Ausgabe 
13.2.1925
 
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flSriom deutschen Öänbern vie Schule xur (Srtri- Lung von RLchterTrheitsuTttxrrtcht verpflichtet ist. D*e deutsche Zentrale für Rüchtemhritsuntemcht ist bemüht, die Kostenübemahme in die Wege *n letten.

Gietzencr Wochcnm->rktvreise am 12. Februar lHändlerpreise).

«« kostete da- Pfund Butter 200, Watte 35, State 50 bis 70, Wirsing 20, Weißkraut 15, Rot- kraut 20. gelbe Rüben 10, rote Rüben 15, Spinat 40 Mf 50. ilnterfobkobt 8, Grünkohl 20. Rosen­kohl 50. Feldsalat 100, Tomaten 150. Zwiebeln 15, Meerrettich 40 biS 100, Schwarzwurzeln 50 bis 70. Kartoffeln 5. Aepfel 12 bis 20. Dirnen 10, Honig 40 junge Hahnen 140; das Stück Eier 14 biS 15. Blumenkohl 120 bis 200. Kopfsalat 50, Lauch 5 bis 20. Sellerie 20 bi- 70.

Vornotizen.

-- Tage- kalender für Freitag. Stadttheater. 6/g Uhr: .Die lustige Witloe". Palast-Lichtspiele: .Die Flucht auS dem Heere der Heimatlosen".

AuS dem Stadttheaterbureau wird un- geschrieben: Zur heutigen Aufführung ter Operette .Die lustige Witwe" sei noch F enwrft, dah die Partie des Rosillon. bekannt­lich ein Prüfstein für jeden Tenor, von Herrn Willy T h u n i - von der Frankfurter Oper ge­sungen wird.

Evangelische Bolksgemein» schäft in Hessen. Nächsten Di^nStai nach­mittag tm .Hindenburg" in (Stehen KreiSver» sammlung 2laoere6 im Anzeigenteil.

Gin Fremdenlegionär- Film wird von heute ab in den Palast-Lichtspielen am Kirchenplah gezeigt. Der Film und ein begleiten­der Dortrag sollen namentlich unsere Jugend mit dem Schrecken der Fremdenlegion bekannt machen, damit die jungen Leute vor dieser Wenschheilsschmach gewarnt werden. RähereS in der heutigen Anzeige.

Don der EinheilSkurzschrift. DaS LanbeSamt für das DildungSwesen bat ange- vrdnet dah mit Beginn de- neuen Schuljahres in sämtlichen höheren Schulen des Landes ein oder zweistündiger Unterricht in der Gin- heitSkurzschrift (unter Ausschluß aller anderen Systeme), und zwar Mttocter in Obertertia oder Untersekunda zu erteilen ist. Soweit an den Schu­len Deveine zur Pflege der Kurzschrift besteben, soll ihnen im Interesse der Fortbildung der Schuler jede Förderung zu teil werden - 3m Auftrage des Landesamte« für das DildungS- wesen hat Oberstudiendirektor Eduard Pfaff aus Darmstadt für die Lehrer und Beamten, die Stermer eines Stenographieshstems sind, einen 12stündigen Kursus zur Einführung in die Ein­heitskurzschrift abaebalkm. 2lm Schlüsse des Kur­sus. an dem aus dem nördlichen Teil der Provinz und Gießen 75 Damen und Herren und zwar 49 Stenn et des Gabelsbergerschen und 26 Aermer dcS Stolze-Schrehschen Systems mit großem In­teresse teilnahmen, dankte Rechtsanwalt Raab- Di:ßen (Kenner deS Stvlze-Schreyschen Systems) der Regierung und dem Vortragenden und wies nachdrücklich darauf hin. daß der Kursus gezeigt habe, daß das Einheitssystem einen bedeutenden Fortschritt nicht nur gegenüber dem Gabelsber- gerschen. sondern auch gegenüber dem Stvlze- Schrevschen System darstelle.

-d. Bei der gestrigen Ruh- und Drennholzversteigerung der Stadt Gießen wurden im Durchschnitt gezahlt: Eichenstämme 5 Kl 35 Mk., F^chtenstämme 6. Kl. 36 Wk.. Lärchenstämme 5. Kl. 30 Wk.. Fichten- stamme 4. Kl. 36 Wk., Fichtenstämme 5a Kl. 36 Wk., Gichendcrbstangrn 1 Kl 60.50 Mark, Fichtenderbstangen 1, und 2 Kl 29 Mk.. Buchen- und Hainbuchenknüppel 12.50 Mk.. Eichenknüppel 9 Mk.. Lärchen- und Fichtenknüvpel 7 Mk. je Festmeter. Buchen- und Hainbuchen-Reis g 100 Wellei, 30 Mk., Eichenstammreisig 100 Wellen 26 Mk.

* Radiosammlung für Kriegs­blinde. Der Bund erblindeter Kr'eger. Be­zirk Groß-Hessen in Frankfurt o. M.. veran­staltet gegenwärtig zum Besten seiner M tglieder eine Radlo-Sammlung. Der SammeFausrus wird durch den Frankfurter und den KaZeler Dender deS Südwestdeutschen Radiodienstes bekannt ge-

.nacht. Wer den Kriegsblinden cm Stück Lebens­freude wiedergeben will, der beic üae sich an diefer Sammlung. Radiogeräte nebst Zubehör können in den durch Aushang kenntlichen An­nahmestellen (unter Eintragung in die Geber- llste) abgegeben werden Geldspenden zur An­schaffung von RadioteUcn fmb an denBund erblindeter Krieger c. V Bezirk Groß-Heilen" Konto Rr. 21 330 Postscheckamt Frankfurt a M. mit der AufschriftRadiosammlung" zu richten. Annahmestellen für Radiogeräte fmb in Gie­ßen bei den Firmen Magnus. Marktplatz. Baumann, Reuenweg. Appel Seltersweg und Brinkmann, Bahnhrfstr., eingerichtet.

** Polizeilicher Schutz für den Steueraußendicnst. Die der amtliche Preußische Pressedienst einem Runderlaß oeS preußischen Ministers des Innern entnimmt, sind in letzter Zeit wiederholt Beamte oeS Sieueraußen- und Bollstreckungsdienstes auf ihren Dienstgängen tätlich angegriffen wor­den. Der Minister weist deshalb auf die Be­stimmungen der ReichSabgad.nordnung vom Dezember 1919 hin, wonach die Polizeibehör­den und Polizeibeamten sowohl im Steuerer- mittelungSverfabren wie im Steucrstra ver ad- ren verpflichtet sind, den Finanzämtern die erforderliche Hilfe und Unterstützung zu lei­sten. Hierzu gehört in erster Linie, daß die Beamten des Steueraußen- und Boll- streckungsdienstes in Fällen persönlicher Be­drohung bei Ausübung ihres Dienstes oen notwendigen Schuy durch Polizeibeamte wie auch durch Landjäger erhalten.

" Ein Ladendieb. Der Polizeibericht meldet: Am Dienstagabend 7 älhr betrat ein Unbekannter ein hiesiges Geschäft und suchte sich einen Gegenstand für 80 Pfennig aus Als er diesen an der Kasse bezahlt hatte, kaufte er noch etwas für 1 Mk. und gab dabei einen Fünfzig- markschein in Zahlung. Rachdrm ihm die Ver­käuferin 49 Ml. herauSgegeben batte, bat er diese, den zweiten Gegenstand zu dem ersteren etwas einzuschlagen. Bei dieser Gelegenheit hat der Unbekannte, der dicht an der Kasse stand, den Fünfzigmarkschein auS der nicht verschlossenen Schublade gestohlen. Als er den Laden verlassen hatte, wurde der Diebstahl erst entdeckt. Vor dem Schindler und Dieb wird gewarnt. Be­schreibung: Etwa 1,65 Meter groß, 28 biS 30 Jahre alt, trug schwarzen Mantel und schwarzen breitrandigen Hut. Sachdienliche Angaben zur Ergreifung des Menschen nimmt die Kriminal­polizei entgegen.

* E i n Schlaumeier. (Rachdruck ver­boten.) Sine alte Chronik der Stadt Heidelberg vom Jahre 1733 berichtet: Der Sommer 1539 war sehr heiß, daß viele Brunnen austrockneten und die Wälder sich einiger Orten von der Sonne Hitz entzündeten, das Garten-Gewächs und Fütte­rung verdörrete meistens, doch gerieth das Ge- treid und sonderlich der Wein so wol, daß die Faß mehr kosteten als der Wein, auch soffen sich viele Leute zu Tode. Daß 1540 gleichfalls viel und guter Wein gewachsen, ist aus dieser curlöfen Historie zu ersehen. Im Elsaß wohnte damals ein Edelmann Ramens Georg Hafner, dieser zwang seine Bauern, dah sie seinen Wein in der Frohn muhten auStcinken, damit er den guten Wein so selbiges Jahr gewachsen, auf- heben tonte; Sie gingen alle Woche drehmahl zum Wein, und bezahlten nichts mehr als Käß und Brod. Wann nun die Bauern voll waren, schlugen sie einander tapfser herum, da straffte sie der Edelmann, und bekam mehr für seinen Wein, als wann er ihn verkauft hätte. Pro- batum est. G.

Bortragsvereinigung Gießen. In der Aula der älniceriität sprach gestern abend Dr. H a s s e l b a ch überDas Babeleben in alter und neuer Zeit". Sehr interessant waren seine einführenden Bemerkungen über die Entwicke­lung des Badelebens von den ältesten Zeiten an. Wertvolle Kupferstiche und Holzschnitte be­lebten den Vortrag. Das Baden in Quellen wird von der religiösen Zeremonie (Delphi) zur Modcangelegenheit. Sehr bald gewinnt man den intimen Freuden des Badelebens seine Reize ab, ein gewisser Luxus. Essen, Trinken, äußere Ausmachung treten in den Vordergrund. Sv kommen wtr zum Modebad von heute. Drei

Bäder griff der Vortragende aus bei Menge bet deutschen Badeorte heraus: Bad Pyrmont. Bad W i l d u n g c n und Bob Homburg v d. Höhe, deren gefchichttiche Entwickelung er. wieder von reichem Bildmaterial unterstützt, aufzeigte. Der Vortrag fand beifällige Aufnahme.

"Zur AusstellungHandwerk und Gewerbe" Hanau a. M. Die Ausstellung-- leitmig hat mit dem Berlanb der Einladungen und Anm^ldeboaen zu der vom 11. bis 20. Juli in Hanau ftattfinbenbcn Ausstellung für Hand­werk und Gewerbe begonnen. Die Ausstellung gliedert sich in drei Gruppen: 1. Handwerker- liche Erzeugnisse, 2. Werkzeuge und Werkzeug­maschinen und sonstige technische HUismiitel. btt im Handwerk bjto. Gewerbe, xur Verwendung gelangen; 3. Roystofse. Prospekte verlange man durch die Geschäftsstelle der Ausstellung. RähereS im heutigen Anzeigenteil.

Evangelischer Landeskirchentag

Darmstadt. 12. Febr.

Präsident Dr. von HeAl eröffnet 920Uhr die 2. Vollsitzung und beglückwünscht die Abg. Biehl und D o r n s e i s s zu dem kurz vorher gefeierten 70. Geburtstage.

ui der Tagesordnung steht eine Vorlage der Kirchenregierung betr. die Be rlegun g deS Predigerseminars nach Darm­stadt. AietAu spricht Geh. Rat Dr. D. Flö - ring aks Vertreter der Kirchenregierung. Gr vermißt in Friedberg das entwickelte kirchliche Gemeinde- und Vereinsleben, das die Bedürf­nisse nach der nötigen Anschauung nicht be­friedigen könne, die ausgiebige Gelegenheit zu instruktiver Mitarbeit am kirchlichen Leben und betont die Rotwendigkeil einer engeren Senn- nargemeinschaft.

Zu dieser Vorlage sind drei Eingaben etn- gegangeu, vvtp Kirchenvorstand Friedberg, De­kanat Friedberg und den Dorilirchensreunden im südlichen Oberhessen, die die Belassung des Seminars in Friedberg wünschen.

Abg. Lic. Jakob, der Berichterstatter deS Finanzausschusses, empfiehlt die Verlegung.

Abg. Iaudt-Dlanig teilt als Derich'.er» stattcr des Gesetzgebungsausschusses mit, daß rechtliche Bedenken gegen die geplante Ver­legung nicht bestehen.

Abg. K a ßlich - Darmstadt, Sprecher des PetitronSausschusseS. beantragt das Verbleiben des Seminars in Friedberg in der Erwartung, daß die notwendigen Berbefferungcn schleunigst durchgesührt werden.

Abg. La m p a s - Friedberg tritt mit ge­wichtigen Gründen für ein Verbleiben deS Se­minars in Friedberg ein.

Abg. D. Matthes- Darmstadt befürwortet die Verlegung nach Darmstadt, damit auch in Zukunst Lehrer- und Pfarrerausbildung, soweit es geboten ist, Hand in Hand gehen können

Prälat D. Dr. Dieb! vertritt nochmals die Vorlage; ebenso Abg. Lauf er-Darm­stadt.

Abg. D. Hans Schmidt-Gießen entwirft aus seiner Kenntnis außerhessischer Prediger­seminars heraus ein B ld einer DeminarauS» bildung. wie sie sein sollte; ein Abschluß der ^Iniver-sitätsb ldung. eine Einführung inS prak­tische Pfarramt, und betont, daß beide- sehr wohl auch in der Kleinstadt möglich ist.

Die A b st i m m u n g ergibt, daß der Antrag des Petitionsausschusses mit 31 Stimmen gegen 26 angenommen wird. Das Seminar bleibt hiernach in Friedberg.

Schluß der Beratungen um 2 lltyr. Nächste Sitzung morgen 9 U&r vorm.

Großes Schöffengericht

Gießen, 11. Febr. Wegen Straßen­raubs hatten sich die beiden Gelegenheits­arbeiter Karl Adam aus Friedberg und A l - f red Heihler aus Äailsruhe zu verantworten Beide waren im September v. I. in Friedberg arbeitslos und führten wie Adam zugab, mit anderen jungen Leuten ein recht ausschweifendes Geben, bei dem Alkohol und ßigaretten eine große Rolls spielten. Um dis hierzu notwendigem Mittel sich zu verschaffen, kam Heißler auf den Gedankrn, in Bad-Rau heim älteren Damen auf der Straße die Handtasche zu entreißen Der wlllsnsschwä-

chevc Adam mußte bi« Pläne aus führen während Heißler sich mehr im Hintergrund hielt, um alS- batb die entrißenen Handtaschen an sich zu neh­men. In drei Fällen wurde der Plan ausgeführt Man beobachtete zuvor gemeinfam das Opfer. Adam kam dann von hinten gelaufen, riß die Tasche an sich und war als guter Läufer bald verschwunden. In zwei Fällen erhielt das Opfer einen heftigen Stoß gegen die Brust, die eine Dame fiel dabei zu Boden. Im letzteren Fall flüchtete Adam auf das Schreien der Ueorr» Fallcncn hin in einen Hof. DaS Publikum jagte ihm nach. Man nahm Ihn fest Er gestand bann die drei Taten ein^ Heißler leugnete eine Be­teiligung. DaS Gericht sah ihn jedoch auf Grund der Beweisaufnahme, insbesondere auch auf Grund der Angaben AdamS. al» überführt an. Heißler. der nicht unerbcblich vorbestraft ist, er­hielt 7 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehr­verlust. Er war der eigentliche Urheber der ge­meingefährlichen Raububerfalle. Adam wurden mit Rücklicht auf seine Willensschwäche, er ist erblich belastet, mildernde Umstände zugebilllgt. Deine Strafe lautete auf 5 Jahre ©cfäng- n i S und 5 Jahre Ehrverlust. Damit Fmb wenig­stens einige der Straßen-Raubüberfälle abgeur­teilt, die tm Lause deS vorigen Jahres in Bib- Rauheim unb Umgebung daS Publikum beun­ruhigten.

Die Fabrikarbeiter Heinrich M. unb Karl S aus Heuchelheim bei Gießen wurden wegen fahr­lässiger Tötung, begangen in der letzten Reu- jahrSnacht, zu je 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Beide saßen mit anderen in einer Wirtschaft in Heuchelheim. Es war bereit- in vorgerückter Stunde. M. zog eine Armeepistole 08 aus der Tasche, ohne sie zu sichern unb übergab sie dem D.. in dessen Hand die BJaffc losgtng Dem ge^nübersihenden W. R einem verhei- raictcn Mann, drang die Kugel durch den Leib. R. wurde in die 'llinik verbracht. Dort starb er andern MorgenS. Bei der Strafzumessung wurde zugunsten der beiden Angeklagten berück­sichtigt, daß sie im Glauben waren, die Waffe sei nicht mehr geloben und daß sie sich tm übrigen deS besten Rufes erfreuen. Straserschwc renb muhten die schweren Folgen deS leichtferti­gen Verhaltens Wirkern Der Vorfall zeigt wieder einmal, daß man auch mit »ungeladenen'^ Waffen vorsichtig umzugehen hat. S. erhielt außerdem noch Geldstrafen von zweimal 15 Mark wegen Vergehens gegen die Reichs-Waffenverordnung vom 13. Januar 1919 unb das ReichS-Entwafs nungsgesetz vom 7. August 1920, sowie weitere 20 Mark Geldstrafe, weil er vor dem Betreten der Wirtschaft aus ter OrtSstraße mit der Waffe mehrmals geschossen hatte. Die Waffe wurde eingezogen

Briefkasten der Redaktion.

3. 6. Gießen. Anonyme Einsendungen finden grundsätzlich keine Berücksichtigung.

C. Z. Sie können in der Angelegenheit gar nichts unternehmen Ein Verein kann nicht ge zwungen werden, eine ihm unerwünschte Person aufzunehmen bzw. die Gründe für die Richt- aufnahme anzugeben.

Fr. R. in O. Rack der Landgemeindeord­nung ist es nicht zulässig, daß der Schwieger­vater und der Schwiegersohn zu gleicher Zeit die von Ihnen genannten Aemter bekleiden.

Rundfunk-Programm

des frankfurter ScnderS.

(Aus derRadio-Umschau".)

Samstag, 14. Februar:

4,30 biS 6 Albt: Operettennachmittag des HausorchesterS unter Mitwirkung von Alfred Strauß vom Reuen Opsretten-Theater. 6 biS 6,30 ilbt: Die Lesestunde (An die Jugend). Aus dem RomanCefabenbto" von Paul Scheer- bart. 7 il&r: Der Briefkasten. 7,30 Uhr: Vor-- trag von Pros Dr. Halm:Meine sibirische Ver­bannung". 8 Uhr: Stunde deS Frankfurter Bun­de- für Volksbildung: Vortrag von Dr. Majer- Leonhard überDie Strafe in Schule und Eltern­haus". 8,30 Uhr: Heiterer Abend unter Mit­wirkung von Else Aulich (Gesang) und Fritz Obcmar (EhansonS) und Lieck (Mundartvorträge) sowie des Hausorchesters. 10 bis 11 Uhr: Tanz­musik dec Haus-Jazz-Band.

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Oberhess. Korbwarenhaus

SchulstraBe nächst der Stadtpost.

Brenoliolj-Berftelfl nmoeT

Aus den Wa ldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden

1. Mittwoch, den 18. Februar 1925, vormittags 9i Uhr beginnend, Bezirk des Försters Geisel, Abt. 59a und 66 (Stadtwald).

14 Rm. Kiefernscheiter

65,6 . knüppel

14 reisig

360 Vellen

125 Aspen ,.

100,8 Rm. Kiesemstöcke.

Zusammenkunft: Sicher Str., 3. Schneise.

2. Freitag, den 20. Februar 1925, vormittags 9« Ahr beginnend, Bezirk des Försters Arft, Avt. 27, 29o und 31 (Fernewald),

64 Rm. Eichen-, Kiefern- u. Fichtenscheiter 61.6 n , , knüppel

32,6 , stocke

750 Wellen Buchen-,Eichen-u.Fichlenreisig. Zusammenkunft: Jiveujung Kar.schneise

-öer Bahnschneise im Femewald.

Gießen, den 12. Februar 1925.

Der Oberbürgermeister.

2. V.: Dr. Rosenberg. 15256

Der öom (ßemeinberar beratene Voran­schlag öer Gemeinde Hausen für 1925 iRj. lieg, oom 14. lfd. Mts. 1 Woche lang auf öer ' germeifterei zur Einsicht offen. Ein­wendungen gegen feinen Inhalt können von den Beteiligten innerhalb der Offen­legung frist schriftlich oder zu Proionoll erhoben werden. (Es ist eine Umlage be» schlossen worden, zu der auch die Aus» märker beizutrag n haben.

Hausen, den 13. Februar 1925. Bürgermeisterei Hausen.

Happel. 1546D

Auf die heute abend 8 Uhr stait- findende

Güiral-taiiitiiig in der Stadt Kassel des Ersten Giehener Ziegenzuchtvereins Gietzen wird nochmals hingewiefen. 1538V Der Vorstand: Weisel.

Sehr gut möbliertes

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für soliden Geschäftsinhaber per so- Fort oder bald zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote mit Preis unter 1516D an den Gießener Anzeiger.

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Montag, den 16. Februar dS. IS., von vormittags 10 Uhr an, sollen aus dem Distrikt Langenberg versteigert werden: Stämme: Kirschbaum 6. Kl. 1 Stück 0,36 Fstm, Lärche 5j-äL 1 Stück 0,31 Fstm., Weymoutskiesern 5b-Äl. 2 Stück 0,14 Fstm., Douglas 5b-ÄI. 2 Stück 0,20 Fstm.

Derbstangen:Jichten 196tüd= 1,41 Fstm., WeymoulSlieFern 54 Stück 1,19 Fstm., Douglas 102 Stück = 2,95 Fstm.

Reisstangen: WeymoutskieFcm 20 Stück 0,08 Fm., Douglas 225 Stück 1L9 Fstm.

Dutzknüppel: Eichen 2,4 Rm., Lärchen 3,9 Rm.

Scheiter: Rm.: 500 Buchen, 4,5 Eichen, 1,2 Obstbaum, 1.2 Aspe.

Knüppel: Rm.: 230 Buchen, 2,1 Hain­buchen, 27,3 Eichen, 2,1 Birken. 2,7 Obst- bäum, 2,5 Elsbeeren, 3 Lärchen, 3,7 Fichten.

Kmllppelrelfig: Rm.: 3,9 Buchen. Reisig: Rm: 89 Buchen.

Stöcke: Rm.: 76 Buchen, 0,3 Fichten.

Zusammenkunft im Distrikt Langenberg, am Endpunkt der Waldstrahe. Auf Ver­langen erteilt Herr Förster Steinb ch Auskunft. 1525B

Ruppertsburg, den 11. Februar 1925. Heff.BurgermeistereiRuppertsburg:Högy.

Holzversteigernng

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HodcniolmS Derftcigcrt: uwd Donnerstag, den 19. Februar, Im Saale des Wirts Führer in Hohensolms aus den Distrikten Annewald, Grundwald, Attenberg, SLeuernwald u. Eichelsberg Stammholz: Eiche 4. Kl. 1 St mit 1,19 Fstm. (Schnittholz); Fichte 2. ÄL 1 Stück mit 1,01 Fstm. (Schnittholz), 3. Kl. 2 Stück mit 1,03 Fstm., 5t»M 27 Stück mit 4,51 Fstm.; Stangenyolz: 1.-3. Kl. 210 Stück, 4. Kl. 2u5Siüdt; Scheiter Rm : 199 Buche; Knüppel Rm.. 249 Buche, 47 Eiche, 8 Kirschbaum, 1 Nadel; Reis holz 33 eilen : 7390 Buche 5810 uiche, 80 Nadel. Anfang 101 J Uhr.'

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