Ausgabe 
16.2.1925
 
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Gerichtssaal

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stelle von einer an sich uertoirtlcn Gefängnis strafe von 1 Woche. Der Arntsanwalt hatte 70 Mk. Geldstrafe beantragt Unter der An­klage, im November und Dezember v. 2. unbe­rechtigt gemeinschaftlich mit einer Fuchsfalle gc- jagt zu fraben, haben sich die Gebrüder D. von hier zu verantworten. Ferner wird ihnen au<t der Dorwurf deS gemeinfchastlichen Diebstähle an dieser Fuchsfalle zur Last gelegt. Das Ge­richt sieht Diebstahl nicht als ertoiefen an und erfennt dieserhalb auf Freisprechung. We­gen Jagdvergehens erhält jeder der An geklagten 30 Mark Geldstrase zudiktiert Außerdem wird auf Einziehung de« Tefchmg* erkannt.

Darmstadt. 14. Febr. (Eigener Bericht.) Das Bezir kS schoss enger icht verurteilte den Detriebsinspektor Ludwig St n iS fo vom Drost - ©trauer Elektrizitätswerk wegen fahrlässiger Tötung zuzweiM ona 1 e n Gefängnis Gr hatte aus Llnachtsamkeit ein* Leitung wieder unter Strom ge­setzt während der Elektromonteur Georg Stork aus Düttteldorn noch mit einer Repe raturarbcit in Bischofsheim beschäftigt war. Stork war dadurch sofort getötet worden.

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Aus dem ©tabtt hea ter- b u r e a u wird und geschrieben. Der nächste Mittwoch bringt die Erflaussührung von KlabundS chinesischem SvielDer A retoe - kreiS". Aach der Frankfurter Uraufführung, die auch imGießener Anzeiger- gewürdigt wurde, ist unser Stadttheater eine b:r ersten Buhnen, die das anspruchsvolle Werk heraus- bringen. Die Inszenierung leitet H.wr Inten­dant Steingoetter, unterstützt von den technischen Bühnenvorständen- di: Haupt­rollen liegen in den Händen der Damen Bachfeld, SturmfelS. Iüngling. sowie der Herren Juhnke. Schube't. Goll, Basis und Hoffmann. Die Ausführung von »Dorine und der Zu­fall" in morgigem Dienstag-Abonnement ist die letzte der hübschen Operetten.

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Forderung de» deutschen D btt baue» . Der Redner führt den schwierigen Absatz unseres ObsteS. besonders au# der letzten örnte. auf die ungeheuerliche Einfuhr von Obst au# allen Weltteilen, besonder» Trauben. Apfelsinen, ame­rikanischen und australischen Aepfeln. zurück, Auch dieser Redner forderte einen wirksamen Schutz­zoll zur Erhaltung unserer Obstzucht. Cluster dem müssen wir durch sorgfältige» Sortieren und saubere Verpackung de» Obste." e» den Auslän­dern gleich tun. Untere Obst Pflanzungen leider fast alle an Unterernährung. ®n lohnen­der Obstbau ist nur mit weitem Abstand her Bäume voneinander möglich. so dast dauernd Unterkulturen b*tri ben werden können. 3n den ländlichen Obstanlagen ist eine Musterung der Bestände nötig in Bezug auf Gesundheit. Tragbarkeit HandelsweN. Scklechte Sortenbäume find planmäßig mit we­nigen aber recht einträglichen Sorten umzu- pfropten. kranke und gebrechliche herauSzu- werfen. Durch eine fachgemäße Düngung wird man zehnmal mehr Früchte ernten. alS durch besten Schnitt. Al» beste Apfeldaumforn für den Älcin garten wird die Buschform genannt, weil der Apfelbaum bei strenger Zucht und Schnittzwang unfruchtbar ist. 3eder Obst­baum must auch im Kleinbetrieb zur höchsten Ertragsleistung gebracht werden, deshalb dürfen in Zukunft nur wenige bet bestgede.Hendon und besttragenden Obstsorten vermehrt und verbreitet

Aapolevn. ^Jotncar» oder 3)erriet Poitzen. Diele Eroberungspolitik der Franzosen ist auch der Grund für den krassesten aller Vertragsbrüche der Entente, für die Richträumung der Kölner Zone an dem vvrgefchri ebenen Tage. Um Redensarten zur Bemäntelung ihrer Eroberung». Politik seien die Franzosen nie verlegen gewesen: heutzutage gehen fie u. a. mit der ßüge von der deutschen Kriegsschuld hausieren, obwohl doch alle Well, mit Ausnahme der Franzosen, jetzt zugebe, bafj die Schuld am Kriege weit mehr bei den Franzosen zu suchen fei. die ja auch in ängstlichster Weite thre Arcyive geschlossen hiel­ten. Dankenswert fei c*. daß die jetjige uab die vorhergehende Regierung Deutschlands nachdrück­lich gegen die Lüge von der deutschen Allein- schuld am Kriege Front gemach: hätten. Diesen Kampf gelte es energisch zu unterstützen, denn die Wahrheit über die Kriegsschuld sei auf dem Marsche. Diese Wahrheit mühten wir immer und immer wieder in die Well hinauSschreion. denn das Ausland mülle wissen, dast wir 'Deutschen untere Ehre und unsere Zukunft alS großes und selbständiges Boll niemals auf geben werden. Zu diesem Kampf gehöre aber Einigkeit und feste» Zusammenstehen im 3nncm. bemühte scharfe Einstellung auf die nationalen Belange. Zeder muffe sich immer da» Wort des ©rohen Kurfürsten vor die Seele halten ..Gedenke, datz du ein Deutscher lüft! Stürmischer Beifall be­wies dem Redner, bah er den Versammelten ganz aus dem Herzen gesprochen hatte. Anschließend fang man gemeinsam 3. M. Arndts begeisterndes Datcrlandslied ..Der Gott, der Elfen wachsen liest", worauf sich die Kapelle T o p p mit dem Spiel des Hohenfriedberger Marsches anschloh.

Als zweiter Redner sprach Oberst a. D. Immanuel aus Marburg, von der Dcrfamm- lung ebenfalls mit stürmischem Beifall begrüßt. In schlichter und kerniger Weise des allen Sol­daten wies er auf die Schäden unserer Zeit im QLufocrn und im Innern hin und zeigte Wege, bei deren Beschreiten es für unser Vaterland auch mal wieder aufwärts gehen kann. Entkchie- d:n nationales Denken und Handeln in allen Dingen. Reinlichkeit und Ehrenhaftiakeit in der Bet Wallung, nicht aber Schiebers cwokm beiten, tot' sie aus dem jetzt blofogrlegten Sumvs emvor- stinken. opferfreudige Vaterlandsliebe. Rücklehr zu dem Glauben an den allen Gott, sorgsame Er­ziehung unserer Jugend in streng vaterländischem Geist. Wiederkehr des Begriffst erst Pslichten gegen die Dolksgesamtheit. dann Rechte an diese. Rückkehr zur Wehrhaftigkeit, Stählung des Wil­len» hierzu, das find die großen Meilensteine, deren Beachtung und Beherzigung auf dem Wege zu unserer nationalen Wiedergeburt notwendig feien. Richt internationale Verbrüderung kann uns Hilfe bringen, sondern nur die eigene Kraft. Mit stürmischem Beifall Stimmte die Versammlung -.uch diesem Redner zu. Einstirnrng gelangte hierauf die folgende Entschließung zur Annihme: Die am 15. Februar 1925 in Diesten auf den Ruf der Vereinigten Vaterländischen Verbände Oberhefsens zahlreich herbeigeeilten deutschen Männer und Frauen erheben flam­me n fc c n Protest gegen Die Gewalt- und Willkürpolitik unserer Feinde an Rhein und Ruhr. Sie bekennen, dast sie trotz Rot und Gewalt den unterdrückten deutschen Volksgenossen die Treue halten wer­den. Von der deutschen Regierung aber fordern sie. dast sie kein Mittel unversucht labt, das Los unserer Schlcksalsgenosfen zu erleichtern und dem Recht des deut­schen Volkes zum Siege zu verhelfen." Mit dem gemeinsamen Gesang des Deutsch­landliedes und begeisterten Hochru'e.r auf unser Volk und Vaterland fand die treffliche Bekun­dung vaterländischen Geistes ihren würdigen Ab- schlust.

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Q W ehlar. 14. Febr. In der

Sitzung vor dem Slnzelrichter standen u. a. zur Verhandlung an: Das Dienstmädchen H ist beschuldigt, ihrer Dienstherrschaft im Dezember v. Is. 15 Pfund Zucker im Werte von 5.25 Mk entwendet au haben. Die Angeklagte wird man­gels BeweneS freigesprochen. Die Ehe- fiau Sch ist angeflagt. im Frühjahr v. IS. sich der Hehlerei dadurch schuldig gemacht zu Haden, daß sie etwa 50 Meter Schürzen- und Hemden- stosse im Werte von zirka 70 Mk. an sich brachte, trotzdem sie wußte oder wissen muhte, dast die Stosse durch eine strafbare Handlung erlangt waren. Die Angeklagte bestreitet, sich strafbar gemacht zu haben. Rach der Beweis ausnahme sieht das Gerächt Hehlerei als erwiesen an und erkennt auf 3 5 Mk. Geldstrafe an

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Für Recht und Freiheit an Rhein und Ruhr.

Zu einem eindrucksvollen Erlebnis gestattete sich die Kundgebung für Recht und Freiheit an Rhein und Ruhr, zu der die Vereinigung der Vaterländi­schen VerbändeOberhesfenSauf gestern nachmittag in den Saal der ..LiebigShohe ein­geladen hatte. AuS Stadt und Land waren Männer und Frauen aller DollSfchichten dem Rufe recht zahlreich gefolgt. Da die studentischen Korporationen diesmal nicht zugegen waren, konnte sich diese Versammlung an äusterem Glanz zwar nicht mit den früheren gleichgearteten Ver­anstaltungen messen, aber der echt vaterländische Geist war hier wie dort in gleich prächtiger Weise herrschend.

Rach der schneidigen Darbietung deS Frido- ricuS-Rex-Marsches durch die Kapelle Topp und dem gemeinsamen Gesang des RheinliedeS richtete der Vorsitzende der Vaterländischen Ver­bände. Studienrat Dr. Lenz (Diestens, eine De- grüstungSansprache an die Versammlung, in der er auch des furchtbaren Dergwerksunglücks bei Dortmund gedachte, der Trauer über den Verlust fo vieler drav'r Bergleute Ausdruck gab und den Hinterbliebenen herzliche Anteilnahme an ihrem schweren Leid aussprach. Entsprechend der Aufforderung des Redners efjrte die Versamm­lung die auf dem Felde der Arbeit Gefallenen durch Erheben von den Sitzen. Als Sinn und Zweck dieser Kundgebung betonte Dr. Lenz, es solle hier erneut gezeigt werden, dast wir Deutsche nicht gewillt sind, unser Recht und untere Frei­heit von der Entente und ihren Anhängseln mit Füsten treten zu lassen: weiter solle den Dolks- genossen im besetzten Gebiet toi eher einmal ge­tagt werden, dast das unbesetzte Deutschland an ihrem Geschick herzlichen Anteil nimmt und dast öS ihnen die Treue halten wird: den Franzosen endlich solle mit dem Dichter deS eben ge­sungenen Rheinliedes zugerufen werden: Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein 1

Von der Versammlung mit lebhaftem Hände­klatschen empfangen, trat hierauf Universitäts­professor Dr. K ü n h e l - Frankfurt a. M. an den Rednertisch. In tiefdurchdachter, glänzen­der Rede führte er in umfassendster Weise den Rachweis. dast die französische Politik gegen­über Deutschland von jeher Eroberungspolitik war, mögen ihre Vertreter Ludwig XIV. oder

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Landwirtschaftlicher Vortragskursus.

Der DortragSkurfuS der Land- Wirtschaftskammer. der dieser Tage in Gießen stattfand, erfreute sich eineS außer­ordentlich zahlreichen Besuches feiten» der länd­lichen Bevölkerung b-r Provinz Oberheften. Der Präsident der LandwirtlchaftSkammer. Oek.-Rat Henlel- Dovelrod. eröffnete den <turtei» feiner Befriedigung dar der AuSdruk g bend. daß die Landwirte der Provinz fo zahlreich erschienen feien Leider könne der Vorstand der Landwirt- (<taft$fammer d m Antrag dos LandwirtschiftS- lammer-Ausflusses für die Provinz Oberheften, die große hessisch: landwirttcha'tiiche Woche ab­wechselnd in Darmstadt. Mainz und G eßen zu halten au» finanziellen Gründen nicht stattgeben.

Als erster Xcbncr sprach Pros. Dr R o ß - l e r. Direktor der Landwirtfchaftllch-n Ve-fuchs- station Darmstadt, über .zellaemäße Dün - gungSfrage n. Durch zahlreiche Versuche hat die Landwirtschaftliche Versuchsstation fol­gendes festgestellt: Eine Stickst offdüngung der Schmetterlinasblütler ist im all­gemeinen unrentabel, ste kann aber zweckmäßig fein bei schlechter Ucbcrtolnterunq deck eiben, ober bei jungen Pfla?izen. die den icfftofder Luft noch nicht verarbeiten können. Die Stickstoff- düngung der Wiesen ist. fotoe t eS sich um zweischürige Wiesen handelt, nur bei den heu­tigen hohen Heuvrcisen lohnend. Sie ist aber unbedingt angebracht, wenn mehrer: Grasschnitt: erfolgen oder, wie eZ bei der W? do der Fall ist, das junge Gras dauernd von den Weidetieren gefressen wird. Außerordentlich zahlreich sind in Heften die Boden, die unter überschüssiger Säure leiden. Sehr empfindlich für Dodenfäure sind: Futt-rrüben. Möhren. S.-ni, Somme wicken. Erbsen u Gcrste. weniger empfindlich MaiS. kaum empfindlich Hater und Kartoffeln. Je leichter der Boden ist um fo schwerer sind die Schädigungen durch Bodensäure an den Pflanzenbeständen. Durch Kalkdüngung kaim Schäden dieser Art ent- negengearbeitet w-wden. Rach der Methode von Prof. R e u b a u c r ist c8 fetzt möglich, das Bedürfnis des Bodens für Kali- und PhoS- phorfäuredüngung einwandfrei festzustellen und demnach die Düngung der Kulturpflanzen zu bemessen. Versuche, oo auch eine ^Düngung der Kulturpflanzen mit Kohlensäure zweck­dienlich ist. sind noch nicht abgeschlossen. Der Redner empfiehlt deswegen, den Stallmist unter- zuvslügen. damit wenigstens kein Stickstoffver­luste eintreten. Stimulationsversuche b.i Hafer und Gerste haben in Darmstadt nicht den geringsten Erfolg gehabt. Diese Frage wird jedoch noch weiter geprüft. Zum Schluß empfahl der Redner den Landwirten, die Tätigkeit der Sant'- wirlscha'tlichen Versuchsstation in Darmstadt durch Eintendrn von Boden-, Düngerprobrn ufto. im beiderseitigen Interesse recht oft in Anspruch zu nehmen.

Der mit großer Spannung erwartete Vor­trag von Direktor Schumacher über Pferde­zucht mußte infolge Erkrankung des Reßwenten ausfallen. An seiner Stelle sprach Dr. Andräe von der Duchsührungsstelle der Landwirtschafts- fammer über Steuerfragen. In leicht ver­ständlicher Weise gab der Redner einen lieber- blick über die Fülle der Steuern, die heute auf dem getarnten Wirtschaftsleben und nicht zuletzt der Landwirtschaft, lasten. Zu'ammenfassend for­derte der Redner eine Vereinfachung des gesamten Steuerwesens. Herab­setzung der Steuern auf ein erträgliches Maß und einen ausreichenden Schutzzoll, damit im Interesse einer gesteigerten Produktion die Preise der landwirtschaftlichen Grzeugn-sse wieder in Einklang gebracht werden mit den Preisen der landwirtschasllichen Betriebsmittel.

Am Rachmittag sprach Obstbauinspektor Wagner von der Landwirtschaftskammer in ~ "*" * 'men jur

Die Wcmcinnuh. Baugenossenschaft e.K.m b.H. Gr.-Lindcn bat ihre Auf. lösung beschlossen. Iu Liquidatoren sind die Unterzeichneten bestimmt. Gläubiger werden hiermit aufgefor- beit, ihre Forderungen einzureichen. Gemcinnüt). Baugenossenschaft e. G m.

b. H. in Liquidation Gr.-Liuden. Georg Pfeifer. Heinrich Witzner.

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Morgens: Wellfleisch mit Kraut. Karl Faber, Deutscher Hof. ouie Mittwoch, 18. Februar 1925:

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