Df THOMPSON'S
Tei. 240 nucl) nachts
waren sofort Don Millionen von Ameisen überdeckt, die aus dem HrtoaEb marschierten. Mehr als 2 Stunden blieben die Ameisen überdeckt, die aus dem Urwald marschierten. Mehr als 2 Stunden blieben die Ameisen, dann schien es. wie wenn |ic sich, wie auf ein gegebenes Signal, wieder zu langen Linien ordneten und ihren Marsch sortschten. Als sie verschwunden waren, fühlten wir Dankbarkeit gegen sie. dem: sie hatten uns zweifellos von allem Ungeziefer befreit.
Kampfergkwinnnng unter Kopfjägern.
Es gtbt wenige Beschäftigungen, die gefä^/' licher sind, als die Gewinnung des für die Weltwirtschaft so wertvollen Kampfers. Formosa, das die ganze Welt mit Kampfer versorgt, wird von einem Volk höchst gefährlicher Kopfjäger bewohnt, deren unbezähmbare Wildheit noch heute wütet und auf Erden nicht ihresgleichen findet. Roch heute bezahlen Tausende von Kampfersammlern, hauptsächlich Ehinesen, ihre Beute mit dem Tode. Das Kampferöl wird aus dem Holz der Kampferbäume gewonnen, die ge° fällt, in kleine Stücke gehauen und dann einer Destillierung mit Wasser unterworfen werden. Berstreut auf der ganzen Insel gibt es etwa 8000 solcher primitiven Destillierwerke, die von kleinen Arbeitergemeinschaften betrieben und von japanischen Truppen beschützt werden. Aber diese Schuhmahnahmen genügen nicht, denn die Kopfjäger durchstreifen die Wälder, fallen über die Siedlungen her und vernichten sie, um Köpfe zu erbeuten. Formosa ist das einzige Land in der Welt, wo es noch grohe Wälder von Kampferbäumen gibt. Man tann sich von den ungeheuren Reichtümern, die in diesen Waldungen schlum- inern, einen Begriff machen, wenn man erfährt, daß von einem einzigen Baum, der an der Wurzel einen Umfang von 12 Fuh hat, Kampfer im Werte von 20 000 Mark destilliert werden kann. Die japanische Regierung strebt mit aller Macht danach, dies wertvolle Monopol auszu- nutzen, und sie wird sich öann von den seltsamen Bräuchen der Eingeborenen nicht behindern lassen. Sie hat nicht nur die Summe von 20 Millionen ausgeworfen, um die Kampferindustrie auf Formosa auf breitere Grundlage zu stellen, sondern sie wirft auch jedes Jahr mehr Truppen nach der Insel, und wenn sich die Kopfjäger nicht bald zu einem gesitteteren Benehmen bequemen, werden sie wohl ausgerottet werden.
Aus Dem -tnrtsvcrkündiMngsb!ati.
- Das Amtsvertündigungsblatt Ar. 3 9 vom 15. Mai enthält folgende Bekanntmachungen: Leseholznutzungen. Volks-. Berufsund Betriebszählung am 16. Juni 1925. Feld- bereinigung Grohen-Linden.
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
In der Lage des Börsengeldmarktes hat sich in den letzten Tagen ein bemerkenswerter ihn* schwum« vollzogen. Aachdem nach üeberwindung des iritimos die Ge.'dsätze nur ganz allmählich eine Entspannung erfuhren, namentlich infolge vermehrten Bedarfes der Landwirtschaft an kurzfristigen Mitteln, zeigt sich seit Beginn dieser Woche eine entschiedene Erleichterung der Zinssätze für tägliches Geld. Die Hauptumsätze bewegten sich noch vor einer Woche über 8 Proz., seit dieser Woche um 8 Proz. und darunter. Einzelne erste Firmen erhielten bereits Leihgelder zu 6V> Proz. Wenn zunächst diese Erschernung eile Folge des an sich geringen Börsengeschäftes und der dadurch schwachen Inanspruchnahme des (Mdmarktes war, so tritt jetzt als neuer Faktor hter zu, dah von feiten der mahgebenden Geld- ausleiher in -der Tat reichliche Mittel an den Markt gelangen, die durchaus nicht leicht unterzubringen sind. So ist z. B. eines der mahgebenden groben Berliner Kreditinstitute gegenwärtig nicht in der Lage, für die ihr zur Verfügung stehenden Summen äknterkommen zu finden. Man darf diese Erscheinung nun nicht etwa mit einer allgemeinen Gelderleichterung auch am Kapitalmarkt verwechseln. Langfristige Gelder sind vielmehr nach wie vor knapp, wenn auch nicht in der Weise, wie noch vor Wochen. Immerhin spricht man in Börsen kreisen gegenwärtig auch hier txm allerhand Vermutungen, so von der, dah die Golddiskontbank die Absicht haben soll, ihren Zinssatz herunterzusehen. Offizielle Bestätigungen hierüber liegen nicht vor. Bei der kürzlich auf 77;8 Proz. heruntergegangenen Aotiz für Privatdiskonten mit langet Laufzeit Wäre ein solches Vorgehen jedoch verständlich, in jedem satte natürlich für die private Wirtschaft, namentlich den Außenhandel, begrühenswert.
Die Börse selbst hat vor allem auf Anregung der flüssigen Geldverhältnisse ihren Geschäfts- umfang jetzt etwas erweitern können. Wenn man dies feststellt, muh gleichzeitig darauf hingewiesen werden, dah den Hauptanteil an den Umsätzen Weiter die Maklerschaft und die Banken in Anspruch nehmen. Berschiedentliche Auslandkäufe und Provinzaufträge, namentlich des Rheinlan- des, gelangen zwar an den Markt, im groben und ganzen aber doch in verhältnismähig geringem Umfang. Die festen Votierungen der letzten Tage sind dccher in erster Linie das Werk der Groß- bank-Interventionen, die ihre Stützungsbasis erweitert und die für den äuhersten Fall zur Verfügung stehenden Mittel erhöht haben. Dah in absehbarer Zeit eine allgemeine Beteiligung des Publikums am Effektengeschäft eintreten werde, erscheint auch jetzt bei den erhöhten Votierungen und der lebhafteren Tätigkett der Dürfe selbst nicht wahrscheinlich: die ganze finanzielle Veu- ordnung in Deutschland ist noch nicht soweit vorgeschritten, datz die hierfür erforderlichen Mittel zur Verfügung ständen.
Frankfurt a.M.
Berlin
14. 5. 1 15 5.
0,25
72,75
ine
8:
102
Berliner Börse.
Banknoten.
Frankfurter Abendbörse.
essen internationalen Devisenmarkt blieb auf- I das Geschäft vormittags gering, Kursänderungen
78 25
76 25 ,75
70,25
3,175
5,1
47,5 *1,9
121
100
88
01
!,75
124 188,50
»03,1
127,0
128,30
90
0.48
1.15
119,5
2,3
3
54
11.8
4,20
<6 i
3,25
52
11,00
3
75,75
138.25
08, 78
71.12
73,40
cotts (Smulfion (Deutsches Fabrikat)
erfreut sich seii 5 Jahrzehnten In allen Kulturländern der Well der ungeteilten Anerkennung der Herren Acrzte.
97
78,5
130,25
16,75 21
68
S
115
99,25
im Iahre 1 92 4. Die Kraftwagenerzeugung Englands erhöhte sich im vorigen Iahre uni ,eugc gegenüber dem Iahre
Frankfurt a. M., 15. Mai. An der heutigen Abendbörse war festzustellen, daß das unter dem Einfluß der Auswertung stark gesteigerte Geschäft am Pfandbriefmarkt sich bereits müde gelaufen hat. Die Vachfrage hat erheblich nachgelassen und die Kurse bröckelten infolgedessen leicht ab. Für Anleihen bewirkten neu c1
I 0.59 1 0,505 j 0.682
0,75 , 0,39
0.64 ! 0.735 ! 0,72 I 0,67 | 94,75 : 92,4
1
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101.25
0.582
0.57
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0,375 0,66
0,75
0.70
94,75 92.45
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Mrs uMc
I 76,7
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102,75 1128.90 ] 128.9
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125,50 i —
! 115
100
7,9 0,2
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers'^
Berlin. 15. Mai. Das heute bekanntgegebene A u f W e r t u n g ß -11 e b e r e i n £ o m • men der Regierungsparteien kam für die Börsen-Spekulation etwas überraschend, nachdem diese noch gestern Erwartungen hegte daß die Trennung zwischen altem und neuem 'Besitz vermieden würde. Trotz dieser Enttäuschung war das hervorkommende Angebot durchaus nicht dringend, so daß der Kurs für bpr ozen- tige Reichsanleihe lediglich den gestrigen Gewinnzuschlag wieder hergab und mit 0,585 eröffnete. Die Kurse der übrigen Staatsanleihen lagen gleichfalls stärker ermäßigt. An den Industrieaktienmärkten stellte sich, nachdem der gestrige Kurs erhöht War, heute allgemein eine geringe Senkung der Votierungen ein, ohne daß hierfür ein besonderer Grund vorhanden war. Die neue Vertagung der auf heute einberufenen Botschasterkonferenz blieb wirkungslos, da man in dieser Frage nach den bisherigen Ei-fahrungen mit etwas anderem nicht gerechnet hatte. Das einzige Marktgebiet, an dem sich die freundlichere Stimmung erhielt, War das der Vorkriegs-Pfandbriefe. Bekanntlich schneiden diese bei der Abänderung des bisherigen Aufwertungseniwurfes sehr günstig ab Die flüssige Lage des Geldmarktes hielt an. Am Markt standen reichlich kurzfristige Mittel zur Verfügung, die durchaus nicht abgefordert wurden. Der Sah für tägliches Geld erfuhr dadurch eine neue Erleichterung auf 7—9 Prozent und stellte sich für erste Adressen noch darunter. Monatsgeld 9‘2—ll1,.. Prozent. Am
Kräftige Knochen bekommen die Kinder bei regelmäßigem Einnehmen von Scott s Emulsion. Ständig laufen neue Bestätigungen hierfür ein. Scott's Emulsion enthält die zum Aufbau der Knochen wichtigsten Bestandteile, besitzt hohe N&hrkraft und wird aüdi vom Säugling leicht aulgenommen.
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139
0.5 103,25 127,75 129.12
90,25
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Sonntag, 17. Mai.
4—5 Uhr: Kinderstunde, veranstaltet von Frl. Thessa Klinkhammer und Frl. Liliane Müller (beide vom Frankfurter Schauspielhaus). 5—6 Uhr: Nachmittaaskonzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 1. Quintett aus „Meistersinger (Wagner): 2. Fantasie aus „Troubadour" (Verdi), 3. Einzug der Götter in Walhall aus „Rheingold" (Wagner): 4. Phantasie aus „Aida" (Verdi): 5. Ouvertüre zum „Figaro" (Mozart): 6. Fantasie aus Giovanni Schichi" (Puccini): 7. Ouvertüre z. „Die Hugenotten (Menerbeer). 6—7 Uhr: Stunde des Rhein-Maini- (dien Verbandes für Volksbildung: Leo Sternberg, Vortrag aus eigenenWerken (Novelle,Lyrik,Drama). 7—7.30 Uhr: Uedertragung von Kassel: Vortrag von Dr Paulmann, Direktor des Stadt. Untersuchungsamtes: „Behandlung der Milch bis zum Verbraucher". 7.30—8 Uhr: Anläßlich des Hl. Jahres „Sprachliche und praktische Hinweise für Italien- reisende". Lehrer: Herr Uzielli. 8.30—9.30 Uhr: Italienische Romantik. 1. Duo. z. Op. „Vespri Sicihani (Verdi; 2. Arie aus der Oper „Simone Bocca- nagra": II lacrato spirito (Verdi); 3 Arie aus der Oper I. „Vespri Siciliani" O zu Palermo (Verdi): 4. Ballettmusik aus I. Vespri Sicüiam „Die vier Jahreszeiten" (Verdi); 5. Lieder aus dem „Italienischen Liederbuch" (H. Wolf): 6. Italienische Serenade (H. Wolf). Ausführende: Julius Schuller (Baß) das Kraus-Lanae-Ouartett und ein Kammer- orcheft'er. Am Flügel: Herr Kohlhöfer. Anschließend: Nachrichtendienst, Wettermeldung, Sportberiäji.
Das Programm ist in der Radiohallc air dein Gießener Studentenhilssfest zu hören. Um 4 und um 7 Uhr wird die Sendestation die Gießener Gäste beim Studentenhilfsscst besonn ders begrüßen.
traten kaum hervor. Die Mark notierte in London 20,4, in Paris 4,56, in Zürich 123,25, m Amsterdam 59,21.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger«*.?
Frankfurt a. M., 15. Mai. Es Wurden notiert- Weizen. Wetterauer 22 bis 24, Roggen, inländischer 20 bis 23,75, Sommergerste für Drau- zwecke 21,50 bis 26,50, Hafer, inländ. 18 bis 23. Mais (gelb) 21 bis 22,75, Weizenmehl, inländ., Spez 0 37,50 bis 39, Roggenmehl 30,75 bis 32,50, Weizenlleie 13,25 bis 13,50, Roggenklei« 14,50. Tendenz: Etwas fester.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 15. Mai. Der Produktenmaickt lag für Iuligetreide bei geringem Handel fest, infolge von Deckungen. Roggen still bei Wenig veränderten Preisen. Gerste und Hafer hatten Weiter ruhiges Geschäft. Für Mehl bestand etwas Vachfrage. Es notierten für 1000 Kilo. Weizen, mark. 263 bis 265, do. Mai 271,50, do. Iuli 263,50. Roggen, märt. 221 bis 224, do. Mai-22?.50 bis 224, do. Iuli 219, Gerste, märt 226 ms 240. Futtergerste 200 bis 216, Hafer, märt. 216 bis 224 do. pornm. 208 bis 220, do. Iuli 199, Mais (fr. Hamburg) 199 bis 203; für 100 Kilo: W-izen- mehl 33,75 bis 36,25, Roggenmehl 30,50 bis 32.75, Weizenlleie 14.60, Roggenlleie 16, D ktoria- etbfen 22 bis 28, kleine Erbsen 21 bis 24, Futter- erbten 18 bis 20, Peluschken 18,50 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11.50, gelb 11.25 bis 13,50, Serradelle 14 bis 15,50, Rapskuchen 15 20 bis 15,60, Leinkuchen 22,40 bis 22,80. Trockenschnihel 9,80 bis 10,30, Torsmelasse 9,75, Kartoffelflocken 19,80 dis 20 Mi.
0,595 |
0.595
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0,355 ।
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115
98.75
1923. Die Gesamtzahl betrug 133 598. wovon 31 350 auf Geschäfts wagen entfielen. In Lastkraftwagen sicherte sich die englische Industrie 55 Proz. des Iahresbedarfs, ein Mehr von 5 Proz. gegen 1923, in Personenwagen 67 Proz. gegen 61 Proz. im Iahre vorher.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(c*n Billionen Mark aitflgebtüdt. Buenos-AireS, London. Neu- York, Japan, Rio dc Janeiro für eine Einhcch Wnm und Bodavestmr 100000 Tm heilen, alle» ubriße für 100 Einheitrn-I
Telegraphische AuszahIun g.
0,51 102,75 । 127,50 I 128,13 | 7,15
88 | 121,25 | 108,75
I 91,25 । 81.5 ! 72,75 i 3.20 i 5 i 46,5 I 6,8
I 0,47, 1.1
119 ! 2,45 i 3>1 | 53,50
11,75
1,15
3
Als Lpezialgel^e: hat sich die SptUulatton dieser Tage wieder- den Anleihemarkt erkoren. Im Innersten glaubt man zwar nicht an wirklich zu erwartende neue und günstigere Aufwertungsvorschläge, nach Außen benutzt man aber dre gegenwärtig in Fluß befindliche Diskussion auf diesem Gebiet dazu, ein neues Strvhseuer in der Kriegsanleihespekulation anzufachen. Begünstigt wirb dies anscheinend durch größere Käufe in Kriegsanleihe seitens führender Berliner Bankinstitute, hinter denen offizielle Aufträge stehen sollen. *
* Farbwerke vorm. Meister Lucius und Brüning, Höchst a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 8. Inni em- berufenen Hauptversammlung aus dem Reingewinn von 14 709 861 Mk. eine Dividende von 8 Proz. auf die Stammaktien und 3' , Proz. auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Der verbleibende Rest von 306 261 Mk. sott auf neue Rechnung vorgetragen werden.
* Wayh & Freytag AG., Frankfurt a. M. Vach der Gewinn- und Derlustrechnung ergibt sich für 1924 ein Reingewinn von 1 046 972 Rm., aus dem 10 Proz. Dividende auf die Stammaktien, 6 Proz. auf die Vorzugsaktien verteilt, 250 000 Mk. der Arbeiter- und Beamtenunterstützungskaffe zugeführt und 193 832 Mark vorgetragen Werden. Aus dem verflossenen Geschäftsjahr Wurde ein nicht unbeträchtlicher Auftragsbestand übernommen, der mit den inzwischen auch bei den Tochtergesellschaften eingegangenen und in sicherer Aussicht stehenden Aufträgen eine ausreichende Beschäftigung gewährleistet. n „
Maschinenfabrik Moenus A.-G. i n Franksurt a. M. In der Aufsichtsratssitzung lag der Geschäftsbericht für 1924 vor. Es wurde beschlossen, einer demnächst einzuberufenden H. V. die Aus- schüttung einer Dividende von 6 Proz. und die tteber- weisung von 100 000 Rm. auf das Delcredere-Konto in Vorschlag zu bringen.
* Badische Anilin-undSodafabrik A.-G. in Ludwigshafen. In der Aufsichisrats fitzung wurde der 'Abschluß für das Geschäftsjahr 1924'oorgelcgt, der nod) Abzug der erforderlichen Abschreibungen einen Reingewinn von 14,88 Millionen Rm. ausweist. Der H. V. soll die Ansschitt- tung einer Dividende von 8 Proz. in Vorschlag gebracht werden.
' Endgültige Bildung des Ober- schlesischen Steinkohlenfyndikats. Vach einer GleiWitzer Meldung des ..Industme- kvuriers" ist der Stznditatsvertrag zwilchen den oberschlesischen Steinkohlengruben, Kokereien und Diikettfabriken von alle-i Verwaltungen mit Ausnahme der Verwaltung der Heinihgrube unterschrieben worden, so daß der neue Syndikatsvertrag vom 15. Mai dieses Iahres ab läuft. Das ReichsWirtschaftsministerium Wird, falls die Heinihgrube nicht doch noch beitritt, das gebildete Syndikat' zum Zwangssyndikat erklären.
Der Kraftwag enoau Englands
tretende R-alijationcn cm? weitere Senkung. Im Freiverkehr gingen Kriegsanleihen auf 0,582 zurück, Für die Äkrienwerte. die weiter nachgaben, setzten sich die Gewinnsicherungen fort. Bei ruhigem Geschäft waren die Kursveränderungen im allgemeinen gering. Von TransportWertenge- wannen Baltimore 1 Proz.. während am Ma- sckinenmartt Etzlinger Maschinen 2—3 Prozent einbüßten. Die Börse schloß ruhig mit Veigung zum Vachgeben. Bankattien: Eoinmerzbank 102,25, Darmstädter Bant 126, Deutsche Dank 125, contvgetellschaft 114.87, Dresdner Dank 105,25, MitteldeutscheEreditbant99,87, Reichsban,. 1352o, Oesterreichische Kreditbank 7.93. Montanaktien: Harpencr 129,25, Mansselder 74,50, Kali Aschers- leben 16,50, Westeregeln 20,25. Chemische Aktien: Badisck»e Anilin 138,25, Th. Goldschmidt 102,75, Holzverkohlung 7.15. Tr - u s Port Wer te. Daltnnor e 61 Industrieaktien: Kleyer 3,20, AEG. 108,75, Aschaffenburger Zellstoff 94, Dyckerhofs 61,75 Eßlinger Maschinen 65, Inag 1,1, Licht und Kraft 6,30, Rheinisches Metall 53,50, Peters Union 2,45. Voigt & Häffner 88,50, Zucker Frankenthal 4,15.
Börsenkurse. ___________
__________Dalum:
5% 3)enfTd)e NclchSanrelhe 4e/0 Dcutzche Neichöanleihe
Deutsche Reichsanlethe 3% Deutsche Rcichßanleibe Deutsche -sparpramienanleth« 4% Preußische Kousols • . . 4° o Hessen 3VA Hessen 3°/o Hessen ....... - ... Deutzche Wertb. Dollar-Anl. dto- Doll -Schatz-Anweisng.'l 4e/0 Zolltürkeu • (i°/e Goldmertkaner ... • Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Dannst. und Nationaldank Deutsche Bank • • Deutsche Lereinsbank .... Disconto Coukmandit Metallbank..........
Mitteldeutsche Crcditbank. . Ocstcrr-ichische Creditanslaft. Weftbank ......... Bochumer Glltz ....... Buderus • . ......
Karo Deutsch-Luxemburg ..... itzclsenkirchcncr Berawecke. . Harpencr Bergbau . .
Kaliwerke AscherSleden....
Kaltwerk Westeregeln Laurahüttc ......
Oberbedarf Phönir Bergbau . Rheiintahl...........
Ricdcck Montan ...... Tellus Bergbau
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llodd
Lheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Hotzmano......
Analo-Lmn-Guano . ... Badische, Anilin........
Chemische Mader Slaptu . . Goldschmidt . Griesbeimer Electrou .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung ....... Rülgcröwcrke ........ Scheideauftaft . ......
All«. Elcktrtzitätr. Gesellschaft Beramann .......
Mainkrastwerke ....... Schuckert • . • Siemens & Halske
Adlerwerkc Kleyer .«».•« Daimler Motoren. ...... Hcliligcnftttcdt.........
Meyuin . Motorenlverke Mannbetm .
ffrcmffurtcr Armamren . . Konservenfabrik Braun . . MeiaNaeseU'chast Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Hcrz Sichel.....
►jeUftoff Waldhof ...... Zuckerfabrik Frankenthal •. Zuckerfabrik Waghttuftl • ..
14.5. I
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14 Mai
LS. Mat
Amtliche 9ioti ruiia
Amtliche Notierung
Meld
Brief
Geld
Briet
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168.61
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1,666
1,670
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Brss.-Antw,
21.215
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21 21
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Thristiania.
70,71
70,89
70,16
70,64
Kopenhagen
78,95
79,15
78.81
79,01
Stockholm .
112,15
112,45
112.18
112,46
HelfingforS.
Italien . .
10,667
17,20
10,607
17.24
10 567
17,175
10,607
17,215
London. .
20,368
20.408
20,863
20,413
Neuvork . .
4.195
4.205
■1,195
4.205
Paris. . .
21,90
21,96
21.88
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Schweiz . .
81,19
81,39
81 19
81,39
Spanten.
60.87
61,03
60.74
60,90
Japan . . .
1,768
1,772
1.766
1,770
istio de Jan.
0.419
0,421
0.419
1.421
Wien in D-- Oest. obgeft
59,055
69,195
50,055
39,195
Prag ....
12,43
(2.46
12,432
12,472
Belgrad . .
6,81
6.82
6,80
6,82
Budapest. . Bulgarien Lissabon
5.887
3,055
5,907 3,01-5
5.89 :t,0.i5
5,91
3,065
.11.375
20.425
20 375
20,425
Danzig. .
80,77
80,97
80 77
SO,97
Konstantin.
1,27
2.28
2 262
2,271
Athen. . •
7.79
7.81
784
7,86
Berlin, 15. Mai.
Geld
Brios
Amerikanische Note» ..... Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch-Ocsterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
TlchechoUowakische Noten • . Ungarische Noten . . . , .
4,195
21,17
78,60
20,338
21,85
168,33
17,19
70,27
59,05
111,92
81,15
60,57
12,441
i,87
4,205
21,27
79,00
20,438
21,95
169, r.
17,27
70,6 !
60,35
112,48
81,55
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12,504
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