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Zur gell Beachtung iOr unsere verehrt. Mitglieder!
Am 30. Juni 1925 schließt unser 24 Geschäftsjahr und müssen deshalb bis dahin die kleinen Rabattmarken gegen solche von 20 Mk. in den Verteilungsstellen umgetauscht werden. — Markenbeutel und Marken karten sind in allenVerteilungsstellen zu haben Nur in der Zeit vom 1. bis 15. Juli werden die Markenkarten (volle und auch zum Teil beklebte) unter Beifügung der neuen Anteilkarte abgeliefert, und zwar von jedem Mitglied in der Verteilungsstelle, in welcher es seine Einkäufe tätigt — Quittung über Ablieferung wird vom
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Echoo, was soll’ch Ihn1 aach’n. — Ich bin keen enz’ges Mal mlt’n Schuhputz uffgefall’u! Ich war anderthalb Johre Bursche bein Herr Major. Da hab’ch jeden Doch 23 Poor Sticheln gepatzt, von ihn. sie, fünf Kinder, das Freilein, die Köchin, die Marie und mir. Und die sind immer blitzeblank geworden, weil die gnäd’che Frau immer drauf hielt: „Nudelstrunk, nur mit Immalfn!" und das war eine Freude zu putzen! Ich «ach Ihn Nur
Man überzeuge steh von meinet Leistungsfähigkeit durch Besichtigung meiner großen Ausstellungsräume von meinet Kulanz
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Israelitische Gemeinden.
Isr. Religionsgemeinde. DotteSd. i. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 13. Juni. Dorabd. 7.45, morg. 8.30, abdS. 8.55 u. 9.35.
Ichiiesten fröhlich Gesetze, die allein in der Ange- ftflhen- und Unfallversicherung Mehrkosten von etwa 125 Millionen Mart bedeuten.
Es ist klar, daß wir unsere vollkommen dar- nieberliegeudc Wirtschaft nicht auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig machen können, solange mir uns den L'njrus leisten, das am teuersten verwaltete Land der Welt zu fein, und solange wir die Kosten dafür rücksichtslos der Wirtschaft ausbürden. Es ist ferner klar, fcafo die Reichsbahn nicht bei allgemein zurück- gegangener Leistung mit Unkosten arbeiten darf, die um nahezu 50 Pro; aesnegen sind. E» ift endlich klar, daß die Sozialpolitik, so notwendig sie unter normalen Umstanden lein mag, nicht aueperedjnet in Zeiten schwerster wirtschaftlicher Depression aus- gebaut und erweitert werden darf, denn eine Sozialpolitik, die die Wirtschaft erdrückt, ist recht un- jotial. Sache von Reich und Landern ist es, in allen öffentlichen Ausgaben endlich die unserer wirtschaft- lichen Notlage entsprechende Sparsamkeit walten zu lasten und an die Stelle der seinerzeit im Reichs- finanzministerium mit so erobern Stolz verkündeten „brutalen Steuerpolitik' den Grundsatz der „brutalen Sparsamkeit" zu fetten. Erst wenn die unsinnige Belastung der Wirtschaft mit unproduktiven Ausgaben gemildert wird, kann die deutsche Industrie wieder in größerem Umfang ihre Erzeug- nstse im Wettbewerb mit hem Ausland auf dem Weltmarkt absetzen.
Buderus'sche
Eisenwerke A.-G., Wetzlar.
3n bet Hauptversammlung, btc am Dienstag in Wetzlar stattfand, wurden nach einigen Bemängelungen von Aktionärseile die Derwal-
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Berliner Börse.
(Gigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers" s Berlin, 11. Juni. Die Börse stand noch völlig unter dem Eindruck der Vorgänge des gestrigen MWI _LL rWHMIHnWI
tammeri- mid Prldak- Bank. D-annst. und Raflcnülbant . Deutsche Bank........
De ursche BereinSbank . . . . DtScouto «cmnnmidli Metallbank .......
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Deuts cbLuremdnrg......
Gelsenkirchener ferawerk» . Harvener Bergbau ...... Äeluoerfe Mcherüteben. .. . Kaliwerk Westeregeln pauradüttr . ,
das fünffache cinschränken. Die Derwaltung äußerte sich auf Anfrage über den Grund der Dividendenlofigkelt dahin, daß diese in den gegenwärtigen schwierigen Wirtschaftsver- hältniffen, namentlich der Schwerindustrie, zu suchen seien. Die Steuerbelastungen erforderten einen Betrag, der zur Verteilung einer Dividende von 8 Prozent ausgereicht hätte, sofern sich die Steuersätze in der Höhe der Vorkriegszeit bewegten. Die Aeubtldung des KohlenshndikateS habe dos Kohlengeschäft noch nicht gefestigt, do namentlich der Stein- koblenbetgbau unter dem ausländischen Wettbewerb leide. Die Gesellschaft hätte erst vor kurzem von ihren 14 Gruben 8 wieder in Betrieb genommen, nachdem alle bis auf 2 ftillgelegt waren. Die Produktion der Ge- sellfchaft betrage gegenwärtig etwa 70 Prozent der Vorkriegszeit.
Die Kreditrestriktionen der AeichS- bank gegenüber den Gruben verschärfen daS Dilemma, In dem sich diese ohnehin durch die allgemeine Geldknappheit befänden. Heber das Konto Beteiligungen wurde mitgeteilt, daß sich diese aus nicht marktgängigen Werten zufammen- sehen, namentlich der Buderus Handelsgesellschaft, den Portlandzementwerstm Wetzlar, der Hugo Buderus G. m. b. H. .Unter Wertpapieren fei il a eine 50prozeutige Beteiligung an den Stahlwerken Röchling-BuderuS A. G. und eins SOprozentige Beteiligung bei der Vlafchinen- und Armaturenfabrik 21. G Brauer in Höchst am Main enthalten. Zu den Börsengerüchten über erhebliche Differenzen der Gesellschaft in der Angelegenheit der Auhrentschädiaung wurde milgcteilt ,dah sich die ganze Differenz auf 3800 M. beliefe. Es handle sich um eine Klagefache Röchling-Buderus gegen den Fiskus. Der Kursrückgang an der Börse stehe zu dieser unbedeutenden Angelegenheit überhaupt in keinem Verhältnis
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Ehrenpreis der Stadt Offenbach a. M. zuerbannt
Tages. Das Angebot war jedoch nicht mehr dringend. da in einigen führenden Montanwerten Rairf- auf träge oergenommen wurden. Do hieraus r*ful- tieronde Berfastung der stark ermäßigten Vortags» kurje rov.r anfangs immerhin nicht jo bedeutend, daß fic die Verluste wettgemacht hätten. Es ftimu- Herten heute Gerüchte, daß stch der Börsenvorftand an offi;ielle Stellen wenden malte, um diese zu einem irgendwie gearteten Eingn'f d. h. zu Hilfsmaßnahmen für die Börse zu veranlassen Au» Reellen des Börsenvorstandes werden jedoch diese Berftanen als völlig tmyi treff enb bezeichnet. Lebhaft beachtet waren anfangs hef milche Staatsanleihen, wo Kriegsanleihen gegen 11 Uhr noch mit 0,315 umgingen, um eine Stunde fpätcr mit 6,35 gehandelt zu werden. Auch Schutz- <iebietnnleih.*n waren erheblich gebessert Der (Geldmarkt zeigte keine ^eränherima, tägliches Geld 7*—9* Proz.. Monatsgeld —111 Prozent. Der Devifenoerkebr zeigte nur geringfügige Schwankungen, das (tzeichäst war verhältni^maszig begrenzt. Die Mark notierte a. in London 211,41, in Paris 4,86].
Stnnffutte? :.'e trrjhebötl*.
(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)
Frankfurt, 11. Juni. Es wurden notiert: 'Weizen, Wetterauer 22—24, Roggen, inländischer 2t)—22,50, Sommergerste für Brauzmccke 21—25, Hafer, inländischer 19—23. Mai», gelb 21—23, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 38,25—39,25, Roggenmehl 30,25—32, Weiienkleie 12, Roggen- Neie 13.
^ranlfi»ttet Schlachldiehmarkk.
(Eigener Drahtbericht deö „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. CJF. 11 3uni. Auftrieb:
13 Rinder: darunter 1 Ochse, 1 Bulle. 11 Färsen und Kühe, 1294 Kälber. 109 Schafe. 1020 Schweine. Es kosteten 100 Pfund Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastlälber 76 bis 84. mittlere Mast- und beste Saugkälber 67 biS 75, geringere Mast- und gut? Saugkälber 58 bis 66, geringe Saugkälber 50 bis 56. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50. geringere Mast- bämmel und Schase 38 bis 44, mäßig genährte Hammel und Schafe <Merzschafe> 30 bis 36. Schweine: vollfleifchige von 80 bis 100 Krlo 70 bis 72, vollfleischige unter 80 Kilo 65 bis 70, vvllfleischige von 100 bis 120 Kilo und voll- sleischige von 120 bis 150 Kilo 68 bis 72. Fettschweine über 150 Kilo 58 bis 63. Markl- verlauf. Kleinvieh bei reaem Handel geräumt, Schweine hinterlassen b« gedrücktem Geschäft ^leberstand.
Berliner Prodnkieubürse.
Berlin. 11. 3uni. Der Produktenmarkt war auf gute kanadische Grnteau-sichten abge- schwächt. Gerste nur in feinsten Draus orten verkäuflich Hafer schwächte sich nur wenig ab. Mehl und Fuiterartiket batten weiter stilles Geschäft. Es notierten je 1000 Kg Weizen (mark.) 267 bis 270, Weizen (Juli) 269 bis 269.50, Roggen (märt) 216 bis 221. Roggen (Sufi) 214.50 bis 215, Gerste (märt) 226 bis 242. Futteraerste 200 bis 218. Hafer (mär!.) 237 bis 245. Hafer (Juli) 199 bis 199.50. Mais (loko Berlin) 209 bis 212; für je 100 Kg. Weizenmehl 34 biS 36.75. Aoggenmehl 29.50 bis 31.75, Weizenklele 13.80. Roggenkleie 14.20, Viktoriaerbsen 24 btS 29. kleine Erbsen 24 bis 26. Futtererbsen 21 bi» 23. Peluschken 20 bis 21. Ackerbohnen 20 bis 21. Wicken 21. bis 24, 52upinen (blau) 10 biS 11, Lupmen (gelb) 13.50 biS 14. Rapskuchen 15.20 biS 15.60. Leinkuchen 22.40 bis 22.80, Trockenschnihel 10 brs 10.10, Torsmelasse 10. Kartoffelflocken 19.30 bis 19.40.
Rückläufe der Sptkulation di« abend» zu nenen lebhaften Hmfäher. <übrien. Starker begünstigt waren die Werte des Mon»anmarkteS, wo Dcustch- Luremburger 3* «. Gelsenkirchen 2,4, Harpener 2 t. ManneSmann 3’ t. Mansfelder 1. Phönir IV« und Rheinstahl 2' Proz erneut anzogen. Von .Ma " er en na.c . Westeregeln um 2Pro- ge ■ besten Bon chemische,'. P«rpierer.. die sich weniger kewegllch geigten, wurden Scheibeanstalt im Kurie 3 Pro-, höher Slekirowert? lagen fest, be- sonders Licht und Kraft Der Brnkaktienmarkt lag ruhig und bi um verändert. Reichsbankanteile fliegen um 21 • Proz. Don Schiflahrtsaktien traten Hapag 2 ■ Pro» gebessert Lebhaft waren die Umsätze in 5proz Reichsanleiben, die aber in- Kurse »emg Veränderung zeigten Das Papier schloß in Frei verkehr mit 0,382* ,. Der Dsandbriefmarki lag fester. Die Börse schloß lebhaft und fest mit Neigung zu weiteren Steigerungen. Deuilche Anleihen: Schutzgebietsanleihen 4,975. ÄuSlandilche Renten Jvlltürken 7,10, 5proz. Tehuantepec abgestempelt) 1350. Bankaktien : Commerzbank 100, Dgrmslädtcr Bank 122.25. Deutsche Ban! 121 Disconwgesellschafr 109, Dresdner Bank 103, Meiallbank 89 50, Mit- teldeuifchc- Creditbanl 99. Reichsbank 122,50 Rheinische Kreditbank 94 25, Oester-reichische Kreditaktien 7,37. Montanaktien: Buderus 51, Dtfch- Luremburger 75,75. Gelsenkirchen 61. Harpener 110,75 Ilse Bergbau 90 Mannesmann 83, Mans- felder 61.50. Phönik 93, Rheinstahl 76. Kali Aschersleben 12,50, Kali Westeregeln 95. Chemische Aktien Badische Anilin 113. Scheideanstalt 105 Do Goldschmidt 82,50, Höchster Farben 105.50 Holzve^ohlung 6. Jndustrieaktien: AGG. 91.50. Daimler 55.75. Dhckerbofs 39, JuliuS Sichel 40 50, Voigt u. Hafsndr 74.
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* Stahlwerk Röchling-Buderus. Wetzlar. Die l-eselstchast, deren ,3nteitr »,’j 50 Prozent stch im Belitz« der Buderus werk? A.-D befinden, erzieblte für daS verfloffene Geschäftsjahr einen Reingewinn von 91202 Mark, der aüf neue Rechnung vorgetragen werden wirh.
* DH Goldschmidt A.-S., S I f e n In der Auffichtsratssitzung wurde der Abschluß für das Jahr 1924 vorgelea der mit einem Reingewinn ron 219 363 *tm. ibschließt. Der Auf- tichrsrak beschloß, der auf den 30. Juni einzu- berufenden H D. vorzuschlage:-. eine 6prozenttge Dividende auf die Vorzugsaktien zu verteilen und den Rest von 201 363 Rm. auf neue Rechnung dorzutragen.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.«
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Roten . . . .
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UT.AlOOSto’ Noten . . . .
nee
Noten . . .
Ofen.....
akische Boten
Roten . . .


