Ausgabe 
15.5.1925
 
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Feuer am Nordpol-

Technisch poliiisä)er Roman atu der Gegenwart.

Bon Karl-August von Caf f e rL

42 Foriietzuug (Nachdruck verboten.)

Brief derPrinzejjin Llirbcyan Linda Lahors.

Pons, den 1. Juni.

Meine liebe Linoo!

Eigentlich wollten wir bereits in dieser Woche noch Bukarest zurückkehren, aber plötzlich hat dec Prinz den Entfchluft gefotzt. noch einige Zeil hier zubleiben, obgleich die ooilon völlig vorüber ist. Nun, mir soll es recht lein. Poris ist auch jetzt noch schon, jedensoUs tausendmal schöner als unsere jämmerliche Hauptstadt, die sich einbildet, ein Klein- Paris zu sein.

Mein Mann hat sich ollem Anschein nach eine neue Geliebte zugclegt daher der Grund, weshalb er noch nicht odreisen will, und bis die ihm lang­weilig wird, pflegen immer etwa vierzehn Tage zu »ergehen. Da ich Dich somit für» erste nicht wieder- >ehe. Io möchte ich eine Angelegenheit mit Dir be­sprechen, die ich lieber persönlich erledigt hätte. Das gesprochene Wort klingt immer eindringlicher als dos geschriebene, das pudern so leicht verlegend wirkt. Mir bleibt aber keine Wahl, denn, was ich mit Dir besprechen möchte, duldet keinen Aufschub.

Du erinnerst Dich, das, ich Deinen deutschen freund, der jetzt bereits viele Monate bei Dir zu Gast ist. in Sara tu kennenlernte. Und ich finde es voll begreiflich, dafz man sich in seine die meisten anderen Manner weit überragende Persönlichkeit verlieben kann

Was ich ober nicht verstehe, ist die Undesorgi beit, mit der Du Dir Deinen guten Rus verdirbst. Sei mir, bitte, nicht böse, liebste Lindo, aber man redet jetzt schon mehr über Dich, als nötig ist.

Und wozu dos? Nimm Dir so viele freunde, wie Du magst, aber wahre ein wenig die formen, die man nun einmal in der guten Gesellschaft ver­langt. Du willst doch eines Tages wieder heiraten, und Deiner Schönheit und Deinem Reichtum nach kannst Du eine ganz erstklassige Partie machen.

rahrft Du aber fort. Dich derartig zu kompromu- i'cren, dann sinken Deine Chancen gewaltig. Die Männer sind nun einmal so, daß diejenigen trauen cm höchsten bei ihnen im Preise stehen, die von vielen begehn werden und denen dock» niemand etwa» nochsagesi kann.

Darum vergrabt Ihr Euch allein in earani, ohne jemals andere Menschen zu iehen - Die 0Utter- wachen Eurer Freundschaft sollten doch demnächst zu Ende lein. Ich linde, man verlebt gerade die köst­lichsten Augenblicke, wenn man sich in Gesellichoft fast srernd und kühl gegenubersteht, um in beim lichen Stunden alles nachzuholeu, was nun einmal der Oesfentlichkeit verborgen bleiben mutz.

Ich will Dich also um Gottes willen nicht etwa dazu veranlassen. Deinen freund auszugeben oder auch nur sortzuschicken. Dos wird eines Tages ganz von selber kommen. Aber labe Dir Gäste ins Haus, «orge dafür, dah auch andere Courmacher Dich um­schwärmen. Sei vor den Menschen freunblich gegen c-anber», aber behonble ihn stets so, batz man in ihm einen Deiner bevorzugten Angestellten erblich, ober nicht mehr. Wenn Du gelegenllich noch durch- suhlen läßt, batz Du die Absicht hättest, Dich roicber zu verheiraten, so wirb das besonbers wirken

Bald werben bie Klatschmäuler verstummen, bic mit ihrem Gerede über uns Weltdamen häufig ja ,iicht ganz unrecht haben, unb Du wirst Deine leider mutz ich es sagen augenblicklich etwas heikle Positton binnen kurzem miederherstellen. Und das ist eine grotze Hauptsache im Leben. Was hel­fen uns alle Eroberungen, alle heimlichen Leiden­schaften. wenn wir nicht gleichzeitig eine von allen beneidete Stellung innehaben. Wir dürfen uns eben nicht kompromittieren.

Ich kann meiner seligen Mutter nicht dankbar genug dafür sein, batz sie mir, als ich erwachsen war, folgende Lebensweisheit einprägte:Fahre niemals mit einem Herrn allein im Wagen, denn bas untergräbt deinen guten Ruf. Was ihr dagegen unter vier Augen tut, ist deine Sache, denn das braucht niemand zu erfahren."

Also, meine geliebte Linda, ich bitte dich noch­mals, sei vorsichtig unb klug. Fahre nicht mit Herrn Sonders im Wagen, ober, was dasselbe ist, bleibe nicht allein mit ihm in Soratu. Für Euer Zusam­mensein unter vier Augen wünsche ich Dir neidlos bas schönste Glück.

Der Prinz Iaht sich Dir zu Mützen legen. Ich umarme unb küsse Dich zärtlichst, ctets

Deine 23xh?

Telegramm

an germano.russische Norbland-Kompagme Archangelsk.

Eintresic in brei Tagen. Abfahrt kann bann so'vrt ftohhnben. Sanders.

Berich desI e m p

über die Sitzung der französischen Auwimer am 5. Ium.

Gleich zu Begin aber heutigen Äammeesttzung wurde von dem Deputierten Duchanel folgende An­frage an die Regierung gerichtet.

Ist es dem Herrn Minister des Aeuhern be- könnt, bah die sogenannte germano-ruffische Nord- pol-Gelellschalt in den nächsten Tagen zu einem Schlage ausholt, der geeignet ist, die Interessen Frankreichs in bedrohlichem Matze zu gefährden, unb welche Motznahmen gedenkt bie Regierung da­gegen zu ergreifen?"

Zur Begründung seines Antrages führte Herr Duchanel aus:

Deutschland stellte entgegen den mit uns ge­troffenen Abmachungen im vergangenen Jahre heim­lich in einer Fabrik in Gocha Flugzeuge her, bic so­wohl ihrer Gröhe wie ihrem Akiionsrabius nach als gefährliche Kriegswerkzeuge zu betrachten sind. Die ersten erbauten Fahrzeuge entzogen sich unserem Zugriff burch die Flucht nach Rußland. Dagegen gelang es bei Wachsamkeit unserer unübertreff­lichen Kontrollkommission, den Besitzer jener Fabrik zu verhaften. Er sollte feine Felonie mit langjähri­ger Zuchthausstrafe bühen.

Wie wir aus sicherer Quelle erfuhren, gelang es jenem Deutschen vor einiger Zeit, aus bem Ge­wahrsam aus der Zitadelle von Dijon zu entrinnen. -celbftDerftänblid) ermöglichte die über bie ganze Welt verbreitete deutsche Spionage seine Flucht. Er gelangte nach Rußland, wohin ihm allmählich, na« türlich unter heimlicher Unterstützung der deutschen Regierung, der größte Teil seiner ehemaligen Ar­beiter unb Angestellten folgte. Dort schmiedeten deutsche Rachsucht unb bolschewistisches Gift ein Un­ternehmen. bas unter harmloser Maske seine aggres­

siven TendenzQU gegen bas ahnungslose Frankreich zu uertergen bemüht ist. In der NSHc des '.Qnrb voles soll ein Platinlaoer von unerhörter Rem. paltigfeH entdeckt sein. Dieses will die neugegru:.

bete Gese0choft atubeuten. Deutschland und Rutz- land, bie sich hn «Heimen gegen uns verschworen haben, gelangen Damit in den Besch ungeheurer Hllfoquemllen die sie natürNch gegen doe tast mehr lose Frankreich verwenden werben.

Können wir das ruhigen Blute-, mttmnehen '' Sollen wir bic Zukunft Frankreichs, das Gluck un tercr Kinder sorchvs aufs Spiel setzen?! Dollen wir es uns gefallen taffen, daß Deutschland in der neuen Nordiandkolonie eine Waste schmiedet, die sich un­fehlbar eines Tages gegen uns kehren wird'"

Ich sollte denken, der glorreiche Friedensi'ei trag zu Bersaillcs gibt uns genug Handhaben, jeden deutschen Besitz zu beschlag« hm en, der in derart cllatonttr Weise nicht nur den Frieden Frank­reichs. sondern den der ganzen Well bedroht. Die Regierung hat das Wort Sie hat genug bei Milde gegen Deutschland walten lassen. Jetzt Iaht uns Talen sehen!"

Der Miniftcr des Aeuhern erhob sich soson. dankte dem Interpellanten für seine Sorge um Frankreich und erklärte sich bereit, im geheimen Ausschuß die Anfrage betaiInert zu beantworten.

Telegramm

derTimea* aus Archangelsk

Heute nochmitag drei Uhr fand die Abfahrt ber ersten beiden Flugzeuge der aermano-nissischen Nordland Kompagnie nach Nova Thule statt, jenem sagenhaften norbifd>en Kontinent, den bie Leiter der Kompagnie im vergangenen Jahre entdeckten Täglich sollen zwei weitere Flugzeuge folgen, bereu Anzahl durch ständigen Nachbau neuer Maschinen noch erheblich gesteigert werden wird.

Sanders unb Dingel, deren Nomen |o in aller Welt bekannt find, leiteten wiederum den ersten Flug in die Gebiete des Nordpols. Auch Stratofs. bei industrielle und - - wie es heißt der Geldgeber des ganzen Unternehmens, sowie bic rumänische Fürstin Linda Lahory waren zugegen, blieben ober in Archangelsk zurück. Sie wollen erfi in einigen Wochen folgen, wenn bic Arbeiten in Novo Thule weiter vorgeschritten sind.

(Fortsetzung folgt.)

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Die Derdingungsunterlagen liegen bei dem Unterzeichneten (neues ZkreiShauS, Zimmer 69) zur Einsicht auä. Angebots- Vordrucke werden gegen Erstattung von 4 - QEL abgegeben. Angebote sind Der- schloffen mit entsprechender Aufschrift ver­sehen bis -um DirnStag, den 26. Mat, vormittags 10 Uhr, bei dem Linier» zeichneten einzureichen, wo zu der ange­gebenen Zeit in Gegenwart etwa er­schienener Dieter die Oeffnung erfolgt. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Wetzlar, den 12. Mai 1925.

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