Ausgabe 
16.4.1925
 
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Sohr ISflO kam er ttis Änmmonheur her L. Abteilung des Feld-Ari.-Rgts. Nr. 61 noch Heften (Garnison Babenhausen): nachdem er dann Regimentskomman­deur in Württemberg war, wurde er als Brigade- kommondeur nach Darmstadt versetzt. Während des Krieges wurde er schwer verwundet und geriet in französische Gesangenschast. Später wurde er in den Ruhestand versetzt und lebt seitdem in Labenhausen.

Hessen-Nassau.

t) Marburg, 15. April. 3n den Staatsölen hielt gestern der 88 Feuerwehren zählende Kreis- f euerwehrverband Marburg seine diesjährige Tagung ab. Aach Erledigung des geschäftlichen Teils hielten Oberbiirgeinneister Dr. Doigt und Landrat Schwebe! Ansprachen, in denen sie auf die große voltswirtschaftliche Bedeutung der Feuerwehren hinwiesen und es als moralische Pflicht der Kommune bezeichneten, diese in jeder Weise zu unterstützen. Letzterer Überreichte an etwa 50 ländliche Feuerwehr­männer liir 40- und 25jährige Dienstzeit die vom Landesverband gestifteten Ehrenzeichen. Der Tagung ging eine Hebung der Marburger Feuer­wehr auf dem Kämpfrasen voran. Der nächst­jährige Derbandstag soll in Ebsdorf statt­finden.

fpd. Frankfurt a. M., 15. April. 9n der Person des Joseph Pabelick wurde ein raffi­nierter Heiratsschwindler festgenom- m e n, der unter der Vorspiegelung, in Höchst a. M. eine Wäschefabrik zu besitzen, zahlreichen Frauen und Mädchen die Ehe versprochen und ihre Ersparnisse Herausgeschwindelt hatte. Zwei Mädchen trugen -sogar von ihm eine ansteckende Krankheit davon. Man vermutet, daß er in Frankfurt und in den Städten der Umgebung noch andere Schwindeleien begangen hat. In der Isenburger Schneise stürzte ein Motorradfahrer, der zwei Automobile überholen wollte, mit seinem Bei­fahrer in den Straßengraben. Fahrer wie Beifahrer erlitten so schwere Verletzungen, daß sie dem Krankenhause zugeführt werden muß­ten. Das Motorrad wurde schwer beschädigt. Nahrungssorgen trieben eine junge Mutter dazu, ihr zwei Jahre altes Kind in einem Polizeirevier obzugeben, da es ihr un­möglich sei, dem Kinde auch nur das Notwendigste zu gewähren. Das Kind mußte dem städtischen Wöchnerinnenheim zugeführt werden.

Buntes Merlei.

Wie Riesenstädte wachsen.

Die Stadt O s a k a in Japan, die dieser Tage Ifljrc Bororte eingemeindete, hat damit eine Be- völlerungsziffer von 2 050 000 erreicht und tritt damit unter die modernen Riesenstädte. Ste er­hebt den Anspruch, die fünftg roßte Stadt der Welt zu sein. Bisher galt Tokio für die größte Stadt Japans, und man bezifferte Die Einwohnerzahl vor dem Erdbeben auf 21Mill, i Jetzt aber glaubt Osaka die Hauptstadt, die in­folge der Katastrophe eine große Zahl von Bewohnern verloren hat, überflügelt zu haben.

Mit dem Aufblühen dieser Riesenstädte im fernen Osten sind den Großstädten Europas neue Rebenbuhler erwachsen, nachdem schon die Riesenstädte Amerikas so manche Hauptstadt der Alten Welt zurüctzedrängt haben. Diese jungen Städte wachsen in einem viel schnelleren Tempo als die älteren. Lvndvn, das an Einwohner­zahl immer noch an der Spitze steht, hot seine 'Bevölkerung in dem letzten halbeir Jahrhundert verdoppelt. Die Volkszählung von 1921 ergab eilte Dewohnerzahl von 1476 168. Reuyork, das ihm am nächsten kommt, besaß 1920 bei boj letzten Zählung eine Bevölkerung von 5 620 048. Aber die Riesenstadt am Hudson hat ihre Zahl in den letzten 50 Jahren verfünffacht und dürste heute schon die siebente Million fast -erreicht haben. Vor 50 Jahren waren die sieben am dichtesten bevölkerten Städte der Welt Lon­don mit 3620 868, Paris mit 1988 806. Ber­lin mit 1 249171. Reuyork mit 1 097 563. Konstantinopel mit 1 075600, Peking mit etwa. 1 Million und Philadelphia mit 901 380. Seitbem Hot Reuyork Paris und Berlin verdrängt. Berlin steht jetzt mit etwa 4 Millio- nen Einwohner an Dritter. Paris mit 3Millio- nen Einwohnern an vierter Stelle. Konstantino­pel und Peking sind weit zuriickgedrängi. Safran mit seinem gewaltigen Aufstieg hat auch neue Riesenstädte geschaffen Tokio, das 1880 800 000 Einwohner hatte, hat mehr als 2 Millionen unö ebenso jetzt Osaka. Dann kommt Wien, daS vor 50 Jahren 737 285 Einwohner zählte, mit 1841 326 und Philadelphia mit 1 823 779 Ein­wohnern. Wahrend diese Städte gewaltig wachsen, wollen sich andere nicht mehr recht ent­wickeln. So hat sich die Bevölkerung Pekings im letzten Jahrhundert nur um 30 000 Menschen vermehrt, und Konstantinopel, früher eine der volkreichsten Städte, hat sogar in derselben Zeit um 100 000 Seelen abgenommen. Das gewaltigste Wachstum unter allen Großstädten zeigt aber wohl Buenos Aires: es hatte vor 50 Zähren nur 195 000 Einwohner und zählt jetzt 1 721 500, ßat sich also fast um das Zehnfache vermehrt.

Ein Arsenal der Steinzeit ausgesunden.

Gegen 4000 steinerne Werkzeuge und Waffen des Sternzettalters, die in 17 Haufen zusammen­logen, wurden zufällig in einemSteinbruch" in der Nähe der alten Kirche von Frindsbury bei Rothe ft c r in England entdeckt. Zwei Geologen fanden an dieser Stelle, die nur ein Haufen von Sternen zu sein schien, eine Handart und einen Hammer, die alle Merkmale der Steinzeitkultur aus- wiesen, und die sofort eingeleiteten Grabungen führten nun zur Auffindung einer gewaltigen Masse von Waffen und Werkzeugen. Es handelt sich hier augenscheinlich um ein Arsenal der Stein zeit, in Dem vor vielen Tausenden von Jahren Vorräte aufgehäuft worden waren. Vielleicht be­stand hier eine primitive Fabrik, in der die Gegenstände angefertigt wurden. Dafür spricht die Tatsache, daß neben den Waffen und Werkzeugen sehr viele unbearbeitete Feuersteinstücke gefunden wurden, die das Rohmaterial bildeten.

Das schnellste Label der Uten.

Der größte Fortschritt, der in der Ozean-Tele­graphie seit einem halben Jahrhundert gemacht wor­den ist, soll mit Dem transatlantischen K a - bei zwischen Rom und Reuyork erreicht fein, Das mit einem KostenaufwanD von fast fünf Millionen Dollar jetzt vollenDet worDen ist. Das Kabel, das das schnellste der Welt ist, ge- ftattett die llebermittlung von 1700 Buchstaben oder 320 Wörtern in einer Minute zur selben Zeit nach jeder Richtung, während bisher die Kabel in dieser Zeit nur 250 Buchstaben ober fünfzig Worte befördertein Das Kabel ist 7500 Kilometer lang. Der eine Teil von Reuyork nach den Azoren ist von einer amerikanischen, Der andere Teil von Den Azoren nach Rom von einer englischen Tele- gravhengesellschaft gelegt.

Wirtschaft.

Monatsbericht der Deutschen Rcjchsbahngesellschast.

Die Deutsche Reichsbahngesellschaft veröffent­licht d-en Bericht über ihre Tätigkeit im Monat März. Rach den vorläufigen Ergebnissen wurden danach im März über 3700 Wagen mehr gestellt als int Februar, wcfe einer arbeitstäglichen Der- kehrszunahme von 1,2 Prozent entspricht. Der Frachtstückverkehr stieg zum Teil um 15 bis 25 Prozent. Hinsichtlich der Massengüter weist der Bericht darauf hin, daß sich die Avsahlrise im Ruhrkohlenbergbau gesteigert hat. Die Halden­bestände an der Ruhr stiegen von 5 800 000 Tonnen im Februar auf 7 500 000 Tonnen im März. Auch der arbeitstägliche Versand aus dem Ruhrgebiet ist schwächer geworden. In den übrigen Kohlengebieten hat der Versand um ein Geringes zugenommen, was hauptsächlich wohl auf den erhöhten Bedarf zu Hausbrandzwecken nach Eintritt der Kälte im März zurückzuführen ist- Von den oberschlesischen Gruben wird noch immer über den Wettbewerb englischer Kohle in den Küstengebieten geklagt.

Der Eisenbahnbetrieb war im März im all­gemeinen flüssig. Die Stärke des Güterzugverkehrs war nahezu die gleiche wie im Vormonat. Die Entwicklung des Kunz-e-Kiwrr-Dremsbetriebes schreitet fort. Rund 96 Prozent waren mit 9= Bremse oder Luftleitung ausgerüstet. In den Zügen waren rund 77 Proz. der Wagen an Die Luftbremse angeschlossen. Der Personenverkehr war etwas lebhafter als im Vormonat. Im Güter­verkehr wurden verschiedene Tariferleichterungen gewährt, so unter anderem ein Ausnahmetarif für Hochofenschlacken zur Zementerzeugung, für rohe, gesalzene ober getrocknete Felle oder Häute, die über See aus außerdeutschen Ländern aus­geführt und für west- oder südwestdeutsche Emp­fangsstationen bestimmt sind, für frische Seefische, die von den nordischen Ländern über Saßnitz und Warnemünde eingefübrt werden, und für russi­sches oder polnisches Stammholz, das für Ragnit, Tilsit, Labiau, Tapiau und Königsberg in Preußen bestimmt ist, dort zu Schnittholz ver­arbeitet und über See wieder ausgeführt wird. Ferner werden seit dem 10. März für Güter, außer Kohlen in Ladungen, im Verkehr von und nach Italien über eine geschlossene deutsche Strecke bis oder ab Basel (Badischer Bahnhof) die Mehrfrachten gegenüber der Beförderung auf dem linksrheinischen Bahnwege zurück­erstattet.

Für die Zeit bis Ende Februar 1925 wurden folgende Betriebsergebnisse festgestellt.- Einnah­men der Betriebsrechnurrg: 1668 Millionen, Aus­gaben der Detriebsrechnung: 1449 Millionen, außerordentliche Ausgaben.' 116 Millionen,

Dienst- und Reparationsschuldverschreibungeir: 100 Millionen

Der Bericht bemerft, daß die Einnahmen ungefähr in der Höhe eingekommen sind, wie sie für die verflossenen, überwiegend verkehrs­schwachen Monate erwartet wurden. Die Aus­gaben für das Personal sind nicht unerheblich höher gewesen. Dis jetzt habe die Gesellschaft diese Mehraufwendungen auf der Seite der persön­lichen Ausgaben durch Einsparungen bei den sachlichen Ausgaben ausgeglichen. Der Personal­abbau im besetzten Gebiet sei durchgeführt. Don ihm wurden 7000 Beamte betroffen. Bis Ende März 1925 sind ins besetzte Gebiet 15 739 aus- gewiesene Beamte mit 41 529 Angehörigen und 8783 ausgewiesene Arbeiter mit 17 703 Ange-- hörigen zurückgekehrt, während im unbesetzten Gebiet noch 214 ausgewiesene Beamte mit 856 Angehörigen und 80 ausgewiesene Arbeiter mit 228 Angehörigen betreut werden. Der Arbeiter­stand hat sich durch Entlassungen von Werkstätten- arbsitern sowie von Aushilfe- und Zeitarbeitern weiter vermindert.

* Errichtung einer Stadtbank in Kiel. Der von Dem Kieler Magistrat feit einiger Zeit gehegte Plan zur Errichtung einer Stadt- bank nimmt greifbare Gestalt an. Dem Stadtkol- legium ist jetzt eine Diesbezügliche Vorlage zugc- gangen. BegrünDet wird Der Vorschlag mit einer Zusammenlegung Des GelDverkehrs Der StaDtver- wastung, um Dadurch eine bessere Uebersicht und Nerwertungsmöglichkeit Der täglichen Bestände zu erzielen und Personal zu sparen. Es wird bean­tragt, 600 000 Rm. für das Betriebskapital Der otabtbanf zu bewilligen. Die Stadtkollegien wer­den sich in ihrer nächsten Sitzung mit dieser Vor­lage zu befassen haben.

* Das deutsch-oberschlesische Eisen- Ausfuhrgeschäft. Das Ausland hat in letzter Zeit bei der deutsch-oberfchlesischen Eisenindustrie nur geringe Bestellungen gemacht, so daß das Früh- jahrsgeschäft als ungünstig bezeichnet werden muß Die tschechoslowakische und Die französische Konkur­renz treten immer fühlbarer in die Erscheinung.

* Konkursnachrichten. Heber das Vermögen der Firma Rosenberg & Co. ©. m. b. H.. Faß- und Oelhandlung in Offenbach, wurde das Konkursverfahren eröffnet. Forde­rungen sind bis zum 8. Mai beim Amts­gericht Offenbach a. M. anzumelden. - Heber Die Firma Fahrradbau Hassia, Inhaber

Johann Rrederhaujer in Butzbach, wurde gleich­falls das Konkursverfahren eröffnet. Forde­rungen sind bis zum 20. April beim Amts­gericht Butzbach anzumelden.

Börsenkurse.

Datum:

5®A> Deutsche ?7ict(D5anTetDe . 4% Deutsche NcichSanleihe . BVe% Deutsche Michsanlethe 3% Deutsche RcichSanleiäe . Deutsche Sparprämieuauleihe 4°/0 Preußische KonsolS . . . 4% Hessen...........

37»% Hessen 3% Hessen Deutsche Wcrtd. Dollar-Aul. bto. Doll.-Schatz-Anweisng.y

4% Bolltürken «... 5% Goldmexikaner ...... Berliner HandclLqcscllschaft. Komntm« und Pnvat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche BercinSbant . . . . Disconto Commandtt Metalldank...........

Mitteldeutsche Crcditbank . . Ocsterreichische Creditanstalt. Weltbank............

Lochumer Guß ...... Buderus........ . . .

Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpencr Bergbau Kaitwerlc AscherSlcben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurabüttc....... . .

Obcrbedarf . . Phönix Bergbau

Rtebeck Montan TelluS Bergbau Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd.....

Cheramische Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Hohmann......

Attglo-Conl -Guano . . . . . Badische Anilin . Chemische Mayer Alavtzr .. Goldschmidt Griesheimer Elecrron .... Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ....... lliütgcrSwerke Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkraftwerke

Schuckert

Siemens & Halske

Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hchligcnslaedt Meguin Motorenwerke Mannheim .

frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . . Mctallgescllichoft ftranffart. Pet. Union A.-G Schutitavrik Her; . . .... Sichel..............

Zellstoff Waldhof Mucker!abrik Frankenthal .. Zuckerfabrik WaghäuÄ . .

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(§n Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-SlireS, London, Neu- York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiteo.)

Lelegraphische Auszahlung.

14. April

15. April

Sinnliche Notteruna

Amtliche 'JZottermt

Geld

Beter

Geld

Brief

rimst.-Non.

167.44

167.86

167,59

168, Ui

Buen.-Aireü

1,597

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Brff-Autw.

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67,12

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Stockholm .

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Selsingfors.

10,56.3

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Italien. . .

17.20

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Bonbon. . .

20,665

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Poris. . . .

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Spanien. .

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Japan . . .

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Budapest. .

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Bulgarien.

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Lissabon .

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Banknoten.

Berlin, 15. April.

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Amerilanlsche Note» .....

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Belgische Noten ........

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Englische Noten........

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französische Noten......

11 515

21 635

Holländische Noten......

1L7 20

118 06

Italienische Noten ......

17 24

17,33

Norwegische Noten......

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67,75

Deutsch-Oestcrr-, ä 100 Kronen

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69,25

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Schwedische Noten......

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113,33

Schweizer Noten.......

W.95

81,35

Spanische Noten.......

59,51

59.91

Tschechoslowakische Noten . .

fr 411.5

12,465

Ungarische Noten ...

5,785

5,805

Frankfurter Abenbbörfe.

F r a n f f u r t a. M.» 15. April. Die Abend- börse verkehrte in etwas freundlicherer Stim­mung, ohne daß es jedoch zu nennenswerten Hmsahen auf irgendeinem Gebiet kam. Die Ver­läufe setzten sich nicht weiter fort, andererseits fehlte es aber auch an Käufern, so daß kaum nennenswertes Geschäft zustande kam. Soweit Kurse notiert wurden, waren sie gegen Mittag teils unverändert, teils leicht gebessert. Gefragt blieben türkische Werte. Auch für 5prvzentige Goldmexikaner bestand einiges Interesse. Von deutschen Anleihen schlossen 5prozentige Reichs­anleihe im freien Verkehr zu 0,655 bis 0,6571... Die Börse, schloß in behaupteter Haltung. Deutsche Anleihern 5prozentige Reichsanleihen 0,650, 3prozentige Preußische Konsals 0,720. Auslän­dische Renten. Bagdad II 9,50, 4' .-prozentige Ungarn von 1924 8,50, 5prozentige Goldmext- kaner 36 9, 5prozentige Silbermexikaner 16, 3pro- zentige Silbermexikaner 10,50. Bankaktien: Com­

merzbank 109,50, Darmstädter Bank 136,62. Deut­sche Bank 134, Dresdner Bank 107,50, Mittel­deutsche Creditbank 99,75, Rheinische Kreditbank 3,60, Ocsterreichische Kreditaktien 8,30, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank 3,70. QllontanaEticn: Deutsch-Luxemburg 70,50, Phönix 57,50, Rh ei li­st ahl 48,37, Kali Aschersleben 16, Kali Wcster- egeln 21,37. Chemische Aktien^ Elberfelder Far­ben 26,37, Th. Goldschmidt 106, Rütgerswerke 14,50. Transportaktien: Rordd. Lloyd 81,25 In- Duftrieaftien: Adlerwerke Kleyer 3,30, AEG. 10,80, Eßlivger Maschinen 7,10, Elektrisch Licht und Kraft 6,37, Fuchs Waggon 1,30, Inag 1,27, Gebr. Iünghans 12, Rheinisches Metall 57,50, Badischer Zucker 3,30, Offsteinzucker 3,40.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'.) Berlin, 15. April. An Der nunmehr seit Wochen gewohnten Verstimmung Der Börse hat sich nichts geändert. Man rechnet auch nicht Damit, daß vor Den Präsidentenwahlen eine lebhaftere Tätigkeit in das Geschäft kommen wird. Wenn auch die von einem Teil der Presse an Die Wand.gemalten Be­fürchtungen über angebliche Wirkungen""der Hin- benburgranbibatur, so entspringt aus Den innen- unb außenpolitischen Verhältnissen boch eine ge­wisse Unsicherheit, Die sich auf Das ohnehin sehr ge­ringe Börsengeschäft auswirkt. Daneben scheint es, als wenn Die am 17. April fälligen Steuervor­auszahlungen hemmenb auf Das Geschäft einwir­ken. Am M o n t a n m a r t f kam noch besonbers hinzu, Daß Die an sich schlechte Lage des Kohlen­bergbaues sich Daburch verschärft. Daß Hollanb bie ermäßigten Frachttarife für Deutsche Kohle zum 1. Mai gekünbigt hat. Unter Diesen Verhältnissen war es verständlich, baß bei Beginn ber Börse sich ~ Das Kursniveau allgemein weiter ab schwächte. Vorübergehenb schien cs, als ob am Anleihemarkt Die Geschäftstätigkeit etwas aufflackern wollte, Die Umsätze erwiesen sich aber bald wieder als nicht Dauernd. Das einzige Markt­gebiet, Das etwas regeres Interesse beanspruchte, war der K o 1 o n i a l m a r f t, wo Diamant-Shares zwischen 21,25 unD 21,50 lebhaft aus Dem Verkehr genommen wurden, angeblich auf Rechnung Der Arbitrage. Die Shares dieser Gesellschaft, Deren Status bekanntlich außer ordentlich günstig liegt, sollen in London sich letzthin besonders fest gezeig! haben. Am Geldmarkt trat bei 7,5 bis 9,5 Pro­zent für Tagesaeld und 9,5 bis 11,5 Proz. für Mo natsgeld in Den Sätzen keine Aenberung ein. Auch Die innere Lage Des Geldmarktes blieb verhältnis­mäßig leicht. Die gestern gehegten Befürchtunger. über eine Verknappung des Monatsgelbes fanden somit keine Destätigung. Am Devisenmarkt nannte man Dortagskurse. Paris war leicht er­mäßigt bei einer Psandparität von 93,35 bis 93,40. Die Mark wurde aus Londoir mit 20,11, aus Paris mit 4,65, aus Amsterdam mit 69,61 und aus Zürich mit 123,225 genannt.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 15. April Es notier­ten je 100 Kg.: Weizen <Wetterauer) 20.50 bis 24.50, Roggen (inländischer) 19.50 bis 23.50, Sommergerste für Drauzwecke 20.00 bis 28.00, Hafer (inländischer) 17.00 bis 21.00, Mais (gelb) 19.50 bis 20.00, Weizenmehl (südd. Spezial) 37.00 bis 39.00. Roggenmehl 31.50 bis 33.50, Weizen- kleie 13.25 bis 13.50, Roggenkleie 14.50. Tendenz: Stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 15. April. Der Produkteranarft hatte infolge höherer ausländischer Preise eine Befestigung aufzuweisen, besoirders für Weizen. Das Inlandangebot von Brotgetreide bleibt weiter gering. Hafer und Futterartikel ruhig. Es notierten je 1000 Kg. Weizen (märk.) 251 bis 254, Weizen (Mai) 263 bis 262, Weizen (Juli) 262 bis 261.50, Roggen (märk.) 230 bis 232, Roggen (Mai) 228 bis 227.50. Roggen (Juli) 227 bis 226. Gerste (märk.) 210 bis 230. Sutter- gerftc 185 bis 205, Hafer (märk.) 193 bis 202, Hafer (Mai) 189 bis 190, Hafer (Juli) 185 bis 186, Mais (Mai) 177, Raps 390, Leinsaat 380 bis 385; für je 100 Kg.; Weizenmehl 32.50 bis 35.00, Roggenmehl 31-00 bis 32.75. Weizenkleie 14.00. Roggenkleie 14.50 bis 14.60, Viktoria» erbfen 23.00 bis 29.00, kleine Erbsen 20.00 bis 22.00, Futtererbsen 18.00 bis 19.00, Peluschken 19.00 bis 20.00, Ackerbohnen 18.50 bis 20.00, Wicken 19.00 bis 20.00. Lupinen (blau) 10.00 bis 11.50, Lupinen (gelb) 12.00 bis 14.00, Serradelle 13.00 bis 15.00, Rapskuchen 15.70 bis 16.00, Leinkuchen 21.30 bis 21.60, Trockenschnihel 10.00

fährt, bleibt bei ihm.

(Fahrt nach der ,,Continental.Ssaßenkarte"l)

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