Ausgabe 
15.5.1925
 
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Einlagen nutzt oergeflcn Seme trurb: br- 'chtolfen. das verbandSofjene Schwimmfc'k fces DlfeiibüCbcr SchwimmvercinS von 18^b am 13. unb 14 3uni mit einer größeren Mannschaft za besuchen. Frl. TÜly Arndt folgt an ber. gleufrrn Tagen einer Einladung des Alten Schwimm- verein- Dreslau ti>o sie wiederum im Sruft- schwimmen mit bet Deltrekordschwimierin Frl. Murray- L.i> zig und im Rückenschwimmen mit der deutschen Meister.n Frl. Aenne Nehborn- Bvchum zutammentriftt. Die Wanderungen des 'Scrcine insbviondrre der Zagend, werden wie bieder fortgesetzt. Die Uebungsstunden sind auf Dienstag, Donnerstag. Samstag und Scmntag teil gefegt -siede heutige Anzeige! Die Dersamm- lung schloß mit der Hoffnung auf einen erfolg­reichen Sommer und eine gute 3ugendauSbildung. sowohl im Schwimmen al» auch Im Aettungs- wcsen

2 5 3 a b r e Damenverein(Babels« berget" in (Biegen. Man berichtet uns: Am oamstag beging der hiesige Damenoerein(Babels« berger", der älteste Damenstenoaraphenverein in unierem Hessen lande, die Feier seines 2djähri^en Bestehens in der Turnhalle. Nach einem von Jyri. Therese Schmal! schwungvoll oor^etragenen Vor« Iprud) ergriff die derzeitige 1. Vorsitzende des Vcr« em», Frl. Tilly 5 d) in a U . das Wort zu einer *Segrübungsanfprad)c und gab dabei einen kurzen Uebcrblid über die Vcreinsgeschichtc. Die Mitglieder« zahl des 23e rein» beträgt zur Zeit 130. Der erste Vorsitzende de» hessen-nassauischen 'Verbandes Ga« helsbergerfdKr Stenographen. Lehrer Schopp- Mainz, hielt folgenden Festvortrag:Warum Reichs­turzschrift?" Gleich zu 'Beginn seiner Rede gab der 'Redner daraus die stenographisch kurze, aber treffende Antwort:Weil cs belfer ist . Nach eingehenden Betrachtungen fchlosi der Redner mit dem Wunsche, hofo die Reichskurzschrift zum Wohle des gesamten deutichen Wirtjchajis. und Staatslebens bald bk- meinem des deutschen Volkes werden möge. Rach dem Feftoortrag gab die I. Vorsitzende des Damen« ncreins einige Ehrungen bekannt. Die langjährige i rühere Vai sitzende und Mitbegründerin des 'Ver­eins, Frau Jluguftc Peter, wurde unter lieber- reichung einer Ehrenurlunbe zur Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Weitere Ehrungen wurden den Vorstandsmitgliedern des Stammoereins von 1861, den Herren H a n st e i n, Hasenkrug und 3 u (( m a n n , durch llcbergabe wertvoller Bilder mit entsprechender Widmung zuteil. Der derzeitige l. Vorsitzende des Vereins von 1861, staatlich gepr. Lehrer der Kurzschrift Franz H a n st e i n , über­mittelte dem Damenverein die herzlichsten Glück- wünsche des Staminvereins und dankte gleichzeitig für die Ehrungen. 3n beredten Worten brachie der 1. Vorsitzende des Bezirks Gießen (Babelsbergcrscher Stenographen, ftaatl. gepr. Lehrer der Kurzschrift ft. H. ftuhI, die Glückwünsche des Bezirk» znm Ausdruck. Sud) die Stenographengesellfchaft(Ba­belsberger' unb Damenabteilung übermittelten durch den 1. Vorsitzenden, Kaufmann Fidel Balken, unter Heb er reichung eines Bildes die besten Wünsche. Für den Kaufmännischen Verein sprach der erste Vorsitzende, ftaufmann Heinrich Erle, indem er auf den grufjen Nutzen der Kurzschrift gerade für die Geschäftswelt hinwies. 3m meieren Verlauf der Festfolge ourden allerlei gefeilige Dai - bfetungen ncbo!cn und mit reichem Beifall aus« gezeichnet. Das Ergebnis des Zubilaumswettschrei« bens wurde zum Schtusie nodj bekanntgegeben. Es erhielten Preise: 1. System (Babelsberger (200 Sil­ben): 1. und Ehrenpreis Frl. Lina Wahl: 180 Sil­ben: 1. und Ehrenpreis Frl. Therese S ch in a 11, 1. Preis Frl. Melitta E ha r a (; 160 Silben: 1. und Ehrenpreis Frl. Luise Rohrbach-, 120 Silben: 1. und Ehrenpreis Frl. Lisel Eckert .unb Frl Lucia Melcher, 1. Preis Frl. Emilie Prang unb Frl. Hilde 'Weltmann; 100 Silben: 1. unb Ehrenpreis Frl. Erna Eckharbi, 1. Preis Irl. Warta Müller, 2. Preis Frl. Anna Ben zier; 80 «Üben: 1. unb Ehrenpreis Frl. Elsa Martin, 1. Preis Frl. Elise A b e r t unb Frl. Käthe Zseg­le r, 2. Preis Frl. Ria Schmal! unb Frl. Maria Bingmer; 60 Silben: 1. unb Ehrenpreis Frl. Sofie 'Wepler. 2. Reichskurzschrift (80 Silben): 1. unb Ehrenpreis Frl. Elly Rieh, 1. Preis Frl. Elisabeth Glabigow; flio Silben: 1. unb Ehren­preis Frl. Meline S ch m i b i« Heuchelheim, 1. Pr.: Frl. Martha Nau unb Frl. Minna Eise. Ein Fest« ball hielt die Teilnehmer noch lange beisammen.

Der Studentenhttfslag

der Gießener Hochschulgesellschaft und (Siebener Studentenhilfe rückt näher. Die Dorbereitungen find, wie man uns schreibt, in vollem Dange. Eifrige Hände sind am Werk, die ernsten Räume unserer ilnüxroerfität zu frohem Feste vorzubereiten- Die Fülle des Gebotenen ist so reichhaltig, daß wir nur einen kurzen Ueberblick über das Programm zu geben imstande sind: Am Festsonntag. 17. Mai, wird zunächst vormittags von 11.15 biS 12.15 die Militärkapelle unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Löber vor der ilni- versität ein Frühkonzert abhalten. Hm 4 Uhr eröffnet sodann der Aadioraum. in welchem

<in Biecrvhrenapparat der A E. G mit Laut« sprechet: die Märchentante zu Work kommen iästt, für unsere Jüngsten feine Pforten, Um 5 Uhr Konzert deS Kasseler A-c ippelTa-iIbor» unter Leitung des Herrn LaugS 1. Kapellmeister des Kasseler Stadtth a:> rs Das Konzert des 40föpflfl<m Männercho.S bildet ein musikalisches Ereignis ersten "Langes für Giesten. Der Kaffeler Ehor ist weit über die Grenzen seiner engeren Heimat hinaus bekannt und berühmt das Konzert verspricht drn Musiksleundrn einen hohen Genuß Ein GieichoS von dem Kammermufiktrio der Herren Andreae. Delp und Schltep- hake zu sagen, wäre überflüssig Jeder in Gießen kennt die drei Künstler, die in lo auf­opferungsvoller Weise sich wiederum, wie schon so oft vorher, in den Dienst der StudentenhUfs« tätigfeit der Universität Gießen. der sic selbst seinerzeit als Studenten angehört haben, stellen wollen. Da» Programm deS .Konzerts ift aus dem heutigen Anzeigenteil zu ersehen Nach diesen mufilalifä^n Genüssen wird durch ein cinsaches Abendessen em angenehmer und ftärlcnbcr lieber- gang für das fernere Festes treiben geschaffen. Die Neue Aula, der große HSrsaal. die kleine Aula. Seminarräume und DorlesungSsäle stebm als Tummelplatz froher Festbefucher offen. 3n der Aula sind Duden mit Erfrischungen Zi- garten, Zigaretten Blumen usw. errichtet, in enen (Sief)euer Damen zu billigen Preisen um daS leibliche Wohl der Gäste besorgt find. Lin Sludenlen-Orchester. verstärkt durch Mitglieder der Kapelle Topp und der Militärkapelle. unter Leitung des Herrn Andreae spielt zum Tanz. 3m Radioraum arbeitet der Lautsprecher abends für die Groben. Auch hier werden den Besuchern von schönen Händen Erfrischungen gereicht. 3m Staatswissenschastlichen Seminar hat sich eine Kleinkunstbühne etabliert, in der Ernst und Sch:rz in gleicher Weise zu Worte kommen Schließlich sei noch auf die Tombola hmgewiefen die durch überaus großzügige Geschenke von Freun­den der guten Sache bedacht worden ist. Den glücklichen Gewinnern winken dort u. a. der Dierröhrenapparat mit Lautsprecher aus dem Nadioraum, ein sehr wertvoller grober Perser- teppich. ein elektrischer Staubsauger. Kunstwerke und viele andere Preise. Alles in allem ver­spricht es am Sonntag ein gelungenes Fest in der Universität zu werden, so dah es niemanden schwer werden wird, auf so angenehme Weise unseren Studenten die Not der Zeit erleichtern zu helfen. DeZäume darum niemand, das Fest zu besuchen. Es wird sich lohnen. Um die ideelle Unterstützung des Festes durch die stu­dentischen Korporationen zu botumentieren, wer­den die Korporationen der Stadt ihre Fahnen auShängen.

Kreislehrerkonferenz Gießen.

!*! Die Lehrer des Landkreises Gießen versammelten sich am Mittwoch in stattlicher Zahl im großen Saale der Liebigshöhe. Stadtschulrat Pros. Dr. 'Alles begrüßte ganz besonders den Vorsitzen­den des ftreisschularntes Gießen, Provinzialdirektor G r a e f, ferner Oberregierungsrat Dr. H c ß und die Redner des Tages, Er führte aus, daß es ledig­lich der (ireieocrwaltung zu danken sei, wenn der Kreis Gießen einer der ersten in Hessen mar, der einen Kreisschularzt unb bie erste Haushaltungsschule erhielt, bie Fachaufsicht über ben Hanbarbeitsunter- richt unb ben landwirtschaftlichen Unterricht für bie Fortbildungsschulen einfuhrte. Zum Lobe der Kreis- Verwaltung sei ferner gesagt, baß ber Kreis Gießen auch auf bem Gebiete des Schulhausbaues an erster Stelle marschierte, bis der Krieg weitere Neubauten verschob. Die Schule würde auch in Zukunft dieHilfe der ftrcisvcrroalhmg finden.

Provinzialdirektor Öracf dankte für die an­erkennenden Worte und gab der Zuversicht 'Ausdruck, daß auch in Zukunft ein harmonisches unb erfolg­reiches Zusammenarbeiten im 3nteresse ber 3ugcnb- erzichung bestehen werbe. Das Schicksal Deutschlanbs werbe wesenllich beeinflußt von bem, was bie Lehrer in bie 3ugenb hineinpflanzten. Die allgemeine Wehr­pflicht sei leiber gefallen, burch vermehrten Tum- unterricht unb Sport könne ein Ersatz für bie körper­liche Ertüchtigung geschaffen werben. Neben Körper unb Geist müßen auch bie sittlichen Kräfte gestärkt werben, um ber Zunahme ber kriminalistischen Fälle Jugendlicher entgegenzuarbeiten. Die Pfege bes Na­tionalgefühls unb ber Daterlanbsliebe fei von höch- fter Wichtigkeit. Wir wollen keine Revanche, aber wir wollen auch frei fein von Gefühlsbuselei, statt Bölkerversöhmmg sollen wir zuerst 'Volksversöhnung anstreben. Auch ist bie 'Autorität ber Behörbe wieder zu pflegen. Mögen die Lehrer mit Ernst, Freude und Derantwortlichkeitsgesühl an die Arbeit gehen, dann wird der Segen nicht fehlen. (Lebhafter Beifall.)

Kreisschulrat Fischer gedachte der beiden ver­storbenen Lehrer Adam- zlllenborf a. b. Lumba unb Rektor M e tz - Hungen unb widmete ihnen an­erkennende Worte. Aus dem Schuljahr 1924/25 teilte er mit, daß der Beamtenabbau die Ruhestandsoer- setzung von 12 Lehrern unb bas Eingehen von zehn Stellen forbertc, bamit ist bie Klassenzahl im Kreise auf 205 zurückgegangen.

Die 3unglehrernol |eichr groß, vier feien noch aus bem Jahr 1024 ohne Pcrwen- bung, acht weitere seien jetzi dazu gekommen. 3n Preußen ie, bte Not viel größer bort müßten fie oft vier 3abrc öoricn. Mii Befriedigung könne fest- flefleUt werden, daß bie Einführung der Mädwen fortbilbung»ld)ulc im ftreiie (Bietzen tau rnbung* lo» vor sich gegangen fei, nächstes Jahr komme noch ber ftodjunicrridjt dazu. Die verschobenen Schul hausneu bauten müßten jetzi nachgeholt werden in manchen Dörfern seien mehr Klaffen als Lehr fäle vorhanden. Die Gemeinde Grotzen-Lindcn fei in dielen Tagen vorbildlich vorgegangen ba sie bie (Erbauung eines mobemen Schuldaule» be- schlofsen habe.

Dr. König bfhiuibeltc in bodjinterefianter Weise bas ThemaDom Reich, vorn Volk und von ben Grenzen" Unser aller Streben müsse lein, daß alle Deutschen in einem Reiche zu- fammengefafet würben. Allseitiger Beifall folgten ben Ausführungen

5tubienrat Weckerling - Friebberg lprach begeisterte Worte fiir bie Pflege bes Deutschtums im Auslanbe. 3n Kufstein würben in ben Pfingfl- fericn 10 000 3ng«nbliche aus allen Teilen des Reiche- zusammenkammen, davon stelle bas Hessen« land allein 1350. Seine Aufforderung. Schulbücher unb belonbers Lesebücher für bie Auskanbbeutschcn zu sammeln unb bie ebleu Ziele bes Vereins für Äuslanbbcutsctze zu unterstützen, fanb allgemeinen Anklang, lo baß eine große Anzahl ber Lehrer sich als Mitglieber bes Vereins anmelbetcn.

Das ThenraReparationsleistungen, Londoner Abkomme nunb Dawes-Gutachten" behanbelte in sehr verstänblicher, klarer Weife Dr. Raab. Letzten Endes gelte es, die deutsche Landwirtschaft soweit aufzuklären und zu fördern, daß die Bodenerzeug- niste das deutsche Volk selbst ernähren könnten. Der Lehrerstand fei berufen, hierbei auf klärend mit« zuwirken.

Prof. Dr. AI les bau Ile den Referenten für ihre vom vaterlänbifchen Geiste getragenen Aits- sühmngen unb schloß ben amtlichen Teil ber Kreislehreroersammlung.

Danach tagte ber Kreislehrerverein unter bem Vorsitz bes Obmanns M i d) c l aus Wie« leck. Sein Rücktritt würbe allgemein bebauert, fein erfolgreiches Wirken anerkannt. Zum Obmann bes Kreisvercins würbe Lehrer S b m m e r aus Großen- Linben bestimmt.

Evang. Pfarrverein für Hessen.

i. Frankfurt a. M., 12. Mai. Heute tagte hier ie diesjährige, gut besuchte Hauptver « f a m i lung des evangelischen Psarr- Vereins für Hessen. Nach der Erössnungs- andacht gab der Vorsitzende D. Zandt- Plantg (Erläuterungen zu dem gedruckten Jahresbericht, an den sich eine lebhafte Aussprache anschloß. Die Vereinsrechnung wurde von Dekan Röschen Freienfeen vorgetragen und genehmigt. Der Schrift­leiter D. Fritsch- Ruppertsburg, und Rechner Dekan Röschen- Freienseen wurden wiederge­wählt. Mit Beifall wurde das Referat von Pfarrer S ch u ft e r « Nierstein über bie Einführung bes Lekrvikariats ausgenommen. Die Aussprache über diesen Vortrag zeigte, baß ein Lehrvikariat nötig ist. Die Vertreter bes Landcskirchenamts erklärten auch, baß biesc Forderung Gegenstand eingehender kirchenbehörblichcr Erwägungen sei. Pfarrer S c r i b a - Wetterfeld und W a h l-Gimbsheim re fericrten noch über die Sterbekasse. Unter Vorsitz von Oberkirchenrat Zentgraf tagten bann noch bie Leiter ber Dekanatserziehungsvereine unb be­schlossen, einen Lanbesverbanb ber (Er- ziehungsoereine unb Erziehungsan ft a 11 e ii zu gründen. Die Nachmittagssitzung wurde ausgefüllt durch einen Vortrag von Professor D. Hans Schmidt- Gießen über:Die Bedeutung des Alten Testaments für den deutschen Protestan- tismus", das als sehr zeitgemäß bei den oft über­triebenen, ungerechten unb bisweilen unflätigen Angriffen gegen biefe alten biblischen Urfunben großes 3ntereffe fanb. Es ist zu begrüßen, baß ber Referent demnächst in einem Sammelwerk über ben Protestantismus feine Ausführungen ver­öffentlichen wirb. Gegen 5 Uhr schloß bie Tagung, ber bie neuen Oberkirchenräte unb Superintenbenten Wagner unb Zentgraf beiwohnten.

Strafkammer Gießen.

* Gießen, 12. Mai. Der Hänbler B. H. von Großen-Buseck war von dem Schöffengericht Gießen wegen schweren Diebstahls zu 1 3 ahr 6 M a na ten Gefängnis verurteilt worden. H. und die Staatsanwaltschaft verfolgten gegen dieses Urteil Berufung. Die Beweisaufnahme ergab folgenden Tatbestand: H. und der wegen dieser Tat bereits abgeurteilte Taglöhner H. zt von Wieseck hatten Ende November 1924 verabredet, gemeinschaftlich aus einem Eisenbahnwagen Stückgüter zu stehlen. Am frühen Morgen des 27. November begab sich 21.. der früher Eisenbahnbeamter gewesen war, von der Wohnung des H. aus, in der er genächtigt hatte, auf ben Bahnhof, sprang bort ungesehen

auf einen in ber Richtung Reiskirchen mhrenben Zug. öfnete nach Entfernung ber Plomben einen Guterwagen und verbarg fuh in diesem Ale ber Zug bei ber Leppermudle vorbeifuhr warf A. seid» Marions mir Tabakblättern au» bem Wagen unb fprang bann ipäter ab. als ber Zug langsamer fuhr, jn ber Zwischenzeit hatte H tM-reinbarungsgemäfi Kartons ausgelesen (bas sechste hatte er übersehen) unb an einen sicheren Platz gebracht, an bem sich alsbald auch A. emfnnb. Beide holten nun ben Wagen des H luben bie Kartons auf und fuhren ipäter nach (stießen, um hier bas Diebesgut ab zutttzeu. Auf (Rrunb biefer Feststellungen hielt bie Strafkammer ben H. trotz seines Leugnens für über- iLilin unb verwarf feine Berufung. Auf bie Berufung her Tiaatsanwaltschaft hin wurde bie Strafe aut 2 Jahre Gefängnis erhöht.

Buntes Allerlei.

Die nützliche Strafpredigt.

Aer italicnikbc Dichter 21 r i o ft fing fchvn in früher Jugend an. Verso zu machen, und sein Dater. der wenig non der Poesie hielt, schalt ihn deswegen heftig Einst hielt er ihm eine lange Strafpredigt, di. der Sohn mit größter Auf­merksamkeit anhörte, ohne ein einziges Wort zu seiner TieditL riigung vorzubringen Sein Bruder verwund-rt über das Stillschweigen des sonst fo hitzigen Zünglings fragte ihn. warum er sich denn alles so ruhig angehört habe, worauf Arivst erwiderte ..ES war die vortrefflichste Ge­legenheit zum Studium 3ch schreibe gerade eine Komödie und bin bei der Szene, wo ein 21ater feinem Sohn einen tüchtigen BerweiS gibt. W4e der Dater nun zu schimpfen ansing, da fiel mir ein, daß er mir das beste Muster für mein Stück geben könnte. 3ch habe mir daher den Ton. hie Gebärden, die Worte und alles auf daS genaueste gemerkt und werde jetzt fofort die Szene nieder­schreiben. die nnr vortrefflich gelingen muh." 200 Millionen Mark auf dem Meeresgrund.

Die bereits fo viel genannten Goldschätze, die in der Ducht von Davarino liegen, sollen jetzt endlich gehoben werden. Wie Athener Dlälter melden, haben die Taucher die Suche nach den Schätzen begonnen, die man auf 200 Millionen Mark schätzt Bekanntlich wurden bei der See­schlacht von Davarino 1827 60 Schisse der türki­schen Flotte von den englischen, französischen und russischen Geschwadern in den Grund gebohrt und sanken in einer Tiese von 90 biS 120 Fuß Das 2Idmiralschiss, öaö mit unterging, soll allein nicht weniger als 100 Millionen in Gold mit sich geführt haben 3n einer einzigen Kiste befanden sich nach den Angaben 30 000 Golddukaten. Auch Öutoelcn und loflbarc Schmucksachen sollen sich in den Schifssrumpfen befinden, die auf dem Boden des Ozcans liegen Dach den Berichten der Tau­cher befinden sich die Schisse in einem lehr guten Erhaltungszustand. Man arbeitet mit einer gold- anzeigenden Galvanometernadel. die bei der Fest­stellung der Goldbestände der .Lcrurenlio" gute Dienste geleistet hat.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus berRadio-Umschau" )

Samstag, 16 Mai:

12 Uhr: Dachrichtcnknenst 3 und 4 Uhr: Wirtschaf tsmeldungen 4.20 Uhr Nachrichten­dienst. 4.30 bis 6 Uhr /Nachmittags-Konzert des HausorcchestersTanz- und Schlagermusik". 6 Uh Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 3.30 Uhi: Jugendstunde Aus demDchatzkästletn der rhei- nifchen Hausfrau" von Zohann Peter Hebel 6,30 biS 7 Uhr: Der Dric^fkästen. 7 bis 7,30 Uhr 21us Historie und Phantasie (Anekdoten und (Rätfel). 7,30 bis 8 Uhr: Funkhochschule. Kortrag von Prof. Dr Schultz.Heinrich Heines ltzrische Entwicklung". 8 bis 8 30 Uhr: Stunde des Frank­furter Bundes für DolkSbildung: Dortrag von Rektor Förster:Dom Sinn und Wesen des deut­schen Kleingartenbaues". 8 30 bis 9,30 Uhr: Ge­sangsabend. 9 30 Uhr: Nachrichtendienst. Wetter­meldung, Sportbericht. 10 bis 11 Uhr: Die Neger- seele in der Kunst.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr.NeNglonSgemelnde. GotteSb.l. b.Synagoge (<3ubanlagek Samstag, ben 16. Mai. Tora6b. 7.45, inorg. 8.30, abbs. 8.20 u. 9.00.

Speziell veraltetes Rheuma, auch Gicht, kann nut durch Mittel bekämpft werden, die stärk Harnsäurelösen de Eigenschaften besitzen. Der cd)l? Uroqa-Tdralt 'innert die Schmerzen und bringt die Harnsäuren Salze zur Ausscheidung. Uroga-Extrakt ist in Flaschen zu 60 Gramm nur erhältlich in Apotheken, sicher: Untversit^Apotheke zum goldenen Engel. Die Bestandteile sind auf der Packung angegeben 4800A

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