«taer wirMch bedeutenden Rolle ein zweite-mal kennen *u Urnen, wach- Der Zuschauerraum wider hallt von starken DeisallSäußerungen. L. W.
Kunst und Wissenschaft.
Büchner „Dantons Tod" in Darmstadt.
Beinahe ein Jahrhundert nach feinem Entstehen ist erst jetzt Georg Büchners Revolu- tionSdrama .Danton- Tod" in der Vater- stadt de- Dichter- aus geführt worden. Auch die anderen Dramen de- Dichter- (.TDoyeT. .Levnce und Lena") haben erst vor wenigen Zähren in Darmstadt eine bühnenmäßige Wiedergabe erfahren. nachdem sie schon längst anderwärts zahlreiche Aulsuhrungen erlebt hatten. Mit .Danton- Tod" wurde die Schauspielsaison de- Hesstschen Lande-theater- eröffnet; dieser llrnftanh. ferner die Erstausführung eine» heimatlichen DtchterS, bellen Familie noch hier lebt, fototc da- erste Auftreten einer Reihe neuverpflichteter Schau- fpielkräfte waren der Anlaß. dah ta« LandeS- theater fehr stark besucht war und auf dem Publikum die Spannung eines besonderen Er- eigniffe- lag. Die Auftührung war in allen Teilen sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Heinrich Heilinger al- Danton wuchs im Laufe de- Abend- zu einer Monumentalfigur wcileften Ausmaßes, Die 3nf genterung hatte die große Linie gefunden, auf der allein der szenische Aufwand diese- Werke- glatt ablaufen konnte und die Spielleitung war im Tempo lebendig und stark, so daß da- vollbesetzte Haus mit reichem Beifall danken konnte.
Bolksbildnertagung inMarburg
Dom 22. bi- 26. August fand in der Deutschen Dorfe zu M a r b u r g auf Einladung des .D e r- einS für da- Deutschtum im AuS- lan d". Berlin, und de- .3nstitutS für Grenz- und AuSlanddeutschturn" an der Universität Warburg eine Tagung von Dolk-bildnern des deutschen Sprachgebietes statt. Man hatte nam- haste Führer in dem Kampf um die Erhaltung unseres Dolk-tumS in den bedrohten Gebieten mit Männern aus dem Reiche zufammengeladen. deren Erziehungsarbeit von dem Glauben an eine Gestaltung unsere- DolkeS au- dem gegenwärtigen Chaos heraus getragen wird. Es sollte nicht nur darauf ankommen, zwischen beiden Gruppen eine engere Berührung herzustellen. Heber die Feststellung einer gemeinsamen weltanschaulichen Grundlage bei verschiedener Konfession und Parteirichlung hinaus gelang eS. ein gemeinsames Ziel und schon einige Wege dahin aufzuftnden. Uebeneugt von der Tiefe der deutschen DildungSkrise und dem bald zu erwartenden offenen ran treten ihrer Merkmale lassen sich heute deutsche Menschen nicht mehr von den, großen Fragezeichen hinter den marktgängigen Bildung-werten unserer Tage abschrek- fen. auf dem Boden von DolkStum und Heimat aus den ewigen Schopfungskräften de- Lebens nach fraglosen Bildung-werten für den Deutschen der Zukunft zu suchen. Hier und dort finden sich die Ansätze und Wurzeln, deren Zusammenfügung und weitere Stärkung sich die Tagungsteilnehmer weiter eifrig angelegen sein lassen wollen. An Einzelvorträgen seien hervorgehoben: .Wege zur Bildung von Dolksdeutschlano" (Dr. Mannhardt.
Marburg). .Dildung-arbeit im Außenkrei-" (ein Gren-deutscher). .Der Lehrer m der deutschen Au-lMid-fchulc' (Walter Weber. Berlin). .Die Franzosen im Saargebiet al- deutsche Bolls- erzieher" (Stadtschulrat Dongard. Saarbrücken). .Da- DerbältniS volk-erzieherischer Arbeit zur DolkSwirklichkeit" (Landrat Stelyer. Rendsburg), .Deutschkunde al- Grundlage der gesamten Schularbeit" (Dr. W. Hosstaetter. Dresden). .Erneuerung der Erziehung aus dem Geiste der Gemeinschaft" (Paul G. Münch). Ferner wurde über den Stand der DolkSbildung in den verschiedenen deutschen Außengebieten berichtet.
Erinnerungen der Tochter von Rodert und Elara Schumann.
3m Derlag von 3. Engelborn- Aachs, werden in der Reihe .M ufikalifche DolkS- bücher" demnächst die Erinnerungen von Eugenie Schumann, der Tochter von Robert und Clara Schumann, erscheinen. Wie wir hören, enthält da- Werk eine Fülle interessanten Materials. darunter die erstmalige Deroftentlichung eines Manuskripts von Robert Schumann sowie zahlreiche großenteils unbekannte Bilder.
Turnen, Sport und Spiel.
Berliner
Meisterschafts-Boxkämpfe.
Berlin. 12. Sept. (TTl.) 3n dem gestern abend ausgefochtenen B o ff k a m p s uni den deutschen Meisterschaftstitel im Schwergewicht hat Breiten st räter nach 15 Runden den bisherigen 3nhaber des Titel-, Samson-Körner, nach Punkten geschlagen und sich dadurch den MeisterfchaftStites zurnck- erobert.
Reben dem deutschen Meistcrschasts-Dor- kampf im Schwergewicht wurde auch die deutsche Meisterschaft des Bantamgewicht- entschieden, die Feliff Friedemann- Hamburg als Herausforderer gegen den bisherigen Meister Hrban Graß- Köln in der 12. Runde durch Aufgabe gewann. Dec dritte Meisterschaftskampf im Federgewicht endete mit dem haushohen Punktsiege des Herausforderers Edi Schmidt -Bremen über den bisherigen Weister Otto Beyer ling - Köln.
Schachturnier um die Mcifterschaft des Rheins.
3n der siebenten Runde deS Rheinmeister- turniers gewann Brech (Aachen) durch gutes Spiel gegen Fleißner (Mannheim). Bleutgen (Mainz) gewann gegen Schapiro (Köln) durch ein glänzendes Figurenopfer. Gebhardt (Saarbrücken) und Härtel (Köln) lieferten sich eine Remispartie. somit hat Härtel den ersten halben Zähler erreicht. Die Partien Weißgerber (Saarbrücken) gegen Kemper (Krefeld) und Ruchti (Speyer) gegen Orbach (Frankfurt a. M.) wurden abgebrochen. Werner war spielfrei.
3n der achten Runde gewann Brech gegen Werner, weil letzterer eine Figur einstellte Gebhardt und Ruchti lieferten sich eine AemiSpartie. Die Partien Schapiro gegen Hartei. Kemper gegen Bleutgen, sowie Fleißner gegen Weiß- gerber wurden abgebrochen. Orbach war spielfrei.
3n der neunten Runde deS rheinischen Meisterturniers getoann Orbach bereits im 24. Zuge
gegen Gebhardt (Saarbrücken) in einem abge- lehnten Damengambit. Weißgerber (©aarbrüAm) gewann gegen Werner (Mannheim) im 22. Zuge durch ein glänzende- Fgurenopfer nebst un- deckbarem Matt. Schapiro (Köln) kam iy» Stunden zu spät und wurde ihm demzufolge feine Partie gegen Ruchti (Speyer) als verloren angerechnet. Die Partie Kemper (Krefeld) gegen Hartcl (Köln) wurde remis. Die Partie Bleutgen (Mainz) gegen Fleißner (Ludwig-Hafen) wurde abgebrochen. Brecht i Aachen, war spielfrei.
Gerichtssaal.
fpd. UcbermäßigcS Moto r ge räusch wird bestraft Ein Frankfurter Mowrrad- hafte in Wetzlar fein Motorrad weit starker als nötig mit Geräusch laufen lassen und dafür einen Strafzettel über dreißig Mark erhalten. Dagegen hatte der Mann Einspruch erhoben. Das Wetzlarer Schöffengericht als Berufungsinstanz vernahm in der Angelegenheit eine Reihe Zeugen und erhöhte dem Frankfurter Motorradfahrer die Strafe auf fünfzig Mark und bürdete ihm außerdem noch die recht beträchtlichen Aebenkosten auf.
Lpiclplan Der ^rankfut cr Theater.
Opernhaus. Sonntag. 13 Septbr.: Die Walküre. Montag. 14.: Die lustigen Weiber von Windsor. Dienstag, 15.: Die Hugenotten Mittwoch, 16.: 3ntermezzo Donner-tag. 17.: Tiefland. Freitag. 18.: Fidelio. Samstag, 19.: Die Fledermaus. Sonntag, 20 . Die Zauberflöte — Schauspielhaus. Sonntag. 13. Sept.: Einer von unsere Leut. Montag, 14.: Die Andacht zum Kreuze. Dienstag. 15.: Das Leben, da- ich dir gab. Mittwoch. 16 : Die drei Zwillinge. Donnerstag. 17.: Das Leben, das ich dir gab. Freitag, 18 : Bürger Schippel. Samstag, 19.: Der goldene Schnitt. Sonntag. 20 : DaS Leben, das ich dir gab.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der .Radio-Umschau".)
Sonntag, 13. September.
8 bis 9 Hßr: IkbetUagung von Kassel: Morgenfeier. 4 bis 5 Alßr. Rachmittagskonzert des Hausorchesters: Luigi Cherubim. 5 bis 6 Alfjr: Kinderstunde. 6 30 bis 7 Uhr: .,Lebenskunst", eine Reihe von Borlesungen. 7 bis 8 Uhr: Stunde des Rhein-Mainischen DerbandeS für Volksbildung: ..Die Geschwister". Schauspiel von Goethe, vorgetragen von Mitgliedern des Künst- lertheaterS für Rhein und Main. 8.30 bis 9 ilßt: Das Amor-Quartett. 9.45 llßr: „... wie einst im Mai".
Montag, 14. September.
3Uhr: Wirtschastsmeldungen. 4H6r; Wetterbericht der Gießener Wetterdienststelle. 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Rachrichten- dienst. 4 30 bis 6 Ußr: RachmittagSkonzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 6 biS 6.30 Uhr: Die Sefeftunbc „Colomba" von Prosper Mörim^e. 7 bis 7.30 Ußr: Stunde des Südwestdeutschen Radioklubs: „Löschfunkensender 1", 19. Kurs-Vortrag von Dr K. Dauer. 7.30 Uhr: Uebertragung aus dem Frankfurter Opernhaus:
„Die luftigen Weiber von Wtzidlor", komisch- phantastyche Oper in 3Akkdn von Otto Ricvlai.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Demeinden.
Gießen. Sonntag l3. September. 14. n. Trinit. Statztttrche. 8: Pfr. Mahr. Zuai. Christenlehre für die Reukonstrmierten a. d. Matthäu-zemcmdc. 9' Pfr. Becker. 11: Kinderkirche für die Morkusgem. P^r. Becker. - IvtzanweSkirche. 8: Pft. Bechtolsheim«. Zugl. Christenlehre für Die Deukonstrnnerten aus d« Lukasgemeinde. 9*/,: Pft. Au-seid. 11: Kind«kirche für d. Hohannesgem. Pft. Au-seld 8: Bibelbesprechung im FohanneSsaal. Psarrastistent Hertel. — Äonftrmanbenfaal. Liedigstrotze 56. 2: Taubstummengotte-dienst. Pft. Bechtoksdcigicr. — Kirchberg. 10; 11: Shrfttenlehre für die männliche 3ugend. - Daubringen. VL. — OBldCcT. Svang. Gemeindesaal, Ludvigstr. 11. 0*',: Pfarrer Sattler. — Watzenborn-Gardenteich. Wahenbvrn- Sleinb«g: 1. Garbenteich: */t10 Kand. Draudt
Katholisch« Demeinden.
Dießen. Samstag, d. 12. Setzttzr. 4'., u. 7 Beichte. Sonntag, den 13. Septbr. 15. Sonntag Nach Pfingst. 61/, Beichte, 7 Messe, 8 Kom., 9 Hochamt mit Predigt, 11 Messe mit Pred., 2 Andacht, 8 Feier M Haus- angestelltenverein-. — Grünberg. 9*/, Messe mit Pred. - Hungen. 8 Messe mit Pred. Sich. 10 Hochamt mit Predigt.
75 000 Md, ß Gewinne von
rt
2 Millionen Reichsmark. Diesen riefhien aussichten gegen (wer ist der unveränderi n
irohin- iehene
mark zuseschlagen. Ön bleiern günstigsten c erreicht der L'öchsigeivinn die Summe von 1 Million Neichkmark und bei einem Duppetlov sogar von
Wird dad große Vo6 von 500 000 erst am letzten Ziebungstaae bet Sch zogen, fo wird ihm die Bramte von
LoSvrelö als lehr gering ju bezeichnen tc betragt in jeder Klaffe für das Achleilo) — 3 Sleittiöniart, für dav ViertelloS — 6 Reichsmark, für bas halbe LoS — 12 Reichsmark und flir das ganze Voo — 24 Reichsmark, fodafr jedermann die Möglichkeit liat, je nach feinen wirtfchaitlichen Verbäliniffert am Sviel sich zu beieiligen unb durch einen Gewinn feine Vage zu verbessern. Die Nachträge nach Volen oll sehr groß lein. Wer sich beteiligen will, fdnmenajier nicht, sich sofort ein LoSzu sichern. DlcZlehung l-Wsse ist ans den 16. und 17. Oktober festgesetzt. 5ffi7id
in der Haupt- und Schlustklasse 2 Prämien von je 500000 Mk, 2 Gewinne von ie 500(Do 'Ulf- 2 Gewinne oonie3000U0TlL, 2Gewinne von je^>>OOOOML 2 Gewinne von ie 100000 Mk., 4 '
PU., 4 Gewinne von e
____ ____ i< 50600 Mk. und viele andere mehr auBgcfptelt. Die luesamtsinnme her zur Ausspielung kommenden üteiulnne erreicht die stattliche Zahl von über 46 Millionen Reichsmark.
3d ötm nnüeöhiflteo Derlruta, Äfk. Süddeutschen Klaffenlotterte allseits cntncflcnnc- bracht wird, beruht die Stärke diese» sknaMchen UnternehtnenS. Die Nachfrage nach Voten war so groß, daß zu der bevorstehenden 28. *<2. Klassen- lotterte wiederum 50000 Lose mehr geschaffen werden mußten. Dem Grundsätze folgend, den Interesse» der Spieler roelmebenbft Rechnung zu tragen, nat die staatliche Votierleuerroaltung den 'Ulan der neuen Lotterie abermals bedeutend verbessern. s2<8r allem ist die Zahl der MiilelgewMne von 6000, 3000, 2000 und 1000 Reichsmark gam außerordentlich vermehrt worden. Die Gesamtzahl der Gewinne beträgt setzt 234000, was eine erhebliche Bergräsie- rung der vrozentualen Auslosung bedeutet. Die großen Gewinne sind unverändert geblieben. Schon in jeder der vier ersten Klaffen wedben Gewinne von 100 000 und 50 000 Mk. alv höchste Gewinne und
ZEICHEN
Einkauf von Zufriedenheit sich im Laufe
der Jahre einen bedeutenden Kundenkreis und großes Vertrauen erworben hat, ist das beste
IM BUt„ Möbeln lie^ die Unser Geschäft, das
unserer großen Leistungsfähigkeit. Unser Bestreben ist, beste Qualitäten äußerst preiswert dem kaufenden Publikum anzubieten.
DER
Wunsch nach Preis
ermäßigung verbunden mit Zahlungserleichterung ist allgemein. In dieser gesunden Erkenntnis und durch die Erfolge unseres Unternehmens bestärkt, haben wir uns entschlossen, dem dringenden Wunsche nach
PREISSENKUNG
Rechnung zu tragen, indem wir ab heute unser Zahlungssytem wie folgt ändern:
Bei sofortiger Kassazahlung.................Rabatt 3% (statt früher 2%)
Bei Zahlung innerhalb 30 Tagen........... „ 2% ( » N —)
Bei Zahlung innerhalb 3 Monaten ein Aufschlag v. 3°/0 ( „ , 5%)
Bei Zahlung innerhalb 6 Monaten ein Aufschlag v. 6% (statt früher 10%)
„ „ 9 „ „10% ( „ , 15%)
„ „ , 12 „15% ( . , 20%)
Eine Anzahlung ist auch weiterhin nicht erforderlich
Gute Qualitäten / Absolute Kassapreise Strenge Reellität / Fachmännische Ausführung sind die Grundbedingungen unseres Unternehmens.
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