llänDc. bef anders Rervung. /ju übcrtotnöen smd. Rechnen wir mit einem Desamtverlust von 22 vom Hundert. |o würden von den 9 Meter-- kilognunm nur etwa 7 Meterkilogramm nutzbar gemacht.
Ein Aiesen-Werjttcau s- B., den die Deutsche Maschinenfabrik A.-G. in Duisburg für die Werft von Blohm und Voß in Hamburg gebaut hat, hebt als Höchstleistung 250 Donnen -- 250 000 Kilog» anun in der Minute 1,6 Meter hoch, was 0.0267 Metel in dec Setunde entspricht. Die Ruhleistung dieses Kranes ist demnach 250 000• 0,0267 —6675 Meterkilogramm in der Sekunde. Da ein Mann 7 Meterkilogramm in der Sekunde leistet, so würden 6675.7 =953 Mann dazu gehören, eine gleiche Arbeitsleistung zu erreichen.
Betrachter man vorstehende Zahlen .so kann man sich einen kleinen Begriff davon machen, wieviel Menschen und welche Zeit wohl dazu gehört haben mögen, die schweren Stcinblöcte beim Bau der Pyramiden auf Höhen bis zu 146 Meter zu heben. Denn Hebemaschinen waren damals noch nicht bekannt: vermutlich standen als einzige Hilfsmittel der Hebel und die schiefe Ebene zur Verfügung. Was uns heute die elektrische Energie leistet, das mutzte damals die Masse der Menschen schaffen.
Mie gehen mit?
Eine müßige Frage, das weiß doch jeder. Nun, so einfach, wie man denkt, ist die Sache doch nicht, das mag folgende Erwägung zeigen, die den wenigsten Lesern klar gewesen sein wird. Wir stehen nur dann fest, wenn unser Schwerpunkt über der Stützungsfläche (der Fußsohle) liegt. Bei der Fortbewegung muß sich dies also fortwährend ändern, da der Körper einmal über dem rechten, dann über dem linken Fuß ruht. Das vorgestellte „Standbein" liegt mit der ganzen Sohle auf und stützt den Körper; der rückwärts stehende Fuß wird vom Boden „abgewickelt", indem er von der Ferse her «mfangenb sich erhebt, zugleich wird das betreffende Bein im Kniegelenk gebeugt und nach vorn geschoben, ebenso auch der übrige Körper mit dem Schwerpunkt, bis er wieder über der nun aufgesetzten Fußsohle-liegt. Dann beginnt derselbe Vorgang mit dem anderen, bisher aufliegenden Fuß und dem entsprechenden Bein. Dies wiederholt sich andauernd. Der Schwerpunkt wird dabei also von der einen Seite zur anderen bewegt, wir ruhen beim Gehen stets auf einem Fuß und erheben gleichzeitig den anderen. Beim Laufen ist die Dauer der „Abwicklung" der Füße kürzer, aber es schwebt dabei der Körper auch für ganz kurze Zeit frei in der Luft, und es kommt auch vor, daß beide Füße für kurze Zeit auf dem Boden ruhen.
Der „Beobachter am Blain" l Aschaffenburger Awzeiger) kann in diesem Jahre auf sein sechzigsähriges Erscheinen zurückblicken. Er wurde von dem Buchdrucker Zakob Wilh. Schipp-- -ner mit der Gründung einer neuen Druckerei i. 3. 1865 ins Leben gerufen. Aus kleinen unscheinbaren Anfängen ist der „Beobachter" zur führenden und einflußreichsten Zeitung des ganzen westlichen Llnterfranken mit der weitaus größten Abonnentenzahl emporgewachsen.
Shakespeares „Heinrich IV.“ als Operntext.
Die unsterblichen Gasthausszenen aus Shake- fpeaves „Heinrich IV.", deren Held Falstaff ist. Tvrib von einem englischen Komponisten zum Text •einer Oper verwendet worden. Aber die Falstaff- -Szenen sind nicht etwa, wie es bei dem Text zu AtkolcriS „Lustigen Weibern von Windsor" durch Mosenthal geschah, umgearbeitet worden, sondern Die Worte des Dichters wurden ohne jede Aende- rurfg als Text übernommen. Die Oper, die den Titel „3 m Eberkopf" führt, ist von Gustav Holst und wurde zum erstenmal in Manchester azlfgesührt. Sie wird von ihrem Schöpfer als „Musikalisches Zwischenspiel in einem Akt" bezeichnet und lehnt sich in ihrer Vertonung an alte englische Melodien an, wie sie im Zeitalter der Königin Elisabeth vom Volke gesungen wurden. Die Kritik vermißt eine gewisse dramatische Steigerung, aber der wundervolle Humor des „alten lustigen Englands", der in den Szenen des Dramas lebt, kommt auch in der Musik gut zum Ausdruck, und so wurde der eigenartige Versuch zu einem großen Erfolg.
Wirtschaft.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
Ein Hauptkennzeichen der Arbeitsmarktent- Wicklung der letzten Zeit sind außerordentliche Schwankungen. Während sonst in der Regel in Sommermonaten eine Belebung erfolgt, trat im vorigen 3ahre ein erheblicher Rückschlag ein, der die Zahl der Vollerwerbslosen binnen kurzer Zeit auf beinahe 600 000 brachte. Andererseits war aber entgegen allen sonstigen Beobachtungen im Herbst, der im allgemeinen einen Rückschlag zu bringen pflegt, eine beträchtliche Erhöhung der Arbeitsgelegenheit zu verzeichneic. die bis zum 15. Rovember 1924 die Zahl der Vollerwerbslosen auf ungefähr 427 000 herab- drückte. Von da an flieg die Zahl dann wieder dauernd bis zu 593 000 am 1. Februar, um Ende März wieder auf 515 000 zurückzugehen. Die Besserung findet ihre Bestätigung auch in anderen Statistiken: so ist z. D. nach den Berichten der Arbeiterverbände der Anteil der erwerbslosen Mitglieder gefallen von 8 Prozent Ende 3anuar auf 7,3 Prozent anfangs März: die männlichen Arbeitsgesuche gingen von 338 auf 100 freie Stellen im Dezember auf ungefähr 275 zur 3etztzeit zurück. Diese außerordentlich starken Schwankungen sind ein Spiegelbild der Llnruhe, die immer noch das Hauptkennzeichen des Wirtschaftslebens ist und die noch lange auf uns lasten wird.
Erfreulich ist, daß die 'Besserung der letzten Zeit sich hauptsächlich auf die Betriebe erstreckt, die Produktions- bzw. Ausfuhrgüter Herstellen, während die 'Beschäftigung in den Gewerben'
Deren Erzeugung Dem reuten Vermehr bient, zurückgegangen ist. Sehr klar kommt diese Tendenz, was die Produktionsgüter angeht, zum Ausdruck in der Landwirtschaft sowie im Kalibergbau: auch im Braunkohlenbergbau und in der Eisenindustrie ist die Beschäftigung noch einigermaßen günstig: sehr schlecht ist sie dagegen im Steinkohlenbergbau. Bei der eigentlichen Ausfuhr industrie kann man die Besserung des Grades der Deschäftigungsrnöglichkeit noch deutlicher erkennen: so ist z. D. nach den Berichten der Unternehmungen die Zahl der gut beschäftigten Betriebe in Der Metallindustrie gestiegen von 11 Prozent im August 1924 auf 22 Prozent im Februar 1925, während gleichzeitig die Ziffer der schlecht beschäftigen Betriebe gefallen ist von 51 Prozent auf 20 Prozent. Für die Maschinen- industrie gilt das gleiche: bei ihr ist die Zahl der schlecht beschäftigten Betriebe in derselben Zeit von 74 Prozent auf 46 Prozent zurück- gegangen. Auch im Baugewerbe ist der Beschäftigungsgrad verhältnismäßig befriedigend, wenngleich bisher alle Hoffnungen noch nicht verwirklicht worden sind. Was die Gewerbe angeht, die allein Verbrauchsgüter Herstellen, so ist besonders schlecht die Beschäftigung im Tabakgewerbe: dort geben die Arbeiterfachverbände an Arbeitslosen bzw. an Kurzarbeitern bis zu 35 Prozent aller Mitglieder an. Richt so scharf ausgeprägt ist die Tendenz im Rah- rungs- und Genußmittelgewerbe. wo Die Zahl der Arbeitslosen von 5,4 Prozent im 3anuar auf über 6 Prozent im März gestiegen ist, während Der Prozentsatz der Kurzarbeiter sogar von 8,5 Prozent auf über 12 Prozent sich erhöht hat. Eine Verschlechterung Der Arbeitsmarktlage weisen ebenfalls auf die Textilindustrie sowr: das Konfeltionsgewerbe.
Abweichungen von den hier turz geschilderten Haupttendenzen auf Dem Arbeitsmarkt sind im besetzten Gebiet zu verzeichnen, wo die Zahl der Arbeitslosen Mitte März mit 150 000 prozentual viel höher ist als im unbesetzten Gebiet. Auch die Arbeitsmarktlage für Angestellte weist abweichende Tendenzen auf. Hier kann man sagen, daß beinahe für alle Berufe gleichmäßig die Verhältnisse außerordentlich schlecht liegen; das Angebot hat säst überall stark zugenommen, während die Rachfrage nach wie vor nur verhältnismäßig geringfügig ist.
* D i e Wohnungsfürforgegesell- schaft für Hessen, gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sih in Darmstadt, die vor kurzem gegründet wurde, ist jetzt gerichtlich eingetragen worden. Gegenstand des Llnter- nehmens ist die Förderung des Baues und der Einrichtung von Wohn- und Heimstätten in Klein- und Mittelhäusern, allgemeine Linker- stützung der Wohnungsbedürftigen. Der Zweck der Gesellschaft ist darauf gerichtet, der minderbemittelten Bevölkerung gesunde und zweckmäßig eingerichtete Wohnungen zu billigen Preisen zu verschaffen. Das Stammkapital beträgt 100 000 Reichsmark. Regierungsbaumeister Kurt Runge in Darmstadt ist zum Hauptgeschäftsführer bestellt worden. Der Hessische Fiskus als Gesellschafter bringt auf Stammeinlage in die Gesellschaft bewegliche Sachen im Werte von 40 000 Reichsmark ein.
' Die Kalkindustrie im März. Der verhältnismäßig günstige Geschäftsgang der Kalk- industrie im Februar hat im März nachgelassen. Maßgebend hierfür war in erster Linie der trt der Mitte des Berichtsmonats einsetzende Witterungsumschlag. Der Ausfuhrmarkt liegt, mit Ausnahme des holländischen, weiterhin schwach.
N: Deutsche 3ndustriekonzessio« neu in der Türkei. Die englische Presse 6c« richtet aus Angora, datz zwischen der türkischen Regierung und einer deutschen Firma ein Vertrag abgeschlossen fei, wonach der Gesellschaft drei Fabriken (zwei in Konstantinvpel) ausge-- fhändigt toerDen sollen. Die Firma wird den Ramen „SoeiLt6 anonyme industrielle turque“ führen. Die Konzession ist für 30 Jahre erteilt, jnach deren Ablauf die Fabriken mit allen Maschinen Eigentum der türkischen Regierung werden. Die Gesellschaft wird hauptsächlich Material für Die Arsenale liefern, ferner landwirtschaftliche Maschinen und Eisenbahnmaterial.
* Großkraftwerk Württemberg 2l. G. in Heilbronn. Die zum Lahmeyer- Konzern gehörige Gesellschaft legt ihren Geschäftsbericht für 1924 vor. Rach Rückstellung von 58 000 Rm. zur Kapitaltilgungs- und Crneue- rungsrücklage wird der Rest des Reingewinns auf neue Rechnung vorgetragen. 3m Geschäftsbericht wird die Pachtung der Wasserkrastanlage Kochendorf von der Reckar A G. und die Gründung der Vorarlberger 3llwerke G. in. b. H., Bregenz, mit 2 Mill. Schweizer Franken Kapital erwähnt, woran die Gesellschaft mit 42 V® Proz. interessiert ist. Die zukünftige Stromversorgung Württembergs soll durch Ausbau dieser Wasserkräfte sichergestellt werden. An den Gemeindeverband Äeberlandwerk Hohenlohe-Oehringen und an die Kraftwerke Altwürttemberg A. G. erfolgte die Energielieferung aus dem Dampfkraftwerk Heilbronn. Der Energiebedarf der beiden Werke war infolge des sehr wasserreichen 3ahres geringer als in normalen Jahren. Die Lieferung an die württembergische Sammel schienen A. G. dürfte im Lause dieses Sommers ausgenommen werden.
Frankfurter Abenbbörse.
Frankfu rt a. M, 14. April. Die Abend- oorse verlief ohne Anregung in unverändert lustloser Haltung, ülmsätze wurden nur in ganz geringem Umfange getätigt. Die Stimmung ist ^fofern als etwas gebessert zu bezeichnen, als die Abgaben zum Stillstand kamen und die wenigen zur Rotierung gelangenden Papiere mit behaupteten Kursen aus dem Verkehr hervorgingen. Deutsche Anleihen vernachlässigt. 3m freien Ver-
Danknoten.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark avSgedrückt. BueuoS-AircS, London, Heu- York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest, für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten»)
Telegraphische Auszahlung.
kehr gingen bprozentige Reichsanleche zu 0,650 um Die Abendbörse schloß still in behaupteter Haltung. Deutsche Anleihen: 1923er K.-Schätze 0,640. Bankaktien: Commerzbant 109,25, Darmstädter Bank 137, Deutsche Bank 135, Disconto- gesellschaft 116,25, Dresdner Bank 107,75, Mc- tallbanf 114, Oesterveichische Ärebitaftien 8,30. Montanaktien: Deutsch-Luxemburger 70,75, Kali Westeregeln 21,87. Chemische Aktien: Scheide- anstalt 137, Th. Goldschmidt 108, Höchster 133. 3ndustrieaktien: Adlerwerke Kleyer 3,50, Dycker-- hoff und Widmann 4,35. Fuchs Waggon 1,30, Gebr. Iunghans 12, Lechwerte 85, Metallgesellschaft 129, Thüringer Lieferungsgesellschaft-Gotha 87,50, Zucker Heilbronn 3,30, 4’. prozentige Lingam von 1924 8,50.
________________Börsenkurse. ____________
_______________Datum:
5”fo Deutsche NclchZankelhr . 4% Deutsche Ncichvanlcihe . S‘/»% Deutsche ReichSanlcihe 3% Deutsche Ncichsanleihe . Deutsche Sparprännenanlcihe 4% Preußische Kousols . . . 4% Hessen...........
ÄW“:::::::::: Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Awretsng..) 4% Zolltür'en .....
Wo Goldmeritaner Berliner Handelsgesellschaft. Commcrj- und Pnvat-Bank. Darinst. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche Bereiusbank .... Discouto Commandit .... Melallbank...........
Mitteldeutsche Cceditbank. . Oesterreichiiche Credttan stakt. Weltbank Bochumer Goß ....... Buderus........ ... .
Caro . Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harveuer Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln .... Laura Hütte Oberbedarf Phönix Bergbau . Roeinstahl...........
Ricdeck Montan ....... TelluS Bergbau Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd.....
Cheramische Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg . .. Philipp Holzmann......
Anglo-Cont-Guano .... Badische Anilin.......
Chemische Mäher Alechin .. Goldschmidt .... ..... . GricS> eimer Electron . . . . Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ....... Rütgersiverke Schcideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkraftwerke ....... Schuckcrt............
Siemens & Halske .....
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hehliaenstaedt Megutn........
Motorenwerke Mannheim .
Frankfurter Armaturen . .. Konservenfabrik Braun . . . Mctattgescll^aft Frankfurt. Schuhfabrik Herz . . .' » * * Sichel Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal •. Zuckerfabrik Waghäusel • ..
ftranTfurti. M.
Berlin
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8. April
9. April
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Anikiich: Nokiernni
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Brief
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•Brief
Vmft-Ron.
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67,17
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77.20
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Stockholm .
113,030
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10,565
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10,563
10,603
Italien. . .
London. . .
17,255
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20,125
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4,195
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4,195
4,205
Paris....
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21,61
Schweiz . .
81,05
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Spanien. .
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1,738
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Wien in D-- Öest. abgest.
59,06
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Prag .... Belzrad ..
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Budapest. .
5,815
5,835
5.815
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6,07
6,06
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Lissabon .
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79,65
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Berlin. U. April.
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Amerikanische Noten .....
4.178
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Belgische Noten ........
Dänische Noten........
21 07 76,9)
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Englische Noten ......
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Holländische Noten......
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Italienische Noten......
17,20
17,28
Norwegische Noten...... Deutsch-Ocstcrr-, ä 100 Aron«
16 93
67,25
68,95
69,25
Rumänische Noten......
—
——
Schwedische Noten......
112 79
113,39
Schweizer Noten.......
89,95
81,35
Svanische Noten.......
59,50
U 495
59,80
Tschechoslowakische Slot« . .
12.465
Ungarische Noten.....
5,78
5,80
Berliner Dorfe.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 14. April. Nach der mehrtägigen Um terbrechung des Verkehrs läßt fich das Geschäft heute
autzcrordcntnch zogerno an. Die Geschäfts» stille, die fid) dabei ausprägte, kann kaum noch übertroffen werden. An Marktgebieten, die sonst zu ben bevorzugten Spekulationsobjekten gehörten, fanden überhaupt keine Umsätze statt. Eine ausgesprochene Tendenz konnte sich unter diesen Umständen nicht entwickeln. Immerhin hat es den Anschein, als wenn am Montan markt stärkeres Angebot heroortrat, das auf die Kurse einen Druck ausübte. Die ersten Notierungen mußten viel- fad) aus dem Grunde ausgelassen werden, weil noch nicht das notwendige Mindest in jedem Papiere umgegangen war. Am Geldmarkt zeigte sich infolge des geringen Geldbestandes ein leichtes Anziehen der Sätze. Man hörte tägliches Geld mit 7—9 Proz., Monatsgeld mit 9einhalb bis 11 Proz. Arn Devisenmarkt fand die Bewegung des französischen Franken infolge der derzeitigen Vorgänge in Paris allgemeine Beachtung. Der Pariser Franken unterlag in den Vormittagsstunden international mehreren Schwankungen und wurde gegen mittag gegen London mit 93,5 genannt. Lon don-Brüssel hielt fid) auf 95,9. Etwas ermäßigt war das englische Pfund mit 4,78einachtel gegen Neuyork.
Frankfurter Getreidebörse- (Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".?
Frankfurt a. M., 14. April. Es wurden notiert: Weizen. Wetteraüer 20,50 bis 24,50, Roggen, inländischer 19,50 bis 23,50, Sommefc gerste für Brauzwecke 20 bis 28, Hafer, inländischer, 17 bis 21, Mais (gelb) 19,50 bis 19,75, Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 36,50 bis bis 39, Roggenmehl 31,50 bis 33,50, Weizen- kleie 13,25 bis 13,50, Roggenkleie 14,50, Erbsen 25 bis 30, Linsen 40 bis 45, Heu, süddeutsches» gut, trocken, 9,50 bis 10, Weizen- und Roggen- stroh 5,50 bis 6, Treber, getrocknet 17,50 bis 18 Mk. Tendenz: befestigt.
Frankfurter Schlachtdiehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Fr an l für t a. M., 14. April. Auftrieb: Rinder 663 Stück: darunter 228 Ochsen. 18 Dullen, 417 Färsen und Kühe. 249 Kälber. 39 Schafe, 1949 Schweine. Preis pro 50 kg Lebendgew. Ochsen, vollfleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 55 bis 62, junge, fleischige, nicht auägemäfteto und ältere ausgemästele 46 bis 54, mäßig genährte ältere 35 bis 45. Bullen: vollfleischige ansgernästete Färsen höchsten Schlachtwects 48 bis 52, vollsteifähige jüngere 42 bis 47. Färse n u n d Kühe: vollflcischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 55 bis 62, vollsleischige ausgemästete Kühe höchsten eochlachtwerts, bis zu 7 Jahren. 46 bis 52, wenig gut entwickelte Färsen 45 bis 54, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 32 bis 40, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 30. gering genährte Kühe und Färsen 14 bis 20. Kälber, feinste Mastkälbcr 85 bis 90, mittlere Mast- und beste Saugkälber 78 bis 84, geringere Mast- und gute Saugkälber 65 bis 75, geringere Saugkälber 55 bis 65. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 48 bis 50. Schweine, vollfleischige von 80 bis 100 Kg. 66 bis 68, unter 8 0Kg. 60 bis 65, von 100 bis 120 Kg. und von 120 bis 150 Kg. 66 bis 68, unreine Sauen und geschnittene Eber 56 bis 60. Marktverlauf: Rinder und Schweine werden bei ruhigem Handel langsam geräumt. Kleinvieh bei lebhaftem Handel ausverkauft. Rächster Schweinemarkt Dvn nerstag, den 16. April, nächster Kleinviehmarkt Freitag, den 17. April 1925.
Berliner Produttenbörse.
Berlin, 14. April. Der Produktenmartt hatte kleines Geschäft bei anfangs schwächerer, spater aber befestigter Tendenz. Gerste still, Hafer bei weiterer Frage des Konsums und Polens fest. Mehl ruhig, ebenso Futter- artifel. Es notierten je 1000 Kg.: Weizen (mark.) 247 bis 250. Weizen (Mai) 258 bis 259.50, Weizen (Juli) 258 bis 259.50. Roggen (mark.) 230 bis 232. Weizen (Mai) 226 bis 227, Weizen (Juli) 226 bis 227. Gerste (märf.) 210 bis 230, Futtergerste 185 bis 205, Hafer (märf.) 190 bis 199, Hafer (Mai) 183, Mais (Mai) 175, Raps 390. Leinsaat 380 bis 385: für je 100 Kg.: Weizenmehl 32.75 bis 34.75, Roggen mehl 31.00 bis 14.50, Viktoriaerbsen 23.00 bis 29.00. kleine bis 32.75, Weizenkleie 14.00, Roggenkleie 14.40 Erbsen 19.00 bis 21.00, Futtererbsen 18.00 bis 19.00, Peluschken 19.00 bis 20.00. Ackerbohnen 18.50 bis 20.00, Wicken 19.00 bis 20.00, Lupinen (blau) 10.00 bis 11.50, Lupinen (gelb) 12.00 bis 14.00, Serradelle 13.00 bis 15.00. Rapskuchen 15.20 bis 15.50. Leinluchcn 21.30 bis 21.60, Trockenschnitzel 9.90 bis 10.20, Torfmelasse 9.20, Kartoffelflocken 19.10 bis 19.50, Zucker 17.50 bis 18.50.
MMN Her Mk Wen 1925
Vom alphabetischen Einwohner- und Firmenverzeichnis liegen die Buchstaben
N bis einschließlich Z vom Donnerstag, 16. April, an drei Tag- lang zu jedermanns Einsichtnahme offen.
Wir bitten dringend um Nachprüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge und um Einzeichnung etwa er« forderlicher Aenderungen und Ergänzungen GeMtsWe des MreWAeMges
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