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Der gsfsfleltr Strom.
Roman oon Hermann Stegemann.
62 Fortsetzung (Nachdruck ocrboten )
Flammen schossen aus, Erinnerungen wurden lebendig, verdrängte Sehniucht brach wie entfesselter Wildstrom über sie herein.
Er sah sie in der ersten '.Keife ihres irranen- lebens, mit den Fügen des Weibes, das durch süße Schmerzen wissend geworden ist.
Die iah den grauen Schimmer an seinen Schläfen und dar, scharf ausgcnrbeitete Gesicht, in das d:e Arbeit ihr ZeichSn geschrieben hatte.
Und auf einmal mar der jahrelang unterbrochene geheimnisvolle Kontakt da, der, aus entgegengesetzten Polen gespeist, sie zueinander riß.
Doch noch waren die inneren Hemmungen nicht ganz ausgeschaltet, und als Hermann Ingold, wie von Ahnungen ergriffen, planlos zu sprechen, zu erzählen anfing, um dieses beängstigende, brüm ftigc Schweigen und den Bann zu brechen, in den er sie geschlagen sah, wurde der Zwang der Wirklichkeit wieder Meister, und sie entronnen dem Wirbel aufgepeitschter Sehnsucht und ungestillten Verlangens.
Hanns blieb nur einige Minuten. Es kam zu einem kurzen Gespräch, das ihre Aufmerksamkeit resselte, im stillen aber horchten sie nur auf die Untertöne ihrer Stimmen, und in jedem Blick, in jedem Wort, in jeder Gebärde wurden Erinnerungen mach, die ruhelos wie die Uferschwalben um sie herschwebten.
Nun verabschiedete sich Hanns, und Ruth saß, von Hermann in zartes Schweigen gehüllt, bis Engelhardts schwerer, piüber Schritt den Kies furchte.
Sie schrak aus. In ihrem Antlitz lag Verrat. Ihr Mund war Kampf, ihre Augen Schrecken, ihr röcheln Sehnsucht und fassungslose Liebe.
Hermann Ingold hatte sich aufgerichtet und blickte sie mit weitgeöffneten, seherisch leuchtenden Augen an.
Auf einmal warf er die Decke zur Seite, schwang die Füße aus die Erde und rief:
„Professor Engelhardt, Professor Engelhardt, sehen Sie her, ich kann schon stehen!"
Er stand wirklich, leicht vornübergeneiol, Schmerz und Taubheit im Leib, und Enaelhardt hatte nur noch Augen für ihn und sah nicht, was das Frauenantlitz verriet.
Da itahl Ruth sich fort zu ihrem Kind.
Engelhardt kam mit ausgestreckten Armen auf ibn zu, unterstützte ihn, und Hermann machte zehn kleine, steifbeinige -schritte. Dann tastete er, oon
i.-.3 nr.ö Sc'-wache überwältigt, nach Ruths Seiiel und glitt hinein.
Schwer atmend ließ auch Engelhardt sich nieder. Er faß auf der Kante von Hermanns Liegestuhl.
Durch die Brille betrachtete er Hermann Ingold mit forschenden Augen. Er fragte und forschte, hielt eine regelrechte ärztliche Besprechung ab und war ganz Ernst, ganz Professor, Kliniker von Gewicht und Ansehen. Dann entglitt ihm der Faden, und zuletzt kam er ins Schwärmen.
„Im nächsten Frühling wirst du wieder festen "-.idcn unter den Füßen haben. Vom Militärdienst ist natürlich noch lange keine Rede, aber ich hoffe zuveriichtlich, daß du in einigen Jahren noch den bunten Rock tragen^wirst. Nach Südwest kannst du freilich weder als Soldat noch als Gold- oder Pe- troleumprospektor. Lis dahin gibt es dort nichts mehr für dich zu tun. Aber die Welt ist groß und Deutschland noch größer. Denn nirgends ist mehr zu tun, als in Deutschland, Hermann Ingold. Festen Boden, Wirklichkeitsboden ja — aber über sich einen unwirklichen und doch voll Ideale hängenden Himmel! Greif hinein, wenn dir der Boden fehlt. Aber wenn du festen Stand hast, Geologe, so recke dich, bis du den Obern von oben spürst, der so vielen, ach, so vielen Menschen verloren gegangen ist!"
In Äbsötzen, oon Herzschlägen gespalten, mehr summend als deutlich sprechend, brachte er seine Ansprache zu Ende.
Nun lehnte er sich hintenüber an die hochgestellte Lehne unb blickte in die dunkelgrünen Bäume, die von blauen Pflaumen und gelben Aepfeln glänzten. Das rote Dach des neuen Gebäudes schimmerte durch das Laub.
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Ein glückliches Lächeln zog über Engelhardts Gesich'.
In der Tiefe des Gartens klang helles, kreischendes Kinderlachen. Dom Rhein her im Dreivierteltakt scharfer Hammerschlag.
Plötzlich begann Engelhardts Atem zu rasseln, die Züge veränderten sich, die Brust brach zusammen.
Ruth kam gerade mit dem Kind den Mittelgang herauf.
Hermann rief.
Und die Erkenntnis traf sie wie ein Blitz. Sie küßte das Kind, ließ es stehen, lief über die Beete und griff zuerst nach dem Hebel, der den Kranken- stuhl flach stellte. Langsam senkte sich die Lehne.
Hermann raffte mühsam die Füße Engelhardts, einen nach dem andern, vom Boden unb schob sie auf das Lager.
Sie dachten nicht daran, Hilfe zu holen. Es schien ihnen so selbstverständlich, daß er starb. Er sollte ruhig, sollte sanft sterben.
Ruth streifte ihm leise die Brille ab. Er schlug noch einmal die Augen auf, kurzsichtige, trüb- glänzende Augen, die keinen Blick mehr hatten.
Sie küßte ihn mit dem Bewußtsein, daß es ein Abschied war. Er schien es noch zu fühlen. Der Atem setzte aus, der schwere Leib sank ein, Ruths Tränen begannen langsam aus sein erkaltendes Gesicht zu fallen.
Er war entschlafen, und überirdischer Friede übergoß sein Antlitz. Vom Rhein klang ohne Rast, ohne Hast, scharf im Takt der helle Hammerschlag.
Das Kind stand regungslos, einen Finger im Mund, in feinem tunen weißen Kleidchen, wo die Mutter es stehen gelassen hatte, unb äugte verwundert hinüber.
Langsam erhob sich Ruth, unb gefaßt ging sie baran, bem Vater bas Grab zu bereiten.
Sie telegraphierte an ihren Mann.
Am Tage vor der Beerdigung traf Tylander ein. Die Nachricht hatte ihn noch zur rechten Zeit erreicht.
Aber Ruth war keines Trostes bedürftig. Sie scheute vor allen Ausdrücken des Beileids zurück. Sie wußte, daß im Grunde nur sie ihn verloren hatte.
und vielleicht noch Hermann Ingold. Sie wußte auch, daß er nicht schöner unb friedlicher hätte ft er« ben können.
In dem kleinen Orte waren Hochzeit, laufe unb Grabgang eine öffentliche Angelegenheit, unb so würbe Engelharbt unter dem Geleit von Rheinau zu Grabe getragen. Die Werlarbeiter hatten dem Doktor einen Kranz aus dauerhaftem Blech gekauft, an dem wunderbare porzellan^rtige Blüten glänzten. Joseph Hotz stand in seinem Winterrock und mit des Schwagers Zylinder auf dem Friedhof und hielt einen Kranz aus Tannengrün mit den roten Beeren des Dogelbeerbaums in ben Fäusten.
Ruch war mit auf ben Friebhof gegangen.
Hermann stand, auf feinen Bruder gestützt, am Grab seines besten Freundes.
Der schöne klare Herbsttag sah freundlich auf den weißen Sarg, der langsam in die mit Tannen- ästen ausgekleidete Grude sank.
Vom neuen Schulhaus herüber tönte heller Gesang. Es war gerade Singstunde, und sie fangen: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt."
Da zog ein tränenschweres Lächeln über Ruth Tylanders klares Gesicht. Es war eins von Papas öieblingsliebem.
Hanns Ingold hielt ben Bruber, ber, wie aus- gehöhlt, keine Gewalt über feine Glieder hatte, mit Anspannung aller Kraft aufrecht.
„Halt mich fest, Hanns!" stieß Hermann hervor, während das Gebet gesprochen wurde.
Unb Hanns sah Gerhart Itjlanber neben ihr stehen unb faßte es nicht, baß e r nicht bort stand, e r ihr nicht zunächst war.
Nur sie umfassen unb halten dürfen, ihr sagen, daß er sie liebte, immer geliebt hatte, nie aufhören werde, sie zu lieben.
Es war ja so vieles in ihm klar geworden!
Nach dem Segen traten sie vor und gaben ihr die Hand zum Abschied, einer nach dem anbc.i’.
Als Ruth Hermann erblickte, kam sie über die ausgeworfene braune Erde zu ihm hin. So fand auch Hanns Ingold ihre Hand und preßte sie mit wehem Druck.
(Fortsetzung folgt.)
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