Ausgabe 
12.8.1925
 
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und Land.

,2' August 1925.

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J Wrben v«^ »»&te c den Abend. Aachdr >^Ich Warle dein" « iuuDertüre ium Qk- öNi PrvvWMrck einet Degruhungi Maten. Sr bezeichn, der Delimiung auf u le Zeiten schwerer » -Verfassung citiftank- -er 2lot geschaffen, folk i zur Selbsler/cnnmii n dieser beiden idealen -Verfassung eine Nah- eiheil, die vir alle Hit I 1 wünschen.

lt UnidrrsiMvrvseilr- m Dvtte Heinrich do- und M tfjm vm d- bto ^auü'WmeW die deutsche CBcdfc ©eilte des 3beaLifc.- hon 1848 lebendig wer

die Ideen Jean 3ar.i r als deuisch-entspr:"- dar. daß die neue 1t denwkralischen La>

'n Zeitalters. Mf/ riMgie die Dersi: le sei unter welschen t eschen DesühlSdunkl."; chen Beispielen " (eilen, insbesondere l.'' i Seist und de? ty1 Ltie .die er ü -" erillischen Merdür -nt der neuen und Vt fc» ng von 1919 und IM gegeneinander als au. eie der franMfr" & t> die neue Belfast u lis die eines oder « «es gesamten Dow SvzialisMS erfüllt nur gebe, sondern a ühne Siarcheii den t; n in sich

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Neubaues wird die Baracke, die bisher als Not- behelf gebient hat. oerfchwinden. An der Stelle der einen Barocke wird ein Luft- und Lichtbad im Freien errichtet werden. Nach bef Vollendung des jeftt geplanten Erweiterungsbaues wird die Klinik über 150 Betten verfugen. Die Kosten des gegen »«artigen Umbaus belaufen sich auf 450480 000 Mark

Aufhebung der Beherbergungssteuer.

Der Reichstag hat am 7. August in dritter Lesung bie Steuergesetze angenommen, denen zufolge u.a. ob I. August 1925 die Reichsbeherbergunyssteuer fortfallt und nach dem 1. Oktober 1925 lerne Qt- meinblidje Beherbergungssteuer mehr erhoben wer den darf. Die Reichsbeherbergungssteuer wurde be» konntlich als erhöhte Umsatztzsteuer mit lle/n in ide Zimmerpreise einkalkuliert, während die (Bemetnbe- deherbergungssteuer zu den Jimmerpreifen zuge> schlagen und besonders auf die Rechnung gesetzt werden mußte. Mit der Aushebung dieser Steuer ist die Lage des von Steuern überbürdeten Hotel­gewerbes in Deutschland etwas erleichtert worden, und es ist zu hoffen, daß die Beseitigung dieser bei­den^chlafstenern" auch in der Preisfestsetzung dem reisenden Publikum sich bemerkbar machen wird. RDD.

.Kundgebung der Aleischerverbände.

Die Obcrmciftct der tm Bezirk-Verein..Beide Hessen und Aassau" des Deutschen Fleischer- verbandeS zusammengeschlossenen Fseischer-Än- nungen nahmen auf einer in Kassel abgehal­tenen sehr stark besuchten Xagung eingehend Stellung zu zahlreichen wichtigen Tages­fragen. Besonder- stark waren die Städte Frank­furt, Wiesbaden, Worms, Mainz, Dießen, Offenbach und Darmstadt vertreten. Der Be- »irkSvorsiyende, Obermeister Schnell- Kassel, bedauerte, daß bei der Zollvorlage die Wünsche dec Fleischer nicht die geringste Berücksichtigung gesunden hätten. Obermeister Pfeiffer- Franksurt a. M. beschäftigte sich in einem ein­gehenden Bortrag mit demGesetz über den Verkehr mit Bieh und Fleisch". Er kam zu dem Ergebnis, daß die seitherige Behandlung der Totlage daS gesamte Fleischergewerbe schwer schädige. DaS geforderte Verbot des Handels mit Fleisch im Ilmherziehen sei angesichts der damit verbundenen gesundheitlichen Mißstände durchaus berechtigt. Ferner sei gewünschtes Ver­bot deS Verkaufs trächtiger Tiere nicht als Schikane ober kleinliche Bestimmung gegen die Landwirtschaft aufzufassen. Das Fleischergewerbe verlange nur ein Verbot deS Schlachtens erkenn­bar trächtiger Tiere. Schließlich sei auch der letzte Best Der Zwangswirtschaft, soweit sie sich auf den zwangsweisen Lebendaewichthandel auf den Schlachtviehmärkten bezieht, zu beseitigen. Das Fleischeraewerbe fordere Freiheit deS Han­dels und der Handelsgebräuche auf den Schlachtviebmärkten und den Fortfall deS Zwan­ges Aum ÄuShängen von Preisverzeichnissen in den Läden

Der Obermeistertag forderte sodann in einer Entschließung ausgiebige Zollfreiheitsür Futtermittel aller Art, Zollfreiheit für Vieh und Gefrierfleisch, die Zollbelastung von Fett und fetten Oelen entsprechend den Zoll­sätzen der Vorkriegszeit

Die Versammlung lehnte sodann als be­rufene Vertreterin des gesamten Zleischerel- aewerbeS jede Verantwortung weiterer PreiS- fteigetunflen. wie sie auS der beabsichtigten Zollbelastung entstehen können, mit aller Ent­schiedenheit ab.

' Aufhebunades Sichtvermerks­zwanges. Die Abmachungen zwischen Der österreichischen Bundesregierung und der deutschen Veichsregierung übet die Auf­hebung des Sichtvermerkszwanges für die beiderseitigen Staatsangehörigen treten ab 12. August in Kraft.

* Der Po ft verkehr mit dem besetz­ten Gebiet. Zur Vermeidung von Unzuträglich- feiten für die Empfänger im besetzten Gebiet wird daraus hingewiesen, daß bei dem Bahnhofspost- omt in Mainz zur Zeit eine Ueberwachung der Briefsendungen durch die Franzosen ftattfinbet. Erfahrungsgemäß werden derartige Ueberroad)ungen nach einiger Zeit der Unter­brechung immer wieder plötzlich eingesührt. Mit ihnen muß also Immer gerechnet werden.

Anlagenkonzert findet morgen Don­nerstag, nachmittags 7 älhr, am Liebig-Denlmal durch das Musikkorps des 1 (Hessischen 1 Batail­lon-, 15. Infanterie» Reg im ent unter Leitung von Obermusikmeister Lobet statt.

' Dom Mainzer M.T. V. von 18 17. Wie wir hören, veranstaltete der Verein am Abend nach seiner Rückkehr vom Gießener Turnfest eine Siegesfeier, brachte er doch etwa 35 Preise mit nach House, darunter elf erste. Ein älterer Mainzer 'unter schreibt an seine Gießener Gastgeber:Alle

unsere Turnerinnen und Turner usw., die mit m Gießen waren, find entzückt von dem Fest und acnz besonders von der Gast freund schuft der Gießener. Das 32. Äreisturnfeft war das schönste, das mir bis jetzt nutgemadn haben, und noch lange wird es allen Teilnehmern in froher Erinnerung bleiben.* Freuen mir uns, daß es unseren Gästen aus dem besetzten Gebiet und besonders auch unseren engeren Landsleuten so gut bei uns gefallen hat. Gastfreundschaft zu üben ist eine alte Tugend, die immer hoch im Werte stand. Wir wollen uns ihrer auch beim demnach ftigen USer-Fest erinnern.

" ©leibergoerein. Der Gesellig - teitsDerein Gleiberg veranstaltet am 23. d. M. auf der Burg ein Sommerfest mit Kon- zert, laiu, Feuerwerk usw Zum erstenmal tritt der Verein mit einer solchen Deranstal- tung hervor, um in den weitesten Bevölke- tungskreisen bekannt zu werden und neue Mitglieder für sein ideales Ziel, die Erhaltung der Burgruine, zu werben.

* Persönliches. Stadtgärtner Balser t A. feiert morgen seinen 80. Geburts­tag Dem alten Herrn ist es vergönm, den Tag in voller geistiger Frische und körperlicher Rütz-g' fett zu begehen

* Das Verzeichn is der gesunde- nen und verlorenen Gegen stände übet die in der Zeit vom 16 bis 31. Juli 1925 auf dem Fundbureau als gesunden und ver­loren gemeldeten Gegenstände liegt vom Tage der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf die Dauer von einer Woche auf dem P olize t- a m t . Weidengasse Ar. 5, Zimmer 3, zur (Sin- sicht offen.

* D i e Beigeordnetenwahl von Will;. Hahn II., die wir in Nr. 186 atis Angenrod da- tierten, ist infolge eines Hörfehlers am Fernsprecher entstanden. Ls handelt sich um die Gemeinde Annerod bei Gießen.

Bornotizen

Tageskalender für Mittwoch. Saat-Verein 8 AhrHotel Köhler" außerordent­liche Versammlung

Turnen, Sport und Spiel.

Dom Arbeiler-Turn- und Sportbund.

Schülcrtnrnfest und 20 jährigeS Stiftungsfest in LaunSdach.

L Boi herrlichstem Sommerwetter sand am Sonntag das diesjährige Schülerturnfest in Launs- bad) statt, womit die Freie Tumerschast Launsbach ihr 20jähriges Stiftungsfest verband. Der Ort hatte sich festlich in den Reichsfarben geschmückt und mit weit über 300 Wetturnern zogen in den stützen Morgenstunden die Teilnehmer aus allen Richtun- gen kommend ein. Zn immer steigendem Maße er­höht sich die Teilnehmetzahl an dieser Veranstaltung, damit Zeugnis ablegend, daß der Wert Vernunft- gemäßer Leibesübungen immer mehr anerkannt wird. Um 9 Uhr sammelte sich das kleine Volk auf dem hübsch gelegenen Turnplatz, wo bald ein leb­haftes frifch-fröhliches Treiben herrschte. Der Wett­kampf war in diesem Jahre auf volkstümliche Hebungen beschränkt. Eine große Zuschauermcnge wohnte den interessanten Wettkämpfen bei, die bei allen Uebungsarlcn recht beachtenswerte Leistungen zeitigten. Eine besondere Leistung vollbrachte die Einwohnerschaft Launsbachs, indem sie der großen Zahl der Teilnehmer ein Mittag­essen bot. Zu zweit, ja au 4, 6 und 8 Kindern fan- den sie bei den einzelnen Familien freundlichste Aus- nähme und ein besonders festlich heraerichtetes Mit­tagsmahl. Also gestärkt, stellten die Teilnehmer sich zu einem imposanten F e st zu g auf, der durch die Straßen des Orts nach dem Turnplatz führte, wo zunächst die SckMer, dann die Schülerinnen ihre Freiübunaen zetgten. Dankbare Anerkennung ern­teten sie für ihre exakt vorgeführten Ucbungcn. In geschlossenem Zuge ging's nach dem Festplatz, wo eine drangvoll fürchterliche Enge, herrschte. Der Ge­sangvereinLiedertafel" erfreute zunächst unter der Leitung seines rührigen Dirigenten, Herrn Lehrer Schröder, durch ein recht schön zu Gehör gebrachtes Begrüßungslied. Der Bezirksoorsitzende Schleen- b e rf c r Krofdorf und der anwesende Kreisturn- roart Herdt- Langen gedachten in kurzen An­sprachen der Bedeutung des Tages. Konzertstücke und turnerische Darbietungen der verschiedensten Art hielten die Anwesenden in dauernder Aufmerk­samkeit. Lebhafter und gern gespendeter Beifall lohnte die einzelnen Vorführungen, ob nun die Mä­dels in einem niedlichen Volkstanz denHannemann tanzen" liehen ober die Bezirksriege, verstärkt durch einige Angehörige der Kreisriege, ihre verblüffenden Hebungen an Reck und Barren zeigten. In ununter. I brochcner Reihenfolge wurde der Nachmittag bis in bie Abendstunden ausgefüllt. Beängstigend war das Gedränge, als drei jugendliche Krofdorfer Tur­

nerinnen bas ..Pserdchenfpiel" verführten, das in Rhythmus und grayeifn Bewegungen bie kaum zu bändigenden edlen Rallepferde darstellt. das Ganze eine reizende, aber lehr anffrcnqenbe rhythmische Hebung, bie ihren Eindruck aut die Zu­schauer nicht verfehlte. Endlich nahte die iehnlichst crtiMiriete Preisoerteilung, wollten doch auch die Kleinen ihre wohlverdienten Lorbeeren ernten. Denn es hie und da lange Gesichter bei den Leer- ausgehenden gab, jo fei dies ein Ansporn, das nädjftemal mit zu den in stolzer Freude Strahlenden zu gehören.Ohne Fleiß kein Preis" und wem es schwerer als den anderen fällt, der nutze die Zeit bis »um nächstjährigen Detturnen gut aus, denn auch hier gilt, daß Hebung den Meister macht.

Geturnt wurde bei den Schülerinnen sowohl wie bei den Schülern in zwei Altersklassen: die 1" ersten Sieger jeder Stufe waren:

Schüler:

Oberstufe 1. Ludwig Leite, Staufenberg, 134 Punkte, 2. Heinrich Wagenbach I.. Alten- Buscck. 129, 3. Otto Seibert, *?junsbad) und Ludwig Deines, Lbenhausen 123, 4. Richard Wagner, Krofdorf und Alfred Oßwald. Wieseck 119, 5. Ludwig Mohr. Daubringen 116, 6. Will). Hof­mann, Alten-Buseck, Ernst Seibert Atten-Bujeck und Ludwig Reinhardt, Daubringen 115, 7. Richard Leib, Gleiberg 114, 8. Willi Hofmann. Gleiberg 112, 9. Otto Nesseldreher, Heuchelheim und Albert Klotz, Großen-Linden 111, 10. Heinrich Rühl, Beuern, Her­mann Leidner, Alten-Buseck, Johann Vogel, Fron- hausen und Walter Mank, Rodheim 110.

Un te rftuf e: 1. Otto Burger, Steinberg 124, 2. Wilhelm Faber, Großen-Linden und Karl Pfeiffer, Steinbach 118, 3. Adolf Zecher, Odenhausen 117, 4. Wilhelm Schäfer, Treis an der Lda. 11.'). Herrn. Henkel, Odenhaujen, Willi Simon, Odenhausen, Wilh. filaum, Gr.-Linden 114, 6. Johann Ewers, Fronhausen, Wilh. Kramer, Martin Weber, Fronhausen 113, Otto Mandler, Wißmar 112, 8. Otto Wagner. Odenhausen, Wilhelm Keßler, Steinbach und Georg Duß, Steinberg 111, 9. Erich Arnold, Heuchelheim, Adolf Gerlach, Fellingshausen und Eugen Schwalb, Gleiberg 109, 10. Hermann Röhrs- heim, Odenhausen, Wilhelm Albach, Großen-Linden, Otto Weiß, Watzenborn-Steinberg und Otto Deller, Wieseck 108 Punkte.

Schülerinnen

Ob e r ft u f e: 1. Anna düng, Krofdorf 75, 2. Elsa Schwalb. Heuchelheim 73. 3. Klara Bremer, Wieseck, Anna Pfaff, Krofdorf, Ottilie Wagner, Klein-Linden und Emmi Loch. Her­born 71, 4. Paula Prokopf, Lollar 70, 5. Frieda Richebäcker, Lollar 69, 6. Ottilie Schwalm, Herborn und Auguste Kollmar, Herborn 68, 7. Marie Müller, Treis a. d. Lda. 67, 8. Klara Schieferstein, firof- darf 65, 9. Emilie Ludolf, Lollar 64, 10. Ernestine Hinterlang, Gießen 62 Punkte.

II n t c r ft u f e: 1. Lina Bender, Krofdorf 89, 2. Gertrud Gombert, Krofdorf 85, 3. Hildegard Bremer, Wieseck und Marie S u ch a n , Kros- borf 83, 4. Lina Bechllnger, Rodheim 82, 5. Lydia Volkmann, Krosdors und Frieda Jung. Krofdorf 78, 6. Hilde Kröck, Heuchelheim 76, 7. Erna Seibert, Wieseck und Anna Schnabel, Wieseck 71, 8. Zrma Hofmann, Klein-Linden 70, 9. Lina Brückcl, Heuchel- heim 69, 10. Emma Werner, Wieseck und Lilli Volk- mann, Krofdorf 67 Punkte.

Mit Sang und Klang zogen die jungen Teil­nehmer ihrer Heimat wieder zu, hochbefriedigt von dem Geleisteten und Gesehenen und dankbar der gastfreundlichen Aufnahme in Launsbach gedenkend. Der Abend galt dem zweiten Teil der Veranstaltung, der Feier des 20 j ä h r i g e n S t i f t u n g s s e st e s. Hier kam die ältere Jugend zu ihrem Recht, denn zu einem Turnerfest gehört seit altere- her auch ein Turnerball. Nach eingetretener Dunkelheit zeigten die Aktiven des festgebenden Vereins noch sehr schöne Pyramiden, die in ihrer farbigen, Beleuchtung dem Fest einen würdigen Abschluß gaben.

Dke Rhönsegelflüge.

Wasserkuppe, 10. Aug. (WB.) Von unsrem Sonderberichterstatter. Heute abend wurde der dies­jährige Vorwettbewerb der Rhönsegelflüge abge- schlossen. Kurz nach 8 Hhr startete der Geschäfts- sührer derDeutschen Motorzeitung", C. W. Erich Meyer (Dresden). Er startete auf einem Rumpf- Eindecker außerhalb des Lorwettbewerbs. Meyer flog einen fünften Abhang hinunter. Die Maschine schien schwanzlastig zu sein und überschlug sich. Meyer kam jedoch ohne Verletzungen davon. Für heute waren erneut Zie 1 flüge ausgeschrieben. Den ersten Preis errang Reichl auf dem Schul- emdeckerPegasus" der Martensschule mit 4,30 Meter vom Ziel, den 2. Preis Schwarz auf der­selben Maschine mit 27,85 Meter, den 3. Preis L e ander mit 37,50 Meter. Im ganzen wurde heute bis zum Nachmittag 53mal gestartet. Dabei gelang es Espenlaub auf seiner Nr. 5 2 Min. 8 Sek., ein zweites Mal 24 Minuten zu fliegen, während Horstmann aufPegasus" 3 Min. 5 Sek. (Ta­geshöchstleistung) flog. Völker (Darmstadt) flog auf der Darmstädter MaschineMargarete" 2 Min. und 3 Sek. lang.

. 11/3ug Von imkrtoi 6enbcrbcrid)4eTfiattcr Heute aSenb 8 älßk fand bie Prei-Verteilung für die in dem Dor* Wettbewerb her Vbönfegelslüge vom 31. 3uli bi­ld Vugufi erzielten Leistungen statt.

A. Siegerpreis im Vorwettbe* werb l. Preis dem Flugzeug .PegafuS" der jliegerfdxule VlartenS (Führer Hoffmann! für 588 Punkte: 1071 Mark: 2. Preis dem Flug­zeug .PegafuS" des Bergistden Vereins für Luft­fahrt . Elberfeld. (Führer Schmidt Puntt- zahl 54<: 929 "Mart

B. Preis für bie größte Gesamt» flugbauer. 1 Tuchlchcrer-PreiS dem Flug­zeug .PegafuS" der Fliegerschule Martens 'Füh­rer Hoss mann), 1 Stunde 20 Min. 22 Gel.. 500 Mark: 2. dem Flugzeug .PegafuS' deS 'Ber­gischen Veretns für Luftfahrt. Elberfeld, t Führer Schmidt) 1 Stunde 2 M,n 17 Sek.. 200 Mk.

C. Pre « s für bie größte ®e|omtflug- zahl. 1. Preis dem FlugzeugPegasus" der Flic- aerichule Martens (Führer Hoffmann) für 61 Flüge 500 Mark. 2. Preis dein FlugzeugPe- fajus" des Bergischen Vereins für Lustfahrt, clber- eld (Führer Schmidt» für 50 Flüge 200 Mk.

D. Streckenpreis. 1. Preis dem Flugzeug Konsul" der Akademischen Fltegergruppe Darm- habt (Führer Nehring), Entfernung 9600 Meter: 500 Mark 2. Preis bem Flugzeugführer Espen­laub auf seiner Nr. 5 für bie Entfernung von 5400 Meter: 300 Mk.

E. Dauerpreis. 1. Preis dem Flugzeug D 1* (Führer Seiler, Licgnitz) 14 Min. 11 Sek. 500 Mk. 2. Preis bem Flugzeug Konsul" der Aka- demischen Fliegergruopc Darmstadt (Führer Neh- ring) 9 Min. 51 Sek.: 300 Mk

Diejenigen Jungsegelslugzeugsührer, bie im Ver­laufe des Wettbewerbs ihre Prüfungen A, B und C abgelegt haben, wurden durch Preise ausge- zeichnet. Außerdem wurde der Fliegerschule Mar­tens für die Ausführung eines brauchbaren Seael- flugzeuges ein Preis von 500 Mk. zuerkannt. (rür die Bemühungen der Akademischen Fliegergruppe Darmstadt, die trotz der geringen Zahl ihrer an- wesenden Mitglieder unter Hochhaltung ihrer Tradi­tion einen regen Flugbetrieb durchgesuhrt hat, wurde ihr ein Preis von 100 Mk. zuerkannt. 'Außer­dem wurden noch einzelne Ehrenpreise verteilt.

Schwimmerstartetttziehun»;.

Anläßlich des ßänbertDettfampfc» Deutsch­land-Llngarn ließen sich mehrere Schwimmer zu einem Abendbummel verleiten, der nun da gegen die TrainingSregeln verstoßen wurde schwere Bestrafungen nach sich zog. Der deutsche Meister H. a 6 I em - Breslau erhielt Start­entziehung bis 1.3an. 21 und dauernden Aus­schluß von repräsentativen Wettkämpfen. Ber­ges-Darmstadt Startverbot biS 28. Febr 26, und 6 i t n c r Bremen bis 30. Aov 25

Briefkasten der Redaktion.

(AechtSr i.ichlen sind ohne Verbindlichkeit der Aedaktion.)

G. D. Sie sind verpflichtet, derZlufforberung bcs Käufers Ihres Grundstücks zu folgen und die Auf­lassung vor Gericht oder Notar zu erklären Do der Kaufpreis seinerzeit sofort entrichtet wurde, hatte die Leistung Zug um Zug zu erfolgen. Don einer Aufwertung kann nicht mehr die Rede sein, da es Ihre Aufgabe gewesen wäre, sofort für eine wirt- schaftliche Anlegung des Kaufgelbes zu sorgen, so­weit das überhaupt möglich war. Falls der Käufer auf Auslastung klagt evtl, auch auf Schaden­ersatz wird er mit seiner Klage obsiegen

CtoAMTTENFABRIK CONSTANTIN

Gesundheit über alles!

Wohl nichts wurde während der KriegSzeit eben dem Mangel an Lebensmitteln schwerer npfunöen, als das Fehlen guter Seife. Mil inem gewissen Graulen erinnert man sich der erüchtigten K. A.-Seifc und des nicht minder ircifcHiaftcn K. ä.-Seifenpulvers. Die Männer­est hat daS lange nicht so empfunden, als die rauen. Was wurde damals nicht alles unter- nmmen, um den entsetzlichen Zustand zu beseiti- cn doch welche Enttäuschungen erlitten unsere .usfrauen, als sie versuchten, selbst Seife zu 'chen.

Diese schrecklichen Verhältnisse liegen zwar c glücklicherweise hinter uns. Geblieben ist

aber die Erkenntnis, was uns eine wirklich gute Seife eigentlich bedeutet und wie richtig es ist, beim Einkauf äußerst wählerisch zu sein. Das Angebot ist wieder groß geworden, und jede er­fahrene Hausfrau weiß, daß sich auch unter den heutigen Seifen viel zweifelhafte Erzeugnisse be­finden. Welche Eigenschaften muß nun eine wirklich gute Kernseife eigentlich besitzen?

Sie muß rein fein, d. h. sie darf keine Fül­lungsmittel enthalten, die nur einen billigen Preis vortäuschen. Sie darf keine freie Soda enthalten, welche die Wäs/'e grau macht und die die Wäschesaser zerstört. Sie muh einen frischen Geruch haben, der sich auf die Wäsche über­trägt. Sie darf die Hände der Wäscherin nicht aufwaschen".

WaS nützt es denn, den menschlichen Körper

mit auserlesenen Feinseifen zu reinigen oder mit Parfümerien zu behandeln, wenn der widerliche Geruch schlechter Kernseife durch die Wäsche auf die Haut übertragen wird und denjenigen des Parfüms oder der Toiletteartikel nieder­kämpft? Darum ist beim Einkauf von Kernseife größte Vorsicht geboten! Scheinbare Er­sparnisse beim Einkauf von Seife rächen sich schwer an Wäsche und Körper, also an Gut und Gesundheit!

Eine Kernseife, welche die höchsten Bedingun­gen erfüllt, ist diejenige der 1843 gegründeten Seifenfabrik C. Vaumann, Offenbach a. M. Diese wirklich zweckentsprechende Seife trägt alS Ga­rantie auf jedem Stück das geschützte Waren­zeichenErtraseine Qualität" lowie den Aamens- zug .,C. Vaumann". Ein besseres Fabrikat gibt

es nicht! Deshalb ist jede HauSfrau, welche diese Seife benutzt, aller Sorge um Reinheit und Er­haltung der Wäsche enthoben. Dabei ein ver­hältnismäßig niedriger Preis. Zeder Würsel, frisch 250 Gramm schwer, kostet in allen Laden- geschäfien 35 Psg.

Zum Aufkochen der Wäsche wird dieselbe hervorragende Qualität auch in geschnitzelten Spänen (Vaumann's Spänleife oder Schrnyel- felfe) zu 80 Pfg. das Paket im Frischgewicht von 500 Gramm geliefert.

Nochmals sei zum Schluß den Hausfrauen eingeprägt: Auch heute noch wird viel zweifel­hafte Seife in den Handel gebracht: aber ein Fabrikat, dem man unbedingt und ohne jede Ent­täuschung vertrauen kann, ist Aaumann's Seife Extrafein".

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