Danknoten.
durch lebhaften Beifall.
Am Samstag,
Datum:
Laden: Marktplatz L.
der der
Kreis Wetzlar.
* Ehringshausen, 15. März. Bei gestrigen Verpachtung der Jagden
dem 21. März, findet in der hiesigen Turnhalle eine sozialpolitischeDildungstagung für den Kreis Alsfeld der Deichszentrale für Heimatdienst, Landesabtcilung Hessen, statt. Studienrat Stremmer -Kassel wird einen Vortrag halten über „Die Großmächte der Gegenwart", Privatdozent Dr. Friedrich Raab wird sprechen über „Die Londoner Verhandlungen, Handelsverträge uiü) deutsche Volkswirtschaft", Studienrat Dr. König- (Stehen hält einen Vortrag „Vom Reich, vom Volk und von den Grenzen". Rach jedem Vorträge findet eineAussprache statt. Alle Redner halten sich frei von Partei- und Jnteressenpolitik, sondern sprechen als sach- kundige, wissenschaftliche Person!Ichkeiten mit unbedingter Objektivität und dem Willen, das Wirkliche und Wesentliche klar und gedrängt darzustellen. Die Aussprachen im Anschluß an jeden Vortrag sollen die Fragen des Vortrages weiter klären und zu einer Dersachligung der Gegensätze beitragen helfen. Zu dec Tagung sind Ginladun- Aen ergangen an alle politisch und wirtschaftlich . interessierte Persönlichkeiten in der Stadt und
dem übrigen Kreise Alsfeld.
Starkenburg und Rheinhessen.
\ Mainz, 14. März. Das Reichsfinanz- minisicrium hat, wie uns berichtet wird, endlich beschlossen, für die Arbeiten am Mainzer D o m den Betrag von 250 000 Mk. mit der Maßgabe zur Verfügung zu stellen, daß die Auszahlung in Raten erfolgen soll. Die Bewilligung eines weiteren Betrags von nochmals 250000 Mark ist an die Bedingung einer Zuschußleistung des hessischen Staates .und der Stadt Mainz geknüpft worden.
Frankfurter Dorfe.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 14. März. Tendenz: Befestigt. Obwohl für die heutige Börse besondere Anregungen nicht vorlagen, blieb die Tendenz im Anschluß an die Festigkeit der gestri-
5*/ Deutsche NetchSanletde . 4% Deutsche Reichsanleihe .
8V,"/? Deutsche Reichoanlethr 3°/. Deutsche Reichs mleihe . Deutsche Sparpramienanlethe 4% Preußische flonsolS . . . 4° o Hessen...........
8V/A Hessen 3% Hessen Deutsche Lertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schaq-Anweisng.') 4% Zolltürken 5% Goldmexttaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Banl. Darmst. und Nmionalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BeretnSbank .... DiSconko Lommandtt .... Metalldanr...........
Mitteldeutsche Credftbank. . Oeste^reichliche Tredttanstalt. Weltbank............
Bochumer Goß ....... LuderuS............
Caro ...
»Luxemburg
trebener Bergwerke. .
Harpencr Bergbau • zialtwerkc Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahiitte Oberbedarf Phönix Bergbau Rhcinttahl...........
Riebeck Montan ...... Lellus Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg /. . Philipp Holzmann......
Anglo-Lont -Guano .... Badische Anilin .. Chemische Mayer Llavd» .. Goldschmidt..........
Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung........
Rütgersiverke ......... Echeideanstalt.........
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..........
Mmnkraflwerke ........ Schuckcrt Siemens & HalSke ..... Adlerwerke fliehet ..... Daimler Motoren. ..... Hepllgenstaedt.....
N'egutn.............
Motorenwerke Mannheim .
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chast Frankfnrt. Tet. Union A -G.......
Schuh'abrik Herz Sichel Zellstoss Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel - . .
Rundfunk-Programm
-es Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-älmschau")
Dienstag. 17. März:
11.55 Uljr: Zeitangabe. 12 Uhr. Rachrichten- dienst. 4ä1hr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr Rachrichtendienst. 4.30—6 4Ihr. Rachmlttags Konzert des Hausorchesters: Ballettmusik. 1. Aus „Les petits Riens" (Mozart): 2. Aus „Geschöpft des Promotheus" (Beethoven): 3. Ballettmusik aus „Zar und Zimmermann" (Lortzing): 4. Aus d. Dalletmusik „Rosamunde" (Schubert) : 5. Tanz d. Stunden aus der Operette „Gioconda" (Pon- chielli): 6. Aus der „Rußknackersuite" (Tschaikowsky): 7. Aus der „Spielzeugschachtel" (Debussy): 8. Zwischenaktmusik aus der Pantomime „Der Schneemann" (Korngold). 6 Uhr: Wirt- schaftsmeldungen. 6—6.30 Llhr: Die Lesestundc. Aus „Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30—7 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7—7.30 Uhr: Die Bespre- zyklus des Stadtgesundheitsamtes, Dr. Gotthilf, chung (Literarischer Teil). 7.30—8 ^Ihr:Vortragszyklus des Stadtgefundheitsamtes Dr. Gotthilf .Rätsel der Seele (Freudschr Lehre. Teil I)“. 8—8.30 Llhr: Funkhochschule, Vortrag Paul Dekker „Mozart". 8.30 Uhr: Tanzmusik, veranstaltet von der Haus-Iazz-Dand. 9.30 Llhr: Rachrichten. Wettermeldung, Sportbericht. 10—11 Uhr: Ein» akter-Abend: Courteline.
Ans dem -lmtsverkündiaunasblatt.
' Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 21 vom 14. März enthält Bekanntmachungen über die Wahl des Reichspräsidenten.
werterem St eigen gerechnet werden kann. Maßgebend für die Fortsetzung der Anleihe- Hausse war die Meldung, daß bei einigen Parteien Reigrmg zu Initiativanträgen in der Aufwärtsbewegung bestehen soll, wobei angeblich höhere Aufwertuugssätze in Aussicht genommen worden seien, als der Entwurf des Reichsfinanzministers vorsieht. Die Industrie-Aktienmärkte treten dem gegenüber völlig in den Hintergrund, die Umsätze gingen dort weiter zurück, doch konnten sich die Schlußkurse des Vortages halten. Am Geldmarkt war tägliches Geld mit 71/8 bis 12V2 Prozent reichlich zu haben. Monatsgeld zu" 10—12 Prozent war dagegen etwas weniger angeboten. Privatdiskont 8 Proz. Der internationale Devisenverkehr wickelte sich angesichts des Wochenschlusses sehr ruhig ab. Dec Schweizer Franken war auf Interventionen hin etwas fester.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark anSgedrückt. DuenoS-AireS, London, Nrü» york, Japan, Rio de Janeiro für eine Einbeit, Wien and Budapest für 100000 Etnbetien, alles übrige für 100 Einheiten-
Telegraphische Auszahlung.
len Dec Erwerbslos enziffern feststellen. So günstig wie die Entwicklung bei den Fabrikbetrieben vovanschreitet. fo schlecht sind die Bergwerke noch gestellt, denen eine Besserung im Hinblick auf die Tarife noch nicht vergönnt sein wird. — Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, besteht infolge Geldmangels die Gefahr, daß die bis zum Bahnhof Flämmersbach bisher geförderten Dah n b a uar bei t en Haiger- Gusternlain unterbrochen werden. Die Reichsbahndtrektwn Frankfurt a. M. ist nunmehr an das Landratsamt mit der Bitte heran getreten, mit den an der Fertigstellung urter essiertest Firmen der Gegend zu verhandeln, um größere Kredite bis zur Fertigstellung wenigstens nach Rabenscheid zu erhalten.
fpd. Frankfurt a. M., 15. März. Die Stadtverwaltung ist mit der Rachbargemein de Schwan heim a. M. in Verhandlungen eingetreten. die die Einverleibun g Schwanheims nach Frankfurt zum Ziel haben. Die Schwanheimer Gemeindevertretung steht dem Plan günstig gegenüber und wird sich bereits in den nächsten Tagen mit den Frankfurter Vorschlägen beschäftigen. — Wie wir hören, ist die Ein- gemeindung der westlich Frankfurts bclegenen Orte recht schwierig, auch wenn beide Teile sich durchaus einig sind. Denn solange die in Frage kommenden Orte Griesheim, Schwanheim und gegebenenfalls auch Ried und Sossenheim, im besetzten Gebiet liegen und teilweise auch eine kleine Garnison haben, dürfte wohl an eine lieber nähme dieser Gemeinden in den Frankfurter Verwaltungskörper nicht ^u denken fein — Der reiche Schneefall in den nahen Gebirgen — stellenweise liegt der Schnee bis zu einem Meter hoch — lockte schon am Samstag ungezählte Ausflügler, besonders Rodler und Schnee- schuhläuser, in den Taunus, Spessart, Vogelsberg und die R h ö n. Heute, am Sonntag, setzte jedoch eine geradezu beängstigende Massen Wanderung nach dort auf den Bahnhöfen ein. Die Reichsbahnverwaltung mußte zur Bewältigung des Riesenverkehrs zahlreiche Sonderzüge einlegen. Auch die elMr. Straßenbahnen nach Homburg und Oberursel hatten von morgens bis abends Hochbetrieb. — Wie wir schon mitteilten, hat die Berlin-Moskauer Zentrale der kommunistischen Partei die vier Mitglieder der hiesigen Stadtverordnetenfraktion, weil sie bei der Ehrung des Reichspräsidenten in der Stadtverordnetenversammlung sich mit von den Plätzen erhoben hatten, auf gefordert, ihre Ma ndate nie der - z ulegen. Drei der älnbotmäß'gen haben dem Befehl ohne weiteres Folge geleistet und haben der Stadtverordnetenkanzlei ihren Austritt aus dem Stadtparlament angezeigt. Rur der vierte Kommunist ist „bockbeinig" und will sich dem Berliner Machtspruch nicht fügen. Was man nun mit dem Manne macht, bleibt abzuwarten.
61nt Kiadergefchj
Don Dr. §x vier, 1 esu Unzen £
N jfrL W, i a
Au UhX 00'Nlt ü"^Mäun
JA
Mrr,
H ein
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 14. März. Der Produktenmarkt war heute außerordentlich schwach, bei sehr bedeutenden Preisrückgängen für Brotgetreide Weizen später widerstandsfähiger, der Preisrücd schlag btie6 aber sehr bedeuänd. Roggen stark gedrückt, ebenso Gerste und Hafer. Mehl billiger, ebenso Futterartikel gaben im Preise nach Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mark. 248 bis 251, do. März 253, do. Juli 282, Tendenz: leicht, Roggen, mark. 229 bis 232, do. 3ull 241 bis 241,50, Tendenz, leicht, Gerste, märt 235 bis 255, Futtergerste 210 bis 223, Tendenz: leicht, Hafer, märt 185 bis 190, Tendenz: leicht, Mais (loko Berlin) 205, Tendenz: leicht, Raps 390 bis 395, Tendenz: leicht: für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 35,25, Tendenz: leicht, Roggenmehl 32 bis 34,25, Tendenz: leicht, Weizenkleie 13,80 bis 14, Tendenz: still, Roggenkleie 14 bis 14,20, Tendenz: stetig, Viktoriaerbsen 26 bis 300, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 18,50 bis 20, Lupinen, blau 12,25 bis 13,50, do. gelb 14,50 bis 16,50, Seradella, neu 14,25 bis 16,50, Rapskuchen 16,50 bis 16,80, Leinkuchen 22 bis 22,50, rockenschnitzel 9,50 bis 9.60T, Torf- melasse 9,20, Kartoffelflocken 19 bis 19,20.
D°n 0. ’ S6 «"tief ÄS?
AON ■W,(w auch ®4. «Md°» <
'"llm ®
Jugenb SSÄÄ * tdfe gerade jene* SS bi"11 üppigen - he bösen Schöhlink M Fehler du - erscheinen bei 0 jet Mangel an 51 jas Eich-reginen-c Lriebleben auil tigfeit die das eig< bmmt heute al3 <j »n ZurückhaÜung u W an PM .M selbst die erst 1 ßrziehung. »Selbstzu 1 ji haben, too die [einer GeM, sei Sittengesetz entsprn in der Nachgiebig» und Gefühlen ge< Mangel an Selbst dieser Mangel an schanz tm Hause c den wird, so toi als üniveiblichkeit. sich heutzutage nii des Hauses ab, ur sen so erzogen ü> desselben ihrem 1
Den heranwa der Selbst beherrsc Herzen liegen. J v.gen Tatsache, bc in diesen Singen i fach abhanden gefc der feine Gefühle nicht für jedermann Älar mb entschied dem Verspielen uri teerte in verfrüht entgegenarbeiten, i sich selbst zu betoc ivegzutoersen? Ci schon unsere her o'ich hingeben" ui 5 Der Mangel Unzuverlässigkeit sahrenheit unserer an bestimmter §1 juschreiben. daß ö Unzuverlässigkeit Man muh ihnen , °>e unbedingte Zu des Charakter Aben die GruM gegen das ob< I Nu die Mädchen Ä*«1 Dein 1)0" Datur die D *Nen. mutz Awmgen. Aur Pingabe toitb jje , So urteilt ein von Lilin jun*« ä ??be\mÖ9en b & -Mc ihn Wem: ^Elähtum
Berliner Dorfe.
(Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".)
Berlin. 14.2Närz. Die heutige Börse stand unter dem Eindruck des unverändert leichten Geldmarktes. Es stehen nach wie vor flüssige kurzfristige Mittel in reichlichemLlrn- fangezur Verfügung, und zwar zu den gestrigen ermäßigten Sätzen. Die Spekulation fand dadurch Gelegenheit, die Aufwärtsbewegung für Anleihen weiter sprunghaft fortzufetzen. Das allgemeine Interesse wandte sich sofort bei Beginn des Verkehrs dem Anleihemärkte zu. an dem 5prozentige Kriegsanleihe mit 0,700 bis 0,705 einsetzten und innerhalb kurzer Frist aus 0,735 fjinaufgingen. Zu diesem Kurs kam noch wenig Material heraus, so daß bei Anhalten der Stimmung mit
Kreis Büomgen.
△ Kohden, 14. März. Heute vormittag y312 ülhr stieß hier ein Lastauto mit An- hängewag en mit einem aus der Richtung Schotten kommenden Güterzug zusammen. 3n dem Auto und Anhänger befanden sich 24 Schupo- leute aus Friedberg, die auf den Hohe- rodskopf zu Schneeschuhübungen wollten. Das Auto wurde von der Lokomotive erfaßt und sehr stark beschädigt. Der Anhängewagen wurde gegen die Scheune des Schmiedes Karl Schäfer gedrückt, wobei die Wand der Scheuer eingedrückt wurde. Es war ein Glück, daß die Wand aus Fachwerk und nicht aus Stein bestand, sonst wären die 19 Insassen des Wagens zerdrückt worden. Die Llntersuchung des Llnglücks wurde heute nachmittag von einem im Auto aus Friedberg gekommenen Offizier ein» geleitet. Der Schaden an dem Auto und an der Scheuer ist r ech t beträchtlich: ebenso ist die Lokomotive stark beschädigt. Der Vorfall beweist wieder, wie gefährlich die Bahnanlage durch Kohden ist. Mitten durch den Ort fahren die Züge auf der Hauptstraße, so daß zwischen dem Geleise und den Gebäuden kaum für einen einfachen Dauernwagen Platz bleibt. Dazu hält der Zug nicht mehr an der Haltestelle Kohden, wodurch die Gefahr gegen früher noch vermehrt wird. Alle Beschwerden und sogar eine Eingabe des Ortsvorstandes an den Hess. Landtag waren bis jetzt ohne jeden Erfolg. Es wird wohl nicht eher Abhilfe geschaffen, bis ein größeres Änglück vor- gekommen ist.
Kreis Alsfeld.
Ob* Alsfeld. 14. März. Am Freitagabend hielt auf Veranlassung dec hiesigen Dürer- gesell schäft, die unter der Leitung des Studienrates ©racher steht, im dicht besetzten Phy- siksaale der Oberrealschule Geh. Rat Prof. D e h a g e l v c..- Landesuniverl ität Gieße einen volkskundlichen Dortrag über die Entstehung von Sitte und Brauch. In fesselnden Ausführungen wußte der Vortragende an Hand vieler Beispiele das Wesen der Begriffe „Sitte" und „Brauch" ir-rer Entstehung nach allgemein verständlich zu erläutern, wobei er begrifflich davon ausging, daß Sitte und Brauch nachgeahmte, zweckmäßige Handlwrgen seien. Die Zuhörerschaft folgte den geistvollen Ausführungen des Redners mit gespannter Aufmerksamkeit und dankte dem Vortragenden am Schlüsse seiner Ausführungen
Gemarkungen Aßlar, K l. - A l t en st ä d t e n und Dreitenbach kam nur für den letztgenannten Ort ein Erfolg zustande. Für die 332 Hektar (davon rund 80 Hektar Wald) große Jagd von Aßlar gab Herr Cl 0 vs - Wetzlar das Höchstgebot mit 1170 Mk. jährlich ab. für die 295 Hektar (davon rund 81 Hektar Wald) große 3ago von Kl. -Altenstädten war Dr. Höhmann- Kl.-Altenstädten mit 3)0 M?. jährlich Meistbiet en- der. In beiden Fällen hielten die Iagdvorsteh^w die Gebote nicht für angemessen, weshalb der Zuschlag nicht erteilt wurde. Die 384 Hektar (davon rund 237 Hektar Wald) große Jagd der Gemeinde Dreitenbach tourbe auf 9 Jahre an den Fabrikanten Schnitzler-Elberfeld zu- geschlageir. Pachtpreis jährlich 1310 ML
Hessen-Nassau.
Fulda, 16 März. (WTD.) Der Eisenbahnkriminalpolizei ist es gelungen, in Reuhvf bei Fulda eine organisierte Diebesbande auszuheben, die systematisch Güterzüge ausge raubt hat. Del den Verhafteten, die sämtlich in Reuhof wohnen, wurden große Massen geraubter Güter gefunden, hauptsächlich Stoffe, Lederwaren usw. Eine ähnliche Räuberbande ist kürzlich bereits in Steinau bet Schlüchtern dingfest gemacht worden.
bl. Dillenburg, 14. März. Die Wirt- fchaftliche Desserung unter den Fabrikbetrieben des Dillkveises hält im Durchschnitt an. Die zahlreichen Werke des Wester- Waldes, Diehhölz- und Scheldetales arbeiten fast mit voller Belegschaft. Vornehmlich ist es die Ofen- und Herdindustrie, die reichlich zu tun haben soll. Dementsprechend farm man in den letzten Wochen wrederum ein weitere- Fa l-
gen Abendbörfe fre undlich gestimmt. Die an dem Börsengeschäft intereffierten Kreise zeigten sich wieder etwas unternehmungslustig und nahmen, durch den erleichterten Geldmarkt angeregt, vereinzelt Rückkä uf e vor, die zu neuen leichten Kursbesserungen führten. Das Geschäft war aber für Aktienwerte überaus ruhig, da sich das Interesse auf den heimischen Anleihemarkt konzentrierte, für dessen Werte sich verstärkte R a dj f 1 a g e einfiellte. 5prozentige Reichsanleihe zogen auf 0,735 an; auch die anderen deutschen Anleihen hatten Kursgewinne zu verzeichnen. Der Aktien-Handel nahm einen trägen und s chl eppenden Verlauf, trotzdem waren teilweise ansehnliche Kursbesserungen zu veiAeichnen. Der Montanmarkt eröffnete mit Kursgewi nnen bis zu 0,5 Proz. Don Chemiewerten erzielten Anilin- Derlin eine neue Kursdesserung von 0,75 Proz Der Elektro markt lag ruhig bei kaum veränderten Kursen. Am Dankenmarkt zeichneten sich ^Berliner Handel durch eine neue Kursavance von 2 Prozent aus, auch Reichsbank wurden um 2 Prozent höher, Deutsche Bank hatten einen Gewinn von 1,25 Prozent. Schiffahrtsaktien lagen fest. Auto-, Maschinen- und Zuckeraktien hatten ruhiges Geschäft bei unwesentlichen Kursveränderungen. Der Kassa- markt der Industriepopiere verkehrte in fester ruhigerHaltung. Ausländische Ren- t e n lagen vernachlässi g t. Der F r e i- verkehr hatte nur geringfügige Umsätze. Api 1,4, Beckerstahl 1,35, Deckerkohle 7,2, Denz 4, Growag 0,140, KrüZershall 12,12, Ufa 12,75. Im weiteren Verlaufe konnte sich die zuversichtliche Stimmung noch etwas heben, das Geschäft blieb aber ruhig und behielt nut am Anleihemark t einen lebhaften Charakter. Der Geldm arkt ist unverändert, doch beginnt sich eine leichte Versteifung für Monatsgeld bemerkbar zu machen. Vom Devisenmarkt ist ein neues Anziehen des englischen Pfundes zu berichten, dessen Dollar-Gegenwert sich aus 4,783/i bis 4,787/s stellte. Auch Paris ist mit 82,85 gegen London und mit 19,40 gegen Dollar leicht befestigt. Die Mark ist unverändert bei einer Dollar-Parität von 4,199.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
Bnfl j Ai Ihre Garderobe (Herren-, Damen- u. Kinder-
VIA Kleider), Decken, woll. und seid. Vorhänge, i । Ph»! Jv'P Gardinen, Federn, Handschuhe etc. etc.
g ||g BSl Die meisten Gegenstände lassen sich durch
111V U1U chemisches Reinigen oder Färben sicher wieder
a wie neu herstellen. Trauersachen in 1-2 Tagen.
20D
Wirtschaft.
DieGrohhandelsindexziffer. Die auf den Strchtag des 11. Marz berechnete Großhandelsinderziffer ist gegenüber dem Stande vom 5. Olkärz (136,7) um 0,3 Proz. auf 136,3 zurückgegangen. Riedciger lagen vor allem die Preife für Roggen, Gerste, Kartoffeln, Speck, Kakao, Treibriemenleder, Schwingflachs und einige Richt- eifenmetalle. Gestiegen find die Preife für Weizen, Hafer, Dutt er. Schmalz, Zucker, Jute und die meisten Tertilhalbstoffe. Von den Hauptgruppen haben die Lebensrnittel von 135,0 auf 134,5 oder um 0,4 Prvz. nachgegeben. Die Industrieftoffe blieben mit 139,9 (Vorwoche 139,7) nahezu unverändert.
O Ein Protest der Tabakindustrie. Der Deutsche Tabakverein als Spihenorganisativn der Tabakindustrie und deS Roh'.abakhcmdels hat in einer Eingabe an den Reichstag und die Länderregierungen scharfen Protest gegen die Regierungsvorlage über Erhöhung der Tabak- abgaben erhoben.
■' Hessische KommunalbaWE» Frankfurt a. M. Wie der „D. H. S.*" aus Frank- fut a. M. erfährt, bestehen Bestrebungen auf eine Vereinigung der Zweigstelle Frankfurt a. M. der Landesbank Wiesbaden und der Zweigitelle Frankfurt a. M. der Deutschen Girozentrale. Aus dieser Vereinigung soll die Hessische Kommunalbank Frankfurt a. M. hervorgehen.
* Zehn Millionen Reichsmark für Darlehen an F i f ch d a m p f e r - R e e • der ei en. Bei dem Reichstag ist ein Antrag eingegangen, einen Hochs ees ischdampf er-Erneu e. rungsfonds von insgesamt 10 Mill. Rm. zur Verfügung zu stellen, aus dessen Mitteln den Fischdampserreedereien Darlehen zu einem möglichst niedrigen Zinssatz zu gewähren sind, mit deren Hilfe die unerläßlich gewordene Erneuerung ihrer Fischdampferflotte vollzogen werden kann.
* H ols atia - Werke in Altona- Ottensen. Der Auffichtscat beschloß, der H.- V. die Ermäßigung des Aktienkapitals unter gleichzeiliger Einziehung der Vorzugsaktten von 50 Mill. Pm. auf 1 Mill. Rm. in Vorschlag zu bringen. Der gesetzlichen Rücklage sollen 600 000 Rm. überwiesen werden.
* Bei der „Reuen Stuttgarter" Lebensversicherungsbank Aktienge- s e l l s ch a s t sind im Jahre 1924 insgesamt 23 592 Versicherungen über eine Versicherungssumme von rund 161,5 Millionen Goldmrrk beantragt worden. Der Zugang an Kapit ^Versicherungen beläuft sich auf 20 462 Policen über 128,6 Mill. Gol^mark Versicherungssumme mit einet Jahres- Prämie von rund 6.5 Millionen Goldmarck. Recht günstig wird sich das finanzielle Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres gestalten.
13. Mär,
14. März
Umtlfdjt Rotierunq
Llnitltche Rotier,1,
«.»eld i Briet
(Sei»
H-.f
Ämit.-Rott.
16t.-
168, a;
167,79
168,21
Bueri.-Aires
1,656
1,660
1,66
1,664
Brss.-Antw.
21,22
21.28
21. 1
21,27
(Sbrifttania .
F4.42
64 48
64,37
64 51
flovenhagen
75,66
76,01
75,71
75,89
Stockholm .
113,04
113,32
113.06
113.34
HelsingforS.
10.558
10,598
10,565
10 605
Italien. . .
17 02
17.14
17,0.55
17. 15
London. . .
20,095
20 14 >
20,0’27
20,127
'Jieuhort . .
4,195
4.205
4,195
4,207
Daris. . .
21,58
21.64
21,63
21.69
Schweiz . .
80.91
81 11
80,93
81,13
Spanien.
b'J 58
59,72
69.18
69,63
Japan .. .
1,713
1,717
1.719
1,723
'HIo de Jan
0,462
0,464
0,463
0,465
Wien in D--
Ceft. abgest.
69,105
69,244
69,12.5
69,265
Prag . . . .
12,152
’ 12,492
12,448
12,488
Belgrad . .
6 74
6.76
6.74
6,76
Budapest. .
6,815
6,835
6,815
6,835
Bulgarien.
8,06
8,07
9,065
8,075
Lissabon
20,075
20,125
30,075
20.1-5
Danzig. . .
79,70
79,90
79,65
79,85
flonst-mtin.
2,11
2,15
2,13
2,16
Athen. . .
6,34
6,36
6,34
6.36
Berlin, 14. Mär^
Meld
Brie'
Amerikanische Noten . . . Belgische Noten...... Tciniiche Noten ...... Englische Noten...... Französische Noten .... Holländische Noten.... Italienische Noten .... Norwegische Noten.... Deutsch-Ocsterr, ä 100 Ären Rumänische Noten .... Schwedische Noten .... Schweizer Noten.....
Spanische Noten.....
Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten ... .
en
4,174
21 17
75 61
20 051
21 61
167.38
17 11
14 14
68,97
112.79
80,77
69 3)
12,415
6.80
4.194
21,27
75 93
20.151
21 71
168 24
17,19
64,46
69,27
118.35
81,17
69,60
12,475
6,82
IVrnnTfnrti. M
Berlin
Schlufch.
Abenü» börie
Schlutz. Kur,
SMuh».
*DUttag» b^rle
13. 3.
14 3.
13. 3.
14 3
0 700
0,750
r.7
0.735
0,900
—
0.895
0,91
0,-75
0.93
0 90 »
0.91
1.155
1,2
1.19
1.16
0,4.15
0,5
0.47
0,465
1/25
1.025
1
1
.10
—
1,15
1,25
1,20
—
1,16
1.25
1,02
—
1
1,1
94,75
94,75
94,75
94,7.
91.80
91,70
91,75
92 75
16,25
10,35
10
10 25
39
39
45,5
45,75
160
1«2
159.5
163
6.25
6.50
6,30
6,50
13 5
13,4
13,50
13 55
132
130,50
131,5
0.39
0 88
——
124 62
124.7
124,25
124,75
118
118.5
1 98
1
2
2
9,6 0,115
9.7
S 40
9.50
0,115
0 225
0,3
88,63
86,75
18.25
18,75
18.20
19
11 75
11,5
11 4
11,25
78
78
77,63
78
86 1
87
<6.-5
87,5
144.25
145
42 90
141,4
18.75
19,12
18.62
18,90
23.12.
23,25
-2,90
22.90
7,2
7 4
7,25
7 3
12.5
12,25
11 90
12
63.40
64
62 53
63,50
66,50
57,5
56,20
57,1
107,5
43,5
43
42,75
3,55
3,55
—*
—
00,50
94,75
90,80
94
3,90
4,15
4
4,2
—
——
92
93.5
—
—
6,10
6,3
6
6.3
—
—-
147,0
152
39
30.60
148,6
150,50
—
0 19
■—.
—
23 62
24 25
116 13
26,25
27
-5,75
27 1
27 8
-6,62
27,50
8 4
8,60
—-
—
17 5
18.15
17,40
18
143
143
—
11,90
12
11 80
12
18 50
18,95
18,4
18,63
90
90
—
——
65
67
65,6
66.13
76
78,5
75 75
76,6
3.95
3 95
3,9
4
5,9
—
5,9
6
3,45
3.475
—
—
9
8,8
8.9
8 9
—
105
96,75
0,67
0.67
—
1.15
1.15
1,12
1,12
1 4.9
134
——
2 4
2,425
2.3
2,4
3,95
—■»
3 8
3,8
2 75
3,775
2 7
2,7
11,62
2
11,9
12.13
4.50
4 45
**
3,475
3,5
—


