Ausgabe 
13.1.1925
 
Einzelbild herunterladen

Aegr* btfltnnt morgen, Mittwoch, abend im Hör­saal M Mineralogischen Instituts pünktlich um 81/3 Uhr.

Landkreis Gießen.

bu. Burkhardsfelden, 12.San. Die hiesige Vereinigung ehcmal. Kriegs­gefangener veranstaltete am Sonntag im Saalbau von Wilh. Hinter eine Abendunter- h<^tung. Die von überwiegend ehcmal. Kriegs­gefangene gespielten Stücke teils heiterer, teils ernster Art wurden von den Zuhörern mit großem Beifall ausgenommen. Dec Gesangverein »Germania" trug nach den Aufführungen noch einige Lieder vor unb half so den Abend ver­schönern. ~ __

ö Göbelnrod, 12. 3an. Am Freitag verunglückte ein hiesiger Mann im Wald beim Holzfällen Während er beim Auspuhen eines gefällten Baumes beschäftigt war, siel eine Buche um und traf ihn mit einem Ast. Besinnungslos wurde er nach Hause ge­tragen. Glücklicherweise konnte in der Klmik zu Gießen scstgestellt werden, daß kein Schä- delbruch vorliegt, und so besteht die Hoff­nung daß dec Unfall nach Heilung der Quetschun­gen keine nachteiligen Folgen dauernder Art haben wird. ~ _

V. Londorf. 12. San. Der Geflugel- zuchtvere in Londorf und Umgegend, der im vergangenen Jahre gegründet wurde, veran­staltete am Samstag und Sonntag im Bögerschen «aale dahier seine erste V e s lüge lausst e l - f un g mit Prämiierung und Verlosung. Die Ausstellung war mit etwa 200 Tieren beschickt, zum Teile sehr schöne Eremplare aller Art, so daß die beiden Preisrichter bei der Zuteilung der Preise keine leichte Arbeit hatten. Der Be­such war, besonders aus der Umgegend sehr stark. Die Veranstaltung verlief in harmonischer Weise. Der Verein kann mit Befriedigung auf seine Ausstellung zurückblicken.

Lich, 12. San. Am Samstag veranstaltete der hiesige Zweigverein vom V. H. C. eine Abendunterhaltung. Geschmack und Können offenbarten sich in den Darbietungen. Fräulein Mendelsobn brachte ein Heimatgedicht (Dir mein Vogelsberg") in gepflegter Sprache zum Vortrag. Sie hatte auch den Blumenreigen der Kleinen unseres D. H. T. einstudiert. Ihre Mühe und Arbeit fanden ihren Lohn in der anmu­tigen Haltung der Kinder, die sich ihrer Aus­gabe mit schönem Erfolg unterzogen. Herr und Frl. Rappe zeigten ihr musikalisches Können auf Klavier und Harmonium, Herr Ha mmel auf der Violine. Er glänzte auch insilber- grauem Haar" in zwei hochaktuellen Couplets. Stutz. jur Sauer schenkte mit seinen zwei Piston-Solos viel Freude. Die Klavierbegleitung unterzog sich mit einsühlcndem Verständnis ihrer nicht ganz leichten Ausgabe. Der zweite Teil brachte ein Theaterstück in Darmstädter Mund­art, mit Sicherheit und Verständnis für komische Momente in einer deutschen Kleinbürgerfamilie gespielt. Sine Reihe schöner Rundtänze beschloß den Abend.

l. Hungen. 12. San. Aus der jüngsten Gerne in deratssi Huna ist zu berichten: Die Installation der Lichtanlage im Armen­hause wird dem Wenigstnehmenden übertragen. Die -Unterhaltung der Straßenbeleuch- tung soll künftighin, jährlich abwechselnd, den hiesigen Snstallateuren übertragen werden. Ein Gesuch um weiteren Pachtnachlaß für G e - meindegelände findet keine Genehmigung. Verschiedene Feldwege sollen chauffiert unb mehrere Wiefenaräben geräumt werden. Die Anbringung der Schliisselkästchen für die R a ch t- wächterkontrolluhren wird nach dem Vorschläge deS Bürgermeisters gutgeheißen. Ein Kollektiv-Pachtvertrag mit den Buderus- scheu Eisenwerken, welcher alle bisherigen noch bestehenden Verträge umfaßt, wird geneh­migt. Verschiedene die Wohnungsfür­sorge betressenden Punkte werden besprochen und zum Teil erledigt. Soweit von feiten der WohnungSbesitzer Einspruch gegen die Beschlag­nahme von Wohnungen erhoben worden ist, soll die Entscheidung des Micteinlgungsamts ange- cufen werden. Von weich mustergültiger Art, nicht nur für Deutschland, sondern für die Kul-

turtock überhaupt, die von Pastor von Bo­de l s ch w i n g h errichteten Anstalten in Bethel bei Bielefeld sind, bewies der am Freitag in der hiesigen Kirche gezeigte Dethelsilm, der sich eines sehr guten Besuches erfreuen durfte, und der den Besuchern die menschlichen Schwä­chen und das Elend in seinen erschreckendsten Formen, zugleich aber auch die erhebende, bis zur Aufopferung reichende, christliche Rächsten- liebe zeigte. Der Film hat bei allen Besuchern den stärksten Eindruck hinterlassen, und es steht zu erwarten, daß der damit angestrebte, ideale, Zweck einer derartigen Vorführung vollkommen erreicht wird und insbesondere Anstalten, wie die Dodelschwinghschen. allzeit die ihnen gebüh­rende ^Interstützung finden werden.

Kreis Schotten.

IIJLaubach, 12. San. Am Samstagchatten die hiesigen Musikfreunde einen besonderen Kunst- genufj. Die hiesigeKonzert- und Vor­trag s - D e r e i n l g u n g" bot die vierte Der­anstaltung in einem Kammermusikabend im Festsaale des Gräflichen Schlosses. Die Aus­führung hatte der hervorragende Klaviervirtuofe Christian Eckel übernommen: außer ihm wirkten noch mit der Konzertmeister Hermann KrauS (Violine) und" der Solo-Tellist Franz Engert. Das besondere Snterrsfe bot Rr. 2 der Vortragsfolge, dieWaldstein-Sonate" Beet­hovens (op. 53), von Herrn Eckel in vorbild­licher Weise auswendig gespielt. Das starke Temperament des Virtuosen trat während des Vortrags in vollem Maße hervor, ließ jedoch nirgends die künstlerische Objektivität vermissen. Auch die beiden anderen Stücke der DortragS- folge, das Klaviertrio op. 87 C-dur von Brahms und daS Klaviertrio op. 97 B-dur von Beet­hoven bedeuteten einen erlesenen Kunstgenuß. Die hohen technischen Anforderungen dieser Stücke wurden von Violine und Cello ebenfalls mühelos bewältigt. Die Spannung, worin die Hörer schon zu Beginn des Konzerts verseht wurden, hielt unverändert an bis zum letzten Satze. Der un­gewöhnliche Beifall zeigte deutlich, wie hoch man diesen erlesenen Kunstgenuß zu bewerten wußte. Gestern abend hielt der bekannte Philosoph E. H 0 r n e f f e r auf Einladung derselben Ver­einigung (ebenfalls im Festsaal des gräflichen Schlosses) einen Vortrag:Deutscher Staat und deutscher Gei st", der in gleichem Maße einen ungewöhnlichen Beifall erzielte. Sn geist­voller Weise behandelte der Redner die be­sondere Veranlagung des deutschen Geistes im Gegensatz zu demjenigen der anderen europäischen Kulturvölker. Sm Jahre 1924 fanden in hiesiger Gemeinde nach dem Standesamt­register 34 Sterbefälle, 38 Geburten und 11 Eheschließungen statt. Die ungewöhn- l i ch warme Witterung der letzten Wochen hatte an einzelnen Sträuchern, wie an Hasel, Spiräen usw., kleine Triebe sprießen lassen. Heute ist alles von starkem Rauhreif überzogen.

)( Ruppertsburg. 12. San. Am Don­nerstag konnte Heinrich Schad II. von hier auf eine 25jährige Arbeitszeit in der Fabrik F ri ed r i chS t te deS Vereins für chemische Snbuftrie zurückblicken. Der Arbeitgeber bedachte den Jubilar mit einem größeren Geld­geschenk und überreichte ihm eine Ehrenurkunde. Am Abend brachten ihm Verwandte und Freunde noch manche Ueberraschung. Gin schöner Sessel wurde ihm geschenkt. Eine recht gemütliche Feier der Familie des Geehrten hielt die Gäste lange zusammen. 3m vorigen Frühjahre beging Hein­rich Parr IV. von hier das gleiche Jubiläum. Schon zahlreiche Einwohner von Ruppertsburg und den umliegenden Orten haben solche Tage feiern können. Gewiß ein ehrendes Zeugnis für Arbeitgeber und Arbeiter. Am Samstag abend hielt der hiesige Männ«irgesamgvereiw Sängerbund" seine 43. Generalversamm­lung ab. Er blickt nunmehr auf ein 35jähriges Bestehen zurück. Vorsitzender Bocher schloß seine Begrüßungsansprache mit einem Hoch auf das deutsche Lied. Aus dem Sahresbencht ging her­vor. daß der Verein 143 Mitglieder zählte, und zwar 36 Sänger, 102 außerordentliche und ein Ehrenmitglied. Durch den Tod wurden dem Ver­eine im abgelaufenen 3ahre vier Sangesbrüdcr

entriss«-., deren Gedächtnis cnc Generaiverfamm- * lung ehrte. Die Vereinstätigkeit war ziemlich rege.

Wiederholt hatte der Verein Gelegenheit, feine Arbeit in den Dienst der Gemeinde und der Volksbildung zu stellen. Gelegentlich deS Wer- tungssingenS deS Sängerbundes Chattia in Mün­ster errang er in der Landklasse der Gastvcrein-s mit 28 Punkten den 2. Preis und wurde nut von einem geschulten Sicher Verein ..Gemütlich­keit" übertroffen. Die Rechnungsablage ergab einen Kassenbestand von 122,75 Mark. Der vor vier Sauren gegründete Radsatz r er ver- c in Ruppertsburg hatte 8 Tage früher seine Hauptversammlung. Er hat ein Banner angeschafft und rüstet nun zu der Weihe, die ge­legentlich des Gausestes am 17. Mai stattfinden soll. Wie verlautet, ist der Festausschuß bereits gebildet. Durch freiwillige Gaben sammelte der Verein im Dorfe über 200 Mark.

Kreis Büdingen.

Ridda, 11. 3anuar. Die Ortsgruppe Aidda vom ReichSbund der Kriegsbe­schädigten hielt gestern abend im Gambrinu« eine Wohltätigkeits-Veranstaltung ab, deren Reinertrag zur Unterstützung Kriegs­beschädigter bestimmt war, und die sich eines sehr guten Besuchs erfreute. Kriegerwitwe Kr 0 schel von hier hielt die Begrüßungsansprache und legte Zweck und Ziele der Veranstaltung dar. Lieder- vorträge der beiden hiesigen Gesangvereine, eine vorzügliche Musik der Kapelle Ackermann aus Ortenberg und die Aufführung deS Schauspiels Die Waffen nieder!" sorgten für Unterhaltung der Besucher. Tombola und Ball bildeten den Schluß der Abendunterhaltung, durch die mancher vom Kriege hart mitgenommenen Familie eine Beihilfe zum Lebensunterhalt gewährt werden kann.

Kreis Lauterbach.

E Lauterbach. 12. San. Der Vogels­berg prangt gegenwärtig im schönsten Rauh - reifschmuck. Heber Rächt haben sich Bäume und Sträucher mit einer feinen zarten Silber­schicht umzogen. Unter den Strahlen der Winter- fonne glänzt eS in den Wäldern und auf den Feldern wie von Tausenden von Diamanten und Perlen. 3e höher man steigt, um so wunderbarer wird die winterliche Märchenpracht. Vielleicht läßt auch der Schnee nicht mehr lange auf sich warten, dann wird es bald von Skifahrern und und Rodlern im Vogelsberg wimmeln.

Hessen-Nassau.

dH. Rodheim a. d. Bieber. 12. San. Pfar­rer Ohly, der seit Sanuar 1914 die hiesige Pfarrstelle versehen hat, wird zum allgemeinen Bedauern der Kirchengemeinde Rodheim a. d. Bieber am 1. März verlassen, um eine Pfarre in Walla u, Landkreis Wiesbaden, zu übernehmen. Seit einiger Zeit ist Pfarrer Ohly herzleidend, weshalb er schon einen längeren Ur­laub nehmen muhte, um sich einer Kur in Datz- Rauheim zu unterziehen. Auf dringendes An­raten der behandelnden Aerzte konnte er sich nur schwer entschließen, seine ihm ans Herz gewachsene Gemeinde zu verlassen. Aber die kirchliche Versorgung des großen Kirchspiels, zu dem die Orte Rodheim a. d. Bieber. Vetzberg, Fellingshausen und Bieber gehören, konnte der 57jährige, in seiner Gesundheit geschwächte Geist­liche nicht mehr so versehen, wie er es für seine Pflicht hielt. Aus diesem Grunde wurde er schon seitens des Konsistoriums durch einen Vikar unterstützt, das ihm nun auf seinen Wunsch hin die wesentlich leichter zu versehende Stelle in Wallau über trug, mit der keine auswärtigen Filialen verbunden sind. Sieht die Kirchenge­meinde ihren alten Geistlichen, der schwere Zei­ten mit ihr zusammen getragen hat, auch un­gern scheiden, so wünscht sie ihm doch alles Glück und alten Segen in seinem neuen Wir­kungskreis, und sie wird sich immer freuen, zu hören, daß ihr alter Seelsorger das gesunden hat, was er für sich und seine Familie suchte.

bl. Dillenburg, 12. San. Sm Vergleich zu den früheren Sahren brachte unserer Kur- stadt das Sahr 1924 einen äußerst schwa­chen Fremdenbesuch. Das Kurhaus hatte säst gar feine Gäste. Die Gründe mögen in

dem halb verregneten Sahr und toeiUr in bet Finanzverhältnissen zu suchen fein, die für unsere anerkannt zweitteuerfte Stadt Deutschland« votzl nicht reichen. Ob auch genügend Reklame ge- macht wurde, ist zweifeltest. Der Rad io - Funkverkehr hat hier und in den Gemein­den des KreifeS eine sehr große AiiSbreitung gefunden. Die Firma Otto von Dahlhausen (Ruhr) hat von ihrer TongrubeKassel" aus die im vergangenen Sabre begonnene Drahtseilbahn nach der Bahnstrecke Beil- stein-Stocktzausen fertiggeftellt. Von der wirtschaftlichen Seite au- betrachtet soll die Ein­richtung dazu beitragen, daß eine bedeutende Erweiterung deS gesamten Grubenbetriebes ein­tritt. Durch den Anschluß wirb eine bessere Ab­satzmöglichkeit geschaffen.

E Hersfeld, 12. San. Die erste länd­liche Fortbildungsschule für Mäd­chen in Kurtzessen ist im benachbarten Un­terbaun durch Landrat von Harnack eröff­net worden. ES werden bald weitere im Kreise Hersfeld folgen. Auch die Rachbarkreise dürften bald mit der Einrichtung von ländlichen Fort­bildungsschulen für Mädchen beginnen.

Hochschulnachrichten.

Don der LandeSunidersftät.

L.U. Dr. med. Edgar Leyser. Assistent an der Klinik für psychische und nervöse Krank­heiten. der sich für das Fach der Psychiatrie zu habilitieren wünscht, "hält am 15. Sanuar. 5 Uhr nachmittags pünktlich, in der Kleinen Aula seine öffentliche Probevorlesung über daS Thema: Die Bedeutung der Hirnpathologie für bu Psychiatrie".

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Tenders.

(Aus derRadio.Umschau".^

Dienstag, den 13. Januar.

4.30 bis 6 Uhr Rundfunlnachmittag (n Musik und Wort. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunde (Mei­sterwerke der Weltliteratur) ausSoll und Ha­ben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 Uhr: Der Briefkasten. 7.30 bis 8.30 Uhr.Der Dich­ter Carl Spittelei?'. Ein Vortrag mit Proben aus seinen Werken, gehalten von Dr. Bernhard Diebold. 8.30 Uhr: Sinfonie-Konzert. 1. Ouoei- türeHeimkehr aus der Frcnide" von Mendels' sohn. 2. Sinfonie in D-Moll von Vollmann. Musikalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, erster Kapellmeister des Franksurter Opernhauses Ausführende: Ein Orchester au« Mitgliedern des Frankfurter Opernhaus-Orchester«. An­schließend: Rachrichten, Wettermeldung, Sport­bericht.

Mittwoch, den 14. Sanuar:

11.55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr. Rachrichten- dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Rundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 Uhr: Wirtschaft-Meldungen. 6 bis 7 Uhr: Märchenstunde für große und kleine Kinder. 7 Uhr: Stenographischer Fortbildung«, lurfus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 Uhr: Funthochschule. Paul Belker: ..Mufikgefchichtliche Wandlungen", 5. Vortrag: Die Rtederländer (14. bis 15. Jahrhundert) 8 Ubr: Die 'Besprechung (Literarischer Seidl, Einführung in DantesSaferno"). 8.30 Uhr: Frankfurter Dichter und Komponisten. Programm: Lieder von Ludwig Rottenberg, Bernhard Selle« und Max Kowalski. Dichtungen von Alfred Claar, Ludwig Fulda, < Rudolf PreSber und Moritz Goldschmidt. Ausführende: Mary Gläser- Urban (Rezitation), Kammersänger Sohn Gläser von der Frankfurter Oper (Tenor). 9.30 Uhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sport. 9.40 Uhr: Die Spätankündigung:Der fliegende Hol­länder". 9.55 Uhr: Zeitvorbereitung. 9.56 Uhr: Drei Minuten der Hausfrau. 10 Uhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Uhr: Die Lokaldichtung. (Frankfurter Dichtungen aus alter und neuerer Zeit) 9. Abend: AuS Friedrich StoltzeS gesammelten Werken (Fortsetzung). Ausführende: Lene Obevmeher und Hans Rerking, beide vom Frankfurter Schau- spieltzauS.

Gebrauchte

Schreib­maschine in leinen geturnt

Schriftliche Ange­bote unter 0375 an den G. Anz. erbeten.

Garten­gelände

Wiltzelmstrahe, vor- derer Lchiffenberger Weg unb Frankfur­ter 2trabe zu ver­pachten. Näh. '-"D

Neuen Bäue 23.

mit Küche und Zubehör

Mk. 0.90,

0390

Frau E. Sichling Gnauthstrabe 34 p.

Apparaten, irisie­ren u. Ondulieren Mk. 1.90, Frisieren mit h Qnduliereu

geg. DringlichkeitSschein d. Wohnungsamts zu vermieten.

Anfragen an Sckanmberaer & Lohn, Ludtoiastraße 30 I.

Sprechzeit: 910 norm.; l*/j8 nackm.;

7* 39 abends. 424D

419D

Nach kurzem Kranksein ist am 10. d. M.

Umgn! Jakob Mer im 85. Lebensjahr heimgegangen.

Evang. Schwesternhaus.

Gießen, den 12. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar 1925, nachm. 3 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt.

Suche

MM.

auf 1 Jabrv. Selbst- ?eber. Sicherheit ge- oten. Schr. Sinne- bote mit ZinSforde- rung unter 0382 an den Gieß. Anzeiger.

Heute morgen ' ,,8 Uhr verschied plötzlich und unerwartet an einem Herzschlag mein lieber Mann, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Christian Schmidt, Bäckermeister im Alter von 56 Jahren.

Lieb, den 12. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar, nachm. '/,4Uhr, statt.

421D

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Mathilde Schmidt geb. Klös.

Dorlar, den 12. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Januar, nachm. S'/tUhr, vomTrauerhauseMühlweg73 ausstatt. 0399

Heute nacht um 3 Uhr verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel ttriti OtM Mnhler im 44. Lebensjahr.

In tiefer Trauer im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Katharine Oestreich geb. Hainer und Kinder

Heinrich Müller.

Am Sonntag, dem 11. Januar 1925, verschied in Gott unsere liebe Mutter, {Schwiegermutter Groß­mutter, und Urgroßmutter

Frau Dorothea Schmidt

geb. Kornmann

im Alter von 88 Jahren.

In tiefer Trauer:

Familie Philipp Schmidt Familie Peter Schmidt Familie Heinrich Stelnhana Familie Karl Neurath.

Gießen (Frankfurter Straße 167), Sanderbusch, Klein-Linden, den 12. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Mittwoch, nachm. 2'/, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt.

0386

Gr.gedeckler Autolastzug mit Anhänger

geht Freitag, 16. d. M., leer von Offenbach a. M., Frankfurt am Main nach (Stehen;

Mittwoch, 21. d. M., leer v. Mainz, Wiesbaden nach Gießen; Ende des Monats leer v. Gießen nach Schlitz (Vberheffen): Dienstag, 3. Febr. 25, leer v. Frankfurt a. M. nach Gießen-, Ende Februar 1925 leer von Hanau <t M. nach Gießen.

Güter von und nach diesen Richtungen können mitgebrachl, dzw. mitgenommen werden. 428D

Regelmäßiger Sammelladungsverkehr sowie komplette Trans­porte mittelst Autolastzügen und Dahn nach allen Richtungen.

Stückrath & Vender

Spedition und Möbeltransport

Seltersweg 58 II. Telephon 1519.

Heilung ohne Operation ist möglich, mit meinem Bruchverbandavvarat, ohne Feder, obue Gummi­band. ohne Echenkelriemen (für alle Arten von Brüchen, wie Leisten-, Sckenkel-, Hoden-, Nabel-,Bauch- brüche rc.), hält auch den fchwersten Bruck ohne lästigen Truck von unten nach oben sicher zurück. Tag undNacht tragbar, Wunowerden gänzlich ausgeschlossen. Sichere Hilfe, auch bo, wo andere Systeme versagten, auch für Kinder im zartesten Alter. Vollste Garantie für Paßform (Geld zurück).

Glänzende Anerkennungen von gebeilten Personen werden vorgelegt, z. B-: (412s»

Frau J. H. in LMeasoheld, Bruch geheilt.

Herr J. M.inNeeweler, 73äabre alt, schwer. Bruck geb. Herr H. B. in Nanmbnrg, 78 Jahre alt.Dovvelbruch geh. kraaö seh. in klaue»,67Jabre alt,Doppelbruchgeh.usw. Kostenlose Auskunft (auch für Damen durch Dame) in Gießen, Babnbofbotel Lenz, am TonnerStas. dem 15. Januar, von S-i> Ubr:

in Weülar, Hotel Kaltwasier, am Freitag, dem 16. Januar, von 9-2 Ubr.

Bitte genau auf meine Firma zu achten.