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Df THOMPSON'S

Tei. 240 nucl) nachts

waren sofort Don Millionen von Ameisen über­deckt, die aus dem HrtoaEb marschierten. Mehr als 2 Stunden blieben die Ameisen überdeckt, die aus dem Urwald marschierten. Mehr als 2 Stunden blieben die Ameisen, dann schien es. wie wenn |ic sich, wie auf ein gegebenes Signal, wieder zu langen Linien ordneten und ihren Marsch sortschten. Als sie verschwunden waren, fühlten wir Dankbarkeit gegen sie. dem: sie hatten uns zweifellos von allem Ungeziefer befreit.

Kampfergkwinnnng unter Kopfjägern.

Es gtbt wenige Beschäftigungen, die gefä^/' licher sind, als die Gewinnung des für die Welt­wirtschaft so wertvollen Kampfers. Formosa, das die ganze Welt mit Kampfer versorgt, wird von einem Volk höchst gefährlicher Kopfjäger bewohnt, deren unbezähmbare Wildheit noch heute wütet und auf Erden nicht ihresgleichen findet. Roch heute bezahlen Tausende von Kampfersammlern, hauptsächlich Ehinesen, ihre Beute mit dem Tode. Das Kampferöl wird aus dem Holz der Kampferbäume gewonnen, die ge° fällt, in kleine Stücke gehauen und dann einer Destillierung mit Wasser unterworfen werden. Berstreut auf der ganzen Insel gibt es etwa 8000 solcher primitiven Destillierwerke, die von kleinen Arbeitergemeinschaften betrieben und von japanischen Truppen beschützt werden. Aber diese Schuhmahnahmen genügen nicht, denn die Kopf­jäger durchstreifen die Wälder, fallen über die Siedlungen her und vernichten sie, um Köpfe zu erbeuten. Formosa ist das einzige Land in der Welt, wo es noch grohe Wälder von Kampfer­bäumen gibt. Man tann sich von den ungeheuren Reichtümern, die in diesen Waldungen schlum- inern, einen Begriff machen, wenn man erfährt, daß von einem einzigen Baum, der an der Wurzel einen Umfang von 12 Fuh hat, Kampfer im Werte von 20 000 Mark destilliert werden kann. Die japanische Regierung strebt mit aller Macht danach, dies wertvolle Monopol auszu- nutzen, und sie wird sich öann von den selt­samen Bräuchen der Eingeborenen nicht behin­dern lassen. Sie hat nicht nur die Summe von 20 Millionen ausgeworfen, um die Kampfer­industrie auf Formosa auf breitere Grundlage zu stellen, sondern sie wirft auch jedes Jahr mehr Truppen nach der Insel, und wenn sich die Kopfjäger nicht bald zu einem gesitteteren Be­nehmen bequemen, werden sie wohl ausgerottet werden.

Aus Dem -tnrtsvcrkündiMngsb!ati.

- Das Amtsvertündigungsblatt Ar. 3 9 vom 15. Mai enthält folgende Bekannt­machungen: Leseholznutzungen. Volks-. Berufs­und Betriebszählung am 16. Juni 1925. Feld- bereinigung Grohen-Linden.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

In der Lage des Börsengeldmarktes hat sich in den letzten Tagen ein bemerkenswerter ihn* schwum« vollzogen. Aachdem nach üeberwindung des iritimos die Ge.'dsätze nur ganz allmählich eine Entspannung erfuhren, namentlich infolge vermehrten Bedarfes der Landwirtschaft an kurz­fristigen Mitteln, zeigt sich seit Beginn dieser Woche eine entschiedene Erleichterung der Zins­sätze für tägliches Geld. Die Hauptumsätze be­wegten sich noch vor einer Woche über 8 Proz., seit dieser Woche um 8 Proz. und darunter. Einzelne erste Firmen erhielten bereits Leihgelder zu 6V> Proz. Wenn zunächst diese Erschernung eile Folge des an sich geringen Börsengeschäftes und der dadurch schwachen Inanspruchnahme des (Mdmarktes war, so tritt jetzt als neuer Faktor hter zu, dah von feiten der mahgebenden Geld- ausleiher in -der Tat reichliche Mittel an den Markt gelangen, die durchaus nicht leicht unter­zubringen sind. So ist z. B. eines der mahgeben­den groben Berliner Kreditinstitute gegenwärtig nicht in der Lage, für die ihr zur Verfügung stehenden Summen äknterkommen zu finden. Man darf diese Erscheinung nun nicht etwa mit einer allgemeinen Gelderleichterung auch am Kapital­markt verwechseln. Langfristige Gelder sind viel­mehr nach wie vor knapp, wenn auch nicht in der Weise, wie noch vor Wochen. Immerhin spricht man in Börsen kreisen gegenwärtig auch hier txm allerhand Vermutungen, so von der, dah die Golddiskontbank die Absicht haben soll, ihren Zinssatz herunterzusehen. Offizielle Bestätigungen hierüber liegen nicht vor. Bei der kürzlich auf 77;8 Proz. heruntergegangenen Aotiz für Privat­diskonten mit langet Laufzeit Wäre ein solches Vorgehen jedoch verständlich, in jedem satte natürlich für die private Wirtschaft, namentlich den Außenhandel, begrühenswert.

Die Börse selbst hat vor allem auf Anregung der flüssigen Geldverhältnisse ihren Geschäfts- umfang jetzt etwas erweitern können. Wenn man dies feststellt, muh gleichzeitig darauf hingewiesen werden, dah den Hauptanteil an den Umsätzen Weiter die Maklerschaft und die Banken in An­spruch nehmen. Berschiedentliche Auslandkäufe und Provinzaufträge, namentlich des Rheinlan- des, gelangen zwar an den Markt, im groben und ganzen aber doch in verhältnismähig geringem Umfang. Die festen Votierungen der letzten Tage sind dccher in erster Linie das Werk der Groß- bank-Interventionen, die ihre Stützungsbasis er­weitert und die für den äuhersten Fall zur Ver­fügung stehenden Mittel erhöht haben. Dah in absehbarer Zeit eine allgemeine Beteiligung des Publikums am Effektengeschäft eintreten werde, erscheint auch jetzt bei den erhöhten Votierungen und der lebhafteren Tätigkett der Dürfe selbst nicht wahrscheinlich: die ganze finanzielle Veu- ordnung in Deutschland ist noch nicht soweit vor­geschritten, datz die hierfür erforderlichen Mittel zur Verfügung ständen.

Frankfurt a.M.

Berlin

14. 5. 1 15 5.

0,25

72,75

ine

8:

102

Berliner Börse.

Banknoten.

Frankfurter Abendbörse.

essen internationalen Devisenmarkt blieb auf- I das Geschäft vormittags gering, Kursänderungen

78 25

76 25 ,75

70,25

3,175

5,1

47,5 *1,9

121

100

88

01

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124 188,50

»03,1

127,0

128,30

90

0.48

1.15

119,5

2,3

3

54

11.8

4,20

<6 i

3,25

52

11,00

3

75,75

138.25

08, 78

71.12

73,40

cotts (Smulfion (Deutsches Fabrikat)

erfreut sich seii 5 Jahrzehnten In allen Kulturländern der Well der ungeteilten Anerkennung der Herren Acrzte.

97

78,5

130,25

16,75 21

68

S

115

99,25

im Iahre 1 92 4. Die Kraftwagenerzeugung Englands erhöhte sich im vorigen Iahre uni ,eugc gegenüber dem Iahre

Frankfurt a. M., 15. Mai. An der heu­tigen Abendbörse war festzustellen, daß das unter dem Einfluß der Auswertung stark gesteigerte Geschäft am Pfandbriefmarkt sich bereits müde gelaufen hat. Die Vachfrage hat erheblich nach­gelassen und die Kurse bröckelten infolgedessen leicht ab. Für Anleihen bewirkten neu c1

I 0.59 1 0,505 j 0.682

0,75 , 0,39

0.64 ! 0.735 ! 0,72 I 0,67 | 94,75 : 92,4

1

2,3

3,6

53

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*3

79 I 115,25 !

103;

99.82 !

7.9 I 0,11

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87.75

83.62

70,5

3,20

5,12

6.9

101.25

0.582

0.57

0,70

0,375 0,66

0,75

0.70

94,75 92.45

9.425

37

137

102,25

126

125

79

111.9

102,75

99,90 7.90 0,11

129,25

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20,25 68,75

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115

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3,2

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Mrs uMc

I 76,7

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l 87,6 ö3,50

I 70.75

I 3,20

4,9

I 71.9

I 77

I 98.12

78,20 130.90

1 16,80 | 20,5 ! 68

I 8.20 ; 115,90 ! 99

1 96 25

1138,90

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1126,40

125,50 i

! 115

100

7,9 0,2

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'^

Berlin. 15. Mai. Das heute bekanntge­gebene A u f W e r t u n g ß -11 e b e r e i n £ o m men der Regierungsparteien kam für die Börsen-Spekulation etwas überraschend, nach­dem diese noch gestern Erwartungen hegte daß die Trennung zwischen altem und neuem 'Besitz vermieden würde. Trotz dieser Enttäuschung war das hervorkommende Angebot durchaus nicht dringend, so daß der Kurs für bpr ozen- tige Reichsanleihe lediglich den gestrigen Gewinnzuschlag wieder hergab und mit 0,585 eröffnete. Die Kurse der übrigen Staatsanleihen lagen gleichfalls stärker ermäßigt. An den In­dustrieaktienmärkten stellte sich, nachdem der gestrige Kurs erhöht War, heute allgemein eine geringe Senkung der Votierungen ein, ohne daß hierfür ein besonderer Grund vorhanden war. Die neue Vertagung der auf heute ein­berufenen Botschasterkonferenz blieb wirkungs­los, da man in dieser Frage nach den bis­herigen Ei-fahrungen mit etwas anderem nicht gerechnet hatte. Das einzige Marktgebiet, an dem sich die freundlichere Stimmung erhielt, War das der Vorkriegs-Pfandbriefe. Be­kanntlich schneiden diese bei der Abänderung des bisherigen Aufwertungseniwurfes sehr günstig ab Die flüssige Lage des Geldmarktes hielt an. Am Markt standen reichlich kurzfristige Mit­tel zur Verfügung, die durchaus nicht abge­fordert wurden. Der Sah für tägliches Geld erfuhr dadurch eine neue Erleichterung auf 79 Prozent und stellte sich für erste Adressen noch darunter. Monatsgeld 92ll1,.. Prozent. Am

Kräftige Knochen bekommen die Kinder bei regel­mäßigem Einnehmen von Scott s Emulsion. Stän­dig laufen neue Bestätigungen hierfür ein. Scott's Emulsion enthält die zum Aufbau der Knochen wichtigsten Bestandteile, besitzt hohe N&hrkraft und wird aüdi vom Säugling leicht aulgenommen.

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139

0.5 103,25 127,75 129.12

90,25

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Sonntag, 17. Mai.

45 Uhr: Kinderstunde, veranstaltet von Frl. Thessa Klinkhammer und Frl. Liliane Müller (beide vom Frankfurter Schauspielhaus). 56 Uhr: Nach­mittaaskonzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 1. Quintett ausMeistersinger (Wagner): 2. Fantasie ausTroubadour" (Verdi), 3. Einzug der Götter in Walhall ausRheingold" (Wagner): 4. Phantasie ausAida" (Verdi): 5. Ouvertüre zum Figaro" (Mozart): 6. Fantasie aus Giovanni Schichi" (Puccini): 7. Ouvertüre z.Die Hugenotten (Menerbeer). 67 Uhr: Stunde des Rhein-Maini- (dien Verbandes für Volksbildung: Leo Sternberg, Vortrag aus eigenenWerken (Novelle,Lyrik,Drama). 77.30 Uhr: Uedertragung von Kassel: Vortrag von Dr Paulmann, Direktor des Stadt. Untersuchungs­amtes:Behandlung der Milch bis zum Ver­braucher". 7.308 Uhr: Anläßlich des Hl. Jahres Sprachliche und praktische Hinweise für Italien- reisende". Lehrer: Herr Uzielli. 8.309.30 Uhr: Ita­lienische Romantik. 1. Duo. z. Op.Vespri Sicihani (Verdi; 2. Arie aus der OperSimone Bocca- nagra": II lacrato spirito (Verdi); 3 Arie aus der Oper I.Vespri Siciliani" O zu Palermo (Verdi): 4. Ballettmusik aus I. Vespri SicüiamDie vier Jahreszeiten" (Verdi); 5. Lieder aus demItalie­nischen Liederbuch" (H. Wolf): 6. Italienische Sere­nade (H. Wolf). Ausführende: Julius Schuller (Baß) das Kraus-Lanae-Ouartett und ein Kammer- orcheft'er. Am Flügel: Herr Kohlhöfer. Anschließend: Nachrichtendienst, Wettermeldung, Sportberiäji.

Das Programm ist in der Radiohallc air dein Gießener Studentenhilssfest zu hören. Um 4 und um 7 Uhr wird die Sendestation die Gießener Gäste beim Studentenhilfsscst besonn ders begrüßen.

traten kaum hervor. Die Mark notierte in Lon­don 20,4, in Paris 4,56, in Zürich 123,25, m Amsterdam 59,21.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger«*.?

Frankfurt a. M., 15. Mai. Es Wurden notiert- Weizen. Wetterauer 22 bis 24, Roggen, inländischer 20 bis 23,75, Sommergerste für Drau- zwecke 21,50 bis 26,50, Hafer, inländ. 18 bis 23. Mais (gelb) 21 bis 22,75, Weizenmehl, inländ., Spez 0 37,50 bis 39, Roggenmehl 30,75 bis 32,50, Weizenlleie 13,25 bis 13,50, Roggenklei« 14,50. Tendenz: Etwas fester.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 15. Mai. Der Produktenmaickt lag für Iuligetreide bei geringem Handel fest, infolge von Deckungen. Roggen still bei Wenig ver­änderten Preisen. Gerste und Hafer hatten Weiter ruhiges Geschäft. Für Mehl bestand etwas Vach­frage. Es notierten für 1000 Kilo. Weizen, mark. 263 bis 265, do. Mai 271,50, do. Iuli 263,50. Roggen, märt. 221 bis 224, do. Mai-22?.50 bis 224, do. Iuli 219, Gerste, märt 226 ms 240. Futtergerste 200 bis 216, Hafer, märt. 216 bis 224 do. pornm. 208 bis 220, do. Iuli 199, Mais (fr. Hamburg) 199 bis 203; für 100 Kilo: W-izen- mehl 33,75 bis 36,25, Roggenmehl 30,50 bis 32.75, Weizenlleie 14.60, Roggenlleie 16, D ktoria- etbfen 22 bis 28, kleine Erbsen 21 bis 24, Futter- erbten 18 bis 20, Peluschken 18,50 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11.50, gelb 11.25 bis 13,50, Serradelle 14 bis 15,50, Rapskuchen 15 20 bis 15,60, Leinkuchen 22,40 bis 22,80. Trockenschnihel 9,80 bis 10,30, Torsmelasse 9,75, Kartoffelflocken 19,80 dis 20 Mi.

0,595 |

0.595

0,75 !

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0.64 I

0,73 !

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139,50

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126,40

125,25

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115,10 I

100

7,9

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97,75 78-50

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16,80

20,60

67,62

8,25

115

98.75

1923. Die Gesamtzahl betrug 133 598. wovon 31 350 auf Geschäfts wagen entfielen. In Last­kraftwagen sicherte sich die englische Industrie 55 Proz. des Iahresbedarfs, ein Mehr von 5 Proz. gegen 1923, in Personenwagen 67 Proz. gegen 61 Proz. im Iahre vorher.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(c*n Billionen Mark aitflgebtüdt. Buenos-AireS, London. Neu- York, Japan, Rio dc Janeiro für eine Einhcch Wnm und Bodavestmr 100000 Tm heilen, alle» ubriße für 100 Einheitrn-I

Telegraphische AuszahIun g.

0,51 102,75 127,50 I 128,13 | 7,15

88 | 121,25 | 108,75

I 91,25 81.5 ! 72,75 i 3.20 i 5 i 46,5 I 6,8

I 0,47, 1.1

119 ! 2,45 i 3>1 | 53,50

11,75

1,15

3

Als Lpezialgel^e: hat sich die SptUulatton dieser Tage wieder- den Anleihemarkt erkoren. Im Innersten glaubt man zwar nicht an wirklich zu erwartende neue und günstigere Aufwertungs­vorschläge, nach Außen benutzt man aber dre gegenwärtig in Fluß befindliche Diskussion auf diesem Gebiet dazu, ein neues Strvhseuer in der Kriegsanleihespekulation anzufachen. Begünstigt wirb dies anscheinend durch größere Käufe in Kriegsanleihe seitens führender Berliner Bank­institute, hinter denen offizielle Aufträge stehen sollen. *

* Farbwerke vorm. Meister Lu­cius und Brüning, Höchst a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 8. Inni em- berufenen Hauptversammlung aus dem Rein­gewinn von 14 709 861 Mk. eine Dividende von 8 Proz. auf die Stammaktien und 3' , Proz. auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Der verblei­bende Rest von 306 261 Mk. sott auf neue Rech­nung vorgetragen werden.

* Wayh & Freytag AG., Frankfurt a. M. Vach der Gewinn- und Derlustrechnung ergibt sich für 1924 ein Reingewinn von 1 046 972 Rm., aus dem 10 Proz. Dividende auf die Stammaktien, 6 Proz. auf die Vorzugs­aktien verteilt, 250 000 Mk. der Arbeiter- und Beamtenunterstützungskaffe zugeführt und 193 832 Mark vorgetragen Werden. Aus dem verflossenen Geschäftsjahr Wurde ein nicht unbeträchtlicher Auftragsbestand übernommen, der mit den in­zwischen auch bei den Tochtergesellschaften ein­gegangenen und in sicherer Aussicht stehenden Aufträgen eine ausreichende Beschäftigung ge­währleistet. n

Maschinenfabrik Moenus A.-G. i n Franksurt a. M. In der Aufsichtsratssitzung lag der Geschäftsbericht für 1924 vor. Es wurde beschlos­sen, einer demnächst einzuberufenden H. V. die Aus- schüttung einer Dividende von 6 Proz. und die tteber- weisung von 100 000 Rm. auf das Delcredere-Konto in Vorschlag zu bringen.

* Badische Anilin-undSodafabrik A.-G. in Ludwigshafen. In der Aufsichisrats fitzung wurde der 'Abschluß für das Geschäftsjahr 1924'oorgelcgt, der nod) Abzug der erforderlichen Abschreibungen einen Reingewinn von 14,88 Mil­lionen Rm. ausweist. Der H. V. soll die Ansschitt- tung einer Dividende von 8 Proz. in Vorschlag ge­bracht werden.

' Endgültige Bildung des Ober- schlesischen Steinkohlenfyndikats. Vach einer GleiWitzer Meldung des ..Industme- kvuriers" ist der Stznditatsvertrag zwilchen den oberschlesischen Steinkohlengruben, Kokereien und Diikettfabriken von alle-i Verwaltungen mit Aus­nahme der Verwaltung der Heinihgrube unter­schrieben worden, so daß der neue Syndikats­vertrag vom 15. Mai dieses Iahres ab läuft. Das ReichsWirtschaftsministerium Wird, falls die Heinihgrube nicht doch noch beitritt, das ge­bildete Syndikat' zum Zwangssyndikat erklären.

Der Kraftwag enoau Englands

tretende R-alijationcn cm? weitere Senkung. Im Freiverkehr gingen Kriegsanleihen auf 0,582 zu­rück, Für die Äkrienwerte. die weiter nachgaben, setzten sich die Gewinnsicherungen fort. Bei ruhigem Geschäft waren die Kursveränderungen im allgemeinen gering. Von TransportWertenge- wannen Baltimore 1 Proz.. während am Ma- sckinenmartt Etzlinger Maschinen 23 Prozent einbüßten. Die Börse schloß ruhig mit Veigung zum Vachgeben. Bankattien: Eoinmerzbank 102,25, Darmstädter Bant 126, Deutsche Dank 125, contvgetellschaft 114.87, Dresdner Dank 105,25, MitteldeutscheEreditbant99,87, Reichsban,. 1352o, Oesterreichische Kreditbank 7.93. Montanaktien: Harpencr 129,25, Mansselder 74,50, Kali Aschers- leben 16,50, Westeregeln 20,25. Chemische Aktien: Badisck»e Anilin 138,25, Th. Goldschmidt 102,75, Holzverkohlung 7.15. Tr - u s Port Wer te. Daltnnor e 61 Industrieaktien: Kleyer 3,20, AEG. 108,75, Aschaffenburger Zellstoff 94, Dyckerhofs 61,75 Eßlinger Maschinen 65, Inag 1,1, Licht und Kraft 6,30, Rheinisches Metall 53,50, Peters Union 2,45. Voigt & Häffner 88,50, Zucker Fran­kenthal 4,15.

Börsenkurse. ___________

__________Dalum:

5% 3)enfTd)e NclchSanrelhe 4e/0 Dcutzche Neichöanleihe

Deutsche Reichsanlethe 3% Deutsche Rcichßanleibe Deutsche -sparpramienanleth« 4% Preußische Kousols . . 4° o Hessen 3VA Hessen 3°/o Hessen ....... - ... Deutzche Wertb. Dollar-Anl. dto- Doll -Schatz-Anweisng.'l 4e/0 Zolltürkeu (i°/e Goldmertkaner ... Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Privat-Bank Dannst. und Nationaldank Deutsche Bank Deutsche Lereinsbank .... Disconto Coukmandit Metallbank..........

Mitteldeutsche Crcditbank. . Ocstcrr-ichische Creditanslaft. Weftbank ......... Bochumer Glltz ....... Buderus . ......

Karo Deutsch-Luxemburg ..... itzclsenkirchcncr Berawecke. . Harpencr Bergbau . .

Kaliwerke AscherSleden....

Kaltwerk Westeregeln Laurahüttc ......

Oberbedarf Phönir Bergbau . Rheiintahl...........

Ricdcck Montan ...... Tellus Bergbau

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llodd

Lheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Hotzmano......

Analo-Lmn-Guano . ... Badische, Anilin........

Chemische Mader Slaptu . . Goldschmidt . Griesbeimer Electrou .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung ....... Rülgcröwcrke ........ Scheideauftaft . ......

All«. Elcktrtzitätr. Gesellschaft Beramann .......

Mainkrastwerke ....... Schuckert . Siemens & Halske

Adlerwerkc Kleyer .«».« Daimler Motoren. ...... Hcliligcnftttcdt.........

Meyuin . Motorenlverke Mannbetm .

ffrcmffurtcr Armamren . . Konservenfabrik Braun . . MeiaNaeseU'chast Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Hcrz Sichel.....

►jeUftoff Waldhof ...... Zuckerfabrik Frankenthal. Zuckerfabrik Waghttuftl ..

14.5. I

0.610 |

0,66

0,74 !

0,34 j

0,63 | 0,75

0.725

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137 I 102.50

14 Mai

LS. Mat

Amtliche 9ioti ruiia

Amtliche Notierung

Meld

Brief

Geld

Briet

»utzl.-Non.

168.61

169.09

168 69

160,11

Buen.-Aires

1,666

1,670

1.666

1,67 t

Brss.-Antw,

21.215

21,275

21 21

21,27

Thristiania.

70,71

70,89

70,16

70,64

Kopenhagen

78,95

79,15

78.81

79,01

Stockholm .

112,15

112,45

112.18

112,46

HelfingforS.

Italien . .

10,667

17,20

10,607

17.24

10 567

17,175

10,607

17,215

London. .

20,368

20.408

20,863

20,413

Neuvork . .

4.195

4.205

1,195

4.205

Paris. . .

21,90

21,96

21.88

21,91

Schweiz . .

81,19

81,39

81 19

81,39

Spanten.

60.87

61,03

60.74

60,90

Japan . . .

1,768

1,772

1.766

1,770

istio de Jan.

0.419

0,421

0.419

1.421

Wien in D-- Oest. obgeft

59,055

69,195

50,055

39,195

Prag ....

12,43

(2.46

12,432

12,472

Belgrad . .

6,81

6.82

6,80

6,82

Budapest. . Bulgarien Lissabon

5.887

3,055

5,907 3,01-5

5.89 :t,0.i5

5,91

3,065

.11.375

20.425

20 375

20,425

Danzig. .

80,77

80,97

80 77

SO,97

Konstantin.

1,27

2.28

2 262

2,271

Athen. .

7.79

7.81

784

7,86

Berlin, 15. Mai.

Geld

Brios

Amerikanische Note» ..... Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Ocsterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

TlchechoUowakische Noten . Ungarische Noten . . . , .

4,195

21,17

78,60

20,338

21,85

168,33

17,19

70,27

59,05

111,92

81,15

60,57

12,441

i,87

4,205

21,27

79,00

20,438

21,95

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