Ausgabe 
13.2.1925
 
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neuen

stände wären behoben.

Dörlenftrrle.

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sind die

Dankn oten.

(Erbs, Eier-Nudeln,

Königin, Blumenkohl,

Grünkern, Tomaten,

Tapioka echt

Lier-Sternchen, Pilz, Rumford, Reis, Crbs mit Reis, Windsor und andere

Kreis Büdingen.

X Büdingen. 12. $2bt. On der len Gemeinderatssitzung wurde

Zur Blutreinrgung

und Auffrischung der Säfte ist die jetzige Jahreszeit besonders geeignet. Wir raten Ihnen, in der Apo­theke 30 g Herber-Kerne zu kaufen, die unschädlich, aber von vorzüglicher Wirkung sind. Sofern in anderen Apotheken nicht erhältlich, sicher in der plniversitätsavotbekeZum goldenen Engel". [253ss

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. W.. 12. Febr. An der Abendbörse war der Grundton etwas fester, das Geschäft jedoch nahezu umsatzlos. Die geringen Aotierungen, die zustande kamen, bewegten sich ungefähr aus dem Stande der erholten Rach- börse. Montan-, Ehemie- und Elektrowerte zogen etwa Och bzw. 0,25 Proz. ort Auch der Dank­aktienmark lieh leichte Kurserholungen erkennen. Der Markt der deutschen Anleihen schloß sich der abwartenden Haltung an. 5proz. Reichsanlechen mußten etwas nachgeben. Die Dörse schloß bei

stark beschränktem Geschäft in gut erholter Hal­tung. Deutsche Anleihen: 5proz. Aeichsanleihe 0,765, Zwangsanleihe 91. Ausländische Renten: Bagdad II 10,62, Zolltürken 10,75, 4proz. Türken von 1905 7,75, do. von 1908 7,75. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 161, Kommerzbank 6,37, Darmstädter Dank 13, Deutsche Bank 12,60, Discontogesellschaft 18, Metallbank 17, Mittel­deutsche Creditbank 1,95, Rheinische Kreditbank 3,75, Oesterreich. Kreditaktien 9/5. Montanakl.en: Harpener 144, Mannesmann 66,50, Mansselder 4,95, Taro 12,50, Phönix 63,37, Stinnes-Riebeck 47.37, Laurahütte 8, Kali Aschersleben 18.87, We- teregeln 23,50. Chem. Aktien: Badische Anilin 30,20, Elber.elder Farben 25,80, Th. Goldschmidt 22,62, Höchster Farben 25,80, Holzverkohlung 9, Rütgerswerke 18. Elektroaktien: AEG. 12,25, Bergmann 18.62, Licht und Kraft 8,10, Siemens und Halske 83,50. Tran, portwerte: Hapag 28,12, Aordd. Lloyd 3,70, S anlungbahn 4, Baltimore 68,50. Sonstige 2ndustr:eaktien. Klcyer 4, Deut- cher Eisenhandel 6, Dyckerhoff 4,4, Spinnerei Hammersen 21,12, Gebr. Iunghans 12,5, Rhein­metall 10,87, Peters Union 2,425, Dadischer zucker 4.

u3*tr>ci cSLe> überzeugen^

Rot 4 Pfg grün 5 Pfq. falem Cavaliei< 6 Pfq.

Cabinet 6 Pfq., Exquisit IO Pfq. d Stück

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<c ari jnh. Hugo Zietz, Dresden 8

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letz- die Kanalisierung und Pflasterung der DüdelSheimerstraße, des Reuen Wegs und des unteren Teils der Hindenburgstrahe mit Kleinpflaster beschlossen. Gl i hzettiq soll zur besserenWasserverso gungdeö f'.iD» westlichen Teils der Stadt eine neue Rohr­leitung gelegt werden. Zur Linderung der Wohnungsnot will die Stadt sechs EinfamMenhäuschen bauen und für private Bauten Kredite zur Verfügung stellen. Auch JdI( der Rückkauf eines Teils der von der Stadt ausgegebenen Obliga­tionen stattfinden. Zu diesen Zwecken hat die Stadt einen Kredit von 350000 Mark auf­

von Friedberg abgehenden Personen-ug zur Heimfahrt benutzen, jetzt müssen diese bis gegen 1 Uhr abends warten. Ebenso verhält es sich mit den Schülern, die eine höher« Lehranstalt in Friedberg besuchen. Durch Ein­legen von Triebwagen könnte leicht Er­satz für die ausgefallenen Personenzüge ge­schaffen werden und die angeführten Miß-

genommen.

Kreis Schotten.

wg. Gedern, 11. Febr. Bei der gestrigen Drennholzversteigerung der Fürstlichen Forstverwaltung wurden folgende Durchschnitts­preise j« Raummeter erzielt: Duchenscheitholz 1. Kl. 15.20 Mk., 2. Kl. 14,07 Mk., Duchen- knüppel 8,72 Mk., Astveiser 2,24 Mk.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 12. Febr. Die hiesige Orts­gruppe der Deutschen Dolkspartei hielt am Dienstag ihre diesjährige Jahres­hauptversammlung ab, die einen außer­ordentlich starken Besuch zu verzeichnen hatte und anregend verlief. Der Vorsitzende, Postinspek- tor Schellenberger, erstattete nach seinen Deacühungsworten zunächst den Jahresbericht, mach dem der Mitgliederbestand der Ortsgruppe .sich auf 702 Mitglieder stellt. Zu den Mitgliedern der Ortsgruppe Wetzlar kommt noch die neu­gegründete DezirkSgruppe in Riedergirmes und in Raunheim. Die Wahl im Mai brachte der Deutschen Volkspartei in Wetzlar und im Kreise einen a"sehnlichen Zuwachs von 2000 Stimmen. Im Stadtverordnetenkollegium be- hauvtete die Partei ihre alte Fraktionsstärke, trotz Verminderung der Mandate. Bei der Wahl am 7. Dezember sei der Stimmengewinn infolge der Wahllauheit etwas zurückgegangen: eL müsse Aufgabe sein, bei den kommenden Wahlen diese Scharte wieder auszuwetzen. Die Kreistagswahlen ständen im Frühjahr bevor, und es gelte, alle Kräfte anzuspannen, um der sozialistischen Gefahr >zu begegnen. Rach den Mitteilungen des Schah- imeisters sind es hohe Summen gewesen, die der Wahlkampf des vergangenen Jahves verschlungen hat. Ein Kassenbest and von 452 Mk. ist ver­blieben. Der engere Vorstand wurde durch ge- iheime Stimmabgabe einstimmig wiÄ>ergewählt. Rach Erledigung der Tagesordnung hielt Gene- ^ralsekrelär Schindler - Frankfurt a. M. einen Vortrag über di« gegenwärtige politische Lage im Reich und in Preußen. Redner führt u. a. aus, unser ttmerposit scher Geschehen hänge von der Verfassung ab. die uns das parlamentarische System gebracht habe, das uns Deutschen keines­wegs auf den Leib zugeschnitten sei. Das par­lamentarische System habe mir da Sinn, wo es sich wie in Frankreich und England nur nist 2 Parteien oder um 2 Richtungen handele. Menn auch Frankreich mehrere Parteien auf zu - weisen habe, so sei doch dort der Zustand so, dyß die Parteien der Rechten sich zusammenge­funden hätten in dem Dloc national, der wohl im Wahlkampfe getrennt marschiere, aber dann bei den Verhandlungen in der Kammer ein einheitliches Programm aufstelle. Anders ist es bei uns. die wir eine große Zahl von Parteien und Parieigrüppchen hätten die sich bei der letzten Wahl auf 24 belaufen habe von denen jede ihr eigenes Programm verfechte und durch eigene Parteibeschlüsse es vereitelten, sich unter Das große Ganze unterzuordnen. Redner ging dann auf die Regierungsbildung im Reich und in Preußen ein und betonte, daß im Reiche wie in Preußen eine Einheitlichkeit bei den Re­gierungsbildungen geschaffen werden müsse. Die deutsche Dolkspartei werde an dem Stand­punkte festhalten, daß unbedingt auch für Preu­ßen eine bürgerliche Regierung zustande kom­men müsse. Redner besprach sodann den Barmat-Kutisker-Skandal und erklärte, es sei höchste Zeit, hier Ordnung zu schaffen. Die Deutsche Dolkspartei werde sich dafür einsetzen, daß alle diejenigen, die sich auf Kosten des Staates Vorteile zu verschaffen suchen und das Interesse des Staates außer acht lassen, aus den Staatsdiensten entfernt werden. Rach einem Ausblick auf die außenpolitische Lage glaubte der Redner, bei günstigen Verhandlungen werde es möglich fein, daß eine Räumung der Kölner Zone und des Ruhrgebietes im Mai zu er­warten fei. Redner richtete zum Schluß den Appell an die Anwesenden, auch in der Folge­zeit treu zur Partei zu halten und die Partei in kommenden Kämpfen eifrigst zu unterstützen zum Wohle des Vaterlandes und der Gesamt­heit. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine Karen, lichtvollen Ausführungen.

Atzbach, 12. Febr. Bei der Rutzholz- Versteigerung in unserem Gemeindewald wurden folgende Durchschnittspreise bezahlt: Eichenstcunmholz 45 bis 50 Mk., Fichtenstamm­holz 30 bis 32 Mk., Kiefernstammhvlz 25 Mk. je Festmeter, Eichennutzholz 2 Raummeter 35 Mk.

Berliner Dorfe.

Berlin, 12. Febr. Auch heute bildete die Dörsenlage ein Bild völliger Stagnation. Das Geschäft ist auf allen Gebieten außerordent­lich gering. Die Deckungen, die vorübergehend eine Keine Besserung verursachten, haben heute schon wieder aufgehört, im Gegenteil, am Mon­tanaktienmarkt werden schon wieder Leer­verkäufe versucht. Da sich das große Publikum von der Börse völlig sernhält und die lawinen- haft sich entwickelnden Finanzskandale das Aus­land von irgendeiner Betätigung abhalten, be­hauptet die Spekulation das Feld, zumal auch iaj3oui3j u3]uüg^aa@ aaq uejp| uaa vorzuliegen scheint, ihr in die Arme zu fallen. In Großbanttreisen ist man der Ansicht, daß die Hausseentwicklung der letzten Monate durch ihre Schnelligkeit ungünstig gewirkt hat, und man scheint eine Keine Korrektur nach unten nicht für unerwünscht zu halten. Größere Kurs­abschwächungen waren lediglich teilweise am Montanmarkt zu bemerken, während im übrigen eher von einem weiteren Abbröckeln geredet wer­den kann. Am Banken markt erregte die Dividendenerflärung von Berliner Handel eine ziemliche Abgabe. Die Rachr'chten über eine Ver­schlechterung der Aussichten bei den deutsch-fran­zösischen Wirtschaftsvorhandlungen trugen zur Stärkung des Pessimismus bei. Der hLi mische Rentenmarkt lag mangels jeglicher Anre­gung sehr ruhig und kaum verändert. Gegen Mittag hörte man Kriegsanleihe mit 0,785. In Verbindung mit der Stagnation der Dörse bleibt der Geldmarkt einstweilen leicht, doch steht man dieser Flüssigkeit sehr skeptisch gegenüber. Tägliches Geld 9 bis 12 Prozent bei reichlichem Angebot. Monatsgeld 10 bis 13 Prozent. Privat­diskont 8 Prozent. Am int er nationalen Devisenmarkt keine wesentlichen Verände­rungen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M. 12. Febr. Austrieb.

5 Kühe, 1051 Kälber. 663 Schafe. 487 Schweine. Es kosteteten: feinste Mastkälber 65 bis 72, mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 56 bis 64, geringere Mast- und gute Saugkälber^ 50 bis 55. geringe Saugkälber 40 bis 48, Mastlämmer und Masthämmel 42 bis 48, geringere Masthämmel und Schafe 35 bis 40, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Märzschafe) 20 bis 30. vollfleischige Schweine von 80 bis 100 Kilo 65 bis 66, unter 80 Kilo 60 bis 64, von 100 bis 120 Kilo 66 bis 67, von 120 bis 150 Kilo 66 bis 67. Marstverlauf: Kleinvieh bei lebhaftem, Schweine bei ruhigem Handel aus verkauft.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Diahtbericht des .Gießener Anzeigers*.)

Frankfurt a. M., 12. Febr. Es wurden notiert: Weizen (Westerauer) 21 bi« 24,75, Roggen (inländischer) 21.50 bis 24,50, Sommer­gerste (für Braujwecke) 24 bis 31. Hafer (inländi­scher) 17,50 bis 22.75, Mais (gelb) 22,50 bis 22,75, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 40 bis 43,25, Roggenmehl 35,50 bis 38, WeizenKeic 14 bis 14,25, Roggenkleie 14,50 bis 14,75. Ten­denz: Flau.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 12. Febr. Der Produktenmarkt zeigte eine weitere Schwäche. Das Angebot vom Inlande in Weizen und Roggen blieb Kein, Gerste blieb ruhig. Mehl bei gedrückten Preßen verkäuflich. Futterarttkel ohne Interesse. Es no­tierten für 1000 Kilo . Weizen, märt. 240 bis 245, do Mai 280 bis 279,50, Roggen, märt 242 bis 244, do. März 259 bis 257 bis 258, do. Aprll 269, do. Mai 276 bis 275, Gerste, märt 255 bis 270, Futtergerste 215 bis 240, Hafer, mark. 185 bis 193. do. Mai 221,50 bis 220,25. Mais (loko Berlin) 224, do. Mai 206, Raps 390 bis 400; für 100 Kilo: Weizenmehl 33,50 bis 35,75, Rog­genmehl 33,50 bis 35.75, Weizemlleie 15,70 bis 15,80, Roggenkleie 15,60 bis 15,70, Diktoriaerbsen 26 bis 30, Keine Erbsen 21 bis 22, Futtererbsen 19 bis 21, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 19 bis 20, Lupinen, blau 12 bis 14, do. gelb 15 bis 16,50, Serradelle neu 15,50 16'50, Rapskuchen 18 bis 18,50, Leinkuchen 24,50 bis 25, Trockenschnihel 9,40 bis 9,60, Torfmelasse 9,60, Kartoffelflocken 20,20 bis 20,40.

57 Deutsche ReichSan'eihe . 4%, Deutsche RetchSanleihe . 3/s7n Deutsche R.ich. anlelhe 37 Deutsche Reichs Ittleibe . Deutsche Sparpramicnanleihe

47, Preußische Äonsols . . .

4° o Hessen...........

3'/a°/n Hessen 3% Hessen .......

Deutsche Dertb. Dollar-Anl. bro. Doll'Schay-Aniretmg ')

47, Zolltürken

57, Goldmexikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnvat-Bank. Darmst. und Naitonalvank . Deutsche Bank.........

Deutsche DereinSbank .... DiSconlo Commondit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank . Lcste'reichische Creditanstalt Westbank...........

Bochumer Guß Buder..S........

Caro .............

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harociicr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....

Laurahütte...........

Cbctbebarf Phönix Bergbau.......

Ryeimlahl RiebeN Montan........

Tellus Bergbau

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidekbrrg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont -Guano Badische Anilin........

Chemische Mayer Alapin .. Goldschmidt..........

Grleö eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung..... . .

RütgerSwrrke.........

Schcideanstalt.........

Allg. ElektrültätS-Gcsellschafl Bergmann...........

Mauikraftwerke........

Schuckert ...... . .

Siemens & HalSke ......

Adlerwerk« Kleyer ...... Daimler Motoren. ...... Henligenstaedt......... Megutn.............

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . N.'ctallgcsell chaft Frankfurt. Pct Union A.-G Schuh'abrtk Her; Sichel Zellstois Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Doghäusel . . .

Hessen-Nassau.

T Aus dem Dillkreis, 12. Febr. Daß der Spatz nicht AllerweltSvvgel ist, weih man auch im Dilltreis. In dem OeNchen Wallen­fels bei Eisemroth, ringsum von dem großen Schelderwald umgeben, kennt man schon seit vielen Jahrzehnten keinen Sperling mehr. Richt, daß es hier an Pferden fehlte, nein, der Ein­heimische erklärt obige Tatsache nur damit, daß die großen Raubvögel in dem nahen Wald, dessen Grenzsteine direkt an den Häusern des Ortes stehen, einen Sperling überhaupt nicht aufkommen lassen.

][ Marburg, 12. Febr. Um die überaus traurigen Wohnungsverhältnisse in M arburg zu lindern sind doch rund 500 Familien woynungslos, soll das Woh­nungsbauprogramm für 1925 mit be= sv"d^rer S rgfalt bchandstt we-dm. So lag der gestrigen Stadtverordnetensihung ein umfang­reiches Siedlunasprojekt auf dem Ge- fände beim Südbahnhof in der R:chtung nach der LandeSheilanstalt zur Genehmigung vor. Die dort zu errichtenden Gebäude dürfen nur zwei Wohngeschosse haben und müssen nach allen Seiten gleichmäßig architektonisch ausgebildet sein. Die Vorlage wurde nach eingehender Besprechung auf 14 Tage zurückgestellt. 3m festlich ge­schmückten Rathaussaale wurde heute in öffent­licher Sitzung der Stadtverordneten der neue Oberbürgermeister Dr. G. Voigt aus Frankfurt a. M. in fein Amt eingefübtt. Dem feierlichen Akt wohnten zahlreiche Gäste, darunter die Vertreter sämtlicher Behörden, bei. Die Einführung erfolgte durch Regierungsprä­sidenten Sp ring otum au8 Kassel, in dessen Begleitung sich RegierungSrat H i l d befand. Ansprachen hielten außer dem Regierungspräsi­denten der Stadtv.-Vorsteher Iustizrat Rohde und Bürgermeister Müller. Oberbürgermei­ster Dr. Voigt dankte in herzlichen Worten. An die Sitzung schloß sich ein gemeinsames Mahl.

Wirtschaft.

* 30-Millionen-Dollaranleihe für Bayern? Wie verlautet, ist eine führende Reuyorker Bankgruppe bereit, Bayern 30 Mil­lionen Dollar als öVsprozentige langfristige, aber kündbare Bonds-Anleihe zu gewähren. Die übrigen Bringungen der Anleihe sollen gleich­falls günstig sein. ES handelt sich hierbei be­kanntlich um Mittel für die bayerische Wirt­schaft. die von den Spitzenverbänden beschafft werden sollen.

6 Berliner Handelsgesellschaft in Berlin. Als erste der Berliner Großbanken tritt die Berliner Handels-Gesellschaft mit ihrem Abschluß für das Geschäftsjahr 1924 an die Oefentlichkeit. Der Reingewinn deS Geschäfts­jahres beträgt 10 092 582 RM. Rach Abzug der Verwaltungskosten und Tantiemen von 5 145 860 RM., der Pensionsleistungen von 365 884 RM. und der (biCu'r.. von 2 019 133 RM., verbleibt ein Reingewinn von 2 562 105 RM. Es wird vorgeschlagen, hieraus eine Dividende von zehn Prozent 2 200 000 RM. zu verteilen und 225 476 RM. vvrzutragen. Die internen Rück­lagen formten ungeschmälert in das neue Ge­schäftsjahr übernommen werden, eine interne ihn- stellungsrücklage, die bei der Eröffnungsbilanz gebildet worden ist, ist nur teilweise beansprucht worden. 3m neuen Jahr hat sich das Geschäft weiter gut entwickelt. Die Schuldner (Rostrvgut- haben und laufende Ausstände) sind von 98 auf 143 Mill., die fremden Gelder von 131 auf 171 Mill, am 31. Januar gestiegen. Die laufen­den Ausstände sowohl wie auch die fremden Gelder verteilen sich je zu etwa der Hälfte auf Mark und fremde Valuten. Wenn auch der bis­herige Lauf des Jahres 1925 noch fein Bild gibt, so glaubt man doch an Hand der steigenden Ziffern des Januars damit rechnen zu dürfen, daß das ErträgniS nicht zurückgeht.

" Frankfurter Bankverein A. G., Frankfurt (Main). In der heutigen Haupt­versammlung. in der dreizehn Aktionäre 7589 Stück Stammaktien und 1000 Vorzugsaktien ä 20 Rm. vertraten, wurde der Jahresabschluß ge­nehmigt Die Bilanz weist einen Reingewinn von 50 720,40 Rrn. aus, wovon 350 Rm. für Aus­schüttung einer Dividende von 7 Proz. auf das mit 5000 Rm. eingezahlte Vorzugsaktienkapital und 42 000 Rm. für Ausschüttung einer Divi­dende von 7 Proz. auf das Stammaktienkapital in Höhe von 600 000 Rm. verwendet werden. Diese 42 000 Rm. gelangen jedoch nicht zur Auszah­lung, sondern werden einem --Rücklagekonto für Kapitalserhöhung gutgebracht, damit diese Be­träge später den Qßiirntären bei einer Kapitals­erhöhung angerechnet werden können. 3165 Rm. werden für Vergütungen an den Aufsichtsrat verwendet und der Rest von 5205,40 Rm. auf neue Rechnung vorgetragen.

Auf lös ung des Barmat-Kon- zerns. Heber die dem Darmat-Konzern ange­hörigen Firmen: Miksits Söhne, Eiseickonstruk- tionen unS Maschinenbau A. G., und E. F. Hirsch A. G. in Berlin, ist nunmehr die Geschäftsaufsicht angeordnet worden. Wie derD. H. D." erfährt, schweben Verhandlung n, die beiden Unterneh­mungen, unter Loslösung von der jetzigen Ver­bindung, wieder auf eigene Füße zu stellen.

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

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Schluß.

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1.669

1.673

1.66

1,664

voll

voll

Bul arien .

3,052

3,062

3,055

3,065

vOlUUOU

Japan . . .

1.643

1,647

1,643

1,647

v.oli'jüd

llio bf Ian.

0,474

0,476

0,475

0,477

vvu'uOU

Bel i rad . .

6,885

6,905

6,875

6,895

vou|üuU

Lissabon . .

19,28

20,02

19,98

20,02

uU|uuU

r 1 . Februar.

ltL'.irt

Amerikanische Noten .....

4.172

4,192

ton

belgische Noten . ......

21,37

21,47

toll

Dänische Noten.....* . .

74 61

74 99

voll

Englische Noten. .......

20,045

20.145

toll

Französische Noten ......

22.64

22 76

voll

Holländische Noten ......

168 58

169.44

roll

lltllienischc 9?oten......

1? 48

17,56

voll

Norwegische Noten......

63,84

64,16

voll

Deulsch'Oestcrr, ä 100 Kronen

5.91

5.93

toll

Numänfsche Noten......

2,145

2,16'»

voll

Schwedische Noten......

112.79

113 39

voll

Schweizer Noten.......

80,89

81 29

voll

Spanische Noten.......

59 50

59 80

voll

Tschechoslowakische Noten . .

12.355

12.415

voll

Ungarische Noten ...

5.77

5.70

voll

Kennzeichen: Der Name ,,Maggi" und die gelb-rote Packung.

1470c