Einzelbild herunterladen

hO?

11,11 Jr fr'»« KZ ^Au>-

n&c nicht tcnhagat Andern,

fr.*». °^,'K

1 lrb«rg, (k.

>1 S«L ^ler 2,30 W

kebr. Der-e-

Stabt. UnQ6K aui htn »Ä " ®>. w. «btt Slitt«. der Doh. en- Drr 06er. Dtl Itattgeaeber. gen einige der nungSomtes 6e- r ^Jechung n' Die Haupt- cr ( Kaufmann S o n e m u n 6 * eingelegt, bei i)t (tattgegeben vde, bet als DvhmmKMt rde ietzt von der Md machte hier - Die Stadl- ng stimmte den der Slrahe». lenverhältnis zu. ten bet Somoni- baudeSLeb- internatio- te auch Die säht- B ersorderlichrn :eit Sie Äonunu- g mit bet De- ehr buch nut eine b liehen sich auch >ch nicht fommu- trale, Sie starken fiten, nid>t ab hnmen. - 2m einigen Tagen menschliche : beten tzrriunst erächte mngchen lizei haben in der heit gebracht. Er ch bei dem Fund handelt, anderer- initiiert, bah die n Zwecken dienen rt waten. Man aus einem aui- id wahtlchemlich men wurden. Cs c eines jüngerer

blöd,

Txx. in denAcrttn ' ,'

für s&milidie Industrie- und Gewerbezweige errietl der

MWM benz-DI ESELMOTOR ohne Kompressor

lAachdrud verboten)

67. Fortsetzung

dein Glück

Ich weift

blieb Gert der Büchse.

Der Äleint

»Ich will die Wahrheit wissen."

Und wenn du sic hörst, wird sie nicht stören?"

Freye. ich könnte wieder gehen, jetzt: der Dries traf ein. Und nun

streitet, ihn je erhalten zu haben, aber ich sah den Beweis für daS Gegenteil vor mir. Dor mir! Er hat mich belogen er hätte sonst Theda nicht heiraten können Aber warum logst d u mit? Warum schwiegst auch du?"

(Schluß folgt.)

Die rote Kafchgar

Äonen von Fedor von Zobeltitz.

ein «infamer Bod. Llnwillkürlich stehen, und feine Hand griff nach Aber er belieft sie aus der Schulter.

- Paß auf

einen zweiten richtete ich an Hcllmut. Er be

tegungSloS in Momenten, die kluge lladttenf- lichkeit erfordern Hätten Hellmut und Alerc Mch 'feg? l>«rteidigen können angesichts dieses

Gert versuchte, ü^r den Sturm ün Herzen hinauszukvmmen. Doch es war nicht so leicht sich »u e.ner Klarheit des Denkens durchzu- kämpfen. Er fragte sich, was geschehen wäre, wenn die beiden ihre Schuld eingestanden hätten. ArchtS - es wäre alles ,o grblieben. wie es war denn er hatte ganz bestimmt keinen Sin- ®eflen die zweite Ehe Lhedas erhoben, selbst wenn er gesetzlich dazu berechtigt gewesen 'SL " bätte .das Tischtuch zerschnitten" zwischen sich und den beiden, weil er der Be- trrvgene nicht kein wollte. Er dachte nicht moralisch tn höherem Sinne, er war ein le cht» sinniger Mensch nur etwas Pin verwerfliches lebte in ihm. immer noch ein Ertrag von einst, vielleicht der Rasse und der Erziehung, die inneres Fühlen auf Aeußerlichkciten überträgt, aber am Unbedingten festhält Anstand der Sc- sinnung. Unb auch Alere hatte ihn betrogen, die sein Weib werden wollte War ihre Liebe nicht gleichfalls Detrug?

..Lumpenpad." sprach Gert in die Rächt bin- ein und beschloß, alles, was noch an Leidenschaft für das Weib in ihm sich regte. herauSzureiften herauszureiften und mit Füßen zu treten. ..Lumpenpack!" schrie er in ausquellendem Ekel. Morgcngrau dämmerte durch die Fenster. Die Spatzen regten sich im wilden Wein des Wand­spaliers draußen.

Er ging früh in den Wald, das Gewehr über der Schulter. Es sollte heute noch zur ent­scheidenden Aussprache mit Alere kommen. Viel­leicht leugnete sie alles, was bann? 11 nb wie er so durch das raschelnde Herbstlaub schritt, kam ihm auch die Antwort auf diese Frage. Er wollte nach Kappietfch zu Freye sie mußte ihn annehmen, er wollle bei ihr cinbringcn und sie zur Rede stellen. Sie über den Verbleib seines Driefes an sie befragen. Denn war der Dries an Hellmut eingetroffen, warum nicht auch der zur selben Stunde abgefanbte? Und hatte sie ihn erhalten, warum war sie nicht trium- phicrcnd nach Groft-Pvnar und der Wesenburg

. . . Doch Gert dachte nicht so. Er schlief in ,dieser Rächt feine Stunde Er wog die Tat­sachen zueinander ab, ähnlich wie Alere. doch minder erklügelt. Er war betrogen worden, daS schien ihm seftzustehen. Und es stand auch feft, bah in diesem Detrug ein Ruhen für ihn lag. Er hatte ihm die Freiheit über sich selbst zurück- gegeben und ihn Alete gewinnen helfen. Aber gegen dieses Erkennen des Tatsächlichen bäumte sich sein Mannesstolz ES war alles in al km doch ein schändliches Spiel, weil eine feile Be­rechnung voranging Man hgtle eine Zwangs­lage geschaffen, um ihn in der Hand zu haben. Man hatte ihn matt gesetzt, um das lebendige Subjekt in ein tvteS Objekt zu verwandeln, Mensch. Wesen und PersönlichKit einen Degensland, eine Sache. Man war bei AuSspin- nung des Planes nur den eigensten Dorteilen gefolgt und hatte ihn rücksichtslos beiseite ge­schoben, der doch auch noch da war und von dem man nicht wissen konnte, ob die Trennung von Theda seinen Wünschen und Absichten ent- Iprach. Das erfuhr man erst nachträglich, als QUefc bat OH!erinnerte auS ihm herauszuholen verstand . . .

ES war ein Branden der Gedanken. Theda schied aus. Das kleine dumme Kerlchen hatte sicher keine Ahnung von dem Intrigenspiel, das ihre zweite Ehe eingeleitet hatte. Aber ebenso sicher war, daß Alere mit ihrem Bruder sich zu einer Ideengemeinschaft gefunden, die ihn zuvörderst vor eine vollendete Tatsache stellen sollte. Dann war sie ihm entgegengereift. Ratür- ltch, das lag in der geschaffenen Linie. Alcxe war die Vermittlerin und sie fing ihn ein.

Mißtrauen durch hämmerte sein Herz. ES kam durchaus folgerichtig. Die .rote Kaschgar" hatte den Anstoß gegeben und eS grimmte Gert, daß er den Karton mit den verräterischen Marlen nicht einfach an sich genommen unb als Beweisstück vor den Geschwistern auf den Tisch geworfen hatte! Aber man ist häufig über­

gefahren und hatte verkündet Gert lebt noch, Gott sei Dank hier der Beweis!"?

Kräftiger schritt Gert aus. aeredter, bewußter dessen. waS er zu tun hatte. Klarheit wollte er haben. Klarheit unb Wahrheit! Freye war un­fähig einer Lüge, auch einer (Verschleierung Unb hatte sein Brief sie getroffen, so konnte sie nicht geschwiegen haben es war ganz unmöglich. Sie nicht!

Am WaMaum führte der Weg ein« Diertel- Ostunbe lang an den Wielen vorüber- Da äste

da drüben halte schon die Stangen abgeworfen, unb man erlegt keinen Bod ohne Krone. Sr war nicht blutdürstig. Rein er war auch nicht rachgierig. Der Gedanke der Rächt. Hellmut vor die Pistole zu fordern, war längst verflogen. Theda sollte ihren Mann behalten mochten fic glücklich bleiben! Aber Aufklärung wollte er haben unb bann den ungeheuren Ekel von sich abfchütteln unb bann ? Das wußte er nicht. Wieder in die Welt ziehen, wieder in die Fremde, wieder fort aus der Heimat? Er wußte eS nicht.

Der Wald wurde lichter, die Erika am Gra- bensaum trug schon verblichene Farben, um die wilden Brombeeren schnürte sich ein Spinnen­netz weißer Fäden voll naßschillernder Tropfen. Friedlich dehnte unten int Tale das Herrnhuter- dorf sich auS. Ein großer gebedter Transport- wagen, mit vier dicken Gäulen bespannt, fuhr langsam die Strafte hinab. Unb da lag bas Haus auf der Höhe Gert schlug den kleinen Feldweg ein, den Freye zu wählen pflegte, wenn sie in den Wald ging. Er sah im Hofe der Villa übereinandergestellte Kisten. Küchengeräte, aller­hand alteS Rlobilar. und sagte sich: Man rüstet schon zum Ausbruch, ich komme gerade noch zur rechten Zeit . . . Zwei Mägde schleppten eine Kommode aus dem Haufe.

3ft das gnädige Fräulein daheim?" fragte Gert. ..Schwester Freye" konnte man doch nicht mehr sagen.

Da flirrte ein Fenster, unb Freye rief: ,3a, Gert komm herein!"

©te war dl ast und schrnavvangtg .Ich fad dich schon In der Ferne", tagt« fit, .und ahnt« wohl, daß du au mir wolltest. Du mußt die llnorbnunfl entschuldig««, die bei mir herrsch! es geht morgen fort.

.So ganz ohne Lebewohl? fragte er.

Sie errötete .Ich hielt es für besser, still­schweigend zu verschwinden. Es ist auch di« Ansicht Austiens."

.Do ist er?

.In Braunschweig. zu einer letzten Besor­gung. Aber setz dich doch. Gert.

3m Wohnstübchen war es noch leidlich be* haglich. Gert stellte das Gewehr in «ine Ede unb nahm in dem Lehnsessel am Fenster Platz

.Also weSbalb ich hier bin? begann er von neuem. »Ich wollte dich fragen, ob du nicht meinen Brief aus Kafchgar berommen hast *$>crt ünüßte so etwa Mitte Juni gewesen fern. Ei- War ein Brief, in dem ich dir kurz von meinen Grlebnillen berichtet« unb bir mitteilte, daß ich demnächst die Heimreife antreten würde."

Freye hatte sich steif in die Sofamitte gesetzt Sic sah Gert nicht an. sie sah starr geradeaus, und ihr Atem ging schwer

Rirnm diese Frage zurück", entgegnete sie .Ich will sie nicht beantworten . . Unb mit einem kleinen Seufzer fuhr sie fast klagend fort: ®ert. warum kamst du noch zu mir? Ich hatte vor deinen Fragen Angst und deshalb hoffte ich. wir würden un» nicht Wiedersehen Ist es nicht auch gleichgültig, ob ich den Brief erhielt oder nicht? Du bist ja jetzt glüdlich. was willst du noch!

Statt Karten.

Lich, 14. Februar 1925

Statt Karten.

Londorf

Bieber (Neehmühle)

4W1

Gießen, Nordanlage 29

1374D

Uerdinaen a. Niederrhein, 13. Februar 1925

Weilersttatze 8

350c

liefert

Gleimenhain

Oberhefsen

i

Gießen, Lbelstr. 13

Ober-Ofleiden

Räucher- Sägemehl trocken ab Laaer

Ihre Verlobung geben bekannt

Gretchen Witzner Wilhelm Reeh

Ihre Verlobung geben bekannt

Lina Albach Ludwig Fischer

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Mathilde Dietz Heinrich Preitz

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen

Dr. Wilhelm Muhl und Frau Lina geb. Ziegler

Carl Haas |r

Frankfurt. Str. 59, Telephon 1682.

Ihre Vermählung zeigen an Walther Hatzfeld Hauptmann u. Kompagniechef im 15.1.»R. Elfriede Hatzfeld geb. Ampach

Wohnungseinrichtungen

Einzelmöbel Jg

ERNST RA Um.oz'y$

WALLTORSTRASS I 7 Up. :

1597a . ^Ihr Michael

Kreidekreis.

DESHALB DER BILLIGSTE u.ZUGLEICH DER FEINSTE TEE IM VERBRAUCH

Jederzeit betriebsbereiterMotor für Dauerarbeit Brennstoffverbrauch ca. 21 '3 Pf. pro P.S.-Stunde (also 4 Pf. pro KW-Stunde)

Motoren-Werke Mannheim A.-G.

vorm. Benz, Abt. stationärer Motorenbau

Verkaufsbüro Gießen: Schanzen8tr.16Jel.928

103D

Die

Neuheiten der Saison

sind eingetroffen. Kcichhatin- und sehr preiswert

Kinderwagen lind weltberühmt und unerreicht

Aug. Kilbinger, Seltersweg 79

HMD

eignet sich für Wohnungen, Bureaus, Fabrikräume usw.

SteinöoU

1579D

Telefon 1233

Gießen

Brandgaste 4

Empfehle die

1W88

werden erstklassig

01350

SleiMiz SleWIz SleiWlz SkeiWlz

ist der beste Fußboden, dauerhaft, kugenloS, subwarm, schwamm- und feuersicher, wasterundurchläfsig.

kann auf Beton, alte Dielen, Sandsteinplatten, Treppenstufen usw. verlegt werden.

Fleischräucherapparate Back-Kochherde Sparbacköfen

sind die besten für den Haus­gebrauch. Verl. Sie sofort ausf. Beschreibung von: Ofenfabrik Tritschler in Aieha!!inliu*al Bayern, und Kroiiagso, Baden.

MW istchdie beste fugenlose Unterlage für Linoleum. Parkett, Tep

ftftriifl ist fuhroartiL schalldämpfend, nagelbar, unempfindlich gegen UllUlIJ Möbeleindrücke.

Aufträge, auch Reparaturen, werden schnell und sachgemäß auSgesührt.

Prospekte und Kostenvoranschläge stehen kostenlos zur Verfügung.

Wt ÄW- Md WS-MI? s"

Schlackensand ab Siegerlander Hochofenwerken laufend billig abzugeben. 7820

Schneider&HoldinghausenG.m.b.H. Niederscheiden (Sieg) Hiolorrßöer u. MMer

emailliert unö verMell

sowie alle oorkommenden

Reparaturen

zu billigsten Preisen auSgesührt bei

Union Bteoer. £inöenpL5

CfrtffOMl,ft ofl schon in 14 Tag. durch II weine vorzgl.Methode beseit.

Aiänz.Dankbriefe uSlervcrt Lehrern ufw.. u. amtL Guiacht. War früher selbst schw. Stotterer. Jeder fann sich selbst von b Nebel befreien. Geben Lie kein Geld für roeriL Kurse aus, sond. verlang. Sie fot kostenlos mein Büchlein. L. Warnecke, Hannover, Schließfach 163. as

OISiflKe SeiWille welche sich im Handel befindet, nämlich die fabennubelförmifle, lanastiellge, stark schäumende Flocke mit beroorragender ReinigunaSfrast. Sie Ist garantiert frei von Kristallisation, gibt der Wäsche an« genehmen, frischen Geruch, ist beauem tm Gebrauch, deSbalb sehr behebt und über­all rasch eingesührt. Die Flocke kann »u 55 und 60 Ps. p. Psd. an Verbraucher verkauft werden. Grostisten erhallen Eondervreise. Adr. von Interessent, erb. u. F. J. 0. 760 an Bad. Hom, Pronkfart a. H.

Görickp