irin an
gn er
icr
leb-
bält am
_____ .ril feine ordentliche Hauptver
sammlung in Dießen ab. Direktor Da n f a • 2im-
Sutzerheu sind bic -Irtxnrcr tw W
ertoartcm Die Gemeinde Sich hat tu btt TMicx eine große Flutschleufe eingebaut und schon der der letzten i.1 cbcrf dbrncmmung die günWigcn 'Dir ■ hingen gespürt Do» Äulturbauamt Gießen plant außerdem die Anlage eine- Ltauwerkes Etting-hausen hat bereit- vor ' einigen Jahren seinen Dachlaus durch Grablegung reguliert. Sn wird also überall der Kamps gegen die Hochwassergefahren mit Energie geführt
f e n will.
Frankfurt a. M., 14. April. lWolff.) Der hiesige Arzt Prof. Dr. Demeter v. T a b o r a ist in der Nacht zum Ostersonntag mit seiner Frau durch Gift aus dem Leben geschieden. Prof. Demeter war seit langem unheilbar krank.
*urg wird dakei einen Vortrag halten über bad Thema .Der Lahnkanal 1925". (Siehe heutige Anzeige.)
■’ Personalien. (Ernannt wurden Karl
d« r.°d>
«NZw * ,..nioct*
#»*Ä* :arf emen 41 u 133OOO
M eigens h Uebc i,lf elände»
<tüf)n aus Geiß-Nidda zum Pfleger an derLandes- >)eU‘ und Pflegeanstolt Gießen: die Forstreferen» tere Albert S) echler aus Alsbach, Martin Bäh- ri na er aus Billertshausen. Kreis Alsfeld, Adolf '® albe cf aus Alsfeld, Fritz Schneider aus Friedclhausen, Kreis Gießen, und Robert Grüne- «a ld aus Ehringshausen, Kreis Alsfeld, zu Forst- assesioren: Derwaltungsinspektor Heinrich Müller n Schotten zum geschäftsleitenden Verwaltungs- nspcktor bei dem Kreisamt Schotten: die Lehrer
0tz«rS1tel-Wettveioerv.
In unserem Osteroätse!-Wettbewerb hat der rtcufcl dem Rätselonkel einen üblen Zn«tch gespielt. 3m Silbenrätsel mutz es heißen:
_ bc — flam guÄ - hen < statt da — lX _ pam guv — her) Da- letzte Wort mutz | tatt .Roman" „Turnnchr" gelesen werden
lüib nun frisch an die Arbeit! Di- Samstag fr noch Seit. Und viel Glück?
F Der Rätselonkel
Bornotizeu.
— Tageskalender für Mittwoch. '5tabtti)caicr 7.30 „D,e heilige Johanna". — 2er- ,fa Dolkshochschule Gießen: 8.30 Uhr Studenten- h*n Mitgliederoersammlung. — Lichtspielhaus, j! Bahnhofstraße: „Aschermittwoch"
- Das Äünftleifcft im otaöt- I t b e a t e r. Don dem Festkomitee wird uns gerieben: Seit 3obren ist es Heuer das erste 'Aal wieder, daß ein Dühnenfest stattfindet, und iioitbet im Heim Der Schauspielkunst, in unserem »iönai Theater. Vielfach und lebhaft ward der Wunsch darnach laut. Denn von jeher waren i nferc Dühnenfeste beliebt. Dir wollen auch I ixuer einen schönen Abend gemütlichen Zusan,- Knfetni aller Theaterbesucher mit uns bieten, »bei wir uns eine Freude daraus machen.
' "ic zu bedienen. Hoffentlich führt die endliche .Erfüllung des lang gehegten Dünsches, die ohne
Ufer Verschulden so wett hinausgeschvben wer- c.tn muhte, zu recht zahlreicher Deteiligung! Ias Stück: ^Die vertagte Dacht", ein Schwank der vielberühmlen Schwankautoren Arnold und Zach, ist hier Reuheit und wird nur zu unserem leftc gegeben, die 3dee: .Sine Dacht in Pe- 'ng-, die dem Feste zugrunde liegt, wird sicher Act fall finden. Die Gintritt-Preise sind inäbifl und die Verkaufspreise unserer Düsen al- anaemeffen und keineswegs hochgeschraubt kekarmt. Eine Rächt in Venedig, ohne See- rcke, ohne Seekrankheit! Gin gemütliche- Zu- '.aunenfem mit den (Mebener Bühnenkünstlern ,im Samstag. 18. d«. Mts. ZV» Ubr im Stadt- ,Heater. (Kein Kvstümzwang, Desellichastsanzug.)
Turnen, Sport und Spiel.
Quer durch Ohm- und Lahntal.
Das Straßenrennen über 180 Kilometer, dak auch durch untere Stadt führte, sah Zeihner Schweins urth in 6:2:58 vor Gekol - Frenzingen. G ö b e l - Wetzlar, Drix ins-Köln und 3a c o b - München siegreich.
!b iland lc«ntgel)en,
.M
1!?1 5U
^ngen die
Äu W.' fttä“ b"ri>
LH**«
nft
Mr ach btt $5® Dttddc- tntibet bfcv, bad sich
der Mnd. £ Jj 1°den Mir- Mit teerten sollten " die
'll ruhig und such». Men fernen Tage-.
sich vor der Qfo. iu nehmen, ist tfc iit einem Zusiante sttckmg" überhaupt
■ 8U Wenig in Steilen »h ei ctft bie btS 'Bbitrt in ban . welches ihm gegen - also auch gegenüber anfällig macht. Jeter bezüglich des mensch- ld hon tem gut oter ^>ps haben. Sin gut ein mit Asche imb nnt schlecht. Ebenso ensprvzeß im mensch- ■ Hauptsache auch ein jut ober schlchl. je ober mit allerhand nters einige Säuren : Qlabnmg also z.D. । macht, bewirkt, daß
Körpers schicht tu so bic IorauSschung, ffjlidtcn filianfbciicn. mg bringt dann bei bet M
•n RxxuW nennen ch an Säure rufen siÄsch. Menfrüchte. Üuernd. Wicken: jwr- Man bevorzuge also n man will, dab ter ippe witerstandstahiS 1 ähnlich, alS ob im nnt, Nc nicht so viel
rfem 2tlöc des W । und sei die Kohle litten, täglich von der >m W Wm, bem i viel einfacher: ter ilich selber von sew« t Sann, welcher die ibrungO. tec vieren.
weiche die Kohl-n' i des Kbrpcrslf, die Sauren und, andere scheiden, Msten-u S ti.SK rss®£ ? viel Sauerstoff und 'lc a ktirter so sauber ^aÄt*«**
r&i-S eJntfn
ntmarwn von elf Xon|ttnianöeu statt. 3m nächsten 3ahre sollen jedoch nach Deschluh des gesamten Kirchermorstande- rmb der Kirchen- gemeindevertrerung Prüfung und Konfirmation wie vor dem Kriege an zwei verschiedenen Tagen stattfindcn.
Starkenburg und Rheinhessen.
Darmstadt, 14. April Vektor unö Senat der Technischen Hochschule haben, Vie wir erfahren, nachdrücklichsten Einspruch gegen die von der Stadt geplante D u r ch s ü b - r u n g der elektrischen Stratzenbahn durch die Hochschul st ratze erhoben und in einem besonderen Schreiben an den Oberbürgermeister darauf hingewieien, bah der Etratzenbatzn- betrieb die Forschungsarbeiten der Vorstände des cleitrotechnischen unb physikalischen Institutes zum groben Teil lahmlegen würde. — Mit der La n d- w i r t s ch a f t s k a m m c r ist nunmehr wegen des Verkaufs deS Schlosse- zu Grvtz» Ll m st a d t eine Vereinbarung zustande gekommen. Der Kaufpreis beträgt 60 000 Mark. Die wir hören, bcabfichtigt die Landwirtlchaftskammer. die landw. HauShaltungsschule von Langen nach Ocoh-Umftabt zu verlegen.
* Darmstadt. 14. Aprll. Der Arbeits- markt im Kreis Groß-Gerau bat sich wesentlich gebessert Rege Vachfrage herrscht in der Lairdwirtschaft, auch die Autoindustrie ist gut beschüstigt. — Das Da upr ogramm für 1925 steht in Qleu• 3fenburg die Errichtung von 40 Einfami l ienhäusern vor.
Hessen-Nassau,
5t r. Laut er bad), die odjui a mlxnnDa rietmnen Etse 2) a m e r a u aus Spieße (Litauen) zur Lehrerin an der Dolkschule zu Lauterbach, Elisabeth ® a g - - - aus Darmstadt zur Lehrerin an der Volksschule zu Schlitz, Mr. Lauterbach. — Zurückgenommen wurde auf Rochsuchen des Försters Friedrich Benfe l zu Ulrichstein dessen Derjetzung in die Försterei Mittel- dick des Forstamrs Kelsterbach: die Ernennung des Derwoltungsinfpekiors Adolf Russe r aus Offenbach zum geschäftsleitenden Äerwaltungsinfpektor bei dem Kreisamt Schotten.
)—( Ruppertsburg, 13. April. Gestern, am 1. Osterfeiertag, nachmittags von 4 bis 6 älhr, entluden sich über unserem Dorfe und seiner nächsten Umgebung mehrere ® ctoittcr, so ---o- । schwer, wie wir sie hier lange nicht erlebten. ... . Lehrer Zahlreiche äußerst heftige elektrische Entladungen
flarl Keil zu Merkenfritz, Kreis Büdingen, und I erregten Furcht und Schrecken. Etwa acht Dlih- Ludwig Petri zu Beltershain, Kreis Gießen, zu schlage in Masten der Starkstromleitung, zwei Lehrern an der Volksschule zu Dieseck, Mrei» Gie- Pappeln, eine Eiche und ein Wohnhaus konnten ßcn: die Schulamtsanwärter Heinrich Schnegel- bis jetzt festgestellt werden. Drän de entstanden jerger aus Rudlos, Kreis Lauterbach, zum Lehrer erfreulicherweise nicht. (Sin w ölten b r u ch - an der Volksschule zu Heblos, Är. Lauterbach, Ernst artig ec Regen verwandelte die Grasgärten L e i ck e r aus Appenheim, Kr. Lingen, zum Lehrer Erblich des DorseS in einen Sce Roch eine an der Volksschule zu Frau-Rombach, Kreis Lauter- halbe Stunde nach dem Gewitter war das Loh ^ach, Karl Winter ans Nieder-Seemen, Kr. Schotten. ! nordwestlich des Ortes weih mit Hagel 6e- zmn Lehrer an der Dolkschule zu Lermuthshain, ' deckt. — Heute fand hier die Prüfung und Kon-
HUM
£>az Rs//ve z
fpd. Frankfurt a. M, 14. 2lpril. 3m Lager einer Firma an der Hanauer Landstraße erfolgte heute früh gegen ' ,9 Uhr eine Explosion, durch die ein Arbeiter getötet und ein anderer schwer verletzt wurde. Die Firma verwertet u. a. Rohre, die zum Entladen von Sprengkörpern auf den MunitivnSzerle- gungswerkstütten Kelsterbach t>:rwen- det werden. Einige dieser Rohre waren offenbar nicht vorschriftsmäßig von Sprengstoff gereinigt, denn als in der Räye ein Arbeiter eine größere autogene Schweißung vomahm und Funken auf die Rohre flogen, explodierte die nicht entfernte Pulvermasse und riß die Rohre auseinander. —' 28er vielfach gesuchte Einbrecher Paul Schomburg konnte verhaftet werden. Schomburg war nach seiner letzten Verhaftung aus dem Krankenhaus entwichen. Er hat b:-~ und in Städten der Umgebung zahlreiche Dir stähle, Einbrüche, Detrügereien, ilrfunbenfäl- schungen und Llnterschlagungen begangen. - Ein Schwindler taucht in Wohnungen auf und gibt sich als Gas- oder Elettrizitätstontrollbeam- ter aus, während er dann plötzlich eine Waffe zieht und von den Hausfrauen Geld erpres-
Oderhessischer Bienenzüchterverein.
f Der Ober hessische Vienenzüchter^ verein hielt gestern in Gießen seine btc6iäbrigc Ausschuß sitzung ab. die von etwa 40 Dele gierten besucht war. Der Vorsitzende. Lehrer Du ß - Leibgestern, begrüßte die Anwesenden und erstattete den Rechenschaftsbericht über das abgelaufene 3abr 1924 Dieles Jahr brachte infolge der Rachwirkung der 3njlation einen kleinen Rückgang der Vlltgliederzahl von 2500 auf 2044. der sich aber in 1925 schon wieder gebessert hat Die Rechnungsablage durch Herrn Döring- Schlitz erstattet, ergab enre Einnahme von 8142.02 Mk. und eine Ausgabe von 6542.45 Ml so daß ein Lieberschuß von 1599,57 Mk. bleibi An rückständigen Veit ragen sind die Fweig vereine noch schuldig 934 Mk die dem lleberschuß zuzurechnen sind. Für die Ehrenmitglieder über nimmt der Hauptverein die Dettragszahlung Die Rechnung wurde von 2 Mitgliedern geprüft und für richtig befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Voranschlag für 1925 be läuft sich in Einnahme und Ausgabe auf 9800 Mk Es finden in Hirzenhain knefes 3ahr zwei Lehrgänge für Dienenzucht statt unter Leitung von Redakteur Hensel Die Termine sind in der „Diene" Rr. 3 angekündigt. Die Rückvergütung für die Zweigperei ne beträgt in 1925 für das Mitglied 50 Pfennig. Sämtliche Mitglieder find gegen Haftpflicht versichert: der Verein bezahlt für das Mitglied 20 Pfennig. Der Honig preis beträgt für das Pfund 1 des Marktpreises der Vutter. Es wurde auf die Rot- Wendigkeit eines Einheitsglases und (Bin heitsetikeits für deutschen Honig, sowie auf die Rotwendigkeit eines Hon ia schütz» und Dienenseuchengefeyes ernstlich hin- gewiesen. Es wurde mit Dank begrüßt, daß das hiesige Versuchsgut Hardthof einer Dienen versucks st and einrichten will, aus dem sich hofsenilia) ein Dienenzucht lehrst a n d entwickeln wird Man beschloß, für dir Lehrgänge in Hirzenhain ein geeignetes Mikroskop anzufchaffen. Der Eintrag des Fweigvereins Dlitzenrod wegen Erlaß von Deiträgen tourte obgelehnt. Der Antrag Schlitz, für ieten xlweigverein nur einen Vertreter zur Aus schußsihuug zu senden tmb ihm für je 30 'Mit glieder eine Stimme zukommen zu lassen, tourte gleichfalls abgelehni. Für den im vorigen 3ahr leider allzu rasch verstorbenen zweiten Vorsitzen- den Lehrer Adam- Allendorf a. d. Lda. tourte Lehrer Runl - Okarben einstimmig gewählt. Der Versicherungsvertrag mit der Hagelversicherung ^EereS" wurde verlängert. Die neu ? Preis gerichtsordnung ist von dem hellifchenVer band einstimmig angenommen worden und damit für den Oberbesfischen Verein verbindlich Al- PreiSrichter für die 3ubiläums-Derbands-Aus stellung in Darmstadt wurden bestimmt Gärtnei Rie de l-Afsenheim, Lehrer R unk-Okarben alS Stellvertreter Lehrer Hildebrand-Rau heim und D ä ch t v l d - Heldenbergen.
RDV Fahrpreisermätzigung für Gesellschaftssahrten. Außer der Herabsetzung der Teilnehmer-Mindestzahl für Sonder» züge ist nunmehr auch den Wünschen auf Wieder- cintührung der im Jahre 1908 abgeschafften Ermäßigung für Gesellschaftsreisen seitens der Reichsbahit entsprochen worden. Die ab 6. Aprll in Kraft tretende Ermäßigung beträgt 25 Proz. Gegenüber den normalen Preisen, bet einer Min- destteilnchmerzahl von 30 Personen und einer Mindestentfernung von 50 Km. Die Ermäßigung ist nur unwesentlich geringer alS die der Sonn- tagSkarlen mit 33 Proz., dafür ist jedoch die Dewegungsfreiheit größer als bei den nur nach bestimmten Stationen aufliegenden und nur über Sonn- und Feiertagen gültigen SonntagSkarten. Dei der Ermäßigung für Gesellschaft-reis en besteht die Möglichkelt, gemeinsame Fahnen von und nach allen Stationen auf Entfernungen über 50 Km ohne Dindung an bestimmte Wochentage und auch mit anderen als den nur für Svnntags- farten augelaffcncn Fügen zu unternehmen.
Landkreis Gietzcn.
t Grünberg, 14. April. Unser langjähriger Bürgermeister Ranft ist am Samstag g e - ftorben und gestern, am zweiten Feiertag, unter Teilnahme eines sehr großen Trauergefolges aus Grünberg und Umgegend zur letzten Ruhe bestattet worden. Pfarrer G r a u l i n g hielt die Trauerrede. Er hob ganz besonders hervor, was der Verstorbene der Stadt wahrend feiner Tätigkeit als Bürgermeister war, wie er dos Wohl der Stadt und jedes einzelnen Bürgers stets im Auge gehabt, wie er zuvorkommend jedemann behandelte und jedermann zu friedenstellen wollte, auch in der harten Feit des Kriege». Kaum hatte er sich etwas Erholung gc gönnt, als er vor einigen Jahren unter einem Schlag anfall zu leiden hatte, von dem er sich nie wieder ganz erholte. Beigeordneter Fulda t legte im Ra men der Stadt einen Kranz nieder und gedachte in dankbaren Worten der Taten und Leistungen des Verstorbenen, Herr Müller sprach unter Kranzniederlegung für das Amtsgericht, Oberstudiendirek tor Angelbcrger als Vorsitzender des Kriegervereins hob die Vcrdienflc des entschlafenen Kameraden hervor, die er sich in dem hiesigen Krieger- verein erworben hat, dem er 42 Jahre als Mitglied und lange Jahre als Vorsitzender angehörtc. Mit seinem Rate habe er stets den Verein unterstützt und zum Emporblühen oerholsen. Als Zeichen des Dankes legte der Sprecher einen Kranz an der Ruhestätte des Heimgegangenen nieder. Daraus sprach Dekan Schmidt im Namen des Kirchenvorslan- des und der Bezirkssparkasie. Er rühmte den edlen Charakter des Verstobenen und legte schließlich zwei Kränze als letztes Zeichen der Verehrung nieder. Im Namen des Bezirkskriegervereins widmete Lehrer Roth unter Kranzniederlegung dem Verblichenen einen herzlichen Nachruf. — Der Gesangverein „Sängerkra n z" hielt am zweiten Feiertag ein K o n ze r t in der Turnhalle ab. Die Chöre des Vereins und die Sologesänge von Frl. Gustel Pfaff aus Gießen erfreuten die Zuhörer in hohem Maße und fanden lebhaften Beifall. Abends würbe „Glaube und f)cimat" gegeben. Zu dieser Aufführung war der Saal dicht besetzt. Die Darstellung war sehr gut und fand allenthalben die wohlverdiente Anerkennung.
Kreis Krievberg.
* Dad-Aauheim, 14. April. Vom 1. 3anuav bis 9. Aprll betrug der Gesamtbosuch 2288 Personen, darunter 142 Ausländer. Anwesend 875 Personen.
Kreis Büdingen.
nö. Olibba. 13. Aprll. Die kirchlichen Feiern deS Osterfestes gestalteten sich für unser evangelisches Kirchspiel besonders feierlich. Am ersten Ostertag war im Vormittags- aotteSdienst die Kirche überfüllt. Pfarrer Köhler hielt auf Grund des 118. Psalms die Predigt über „Ofterjubel“. 3n diesem GotteS- I bienste wirkte auch der hiesige Arbeiterverein mit. Obgleich er erst zwei 3ahre besteht, trug er doch unter der tüchtigen Leitung des Musillehrers Ackermann aus Ortenberg das verhältnismäßig schwierige „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" von Deechoven in sicherer Weise vor. Sin Schülerchor deS Lehrers Wolf von älnter-Schmitten sang zwei pastende Oflerlieder. Heute vormtttag fand die Konfirmation von 31 Knaben und 34 Mädchen au» dem Kirchspiel statt, wobei Pfarrer Laut die eindrucksvolle Konfirmakivnsrede hielt über das Schriftwort: Freuet euch, daß eure Damen Im Himmel geschrieben sind." Da auch viele auswärtige Gäste dieser Feier beiwohnten, konnte das Gotteshaus die große Zahl der Andächtigen kaum fassen.
Miciö Schotten.
Flutzregulierungen in Oberhessen.
I*! Der Kamps gegen bic Hochwassergefahr hat jetzt seinen Höhepunkt erreicht, haben doch gerade der verflossene ©ommer und Herbst wahre äleberschweminungskatastrophen für Oberhessen, besonders für die fruchtbare Wetterau. gebracht. Der Rotschrei der Dauern ist verständlich, wenn man bedenkt, daß ihnen das Hochwasser die gesamte (Srummeternte. einen Teil der Kartoffelernte und einen bedeutenden Teil der Getreideernte vernichtet hat. 3a. nicht selten sind ganze Grasllächen vernichtet worden und muffen nun wieder neu ausgesät werden, andere Wiefengründe stehen in Gefahr, zu versauern, da die Süßgräser und G'würzkräuter infolge der Rässe zugrunde gehen. Vielfach f;cbt man in den Tälern schwarze Moräste, nächstes 3ahr werden hier Schilf. RiÄ> und Socken mannshoch gedeihen. Daß schleunigste Abhilfe im Interesse des Viehslandes nötig ist, haben Dehörden und Gemeinden erkannt, und allenthalben regt man sich nun. Man arbeitet nicht allein an großzügigen Regulierunasplänen. einzelne Gemeinden und Dehörden sind bereits zur Tat geschritten. Zwischen Orten berg und Effolderbach stand ein einziger See. Hier wird mm durch den Bahndamm ein tiefer Durchlaß gegraben, das Dett der Ridder soll tiefer gelegt und verbreitert werden. Diele Arbeiter sind am Durchstich beschäftigt, um bis zum Mai die Hochwassergefahr beseitigen zu kömren. Zwischen Ridda und Ranstadt ist man dabei, große Flutgräben durch das Riddatal au ziehen, hierdurch soll das obere Riddatal geschützt werden. Die Gemeinden zwischen Stockheim unb Heldenbergen, besonders Höchst, Oberau Altenstadt, sind dabei, innerhalb ihrer Gemarkungen Abzugsgräben durch den Talgrund zu führen, die beiden preußischen Dörfer Ostheim und Eichen haben eine Entwässerunas- genossenschaft gebildet und beschlossen, im Frühjahr dies Flußbett der Ridder vollständig zu regulieren. 3n dem gesamten Lauf von Swckheim bi- Heldenbergen ist beabsichtigt, das Flußbett zu vertiefen, die Döschungen zu erweitern und zu erhöhen und ein-elne besond-as herrnnende Krümmungen des Dettes geradezulegen. damit die Gewässer rasch und ungehindert abziehen können. Der Wohlstand der ©emeinbe Leidhecken beruht auf seinen ausgedehnten Wiesen in dem Flußdreieck Ridda und Horloff und seiner Viehhaltung. außerdem standen hier voriges 3ahr 50 Morgen bestes Ackerland wiederholt wochenlang unter Wasser, weil sich am Zusammenfluß beider Flüsse das Wasser staut. Ober- und Rieder-Florstadt leiden ebenfalls schwer. Es ist geplant, stromabwärts für rascheren Abfluß zu sorgen. An dem Projekt der Regulierung des Unterlaufe« der Ridda und Ridder arbeiten die Kulturbauämter Friedberg und Fulda, mit
•• Auf aehobene Straßensperre $üx die Straßenarbeiten vor der Einfahrt der .'.tgarrenfabrlf der Firma Georg Phllapp Gail beendet find, hat das Poli^eiMnt die Sperrung k>e- Erdkaulerwegs wieder aufgehoben.
•• Einziehung von Reichsbank- iivten. Das Reichsbankdirektorium hat eine Bekanntmachung über den Aufruf unb die Einziehung | der Reichsbanknoten, deren Ausfertigungsdatum (i o r dem 11. Oft ob er 1924 liegt, erlassen. Der iufruf umfaßt sämtliche auf „Ma r k" lautenden Leichsbanfnoten, da die vom 11. Oktober datierten, caf Grund des Bankgesetzes vom 30. Auguftl924
^»gegebenen Rcichsbanknoten auf „Reichs- in a r f" lauten. Gemäß §1 der Ersten Verordnung 3iir Durchführung des Münzgesetzes vom 10. Oft. 1124 bleiben die aufzurufenden Noten bis zum Üblauf von drei Monaten nach ihrem Aufruf durch h« Reichsbanfdirekwrtum gesetzliches Zahlungs- nltttel in der Weise, daß eine Billion Mark einer Reichsmark gleichgesetzt wird. Mit dem Ablauf des 5. Juni 1924 verlieren die aufgerufenen Noten ihre Ligenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. Die Be- t'tzer derselben können sic noch bis zum 5. Juli 1925 bei allen Kassen der Reichsbank in Zahlung geben 'ter In dem Dorgcfcbricbcnen Verhältnis, wonach eine Billion Mark bisheriger Ausgabe durch eine Neichsmark zu ersetzen ist, gegen gesetzliche Zahtungs- mittel Umtauschen. Mit Ablauf des 5. Juli 1925 merden die Noten kraftlos, und die Einlöfungs- i flicht ter Reichsbank ist erloschen. Eine Nachfrist tiinn nicht gewährt werden. Es liegt somit im Clntcrcffc eines seden Notcninhabers, die aufgerufenen ?tote:i möglichst bald der zuständigen Reichsbanf- iinstalt zuzuführen. Da das kleinste für den Umtausch zur Verfügung stehende Zahlungsmittel ein Reichs- Pfennig ist, so können die Noten in Abschnitten unter 10 Milliarden Mark nur in Gebinden und in einem durch 10 teilbaren Betrage eingereicht werten.
" Falsche Rentenbankscheine.
Falsche 1 -Rentenmark-Scheine tauchen in der letzten Zeit in Groß-Berlin unb in der Provinz viel im Verkehr auf. Sie sind im ganzen gut lachgemacht, an dem Wasserzeichen aber doch zu ütermen. Die Ringe und Kreuze in den echten Einmarkscheinen sind etwas verschwommen, in Xn falschen dagegen an den Rändern scharf chgeseht und sehen sich fettig an. Das fällt besonders auf. wenn man bic Scheine gegen das Licht Mit. Die Falschscheine tragen auf der 3orbcricite oben die Rummern D 0 141 791 oder F 01 471 028 ober ähnliche Zahlen hinter 014. — Die Rentenbank hat auf die Ermittlung von Falschgeldwerkstätten eine hohe Delohnung auS- aesetzt.
*• Der Fulda-Lahn-Kanalvercln
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der ,Radio-älmschaa".z
Donner-tag, 16. April:
12 Ubr: Nachrichtendienst 3 und 4 Uljr! Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Rachrichten dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Operetten-Rachmittag des Hausorchesters 1. Potp. a d. Operette „Schwarzwaldmädel". Fessel. 2. 3n lauschiger Rächt. Walzer. Ziehrer. 3. Polp. a. d. Operette „Frühlingsluft". Strauß-Reiter. 4. Walzer a. d Operette „Der Mckadv", Lehär. 5. Potp a. d Operette „Der Mikado", Sullivan. 6. „3a, so ein Frauenherz" a. d. Operette „Die Perkm der Cleopatra", O. Strauß. 7. Pariser Pflaster Marsch a. d. Operette „Eva". Lehär. 6 Uhr Wirtschattsmelbungen. t5 biS 6.30 Uhr Die Lese- stunde (Aus leinen Ländern): Aus den „Kall fornischen Erzählungen" von Drei Harte. 7 Albt Wirtschaft-Meldungen. 6.30 bi- 7 Uhr: Steno graphischer FoNbildungSkurfuS für alle Shstenif (Diktat von 80 Silben aufwärt-). 7.30 bi- 8 Uhr Diele Wege und Rom". Dortraa von Re- gierungsbaurat Rudolf Cuno. 8.30 bi- 9.30 Uhr Sinfonie-Konzert Sinfonie in ODur. Dchubei I 9 30 Uhr: Rachrichten, Wettermeldung, Sporl bericht. 10 bis 11 Uhr: Chorkonzert von Meyer- Dopp el- Q uartctL______________________________
plagt Sie Nheumatirmn; oder Gicht, so raten wir Ihnen, 60 Gramm echten Uroga- Ertralt zu laufen. Der echte Uroga-Ettratt enthäi Pflanzenau-züge und Stoße, welche die Schmerzer schnell beseitigen und die abgelagerten harnsaurei Salze aus dem Körper schaffen. Sich« «bältlick Universität--Apotheke „Zum goldenen Engel'. Di' Destandteile sind auf der Packung angegeben.


