Aegr* btfltnnt morgen, Mittwoch, abend im Hörsaal M Mineralogischen Instituts pünktlich um 81/3 Uhr.
Landkreis Gießen.
bu. Burkhardsfelden, 12.San. Die hiesige Vereinigung ehcmal. Kriegsgefangener veranstaltete am Sonntag im Saalbau von Wilh. Hinter eine Abendunter- h<^tung. Die von überwiegend ehcmal. Kriegsgefangene gespielten Stücke teils heiterer, teils ernster Art wurden von den Zuhörern mit großem Beifall ausgenommen. Dec Gesangverein »Germania" trug nach den Aufführungen noch einige Lieder vor unb half so den Abend verschönern. ~ __
ö Göbelnrod, 12. 3an. Am Freitag verunglückte ein hiesiger Mann im Wald beim Holzfällen Während er beim Auspuhen eines gefällten Baumes beschäftigt war, siel eine Buche um und traf ihn mit einem Ast. Besinnungslos wurde er nach Hause getragen. Glücklicherweise konnte in der Klmik zu Gießen scstgestellt werden, daß kein Schä- delbruch vorliegt, und so besteht die Hoffnung daß dec Unfall nach Heilung der Quetschungen keine nachteiligen Folgen dauernder Art haben wird. ~ _
V. Londorf. 12. San. Der Geflugel- zuchtvere in Londorf und Umgegend, der im vergangenen Jahre gegründet wurde, veranstaltete am Samstag und Sonntag im Bögerschen «aale dahier seine erste V e s lüge lausst e l - f un g mit Prämiierung und Verlosung. Die Ausstellung war mit etwa 200 Tieren beschickt, zum Teile sehr schöne Eremplare aller Art, so daß die beiden Preisrichter bei der Zuteilung der Preise keine leichte Arbeit hatten. Der Besuch war, besonders aus der Umgegend sehr stark. Die Veranstaltung verlief in harmonischer Weise. Der Verein kann mit Befriedigung auf seine Ausstellung zurückblicken.
• Lich, 12. San. Am Samstag veranstaltete der hiesige Zweigverein vom V. H. C. eine Abendunterhaltung. Geschmack und Können offenbarten sich in den Darbietungen. Fräulein Mendelsobn brachte ein Heimatgedicht („Dir mein Vogelsberg") in gepflegter Sprache zum Vortrag. Sie hatte auch den Blumenreigen der Kleinen unseres D. H. T. einstudiert. Ihre Mühe und Arbeit fanden ihren Lohn in der anmutigen Haltung der Kinder, die sich ihrer Ausgabe mit schönem Erfolg unterzogen. Herr und Frl. Rappe zeigten ihr musikalisches Können auf Klavier und Harmonium, Herr Ha mmel auf der Violine. Er glänzte auch in „silber- grauem Haar" in zwei hochaktuellen Couplets. Stutz. jur Sauer schenkte mit seinen zwei Piston-Solos viel Freude. Die Klavierbegleitung unterzog sich mit einsühlcndem Verständnis ihrer nicht ganz leichten Ausgabe. Der zweite Teil brachte ein Theaterstück in Darmstädter Mundart, mit Sicherheit und Verständnis für komische Momente in einer deutschen Kleinbürgerfamilie gespielt. Sine Reihe schöner Rundtänze beschloß den Abend.
l. Hungen. 12. San. Aus der jüngsten Gerne in deratssi Huna ist zu berichten: Die Installation der Lichtanlage im Armenhause wird dem Wenigstnehmenden übertragen. Die -Unterhaltung der Straßenbeleuch- tung soll künftighin, jährlich abwechselnd, den hiesigen Snstallateuren übertragen werden. Ein Gesuch um weiteren Pachtnachlaß für G e - meindegelände findet keine Genehmigung. Verschiedene Feldwege sollen chauffiert unb mehrere Wiefenaräben geräumt werden. Die Anbringung der Schliisselkästchen für die R a ch t- wächterkontrolluhren wird nach dem Vorschläge deS Bürgermeisters gutgeheißen. Ein Kollektiv-Pachtvertrag mit den Buderus- scheu Eisenwerken, welcher alle bisherigen noch bestehenden Verträge umfaßt, wird genehmigt. Verschiedene die Wohnungsfürsorge betressenden Punkte werden besprochen und zum Teil erledigt. Soweit von feiten der WohnungSbesitzer Einspruch gegen die Beschlagnahme von Wohnungen erhoben worden ist, soll die Entscheidung des Micteinlgungsamts ange- cufen werden. — Von weich mustergültiger Art, nicht nur für Deutschland, sondern für die Kul-
turtock überhaupt, die von Pastor von Bode l s ch w i n g h errichteten Anstalten in Bethel bei Bielefeld sind, bewies der am Freitag in der hiesigen Kirche gezeigte Dethelsilm, der sich eines sehr guten Besuches erfreuen durfte, und der den Besuchern die menschlichen Schwächen und das Elend in seinen erschreckendsten Formen, zugleich aber auch die erhebende, bis zur Aufopferung reichende, christliche Rächsten- liebe zeigte. Der Film hat bei allen Besuchern den stärksten Eindruck hinterlassen, und es steht zu erwarten, daß der damit angestrebte, ideale, Zweck einer derartigen Vorführung vollkommen erreicht wird und insbesondere Anstalten, wie die Dodelschwinghschen. allzeit die ihnen gebührende ^Interstützung finden werden.
Kreis Schotten.
IIJLaubach, 12. San. Am Samstagchatten die hiesigen Musikfreunde einen besonderen Kunst- genufj. Die hiesige „Konzert- und Vortrag s - D e r e i n l g u n g" bot die vierte Deranstaltung in einem Kammermusikabend im Festsaale des Gräflichen Schlosses. Die Ausführung hatte der hervorragende Klaviervirtuofe Christian Eckel übernommen: außer ihm wirkten noch mit der Konzertmeister Hermann KrauS (Violine) und" der Solo-Tellist Franz Engert. Das besondere Snterrsfe bot Rr. 2 der Vortragsfolge, die „Waldstein-Sonate" Beethovens (op. 53), von Herrn Eckel in vorbildlicher Weise auswendig gespielt. Das starke Temperament des Virtuosen trat während des Vortrags in vollem Maße hervor, ließ jedoch nirgends die künstlerische Objektivität vermissen. Auch die beiden anderen Stücke der DortragS- folge, das Klaviertrio op. 87 C-dur von Brahms und daS Klaviertrio op. 97 B-dur von Beethoven bedeuteten einen erlesenen Kunstgenuß. Die hohen technischen Anforderungen dieser Stücke wurden von Violine und Cello ebenfalls mühelos bewältigt. Die Spannung, worin die Hörer schon zu Beginn des Konzerts verseht wurden, hielt unverändert an bis zum letzten Satze. Der ungewöhnliche Beifall zeigte deutlich, wie hoch man diesen erlesenen Kunstgenuß zu bewerten wußte. — Gestern abend hielt der bekannte Philosoph E. H 0 r n e f f e r auf Einladung derselben Vereinigung (ebenfalls im Festsaal des gräflichen Schlosses) einen Vortrag: „Deutscher Staat und deutscher Gei st", der in gleichem Maße einen ungewöhnlichen Beifall erzielte. Sn geistvoller Weise behandelte der Redner die besondere Veranlagung des deutschen Geistes im Gegensatz zu demjenigen der anderen europäischen Kulturvölker. Sm Jahre 1924 fanden in hiesiger Gemeinde nach dem Standesamtregister 34 Sterbefälle, 38 Geburten und 11 Eheschließungen statt. — Die ungewöhn- l i ch warme Witterung der letzten Wochen hatte an einzelnen Sträuchern, wie an Hasel, Spiräen usw., kleine Triebe sprießen lassen. Heute ist alles von starkem Rauhreif überzogen.
)—( Ruppertsburg. 12. San. Am Donnerstag konnte Heinrich Schad II. von hier auf eine 25jährige Arbeitszeit in der Fabrik F ri ed r i chS hü t te deS Vereins für chemische Snbuftrie zurückblicken. Der Arbeitgeber bedachte den Jubilar mit einem größeren Geldgeschenk und überreichte ihm eine Ehrenurkunde. Am Abend brachten ihm Verwandte und Freunde noch manche Ueberraschung. Gin schöner Sessel wurde ihm geschenkt. Eine recht gemütliche Feier der Familie des Geehrten hielt die Gäste lange zusammen. 3m vorigen Frühjahre beging Heinrich Parr IV. von hier das gleiche Jubiläum. Schon zahlreiche Einwohner von Ruppertsburg und den umliegenden Orten haben solche Tage feiern können. Gewiß ein ehrendes Zeugnis für Arbeitgeber und Arbeiter. — Am Samstag abend hielt der hiesige Männ«irgesamgvereiw „Sängerbund" seine 43. Generalversammlung ab. Er blickt nunmehr auf ein 35jähriges Bestehen zurück. Vorsitzender Bocher schloß seine Begrüßungsansprache mit einem Hoch auf das deutsche Lied. Aus dem Sahresbencht ging hervor. daß der Verein 143 Mitglieder zählte, und zwar 36 Sänger, 102 außerordentliche und ein Ehrenmitglied. Durch den Tod wurden dem Vereine im abgelaufenen 3ahre vier Sangesbrüdcr
entriss«-., deren Gedächtnis cnc Generaiverfamm- * lung ehrte. Die Vereinstätigkeit war ziemlich rege.
Wiederholt hatte der Verein Gelegenheit, feine Arbeit in den Dienst der Gemeinde und der Volksbildung zu stellen. Gelegentlich deS Wer- tungssingenS deS Sängerbundes Chattia in Münster errang er in der Landklasse der Gastvcrein-s mit 28 Punkten den 2. Preis und wurde nut von einem geschulten Sicher Verein ..Gemütlichkeit" übertroffen. Die Rechnungsablage ergab einen Kassenbestand von 122,75 Mark. Der vor vier Sauren gegründete Radsatz r er ver- c in Ruppertsburg hatte 8 Tage früher seine Hauptversammlung. Er hat ein Banner angeschafft und rüstet nun zu der Weihe, die gelegentlich des Gausestes am 17. Mai stattfinden soll. Wie verlautet, ist der Festausschuß bereits gebildet. Durch freiwillige Gaben sammelte der Verein im Dorfe über 200 Mark.
Kreis Büdingen.
△ Ridda, 11. 3anuar. Die Ortsgruppe Aidda vom ReichSbund der Kriegsbeschädigten hielt gestern abend im Gambrinu« eine Wohltätigkeits-Veranstaltung ab, deren Reinertrag zur Unterstützung Kriegsbeschädigter bestimmt war, und die sich eines sehr guten Besuchs erfreute. Kriegerwitwe Kr 0 schel von hier hielt die Begrüßungsansprache und legte Zweck und Ziele der Veranstaltung dar. Lieder- vorträge der beiden hiesigen Gesangvereine, eine vorzügliche Musik der Kapelle Ackermann aus Ortenberg und die Aufführung deS Schauspiels „Die Waffen nieder!" sorgten für Unterhaltung der Besucher. Tombola und Ball bildeten den Schluß der Abendunterhaltung, durch die mancher vom Kriege hart mitgenommenen Familie eine Beihilfe zum Lebensunterhalt gewährt werden kann.
Kreis Lauterbach.
E Lauterbach. 12. San. Der Vogelsberg prangt gegenwärtig im schönsten Rauh - reifschmuck. Heber Rächt haben sich Bäume und Sträucher mit einer feinen zarten Silberschicht umzogen. Unter den Strahlen der Winter- fonne glänzt eS in den Wäldern und auf den Feldern wie von Tausenden von Diamanten und Perlen. 3e höher man steigt, um so wunderbarer wird die winterliche Märchenpracht. Vielleicht läßt auch der Schnee nicht mehr lange auf sich warten, dann wird es bald von Skifahrern und und Rodlern im Vogelsberg wimmeln.
Hessen-Nassau.
dH. Rodheim a. d. Bieber. 12. San. Pfarrer Ohly, der seit Sanuar 1914 die hiesige Pfarrstelle versehen hat, wird zum allgemeinen Bedauern der Kirchengemeinde Rodheim a. d. Bieber am 1. März verlassen, um eine Pfarre in Walla u, Landkreis Wiesbaden, zu übernehmen. Seit einiger Zeit ist Pfarrer Ohly herzleidend, weshalb er schon einen längeren Urlaub nehmen muhte, um sich einer Kur in Datz- Rauheim zu unterziehen. Auf dringendes Anraten der behandelnden Aerzte konnte er sich nur schwer entschließen, seine ihm ans Herz gewachsene Gemeinde zu verlassen. Aber die kirchliche Versorgung des großen Kirchspiels, zu dem die Orte Rodheim a. d. Bieber. Vetzberg, Fellingshausen und Bieber gehören, konnte der 57jährige, in seiner Gesundheit geschwächte Geistliche nicht mehr so versehen, wie er es für seine Pflicht hielt. Aus diesem Grunde wurde er schon seitens des Konsistoriums durch einen Vikar unterstützt, das ihm nun auf seinen Wunsch hin die wesentlich leichter zu versehende Stelle in Wallau über trug, mit der keine auswärtigen Filialen verbunden sind. Sieht die Kirchengemeinde ihren alten Geistlichen, der schwere Zeiten mit ihr zusammen getragen hat, auch ungern scheiden, so wünscht sie ihm doch alles Glück und alten Segen in seinem neuen Wirkungskreis, und sie wird sich immer freuen, zu hören, daß ihr alter Seelsorger das gesunden hat, was er für sich und seine Familie suchte.
bl. Dillenburg, 12. San. Sm Vergleich zu den früheren Sahren brachte unserer Kur- stadt das Sahr 1924 einen äußerst schwachen Fremdenbesuch. Das Kurhaus hatte säst gar feine Gäste. Die Gründe mögen in
dem halb verregneten Sahr und toeiUr in bet Finanzverhältnissen zu suchen fein, die für unsere anerkannt zweitteuerfte Stadt Deutschland« votzl nicht reichen. Ob auch genügend Reklame ge- macht wurde, ist zweifeltest. — Der Rad io - Funkverkehr hat hier und in den Gemeinden des KreifeS eine sehr große AiiSbreitung gefunden. — Die Firma Otto von Dahlhausen (Ruhr) hat von ihrer Tongrube „Kassel" aus die im vergangenen Sabre begonnene Drahtseilbahn nach der Bahnstrecke Beil- stein-Stocktzausen fertiggeftellt. Von der wirtschaftlichen Seite au- betrachtet soll die Einrichtung dazu beitragen, daß eine bedeutende Erweiterung deS gesamten Grubenbetriebes eintritt. Durch den Anschluß wirb eine bessere Absatzmöglichkeit geschaffen.
E Hersfeld, 12. San. Die erste ländliche Fortbildungsschule für Mädchen in Kurtzessen ist im benachbarten Unterbaun durch Landrat von Harnack eröffnet worden. ES werden bald weitere im Kreise Hersfeld folgen. Auch die Rachbarkreise dürften bald mit der Einrichtung von ländlichen Fortbildungsschulen für Mädchen beginnen.
Hochschulnachrichten.
Don der LandeSunidersftät.
L.U. Dr. med. Edgar Leyser. Assistent an der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. der sich für das Fach der Psychiatrie zu habilitieren wünscht, "hält am 15. Sanuar. 5 Uhr nachmittags pünktlich, in der Kleinen Aula seine öffentliche Probevorlesung über daS Thema: „Die Bedeutung der Hirnpathologie für bu Psychiatrie".
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Tenders.
(Aus der „Radio.Umschau".^
Dienstag, den 13. Januar.
4.30 bis 6 Uhr Rundfunlnachmittag (n Musik und Wort. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunde (Meisterwerke der Weltliteratur) aus „Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 Uhr: Der Briefkasten. 7.30 bis 8.30 Uhr. „Der Dichter Carl Spittelei?'. — Ein Vortrag mit Proben aus seinen Werken, gehalten von Dr. Bernhard Diebold. 8.30 Uhr: Sinfonie-Konzert. 1. Ouoei- türe „Heimkehr aus der Frcnide" von Mendels' sohn. 2. Sinfonie in D-Moll von Vollmann. Musikalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, erster Kapellmeister des Franksurter Opernhauses — Ausführende: Ein Orchester au« Mitgliedern des Frankfurter Opernhaus-Orchester«. — Anschließend: Rachrichten, Wettermeldung, Sportbericht.
Mittwoch, den 14. Sanuar:
11.55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr. Rachrichten- dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Rundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 Uhr: Wirtschaft-Meldungen. 6 bis 7 Uhr: Märchenstunde für große und kleine Kinder. 7 Uhr: Stenographischer Fortbildung«, lurfus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 Uhr: Funthochschule. Paul Belker: ..Mufikgefchichtliche Wandlungen", 5. Vortrag: Die Rtederländer (14. bis 15. Jahrhundert) 8 Ubr: Die 'Besprechung (Literarischer Seidl, Einführung in Dantes „Saferno"). 8.30 Uhr: Frankfurter Dichter und Komponisten. Programm: Lieder von Ludwig Rottenberg, Bernhard Selle« und Max Kowalski. — Dichtungen von Alfred Claar, Ludwig Fulda, < Rudolf PreSber und Moritz Goldschmidt. Ausführende: Mary Gläser- Urban (Rezitation), Kammersänger Sohn Gläser von der Frankfurter Oper (Tenor). 9.30 Uhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sport. 9.40 Uhr: Die Spätankündigung: „Der fliegende Holländer". 9.55 Uhr: Zeitvorbereitung. 9.56 Uhr: Drei Minuten der Hausfrau. 10 Uhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr: Die Lokaldichtung. (Frankfurter Dichtungen aus alter und neuerer Zeit) 9. Abend: AuS Friedrich StoltzeS gesammelten Werken (Fortsetzung). Ausführende: Lene Obevmeher und Hans Rerking, beide vom Frankfurter Schau- spieltzauS.
Gebrauchte
Schreibmaschine in leinen geturnt
Schriftliche Angebote unter 0375 an den G. Anz. erbeten.
Gartengelände
Wiltzelmstrahe, vor- derer Lchiffenberger Weg unb Frankfurter 2trabe zu verpachten. Näh. '-"’D
Neuen Bäue 23.
mit Küche und Zubehör
Mk. 0.90,
0390
Frau E. Sichling Gnauthstrabe 34 p.
Apparaten, irisieren u. Ondulieren Mk. 1.90, Frisieren mit h Qnduliereu
geg. DringlichkeitSschein d. Wohnungsamts zu vermieten.
Anfragen an Sckanmberaer & Lohn, Ludtoiastraße 30 I.
Sprechzeit: 9—10 norm.; l*/j—8 nackm.;
7* 3—9 abends. 424D
419D
Nach kurzem Kranksein ist am 10. d. M.
Umgn! Jakob Mer im 85. Lebensjahr heimgegangen.
Evang. Schwesternhaus.
Gießen, den 12. Januar 1925.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar 1925, nachm. 3 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt.
Suche
MM.
auf 1 Jabrv. Selbst- ?eber. Sicherheit ge- oten. Schr. Sinne- bote mit ZinSforde- rung unter 0382 an den Gieß. Anzeiger.
Heute morgen ' ,,8 Uhr verschied plötzlich und unerwartet an einem Herzschlag mein lieber Mann, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel
Christian Schmidt, Bäckermeister im Alter von 56 Jahren.
Lieb, den 12. Januar 1925.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar, nachm. '/,4Uhr, statt.
421D
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Mathilde Schmidt geb. Klös.
Dorlar, den 12. Januar 1925.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar, nachm. S'/tUhr, vomTrauerhauseMühlweg73 ausstatt. 0399
Heute nacht um 3 Uhr verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel ttriti OtM Mnhler im 44. Lebensjahr.
In tiefer Trauer im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Katharine Oestreich geb. Hainer und Kinder
Heinrich Müller.
Am Sonntag, dem 11. Januar 1925, verschied in Gott unsere liebe Mutter, {Schwiegermutter Großmutter, und Urgroßmutter
Frau Dorothea Schmidt
geb. Kornmann
im Alter von 88 Jahren.
In tiefer Trauer:
Familie Philipp Schmidt Familie Peter Schmidt Familie Heinrich Stelnhana Familie Karl Neurath.
Gießen (Frankfurter Straße 167), Sanderbusch, Klein-Linden, den 12. Januar 1925.
Die Beerdigung findet Mittwoch, nachm. 2'/, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt.
0386
Gr.gedeckler Autolastzug mit Anhänger
geht Freitag, 16. d. M., leer von Offenbach a. M., Frankfurt am Main nach (Stehen;
Mittwoch, 21. d. M., leer v. Mainz, Wiesbaden nach Gießen; Ende des Monats leer v. Gießen nach Schlitz (Vberheffen): Dienstag, 3. Febr. 25, leer v. Frankfurt a. M. nach Gießen-, Ende Februar 1925 leer von Hanau <t M. nach Gießen.
Güter von und nach diesen Richtungen können mitgebrachl, dzw. mitgenommen werden. 428D
Regelmäßiger Sammelladungsverkehr sowie komplette Transporte mittelst Autolastzügen und Dahn nach allen Richtungen.
Stückrath & Vender
Spedition und Möbeltransport
Seltersweg 58 II. Telephon 1519.
Heilung ohne Operation ist möglich, mit meinem Bruchverbandavvarat, ohne Feder, obue Gummiband. ohne Echenkelriemen (für alle Arten von Brüchen, wie Leisten-, Sckenkel-, Hoden-, Nabel-,Bauch- brüche rc.), hält auch den fchwersten Bruck ohne lästigen Truck von unten nach oben sicher zurück. Tag undNacht tragbar, Wunowerden gänzlich ausgeschlossen. Sichere Hilfe, auch bo, wo andere Systeme versagten, auch für Kinder im zartesten Alter. Vollste Garantie für Paßform (Geld zurück).
Glänzende Anerkennungen von gebeilten Personen werden vorgelegt, z. B-: (412s»
Frau J. H. in LMeasoheld, Bruch geheilt.
Herr J. M.inNeeweler, 73äabre alt, schwer. Bruck geb. Herr H. B. in Nanmbnrg, 78 Jahre alt.Dovvelbruch geh. kraaö seh. in klaue»,67Jabre alt,Doppelbruchgeh.usw. Kostenlose Auskunft (auch für Damen durch Dame) in Gießen, Babnbofbotel Lenz, am TonnerStas. dem 15. Januar, von S-i> Ubr:
in Weülar, Hotel Kaltwasier, am Freitag, dem 16. Januar, von 9-2 Ubr.
Bitte genau auf meine Firma zu achten.


