie sich zur Zeit auf nicht weniger alS 8.1 Droz, der Mitglieder (im Rovern ber 1924 nur 7,3 Proz.), toabrenb 5,5 Prozent von Kurzarbeit betroffen werden. Aach den letzten Meldungen des Reich-arbcit-blattes beträgt die Zahl der Dollerwerbslosen über 590 000; auf 100 offene Stellen kommen 350 männliche und 165 weibliche Angebote; auf je 100 Einwohner Deutschlands entfällt nicht we­niger als ein HauptunterstühungSempfänger. Diese Ziffern sollten doch zu denken geben.

Das die Aussichten angeht, so sind diese nicht optimistisch zu beurteilen. Wesentlich ist vor allem der Zusammenhang zwilchen Arbeits- und Kapitalmarkt. Wie eng dieser ist, geht besonders aus der Lage im Dextilgewerbe hervor, das für seine Aohstofsbeschaffung In grobem Umfange Aus­landkredite auf nehmen und damit feine Betriebe finanzieren formte. Jetzt, wo der Zufluß des Ka­pital- nachgelassen hat. machen sich sofort Zah- lungSstockungon bemerkbar, ein Beweis dafür, daß die Kopito-ldeckc in Deutschland nach wie vor zu kurz ist, was natürlich auf die Beschäftlgungs- mSgltchkett stark zurückwirken muh. Besonders be­denklich mühten die Zustände werden, wenn der Kapitalzufluh auf längere Zeit ins Stocken ge­riete und wenn sich dann her aus stellte, bah die meisten Unternehmungen nicht In ber Lage find, für längere Zeit ohne genügenden Absatz auf Saget arbeiten zu können. Denn daß der In- lanbmarft die deutsche TBare aufnehmen könnte, ist völlig ausgeschlossen, zumal unter Berück­sichtigung des Umstandes, bah ber Zalandver- brauch schon seit längerer Zeit eigentlich viel zu hoch ist DaS zeigt sich vor allem auch an ber ungünstigen Lage der Fertigindustrie. bei ber infolge ber absahhemmenben Verhältnisse auf dem Weltmarkt ber Export ziemlich gering fügt i ist, eine entsprechende Ergänzung auf dem Znland- markt ist bisher aber nicht gesunden worden. Wesentlich ist bei allen diesen Dingen auch die Standortsverschiebung innerhalb der deutschen 3nbuftrie, die immer stärker in Erscheinung tritt. 3n Anbetracht der auherordentlich hoch gestiege­nen allgemeinen Lasten (insbesondere die Frach­ten) werden sich nur diejenigen Betriebe be­haupten können, die sowohl günstige Verbin- dungen zum Rohstoff, als auch zu ihren Absatz- gebieten haben. Mit Hilfe nichtiger Lohne und Längerer Arbeitszeit sowie unter schärfster An­spannung ihres Kapitals toerben ungünstig ge­legene Betriebe sich zwar einige Zeit halten können; ob sie die Ärife dauernd zu überwinden in der Lage sind, end)eint jedoch zweifelhaft. Dem Ginsluh dieser Standortsverschiebungen ton­nen sich auf die Dauer die Arbeitnehmer auch nicht entziehen. Begegnen können ihnen nur die­jenigen Arbeitskräfte, die qualifizierte Arbeit leisten können und die gewillt und in ber Lage sind, auch ihrerseits burch Wechsel detBeschaf-- tigung oder des Wohnortes StandoriSverschie- bungen mitzumachen. Die Verhältnisse liegen hier natürlich sehr schwierig, wie schon die in ver- hältnismähig geringem Umfang erfolgte Ver­schiebung von Arbeitskräften von den südlichen Randzechen zu den nördlichen Zechen des Ruhr- tevie.s gezeigt hat. Ss scheint aber so, als ob in ber letzten Zeit die Erkenntnis von ber Aot- wendigkeit ber Anpassung ber Arbeiterschaft an Konjunkturwechfel In weiteren Kreisen Fust ge* fahl hätte; denn eS läßt sich feststellen, bah der Zudrang arbeit-freudiger Jugendlicher aus den 3ndustricrevieren in die Landwirtschaft angenom­men hat.

* Deith-W erke A.-G in Sandbach deiHochst t. O Die Hauptversammlung geneh­migte den Geschäftsbericht und die B'lanz, die mit einem D-rlust von 4345 Billionen M.irk ab- schltebt, so bah die Verteilung einer Dividende für 1923/24 ntcht in Frage kommt Gleichzeitig wurde die Reich-wvrkumstellu 'gsbilanz vom 1 Oktober 1924 genehmigt. 3n her Reichsmork- bilanz betragen die Aktiven 1 908 901 Reichs­mark. denen Passiven mit 522 901 Reichsmark ge- gerrüb erflehen Das Stamma'tienkapilc»! in Höhe von 20 Millionen Papiermart w rd auf 1,2 Mill. ReichSmart umgestellt. Der Geschäftsgang ge­haftete sich im Gegensatz zu den ersten drei Mo­naten des De'chäftLjahres seit Januar lebhafter, so bah ein den Verhältnissen entsprechendes be­friedigendes Resultat zu erwarten ist.

' Kontur-verf ayren. ueoer oen Aachlatz des Kaufmanns Adolf Lanner in Wimpfen wurde da- Konkursverfahren eröffnet Forderungen sind bi« zum 30. März beim Amts­gericht Wimpfen anzumelden.

Frankfurter Adendbörse

Frankfurt a. M. 16. März An der heutigen Abendbörse erfolgten Gcwinnsicherun- gen, die da- Kur-nlveau mehr ober weniger her abdrückten. Die Spekulation übte weitg hende Zurückhaltung. Io bah bei kleinsten Umsätzen das Geschäft einen lustlosen Verlauf nahm Zu dem Tendenzumschwung trugen auch Geldsorgen bei, die durch da- Anziehen ber Geldfähe einen fühl­baren Ausdruck finden. Der Druck erstreckte sich besonders auf Montan- und chemische Werte, während Bankaktien zum Teil gehalten blieben. Etwas Aachfrage bestand für Schiffahrtsaktien, die zu erhöhten Kurien umgingen. Das Ge­schäft am deutschen Anleihemarkt war belang­los. Die Börse schloh unter starker Zurück­haltung schwawer. Deutsche Anleihen: Sprvz. Reichsanleiben 0,705, Zwang3anleihe 85, 4,5proz. Echayanweifungen von 1924 0550, 4.5proz. Ham­burger St at-ai leihe 0.150. A Sl3ndi,che Ren­te.: Z Iltür en 10. M>nt in cktien: 3Ife B.rgöau 29.75 M n«. ei'er 4.55 Phönix 63,5, Abei iich.' Br unt. ölen 5025. CH m che 01 t en: Dtdi ch? Anilin 30,12. Th. Dvl schmidt 119.12, Höcher Saiben 27.37. (Sieltroaft,en: ALD II 80. Rei­niger 3,20. D'.nki.t en: Gnmmerzban! 6. 0 Darm­stadter Ban! 137. 0 Deutsche Bank 13 .37. ?i- kmlvgefellshast 126. 5, Mil eld ut ch: K cd tb nk 100, Rcich^b inl 15 .5. R-eini ch.- Kreditoani 350, Oestetreichiich: Ärebitaiticn 9,55. Transpcrt- toerte: H.Pag 93. Aordd. Lloyd 4.225 Sonstige 3nbu3rieahicn: Kleier 3,93, Dyckerho.'f & Wid- mmn 4.85, Hanf Füssen 89, Gebr. 3unghanS 12,12, Kemp Stettin 0,51, chemische Mainz 9,80, Börsenkurse.

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Kopfschmerzen, nervöse Zustände, Gereiztheit, Schlaflosigkeit sind Seine Krankheiten an sich, sondern Folge­zustande eines nicht gesunden Blutaistandei Durch den Gebrauch von

wird dem Körper frisches gesundes Blut zu­geführt, wodurch derselbe neu gekräftigt und gestärkt wird, die (Ästigen Beschwerden ver­schwinden schon nach kurzem Gebrauch, Körper end Geist werden frischer, das\ussehen wird rin olühendes.

Pr .-ü Fl Mk S.~, WrLHL 1.7S

LecUerrladrag6e» xheditel riLlft Zu heben In Apotheken and DrogcrleQ QaJaaii tbom. Industrie, e.eib.H.. Frankfurt I.M. Verfcaufestelleu in OieBee: C ntraT-Drogerle, SeimlstriBe; Germania-Drog., Frankierter Str. 31

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(Eigener Drahtbcricht deSGiehener Anzeiger-".) Berlin, 16. März. Die Börse eröffnete die neue Woche in unsicherer Haltung. 3n Rück­wirkung auf die allgemeinen Kurserhöhungen zu Wochenfchlust traten heute auf mehreren Gebie­ten des Aktienmarktes auf Gewinnsicherungen hin zunächst leichte Rückgänge ein, während an­dere Werte bei Eröffnung des Verkehrs eine gewisse Befestigung zeigten. Die Umsätze an den Aktienmärkten blieben iedoch im allgemei­nen gering, da daS HauptoetätigungSfelü der Spekulation der Anleihemarkt blieb. Wie zu erwarten war, trat hier nach der Hausse am Samstag eine Reaktion ein, zum Teil aus Ge­winnsicherungen, teils auf Abgaben von einer be­stimmten Seite hin. Die Grunde für die verän­derte Stimmung am Anleihemarkt sind technische. Man hatte der Gewährung von Rachentschädigun­gen für die von Liquidationsschäden Betroffenen insofern zu große Bedeutung beigemeffen, als man d. raus zu folgern glaubte, dah auch den übrigen Gläubigern des Reiches gleiches Recht zuge- standen wurde, sofern die Finanzgebahrung deS Reiches eine weitere günstig r Entwickelung nimmt Daneben verstimmten die schon jetzt zu verzeichnenden widerwärtigen Auswirkungen deS W.ihlk. mp, w-hrend weiter der Eisenbahner--

fireit, decken Beilegung sich hinauszög'rt, eben­falls zu der Verstimmung beitrug. Don feiten des Geldmarktes erfuhr die Börse eine Anregung, da er unvermindert flüssig ist und daS Angebot die Bedürfnisse weit übersteigt, so bah die ermäßigten Sätze von 7V2 bis 10 für TageSgeld und 10 biS 12 Prozent für Mo» natSgeld auch heute unverändert gehalten wur­den. Am D e v i f e n m a r 11 lag der franzö­sische Franken wiederum etwas schwäch r, wah­rend das englische Plund eine leichte Steigerung erfuhr.

5ranffvt,er Gekreideborfc.

(Eigener Drahtbericht desGiehener Anzeiger-".)

Frankfurt a. M., 16. März. (Eigener Drahtbericht desGieh. Anz.".) Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 20,50 bis 24,50, Rog­gen, inländischer 20L0 bis 23, Sommergerste für Brauzwecke 23 bis 30, Hafer, üitanbifdjcr 17,50 bis 22, 75, MaiS (gelb) 21,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 40 bis 42, Roggenmehl 34,50 bis 37, Weizenkleie 13,25 bis 13,50, Rog- genlleie 14,25 bis 14.50, Erbsen 25 bis 30, Linsen 40 bis 45, Heu, süddeutsche-, gut, trocken 9,50 bis 10, Weizen- und Roggenstroh 5,50 bis 6, Treber, getrocknet 20 bi« 20,50 Mk. Tendenz: abge schwächt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht deS ..Giehener An-etgerS" )

Frankfurt. 16. März. Auftrieb: 1171 Rinder, darunter 312 Ochsen, 33 Dullen, 826 Fär­sen und Kühe, 417 Kälber, 145 Schafe, 3694 Schweine. ES wurden für 100 Pfund Lebendge­wicht bezahlt Rinder: Ochsen; r»ollfleifch,qe au-gewachlene höchsten SckslachtwertS 54 bis 61. funge, fleischige, nicht auSgemästete unb älter« au-gernästete 46 bis 53. mäßig genährte junge und gut genährte ältere 38 bi- 45. Dullen; voll fleischige auSgemäsietc Färsen höchsten Schlacht wert- 48 bis 52. vollfleilchigd jüngere 40 bi- 47. Färsen und Kühe; vollfleischige au-gemäftete Fär^ fen höchsten Schlachtwert- 54 bis 60. vollsleischige au-gernästete Kühe höchsten SchlachiwertS bi- zu 7 Jahren 44 bis 53. wenig gut entwickelte Färsen 44 bis 52, ältere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 33 bis 43. mäßig genährte Kühe und Färsen 22 bis 32, gering genährte Kühe und Färfen 15 biS 20. Kälber feinste Mastkälber 72 bi- 80. mittlere Mast- und beste Saugkälber 62 b'S 70. geringere Mast- unb gute Saugkälber 50 bl5 60. Schafe Weide- mastfchafe: Mastlämmer und Masthämmel 50 bis 52. geringere Masthämmel und Schafe 45 bi» 49 Schweine, vollfleischige von 80 bi- 100 Kilo 67 b'S 68. vollfleischige unter 80 Kilo SO bi- 66, vollslelsch'ge von 100 biS 120 Kilo 68 bis 70, vollfleischige von 120 bl- 150 Kilo 67 bl- 69. unreine Sauen unb geschnittene Eber 55 biß 65. Marktverlauf: Reges Geschäft, nut Schweine nicht ganz auSverkauft. Dom Montag 30. März ab beginnen die Montag-märkte für Rinder und Schwein« um 3 Uhr vorm.. für Klein Vieh um 8Vs Uhr vorm., die Donnerstagmärkte für alle Viehgattungen um 9 Uhr vorm.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 16. März. Der Produktenmarft war heute etwas fester infolge leichter erhöhter Auslandmeldungen. Die Umsätze jedoch unbc< deutend ES notierten per 1000 Kg: Welze» märt 252 bis 256, do. Mai 280 biS 283. Tendenz Beseitigt. Roggen, märk. 233 bis 236. do Mäv- 264. do. Avril 241 bis 244. do. Mai 249 bis 252 Tendenz: Fester. Futtergerste 205 biS 223 Ten­denz: Lustlos. Hafer, mark. 185 biS 190, do pomm. 186 bis 190,50. Tendenz: Behauptet. Mais (loko 'Berlin) 205, do. Mai 186. Tendenz: Ruhig Raps 309 bis 395 Tendenz: Befestigt ES notieren per 100 Kg.. Weizenmehl 32 bis 35. Tendenz Fester Roggenmehl 32.25 bis 32,50. Tendenz Fester Weizentleie 13 bis 14. Tendenz: Behaup tet Roggenlleie 14 bis 16. Tendenz: Fester Viktoriaerbsen 25 biS 30, llrine Erbsen 20 biS 22. Futtererbsen 19 bis 20. Peluschken 18 bi- 19. Ackerbohnen 19 bis 20. Wicken 18,50 bi« 20 Lupinen, blau 12,25 bis 13,50, do. gelb 14,50 bis 16. Serradelle 16,25 bis 16.50, Rapskuchen 16,50 bis 16,80, Leinkuchen 22 bis 22,50, $ roden« schnitzel 9,50 bis 9,75. Trvckenmesasse 9,20, Kar« toffclfloden 19 bis 19,30

Büchertisch.

D r. Alois SU ö d e r, Dahl des R e i ch s v räfidenten . EinWegweiser burd- bas Dahlgrietz unb die Reichsstimmorbnung füi die Präsidentenwahl am 29. Tlärß 1925", in bem alles Wissenswerte zusammengebrangt ist,was mar für die Vorbereitung unb Durchführung der ersten Neichsprasibentenwahl in Deutschlanb wissen mutz. Zentraloerlaa Q. m. b. f)., Berlin W. 35, Pot»- bamer Straße 41.

Seit ich Pneumette trage, bin ich von meinen Schmerzen befreit.

Ich leide fett Jahren an rheu­matischen Schmerzen in den Beinen. Aste möglichen Ärzte habe ich kon­sultiert, darunter auch Spezialisten, Nervenärzte, ja sogar einen Frauen- arzt. Aber nirgends wurde mir Hitse. Nun fiel mir durch einen Zufall ein Prospekt Ihrer pneumalifchen Schuh­einlagePneumetle"*)in dietzä de und ich schaffte mir ein Paar so'cher Einlagen an, obwohl ich, offen ge­standen, nach allen Entlauschungen, welche ich erlebt babe, wenig Hoffnung auf Besserung hatte. Seit 8 Tagen trage ich nun Ihre Pneumette. Einlage und kann Ihnen zu meiner größten Freude und mit aufrichtigem Dank dafür milteilen, daß ich seit­her von meinenSchmerzenbe- freit bin und jetzt stundenlang ohne jede Anstrengung gehen kann. Frau Luise Sch.,Frankfurt a. M. irTgA

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Bekanntmackiuiift.

Folgende Abgaben werden hierdurch mit Fr st bis emstzdehlich 24. d. Mts. gemahnt 4. Ziel Gemeinde- u. Provinzialumlage 1924 4. Preisumlage 1924

Deit-agzurl?a'-dwirischafts!iammerfürl924.

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Bei, treibur.g, wobei die vorgeschriebenen Kosten erhoben werden.

Die Zahlung von Zuschlägen wirb burch diese Deeanntmachung nicht berührt.

Siegen, den 16. Maiz 1925.

2761 B Etabtkasse Gießen.

Bcknnntulnck-nug.

Der Doranschlag der Gemeinde Queck- born für bas Rechnungsjahr 1925 liegt non Mittwoch, den 18. Marz 1925 ab eine Woche lang auf dem Bureau der Bürger- meislerei offen. Tinwendunaen find schrist. Uch ober zu Protokoll innerhalb dieser Zeit vorzubringen. Es ist oie Erhebung einer Umlage besch affen, zu ber auch die Aus­märker beizutragen haben 2759 D

Oueckborn, den 14. März 1925.

Bürgermeisterei Queckborn: Albert.

Freiwillige

Gail'sche Feuerwehr

Samstag, den 28. d. Mts., abends 81, Uhr pünkUich, ordentliche

SMWerWMz bei Kamerad Arnold Schlpkapah.

Tages orbitung:

1. Zahresbericht.

2. Kassenbericht.

3. Re-i-nungsprüfung.

4 Auszeichnungen seitens der Wehr.

5. Etwaige Anträge gemäß Satz 20 ber Satzungen.

6. Neuwahl des Vorstandes entsprechend Satz 12 der Satzungen.

7. Verschiedenes.

(Etomiqe Anträge find bis zum 22. d. Mts. bei dem erstem Hauptmann einzureichen.

Uniform: Arbeitsrock und Helm.

2742c Der Vorstand.

2762c

Generaiageotcr Gießen mit Bezirk

ist von großer Versicherungsgesellschaft, die alle Zweige betreibt, zu vergeben.

Zum raschen Ausbau werden gutbezahlte Außen­beamte zugeteilt

Bewerbungen erster Fachleute erbeten unter C3338an Annoncenmeyer,Frankfurtmain.