Ausgabe 
17.3.1925
 
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unb Währurn in vollendeter Werse borge-

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 18. März, atends 6 Uhr, Pas- sionSgottesdienst in der Stadtkirche.

Sommcrfprofienbilfrung im Zrühling.

Besteht bei Ihnen Tletgung zur Somniersprofsen- bildung, so müsten Sie schon setzt etwa- orbent- licheS dagegen tun. Wir taten Ihnen, tn bet Apotheke weiheS Citalbol-Wachs, 60 oder 30 Dramnr zu kaufen, um nach der betgefugten Anweisung mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält!.: Mnivers -Apotheke .Zum nold. Engel'.

Am 26. März findet in bet Stadtkitche . Dießen die feierliche Arntseinsüht ung des neuernannten Superintendenten Wagner durch

den Prälaten D. Dr. Diehl statt.

Gcl). Cbetfoufiftorialrnt D. (Eitler

Datmstadt. 16. März. Geheimer O5er= (onfiftorialrat D. Ferdinand Euler ist ge­stern im Alter von 63 Iahten gestorben. Gr war am 7. September 1862 in Schlitz al- Sohn deS StadkpfarrerS Konrad Euler geboren. Aach dem Besuch des Gymnasiums in Fulda studierte er in Gießen, Leipzig und Rostock Theologie, besuchte das Predige»Seminar in Friedberg und verwaltete die Pfarrstelle in Gangen, dir ec von 1839 ab bis 1894 versah. 1895 wurde er zum Pfarrer der GufaSgemeinbe in Dießen unb 1907 zum Supetintendenten von Rheinhessen ernannt. Sein Arbeitsgebiet waren besonders die Innere Mission, das kirchliche Dereinsleten und die kirchliche Iuaendarbeil. Seine Amts­tätigkeit war während der Zeil des Ruhrkampfes besonders schwierig. In den letzten Wochen er- krankte Geheimer Oberfonfiftorialcat Euler an einem Dionchialleiden. wozu noch Herzschwäche hinzutam, so daß bet Tod ganz unerwartet eintrat.

Handball. S. <$. 1900 Polizei'Lportverein BZetzlar 1:8.

Wohl niemand hatte gedacht, daß der Polizei- Sport verern Wetzlar mit diesem Resultat feine Schlappe vorn vorigen Sonntag wettmachen würde. Ohne die Aiederlage der Gießener Mannschaft beschönigen zu wollen, muh man doch von vorn­herein feststellen, daß der flieg bet Wetzlarer dem Spielverlauf nach in dieser Höhe nicht t»cr bient war. Sin 3: 1 für die Gaste hätte daS fltärkeverhältnis der Mannschaften am besten wieder gegeben. Aach Verlauf der ersten 'Bicrtelrtunbe tarnen bie 1900er durch den Halb- rechten. der von feinen Aebenleuten fchön frei- gespielt worden war. zu ihrem ersten und einziger Erfolg. Don da ab legten sich die Schupo-Leutt mächtig ins Zeug, und besonders die Hintermann­schaft hing an der Gießener Stürmerreihe, in der der jugendliche, körperlich benachteiligte Ersatz- RechtSaußen fast vollkommen auSfiel, wie die Kletten. Dagegen verstanden es die Wetzlare» Sturmer, sich immer wieder durchzusetzen und bei Gießener Torwächter, der über feine Ersatz­leistung auch nicht hinauSkam. fünfmal zu fefrfogen

Boni Villard Sport.

Seit Samstag spielen die Mitglieder des 1. Gießener Billard-ElubS im (Slub heim ®afc Ainend bie Elub-Wettfviele. Dir Mitglieder sind in drei Klaffen eingeteilt, jede Klasse spielt unter sich Im allgemeinen sind die Leistungen der einzelnen Teilnehmer gut. so daß schon manche spannende Partte zum Austrag kam. Wer in den einzelnen Klassen Sieger wird, ist schwer vorauszusagen, da bei solchen Wettspielen neben einet sportlichen Leistung auch die Aerven eineS jeden Einzelnen von Entscheidung sind

Rundfunk-Programm

des frankfurter Sender-,

(SIuM derRadio-Umschau".)

Mittwoch, 18. März:

1155 Mbr: Zeitangabe. 12 UI>r; Aachrichien» bienst. 4 Uhr: Wittscha^lsmeldungen. 4.20 Uhr: 'Rachrichtendienst. 4.30 bis 5.30 Mbr:.hinter ftunbe 5.80 bis 7 Mhr Aacl>mittagStonzert deS Haus' occhesterS: Dizet. 1. Marsch aus der OperEar- men. 2. Ouvertüre zur OperDjarnileh". 3. Phantasie auS der OperDie PerlenllschLr". 4. Arlssienne-Suite I. 5. Dor-spiel zwn 3. Ad Lärmen". 6. Arlefienne-Suite II. 7. Phantasie aus der OperDas schöne Mädchen von Perth". 8. Roma-Suite I. 7 bi- 7.30 Uhr. Vortrags­zyklus der Philosophischen Vereinigung (Dozent Pfarrer Taesler), 16 Vortrag:Herder, der Prophet der Humanität". 7.30 oiS 8 Ahr: Funk- hochschule.Das Palais Thurn und Taris alS Dautenkmal". 8 bis 8.30 Mbr:Deutsche Theater­geschichte''. Vortrag von IohanneS Tralow, Ober- regtsscur am FranNurter Schauspielhaus. 8.3( bis 9.30 Ahr Zigeunermusik der Kapelle Klraly 9.30 Uhr: Aachichtendienft, Wettermeldung. Ber- kehrsnachrichten. Sport. 10 bis 11 Uhr: Sinfonie- Konzert. 1. Haffner-Serenade (D-Shir), W. L Mozart. 2. Ballettsuite, Lukly-(Mottl). Musi­kalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, Srster Kapellmeister am Frankfurter OpemhauS. Eii Orchester auS Mitgliedern des Frankfurter Opern- hausorchesterS.

Turnen, Sport unb Spiel I

Das Heldbrrqfrft 10®5 am ^1. Juni.

Der 84. Feldberg f est-Turntag tagte am Sonntag in Frankfurt a. M Er war aus allen Teilen des Mittelrheinkreises ber D. T.. auch aus dem Gau Hessen, gut beschickt. Die stattliche Deriammlung war insofern eine Iubi- läumslagung. als der Vorsitzende des Feldberg- turnauslchufses, PH. R ö b i g - Rödelheim, diese allen Turnern bekannte markante SumerperlBn- lichkeit. 5um 25. Male den Turntag leitete. Turner Engel- Wiesbaden dankte dem 3ub.Lar unter lebhaftem Beifall für feine 25jährigen treuen Dienste. In einem Moment stiller Andacht wurde der A a t i o n a 11 ra ue r gedacht. Don den Beschlüssen des Turntags findet derjenige über das diesjährige (72.) Feldbergfest am meisten Interesse. Danach wurde als Tag der Abhaltung der 21. 3 uni bestimmt. Da an dem gleichen Tage auch die Sonnenwendfeier ber Turnerjugend deS Mittelrheinkreises statt­finden soll, wurde die Zusammenlegung und enge Verknüpfung der beiden Veranstaltungen be­schlossen. Man ging dabei von der Erwartung aus. daß das Felddergsest durch die gleich­zeitige Sonnenwendseier der Iugend an volks­tümlicher Anziehungskraft nur gewinnen könne. Der Feldoergausschuß totll alle Mittel ergreifen, bie Die Möglichkeit geben, das Feldbergsest wieder auf dem Gipfel deS 8elb- bet gee stattfinden zu lassen, im andern Fall, wenn Schwierigkeiten entstehen, die der Ausschuß nicht verantworten kann, muß ber Homburger Exerzierplatz wieder wie in den Vorjahren be­nutzt werden. Als Hebungen für den Wett­kampf wurden bestimmt: Turner (19 bis 38 Iahte): Stabhochsprung. 100-Meter-2auf. Kugelstoßen, 20 Psd., dazu bie 2. KreiSfceiübung; Turner (38 viS 45 Iahre): Weitspruna, Kugelstoßen 20 Pfd.. 75-Meter-Lauf. dazu die 2. Kreissreiübung: Turner (über 45 Iahre): Weitsprung, Kugelstoßen 20 Pfd., 50-Meter-Laus. dazu die 2. Kreisfreiübung: Turnerinnen: Weitsprung. Kugelstoßen 7Vy Pfd., 50-Meter- Lauf, dazu die 4- Kreisfreiübung: 3 ug en b (bis 18 Iahre): Weitsprung. 100^Meter-Lauf, Kugelstoßen P/4 Kilo aus bm Kreis, dazu die 2. Kreissreiübung. 54 Punkte berechtigen für sämtliche Gruppen zum Sie^. Die Punktwertung ist ans den Wettkampsbestimmun^en der D. T. für 1925 ersichtlich Heber die Beibehaltung der Freiübung entspann sich eine längere Aus­sprache. Die Zusammensetzung d.:s Turntags ergab bei der Abstimmung eine Mehrheit für bie Bei­bebaltung. Die Fre Übung wird zwar alS Hebung für einen volkstümlichen Wettkampf wegen der nicht meßbaren Wertung alS un- gecig-^t betrachtet, sie soll aber einen Ausgleich für fcte Geröteturner gegenüber- den volkstüm­lichen Turnern darstellen. AIS Uebimjen für den Dölsungen-Kampf wurden bestimmt: Weit­hochspringen. Schleuderballwersen. Kugelstoßen 10 Kilo, 100/2Reter-,ßauf.

Vom Turnllau Hessen (D. T.)

2$. Butzbach. 15. Marz. In dem Dald- gelänbe des Schrenzers. der in Erinnerung an beit hessischen Turnvater F L. Weidig den Turnern eine geweihte Stätte geworden ist, fand heute der FrühjahrSgeländelauf des 5. Be­zirks im Turngau Hessen statt. Die Be­teiligung war geringer alS beim letzten Herbst­waldlauf, waS in erster Linie auf die schlechte Witterung zurück^usühren fein dürste. Diese war auch der Durchführung der Tkramtaltung nicht günstig. Der Boden des zum Teil stark steigenden Geländes war aufgeweicht. Trotzdem körnten die nachfolgend aenararen Leistungen alS gut be­zeichnet werden. Es wurden Sieger: In der ä -Klasse (5000 Meter): 1. K. May. Tv. 1860 Dad-Aeuheim. 18 Min. 25 Sek.. 2. G. Decker, Tv Gambach (250 Meier zurück): 3. H. Hof­mann. Tv. 1860 Bad-Aauheim: 4. A Balzer, Tgm Friedberg: 5. K. Gerth und H. Ludwig, Tv 1860 Dad-Aauheim: 6. G. Schröter, Tgm. Friedberg. MannschaftsSampf: 1. Sieger Turn­verein 1860 Dad-Aauheim mit 9, 2. Sieger Tgm. Friedberg mit 17 Punkten. 6°Kla sse (2500 Meter) 1. Sieger H. Schröder, Tv. 1860 Dad- Aauß.im S Min. 54 Sei.: 2. R. Mrff. T.- u. flpv. Dutzb-ach (100 Meter zurück): 3. W. Schäfer, Tgm. Friedberg: 4. I. Lehr, Tgm. Friedberg: 5. E. Reinhard. Tgm. Friedberg. Mannschaftskampf: 1. Sieger Tgm. Friedberg mit 12 Punkten, 2 Tv. 1860 Dad-Aauheim mit 14 Punkten. C Ä la f f e (1500 Meter): 1. Sieger W. Kaiser, Tv. 1860 Dad-Aauheim 6 Mjn. 37 Set; 2. L- Mrff, T.- u. Syv. Butzbach: 3 K. Greb, T.- u. flpv. Butz­bach Ein Mannschaftssieg käm In dieser Klasse

ber Detnmmen: Elternhaus. Schule und Kirche. Hier sprach der Vater, der das Wesen seines Kindes kennt, und der Schulmann au8 reicheren theoretischem Wissen und großer pradifcher Er­fahrung manch gutes Wort zu ernster Mahnung, aber auch zu froher Ermutigung der Eltern. Dem Hauptthema fügten sich auch ein die Gedichte, welche von zwei Mädchen der Markus-Mäb- chenvereinigung ausdrucksvoll vorgetragen wurden, sowie die beiden gemeinsamen Lieder, in denen die Gemeinde sich zusammenschloß. Mtt beczitchem Dankwvct an alle Mitwirkende und dem Gebet um GotteS Segen schloß die schöne Feierstunde, an die gewiß alle mit Freude denken.

Der Geflügel- und Dogelzucht- verein Gießen und Mrngegend 189 7 hielt am Sonntag feine Jahreshauptversamm­lung im »Pfälzer Hof" ab. Bei ber Dorstattds- Wahl wurde, so berichtet man uns, an Stelle des seitherigen Vorsitzenden Herrn August Schwan, der mit Rücksicht auf fein Aller eine Wiederwahl ablehnte. Herr Funk- Braunstein­berg einstimmig gewählt. Herr Schwan wurde In Anbetracht der Verdienste, welche er sich um den Verein erworben hat, zum Ehrenvor­sitzenden ernannt. Der seitherige Kassierer, Herr D r a u e r, sowie der Schriftführer, Herr Schmidt, wurde?, wiedergewählt. Mater anberm wurde noch beschlossen, hast sich der Darein durch den Erwerb von 2 vis 3 Anteilschei­nen am Dau ber geplanten Fest halle in ber Stabt Gießen beteiligt

" Musikalischer AöenddesD H. T. Man berichtet uns: Daß der V. H. C.-Gießen neben feinen Idealrn: Heimatlitbe und Wander­lust auch dem Guten unb Schönen in der Musik huldigt, bewies ber am Freitag im Singt aal des Realgymnasiums abge' al.ene musikalisch.' Ab nd, der einen überaus schönen Berkaus nahm. Den Auftakt unb Beschluß bildeten zwei Streichguar- tette von Haydn und Mozart, die von den

tragen wurden. 2lls vorzüglicher Pianist glänzte Herr Amtmann D u 11 r o n in zwei (Thop nschen Klavierstücken und erbrachte so den Beweis, daß er über eine vorzügliche Technik uni) Finger­fertigkeit verfügt. Eine beachtenswerte Leistung bot auch ein vierhändigeS Klavierstück der Herren D u 11 r o n und Birnbaum sowie ein Kt'vier- solo des letzteren. Auch der Gesang kam zu seinem Recht durch die reizend gesungenen Licv- chen des Fräulein Selber unb die seh» gut zu Gehör gebraten Duette der Drmen D r c g e r und Heimes mit ber feinsinnigen B gieitung von Frau Göbel. Die zrhlreici-e Zuhire.schuft geizte nicht mit dem Beifall unb bezeugte so den Mitwirkenden, die sich in den Di-'nst der guten Sache gestellt hatten, ihre Dankbarkeit für. den genußreichen Auend. der am Schlüsse noch der Vorsitzende. Realoberlehrer Will, be­redten Aufdruck verlieh.

" Die Dankenvereinigung teilt uns kurz vor RedaktionSschluh mit, daß bie im An­zeigenteil enthaltene Bekanntmachung über die Einreichung der ungarischen Wertpapiere hin­fällig geworden ist, nachdem durch eine neuerliche Benachrichtigung ber ungarischen Regierung die Einreichung der in Deutschland befindlichen Stüde vorerst nicht notwendig wird.

Kirche und Schule.

Amtscinfüßruttg des Superintendenten Wagner.

jimi -er geglichen «rfnmmungen im Dermal, tungsroege eine Nachentschädigung zu gewähren, tztach den zu diesem Zwecke von der Reichsregie- <una vorbereiteten Richllinien ist eine allgemeine tztachentschödigung für Schäden bis zu 200 (MM) Mark oorgelebeiL Für größere Schäden wird eine Atachentschadigung nur unter gewissen Voraus^ Setzungen gewährt. Zur Ergänzung biene hier fol­gendes (Ein SBieberauf baute rieben und eine Nach- entschädtgung wird nur geroä rt, sofern der (9e schädigte bereits eine Endentschädigung erhalten hat. Von dem dieser Cndentichadiaung zugrunde gelegten Letraoe (Grundbetrag) ist bei der Berech­nung der Nacherusa/adigung im allgemeinen aus- zugesten. Sie besteht in einem bestimmten Pro- Entsatz des Grundbetroges. Eine Sonderregelung ist getroffen für Wertpapiere und für Nichtsach- schäden. Auf die Nachentschädtgung werden die Vorleistungen angerechnet. Von der Anrechnung ausgeschlossen sind jedoch diejenigen Zuwendungen, die in erster Linie dazu bestimmt sind, den Geschä­digten zur Milderung der augenblicklichen Nollage zu dienen. Die Goldmarkzuwendungen werden bei der Anrechnung der Vorleistungen zu ihrem Nenn- werte angerechnet und die Papiermarkzuwendun­gen in Goldmart umgerechnet. Die Gewährung oon Diederaufbaudarlehen erfolgt an Geschädigte, die einen höheren Schaden als 200 000 Mk. er­litten haben. Sie sind dazu bestimmt, den Ge­schädigten zur Wiederausnahme der verlorenen, zur Aufrechterhaltung der gefährdeten ober zum notwendigen Aufbau der eingeschränkten wittschast- lichen Tätigkeit, die Im allgemeinen wirtschaftlichen Znteresfe liegt, zu verhelfen. Wie bei den Nach, entschädigungsrichtlinien werden auch auf die Dar« leben die im bisherigen Verfahren gemachten Zu­wendungen angerechnet. Die Darle' en find in der Regel mit 5 Prozent zu verzinsen unb im all- gemeinen oon ber Leistung einer Sicherheit ab­hängig zu machen, bie jeboch tes wirtschaftliche Fortkommen der Geschädigten nicht wesentlich be­einträchtigen darf.

fob. Gefälschte Dollarnoten. Nach dem in Raffel zwei Männer, deren Persönlichkeiten noch nicht festgestellt werden konnten, gefälschte Zwanzig-Dollarnoten in Zahlung gegeben haben, versuchen sie setzt auch in Frankfurt und seiner Um­gebung das gleiche Manöver. Sie geben sich als Engländer und Amerikaner aus. Die Betrüger Ute* en im Alter von 25 bezw. 50 Jahren und treten recht gewandt auf.

Oeffentliche Höhere Handels­schuld Wie uns mittet eilt w rd. HM die Gnt- 'lassungsprüfung an der öffentlichem Handels­schule (Kaufm BrreinshauS) im Beisein von Ver­tretern ter Schulbehörde, der Handelskammer, des Kau männlschen und deS DetaiillstervcreinS am 57 und 12. d MtS. stattgefunden. Don den 24 Schülern bestanden 2 mit der Gesamtnote ausgezeichnet. 9 mit sehr gut, 9 mit gut und 3 mit genügend. Einern Schüler konnte die Abschluhreise mich! zuerkannt werden. Die Absolventen mit mindestens der Gelarnmote gut haben noch vor- geschriebener zwei- b:s dreijähriger kaufmänni­scher Prori» und abgelegter Srfahreifeprüsung dw Devechtigung zum wirischaftSwissenschaftlichen Hochschulstudium, daS von drei Schülern sofort begonnen werden wird.

Der FrühjahrS-IubikaumS- Pferdemarkt zu Gießen findet am 1. April statt. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung des besten PferdemaberialS ver­bunden. wofür über 15ÖD Mark für Geldpreise riur Verfügung stehen AähereS in der heutigen Anzeiae.

Diebische Zigeunerinnen. Am Samstag würben hier aus einer nichtoerschlostenen Parterrewohnung in einem unbewachten Augen­blick von 2 Zigeunerinnen, bie mit Spitzen hausier­ten, etwa 5 Mk. Silbergelb, ein Brillantrlng, ein goldenes Armband unb ein silbernes Kollier mit Kette gestohlen. Vor Ankauf blefer Sachen unb vor biesen unliebsamen Gästen wirb hiermit von »er Polizeibehörbe einbringlichst gewarnt.

Mnfere Kinder" das war das Thema des DemeindeabendS. zu dem die M a r kuSgemeinde am Sonntag ein geladen halte. Die volle Kirche zeigte auch äußerlich, daß für solche Veranstaltungen lebhalles Interesse und großes Bedürfnis vorhattden ist. Mit feiner Gin- stihlung und guter Stimme lang Frau Brandl zwei Lieder für Sopran, das Largo von Händel unb Vaterunser von Krebs. Die Orgel spielte Lehrer Simon und brachte das Besondere dieses IRstrumenteS sowohl tn der Anpassung an Ge­sang und Violine, wie in den Soloftücken ausge­zeichnet zum Ausdruck. Wundervoll war das singend«, vvllklingende Spiel der Diollne. too- mit Wusiklehrer Rein erfreute. Im Mittel­punkt des Abeirds stand der Vortrag von Kreis­schulrat Fischer, der von den drei Haupt­mächten sprach, welche daS Werden unterer Kin-

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Gießener Konzertverein

Freitag, den 20. März 1925, abends 7*/2 Uhr, in der Neuen Aula der Universität

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(Violine)

am Klavier: PAUL MEYER

Werke von Bach Brahms u. a.

Eintrittskarten: Mark 5., 4., 3. und 2. bei Ernst Chalüer und abends an der Kasse. Studenten­.karten Mk 1. beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. rssic

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